
KI-Strategie live: 4 Deep-Research-KIs, Meta-Analyse und 3 Szenarien
Wie baut man eine vollständige Strategieanalyse mit KI auf – von der ersten Recherche bis zur Szenario-Simulation? TJ zeigt am Live-Beispiel eines Übersetzungsunternehmens, wie er ChatGPT, Claude, Perplexity und Perplexity Computer parallel einsetzt, die Ergebnisse per Meta-Analyse verdichtet und daraus drei konkrete Handlungsszenarien ableitet. Was Unternehmen früher mit sechsstelligen Beratungsbudgets eingekauft haben, läuft heute am eigenen Rechner – wenn du weißt, wie.
Warum vier KIs besser sind als eine
TJ startet nicht mit einer einzigen KI, sondern schickt denselben Deep-Research-Prompt gleichzeitig an ChatGPT, Claude, Perplexity und Perplexity Computer. Der Grund ist denkbar einfach: Jede KI greift auf andere Quellen zurück und hat andere blinde Flecken. Wer nur eine KI befragt, bekommt ein Bild – aber kein vollständiges. Wer vier befragt, bekommt vier überlappende Perspektiven, aus denen sich Muster ablesen lassen. TJ hätte noch Grok und Gemini hinzuziehen können, entschied sich aber für seine vier Standard-Werkzeuge. Das Ergebnis: vier separate Tiefenanalysen, die jeweils 30 bis 45 Minuten Rechenzeit benötigten.
Die Meta-Analyse – Muster, weiße Flecken, schwarze Schwäne
Der entscheidende Schritt zwischen Recherche und Strategie ist die Meta-Analyse über alle vier KI-Outputs. TJs Prompt an die KI lautet sinngemäß: Zeig mir die Muster, zeig mir die weißen Flecken und zeig mir die schwarzen Schwäne. Das klingt schlicht, ist aber methodisch kraftvoll. Muster zeigen, was mehrere KIs übereinstimmend identifizieren. Weiße Flecken zeigen, was keine KI ausreichend beleuchtet hat. Schwarze Schwäne zeigen unwahrscheinliche, aber folgenreiche Entwicklungen – genau die, die in klassischen Analysen gern verschwinden. Erst danach reichert TJ die Meta-Analyse mit unternehmensinternen Informationen an: aktuelle Angebote, Unternehmenspräsentation, weiterer Kontext zu Intellitext.
Die Kernfrage: Wie haben andere die Disruption überlebt?
Die stärkste Frage im gesamten Prozess ist keine Lösungsfrage, sondern eine Lernfrage aus der Vergangenheit. TJ formuliert sie so: Wie haben andere Übersetzungsunternehmen diese Disruption überlebt – oder gewonnen? Denn Intellitext ist nicht das erste Unternehmen, das unter dem Druck von KI-basierter Übersetzung steht. DeepL und ähnliche Tools veränderten die Branche nicht erst gestern, sondern seit mindestens vier Jahren spürbar. Es gibt Unternehmen, die daran gescheitert sind. Und es gibt Unternehmen, die ihrem Kern treu geblieben sind und sich trotzdem transformiert haben – ohne plötzlich in einer völlig anderen Branche zu landen. Genau diese Fälle trägt die KI zusammen. Alles ist schon erfunden, sagt TJ. Man muss nur danach fragen.
Drei Szenarien statt einer Empfehlung
Aus der angereicherten Meta-Analyse leitet TJ drei Szenarien ab: evolutionär, revolutionär und disruptiv. Der Unterschied liegt nicht in der Qualität der Analyse, sondern im Mut, den das jeweilige Szenario von den Entscheidern verlangt. Inge und Falk, die Inhaber von Intellitext, müssen selbst bestimmen, wie viel Veränderung sie bereit sind zu tragen. TJ simuliert mindestens eines dieser Szenarien vollständig – das revolutionäre Szenario B – und erhält daraus einen expliziten Bericht: Was passiert konkret, wenn dieses Szenario umgesetzt wird? Dieser Bericht ist kein Fahrplan, sondern eine Entscheidungsgrundlage. Drei Szenarien zu präsentieren statt einer einzigen Empfehlung ist der Unterschied zwischen Beratung, die überfordert, und Beratung, die befähigt.
Fazit: Eine Kompetenz, die früher sechsstellig kostete
TJ macht in dieser Folge ein zentrales Versprechen explizit: Strategiesimulationen, für die Unternehmen früher sechsstellige Beträge an große Beratungshäuser gezahlt haben, lassen sich heute am eigenen Rechner durchführen. Die Abfolge – Gespräch, Deep Research mit mehreren KIs, Meta-Analyse, Kontextanreicherung, Szenarioableitung, Simulation – ist lernbar. Wer diese Kompetenz aufbaut, kann Kunden eine Qualität an Analyse liefern, die sie sich bisher nicht leisten konnten oder schlicht nicht kannten. Das ist keine Theorie. TJ zeigt es live, am echten Fall, mit echten Werkzeugen. Die einzige Voraussetzung auf Kundenseite, sagt er, ist Mut – die Bereitschaft, eingefahrene Antworten zu hinterfragen.
Das nimmst du mit
- Vier KIs parallel zu befragen liefert unterschiedliche Quellen und deckt blinde Flecken auf, die eine einzelne KI systematisch übersieht.
- Die Meta-Analyse über mehrere KI-Outputs – Muster, weiße Flecken, schwarze Schwäne – ist der entscheidende Schritt zwischen Recherche und Strategie.
- Die stärkste Strategiefrage lautet nicht 'Was sollen wir tun?', sondern 'Wie haben andere Unternehmen in derselben Situation überlebt oder gewonnen?'
- Drei Szenarien – evolutionär, revolutionär, disruptiv – geben Kunden eine konkrete Entscheidungsgrundlage, statt sie mit einem einzigen Lösungsvorschlag zu überfordern.
- Strategiesimulationen, für die früher sechsstellige Beratungsbudgets nötig waren, lassen sich heute mit Claude und Co. selbst durchführen – wenn man die Abfolge kennt.
- Unternehmensinternen Kontext erst nach der Meta-Analyse einzubringen hält die Recherche unvoreingenommen und schärft die Szenarioableitung.
Kapitel
- 00:00 Hook: Meta-Analyse – Muster, weiße Flecken, schwarze Schwäne
- 00:20 Deep Research mit 4 KIs: ChatGPT, Claude, Perplexity, Perplexity Computer
- 00:51 Meta-Analyse: Alle Ergebnisse zusammenführen
- 01:30 Unternehmenskontext einbringen und Szenarien ableiten
- 02:53 3 Szenarien: evolutionär, revolutionär, disruptiv
- 05:16 Die Kernfrage: Wie haben andere die Disruption überlebt?
- 08:10 Was diese Kompetenz wert ist – und warum du sie brauchst
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Das Transkript zum Nachlesen
eine Meta-Analyse der Ergebnisse. Zeig mir die Muster, zeig mir die weißen Flecken und zeig mir die schwarzen Schwäne. Research Prompt habe ich erstmal entwickelt und ihn dann zur Ausführung gebracht, also Deep Research angewandt. Und zwar nicht nur in einer KI, nicht in zwei KIs, nicht in drei KIs, sondern in vier KIs. Vier verschiedene Tiefenanalysen, einmal mit Chat-GPT, einmal mit CLOT, einmal mit Perplexity und einmal mit Perplexity-Computer. Und ich hätte noch Croc dazunehmen können und Gemini, aber habe ich gesagt, ich mache das jetzt mit den dreien, weil das ist so mein Standard-Bordmittel, die ich dafür nutze. Ich werde euch auch gleich sagen, wie dieser Deep Research Prompt ausgerichtet war. Warum mache ich das mit Deep Research? Mit vier KIs, zum einen, weil ich es kann und zum anderen, weil es Sinn macht, weil jede KI andere Quellen identifiziert, die relevant sind. Dann, neben dem Deep Research Prompt, habe ich eine Meta-Analyse gemacht, eine Meta-Analyse der Ergebnisse. Zeig mir die Muster, zeig mir die weißen Flecken und zeig mir die schwarzen Schwäne. Und das über alle vier Ergebnistypen hinweg. Ich werde euch gleich zeigen, über alle vier Ergebnistypen hinweg. Aus dieser Meta-Analyse und aus diesem Ergebnis, ich muss gucken, dass ich auch die richtigen Schritte hier, dass ich nicht einen vergesse, weil ich habe das hier mit vorbereitet. Das haben wir da, dann haben wir da die Meta-Analyse und dann habe ich das hier. Und aus der Meta-Analyse und aus den Mustern und den weißen Flecken und den schwarzen Schwänen habe ich diese nochmal angereichert, um weiterführende Informationen des Unternehmens, was sind aktuell so die Angebote, was ist die Unternehmenspräsentation, weiterführende Informationen, das mache ich unter anderem, um den Kontext für diese Meta-Analyse anzureichern und in den Kontext zu setzen von Intellitext. Denn bisher haben wir zwar eine Meta-Analyse und wir haben eine tiefe Recherche gemacht, die natürlich im Kontext von Intellitext, aber mehr in der Ausrichtung von Intellitext, Übersetzungsbüro und ich werde gleich sagen, welche Frage ich da gestellt habe oder welche maßgebliche Frage ich da gestellt habe beim Deep Research und bei der Analyse, weiterführende Informationen, um daraus mögliche Szenarien abzuleiten, mögliche Szenarien abzuleiten, die, ich kann euch den Linkcheck gleich zeigen, Szenarien abzuleiten, die für Intellitext auf Basis der Analysen wirklicherweise relevant sind. Und zwar habe ich drei Szenarien mit drei Mutmaßen, nämlich einmal evolutionär, einmal revolutionär und einmal disruptiv. Das hängt so ein bisschen davon ab, wie viel Mut haben Inge und Falk für die Veränderung ihres Geschäftsmodells. Und diese Szenarien, zumindest eins, habe ich simuliert. Und diese Simulation von Neurofish bringt einen expliziten Bericht heraus, was passiert, wenn wir dieses Szenario umsetzen. Superstand. Ich habe dir gestern die ersten drei Zeilen gesagt, Falk, vom Szenario B. Das ist, glaube ich, das Revolutionäre. Vom Szenario B werden wir auch gleich sehen. Und was jetzt die nächsten Schritte sein könnten, wäre, das für alle Szenarien zu machen. Ich habe das natürlich dann auch nochmal schick gemacht. Das werde ich euch gleich zeigen. Alle Szenarien, um daraus das ideale Szenario zu identifizieren. Was es dazu braucht von Inge und von Falk, ist Mut. Weil in den Szenarien natürlich Themen angesprochen werden, die möglicherweise viele Ja-Abers hervorbringen. Ja, aber das geht nicht. Ja, aber das habe ich schon probiert. Ja, aber der Stakeholder X. Ja, aber der Stakeholder Y. Okay, ich bin jetzt heute nicht derjenige, der diese Glaubenssätze, die möglicherweise hochkommen, durchbricht. Ich erwähne sie nur und nehme sie vorweg. Und die dürfen wir durchbrechen. So, ganz kurze Unterbrechung, denn du weißt vielleicht noch nicht, dass wir jede Woche Mittwoch von 8.30 Uhr bis 10 Uhr ein offenes Format moderieren, das KI-Café. Das ist das führende Format im deutschsprachigen Raum mit 400 Teilnehmern jede Woche, die wir inspirieren, motivieren und durch die Welt der KI führen. Und wenn du da dabei sein möchtest, dann komm gerne auf unsere Webseite www.kirtinginstitut.com slash ki-café und dort kannst du dich kostenlos anmelden. Wir sehen uns. Bis dann. Ja, weil das, was uns in den letzten 35 Jahren, ich bin ja auch 35 Jahre im Business, Falk, also eigentlich 38, aber ihr wart stabil, ich habe ständig was Neues gemacht. Das, was die letzten 35 Jahre funktioniert hat, hat natürlich eine Fachdomänkompetenz hervorgebracht, hat eine Transformationskompetenz hervorgebracht. Nur es wird wirklicherweise mit dem, was gerade da draußen passiert, uns nicht in die Zukunft bringen. Und da dürfen wir selbst die Transformationskompetenz anwenden beziehungsweise Menschen in unser Umfeld holen, die uns dabei helfen, Kraft der dritten Stimme, die uns dabei helfen, das Ganze zu durchbrechen. Also das hier vom Ablauf, ich werde da jetzt gar nicht so tiefer weiter reingehen. Danke, Jessica, für den Beifall. Das ist die Herangehensweise, die wir gewählt haben. Gespräch, Deep Research, die Meta-Analyse über mehrere Deep Research Ergebnisse. Die haben eine halbe Stunde, dreiviertel Stunde, teilweise gestern Nacht gerechnet, dann weiterführende Informationen hinzugegeben, mehr Kontext geschaffen, daraus die Szenarien abgeleitet und diese entsprechend simuliert. Und der eine oder andere wird sich jetzt fragen, das habe ich hier für eine Frage gestellt. Und das ist eine ganz entscheidende. Und Falk, für dich, für alle Strategieberater unter euch, es wird einer der wesentlichsten Fragen sein, auch jetzt vielleicht nicht mit unserem aktuellen Leading Case Partner, aber mit euren zukünftigen Kunden. Ich habe die Frage gestellt oder andersrum, Intellitext ist weltweit nicht das erste Unternehmen, was zu dieser Herausforderung steht. Da gibt es ganz andere da draußen. Jetzt in Deutschland, im deutschsprachigen Raum, in Europa oder Welt. Denn die KI ist jetzt nicht erst gekommen, sondern die letzten vier Jahre. Deep L gibt es nicht seit vier Jahren, sondern ist in den vier Jahren groß geworden und auch wieder zusammengefallen, sondern gibt es deutlich darüber hinaus. Das heißt, die Disruption der Branche hat natürlich exponentiell zugenommen in den letzten Jahren, aber ist schon länger da, mindestens die letzten vier Jahre. Und da gibt es Unternehmen, die sind zugrunde gegangen, die haben es nicht geschafft. Und es gibt Unternehmen, die haben sich verändert, die haben sich von innen heraus verändert, ohne ihren Kern zu verlieren. Ich nenne das Übersetzungsbüros. Entschuldigung, wenn das irgendwie falsche Terminologie ist. Aber das waren Übersetzungsbüros und sind es immer noch und machen jetzt nicht irgendwas in Gartenwirtschaft oder so. Also die sind ihrem Kern treu geblieben. Und von denen können wir lernen. Es ist alles schon erfunden. Es ist alles schon passiert. Wir müssen nur danach fragen. Das heißt, die Frage, die ich gestellt habe, ist unter anderem, recherchier doch mal, geh doch mal raus und guck mal, wie andere Unternehmen sich diesem erwehrt haben oder wie sie damit umgegangen sind und wie sie erfolgreich gewesen sind. Das war eine der Kernfragen. Und Falk und Inge, ich werde natürlich jetzt da was zeigen. Wir werden aber inhaltlich nicht tief einsteigen können, sondern ich will einfach nur den Weg jetzt nochmal aufzeigen und das maßgebliche Ergebnis vom Szenario B. Ihr werdet das alles bekommen, Inge und Falk. Entscheidend ist, dass ihr in der Lage seid, nicht nur ihr zwei, sondern alle anderen da draußen, Herangehensweisen und auch Ressourcen zu identifizieren, die für euch und eure Kunden so weit relevant sind, dass ihr sie dort zum Einsatz bringen könnt. Weil ich darf euch sagen, gerade im Corporate-Bereich, die sind sowas von limitiert. Die fassen heute noch mit Co-Pilot-Meetings zusammen. Nach vier Jahren als mittelständisches Unternehmen habe ich gerade gehabt, als einen der Kandidaten für ein Living Case. Die haben wir da nicht genommen, weil das vielleicht noch zu früh ist oder zu spät oder was auch immer. Und diese Erkenntnis, dass wenn ihr diese Kompetenz aufbaut, wenn ihr euch diese Ressourcen zugänglich macht, ihr in der Lage seid, durch diese Abfolge, durch die wir jetzt durchgehen werden, diese Ergebnisse zu erreichen, von denen der Kunde entweder nur träumt oder die Geld bezahlen müsste für große Beratungshäuser. Denn allein die Simulation, Falk, du weißt das, du hast damals auch Interim-Manager in solche Richtungen vermittelt, solche Simulationen, da hast du früher sechsstellige Beträge für bezahlt. Die können wir zu Hause am Rechner machen, mittlerweile. Und diese Kompetenz euch anzueignen, die Ressourcen zu nutzen, um solche Fragestellungen, wie jetzt von Falk und Inge, wie ihr habt, vielleicht andere mit euren Kunden zu durchdringen, ist eure Aufgabe, sollte eure sein, Verantwortung zu übernehmen für den Markt, für all diejenigen, die eben noch nicht so weit sind und nicht ständig hier im KI-Café dabei sind oder auch bei unseren Formaten wie die Masterclass oder das Business Lab oder der Inner Circle oder der KI Mastery Workshop Serie, was auch immer es ist, euch damit mal zu verbinden. So lange Rede, kurzer Sinn, wir gucken jetzt mal rein. Untertitel der Amara.org-Community