Erkenntnisse
66 Beiträge seit Januar 2026 · eine je Tag, laufend nummeriert
von Torsten Koerting
Was mir in der Arbeit mit Selbstständigen, Beratern und Mittelstand auffällt. Kein Ratgeber und keine Theorie: jeder Beitrag beginnt mit einer Szene aus einem Gespräch, einem Call oder einer Bühne — und endet mit der Frage, die du dir danach selbst stellen kannst.

„Du kennst die ganzen Stimmen da draußen“, sagt sie, und damit ist das Preisgespräch beendet. Eine Kundin sitzt mit mir in einem Einzelgespräch, wir vergleichen zwei Jahresprogramme und ihre Preise. Mitten im Rechnen dreht sie das Thema. Sie kommt gerade von einer Tagung eines Handwerksverbands, 33 Entscheider im Raum. Dort … mehr →

„Was ist der Grund, warum aktuell bestimmte Dinge nicht mehr funktionieren?“ Diese Frage habe ich in unserer eigenen Runde gestellt, als wir unsere Formate durchgegangen sind. Die Antwort wollte ich eigentlich nicht hören. Zwanzig KI-Workshops liegen hinter uns, jeder am dritten Samstag im Monat. Der Termin steht zwölf Wochen … mehr →

„Die neigen gerne auch mal zu Halluzination und sagen, hier habe ich Fördermöglichkeiten. Exakt keine von denen existiert“, sagt ein ehemaliger IT-Leiter, der heute berät. Eine Beraterin sagt: „Ich weiß, dass meine Daten vielleicht einfach schnell ins Orbit kommen können. Aus der Angst und der Unwissenheit heraus.“ Ein … mehr →

Um dreizehn Uhr muss er wieder raus. Ein Kunde mit zwanzig Jahren im strategischen Einkauf will ein fertig vorkonfiguriertes KI-System bauen, datenschutzkonform, für Kanzleien und mittelständische Firmen. Seine Frage an mich: Wen holt er dafür ins Team? Er zählt auf, ich zähle mit. Einer für Datenschutz, zwei richtig nerdige … mehr →

„Ich bin neugierig, diese Lösung zu schaffen. Alles andere danach ist ergebnisoffen“, sagt ein Berater. Ein Selbstständiger, der Unternehmen bei der Digitalisierung begleitet, schiebt nach: „Das ist kein Geschäftsmodell für mich.“ Und ein Unternehmer mit eigener Beratungsfirma sucht einen Standard, mit dem er ein Projekt einmal … mehr →

Ein Kunde erzählte mir von seinem Workshop am Vortag. Vier Teilnehmer auf Kundenseite, alle online zugeschaltet. Auf dem Tisch lagen eine Einkaufsrichtlinie über vierzig Seiten in Word und eine Präsentation dazu. Der Auftraggeber arbeitete nebenbei an etwas anderem, einer schaltete die Kamera an und gleich wieder aus. Nach der … mehr →

Werner bringt einen Fördernavigator mit. Die Anwendung kennt rund 3.000 Förderprogramme und sucht zu einer Firma das passende heraus. Ein PDF mit siebzig Seiten liegt als Testmaterial bereit. Verkaufen wollte er die Sache nicht. Er fragte, was er jetzt noch beitragen könne, und dachte dann laut weiter. Ein Wächter, also ein … mehr →

Im 146. KI-Café führe ich vor, wie aus dem Anwendungsfall eines Teilnehmers über Nacht eine fertige Lösung wird. Klaus hat seinen Fall über unser Online-Formular eingereicht. Das System hat ihm dazu Fragen gestellt, danach habe ich mit ihm gesprochen. Dreißig Minuten, zwanzig davon nur Fragen von mir. Mein Punkt war die … mehr →

Im Gruppencall sind fast alle Kameras aus. Sebastian zeigt uns den oberen Rand seines Kopfes, Robert holt Kaffee, Sascha schaut genau hin. Dann hole ich eine Expertin nach vorn, ungeplant. Sie arbeitet mit engpasskonzentrierter Strategie, einer Methode, die beim größten Hindernis ansetzt statt beim großen Ziel. Genau dort fängt … mehr →

Die Frage kam aus dem Chat, mitten in den laufenden Fall hinein: Warum fahren wir für diesen Markteintritt eigentlich keine Szenario-Simulation? Über vierhundert Menschen waren zugeschaltet. Auf dem Schirm lag der Plan eines Teilnehmers für den Eintritt in den österreichischen Markt. Zwei Stunden hatten wir daran gebaut. Die … mehr →

„Lass gut sein, ich bin zerstört.“ Der Satz kommt von einem Kunden im Gruppencall. Er wollte dort sein Workshop-Konzept für eine Behörde durchsprechen. Zwanzig Minuten bekommt er beim Entscheider, mehr gibt der Kalender dort nicht her. Dann kam sein Einwand: „Das sind alles Sachen, die habe ich noch nie gemacht.“ Ein Workshop … mehr →

Er hat eine Anfrage auf dem Tisch und traut sich nicht heran. Ein Workshop für den Verantwortlichen einer Schweizer Behörde, ein Format, das er so noch nie gemacht hat. Also müsse er sich erst einlesen, sagt er. Gründlicher als jeder andere. Der Gruppencall läuft da schon eine Stunde. Er erklärt seinen Fall, danach frage ich … mehr →

Das 145. KI-Café, über vierhundert Leute zugeschaltet. Vorne liegt der Fall eines Teilnehmers: 300 zahlende Kunden in zwölf Monaten, ohne klassischen Vertrieb. Seine Zielgruppe sind Großküchen und Kantinen. Der Funnel, also der Weg von der ersten Ansprache bis zum Abschluss, rechnet unbarmherzig. Für 300 Käufer muss die … mehr →

Sechs Stunden lief der Workshop da schon. Auf dem Bildschirm steht ein Hello World, die kleine Übungsseite, mit der man prüft, ob überhaupt etwas auf dem Schirm erscheint. Die Teilnehmer laden drei Screenshots einer fremden Version hoch. Wer es geschafft hat, schreibt eine Eins in den Chat. Dann der Auftrag, den ich selbst … mehr →

Im Workshop male ich unsere eigene Webseite ans Whiteboard. Unten ein Server bei einem kleinen Anbieter. Darüber WordPress, das Redaktionssystem, auf dem die Seite läuft. Dazu ein Theme für das Aussehen, ein Baukasten-Plugin für die Seitenaufteilung, eine Reihe weiterer Erweiterungen. Zehn Jahre gewachsen. Im selben Stapel … mehr →

„Die machen es einmal vor, und wir machen es nach", sagt der Inhaber eines Trainingsanbieters. „Ich bin mehr Prozessbegleiter als Experte", sagt ein Prozessberater. „Die Präsentation muss der interne Projektleiter machen und nicht ein externer", sagt der Projektverantwortliche in einem Technologiekonzern. Sieben Gespräche in … mehr →

Eine Kundin sitzt seit drei Jahren jede Woche in unserem KI-Café, der offenen Online-Runde mit mehreren hundert Teilnehmern. Im Vorgespräch zu einem Workshop skizziert sie wieder ein Vorhaben: eine App zu ihrer eigenen Therapiemethode. Dazu Lernkarten. Dazu der Plan, unter dem Namen „KI-Biene“ bekannt zu werden. In dieser … mehr →

»Ich wollte mich auf der Plattform positionieren, sodass ich auch gefunden werden kann«, sagt eine Coachin, deren Produktidee längst steht. »Die meisten kommen auf Weiterempfehlung«, sagt eine Beraterin, die nebenbei an einer Hochschule unterrichtet. Der dritte, Gründer einer kleinen Software-Firma, verkauft sein Produkt seit … mehr →

Ein Teilnehmer meldet sich und erzählt von einer Absage, zwei Tage alt. Mehrere Vorgespräche, dann sagte der Geschäftsführer ab. Er wollte einen KI-Assistenten fürs Marketing, sonst nichts. Sein ganzes Unternehmen durchleuchten zu lassen, kam für ihn nicht in Frage. Sein Bild dafür saß: „Ich weiß, ich brauche eine neue Küche … mehr →

Im KI-Café läuft das wöchentliche Update zu den Werkzeugen, mit denen wir täglich arbeiten, über vierhundert Menschen hören zu. Michael sortiert das Wettrennen der großen Sprachmodelle und sagt, welches Modell im Hintergrund arbeite, sei inzwischen fast egal. Ich melde mich dazwischen. Beim Zuhören merke ich, dass mich dieser … mehr →

Das 144. KI-Café läuft. Ich sitze auf einer Hotelterrasse auf Sardinien, dem einzigen Ort hier mit Internet und Kaffee. Herbstferien, Roadtrip mit meinem Sohn. Mein Bild friert zweimal ein, Katrin übernimmt in Berlin, im Chat grüßen sie aus Hamburg, Düsseldorf und vom Zürichsee. Die erste halbe Stunde gehört der Empathie … mehr →

»Vielleicht kann man mit der KI erstens mal recherchieren, wie sieht es aus mit Fördergeldern«, sagt eine Coachin mit einer Produktidee. »Ist das ein gangbarer Weg oder hältst du den für einen Holzweg?«, fragt eine Beraterin, die ihre Vorklärung längst gebaut hat. Ein Dritter will demnächst gründen. Er sagt, er stehe da wie ein … mehr →

»Die ganzen Mittelständler, ach ja, wir machen das Inhouse, wir nehmen DeepL, wir müssen sparen«, sagt die Inhaberin eines Sprachdienstleisters mit acht Angestellten. DeepL ist ein Übersetzungsdienst, den jeder im Browser aufmacht. Ihr fehlt seitdem der halbe Jahresumsatz. Zwanzig Kunden sind mitgegangen. Zwei Tage später … mehr →

„Also ich sag mal zwischen 20 und 25 ist aus meiner Sicht ein fairer Preis. Wir haben 44 Prozent Steuer und das ist richtig ein arschvoll Arbeit“, sagt ein Coach, der gerade anfängt, mit KI zu arbeiten. Gemeint sind 20 bis 25 Euro für eine Stunde Arbeit. „Was verkaufe ich ihm denn? 500 Euro pauschal einfach es nur zu tun und … mehr →

„Die erste halbe Stunde geht immer flott, dann sieht man was.“ Das sagt ein Berater, der gerade über den Aufbau mit KI schreibt. Später im selben Gespräch: „Irgendwann habe ich gedacht, als ich Stein in den Bildschirm schmeiße.“ Ein Interim-Manager mit Mandat in der Softwareentwicklung rechnet ganz anders und landet am selben … mehr →

Eine Kundin teilt den Bildschirm. Sie zeigt, was sie aus einem Strategietag gebaut hat: die Engpässe ihres Kunden, sauber beschrieben. Daneben läuft eine Simulation, die durchspielt, was sich verschiebt, sobald an einer Stelle KI dazukommt. Sie ist selbst beeindruckt. Die Simulation argumentiert tiefer, als sie erwartet hat … mehr →

Abendcall der Buch-Challenge, letzte halbe Stunde. Auf dem geteilten Whiteboard stehen zwei Spalten: KI und HI, die menschliche Intelligenz. 62 Teilnehmer haben ihr Exposé eingereicht, 59 davon wollen Bilder dazu. Was die KI an diesem Abend für die ganze Gruppe geschrieben hat, kostet bis hierhin zwanzig Dollar. Eine … mehr →

Eine Teilnehmerin will wissen, wie sie ein eigenes Design für ihr Workbook hinbekommt. Ich lade das Transkript vom Vorabend hoch und lasse drei Entwürfe bauen. Während die Entwürfe durchlaufen, sehe ich etwas, das ich an diesem Abend lieber übersehen hätte. Wir betreiben einen aufwendig gebauten Prozess für genau solche … mehr →

Ein Teilnehmer legt in der Fragerunde den Fall einer kleinen Kanzlei auf den Tisch: fünf Mitarbeiter, bestellt vom Nachlassgericht für Nachlassverfahren. Achtzig von hundert dieser Verfahren sind überschuldet, dafür gibt es kein Honorar. Ablehnen darf die Kanzlei keines. Sonst bekommt sie auch die bezahlten nicht. In der Runde … mehr →

Das Gespräch läuft seit zwei Minuten, ich teile den Bildschirm. Im Kursbereich liegen neunundzwanzig Videofolgen zu meiner Buchserie, sauber sortiert. Eine Stunde vorher lag dort nichts. Ausgelöst hat das eine Rückmeldung von Lesern: Die QR-Codes im Buch führen auf leere Seiten. Ich hatte diese Seiten schlicht vergessen. Beim … mehr →

„Der Geschäftsführer von dem Mittelständler, der muss ja nichts bauen." Einer am Tisch sagt das, während wir über Zielgruppe und Preis reden. Wir sitzen zu viert im Meetingraum und schneiden ein Kursformat zurecht: Preistreppe, Zertifikat, Community. Auf dem Tisch liegt mein Handy. Darin steht eine Notiz vom Vortag, die Fragen … mehr →

»Irgendwann habe ich vor Jahren entschieden, ich mache Business vorne und nicht mehr programmieren, Scripten, Code. Plötzlich bin ich wieder in dieser Scheiße drin«, sagt ein Interimsmanager, der sich gerade neu aufstellt. Ein Spezialist für KI-Avatare sagt es so: »Ich wäre dann nicht der Avatarexperte, sondern ich bin ein … mehr →

Ein Teilnehmer erzählt, wie ihm die Übersetzungsaufträge wegbrechen. Seine Kunden lassen inzwischen Maschinen übersetzen. Dann stellt er eine sehr saubere Frage: Passt dieses eine Simulationswerkzeug, ein Programm, das Geschäftsszenarien durchrechnet, zu meiner Lage? Mittwochmorgen, kurz nach acht, im offenen KI-Café, ein paar … mehr →

„Nur noch mal, um zu zeigen, wie zäh es dann doch ist“, sagt einer der drei im Gespräch. Ihr Wissensmanagement, also das Festhalten von dem, was einzelne Kollegen im Kopf haben, muss sich in alles einfügen, was im Konzern schon läuft und längst beschlossen ist. Ein Kollege schleppt sein privates Gerät in die Firma. Anders kann … mehr →

Sechzig Minuten Call mit einem Kollegen, der Bildschirm geteilt. Wir reden über einen Workshop, über Awards, über einen Kalender, der klemmt. Nebenbei wird die Kursplattform fertig: 29 Videofolgen sind eingebunden, die QR-Codes auf den Unterlagen leiten auf die richtigen Seiten. Dann noch eine Suchfunktion für unsere … mehr →

Ein Teilnehmer erzählt vom Samstag: drei neue Werkzeuge installiert, dazu ein kleiner Server in seinem Schrank, auf dem ein eigenes Modell läuft. Während er erzählt, setze ich mich ans Whiteboard. In der Runde hing schon ein Satz, den vorher jemand anderes gesagt hatte: Wir haben die Werkzeuge, wir haben die Lösungen, und wir … mehr →

Ich teile in der Masterclass meinen Bildschirm und lasse die Runde zusehen, wie ich unser eigenes Support-System aufsetze. Das Grundgerüst steht. Den Anwendungsfall habe ich in eigenen Worten beschrieben, und wo die KI widersprochen hat, habe ich sie korrigiert. Dann kommt die Frage, womit man anfängt. Die Fragen im Call zogen … mehr →

Ein Reiseunternehmer auf dem Weg ins Plattformgeschäft: „Also wir denken momentan so an 2,99 im Monat. Es darf nicht wehtun, das Abo zu nehmen.“ Ein Mentee über seinen Kunden: „Da wird es schwierig, einen Sockelbetrag Kosten reinzubringen.“ Eine Interessentin, deren Weiterbildung die Arbeitsagentur über einen Bildungsgutschein … mehr →

Ich frage ihn, ob aus dem einen Angebot noch ein Auftrag wird. Schwierig, sagt er. Dann erzählt er, warum. Montagmorgen, Meetingraum. Mir gegenüber sitzt ein Franchise-Partner und berichtet von zwei Fällen. Eine Flughafengesellschaft kaufte rund fünfzig Lizenzen für Claude, das KI-Modell von Anthropic, und setzte das Projekt … mehr →

Dreizehn Leute im Call, ihre Gefühle stehen im Chat: gespannt, nervös, mega enthusiastisch. Während ich mitlese, rechne ich im Kopf nach, wie lange es noch bis zu unserem Summit ist, dem großen Jahrestreffen der Gruppe. Genau vier Wochen. In einer unserer Arbeitsgruppen warten einige seit Wochen, ob von uns da noch etwas kommt … mehr →

Ein Berater, der seit Jahren Einkaufsabteilungen sortiert: „Das habe ich tatsächlich schon mal gemacht, damals noch mit einem Custom GPT, und bei Kunden auch schon gezeigt.“ Ein Custom GPT ist ein Chatbot, den man sich mit eigenen Anweisungen selbst einrichtet. Ein Reiseunternehmer, der gerade ins Plattformgeschäft wechselt … mehr →

Ich baue im KI-Café, unserem offenen Online-Format, zwei Dinge gleichzeitig. Die Übertragung läuft mit. Auf dem einen Rechner entsteht die Kursplattform, auf dem anderen der Kurs dazu. Eine Teilnehmerin sitzt mit auf der Bühne, ihr Anwendungsfall ist der Testfall. Die Uhr läuft, das Café dauert neunzig Minuten. Die Plattform … mehr →

In der Masterclass arbeite ich meine Liste an Rahmenbedingungen durch: welche Infrastruktur, welches Modell antwortet, welcher Datenschutz gilt. Ein Teilnehmer hat seit Minuten die Hand oben. Sein Mikro kommt erst beim zweiten Anlauf durch. Dann sagt Steffen einen Satz, der meine erste Frage kassiert. KI sei darauf trainiert … mehr →

Fünf Gespräche an einem Tag, und vier davon liefen gleich ab. Eine Beraterin mit klassischem Kerngeschäft sagt: „Der Bauchladen, der trägt halt mein Business, während KI ja jetzt noch das Neue ist.“ Ein Berater, der Daten zu Geld macht: „Mir reichen 3000 netto, um gut zu leben.“ Eine Kosmetikerin mit eigenem Studio: „Jetzt habe … mehr →

Ich teile den Bildschirm und zeige die Lernbegleiterin eines Wettbewerbers, einen Assistenten, der Teilnehmer während des Kurses berät. Thomas fragt, wie man so etwas baut. Sechs Monate haben die daran gearbeitet. Unsere eigene Variante, Lisa, ist am Vortag entstanden, in drei, vier Prompts, also kurzen Anweisungen an die KI … mehr →

Einzelcall mit einem Mentee. Er arbeitet seit Juli mit zwei kleinen Anbietern: einer verkauft Websites an Handwerksbetriebe, der andere sucht in 6.000 Kontakten die Firmen, in denen eine Nachfolge ansteht. Einmal die Woche ein Termin, beide auf Tauschbasis. Er baut dem einen die Kaltakquise auf. Dem anderen will er die Leads … mehr →

„Könnt ihr mich mal kurz abholen. Was meinst du denn mit den Daten?" Eine Teilnehmerin fällt mitten hinein. Sie schließt gerade ein Gebäude, das noch in Betrieb ist, und schwärzt dafür jedes Dokument von Hand. Ein eigenes Werkzeug zum Anonymisieren hatte sie sich gebaut und wieder weggelegt, weil es ewig dauerte. Dann nannte … mehr →

Ich teile im Masterclass-Call den Bildschirm und zeige die Pipeline, also die Maschine, die aus jedem Live-Call Erkenntnisse schneidet. Kalenderwoche 36, zehn Beiträge in Auswahl, fertig formatiert. Ein Teilnehmer sagt, er kriege gerade Gänsehaut. Dann sortiert er laut, was er da sieht. Bei uns hat monatelang jemand Videos … mehr →

Ein Teilnehmer will wissen, woher diese Geschwindigkeit kommt. Ich hatte ihm gerade erzählt, dass ein Prompt, also der Arbeitsauftrag an die KI in Textform, vor Monaten zwanzig Minuten durchlief. Heute meldet derselbe Auftrag nach fünf bis sieben Minuten: fertig, was machen wir jetzt? Die ehrliche Antwort war unangenehm. Ich … mehr →

Der offene Videoraum läuft, die Woche startet. Thomas erzählt, dass ihm zwei Angebote weggebrochen sind. Beide Kunden sagten dasselbe. „Machen wir jetzt selber.“ Im Betreuungscall der Woche davor, unserem wöchentlichen Gruppengespräch, hatten wir für genau diese Frage eine Stunde gebraucht. Rückfragen, Hin und Her, am Ende eine … mehr →

Vor mir ein Handwerker aus der Schweiz, der Insektenschutz für Fenster und Türen baut. 287 Euro Werbebudget im Monat. Von jedem Euro Umsatz bleiben ihm rund 50 Cent Bruttogewinn. Wir rechnen seinen Funnel durch, also den Weg vom ersten Kontakt bis zum bezahlten Auftrag. Aus zehn WhatsApp-Kontakten werden bei ihm sieben … mehr →

Ich bitte einen Teilnehmer, sich vorzustellen, als stünde er vor einem Vorstand. 35 Jahre Berufserfahrung, früher Digitalisierung, heute KI. Er legt los, ruhig, routiniert. Diesen Auftritt hat er hundertmal gehalten, das hört man. Dann landet er bei der Formel, die ich in diesem Markt jede Woche höre. Wesentlich mehr Effizienz … mehr →

Ein Berater hebt zum zweiten Mal die Hand. Er hatte ein Angebot gelegt: Über 250 Mitarbeiter eines großen Hauses sollten in Claude geschult werden, dem KI-Assistenten von Anthropic. Vier Wochen habe der Kunde gebraucht, bis überhaupt eine Antwort kam. Gesagt war längst „wir führen Claude ein, wir machen den Rollout". Rollout … mehr →

Drei Gespräche in einer Woche, drei Sätze, die ich mir mitgeschrieben habe. Die Veranstalterin eines Speaker-Wettbewerbs, bei dem Rednerinnen und Redner auf einer Bühne gegeneinander antreten, sagt über ihre Kunden: „kann ich es einfach auf drei Raten zahlen, aber für Leute, die davor immer direkt gezahlt haben". Ein … mehr →

Robert zeigt auf dem Bildschirm, was er anbietet und für wen. Er kommt aus Marketing und Vertrieb. Bei einem Kunden hat er ein Lead-Scoring-System in den laufenden Betrieb gebracht, eine Software, die Interessenten nach Kaufwahrscheinlichkeit sortiert. Der Vertrieb findet jeden Morgen eine Liste auf dem Schreibtisch: Name … mehr →

Ein Handwerksunternehmer sagt: „Das ganze Ding soll den Kunden abholen, Fragen stellen, damit ich am Schluss den Lead habe.“ Eine Veranstalterin sagt über ihre Coaching-Kunden: „Die verkaufen halt einfach nicht und sprechen die Leute nicht an. Punkt.“ Und ein Berater mit KI-Angebot fragt nach dem ROI, also danach, was sein … mehr →

Vor mir sitzt ein Handwerksunternehmer, Insektenschutz für Fenster und Türen, im eigenen Umkreis unterwegs. Sein Wunsch für den Bautag, also die Stunden, in denen wir live etwas zusammenbauen: ein Chat, der die ersten Nachrichten mit Interessenten allein führt. Ich rechne erst einmal seinen bestehenden Weg durch. 287 Euro … mehr →

Vor mir sitzt ein Vermittler, der Interim- und Projektrollen im Mittelstand besetzt. Ich stelle ihm zwei Fragen, die wir vorher nicht abgestimmt haben. Wie wichtig ist der persönliche Kontakt? Und wie wichtig ist KI im Lebenslauf? Beim ersten Punkt sind wir uns in zwei Sätzen einig. Beim zweiten bekomme ich eine Antwort, mit … mehr →

Mein Teil im Gruppencall war fast rum, als Michael fragt, wo in meinem Modell der Mensch eigentlich auftaucht. Ich hatte noch zwei Impulse übrig. Der zweite war der unangenehme. In der Runde suchten alle nach Change-Kompetenz, also nach der Fähigkeit, Menschen durch eine Veränderung zu führen. Die Annahme dahinter: Menschen … mehr →

Ich teile den Bildschirm und gehe durch unsere neue Akademie: der Kurskalender als Kacheln, ein Merch-Shop, den ich vorher mit einem Prompt gebaut habe, und unten rechts Lisa, unser Bot. Philipp und die anderen schauen zu. Dann tippe ich eine echte Frage ein: Wo im Kurs steht etwas zur Automation? Lisa antwortet, und sie … mehr →

Eine Woche vorher hat er fünf Tage lang neben mir moderiert, in unserer Challenge zu Agenten. Agenten sind Programme, die einzelne Arbeitsschritte selbst abarbeiten. Seit Freitagabend läuft bei ihm Claude Code durch, das Programmierwerkzeug von Anthropic. Rechenkontingente hat er nachgekauft. Er bekommt eine Minute für den … mehr →

„Wird der Mensch dann wieder eingesetzt, oder verschwindet eine ganze Schicht?" Die Frage kam mitten in eine Aufzählung: Mails, WhatsApp, zwei weitere Kanäle, die der Assistent künftig selbst bedient. Gruppencall, kurz vor eins. Wir sprachen über den Inbound-Bot, also den Assistenten, der eingehende Anfragen von allein … mehr →

Ein Beirat aus KI-Agenten soll live debattieren, lokal auf dem eigenen Rechner. Den Auftrag dafür hatte ich nachts am Campingtisch eingesprochen. Davor lag der Technikkampf. Eine versteckte Datei namens .env, in die ein Schlüssel gehört. Slash-Commands, also Kurzbefehle im Terminal, dem schwarzen Eingabefenster ohne Knöpfe … mehr →

Gibt es eine harte Grenze? Die Frage kam kurz nach zwölf, mitten im internen Gruppencall. Meetingraum, die wöchentliche Runde mit dem Team. Jeder sagt, was oben aufliegt. Philipp, der bei uns an den Frontends arbeitet, hängt seine Frage an ein Lob. Ich hatte gesagt: nutzt das neue Modell, solange wir Zugriff darauf haben. Er … mehr →