Über mentale Kraft, erfolgreich Ziele erreichen und Traumabewältigung - Im Gespräch mit Yvonne Dathe
Diese Podcastreihe von insgesamt 15 Folgen umfasst die epischsten Interviews, welche ich zur Zeit der Umsetzungsgiganten geführt habe. Du bekommst spannende Einblicke in das Wirken von echten Koryphäen!
Yvonne ist Gleitschirmpilotin und Psychologin.
Als Psychologin hilft sie Menschen ein zufriedenes Leben zu führen, ihre Ziele zu erreichen und Ängste zu überwinden.
Seit 1994 liebt sie es mit dem Gleitschirm durch die Luft zu fliegen! Durch die Teilnahme an Gleitschirmwettbewerben entdeckte sie die Welt. Mit dem Nationalteam nahm sie bei internationalen Bewerben teil.
Ein Unfall zwang sie dazu sich mit ihren Ängsten auseinander zu setzen, was später zu ihrem Beruf wurde.
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Das Transkript zum Nachlesen
Wenn du in der Lage bist, Erfolgswege, die andere zu ihren Zielen, zu ihren Gipfeln, die sie erfolgreich gestürmt haben, zu dekodieren, zu demaskieren und anzunehmen, dann bist du möglicherweise in der Lage, sie auf dich zu übertragen und zu reproduzieren. Und unter diesem Glaubenssatz, unter diesem Rahmen habe ich in den letzten Monaten viele, ich würde sagen epische Interviews geführt mit grandiosen Persönlichkeiten wie Jörg Wüst, Stacy Taniguchi, Martin Frey, Rainer Pitek, Karma Scherper und Hans Kammerlander und vielen mehr, die mir Einblicke gegeben haben, wie andere Menschen Erfolg möglich machen, wie sie Erfolgswege gehen, wie sie in der Lage sind, ihre ganz persönlichen Gipfel zu stürmen. Und das sind alles Menschen, die Abenteuerblut in sich tragen, die weg von der Norm gehen, die außergewöhnliche Wege gehen, die ihre Komfortzone verlassen. Und nicht nur Abenteurer, sondern auch Menschen wie Nico Gundlach, wie Ralf Schmitt, wie John Stepper, wie Manuel Sand, Yvonne Date, Stefan Hagen und andere, Michael Rossier, die in ihren Welten, ihres Businesses, ihrer Selbstständigkeit erfolgreich gewesen sind und immer noch erfolgreich sind, die habe ich nach ihren Erfolgswegen, nach ihren Erfolgsmustern, nach ihren Herangehensweisen, nach ihren intrinsischen Motivationen gefragt. Und daraus ist diese Reihe entstanden, der epischen Interviews. Denn es wäre schade, wenn Sie nur im Thorsten Körting Umsetzungsgiganten-Podcast ein Dasein fristen, sondern natürlich gehören Sie hier auch hinein in den erfolgreich-selbstständig-Podcast von Birgit und Thorsten Körting, von uns, den Körtings. Und damit du dich jetzt hier voll drauf einlassen kannst, viel Spaß mit diesen epischen Interviews der Thorsten und bis dann! Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge des Umsetzungsgiganten-Podcast und heute auch wieder mit einer Sportlerin, die Sport mit Business mit mentaler Stärke verbindet und anderen Menschen dazu bringt, dass sie wohl sportliche Höchstleistungen erbringen können, als auch in sportlichen Kontexten mental stark durch herausfordernde Situationen gehen können. Und das hat sie verbunden, eben nicht nur mit sportlichen Bereichen, sondern speziell im persönlichen als auch im Business-Kontext. Und sie ist jemand, die seit vielen, vielen Jahren, fast schon Jahrzehnten mit dem Paraglider unterwegs ist. Sie gehört zu den Besten der Welt, sie nimmt jährlich an den Paragliding-Weltmeisterschaften teil und vertritt dort teilweise unsere Nation und ist in der Lage, in diesem Kontext ja auch Höchstleistungen zu erbringen. Und sie hatte in relativ frühen Jahren auch einen Unfall mit dem Gleitschirm. Und was da genau passiert ist und was das mit ihr gemacht hat, da werden wir gleich in dem Interview drauf eingehen, aber noch viel mehr, was hat sie in die Lage versetzt, aus diesem doch sehr massiven Einschnitt, den sie erlebt hat durch den Unfall, wieder in ihre Kraft, wieder in ihre Stärke zu kommen, um daraus dann wieder Höchstleistungen zu erbringen und sich wieder an die Weltspitze heranzukämpfen. Und das hat sie natürlich dahin bewegt, dass sie nun auch anderen Menschen erklären und beschreiben kann, als auch sie dahin führen kann, dass diejenigen mentale Stärke bekommen in unterschiedlichen Bereichen des Lebens. Sie hat Bücher darüber geschrieben, sie hat ein eigenes Coaching-Programm, sie begleitet Unternehmen, sie begleitet Teamleiter, sie begleitet Einzelpersonen dabei, in ihre mentale Kraft zu kommen, um in ihren ganz unterschiedlichen Bereichen des Lebens, ihrer Frau oder auch ihren Mann, zu stehen und sich dahingehend zu motivieren, in Richtung von Erfolg zu gehen beziehungsweise dann, wenn wir mal Zeiten haben, wo es nicht so gut läuft, sich mental wieder stark zu fühlen und in die mentale Stärke zu kommen. Und all das werden wir demaskieren, wir werden demaskieren, was sie aktuell antreibt, Menschen dabei zu helfen, was sie dazu gebracht hat, Erfolg zu haben in ihren Kontexten, was es dazu braucht, was ihre Motivation ist und wie sie natürlich auch, die Frage begleitet fast schon jedes Interview, was das letzte Jahr für sie bedeutet hat und wo ihr Lebensweg vielleicht sie in Zukunft hintragen wird als Mentaltrainer, als Paraglider, als natürlich auch Partnerin und als jemand, der uns in die Kraft bringen kann, sodass wir auch bewusst und selbstbewusst unseren Weg gehen können. Und nun begrüßt bitte recht herzlich mit mir und für dieses Interview Yvonne Date. Umsetzungsgegangen. And in that perseverance I found new levels of strength. Und dann habe ich angefangen, das zu machen. Fähigkeit weitergeben zu dürfen. Aber es hat was mit geduldig sein zu tun. Also zu erfahren, was denn die jungen Menschen bewegt. You're really making me think with these questions, it's wonderful. Yvonne, schön, dass du in der Podcast Show bist. Schön, dass du bei uns bist. Herzlich willkommen Yvonne Date. Dankeschön für die Einladung. Ich freue mich, hier zu sein. Yvonne, du bist schon, wie ich es in der Anmoderation gesagt habe, schon etwas länger in meinem Kontext und zwar in meinem Kopf und in meinem Herz. Und in dem Schritt, einen nächsten Schritt zu gehen, nämlich im Kontext des Paraglidens. Und du bist Mentaltrainerin. Du bist jemand, der Menschen unterstützt. Dabei beim Paragliden in großen Höhen, am Startplatz, am Landeplatz. Immer dann, wenn die eigene Gedankenwelt verrückt spielt, ihnen dabei zu helfen, in die volle Kraft zu kommen. Und neben diesem Aspekt würde ich gerne mit einer Frage starten, die ich immer im Podcast am Anfang stelle. Stell dir vor, wir treffen uns in deinem Heimatgebiet irgendwie auf einer Berghütte. Du bist von der einen Seite drauf gekrabbelt. Ich komme von der anderen Seite drauf. Und wir sitzen dann abends beim Abendessen. Der Hüttenwirt stellt uns gerade Karsspatzen dann auf den Tisch. Und wir sagen, mega, da können wir jetzt richtig zuschlagen nach so einem tollen Tag. Und ich stelle dir die Frage, Mensch, sind wir hier zusammen auf der Berghütte. Was tust denn du sonst so? Was machst du? Wer bist du? Wer bist du? Was machst du? Und wer bin ich? Was mache ich? Also zum einen bin ich natürlich Kleidschirmpilotin. Das ist auch meine ganz große Leidenschaft. Und zum anderen mache ich Menschen glücklich. Und zwar in zweierlei Hinsicht oder dreierlei Hinsicht eigentlich. Einerseits als Kleidschirm-Tandem-Pilotin. Also ich finde, das ist einer der schönsten Jobs überhaupt. Dass man Leute einfach in die Luft bringt. Und nach dem Landen haben die dann ein Lächeln im Gesicht und Strahlen über beide Ohren. Das ist einfach phänomenal. Das ist einfach super. Zum anderen bin ich als Psychologin tätig. Und auch dort sehe ich meine Aufgabe darin, den Menschen ein zufriedenes und glückliches Leben zu begleiten. Das sage ich jetzt mal. Und glücklich ist man natürlich, wenn man auch erfolgreich ist. Und Erfolg ist halt immer relativ. Und da muss man mal schauen, was für den einzelnen Erfolg ist. Für den einen ist es Erfolg, beim Kleidschirm fliegen zu haben. Der andere ist Erfolg, die Familie groß zu kriegen. Also die Kinder groß zu kriegen. Eine glückliche Partnerschaft zu haben. Das kann ganz viele Aspekte sein. Was war bei dir zuerst? Das Paragleiden oder die Psychologin? Was kam zuerst? Also im Endeffekt, wenn man es jetzt vom Lebenslauf her nimmt, dann auf jeden Fall das Kleidschirm fliegen. Weil ich habe mit 16 schon zum Fliegen angefangen. Aber so ganz kann man das auch nicht sagen. Weil ich war früher im Leichtathletik als Jugendliche und hatte da einen Trainer, der das mentale Training ganz automatisch ins Training mit einfließen hat lassen. Und das hat mich damals schon immer ziemlich begeistert, wie er das gemacht hat. Und später durfte ich das ja dann als Mentaltrainerin selber auch so anwenden. Aber das mentale Training gehörte damals auch schon zum normalen Trainingsalltag dazu, sage ich jetzt mal. Lass uns da mal einsteigen. Du hast ja Leichtathletik auch jetzt nicht nur so als ein Amateur gemacht, sondern wenn du da einen Trainer hattest, ging das bei dir ja auch in eine professionellere Richtung. Aber zumindest in eine ambitioniertere. Wie hast du das damals erlebt? Also das mit 16 Jahren und auch hineinzugehen in die Leichtathletik und dann mit Themen wie Mindset, mit mentales Training und mit den Impulsen, die sich da rumranken. Wie hast du das erlebt und wie hat man dich in dieser Lebensphase abgeholt? Also wie gesagt, unser Sporttrainer, wenn man Leichtathletik ist, ist dann meistens ein Trainer. Und er hat ja einfach den mentalen Aspekt einfach immer mit einfließen lassen. Also eigentlich ist es gar nicht so groß aufgefallen, aber er hat dann mit uns immer wieder Entspannungsübungen gemacht oder er hat dann auch einfach nur die Gespräche beim Aufwärmen oder auch hinterher nach dem Training also die Gespräche, die wir geführt haben, die gingen dann auch nicht einfach nur um das Training im sportlichen Sinn, sondern es ging dann auch tatsächlich um andere Bereiche. Also damals mit 16, 17 ging es natürlich auch darum, die erste Liebe und welche Probleme man damit hat und so weiter. Und darauf ist der Trainer genauso eingegangen und er hat uns im Prinzip, sage ich mal, ziemlich ganzheitlich beraten im weitesten Sinne. Und das hat natürlich einfach geholfen, sich zu entwickeln und sich selber dann auch zu finden, wo man hin möchte oder wo man hin soll. Und das war dann auch ein Thema zum Beispiel mit der Berufsfindung. Also er hat mit uns sehr viel auch darüber gesprochen, ob wir wirklich die sportliche Karriere angehen wollen. Also bei mir war das nicht so die Frage. Also bei mir war es tatsächlich eher so amateurmäßig, aber es waren bei mir in der Gruppe durchaus Fälle, die wirklich sehr, sehr gut waren. Und da ist dann halt schon auch die Frage gewesen, will man sportlich, beruflich weitermachen, dass man sagt, okay, entweder wirklich so in Richtung Profi oder Sportlehrer oder Sport studieren oder wie auch immer, oder will man vielleicht doch irgendwas anderes machen. Und das hat er genauso mit abgedeckt, sage ich jetzt mal. Also das war wirklich ein ganz, ganz toller Trainer, was wir da hatten. Wie hat er euch abgeholt? Also was war die Sprache, die er genutzt hat? Ich stelle mir das vor mit 16, 17 oder wo ich 16, 17 war. Mentales Training und damals hieß das autogenes Training. Komm mal zur Ruhe, du bist hyperaktiv. Das war so meine Sprache, mit der man mir damals gesprochen hat. Wie hat er euch abgeholt? Wie hat er das Interesse geweckt, dass ihr insofern auch zugehört habt und ihm ja auch inhaltlich folgen konntet und gefolgt seid? Ja, also er hat das nicht mentales Training genannt. Also im Nachhinein weiß ich, dass es mentales Training war, was er mit uns gemacht hat. Aber wir hatten sehr abwechslungsreiches Training und Mittwoch, also wir hatten dreimal die Woche so feste Trainingszeiten, dazwischen halt dann noch vielleicht Krafttraining oder so. Und Mittwoch war halt immer so ein spezieller Tag. Also er nannte den dann entweder war es der Tag der Tränen, wo man dann extrem hart trainiert hat. Also da hast du dann auch, wenn du in einem guten Trainingszustand warst, trotzdem einen Muskelkater gehabt. Oder es war dann so ein Training oder so ein Tag, wo man halt einfach viel ausprobiert hat. Also sprich, er hat mit uns dann, obwohl wir Leichtathletik gemacht haben, gerade im Winter zum Beispiel, dann auch Wassergymnastik gemacht oder Schundlieren oder auch Einradfahren. Oder wir haben dann so ein Chaos-Training gemacht, wo man dann einfach versucht hat, diese Verbindungen im Gehirn durcheinander zu bringen und wieder offen zu sein für neue Bewegungsabläufe. Oder wir haben dann zum Beispiel im Hochsprung, da hat man ja eine Seite, von der man aus anläuft. Also bei mir war es immer die rechte Seite, also ich bin immer von rechts angelaufen zum Hochsprung. Und dann sagt er auf einmal so, jetzt laufe ich von links an. Und dann halte und links anlaufen, wie funktioniert das? Und dadurch hat er uns im Prinzip angeregt, mal darüber nachzudenken, wie überhaupt der Bewegungsablauf ist. Und dann wird dir dann auch bewusster dieser neue Bewegungsablauf. Und am Anfang stehst du erstmal da und denkst dir, ich kann überhaupt nicht von links anlaufen. Ich weiß gar nicht, wie ich da abspringen soll, aber das funktioniert dann. Und hinterher, wenn man dann wieder die Schokoladenseite ausprobiert hat, ist man tatsächlich höher gesprungen. Dann teilweise wirklich so fünf Zentimeter, was im Hochsprung wirklich eine Menge ist. War das so ein magischer Moment? Also dieses, ich bin jetzt links angelaufen und gehe wieder zurück auf meine Schokoladenseite, ich bin fünf Zentimeter weiter, so ein magischer Moment, wo du diese Art des anderen Trainings oder auch Vermittelns, nämlich auf einer mentalen Ebene, die natürlich auch sich dann im physischen, also in dem echten Erleben auch geäußert hat. Also jetzt zu sagen, mach mal das Ganze von links, hat zwar was auch mit den Gedanken zu tun, dass man da durchgehen darf, um dann dieses Erlebnis zu haben, dieser Verbesserung auf der anderen Seite oder auf der Schokoladenseite wieder. War das so ein magischer Moment, wo du gesagt hast, also irgendwie ist das schon cool, was der macht? Oder gab es noch einen herausragenden Moment, wo du sagst, jetzt verstehe ich, was mentale Stärke, mentales Training für Auswirkungen auf deine Ergebnisse, auf deine Erfolge haben kann? Ne, also das war es eigentlich noch nicht. Also ich habe das schon realisiert, dass das was bringt, aber das war es eigentlich noch nicht. Also ich habe dann auch mal BWL studiert und dann war ich in so einem Seminar, einem Verkaufsseminar und da war eine gute Trainerin dabei. Also die war wirklich klasse, das war eine Verkaufstrainerin. Und eigentlich war damals die Motivation, boah, das was sie kann, also dieses Mitreißen oder dieses Vermitteln von Themen, also die war einfach wahnsinnig motiviert. Also die hat mich wirklich begeistert. Und da habe ich dann gesagt, also das wäre schon cool, wenn ich das auch könnte. Und dann habe ich so eine Mentaltrainer und Businesscoach Ausbildung gemacht. Und zu der Zeit hatte ich dann auch noch einen Fallschirm und einen Unfall. Also ich hatte einen Zusammenstoß mit meinem Piloten, wir sind abgestürzt und ich hatte dann tatsächlich Panik in der Luft. Also Panik im Sinne von, alles schnürt sich zu, wackelige Knie, zittrige Knie. Wenn andere Piloten auf mich zukommen, also alleine war es kein Problem, aber sobald zwei, drei Piloten in meiner Nähe waren, kam die Panik. Und eben zu dieser Zeit machte ich gerade diese Mentaltrainer Ausbildung auch. Und mir hat das wahnsinnig geholfen, also mir hat das wirklich geholfen, wieder ein gutes Gefühl in der Luft zu haben, wieder Spaß zu haben, wieder Freude daran zu haben. Und daraus ist dann im Prinzip der Wunsch auch erwachsen, dass ich sage, okay, wenn es mir geholfen hat, dann möchte ich das gerne auch anderen Piloten, anderen Menschen mitgeben, dass sie damit auch arbeiten können, um ihre Ängste, um ihre Emotionen und auch ihre Gedanken besser kontrollieren zu können. Und da habe ich wirklich gemerkt, dass das mit mir was macht. Nimm uns da mal mit, weil ich glaube, das ist sehr spannend, weil es uns natürlich auch in deine Geschichte des Paragleidens mit hineinführt, aus der heraus ja auch mit diesem magischen Moment noch deutlich viel mehr entstanden ist. Nimm uns mal mit, wie bist du zum Paragleiden gekommen? Wie hast du es erlebt bis zum Unfall? Und was ist beim Unfall passiert und danach? Und was hat diese mentale Arbeit mit dir? Weil für alle Zuhörerinnen und Zuhörer, ob du jetzt einen Unfall am Gleitschirm hast oder vom Pferd fällst oder einen Autounfall hast oder irgendein anderes schlimmes Erlebnis im Kontext von Sport, im Kontext von Zielerreichung oder einfach im Rahmen eines ganz normalen Lebens, wie das Leben uns so mitspielt, glaube ich, kann man diese Analogie gleich sehr gut herstellen. Von daher nimm uns mal mit auf das, was im Paragleiden, wie du das anfangs erlebt hast und wie dann diese Einschnitte auf dich gewirkt haben. Also am Anfang war es so, ich habe mit meinem Vater angefangen, weil wir haben eigentlich nach einem gemeinsamen Hobby gesucht. Das war eigentlich so der Anfang. Und dann waren wir beim Wandern und haben dann eben einen mit so einem Rucksack gesehen, der dann oben auf dem Park seinen Schirm auspackt und dann runtergeflogen ist. Und wir dann, hey, das wäre doch cool, das könnten wir doch zusammen machen. Und dann haben wir tatsächlich diese Ausbildung zusammen gemacht. Und am Anfang, also ich hatte jetzt nicht das Geld für eine eigene Ausrüstung, sprich ich bin wenig geflogen am Anfang, habe mir dann immer wieder von der Flugschule den Schirm ausgeliehen. Und dann später, ich habe es dann auch mal aufgehört, weil mein Vater einen Unfall hatte, was dann bei mir auch bewirkt hat, so ein Unsicherheitsgefühl. Und ich habe mir dann gedacht, vielleicht ist es doch nicht so sicher. Vor allem, mein Vater ist wesentlich mehr geflogen als ich. Also ich habe eigentlich immer gedacht, wenn, dann wird mir was passieren, aber nicht ihm. Ja, und dann habe ich das Fliegen auch aufgehört. Und dann war ich aber wieder beim Wandern und habe die Kleidschirme gesehen und habe gesagt, okay, also das ist ja schon schön und so einen Kleidschirm habe ich ja auch im Keller. Und habe dann wieder angefangen und dann aber richtig, also dann wirklich intensiv. Und habe dann aber richtig die Freude gehabt und habe vor allem auch dieses Streckenfliegen entdeckt, was ja das Faszinierende ist, dass man halt nicht einfach nur vom Berg runterfliegen kann oder da ein bisschen rumfliegen kann und dann landen gehen kann, sondern dass man halt wirklich auch über Land fliegen kann. Und das auch über viele, viele Kilometer. Ja, und dann bin ich eben auch in der Natur.
Wettbewerbssport eingestiegen. Ich war 2007 bei der Bayerischen Meisterschaft mit dabei als Zuschauer, also eigentlich als Gast und habe dann aber erlebt, dass eben diese Gemeinschaft beim Wettbewerbsfliegen unter den Piloten wirklich schön ist und toll ist. Ich fand es einfach spannend, da gemeinsam eine Aufgabe zu fliegen und habe dann gesagt, okay im nächsten Jahr bei der Bayerischen bin ich dabei. Dann habe ich noch diesen B-Schein gemacht, also diese Streckenflug-Lizenz und 2008 gab es da keine Bayerische Meisterschaft. Da habe ich mir gedacht, das gibt es doch nicht. Wieso gibt es jetzt keine Bayerische Meisterschaft? Ich habe dann beim DIAVOR angerufen, beim Verband. Ich bin dann beim Harry Bunz gelandet, das ist der Nationaltrainer und habe dann gefragt, warum gibt es jetzt keine Bayerische Meisterschaft. Er hat dann gesagt, es gibt keinen Veranstalter. Ich habe dann gesagt, das gibt es doch nicht. Wir in Bayern, da muss es doch eine Bayerische Meisterschaft geben. Auf jeden Fall gab es keinen. Dann habe ich mich entschieden, wenn es keinen Veranstalter gibt, dann veranstalte ich es jetzt selber. Dann habe ich die Bayerische Meisterschaft selber veranstaltet und das war dann auch der erste Wettbewerb, wo ich mitgeflogen bin. Also Harry Bunz hat dann damals die Auswertung gemacht und das war so der Einstieg. Daraufhin kamen dann noch ein paar andere Wettbewerbe und dann im 2010 in einem Wettbewerb ist mir ein anderer Pilot in den Schirm reingeflogen und wir sind dann zusammen abgestürzt. Daraufhin hatte ich dann wirklich in der Luft, wenn andere Piloten kamen, Angst. Das war dann auch blöderweise im Herbst, sprich Winterzeit und dann konnte man auch nicht mehr so wirklich viel fliegen. Es heißt ja immer, man soll, wenn man vom Pferd fällt, gleich wieder aufsteigen. Das gilt natürlich beim Pferdjumpen auch. Ich bin dann auch gleich wieder geflogen, aber es hat sich halt nicht gut angefühlt. Nimm uns mal mit in dem Moment für diejenigen, die vielleicht das Paragliden so noch nicht erlebt haben, für die das vielleicht immer noch ein Traum ist, die da oben ab und zu mal einen Rundfliegen sehen oder sagen, wenn ihr vom Berg springt, wir springen nicht, wir starten. Wenn du sagst, das war spannend bis hierher, dann lass uns gerne einen Kommentar da, lass uns gerne eine Bewertung da, entweder hier auf dieser Plattform oder auf den anderen, weil das ist das, was uns auch ein Stück weit wachsen lässt, was unsere Botschaft nach außen trägt, was uns ein Stück weit hilft, in die Sichtbarkeit zu bekommen und da sind wir natürlich auch ein Stück weit auf dich angewiesen. Wenn du sagst, das war bis hierhin schon ein großer Mehrwert, dann hinterlass bitte einen Kommentar. Bis dahin und nun viel Spaß bei dem, was kommt. Nimm uns mal mit in diesen Moment, wie das da oben passiert ist. Du fliegst da in der Luft, da sind auch andere Paraglider, du siehst diese gandiose Umgebung, bist natürlich auch auf dich konzentriert und dann passiert da was. Es war ein Wettbewerb und es war ein Tag, wo es nicht richtig hoch ging. Also normalerweise ist man ja hoch oben und alles wunderbar, aber an dem Tag ging es nicht richtig hoch. Also wir waren so auf halber Hanghöhe, sage ich mal. Und da war halt dann eine Thermik, also Thermikaufwind, wo es relativ eng war und es waren auch gar nicht so viele Piloten, ehrlich gesagt, da an der Stelle. Und wir haben dann um diese Thermik gekreist und wahrscheinlich waren wir beide irgendwie ein bisschen schuld. Wir haben beide nicht richtig geschaut und dann ist der andere in den Schirm reingeflogen. Der war dann eingepackt und wir waren ja auch nicht hoch. Also ich habe dann das Vario hinterher ausgelesen, mein vielleicht so 100 Meter über den Bäumen. Also es war wirklich nicht hoch und daraufhin habe ich auch gar nicht lange überlegt. Ich habe dann sofort die Rettung geworfen und wir sind dann halt so in der Drehbewegung nach unten und dann im Baum hängen geblieben. Also da dann praktisch abgefangen worden. Genau und im ersten Moment, als ich hing, der andere hing etwas höher und habe ich dann erst mal nicht gesehen. Das kannst du ja dann auch nicht mehr so wirklich bewegen. Das hängst ja dann in deinem Gurtzeug drin und unter dir ist dann, also ich war relativ niedrig, ich war nicht so hoch, aber hoch genug, um nicht alleine runter zu klettern. Und dann war ich natürlich erst mal verunsichert, was mit dem anderen ist. Also bei mir selber wusste ich, okay ich bin unverletzt, bei mir ist nichts. Und dann habe ich von dem anderen erst mal nichts gehört. Irgendwann hatte dann das Fluchen angefangen und dann habe ich gewusst, okay es ist auch noch alles in Ordnung soweit. Wenn er fluchen kann, dann passt schon. Ja genau, das war eigentlich so dieses Ereignis. Und danach war es halt einfach so, dass ich mich wirklich einfach unruhig gefühlt habe, wenn der andere auf mich zukam. Und das ging dann so weit, dass ich halt dann einfach landen wollte. Und ich habe dann auch gesagt, wenn das so bleibt, dann höre ich das Fliegen auf, weil das macht ja dann auch keinen Sinn. Also wirklich von jemanden, der Meisterschaften organisiert hat, Meisterschaften geflogen ist, auf Strecke gegangen ist und in dieser, wie ich sage immer, absolute Certainty, in dieser absoluten Zuversicht war, dieser Glaube an sich selbst, ich kann das, ich bin gut da drin, das funktioniert gut. Und dann gibt es dieses einschneidende Erlebnis, was jetzt gar nicht körperlich zu einer Beeinträchtigung führt, weil du bist ja unverletzt aus dem Ganzen hervorgegangen. Aber im Mentalen so ein massiver Einschnitt ist, dass danach das Leben, also im Gleitschirm fliegen, das ist ja unsere Analogie, nicht mehr so war wie vorher. Ja und mein Damals wusste ich das natürlich nicht. Mittlerweile weiß ich es. Ich habe jetzt dann auch noch mal Psychologie studiert und im Endeffekt ist es halt einfach so, dass unser Unterbewusstsein, also das ist halt im Körper gespeichert, diese Angst. Und mittlerweile weiß ich, dass es halt einfach auch eine ganz normale Reaktion ist. Also ich sage mal, es wäre eigenartig, wenn ich die Angst nicht gehabt hätte. Und das ist bei jedem anderen auch. Also wenn man so ein Erlebnis hatte, was einen so schockiert hat oder beeindruckt hat, in welcher Form auch immer, dann ist das abgespeichert in uns drin. Und dann, wenn ich wieder in so eine ähnliche Situation komme, und das war halt dann beim Fliegen, wenn andere Piloten kommen, dann sagt uns das Unterbewusstsein oder halt aus uns, unser Körper oder unser Unterbewusstsein, wie man es auch immer nennen mag, sagt dann auf jeden Fall Achtung, du bist jetzt wieder in einer Situation, die damals ungut geendet hat. Und pass auf, es könnte wieder zu so etwas kommen. Und das habe ich damals halt nicht so gewusst, aber mittlerweile weiß ich, dass es im Prinzip einfach nur so ein Stoppschild oder Vorfahrt ist, wo einem sagt, hallo, du bist jetzt wieder in einer Situation, die blöd ausgehen könnte. Und ich meine bei mir, wie gesagt, ich habe Glück gehabt, also ich habe nicht mal einen Kratzer gehabt, keinen blauen Fleck, nichts. Jetzt bei jemand anderem, der vielleicht ein anderes Erlebnis hat, das dann eben schmerzhaft endet, dann ist auch klar, dass vielleicht die Angst sogar noch größer sein könnte danach. Halt einfach, weil unser Körper und unser Unterbewusstsein sagt, pass auf, du bist in einer Situation, die wehtun kann. Die hat in der Vergangenheit wehgetan, wir haben die Erfahrung gemacht, pass auf. Und danach ist halt jetzt die Entscheidung, wie gehe ich damit um. Du beschreibst das jetzt in einer Sprache, die sehr viel Wissen und auch sehr viel Kontext schon mit reinfließen lässt. Also im Sinne von, was ist da passiert, was ist da gespeichert worden. Das, was gespeichert ist, darf man auflösen, damit man in Zukunft in ähnlichen Situationen wieder so reagiert, wie man vielleicht vorher reagiert hätte oder hat. Und diese Angst und das, was alles mitschwingt, aus dem Gespeicherten rauswäscht, um wieder frisch zu sein. Ist jetzt meine Sprache gewesen an der Stelle. Du hast das aber damals auch jetzt als jemand, der als Mentaltrainer gerade eine Ausbildung genossen hat, beziehungsweise als Business Coach, vielleicht so einen gewissen Kontext gehabt. Aber wie bist du dann als jemand, der dieses einschneidende Erlebnis hatte, auch im Hinblick, jetzt kommt der Winter, ich fliege nicht mehr so häufig wie vielleicht im Sommer, vielleicht auch nicht mit den Strecken, die im Sommer möglich sind. Wie hast du dir diese Veränderung ermöglicht? Wen hast du dir in dein Umfeld geholt und durch welche Techniken, in Anführungszeichen, konntest du das dann wieder auflösen? Also im Endeffekt, ich war damals noch in der Ausbildung und habe dann im Prinzip diese ganzen Techniken angewendet auf dieses Erlebnis, was wir da geübt haben. Und was mir also extrem geholfen hat, war zum einen erstmal eine Entspannungstechnik. Es ist halt einfach so, wir können nicht angespannt und entspannt zur selben Zeit sein. Also entweder bin ich angespannt oder ich bin entspannt. Also sprich, der erste Schritt ist erstmal, diese auf der körperlichen Ebene, diese Stressreaktionen runterzukriegen. Mir persönlich hilft immer die Atembeobachtung sehr gut, weil ich die halt auch immer dabei habe, meinen Atem. Und dann kann ich mich halt auf meinen Atem konzentrieren. Und durch die Atembeobachtung, also allein, dass ich es beobachte, werde ich schon ruhiger. Und was ich dann damals auch noch gemacht habe, war so ein Crosscheck, den ich mir dann eingeübt habe. Sprich, das ist dann so ein bestimmter Ritual, also von innen eng zu innen weit, außen eng und außen weit. Und bei mir ist es halt dann so die Schultern hochziehen, einatmen, ausatmen, entspannen. Dann ein Blick auf mein Cockpit oder was ich ja hier auch immer habe. Am Schreibtisch mache ich das ja auch. Da habe ich immer so einen Würfel und da ist so ein Smiley drauf. Dann schaue ich da drauf und dann blicke ich einmal außen rum. Und dann bin ich etwas entspannter und bin auch aus meiner Angstroutine raus oder Stressroutine raus. Also habe ich diesen Crosscheck gemacht. Und dann hatte ich für mich damals ein positives Selbstgespräch überlegt. Und das war dann einfach, dass ich gesagt habe, okay, ich schaue auf die Piloten an meiner Höhe und unter mir und vertraue darauf, dass die Piloten über mir genauso nach mir schauen, wie ich auf die anderen schaue. Und das war so mein Handlungsplan praktisch. Also Entspannung, Crosscheck, positives Selbstgespräch und dann in den Pulch hineinfliegen, wenn es denn geht. Das habe ich dann ein paar Mal mental durchgespielt, also sprich visualisiert. Ich habe es mir vorgestellt, wie das sein wird oder sein könnte. Und dann waren wir im Januar dann in Kolumbien auf einem Wettbewerb oder auch zum Freikriegen und Wettbewerb. Und da habe ich es dann erstmalig wieder anwenden können, weil das war dann so die erste Thermik. Und es hat dann auch so einigermaßen funktioniert, sage ich jetzt mal. Also so ganz perfekt noch nicht. Es hat dann einfach noch ein bisschen gedauert. Ich habe dann auch festgestellt, dass dieses nach anderen Schauen hat dann bei mir dazu geführt, dass ich im Pulch Schlangenlinie geflogen bin, weil ich den anderen immer ausgewichen bin. Bis dann andere zu mir gesagt haben, was machst du da eigentlich. Also ich war für die anderen nicht kontrollierbar. Und dann habe ich da praktisch nochmal eine kleine Stellschraube verändert und habe dann gesagt, okay, ich schaue auf die anderen und achte auf die Freiräume im Pulch. Und dadurch hat sich verändert, dass ich dann gemerkt habe, okay, es sind eigentlich nur vier, fünf, sechs Piloten, auf die ich wirklich achten muss, auch wenn der Pulch sehr groß ist, weil die anderen sind viel höher oder viel tiefer als ich oder halt weiter im Außen oder Innen, also halt einfach weiter weg, dass die mich selber jetzt gar nicht erst betreffen, sondern einfach nur so der direkten Außen rum. Und dadurch konnte ich mich auch wieder auf die Thermik konzentrieren. Und da habe ich auch festgestellt, dass in so einem Pulch doch sehr viel Platz auch noch ist, auch wenn es relativ eng von außen aussieht. Aber man hat doch noch seine Freiräume und konnte dann auch wieder runde Kreise fliegen und war dann für die anderen auch wieder kalkulierbarer. Ich habe dann aber auch immer wieder noch gemerkt, dass es dann teilweise schon Stress noch auslöst und dann bin ich halt praktisch wieder rausgegangen aus dem Pulch, habe mich wieder fokussiert, also habe mich entspannt, habe wieder das positive Selbstgespräch gemacht und bin dann auch wieder rein in den Pulch geflogen. Es hat dann eine Weile gedauert. Aus heutiger Sicht weiß ich, man nennt es so systematisches Desensibilisieren, also sprich immer wieder reingehen, solange wie man es aushält in die Situation und dann wieder rausgehen, sich entspannen, seinen Handlungsplan sich wieder zurechtlegen, hervorholen und dann wieder rein in die Situation, solange bis es dann wirklich weniger wird und mit der Zeit hat es dann auch ganz gut funktioniert. Mittlerweile ist es auch wieder, also schon seit vielen Jahren ist es wieder so, wie früher, wie vorher. Also es heißt durch ein einschneidendes Erlebnis oder durch erste Erfahrungen, durch den Trainer in der Leichtathletik bis hin zum einschneidenden Erlebnis, dem Absturz beim Paragliden, wo du dir dann durch deine eigenen Methoden und Tools, durch deine Ausbildung, ich sag mal diesen Durchbruch ermöglicht hast. Du bist ja jetzt selbst jemand, der Paraglidern als auch anderen Menschen diese Möglichkeiten eröffnet. Du hast vor vielen Jahren ein Buch geschrieben, was mittlerweile zu einem Standardwerk auch in der Paragliding-Szene gehört, Aufwind im Kopf, was sicherlich auch inspiriert wurde, nicht nur durch den Gleitschirmunfall, sondern was dadurch bei dir entstanden ist, als auch wie du anderen Menschen helfen konntest. Wie ist es zu dieser Lebensphase gekommen, dass aus dieser Selbsterfahrung, die du in der Leichtathletik gemacht hast und dann dem einschneidenden Erlebnis in deiner Gleitschirmhistorie, dass du jetzt anderen Menschen hilfst und ermöglichst auch ihre eigenen Barrieren im Kopf oder Traumata zu bewältigen? Ja, also bei mir war es dann wirklich dieser Unfall, wo ich dann eben auch gemerkt habe, dass das tatsächlich wirkt, die Technik, was ich da so gelernt habe. Da habe ich dann gemerkt, okay, das hilft mir, also möchte ich anderen auch helfen und habe dann eben, das war dann auch tatsächlich das Erste, was ich angeboten habe im ersten Seminar, war dann ein mentales Training für Gleitschirmpiloten. Das war dann so das Erste. Daraus habe ich dann auch festgestellt, dass eben viele Gleitschirmpiloten auch selbstständig sind oder auch andere Probleme haben, außer beim Gleitschirmfliegen, die dann auch in der Arbeit oder im privaten Bereich Probleme haben. Und dann kamen eben andere Themen so dazu. Und mich hat halt gerade das Psychologische, also mich hat das dann auch nicht mehr losgelassen und dann habe ich eben noch ein Psychologiestudium obendrauf gesetzt. Habe eben Psychologie studiert und dann nebenbei auch nochmal diverse Fortbildungen gemacht und auch Stressmanager, also sprich, dass das auch von den Krankenkassen bezahlt wird, wenn ich Stresspräventionskurse gebe. Und mittlerweile ist eben das Thema Stress und auch Beziehungen, das sind eigentlich so die Themen, die jetzt obendrauf sind. Also ich mache nach wie vor mentales Training für Piloten. Das heißt, das Programm ist auch aufwendig im Kopf. Aber ich mache auch Willkommengelassenheit, da geht es eben um Stress. Oder auch Resilienztrainings, wenn Leute eben aus Krisen wieder Krisen gestärkt meistern oder gestärkt hervorgehen aus Krisen, was auch eine Fähigkeit ist, die aktuell sehr wichtig ist. Und ein Herzensprojekt ist halt auch immer dieses positive Leben oder halt, was kann ich tun, damit es mir gut geht. Und da habe ich eben auch ein Programm, das heißt Posimismus, also sprich aus Positivität und Optimismus zusammengesetzt. Das ist dann das Wort Posimismus. Und da eben den Leuten zu zeigen oder ein paar Anregungen zu geben, dass sie es selber eben in der Hand haben, ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen. Und zwar kein anderer, sondern nur jeder für sich. Genau, da brauche ich niemanden sonst. Also das heißt, durch die eigenen Erfahrungen jetzt nochmal einen ganz anderen Lebensweg eingeschlagen, der dich auch weggeführt hat. Ich will nicht sagen weggeführt hat, aber neue Bereiche mit hinzu hat nehmen lassen, neben dem Paragleiten auch in ganz andere Bereiche reinzugehen. Gucken wir mal auf diese Muster für, naja nennen wir es Erfolg, auf die Muster für Zielerreichung oder eben das, wenn es eben mal nicht klappt. Und wir weder in der Beziehung noch im Business oder in anderen Bereichen, die du eben angesprochen hast, irgendwie in der Lage sind, diesen nächsten Schritt zu erreichen. Was ist für dich das aus deiner Perspektive mit eines der ausschlaggebendsten Parameter, die wir verändern dürfen oder die notwendig sind, damit Zielerreichung, Erfolg, Leichtigkeit und wie du es alles beschrieben hast im Leben möglich ist? Das ist ja mein innerer Schweinehund. Das klingt jetzt vielleicht etwas komisch, aber ich bin totaler Anhänger vom Zürcher Ressourcenmodell und das sagt ganz klar, dass wenn ich etwas erreichen möchte, wenn ich irgendwo, egal was es ist, ob ich jetzt abnehmen will oder beim Fliegen erfolgreich sein möchte oder sonst irgendwo, dann gibt es im Prinzip zwei Wege, um das zu erreichen. Ich kann entweder meine Willenskraft stärken, also ich kann mir Smart-Ziele setzen, wo ich dann ganz genau sage, ich möchte das, das und das erreichen, bis da und dahin. Und dann setze ich meine Willenskraft ein, bin ganz verbissen und werde mein Ziel erreichen. Das kann man machen. Funktioniert auch bei Zielen, wo ich aus meinem Inneren heraus motiviert bin und wo der Weg klar ist, also wo ich ganz genau weiß, was zu tun ist. Wenn der Weg aber nicht klar ist und ich nicht von
inneren heraus dafür motiviert bin, dann funktioniert das nicht. Das kennen wir alle, wenn wir Neujahrsvorsätze machen. Ich mache jetzt dreimal die Woche Sport, dann funktioniert das zwei Wochen, drei Wochen und spätestens in der vierten Woche ist man wieder in seine alte Routine zurückgefallen, weil es einfach anstrengend ist. Sobald wir im Alltag, was ja sehr viel passiert, in Stress geraten, also durch andere Dinge abgelenkt sind oder eben im Stress sind, dann fallen wir wieder in alte Gewohnheiten zurück, weil eben unser Gehirn dann keine Kapazität mehr frei hat, um auch noch uns zu motivieren und zu überwachen, dass wir auch wirklich unser Ziel erreichen. Und dann sind wir wieder in alte Verhaltensweisen zurückgefallen und der Vorsatz ist dahin. Was besser funktioniert, ist eben dann auch den inneren Schweinehund, also praktisch auch unser Unterbewusstsein zu hören. Und wenn unser Unterbewusstsein mit dem Boot ist und sagt, ja das ist etwas, was ich erreichen möchte, also wo wir Freude daran haben, dann zeigt sich das über somatische Marken, also über unsere körperlichen Reaktionen und vor allem es funktioniert auch unter Stress, dass wir das erreichen können. Und das heißt, so ein Schweinehund mit ins Boot holen, das schafft man eben über Mottoziele. Und ein Mottoziel von mir war lange Zeit, ich schweite voran wie der Elefant in der Steppe. Das bedeutet, das kann man sich bildlich vorstellen, das Unterbewusstsein langsam, also ich bin auch nicht die Schnellste, ich war noch nie die Schnellste, deswegen habe ich auch nie die 100 Meter Läufe gemacht, weil hätte ich nie geschafft, weil ich einfach von der Reaktionszeit her sehr langsam bin. Und deswegen der Elefant, der passt schon so ein bisschen. Ich bin so der Beständige, ich schreite voran. Und das ist ein Bild, was man sich auch gut vorstellen kann und ich glaube hier im Hintergrund sieht man es auch. Also ich habe auch so einen Elefanten hier im Büro stehen. Das ist einfach mein Symbol für mich. Und dieses Ziel kann ich natürlich aufs Fliegen anwenden. Also ich habe es auch aufs Fliegen angewendet, weil bei mir war es so in der damaligen Zeit, wo das Ziel entstanden ist. Das Problem, dass ich dann bei Wettbewerbsflügen, langen Streckenflügen, wenn es anstrengend geworden ist und man warme Kleidung anhatte und dann an einer Stelle ausharren und warten. Und dann war es doch sehr verlockend, landen zu gehen, weil es einfach anstrengend war. Und habe ich dann noch ein paar mal gemacht und habe mich dann hinterher geärgert. Und mit dem Elefanten dann, als ich das Ziel entwickelt habe, kam dann immer wieder in die Situation, nein mein Ziel ist stetig voran zu streiten wie der Elefant in der Stätte und ich laufe bis ich im Ziel bin. Also sprich ich halte jetzt durch und fliege bis ins Ziel. Und das hat dann auch tatsächlich geholfen. Und dieses Ziel hilft mir natürlich nicht nur beim Kleidschirmfliegen, sondern auch zum Beispiel im beruflichen Bereich, wo es ja auch manchmal anstrengend wird. Wo man vielleicht auch verleitet werden könnte, ja vielleicht ist es doch nicht das, was ich machen will. Oder man kennt es ja, wenn es anstrengend wird, kommen ja alle möglichen Gedanken auf, alle möglichen Ausreden. Und dann schaue ich auf meine Elefanten und nein, ich streite stetig voran wie der Elefant in der Stätte. Ich gehe erst auf, wenn ich mein Ziel erreicht habe. Und das ist so ein Motto-Ziel und das kann man sich erinnern und das hilft einem dann auch über schwierige Phasen hinweg. Und da sagt mein Unterbewusstsein, ja das ist es, was ich erreichen will. Und das ist eben das Wichtige, dass eben das Unterbewusstsein oder wenn ich an das Ziel denke, dass dann innerlich so richtig die Mundwinkel nach oben gehen und ich sage, ja das ist es, was ich erreichen will. Und das ist das Wichtige. Also wenn ich mir einfach nur smart Ziele setze, was ja viele machen, dann ist das schön und gut. Aber ich muss bedenken, dass ich halt innerlich wirklich dafür schon brennen muss, dann funktioniert das auch. Und ich muss auch sicher sein, dass der Weg klar ist. Beim Fliegen, du weißt das selber, du bist auch Pilot oder auch in vielen anderen Lebensbereichen ist eben der Weg nicht so ganz klar. Da kommen dann irgendwelche Unwegsamkeiten, da ändert sich dann auf einmal das Wetter oder auch die Marktsituation ändert sich. Ich meine jetzt mit Corona haben wir es ja auch alle gemerkt. Auf einmal kommt da irgendetwas und bringt unseren ganzen Plan durcheinander. Ja, da hilft mir dann ein smart Ziel auch nicht weiter. Aber der Elefant stetig voranschreiten, wie der Elefant in der Steppe hilft mir auch in dieser Phase. Also von daher sind die Motto Ziele in dem Fall besser und vor allem sie ermöglichen halt auch flexibel dann auf die verschiedenen Situationen reagieren zu können. Also das heißt nicht nur diese Willenskraft, dieses Durchdrücken, Perseverance, Durchhalten, wenn es mal hart wird, sondern sich das in einen anderen Kontext zu setzen durch ein Motto Ziel, was sich dann vielleicht auch leichter anfühlt, was vielleicht nochmal eine andere Perspektive darauf richtet. Was ist für dich die Definition von einem Motto Ziel? Wir haben jetzt den Elefanten im Kopf und wie bin ich in der Lage als jemand, der jetzt nicht so ein Mentor wie dich an der Seite hat, in der Lage zu sein für sich das für sich stimmige Motto Ziel zu finden und noch eine weitere wesentliche Frage auch zu hinterfragen. Auch wenn das Ziel jetzt nur ein smartes Ziel ist, ist es das richtige Ziel, auf das ich zustrebe, auch nochmal zu hinterfragen? Genau. Also was ich noch ergänzen möchte, es gibt die Maja Storch, die das eben auch entwickelt hat, dieses Zürcher Ressourcenmodell. Die hat auch eine Studie mal durchgeführt, Vergleich smart Ziele, Motto Ziele im beruflichen Kontext und da gab es eben drei Gruppen, wo dann eine Gruppe hatte eben keine Zielsetzung, also eine Gruppe hatte smart Ziele und eine Gruppe hatte Motto Ziele und dann am Ende der Zeit von der Studie hat sie eben verglichen, wie die Ergebnisse waren und die smart Ziele hatten tatsächlich die besten Ergebnisse. Also muss man wirklich sagen, die ohne Ziele hatten natürlich die schlechtesten Ergebnisse und jetzt kommt das entscheidende, die Motto Ziele waren minimal hinter den smart Zielen, also sie waren ein bisschen schlechter, aber nicht viel, also ein bisschen schlechter. Aber der entscheidende Unterschied war, dass die mit den smart Zielen enorm unter Druck gestanden sind und die mit den Motto Zielen, die hatten überhaupt keinen Stressempfinden und das ist glaube ich auch der entscheidende Unterschied, weil ich kann mit Willenskraft natürlich ganz, ganz viel erreichen, aber die Frage ist, zu welchem Preis und mir geht es halt auch drum, ich bin Stresspräventionstrainerin auch und mir geht es eben auch darum, ein zufriedenes, glückliches Leben zu führen und langfristig betrachtet sind dann einfach Motto Ziele besser, in dem Sinn, dass ich eben weniger Stress erlebe und weniger gefährdet bin, irgendeinen Burnout zu erleiden. Deswegen plädiere ich auch immer wieder zu diesen Motto Zielen und wie kann jemand jetzt ein Motto Ziel entwickeln? Im Prinzip überlege ich mir, was ich erreichen möchte, da schaue ich schon, was ich erreichen will und dann suche ich mir ein Bild dazu. Also das kann wie in meinem Fall der Elefant sein, das kann Buddha sein, das kann die Blume sein, das kann die Sonne sein, das kann alles Mögliche sein. Irgendetwas, was praktisch mein Ziel irgendwie mit symbolisieren kann. Also da darf ich einfach auf mein Gefühl aufhören und dann ist eigentlich wichtig, dass eben das Ziel eindeutig positiv ist. Also dass es etwas ist, wo ich wirklich hin möchte, dass ich eben diesen inneren Grinser bekomme. Also wenn ich daran denke, dass ich dann sage, ja das ist es, was ich erreichen will. Also es gibt auch welche, die sagen, ja Vermeidungsziele sind ja auch wirksam. Ja das ist richtig, aber da haben wir dann wieder das Problem, dass ja unser Verstand sehr aktiv sein muss. Weil wenn wir zum Beispiel jetzt daran denken, ich abnehme, ich möchte keine Schokolade essen, das kennen wir alle. Ich verzichte jetzt mal auf Schokolade und dann muss mein Verstand eigentlich immer die Umgebung scannen und sagen, okay ich esse keine Schokolade. Ja keine Schokolade essen, jetzt liegt da eine Schokolade. Dann bin ich darauf fokussiert, sehe die Schokolade und möchte dahin langen, weil mir läuft ja schon das Wasser im Mund zusammen, weil ich die ja gerne mag. Und jetzt muss ich aber innerlich extrem dagegen ankämpfen, nein ich will diese Schokolade nicht essen. Und das funktioniert auch, solange ich voll und ganz dabei bin. Wenn ich aber unter Stress gerate oder viel im Kopf habe oder sonst irgendwas, dann funktioniert das nicht mehr und ich lang zur Schokolade und greife zu. Deswegen ist es dann besser eben nicht die Schokolade, sondern ich gönne mir gesunde Lebensmittel, also einen Apfel oder sowas. Und dann schaue ich genauso und gucke aber nach gesunden Lebensmitteln und dann greife ich halt eher zum Apfel als zur Schokolade. Deswegen sind positive Ziele besser. Also ein Bild, was zu meinen Zielen passt. Positiv sollte es sein, in der Ich-Perspektive sollte es sein, weil ich halt das Einzige bin, was ich beeinflussen kann. Also sollte schauen, welche innere Haltung kann ich einnehmen oder was kann ich beeinflussen, also was liegt in meiner Hand. Also es muss eindeutig von mir beeinflussbar sein, das Ziel und es sollte in der Gegenwart formuliert sein. Weil wir eben nur im Jetzt etwas verändern können und wenn wir dann so Ziele haben, ich würde gerne oder ich hätte gerne oder möchte oder wie auch immer, dann heißt ja wollen kannst du viel, aber erreichen nicht so viel. Und deswegen sollte es positiv sein, in der Ich-Formel, in der Gegenwart und ein schönes Bild irgendwie dabei sein. Und dann kann ich auch aus dem Smart-Ziel ein Bild oder ein Motto-Ziel bilden. Wenn ich weiß, was ich erreichen will, dass ich dann eben schaue, welche innere Haltung brauche ich dafür, dieses Ziel zu erreichen, welches Bild kann mir dabei helfen und dann eben so lange umformulieren, bis wirklich innerlich so das Gefühl kommt, bingo, das ist es, das will ich erreichen. Ich hoffe, du konntest mit den bisherigen Impulsen was anfangen, konntest vielleicht auch das eine oder andere auf dich übertragen. Wenn du das ein Stück weit weiter treiben möchtest, wenn du das reflektieren möchtest, wenn du vielleicht auch mal auf deine Situation schauen möchtest, dann buch dir gerne einen Termin bei uns unter www.d-körtings.com. Und wir schauen mal auf deine aktuelle Situation und ich bin sicher, auch wir werden dir die ein oder andere Maßnahme weiterbringen. Und nun viel Spaß bei dem, was noch kommt. Also das heißt, das große Ziel nicht aus den Augen verlieren, sondern zu reflektieren, passt das zu mir, dann ein passendes Mottoziel dazu zu finden, mit den entsprechenden Ausprägungen, die du gerade beschrieben hast. Was braucht es noch aus deiner Sicht, um Ziele zu erreichen, um dann, wenn es auch mal hart wird, durchzudrücken, ja sich auch vielleicht in Unsicherheiten auf einem Weg zu einem Ziel, ob das Ziel jetzt ist, nächstes Jahr an der paragliding-Weltmeisterschaft teilzunehmen und vielleicht ganz gut abzuschneiden oder eben das Ziel ist, in der Selbstständigkeit wie du jetzt auch durchzustarten und erfolgreich zu sein. Was ist neben diesen Aspekten, die du eben genannt hast, aus deiner Erfahrung noch wesentliche Erfolgsfaktoren? Sich mit den Hindernissen auseinanderzusetzen, also zu überlegen, was steht mir da im Wege, was ist es, was mich davon abhalten kann. Und wenn wir uns ein Ziel gesetzt haben, was realistisch ist, dann ist das Ziel oder das Hindernis in uns selber drin. Dann sind es irgendwelche Gedanken, irgendwelche Ängste, die wir haben, vielleicht ja eigentlich hauptsächlich Ängste, die wir haben könnten, die uns davon abhalten, das zu erreichen. Also in der Selbstständigkeit, da geht ja auch ganz viel zum Beispiel um Marketing, um sichtbar werden. Und wie kann ich sichtbar werden, zum Beispiel über einen Podcast wie du oder ich kann YouTube oder irgendwas nutzen zum Beispiel. Und wenn man dann viele Selbstständige prägt, dann heißt es, was ich vor der Kamera, oh nein, was können die anderen denken. Und das sind so diese Ängste, die uns davon abhalten können. Oder ja, auch wenn ich im Wettbewerb zum Beispiel denke, was kann mich davon abhalten, eine super Leistung zu bringen. Das sind dann halt auch meine Gedanken. Und das kann, wenn ich gut positioniert bin im ersten Lauf, im zweiten Lauf dann sein, oh Gott, ich muss die gleiche Leistung bringen oder ich darf jetzt nicht versagen. Das ist dann vielleicht so ein Gedanke. Oder es kann dann auch Gedanken sein, wie ich muss mein Bestes geben oder die anderen erwarten etwas von mir oder ich muss dies und jenes machen. Also immer wenn wir denken, ich muss, ich sollte, dann können wir mal darüber nachdenken, ob es wirklich so sein muss oder sein sollte. Und da darf man halt wirklich einfach ehrlich zu sich sein, weil den Einzigen, den wir dann belügen, sind wir selber. Also einfach darüber nachdenken, was hält mich jetzt wirklich davon ab, dieses Ziel auch wirklich zu erreichen. Was ist es? Lass uns da noch mal ganz kurz reingehen, weil es ein ganz spannender Aspekt, den du jetzt betrachtest. Das Thema Sichtbarkeit in der Selbstständigkeit, das Thema Vertrieb, also in Resonanz zu gehen mit potenziellen Kunden, sie von mir zu überzeugen oder von der Leistung, von dem Produkt beziehungsweise genau zu ergründen, was denjenigen bewegt. Und die Fragen, die wir häufiger auch bekommen im Rahmen unserer Erfolgsexpedition und Menschen in der Selbstständigkeit erfolgreich zu machen ist, wie werde ich sichtbar? Wie gehe ich da nach außen? Ich traue mich nicht. Facebook ist nicht meins. Gespräche mit dem Kunden fordern mich immer heraus. Ich habe Angst vor Kaltakquise, Angst vor Cold Calls. Wie helfen die Techniken und auch die Ansätze, die du teilweise in deinen Büchern ja auch beschrieben hast und die jetzt auch schon durchgeklungen sind, wie können diese Ansätze solchen Menschen helfen, dann auch da durchzudrücken und den Erfolg, den sie für sich erreichen möchten, mehr Umsatz, mehr Gewinn, endlich mal die Kunden, die ich mir schon lange gewünscht habe, das Angebot, was ich zusammengestellt habe, dass das auf eine entsprechende Zielgruppe fällt und, und, und. Also wie auch immer sie Erfolg definieren, dann diesen auch zu erreichen. Wie hilft da das, was du dir in den letzten Jahren zugänglich gemacht hast? Also ich denke mir gerade, wenn es um das Thema Sichtbarkeit geht oder diese unrealistischen Gedanken, sage ich jetzt mal, weil es sind ja unrealistische Gedanken und andere machen es ja. Andere machen ja Kaltakquise. Andere zeigen sich ja vor der Kamera. Der Kopf bleibt trotzdem dran. Genau. Und da dann einfach mal zu hinterfragen, ob diese Gedanken erstens mal wirklich richtig sind, also mal so einen Realitätscheck zu machen, ist das wirklich wahr? Und was vielleicht auch helfen kann, ist mal sich das schlimmste Szenario auszudenken. Was kann den schlimmsten Fall passieren? Und dann stellt man nämlich fest, dass es so schlimm ist. Es ist ja gar nicht das Schlimmste, was passieren kann, dass wir keinen Kunden kriegen. Ja und keinen Kunden haben wir ja jetzt auch schon. Nicht gekauft hat er ja schon. Genau. Also von daher ist dann halt immer so die Abwägung, was habe ich zu verlieren und was kann ich gewinnen? Und das kann ich dann abwägen und, und wenn der Gewinn, der mögliche Gewinn überwiegt, ja dann darf ich es doch auch mal probieren, oder? Sich das klar zu machen und sich dann die Schritte überlegen, okay, wie kann ich es jetzt umsetzen? Und wenn ich dann merke, okay, jetzt kommt wieder dieser böse Gedanke, ich darf mich nicht blamieren oder so, oder was denken die von mir, wenn ich da einfach nur anrufe? Ja, dann mir überlegen, wie kann ich dieses Hindernis oder dieses Ding, wie kann ich das überwinden? Wenn das auftaucht, was mache ich dann? Mir dann einen Handlungsplan überlegen und dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ich es dann auch tatsächlich umsetze oder dann auch erreiche. Jetzt bist du ja auch selbstständig und du bist erfolgreich, beziehungsweise hast deine Formate zusammengestellt, gelauncht, du bist auch auf sie eingegangen. Was waren deine Erfolgsfaktoren, die dich in die Sichtbarkeit haben kommen lassen, als auch dann deine Kunden zu gewinnen? Hast du genau das auch so angewandt? Einfach machen, ohne perfekt zu sein, ja, das habe ich tatsächlich angewandt. Du hast ja das Buch erwähnt, auch mit dem Kopf. Ich habe es dir, glaube ich, im Vorgespräch gesagt, mir ist es ja, ich möchte es jetzt gerne mal demnächst überarbeiten, weil da sind nämlich Tippfehler drin und da werde ich auch immer wieder darauf angesprochen. Ja, okay, es sind Tippfehler drin, ich weiß, aber das Buch ist jetzt gedruckt und soweit habe ich es jetzt dann auch gekauft und ich werde es auch, wenn ich es zeitlich schaffe, demnächst irgendwann überarbeiten und dann sind die Tippfehler hoffentlich auch draußen, wobei ich dann auch sage, also dann ist wahrscheinlich irgendwas anderes und nicht perfekt. Also ich glaube Perfektionismus, das ist das, was uns am meisten immer wieder davon abhält, etwas zu tun und ich denke, auch wenn etwas nicht perfekt ist, dann wirklich einfach rausgehen und probieren und auch wenn man jetzt mit der Kamera, zum Beispiel wenn man ein YouTube-Video macht, meine Videos, da kann man sich ja auch noch ein bisschen was dran feilen und besser machen, kein Thema, aber es ist ja immer noch besser, die Botschaft raus zu bringen, als nichts zu tun und dann lieber unperfekt und vielleicht mit ein bisschen Luft nach oben. Man kann sich ja auch über die Zeit dann verbessern, als wenn dann die Sachen, die einem anderen helfen können. Ich meine, wir machen ja unsere Dinge, um Kunden zu helfen, gehe ich mal davon aus und wenn wir jetzt nichts machen, dann helfen wir auch keinen Menschen und es ist doch besser, Menschen zu helfen, als jetzt ein perfektes Außenprodukt zu haben oder äußere Erscheinung zu haben. Und das ist eine tolle Überleitung Yvonne, denn meine Frage, die mir jetzt oben aufliegt und von daher danke dafür, für diesen Trigger oder für diesen Impuls. Was ist das, was wir haben über intrinsische Motivation gesprochen? Wir haben darüber gesprochen, dass Durchhaltevermögen oder dieses Durchdrücken, diese Willenskraft speziell dann gefordert ist.
Wenn vielleicht das Ziel nicht das ist, was einen intrinsisch motiviert. Jetzt bist du jemand, die immer wieder sehr stark intrinsisch auch motiviert ist. Was ist der aktuelle Brandherd in dir? Dieses Feuer, was in dir lodert, diese Berufung, die du gerade in dir spürst in der aktuellen Lebensphase, in der du dich befindest? Was, das habe ich nicht ganz verstanden, weil du warst glaube ich erst noch abgehackt. Also was ist für dich deine intrinsische Motivation? Was ist dein Antrieb, dein innerer Antrieb hin zu etwas Größerem, was du in deinem Leben jetzt gerade bewirkst? Also meine intrinsische Motivation ist einfach, mir macht es wahnsinnig Spaß. Ich kann es nicht anders sagen. Mir macht es Spaß, mit anderen Menschen zu arbeiten. Mir macht es Spaß, den Leuten ein Grinsen aufs Gesicht zu machen. Und bei Stresspräventionskursen oder auch bei aufwändigen Kopfkursen, ist es mir eine Freude zu sehen, wenn die Leute wirklich entspannter leben können, wenn sie entspannter blieben können und wenn sie einfach mehr Freude haben. Und wenn dann wirklich Rückmeldungen kommen wie, danke Yvonne, dass du mir geholfen hast, du hast mein Leben um 180 Grad gedreht. Solche Rückmeldungen habe ich schon bekommen. Und ja, was will man denn mehr? Also das ist meine Motivation, die Leute dahin zu kriegen, dass sie von sich aus genau das machen, was sie begeistert, für was sie brennen. Und ich finde es immer ganz, ganz schade, dass es ja ganz viele Menschen gibt, die nicht aus diesem Angestelltenverhältnis herauskommen, weil sie Angst vor der Selbstständigkeit haben. Die haben tolle Ideen, die haben tolle Konzepte, die haben das schon komplett durchgedacht und sie setzen es einfach nicht um. Und wenn man dann fragt, warum nicht, dann kommen dann so Sachen wie, ich habe Angst vor dem Finanzamt oder ich habe Angst vor der Bürokratie oder sonst irgendwas, wo ich mir dann denke, es ist wirklich so schade, mach es doch einfach, setz dich hin. Es gibt Steuerberater, wenn man sich nur im Finanzamt nicht ärgern will. Es gibt ganz viele Berater, die einen unterstützen können und ich finde es einfach schade, wenn dieses Potenzial, was ja da ist, einfach nicht umgesetzt wird. Hast du eine Vorstellung, was dieses Lächeln auf den Lippen, dieses Gefühl, das erste Mal fliegen gewesen zu sein mit jemand wie dir als Tandempilot, das erste Mal den Thermikschlauch hochzudrehen, weil die Angst weg ist, das erste Mal in der Selbstständigkeit durch mentales Training, wie du es ermöglichst, eben den Hörer in die Hand zu nehmen und Menschen anzurufen und das erste Mal das Gefühl zu haben und das Lächeln zu haben, der hat jetzt wirklich, der hat Ja gesagt, als ich mit ihm telefoniert habe, der hat mich nicht abgewiesen, der hat sich sogar gefreut, als ich ihn angerufen habe. Hast du ein Gefühl davon, was hinter diesem Lächeln alles passieren kann und ist das etwas, was dich motiviert und anfeuert, neben dem ersten Lächeln am Landeplatz, neben dem ersten Lächeln am Telefonat, wow, der hat mich nicht abgewiesen, sondern was daraus entsteht bei den Menschen, mit denen du arbeitest? Ja, die haben halt ihre Ängste überwunden, also die sind einfach über ihre Ängste oder über ihren Schatten gesprungen und haben einfach eine ganz andere positive Erfahrung gemacht und das ist es, glaube ich, was die Leute dann zum Lächeln bringt. Du hast Bücher geschrieben Yvonne, du hast deinen Aufwind im Kopf, du hältst diverseste Vorträge, bist auf einem grandiosen Weg. Was kommt jetzt und wie hat dich die aktuelle Phase der Pandemie verändert, beziehungsweise deine Ausrichtung nochmal adjustiert? Eigentlich hat es mich gar nicht so verändert. Also ich war in den letzten Jahren ein bisschen ruhiger, weil ich mein Studium auch noch mitgebracht habe und für mich war aber klar, dass ich letztes Jahr, also 2020, wieder starte richtig und mir war auch klar, dass ich online starten werde. Einfach aus meinem Ding heraus, weil ich zum einen das Tandemfliegen natürlich da einfach schon fest gebunden bin und mir gesagt habe, ich will jetzt nicht noch etwas, wo ich einen festen Platz haben will, sondern ich will online arbeiten und möchte ja dann zum Beispiel im Winter auch mit einem Kleidschirm vielleicht nach Lateinamerika oder so und da hilft mir natürlich das Online-Arbeiten halt einfach extrem. Deswegen war für mich klar, ich arbeite online. Das war schon vor Corona klar und jetzt hat es sich ja eigentlich nur bestätigt, dass es ein guter Weg ist. Also von daher hat sich jetzt bei mir nicht wirklich viel verändert, weil es für mich von Haus aus klar war, dass ich online arbeiten möchte. Ich meine, im Sommer möchte ich jetzt schon auch Coachen, eben so Kleidschirm-Piloten, die halt dann auch an ihren Ängsten arbeiten will. Dabei möchte ich jetzt einfach auch Kurse anbieten können, mentales Training mit Fliegen so ungefähr, das zu verbinden. Das soll sein, aber in den Wintermonaten möchte ich gerne online arbeiten. Und ich glaube, da hast du ganz wunderbare Möglichkeiten, weil sicher jetzt deine Zielgruppe, die vielleicht vor einem Jahr noch gesagt hat, Mensch, das mit dem Online, das ist nichts für mich und was ist überhaupt Zoom oder bis dahin kannten vielleicht die einen oder anderen nur Skype oder FaceTime, dass sich die Zielgruppe, mit der du ja arbeitest, über all die letzten Jahre auch verändert hat oder nicht letzten Jahre, sondern jetzt im letzten Jahr verändert hat und somit auch zugänglicher geworden ist für das, was du ihnen ermöglichen kannst. Was macht es, vielleicht noch auch die Frage, was macht den Unterschied aus? Wie hast du es erlebt jetzt im letzten Jahr, dieser Shift von offline in online? Was hat dir da vielleicht der innere Schweinehund an Lerngeschenken mitgegeben, wo du auch wieder vielleicht den einen oder anderen Tipp noch mal geben kannst, für die Menschen, die sich mit online immer noch schwer tun? Was habe ich da jetzt mitgenommen? Also es geht online und ich glaube, das merken auch ganz, ganz viele Menschen, dass online doch vieles möglich ist. Es ist auch möglich, eine Gruppe online aufzubauen und auch dieser Austausch. Also was so ein bisschen fehlt, ist schon, wenn man in einem Raum mit Menschen ist, ist schon noch mal eine höhere Energie einfach da. Also das Gefühl habe ich schon auch. Aber man kann inzwischen wirklich eigentlich fast alles. Also ich wüsste jetzt nicht, was man nicht online vermitteln kann. Es fällt mir jetzt einfach nichts ein und man kann auch in einer Gruppe gut austauschen online. Es funktioniert auch. Also wie gesagt, meine Learnings, die haben glaube ich schon früher stattgefunden, weil ich arbeite auch noch an der Fernuni Hagen und da habe ich ja auch studiert und von daher ist mir das online schon seit vielen Jahren ein Begleiter und habe auch festgestellt, dass man online sich super gut austauschen kann mit anderen. Also auch als Student habe ich das erfahren und an der Fernuni, die haben es auch wirklich geschafft. Also ich hatte innerhalb von zwei Wochen eine super Lerngruppe. Also muss ich sagen, in der Präsenzuni, wo ich das erste Mal studiert habe, da hat es länger gedauert, bis ich eine Gruppe hatte, mit denen ich zusammen lernen konnte und da war es innerhalb von zwei Wochen geschehen. Von daher ist es glaube ich online sogar teilweise sogar noch einfacher mit anderen Leuten sich auszutauschen. Welches Mottoziel würdest du den Menschen geben, die sagen, das fühlt sich alles so schwer an, ich warte darauf, dass das im Offline bald wieder losgeht, sich auf diesem Weg des Online sowohl als jemand, der in deine Räume eintritt, hinein zu bewegen, als auch den eigenen Online-Raum für seine eigene oder ihre eigene Community zu schaffen? Das ist natürlich schwierig, weil ein Mottoziel, was sehr individuell ist, ist, wo jeder für sich selber finden muss, weil jeder natürlich andere Ängste hat und andere Sachen hat, die für ihn wichtig sind. Deswegen ist es wirklich schwer jetzt für andere ein Mottoziel zu finden. Aber vielleicht wäre so eins, dass ich einfach mal mit Leichtigkeit und Freude Neues ausprobiere und die Welt entdecke wie ein Adler über den Bergen oder so. Das könnte so ein Mottoziel sein vielleicht. Aber es muss jeder natürlich für sich selber finden, weil jeder natürlich andere Bilder im Kopf hat und jeder auch, wie ihn andere Dinge wichtig sind. Deswegen ist es schwierig für andere ein Mottoziel zu geben, weil das passt dann vielleicht für mich und der andere sagt, warst du ein Adler? Du spinnst voll. Also das ist dann immer schwer. Also auch da helfen die Techniken, die du sowohl in deiner Jugend, in der Leichtathletik als auch dann später durch dieses einschneidende Erlebnis des Gleitschirmumfalls und auch der Ausbildung, die du danach genossen hast, dir zugänglich gemacht hast, helfen die jetzt genauso in der Phase wie jetzt, dieses Gespräch mal mit einem selbst zu führen, diese positive Grundeinstellung zu behalten, auch wenn von außen so viel Negativität ins Leben kommt, je nachdem wie viel Nachrichten oder Fernsehen jemand schaut und da sich dann auch eine andere Perspektive mal zu ermöglichen und zu sagen, ich erlebe jetzt Neues, ich schaue jetzt neu mal auf die Welt drauf, sie ist wie sie ist. Ich kann mich damit abfinden oder eben auch nicht und dann mal mich als Adler fühlen, der über die Landschaften fliegt und Neues zu entdecken weiß. Ich glaube, wir haben einen kleinen Einblick bekommen, liebe Yvonne, über das, was dich ausmacht, sowohl in deiner Herzlichkeit, in deiner Empathie, mit diesem immer wiederkehrenden, ich sehe das hier so schön, Lächeln auf den Lippen, wo die, einer unserer Speaker-Kollegen würde sagen, wo die Zähnchen mal zum Trocknen rausgehängt werden, also immer wieder dieses Strahlen im Gesicht und auch mal einen kleinen Einblick darüber bekommen haben, was möglich ist, wenn wir in der Lage sind, da oben diese Stimme gar nicht mal zu kontrollieren zu wollen, sondern ihr einfach eine andere Perspektive, eine andere Stoßrichtung geben können. Yvonne, für Menschen, die mit dir in Kontakt treten möchten, für die, die sich dir mal zugänglich machen würden, die sagen, Mensch, das mit dem Training, mit dem Mentaltraining auch im Business-Kontext, wo ja auch die ein oder andere Herausforderung aktuell als auch im grundsätzlichen mit Stress, mit Resilienz auf einen warten. Wie können diese Menschen mit dir in Kontakt treten? Was ist der beste Weg, dich zu kontaktieren? Am besten eine E-Mail schreiben oder auf meiner Internetseite vorbeischauen. Einfach auf www.wennmental.de draufgehen, schauen und da stehen auch alle Kontaktdaten drin. Großartig. Das werden wir dann auf jeden Fall in die Show Notes noch mit aufnehmen und werden das dann auch in unsere Post, die wir dann immer machen, dann auch mit reingeben. Yvonne, es war ein ganz großartiges Interview und hat einen kleinen Einblick gegeben. Ich freue mich schon darauf, dass du meine Ängste in ein paar Monaten, wenn wir dann in den Bergen zusammenkommen, nämlich im Reich des Gleitschirmfliegens und des Streckenfliegens mal behandelst und auflöst. Da werden wir dann sicherlich danach auch nochmal einen Podcast machen, wie du mich zu einem Umsetzungsgiganten im Paragliden bekommen hast. Ich habe ja mehrere Jahre auch zu einem der besten Paraglider in Deutschland gehört, wenn es um bodennahes Groundhandling geht und ich wirklich dort die Dinge so perfektioniert habe, dass mir kein Hindernis zu hoch war, um da mit dem Gleitschirm mich hochzuziehen oder bodennah eben sehr selbstbewusst zu agieren. Nur alles, was dann irgendwie Startplatzüberhöhung war, ich genau diese Muster hatte, die du eben auch beschrieben hast. Da freue ich mich, da durchzubrechen und mir eine neue Perspektive zu ermöglichen, die sicherlich auch bei mir in jungen Jahren, ich fliege ja schon seit 25 Jahren, einschneidende Erlebnisse waren, ähnliche wie dein Gleitschirmunfall, die sicherlich da jetzt noch mitwirken und mich daran hindern, mir dieses Element mal richtig zugänglich zu machen. Da bin ich schon ganz gespannt drauf und auch du wirst im Rahmen unseres Mentorenprogramms der Volksexpedition ja auch mit uns und mit unseren Mentis in den Austausch gehen. Da freuen wir uns schon richtig drauf. In unserem Podcast ist es eine Routine, ist es, Usus, dass das letzte Wort dem Gast gehört und meine Bitte jetzt vielleicht, dass du deine Botschaft, deine Worte an die Audience, an die Zuhörerinnen und Zuhörer richtest. Was möchtest du ihnen mit auf den Weg geben? Was möchtest du ihnen sagen? Yvonne, danke, dass du da warst. Ja, danke dir, Torsten, dass ich da sein durfte. Was möchte ich ihnen mitgeben? Also ich würde sagen, hört auf eure innere Stimme, macht, was euch Spaß macht und genießt das Leben und geht in Aufwand in allen Lebensbereichen, wo der auch immer sein mag. Hab ich dir zu viel versprochen? Ein episches Interview mit einer grandiosen Persönlichkeit und ich frage dich natürlich, welche Wege warst du in der Lage jetzt zu demaskieren, zu dekodieren und anzunehmen? Welche kleinen Erfolgsmuster kannst du vielleicht auf dich übertragen, um deine Ziele zu erreichen, um deine Gipfel zu stürmen? Und mach dir ruhig ein paar Notizen, demaskier die Wege, die der oder diejenige gegangen sind und übertrage sie auf dich. Und wenn du sagst, du möchtest das gerne nochmal reflektieren, du möchtest gerne die einzelnen Schritte vielleicht nochmal präziser und strukturierter reflektieren, dann buch dir gerne einen Termin bei uns unter www.di-körtings.com. Und wir sind sicherlich in der Lage, dir den ein oder anderen Impuls nochmal zu geben bzw. die eine oder andere Frage zu klären. Oder wenn du sagst, meine Selbstständigkeit, die braucht mal wieder ein Stück weit Schub in meinem Unternehmertum, mit meinem Unternehmen darf es nochmal richtig vorangehen. Irgendwie habe ich das Gefühl, ein Plateau erreicht zu haben und ich möchte die richtigen Interessenten anziehen. Ich möchte mehr Kunden gewinnen. Ich möchte, dass ich in der Lage bin, großartig meine Leistung zu liefern, damit sie lange bei mir bleiben. Und wenn alles gut zusammenpasst, das Business skalieren, dann buch dir den Termin, weil ich bin sicher, wir werden aufgrund deiner aktuellen Situation dir die nächsten strategischen Schritte, die nächsten Projekte, die nächsten Maßnahmen ins Heft schreiben können, die dich auf jeden Fall einen Schritt weiterbringen. Und wenn du sagst, Mensch, cool, lass uns mal zusammenarbeiten, auch das kann möglicherweise aus solch einem Gespräch entstehen. Bis dahin, wir hören uns in einem der nächsten Podcasts, in einem der nächsten Videos. Bis dahin, der Thorsten. Ciao, ciao.