
Über Adventuremanagement, Herausforderungen und Mikroabenteuer - Im Gespräch mit Prof. Dr. Manuel Sand
Diese Podcastreihe von insgesamt 15 Folgen umfasst die epischsten Interviews, welche ich zur Zeit der Umsetzungsgiganten geführt habe. Du bekommst spannende Einblicke in das Wirken von echten Koryphäen!
Prof. Dr. Manuel Sand ist der erste und bis jetzt der einzige Professor für Adventuremanagement in Deutschland. Er hat das Mikroabenteuer bekannter gemacht und unterstützt Menschen darin, wieder mehr Abenteuer in der Natur zu erleben und sich mehr mit ihr zu verbinden.
Neben den 6 Monaten auf einem Segelschiff mit einer Schulklasse, macht er Expeditionen mit seinen Studenten, die alle Teilnehmer wachsen lassen und der Natur noch näherbringen.
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Das Transkript zum Nachlesen
Wenn du in der Lage bist, Erfolgswege, die andere zu ihren Zielen, zu ihren Gipfeln, die sie erfolgreich gestürmt haben, zu dekodieren, zu demaskieren und anzunehmen, dann bist du möglicherweise in der Lage, sie auf dich zu übertragen und zu reproduzieren. Und unter diesem Glaubenssatz, unter diesem Rahmen habe ich in den letzten Monaten viele, ich würde sagen epische Interviews geführt mit grandiosen Persönlichkeiten wie Jörg Stacey Taniguchi, Martin Frey, Rainer Pitek, Karma Scherper und Hans Kammerlander und vielen mehr, die mir Einblicke gegeben haben, wie andere Menschen Erfolg möglich machen, wie sie Erfolgswege gehen, wie sie in der Lage sind, ihre ganz persönlichen Gipfel zu stürmen. Und das sind alles Menschen, die Abenteuerblut in sich tragen, die weg von der Norm gehen, die außergewöhnliche Wege gehen, die ihre Komfortzone verlassen und nicht nur Abenteurer, sondern auch Menschen wie Nico Gundlach, wie Ralf Schmidt, wie John Stepper, wie Manuel Sandt, Yvonne Date, Stefan Hagen und andere, Michael Rossier, die in ihren Welten ihres Businesses, ihrer Selbstständigkeit erfolgreich gewesen sind und immer noch erfolgreich sind, die habe ich nach ihren Erfolgswegen, nach ihren Erfolgsmustern, nach ihren Herangehensweisen, nach ihren intrinsischen Motivationen gefragt. Und daraus ist diese Reihe entstanden, der epischen Interviews. Denn es wäre schade, wenn Sie nur im Thorsten Körting Umsetzungsgiganten-Podcast ein Dasein fristen, sondern natürlich gehören Sie hier auch hinein in den Erfolgreich-Selbstständig-Podcast von Birgit und Thorsten Körting, von uns, den Körtings. Und damit du dich jetzt hier voll drauf einlassen kannst, viel Spaß mit diesen epischen Interviews der Thorsten und bis dann! Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge des Umsetzungsgiganten-Podcast und heute natürlich auch wieder mit einem wahren Umsetzungsgiganten, denn er ist der erste und immer noch einzige Professor in Deutschland für Outdoor- und Abenteuermanagement. Er ist jemand, der vor vielen Jahren schon das Konzept von Mikroabenteuern in Deutschland eingeführt und auch ein Stück weit hat groß werden lassen. Er ist jemand, der in einem Buch schon die Kombination von Führung und Führungskompetenz in den Kontext der Natur und des Erlebens von Abenteuern gesetzt hat. Er ist derjenige, der ein Stück weit mit einer Segelklasse unter Segeln gelehrt und geschult hat und das auf offenem Meer, nämlich eine Klasse, die über ein halbes Jahr lang um die Welt gesegelt ist. Und er hat diese Klasse ein Stück weit begleitet. Und heute ist er jemand, der einen Lehrstuhl hat an der Hochschule für angewandtes Management. Er ist derjenige, der in Treutlingen am Abenteuer Campus, am sogenannten Adventure Campus, seinen eigenen Studiengang mit seinen Studenten belebt, in unterschiedlichen Altersklassen und dieser Studiengang doch das ein oder andere Besondere miteinander verknüpft, nämlich das Erleben der Natur im Outdoor- und Abenteuermanagement-Kontext und natürlich, wie das Wort schon sagt, Management, nämlich auch die gesamten Business-Aspekte von der Gründung bis zur erfolgreichen Führung eines Unternehmens, welches Menschen in die Natur und ins Abenteuer führt, um somit neue Führungskompetenzen erlebbar zu machen. Wir sprechen über seinen Werdegang, über seine eigene Entwicklung, wir sprechen darüber, was der Wendepunkt in seinem Leben gewesen ist, auf den er sich dann, durch den er sich dann auf diesen neuen Weg begeben hat. Wir werden natürlich auch demaskieren, wie es um die Schulklasse unter Segeln bestellt war. Wir werden überprüfen und nachgehen, was diesen Lehrstuhl ausmacht, wie er selbst für sich Mikroabenteuer erlebt und belebt und natürlich, wie er die letzten zwölf Monate in einem Rahmen der Pandemie erlebt hat und was das für ihn, seinen Studiengang und die Fachhochschule bedeutet hat. Und jetzt freue ich mich auf das folgende Interview und auf meinen heutigen Gast, bitte begrüßt recht herzlich mit mir, Manuel Sandt. Umsetzungsgegangen. Und dann habe ich angefangen das zu machen. Fähigkeit weitergeben zu dürfen. Aber es hat was mit geduldig sein zu tun. Also zu erfahren, was denn die jungen Menschen bewegt. Ich zeige es euch jetzt vorne. Manuel, schön, dass du hier im Umsetzungsgiganten-Podcast bist und dir dafür zum zweiten Mal die Zeit nimmst. Manuel, schön, dass du da bist. Ja, schön mich hier zu sein. Und ja, zweimal ist keinmal, oder? Ich glaube, das können wir den Zuhörerinnen und Zuhörern ruhig sagen. Auch der Umsetzungsgigant macht Fehler und darf diese auch eingestehen und offen adressieren. Denn wir haben dieses Interview schon mal geführt. Es ist ein paar Wochen her und just zum Ende hin, wir anderthalb Stunden uns über ganz viele Bereiche ausgetauscht haben, gucke ich so auf den Zoom-Call und kriege so kalte Schweißausbrüche, weil ich vergessen habe, den Record-Button zu drücken. Und das haben wir heute hier doppelt und dreifach abgesichert. Von daher finde ich das großartig, Manuel, dass du dich nochmal darauf einlässt und deine ganz wertvolle Zeit investierst. Und wir starten natürlich auch in diesen Podcast. Wir wissen noch nicht, was passiert, was wir vom letzten Mal wieder mit reinbringen, was entsteht mit natürlich der ersten Frage. Stell dir vor, Manuel, wir treffen uns auf der Berghütte in den Alpen. Wir sind ja auch ein ganz Outdoor-Affiner. Wir sind irgendwie von unterschiedlichen Seiten auf die Hütte gestiegen, treffen uns dort, übernachten dort und sitzen abends da bei der Bretteljause zusammen. Und nachdem wir den Tag reflektiert haben und ausgeschaut haben, wo es denn morgen so hingeht für jeden von uns, kommt irgendwann die Frage, Mensch, was machst du denn sonst so, wenn du nicht auf den Bergen rumkraxelst und in den Hütten übernachtest? Manuel. Ja, dann würde ich dir erzählen, dass ich sonst auch mit dem Thema Draußensein viel zu tun habe, dass ich an der Hochschule für angewandtes Management Studenten den Outdoor-Sport näher bringen darf, auch das Management dahinter, um beide Seiten sozusagen in ihr Berufsleben mit einbringen zu können. Und würde dir vielleicht aber auch erzählen, dass es da viele spannende Forschungsbereiche gibt, in denen ich da auch unterwegs bin. Vielleicht haben wir ja das eine oder andere am Berg dann selber erlebt und können da noch ein bisschen drüber reden am Abend. Und das werden wir sicherlich, weil was bei dir wieder so wunderbar durchklingt, ist deine Bescheidenheit und diese Demut, die du in dir trägst. Denn wenn man dich im Internet googelt, und das dürfen die Zuhörerinnen und Zuhörer gerne mal machen, Manuel Sand, einfach in Google mal eingeben, du bist Deutschlands erster und immer noch einziger Professor für Sportwissenschaft und Outdoor-Sport und bist für das Adventure-Management bei der Hochschule für angewandtes Management unterwegs. Und das ist ja also der erste und immer noch der einzige zu sein. Wie fühlt sich das an für dich, Manuel? Ach, wie du sagst, Bescheidenheit. Also, was ich so schön an der ganzen Geschichte finde, ist einfach, dass es ein Thema ist, wo sehr viel Leidenschaft dabei ist, wo, ja, ein sehr, sehr spannendes, sehr aktuelles Thema, gerade in Corona-Zeiten, da werden wir vielleicht auch noch drüber reden, dass immer mehr Leute auch rausgehen, die Natur wieder entdecken und in der Natur sein etwas Tolles und es macht sehr, sehr viel Spaß, einfach diese Begeisterung zu teilen mit jungen Menschen, die da ähnlich auch ticken und eine ähnliche Begeisterung haben. Es ist sehr toll, insofern der einzige zu sein, weil man natürlich auch, was Forschung angeht, was Themen angeht, dann doch vielleicht auch mal eher noch irgendwo Gehör findet, eingeladen wird, aber auch sich in Studien austoben kann, weil man in Deutschland doch noch nicht so viel gibt. Also man kann sich ja sehr viel bewegen und machen, was jetzt nicht heißt, dass ich mich freuen würde, wenn es mal noch ein paar mehr von meiner Sorte sozusagen geben würde irgendwann, weil natürlich auch Forschung und Wissenschaft von Austausch lebt, ganz klar. Natürlich gibt es ein paar, die sich mit dem Thema aus verschiedenen anderen Perspektiven beschäftigen, aber so dieses Outdoor-Sport-Thema, dieses Abenteuer-Tourismus-Thema, was so der internationale Begriff ist, also da ist alles Adventure-Tourism und wir reden nicht von Outdoor. Da gibt es tatsächlich sehr, sehr wenig in Deutschland und es ist gar nicht so leicht, auch dann mal wieder Mitstreiter zu finden, wie ich festbringen durfte. Und um es noch abschließend klarzustellen, also für Sportwissenschaft gibt es natürlich noch wesentlich mehr Professoren, das ist so mein Background, auch wo ich herkomme, was ich studiert habe, was eine tolle Zeit war, wo ich sehr viel Sport selber gemacht habe, sehr fit war und aber auch eben viele Outdoor-Sportarten kennenlernen durfte, was mich dann doch auch so geprägt hat auf dem Weg, auf dem ich dann gelandet bin sozusagen. Lass uns da mal ganz kurz so ein bisschen reinschauen, auch für die Zuhörerinnen und Zuhörer. Was macht diesen Lehrstuhl so besonders? In den Studiumgang, den du dort aufgesetzt hast und begleitest natürlich, gucken wir dann später nochmal rein, aber was macht das so besonders und was unterscheidet aus deiner Sicht zu dem Adventure-Tourism oder Tourism and Adventure, wie es auch dann in Amerika ist, was ist der Unterschied und was macht deinen Lehrstuhl, was macht den Fokus, den du dort reingibst, so besonders? Was mir sehr viel Spaß macht, ich glaube, ich kann es auch nur persönlich beantworten, die Frage ist, dass es immer sehr interdisziplinär ist, dass es nicht nur ist, ich habe jetzt hier eine Gleichung, ein Lebewesen, das ich untersuche, sondern es sind immer verschiedene Aspekte, die mit rein spielen. Zum einen hat man diesen touristischen Aspekt, dann ist es aber auch ein sportliches Thema, dann spielen aber ganz viele Sachen wie Führung, wie Risiko, wie Gesundheit mit rein, aber auch sowas wie, was macht es denn psychisch mit mir, wenn ich draußen unterwegs bin, warum fühle ich mich vielleicht gut, wenn ich auf dem Berg stehe, das ist sehr interdisziplinär, was ich sehr, sehr spannend finde, was sehr, sehr viel Spaß macht. Diese Adventure-Tourismus, dieser Adventure-Begriff, ich weiß, dass er im Deutschen nicht so gern genutzt wird, dass auch Reiseanbieter sagen, wenn etwas abenteuerlich ist, dann ist es schlecht organisiert, das wollen wir gar nicht verkaufen, sondern wir wollen hier ein Erlebnis verkaufen, ein tolles, und wenn die Leute da irgendwie denken, das ist abenteuerlich, dann fahren sie da vielleicht nicht hin. Deswegen ist es auch ganz schwer, weil wenn du da Leute auf der Straße fragen würdest, würden die sagen, Abenteuer-Tourismus mache ich nicht, ich gehe ab und zu mal mountainbiken, und ich war letztes Jahr wandern, aber Abenteuer-Tourismus, irgendetwas ganz Wildes, das ist nicht ganz so leicht, wir haben das gerade versucht, Kollege Sven Groß von der Hochschule Harz und ich zu umschiffen, und haben tatsächlich auch eine Befragung gemacht zum Thema Abenteuer-Tourismus, um die Ergebnisse zusammenzubringen, um das auch dann zu veröffentlichen, aber da haben auch die Leute gefragt, was macht ihr denn eigentlich, und dann hinterher ihnen eine Definition gegeben, und dann auch gesagt, würdet ihr das jetzt dazu zählen oder nicht, weil es anders glaube ich nicht möglich ist, weil dieser Begriff nicht etabliert ist, wir benutzen ganz oft das Wort Outdoor im Deutschen, weil das jetzt auch in Post-Corona- oder Mit-Corona-Zeiten sehr inflationär gebraucht wird, also jetzt ist ja der Landessportverbund sagt dann auch, es ist jetzt Outdoor-Sport wieder möglich, und meint dann, man darf draußen Fußball spielen und Tennis und Golf, und wenn ich von Outdoor-Sport rede, dann ist es für mich ein Sport, der so ein bisschen Nervenkitzel gleich dabei hat, muss nicht immer ein Megarisiko sein, irgendwas, was einen doch aber auch fordert und herausfordert, und wo man ganz intensiv im Austausch mit der Natur ist, genau, also die Brücke. Da bin ich ganz weit weg von der ursprünglichen Frage. Das ist großartig, weil wie du so dich dem Ganzen näherst, das sind ja dann so Gedanken, die entstehen, um eine Definition zu finden, oder eine Beschreibung zu finden, die das Ganze in einen Kontext setzt, der auch andere abholt. Und wenn du mal jetzt ein Beispiel bringen würdest, also wenn du sagst, Adventure-Management oder Abenteuer-Tourismus in Deutschland oder in Europa, wie du es verstehen würdest oder wie du möchtest, dass es verstanden wird, in welche Richtung würde das gehen? Also, es soll darum gehen, dass Menschen, egal welchen Alter es ist, also gerade auch die Älteren sind da, da gibt es auch amerikanische Studien, nicht so abgemerkt davon, die haben schon viel erlebt, die waren schon auf verschiedenen Kontinenten, die wollen einfach nochmal was Neues erleben und suchen dann vielleicht die, keine Ahnung, zehntägige Wanderung durch die Mongolei oder was es da so gibt, an anderen Nationen. Ich fahre irgendwo hin, mache eine Reise, die in der Natur stattfindet, wo ich auch wandere, wo ich vielleicht mit dem Mountainbike unterwegs bin, wo ich vielleicht auch mal klettern am Tag, also wo ich wirklich aktiv draußen bin und Dinge tue, die nicht so ganz alltäglich sind. Wenn man so in die Literatur guckt, dann ist ganz oft der Begriff Risiko, der irgendwo da auftaucht. Das ist enorm subjektiv, wie auch aktuell hier oft diskutiert wird, in Sachen Risiko. Ich glaube, dass wir gerade auf der Autobahn wesentlich mehr Risiken eingehen, als wenn wir in der Kletterhalle oder auf dem Zapf stehen oder mit dem Mountainbike im Wald unterwegs sind. Deswegen mag ich diesen Risikobegriff nicht ganz so, weil da wird dann was abgestempelt, als wenn jemand etwas ganz extrem Verrücktes oder Wildes macht. Und wenn man auch Basejumper oder andere Sachen, Leute fragt, die wirklich extreme Dinge tun, dann sagen die auch nicht, die machen das wegen dem Risiko oder weil es die Möglichkeit gibt, da weit raufzugehen, sondern die machen das, weil es ihnen einfach was Gutes gibt und weil sie das Gefühl haben, aber auch alles kontrollieren zu können und es sicher zu haben. Deswegen bin ich eher ein Freund davon, von Herausforderungen zu sprechen. Was mich immer antreibt, ist, etwas zu tun und zu fragen, schaffe ich das? Heute ist aber Sturm und Regen oder es schneit draußen, wie letzten Freitag oder Montag. Der perfekte Tag joggen zu gehen, finde ich immer viel cooler als bei Sonnenschein, wo jeder unterwegs ist, weil man doch bei Wind und Wetter außen das was erlebt und sich in eine Situation bringt, die nicht so alltäglich ist. Aber zurück zum Abenteuer, Tourismus oder was ich darunter noch verstehen würde. Ich würde auch darunter verstehen, wenn man hier zu uns an die Altmühl kommt. Ich bin ja in Treuchtlingen am Adventure Campus zu Hause, da kann man vielleicht auch noch ein bisschen drüber reden. Da ist die Altmühl vor der Haustür und da sind ganz viele Leute und Familien, die da mit der Pano unterwegs sind, vielleicht sogar noch Zelten zwischendrin. Abenteuer, Tourismus, aber auch jegliche Aktivitäten. Ich mache eine Tracking-Tour, was ja auch immer mehr im Kommen ist, Übernachtungsplätze im Wald, wo ich mein Zelt aufschlagen kann und einfach mal ein paar Tage draußen in der Natur unterwegs bin und nicht in vier Wänden schlafe, sondern in einem Zelt oder einer Hängematte oder einfach nur außen unter dem Sternenhimmel. Das sind Dinge, die ich zu Abenteuer und Tourismus erzählen würde. Danke für die Diskussion und ich glaube, da ist eine große Bandbreite, die sich auch jeder von uns möglich machen kann. Ob das jetzt der Trip in die Mongolei ist und dort einfach mal was ganz Neues und richtiges aus der Komfortzone zu gehen, aus länderspezifischen Gründen, aus kulturellen Gründen, aber natürlich auch aus Gründen der Natur, bis hin zum, ich sage es jetzt mal in der Sprache, die du auch mitgeprägt hast, mitunter durch ein Buch, was du geschrieben hast, nämlich den Mikro-Adventure, was ja in dem Buch Outdoor Mensch und Natur, was du geschrieben hast, eine große Würdigung findet und was ja auch mittlerweile von einigen Nischen-fokussierten, abenteuerlustigen auch aufgegriffen wird und man da ja auch eine gewisse Literatur findet. Also sprich, ich nehme einfach meinen Schritt mal raus der Tür, stoße die mal auf und gehe in die Natur. Stoße die mal auf und gehe einfach mal 10 Kilometer in eine Richtung, in die ich noch nicht gegangen bin, bis hin zu, ich nehme jetzt mal den Schritt und fliege in die Mongolei oder mache mal einen ganz besonderen Trek. Würdest du sagen, so eine Nature Leadership Experience, wie wir sie anbieten, dass wir acht Tage eine Alpenüberquerung mit besonderen Elementen, wie jetzt Kajak fahren, Raften, Fahrrad, was haben wir noch, Gleiten und das Ganze in einen ganz anderen Leadership-Kontext zu packen, dass das in so eine Richtung geht, wie du dir es vorstellst? Also wäre jetzt für mich kein Micro-Adventure mehr, das wäre natürlich schon ein größeres. Ich frage jetzt, wie definiert man Micro? Ich finde die Idee super und das ist jetzt auch mein einer meiner Kongressbände angespielt. Da ging es um Outdoor-Mensch-Natur, wo ich was zu Micro-Adventure schreiben durfte. Darauf können wir gleich nochmal zurückkommen. Der darauffolgende Kongress hat sich mit dem Thema Leadership und Guiding beschäftigt und auch dazu gibt es dann eine Kongressbahn mit tollen Beiträgen der Referenten an den Tag. Ich finde, Leadership im Unternehmen hat ganz viel mit Leadership auch Outdoor zu tun. Ich hatte es ein bisschen ketzerisch auch in der Ankündigung geschrieben,
Wie lange wäre ein Abteilungsleiter mit seinem Team autoiberlebensfähig und wie gut könnte er das ganze Team führen? Ich durfte an dem Tag über Ernest Shackleton auch an einem Kongress referieren, der ja auch eine ganz tolle Story dargemacht hat. Er ist in eine extreme Situation gekommen, dadurch, dass sie das Schiff im Eis zerquetscht wurden. Deswegen gibt es auch Leadership-Bücher, die sich an ihm orientieren. Er hat es sehr gut geschafft, das Team zusammenzuhalten, die Motivation hochzuhalten, immer wieder positive Zwischenerlebnisse zu setzen, das Gesamtziel nicht aus den Augen zu verlieren, aber gleichzeitig zu versuchen, keine großen Hierarchien und niemanden zu bevorzugen, sondern alle auf dem einen festgefrorenen Schiff und müssen da gemeinsam durch und müssen das putzen, egal ob Wissenschaftler, Militär oder Fußvolk. Ein Stück weit machen wir das ja bei unserem Adventure Campus auch mit Führungskräften oder mit Azubis oder mit wem auch immer. Ich finde es immer toll, die herauszubringen. Man kann da sehr viel kombinieren und vernetzen. Man kann da sehr viel reininterpretieren. Da lassen sich so viele schöne Parallelen schlagen. Oftmals ist es ja so, dass so eine Firma sagt, da machen wir zwei Stunden was und dann soll aber die Welt auch ein besseres sein hinterher. Das ist natürlich auch nicht immer so einfach möglich. Deswegen ist es natürlich klasse, dass ihr wirklich viel Zeit habt und auch länger draußen seid. Aber auch wenn wir dann schon wieder bei Micro Adventures sind, dass so eine Nacht mal unter freiem Himmel mit vielleicht einer Outdoor-Koch-Session oder so, dass das auch schon ganz viel bewegen kann, weil man doch ganz anders zusammenkommt in einer Situation, die man doch nicht so alltäglich hat. Bei euch ist es natürlich nochmal zwei Nummern mehr. Ich weiß nicht, ob ihr es schon gemacht habt, wie das wissenschaftlich aussieht, was die Leute da an der Veränderung durchlaufen. Hey, wenn du sagst, das war spannend bis hierher, dann lass uns gerne einen Kommentar da. Lass uns gerne eine Bewertung da, entweder hier auf dieser Plattform oder auf den anderen. Weil das ist das, was uns auch ein Stück weit wachsen lässt, was unsere Botschaft nach außen trägt, was uns ein Stück weit hilft, in die Sichtbarkeit zu bekommen. Und da sind wir natürlich auch ein Stück weit auf dich angewiesen. Und wenn du sagst, das war bis hierhin schon ein großer Mehrwert, dann hinterlass bitte einen Kommentar. Bis dahin und nun viel Spaß bei dem, was kommt. Da ist sicherlich etwas, wo wir beide mal reinschauen können. Ich habe mir gerade dazu eine Notiz gemacht, zu der ich dann gleich komme im Nachgespräch, lieber Manuel. Ich will jetzt mal auf eine aktuelle Situation schauen als der Erste und Einzige. Ich sage das bewusst so, weil natürlich auch dieser Podcast in Richtung Umsetzungsgiganten und in einer gewissen Form die Einartigkeit, also dieses Au, auch ein bisschen hervorheben darf. Also was ist das, was jemanden wie dich jetzt alles außergewöhnlich macht und merkwürdig werden lässt. Und es gibt immer so vier Bereiche, entweder bist du der Erste, der Schnellste, du bist der Beste oder du machst es anders. Und du bist auf jeden Fall der Erste und immer noch der Einzige. Und dadurch natürlich auch einer, der es besonders mag. Und da scheue ich mich nicht, das immer wieder herauszuheben, auch wenn natürlich jemand wie du da sehr wichtig und in der Bescheidenheit strahlt. Wenn du jetzt mal schaust auf deine aktuelle Situation. Du hast dich ja nicht vor 10, 20, 30 Jahren mal hingesetzt und hast gesagt, so mein Ziel ist, ich schreibe mal auf meine Bucket List oder auf meine 100 List, ich schreibe da jetzt mal drauf. Ich werde irgendwann nicht nur Professor, sondern ich werde der Erste und Einzige Professor in einem ganz bestimmten Gebiet. Und hast dann geguckt, wo ist noch eine Nische, die keiner besetzt und hast sie dir selbst definiert. Sondern das ist ja bei dir aus dem Herzen, aus der Entwicklung heraus. Nimm uns da mal mit, wie dieser Weg für dich war hin. Ich glaube 2017 ist richtig, ist der Lehrstuhl gegründet worden. Nimm uns mal mit, wie zu diesem Punkt, wo es dann soweit war, der Erste und Einzige zu sein. Und vielleicht beschreibst du diesen einen Wendepunkt, wo du gemerkt hast, jetzt geht nicht nur mein Leben, sondern mein Fokus in eine andere Richtung. Der dann dazu geführt hat, dass du der Erste und Einzige wurdest, Manuel. Ja, zurückblickend immer spannend. Jetzt bin ich noch gar nicht mal so alt. Im September steht dann die Vier vorne. Dann ist es doch spannend, nochmal aufzugucken, wie sich das so entwickelt. Wie du es gerade auch aufskizziert hast. Ich glaube, man hätte das nicht am Reißbrett planen können. Und das wäre auch nicht mein Ding gewesen. Das hat sich einfach alles so irgendwie ergeben. Und ich glaube jetzt auf alle Facetten, die einem dann manchmal so aufkloppen. Wo man denkt, Mensch, das hat ja auch irgendwie dazu beigetragen, das schaffe ich jetzt gar nicht einzugehen. Aber fangen wir mal damit an, dass ich eigentlich, ich bin jetzt nicht so mega outdoor aufgewachsen. Ich war schon immer viel außen und auch gerne im Urlaub und habe gerne irgendwie alles Mögliche ausprobiert. Aber das war nicht so, dass ich jetzt vom Elternhaus her, dass wir da ständig im Zelt unterwegs gewesen wären und so. Die Leidenschaft, die hat sich einfach so entwickelt mit der Zeit, glaube ich. Ich habe vorhin schon angekündigt oder erwähnt, dass ich Sportwissenschaft studiert habe. Das war auch nach dem Abi nicht so ganz klar, was mache ich denn jetzt. Und Sport war schon immer eine Leidenschaft. Ich habe ganz klassisch Fußball gespielt, lange Zeit. Auch ein paar andere Sachen noch probiert. Dann bin ich aber doch ins Studium gelandet. Auch dadurch, dass ich jetzt immer auf Schulverträgen sage, macht nicht, was eure Freunde machen. Aber ich hatte auch schon ein Interesse dafür und hatte dann aber auch noch zwei, die mit mir Abi gemacht haben, die das auch angefangen haben. Und dann habe ich gesagt, Mensch, das probierst du jetzt. Und habe es nicht bereut, auch weil es einfach sehr, sehr facettenreich war, ich da mit den Outdoor-Sportarten in Berührung gekommen bin. Und durfte dann im Rahmen des Studiums auch nochmal einen Segelkurs machen. Ich habe das vorher schon mal gelernt mit meiner Mama zusammen. Habe es da dann tatsächlich richtig gelernt, auch bei Wind und extremeren Bedingungen, was mich auch echt geprägt hat. Ich musste gestern erst wieder daran denken, dass ich mir da manchmal gedacht habe, boah, wieso musst du denn jetzt hier bei diesem Wind aufs Wasser, so Komfortzone, wieso machst du nicht irgendwas Entspanntes an Land? Hättest du mal die Golfschläger mitgenommen oder so? Aber das hat mich echt sehr, sehr geprägt, die Zeit damals. Sich doch mal wieder in diese Situation zu begeben, sich zu überwinden, aus dieser Komfortzone rauszukommen, was ich was sehr, sehr Wichtiges finde. Sich selber mal wieder zu fordern. Und nur da kann man ja auch sich weiterentwickeln und wachsen. Ähnlich wie ihr das dann auch in den Bergen mit den Leuten macht. Ja, durfte dann am Wassersportzentrum der Uni Erlangen am Bronbachsee drei sehr, sehr schöne Sommer verbringen. Mit sehr, sehr vielen Segeln, mit vielen jungen Menschen, denen ich was beibringen durfte. Das hat sehr, sehr viel Spaß gemacht. Und bin dann parallel, nachdem es an der Uni dann noch ein Projekt gab, das sich nennt Klassenzimmer unter Segeln, das heute noch aktiv ist auch, was mich sehr, sehr freut, weil es ein tolles Projekt ist, wo 30 bayerische Schülerinnen und Schüler auf dem Atlantik unterwegs sind von Deutschland nach Panama, nach Kuba und wieder zurückfahren und ein halbes Jahr wirklich unterwegs sind und sehr, sehr viel über sich, aber auch über das Leben und die Welt lernen, am Bord Unterricht haben. Und ja, also ein Teil der Crew ist mal im Schiffsbetrieb beschäftigt. Der andere Teil hat dann Unterricht an Deck. Und da kann schon mal passieren, dass man dann nach innen wechseln muss, weil die Welle mal die Paffel gewischt hat oder auch bei der Prüfung so geschehen, dass der Lehrer mal der Schulaufgabe hinterher springt, weil der Wind die über Bord geweht hat und die Schülerin auf einmal ohne Blatt da sitzt. Ja, aber bevor ich jetzt da auch in Schwärming komme und zu viel erzähle... Da gehen wir gleich noch drauf ein, weil das ist eine mega Story. Ein halbes Jahr mit einer Klasse und unterschiedlichen Lehrkräften auf einem Segelboot eine Weltumsegelung zu machen. Also das allein ist ja schon ein Buchprojekt, eine Story. Da könntest du als Speaker auf die Bühnen der Welt gehen, wer so einen Rahmen schafft, um solche Menschen dort erfolgreich zu machen. Und da gucken wir gleich rein. Also sicherlich ist der Wendepunkt richtig für dich und in den Erlebnissen warst du auf dem Weg gepresst, zu dem, dass du der Erste und Einzige wurdest. Genau, dann kann ich gleich noch mehr dazu erzählen, das ist super. Also ich hatte dann die große Gelegenheit, im Rahmen des Projektes meine Doktorarbeit zu schreiben und habe dann Befragungen durchführen dürfen. Ja, da war es dann aber doch nicht ganz so geradlinig wie geplant. Das hat sich dann ein bisschen, da wo es hingehen soll, die Forschungsfrage und Philosophie meiner damaligen Doktormutter und mir hat dann doch nicht so ganz harmoniert und dann hat sich das erstmal noch zerschlagen. Und dann lag das Ganze lange Zeit in der Schublade und es war immer so etwas Unfertiges, was irgendwo noch da war, was einen natürlich schon beschäftigt. Und dann hatte ich das große Glück, dass ich dann an der Uni nicht mehr bleiben konnte, weil mit so Kurzzeitverträgen das natürlich nur befristet irgendwann möglich ist und hatte dann so eine Phase, wo ich erstmal auch nicht so genau wusste, wo geht es jetzt hin, wie geht es jetzt weiter. Das war gerade so in Zeiten der Finanzkrise, also da wir auch nicht alle Leute eingestellt haben und bin dann durch ein paar glückliche Fügungen in Leuchtlängen gelandet, wo die Hochschule für Allgemeines Management gerade einen neuen Standort eröffnet hat. Und wer dann auch eben bis heute den Namen Adventure Campus trägt, dürfte dann erstmal anfangen im sportwissenschaftlichen Bereich zu unterrichten. Aber unser Hochschulgründer, der Prof. Dr. Dr. Werner hat ja gerade aus Kanada so dieses Adventure-Thema mitgebracht, wo wir eine Partnerhochschule auch haben und hat dann gesagt, Mensch, das muss man hier in Deutschland machen und da brauchen wir irgendeinen Standort im Grünen. Und da ist das Altenhöhltal wirklich prädestiniert dafür. Und hat auch im Sportmanagement-Studiengang, wo ich dann eben angesiedelt war, dieses Thema Adventure-Management mit reingebracht. Das war erstmal nur ein Schwerpunkt, wo dann Studenten vier Module belegen konnten. Hat sich dann aber gezeigt, dass der klassische Sportmanager eher an Doku-Fußball denkt als an Outdoor und es waren immer noch ein paar, die das gewählt haben. Mittlerweile ist es ein eigenes Branchenprogramm, das auf den Grundmauern des Sportmanagement-Studiengangs aufbaut, aber noch sehr, sehr viel mehr spannende Module beinhaltet. Und es sehr, sehr viel Spaß macht, die zu unterrichten. Wenn sie dann auch wieder außen stattfinden können und nicht nur digital. Auch das funktioniert im Moment gut, aber es ist noch nicht ganz dasselbe. Genau, und so bin ich da dann gelandet und hab dann versucht, mich da irgendwie in diesem Adventure-Bereich zu etablieren. War auf Kongressen, hab viele internationale Kollegen kennen und schätzen lernen dürfen, mit denen jetzt auch schon das eine oder andere Forschungsprojekt dann läuft. Hab eine eigene kleine Kongressreihe in Deutschland aufgebaut und bin sozusagen immer unterwegs, um dieses Adventure-Thema jetzt im Blick zu machen. Auch den Studiengang noch zu bewerben, der mittlerweile gut angenommen wird, aber immer noch genügend Leute, die sagen, Mensch, ich wusste gar nicht, dass es das gibt und hätte ich das damals gewusst, das hätte ich sofort studiert. Ja, und so waren das die verschiedenen Umwege. Ich hab an der Hochschule dann erst angefangen zu unterrichten, hatte dann immer die Möglichkeit, diese Promotion noch zu Ende zu bringen, was für mich selber sehr, sehr gut war. Was mich auch gefreut hat, ein Gruß an alle, die damals bei Klassenzimmer oder Segeln dabei waren, weil ich immer ein schlechtes Gewissen auch den Kids gegenüber hatte, die dabei waren, die ganz viele Fragebogen ausgefüllt haben oder nicht so wirklich was Zählbares dabei rumgekommen ist. Das war eine innere Genugtuung, den einen dann auch immer so ein Exemplar meiner Promotion schicken zu dürfen. Das war klasse. Und so hat sich das so nach und nach ergeben und noch viele andere glückliche Umstände und Zwischenschritte, die sich da auf dem Weg dorthin ergeben haben. Ja, aber von daher bin ich dankbar, dass ich diesen Weg so gehen durfte und dass der irgendwie sich so ergeben hat für mich und hoffe, dass ich den noch weitergehen darf. Und wie du dir jetzt denken kannst, freue ich mich auch, wenn ich da nochmal die Komfortzone an der einen oder anderen Stelle verlassen darf vielleicht und sich einfach nochmal neue Dinge auftun. Und ja, wenn man das ganze Thema noch irgendwie weiterbringen kann, vielleicht auch noch mehr, wie ihr das macht, wirklich an die Leute, sozusagen, dass auch mehr Leute nicht nur rausgehen und irgendwie den Waldblatt rampeln, sondern einfach auch die Natur lieben und schätzen und gerne draußen unterwegs sind. Manuel, was für eine Geschichte. Ja, und ich bin froh, dass ich zum Anbeginn und bei dieser Frage nicht gesagt habe, du hast in den letzten 10, 20 oder auch 30 Jahren, dass ich dann da aufgehört habe und ich gesagt habe, 40 Jahre, weil du wirst ja erst, wie du so schön gesagt hast. Das ist großartig. Und du hast ja noch, da ist ja noch so viel vor dir. Wir hatten ja jetzt hier vor zwei Tagen, hatten wir Martin Frey und Stacy, unserem Experten Call, beides krasse Umsetzungsgiganten, die in einem ähnlichen Feld unterwegs sind wie du. Und die sind jetzt beide über 60. Und wenn ich die 21 Jahre, was bei denen in den 21 letzten Jahren alles passiert ist, nämlich Seven Summits, also den höchsten Berg eines jeden Kontinents bestiegen, Seven Seas, die sieben Weltmeere durchquert, am Nordpol und am Südpol gewesen und mit Stacy Taniguchi, der sich vor 20 Jahren 100 List gemacht hat, wo er dann geschrieben hat, ich werde, ich schreibe eine Doktorarbeit, ich werde Professor an der Hochschule, ich besteige den Mount Everest und noch 97 andere Themen. Er alle 100, und das waren jetzt nur drei Auszüge, die für sich schon individuell sind, alle 100 getickt hat und damit jetzt tourt und eine eigene Consulting-Firma aufgebaut hat. Kann ich mir gar nicht fällen, Manuel, was bei dir alles noch passiert. Jetzt schauen wir trotzdem noch mal rückblickend, weil du hast ja gesagt, rückblickend wird dann einiges klar. Und Martin Frey in diesem Live-Experten-Call, den wir gemacht haben, der ja auch als Podcast-Folge veröffentlicht ist, einen ganz prägnanten Satz gesagt hat. Also in der Lage bist, deinen eigenen Weg, der dich zum Gipfel geführt hat, wahrzunehmen, anzunehmen, zu demaskieren, zu dekodieren, dann bist du in der Lage, ihn zu reproduzieren. Und ich versuche ja in diesem Podcast auch Wege, die Menschen gegangen sind, wie jetzt du beispielsweise, ein Stück weit zu demaskieren und zu dekodieren, sodass andere in der Lage sind, deine Fußstapfen bzw. so diesen Weg, den du gegangen bist, vielleicht auf sich selbst zu übertragen, um dann auch zu jemandem zu werden, der vielleicht außergewöhnlich ist und zu einem Umsetzungsgiganten wird. Wenn du jetzt mal schaust auf diesen Weg, der hinter dir liegt, auf die letzten 39 Jahre, den du gerade so schön beschrieben hast, was würdest du rückblickend sagen, war der eine Wendepunkt, der dich dahin gebracht hat, wo du jetzt gerade aktuell auch mit deinem Lehrstuhl am Adventure Campus, bei der Hochschule für Angewandtes Management als Professoragent hat werden lassen? War es das Team? War es das halbe Jahr Segeltour? Ich glaube, ich tue mir schwer, irgendeinen Wendepunkt zu finden. Ich glaube, was ich aber dazu sagen kann und wenn ich so zurückblicke, ich glaube, zum einen ist es immer gut und wichtig, irgendwo auch an sich zu glauben, also auch bei aller Bescheidenheit zu sein, überzeugt zu sein, gewisse Dinge auch tun zu können und sich auch nicht schade zu sein, dann mal den Umweg zu laufen oder dann doch mal in unbekanntes Terrain zu springen und zu gucken, was erwartet mich da. Anderen glaube ich, dass es auch rückblickend wichtig war, einfach auch zu glauben, dass sich alles irgendwie in irgendeiner Weise dann auch ergeben wird. Das kann man natürlich nicht immer. Das war auch damals, wie meine Unijobs vorbei waren, da haben wir gedacht, ja, wird sich schon irgendwas ergeben. Von allein kommt es aber halt auch nicht, sondern man muss schon was dafür tun, das habe ich dann gelernt, einen Weg irgendwo gehen und dann wird sich auch wieder irgendwie das Puzzle zusammensetzen, in einer sinnvollen Weise, zumindest war es bei mir schon. Gleichzeitig aber auch mal manche Dinge einfach loszulassen und zu sagen, okay, Promotion hat jetzt nicht geklappt, lassen wir es mal und dann zu warten und dann ist vielleicht irgendwann die Zeit auch wieder reif dafür. Das ist was, was ich jetzt auch immer bei meinen Kongressen nutze. Es dauert immer, bis ich ein neues Thema habe und ich mache mir da auch keinen Druck und sage dann und dann muss das Thema stehen. Natürlich braucht man einen gewissen Vorlauf, dann ist klar, aber meistens hat sich das Thema irgendwie so ergeben, aus irgendwelchen aktuellen Themen, aus Leuten, die ich kennengelernt habe und so hat sich das dann zusammengefügt. Ich könnte jetzt keinen Wendepunkt festmachen. Ich glaube, dass diese genannten Aspekte mir auf jeden Fall dabei geholfen haben, den Weg zu gehen, aber sicherlich war natürlich schon, wie ich es gerade gesagt habe, dieses Segeln bei Wind und wirklich da die Komfortzone zu verlassen, das hat mich in gewisser Weise geprägt und natürlich auch die Promotion. Ich durfte ja von Panama bis Kuba nur mit dabei sein, leider war nicht genügend Platz für die ganze Zeit an Bord, aber das war ein sehr tolles Erlebnis.
Das ist eine sehr tolle Route, wo ich jetzt auch ganz viele Geschichten erzählen könnte. Aber das machen wir dann beim dritten Podcast, wo wir das zweite Thema aufnehmen. Weil das ist so eine spannende Geschichte, die es ja leider noch nicht in ein eigenes Buch geschafft hat. Zumindest keines, was du mitgeprägt hast. Ich glaube, ich bin sicher, dass es da einiges an Material auch zu finden gibt. Aber damit wir mal so einen kurzen Teaser machen, so einen kurzen Einblick. Ein halbes Jahr mit einer Schulklasse auf dem Segelboot. Das hört sich schon fast an wie für eine perfekte Reise in einer Bubble. Jetzt zu Zeiten von Corona, so wie jetzt gerade Germany's Next Topmodel die Mädels so in so einem Loft in ihrer Blase sind. Da ist man da sicherlich auf dem Segelboot auch in der Blase. Also fast schon, wenn man rückblickend schaut, Mensch, was hätte ich das letzte Jahr wieder machen können? Nur das letzte Jahr wäre das sicherlich auch eine geile Tour gewesen. Beschreib mal ganz kurz, weil es ist ein Teaser, dann sich den weiteren Podcast, den wir auch gleich im Nachgang vereinbaren, wo wir uns mal reinbegeben in diese Schulklasse und ein halbes Jahr segeln, um die Welt mit Lehrkräften dort eine ganz andere Form von Schule anzubieten. Beschreib mal kurz, nimm uns mal kurz mit. Also ein Buch gibt es, es gibt meine Promotion zu den Effekten des Projektes. Es gibt aber auch von der Dr. Ruth Merck, die das Konzept sozusagen entwickelt hat, ein Buch über das Gesamtkonzept. Aber es gibt nicht, also nicht, dass ich wüsste, was erlebnisorientiert das mit schönen Bildern. Das gab aber tatsächlich im zweiten Jahr, das durfte ich am Anfang noch miterleben, dann auch eine Kika-Reportage, wo das ganze Projekt auch mit begleitet wurde, was durchaus auch sehr, sehr spannend war, wo wir uns am Anfang auch Gedanken gemacht haben, ist das für ein pädagogisches Projekt sinnvoll oder nicht? Ich finde es aber eine ganz schöne Reportage geworden. Mir fällt vielleicht im Laufe, wenn ich noch mehr zum Projekt erzähle, auch der Titel wieder dazu ein. Ja, also das Projekt, man bewirbt sich und das ist so auch was für meine Forschung ein bisschen der Nachteil war. Die Eltern müssen natürlich auch relativ viel Geld dafür aufbringen, sodass mir noch im Gedächtnis und unverständlich auch ein Papa bei so einem Infoabend mal gesagt hat, so viel, da kann ich mir ein neues Auto dafür kaufen. Dann halt die Frage, wo man die Prioritäten setzt. Es ist toll, dass viele Eltern die Prioritäten so setzen, dass sie für die Zukunft ihrer Kinder das ermöglichen wollen. Das war für alle Eltern nicht mehr leicht, auch das Geld aufzubreiten. Wir haben es dann auch mit der Zeit geschafft, Stipendien aufzubreiten. Ich weiß jetzt gar nicht, wie viele jetzt im Moment auch ein Stipendium kriegen könnten. Bei mir war es damals so, um nur ganz kürzlich das Forschungsthema anzureisen, dass die einfach so hohe Ausgangswerte hatten und schon so gebildet sozusagen waren und selbst motiviert, dass da gar nicht mehr viel Spielraum war, dass ich da noch was Positives entwickeln konnte. Wo wollte ich eigentlich hin? Ich wollte einen kleinen Teaser-Blog machen. Ein Podcast für das Projekt Klassenzimmer unter Segeln. Also man muss sich das Ganze leisten können, dann hat man natürlich schon ein einzigartiges Erlebnis. Also für mich Segelboot auf dem Atlantik, eines der letzten großen Abenteuer dieser Welt, glaube ich, weil du halt wirklich weit weg von jeder Rettung bist, der Hubschrauber auch zwei, drei Tage bräuchte, bis er bei dir ist. Deswegen auch ein Arzt dann tatsächlich auch an Bord ist auf dieser Etappe. Spannende Kulturen und Länder in Panama mit den Indianern unterwegs und in Kuba in kleinen Gruppen auf Expeditionen. Wirklich ein sehr spannendes Land zu erkunden, wo man nicht ganz so einfach auch überall rumreisen kann normalerweise als Touri. Und wo auch nicht viel Züge oder Busse oder irgendwas gibt, wo man mitfahren könnte. Also das sind wirklich tolle Erlebnisse, quasi kleine Micro-Adventures in einem großen Abenteuer. Ja und natürlich dieses Leben an Bord mit anderen jungen Menschen auf engem Raum, sich zu arrangieren, zu den Lehrern ein ganz anderes Verhältnis aufzubauen, mit der Crew auch Vorbilder zu haben. Und da tut sich einfach enorm viel. Und was so meine Quintessenz daraus auch war, ist, man kann, und das wird bei euch ähnlich sein, wenn ihr mit den Leuten in den Bergen unterwegs seid, man kann einen gewissen Rahmen, ein gewisses Setting schaffen, wo man jedem ermöglicht sozusagen Erfahrungen zu machen. Und bei den Kids war das halt auch so, dass für die eine furchtbar war, dass sie nicht jeden Tag duschen konnte. Die andere hat gesagt, Mensch, jetzt habe ich gestern 100 Dollar in der Shopping Mall ausgegeben, heute bin ich bei den Indianern, die haben da einen ganzen Monat von als Familie zu leben, von dem Geld, über Heimweh bis hin einfach zu, ich habe wenig Freiraum, ich kann mich nicht so bewegen und meinen Sport machen, weil ich halt auf dem Boden eingeschränkt bin. Also es hatte jeder so seine Themen, an denen er da ein bisschen knabbern musste sozusagen. Aber dieses Gesamtprojekt hatte einfach eine tolle Infrastruktur oder einen tollen Raum, in einem doch mehr oder weniger geschützten Rahmen auch das einfach zu erleben und davon viel mitzunehmen und zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Und es war toll, das einfach auch sehen zu dürfen, wie die Kinder da ein halbes Jahr später dann auch angekommen sind und sich da echt verändert hatten, nicht mehr mit längeren Haaren, sondern einfach erwachsener geworden sind. Und vielleicht nicht mehr den Wunsch verspürt haben, jeden Tag irgendwie duschen zu müssen, in einer gewissen Privatsphäre, sondern einfach mal fünfe gerade sein zu lassen. Wir werden das Projekt verlinken in den Shownotes, kus-projekt.de, Klassenzimmer unter sich. Und vielleicht ergibt es sich, lieber Manuel, dass wir mit der Ruth Merck mal zusammen das Interview machen, wo wir vielleicht in die Erfahrung nochmal stärker eintauchen, weil es ist ein super spannendes Projekt, was eigenständig gewürdigt werden darf. Und ich glaube, gerade in Zeiten wie diesen, wo Kinder zu Hause sitzen, vor iPads, iPhone und Laptops, von den Eltern bereitgestellt, um überhaupt ein Stück weit an Bildung zu bekommen und zu erfahren von der Schule. Und das jetzt mittlerweile über ein Jahr ist das, glaube ich, ein Projekt, was für viele als eine Vision, als Pflänzchenkopf und ins Herz gepflanzt werden darf, um vielleicht der einen oder anderen Schule mal mehr zu ermöglichen, als die Klassenfahrt zur Edertalsperre, sondern etwas größer zu denken und den Menschen eine Herausforderung und eine Lösung der Komfortzone zu ermöglichen, wie es kaum eine andere gibt. Und ihr seid da, bevor ihr das geleistet habt und wie du damals von Panama dann bis nach Kuba mit auf dem Boot gebist. Das ist, glaube ich, eine Riesenerfahrung, wenn man das Boot sieht. Es ist wie so ein altes Segelschiff, da könnte man fast Shackle vermuten. Also mit Takelagen, wo du oben in den Mast reingehen musst, um dann das Segel zu hissen. Und nicht wie die Hochseejachten oder die Jachten, die jetzt bei Born to Globe dabei gewesen sind, die auf Foils fahren oder die beim America's Cup, sondern wirklich hier Segeln und Natur pur. Und da tauchen wir dann auch noch mal ein Stück weit ein. Danke für diese Wendepunkte und danke, dass du uns mitgenommen hast, schon mal bis dahin in die Reise, die dich hat dem werden lassen, der du jetzt heute auch bist. Beschreib mal ein bisschen diesen Lehrstuhl. Du hast jetzt da schon so viel geteasert und auch schon ein paar Elemente mit reingebracht. Ihr werdet jetzt auch wieder in das neue Semester starten. Da beginnt jetzt für euch die heiße Phase, nicht nur im Marketing und im Vertrieb, sondern auch in der Vorbereitung dessen, was dann nach den Sommermonaten starten darf. Sicherlich auch noch mal unter anderen Rahmenbedingungen. Was lernt man, was erlebt man da? Wer ist so eine Zielgruppe und was wünschst du dir für Menschen, die dort in diesen Rahmen eintreten und durch dich und deine Lehren mit begleitet werden über einen gewissen Zeitraum? Genau, fangen wir mit dem Part an, weil dann gibt es natürlich auch noch den Forschungspart und Themen, die mich so interessieren und bewegen. Genau, also Studiengang Outdoor-Sport und Adventure-Management startet wieder zum Wintersemester. Das heißt dann Mitte September, wo wir dann hoffentlich auch die Erstsemester wieder vor Ort begrüßen dürfen. Das war jetzt letztes Semester ein bisschen schwierig. Da 23 junge Menschen zu haben, die man mit denen kennenlernen will, die sich untereinander kennenlernen will, die auch eine ähnliche Leidenschaft für ein Thema haben und eigentlich aus Erfahrung immer zu einem tollen Team werden, weil sie einfach alle dieses Outdoor-Gen in sich haben oder diese Begeisterung dafür. Wobei das jetzt auch nicht alles Studenten sind, die da schon tausend Sachen erlebt haben. Das ist immer spannend, dass es gibt welche, die sagen, Mensch, ich habe jetzt Abi gemacht, mich interessiert das Thema einfach, finde es spannend. Die jetzt da noch gar nicht so viel gemacht haben. Andere sind schon mit dem Fahrrad um die Welt gefahren. Ganz tolle Bandbreite, aber alle finden auch irgendwie zusammen. Wir haben Studenten, die frisch vom Abi kommen. Wir haben aber auch solche, die ein anderes Studium abgebrochen haben oder jetzt mit 30 Menschen im Büro zu sitzen oder im Laden zu verkaufen, das ist es nicht. Ich will jetzt auch nochmal was anderes machen und dann auch diesen Mut einfach haben. Und was Neues wagen, was ich auch klasse finde und eine tolle Beschirmung an den Leuten. Und ich hoffe, dass wir da im Herbst wieder auch so unsere Studenten haben. Wir arbeiten mit kleinen Gruppen bei uns an der Hochschule, weil wir sehr persönlich das vermitteln wollen. Auch viel mit Gruppenarbeiten machen wollen und gerade im Outdoor-Bereich. Und da ist jetzt das Sommersemester gestartet, wo man natürlich im Sommer viel draußen machen kann. Wo es das Modul Leadership und Guiding zum Beispiel gibt. Wo auch so ein 2TG-Camp geplant ist draußen, wo die Themaführung auch ganz hautnah außen vermittelt wird. Wie bei euch, was ja dann auch der Fall ist. Es gibt das Modul Naturschutz und Outdoor-Sport, was ich sehr, sehr wichtig finde. Und wenn man draußen unterwegs ist, wie verhalte ich mich da, das gilt es zu beachten. Da bin ich schon voll in den Inhalten drin. Was lernt man alles so vielleicht? Risiko- und Sicherheitsmanagement ist so ein Thema. Das ist ein Thema, das mich auch forschungsseitig umtreibt. Psychologische Aspekte von Outdoor-Sport. Was verändert sich den Leuten? Oder gibt es gewisse Persönlichkeitstypen, die eher Outdoor-Sport machen? Das ist so ein Thema, wo man auch nochmal drüber reden kann gerne. Da gibt es natürlich was zu aktuellen Forschungsfragen und Trends. Da haben wir jetzt im letzten Semester, und da freue ich mich jetzt noch, die Studienarbeiten bald lesen zu dürfen, uns angeguckt, wie denn die Rolle von Frauen im Outdoor-Sport ist. Das ist ein spannendes Thema. Wir haben auch mit vielen Frauen geredet, auch mit Influencerinnen. Und auch mal geguckt, wie ist das mit Klickzahlen? Wie werden Frauen in der Vermarktung dargestellt? Das ist schon wieder ein eigenes Thema, glaube ich. Da bin ich mal gespannt, was wir da alles herausfinden durften. Es gibt ein Modul, das heißt erfolgreiche Geschäftsmodelle und Unternehmen in der Outdoor-Branche, wo dieser betriebswirtschaftliche Aspekt mehr und mehr reinspielt. Wo es mir auch darum geht, junge Menschen vorzustellen, die sich selbstständig gemacht haben, die ihr eigenes Ding gemacht haben. Ich glaube, da lernt man mehr, als wenn ich denen nur die theoretischen Dinge erzähle. Sondern man hat praktische Erfahrungen und Learnings von den Umsetzungsgiganten, wie du es nennst, die einfach da was Tolles auf die Beine gestellt haben. Man lernt was über Abenteuer, Tourismus natürlich. Man lernt was über Erlebnispädagogik. Also die pädagogische Wissenschaft hinter dem, was wir auch so ein Stück weit vielleicht machen. Was Erlebnisse einfach bewirken können und wie man Erlebnisse auch in Learnings umwandeln kann und dann idealerweise auch dauerhaft festigen kann. Was oft die größte Herausforderung bei solchen Themen ist. Man lernt natürlich Forschungsmethoden und Statistik, was man in jedem Studiengang lernt. Man lernt aber auch noch einiges an BWL-Modulen, wie Personal, Organisation. Was ich wichtig finde, gerade wenn man mit Firmen arbeitet und mit Führungskräften vielleicht. Man braucht zu wissen, wie tippen die Unternehmen. Man hat aber auch Rechnungswesen, Mathe, Statistik. Also solche betriebswirtschaftlichen Themen, Finanzmanagement im Sport, die man einfach später auch braucht und wo ich festgestellt habe und das ist auch mit die größte Motivation für diese Studiengänge, dass die in der Praxis sehr, sehr selten sind. Nämlich die, die zum einen die Begeisterung, die Leidenschaft für den Sport haben, für das Outdoor-Thema, die aber eben auch die betriebswirtschaftlichen Basics mitbringen. Oftmals sind es dann begeisterte Kanufahrer, die jetzt ihren Kanufahrer aufmachen, die aber halt das Thema Management, wenn sie nicht da zufällig schon ein Background haben, von der Pike auf lernen müssen, sich dann echt schwer tun. Es sind Pädagogen, die eben Pädagogik studiert haben und sich jetzt irgendwie mit Erlebnispädagogik selber ständig machen. Und dieses Betriebswirtschaftliche finde ich sehr, sehr wichtig in dem Kontext und ermöglicht einem natürlich auch noch jederzeit einen klassischen Marketingjob zu gehen oder bei einer Sportartikelfirma. Mich freut es umso mehr, wenn die jungen Absolventen dann auch natürlich irgendwo ihre Outdoor-Begeisterung mitleben können und an der Wakeboard-Anlage arbeiten, Subs verleihen und dann da unterwegs sind, bei einem Outdoor-Anbieter dann mit einsteigen und nicht nur Trainings machen, sondern eben auch betriebswirtschaftliche Dinge vorantreiben. Aber auch viele Studenten, die sich irgendwie selbstständig machen. Gestern jetzt erst von einer ehemaligen Studentin gelesen, die gesagt hat, mein Outdoor-Lebensstil harmoniert nur bedingt mit meinem klassischen Bürojob und jetzt erst mal eine Auszeit in ihrem Van genommen hat und jetzt sich im Online-Marketing selbstständig macht und andere beraten will. Das sind einfach so Storys, da freut es mich auch und da habe ich so das Gefühl, auch einiges richtig gemacht zu haben, indem man sich den Stellen mitgegeben hat, dass sie da einfach ihren Weg finden und ihr Ding machen. Und von allen, von denen ich gehört habe, die sind in den verschiedensten Bereichen runtergekommen, machen das aber alles mit sehr, sehr viel Leidenschaft und immer voll dabei. Ich hoffe, du konntest mit den bisherigen Impulsen was anfangen, konntest vielleicht auch das eine oder andere auf dich übertragen. Wenn du das ein Stück weit weiter treiben möchtest, wenn du das reflektieren möchtest, wenn du vielleicht auch mal auf deine Situation schauen möchtest, dann buch dir gerne einen Termin bei uns unter www.die-körtings.com. Und wir schauen mal auf deine aktuelle Situation und ich bin sicher, auch wir werden dir die ein oder andere Maßnahme natürlich weiterbringen. Und nun viel Spaß bei dem, was noch kommt. Also eine riesen Band, die zum einen vom Business-Modell, also auch für die, die vielleicht nicht nur einsteigen wollen in ein Outdoor-Business und dort Teil des Ganzen sein möchten oder Abenteuer-Business oder wie auch immer die gelagerte Terminologie ist, sondern auch vielleicht selbst in ein Gründungsszenario oder ein Übernahmeszenario hineingehen, um damit eine Grundlage zu schaffen, die vielleicht mehr ist, als eben nur das reine klassische Führen von irgendwelchen Touren, sondern eben anzureichern, um ganz bestimmte Elemente, die du in deinem Lehrstuhl und in dem Studiengang ja auch mit berücksichtigst, bis eben hin zu der Erfahrung in der Natur. Ja, du hast in dem einen Buch Leadership und Leadership und na, sag schon schnell. Leadership und Guiding ist ja der Kompass drauf. Also das Navigieren im Gelände, das Verhalten im Gelände, das Führen von Gruppen in Geländen. Also wirklich diese ganze Bandbreite, die dort abgedeckt wird, die glaube ich in dieser Kombination immer nur die Menschen erleben, die entweder aus der Bergführerschaft kommen und sich dann in die Führungsbereiche rein entwickeln oder wie bei uns, die irgendwie aus dem ganzen Thema Teamentwicklung, Führung, Projektmanagement kommen und dann die Autoaffinität hinzupacken. Aber das natürlich mit einer Grundlage, die nicht nur wissenschaftlich fundiert ist, sondern auch aus der Lehre heraus mit inspiriert ist, gibt dem Ganzen nochmal ein ganz neues Gewicht. Was würdest du sagen, ist so der aus all den Aspekten, die du gesagt hast, so das Spannendste, wo du dich am Anfang eines Studiengangs, der ja dann auch über mehrere Jahre geht, wo du dich am meisten darauf freust, weil du weißt, dass da am meisten auch mit den Studierenden, die auch unterschiedliche Altersklassen haben, mit den Studierenden passiert. Ja, gut, dass du das ansprichst, weil das ist ein Modul, das ich noch nicht genannt habe. Es gibt ein Modul, das heißt Expeditionsplanung und Durchführung, wo das Ziel halt wirklich ist, eine Expedition zu planen. Und wir das jetzt die letzten drei, vier Jahre, also letztes Jahr natürlich nicht, aber immer noch geschafft haben, dass die Planungen zu gut waren, dass sich diese Expeditionen halt auch umsetzen mussten und dann auch teilen mit Sponsoren und so, wie wir es dann möglich machen konnten. Wir waren in Schottland auf dem West Highland Bay unterwegs, sind da gewandert, haben Hängematten gesponsert bekommen und hatten die Challenge, immer auch Bäume zu finden, wo man die dann auch aufspannen kann. Wir waren in Rumänien unterwegs, wo wir auch geguckt haben, wie man sowas vielleicht auch mit Führungskräften machen könnte. Wir waren zwei Tage am Berg, was auch sehr spannend war, weil es sehr windig und sehr kalt war. Nach 20 Grad oder so am Morgen waren wir dann am Berg um bei 0 Grad oder so, das war auch spannend. Und waren dann zwei Tage mit einem selbstgebauten Fluss auch noch unterwegs, beziehungsweise mit zwei einander gebundenen Kajaks, muss ich sagen, sonst wäre es romantischer als es ist. Waren in Rumänien mit den Zaps unterwegs, also da sind wirklich tolle Expeditionen und Projekte entstanden und das ist natürlich auch mal schön, wenn ich dann da mit dabei sein darf, die fünf, sechs Tage, die wir unterwegs waren. Das Thema aus allen Blickwinkeln.
und nochmal auf verschiedenen Modulen vielleicht nochmal Dinge aufkommen, von Risiko bis Planung bis Management, die berücksichtigt werden müssen und das macht mir sehr viel Spaß und darauf würde ich mich auf jeden Fall freuen und hoffe, dass ich auch mit dem Semester, die wir letztes Jahr nichts machen konnten, da noch was Tolles machen kann. Glaubst du, wenn du Leadership und Guiding betrachtest, das geht jetzt ein Stück weit in eine andere Richtung, aber dass dieses Expeditionen planen und den Rahmen im Vorfeld so mal zu antizipieren, in dem dann andere Menschen eintreten dürfen, um in ihrer Form erfolgreich zu sein, sprich die Expedition auch nicht nur zu erleben, sondern natürlich auch zu überleben, dass dieser Expeditionsplan, der das jetzt mal ins Innertum mit reinbringt, häufig vernachlässigt oder nicht stark genug gewürdigt wird? Wenn wir zurück zu meinem Freund Ernest Schecken gehen, den ich natürlich nicht kennenlernen durfte, aber ich glaube, ich hätte es gerne getan. Kritiker haben gesagt, naja, er hat ja nur das Ganze erlebt, weil er einfach schlecht vorbereitet war und das Ganze naiv angegangen ist und falsch geplant hat. Aber vielleicht ist manchmal schlechte Planung auch gut, um tolle Erfahrungen zu machen. Aber wenn man es von der Risikoseite betrachtet, gerade im Outdoor-Bereich, dann musst du natürlich so planen, dass es da kein Risiko mehr gibt, sondern da muss es einfach top durchgeplant sein und du musst dann alle Eventualitäten denken. Und so ist es bei so einer Expedition ja im Endeffekt schon auch, dass du die Breitblanken richtig setzen musst. Gleichzeitig ist es aber schon so, dass du natürlich dir vielleicht auch nochmal Spielraum vor Ort geben solltest, um zu sagen, Mensch, jetzt haben wir es nicht bis dahin geschafft, wie gehen wir weiter, was machen wir jetzt? Oder vielleicht doch einen Umweg mitnehmen. In Schottland muss ich jetzt gerade dran denken, da haben wir eine Stunde durch so ein Bad gewartet, weil wir zu einer Insel wollten und haben alle geflucht, weil wir nasse Füße hatten. Aber es war so eine Halbinsel, wo wir dann unsere Hängematten aufgeschlagen haben. Das war der coolste Campspot der ganzen Zeit, war superschön und es war einfach auch wert. Also sowas da nochmal mitzunehmen, glaube ich, ist schon cool und nicht einfach alles fest durchgeplant zu haben. Zu sagen, nee, jetzt haben wir es so geplant, jetzt müssen wir es auch so durchziehen und sich da den Freiraum zu nehmen und auch mal was auszuprobieren, was vielleicht nicht funktioniert, in einem gewissen geplanten und sicheren Rahmen. Das finde ich sehr, sehr wichtig und ich glaube, das ist auch ein Leadership- und Führungsthema. Also ich muss mich ein bisschen selber rechtfertigen, weil ich versuche auch, Anglizismen oft zu vermeiden. Aber ich finde, für dieses Wort Guiding gibt es im Deutschen kein adäquates Wort. Dieses Führen, Begleiten, Dahinbringen, Unterstützen auf dem Weg oder so, das finde ich, da gibt es kein adäquates Wort. Auch abgesehen davon, dass Führung im Deutschen vielleicht auch manchmal einen negativen Touch hat, zugewählt. Für diejenigen, die jetzt sich nicht mal ein paar Jahre rausnehmen möchten, um so einen Studiengang zu machen, weil sie vielleicht schon irgendwo an sich unterwegs sind und trotzdem mal die Erfahrung machen möchten, ohne jetzt gleich in die Mongolei zu fahren. Hast du ja auch in Outdoor-Menschen-Natur ein Konzept beschrieben und einen Ansatz beschrieben, der gerade in Zeiten wie diesen auch eine große Wertstellung hat, wo wir eben nicht in Urlaub fliegen können, wo wir nicht in die Mongolei können, sondern durchaus mal das Abenteuer vor der Haustür suchen dürfen und darin eintreten. Und auch so ein, wie du es nennst, Mikroabenteuer, da ist ja auch mit einer gewissen kleinen Planung behaftet, nämlich heute was, aber das Mikroabenteuer ja auch ganz bestimmte Rahmenbedingungen auszeichnet. Beschreib mal aus deiner Sicht, wie wir als ganz Normalsterbliche, die jetzt nicht die Zeit und Muse haben, in deinen Lehrstuhl einzutreten und trotzdem mal eine krass schöne, tolle, besondere Erfahrung machen können, was Mikroabenteuer für uns bedeuten können und was sie für dich bedeuten und wie wir sie für uns vielleicht gestalten können. Schön bei dem Anglizismenthema und ich finde es toll, dass sich im Deutschen der Begriff Mikroabenteuer auch durchsetzt. Ich bin immer noch bei Microadventure, was aber auch daran liegt, dass ich den Erfinder sozusagen, den Alastair Humphreys, mal selber kennenlernen durfte. In Sheffield 2016 war es, glaube ich, auf der Adventure-Conference, auf der ich regelmäßig bin und tolle Kollegen aus der ganzen Welt treffe, die sich eben auch mit diesem Thema beschäftigen. Und es gab das große Conference-Dinner, wo es ein schönes Drei-Gänge-Menü gab, wir uns sehr spannend unterhalten haben bei einem Glas Wein und es gibt immer die After-Dinner-Speech, die ich sehr, sehr schätze, so im lockeren Rahmen noch mal einen vortragenden Impuls zu haben und den hat Alastair Humphreys gemacht, der mit dem Rad, als er sein erstes Abenteuer war, mit dem Fahrrad um die Welt zu fahren, nachdem er mit dem Studium fertig war, hat er noch verschiedene extreme andere Dinge gemacht, Wüsten durchquert, durch Island und solche Sachen, durch Indien gelaufen mit dem Kanu durch den Yukon und war mal National Geographic Adventure of the Year, auch ein toller Titel, finde ich. Irgendwann ist er aber auch ein bisschen älter geworden, war dann irgendwie Mitte 30, hat auf unsere Familie nachgedacht und hat sich gedacht, Mensch, man muss ja nicht immer ganz so weit fliegen, man kann ja auch mal die M25, also diese Ringautobahn um London einfach ablaufen und hat dann da im Schnee sein erstes Abenteuer erlebt, was ich einfach eine klasse Idee finde und hat festgestellt, man muss gar nicht so weit fahren, man kann auch einfach kleine Dinge machen und sich mal aus dem Austrag heraus katapultieren und ja, was erleben und hat daraus dieses Konzept der Mikroabenteuer entwickelt und verfolgt auch ganz klar das Ziel, Leute rauszubringen, für die vielleicht die Hemmschwelle zu groß wäre, einfach mal was zu machen und wenn es nun mal eine Nacht unter freiem Himmel einfach jetzt ist, wenn es jetzt wieder wärmer wird, sich auf eine Wiese zu legen oder so und da mal zu schlafen oder einfach nur im Garten zu sein. Wie du schon gesagt hast, einfach mal Dinge zu machen, die man sonst vielleicht nicht machen würde und da gibt es jetzt mittlerweile ja tolle Vorschläge. Ich finde es schön, wenn es mit einer sportlichen Aktivität irgendwie verknüpft ist vielleicht, also auch mal mit dem Kanu, mit dem Sack irgendwo vielleicht unterwegs zu sein, aber es kann ja auch wirklich sein, dass man mal, ich glaube wie du vorhin gesagt hast, die U-Bahn bis zur Endhaltestelle fährt und versucht dann wieder zurückzukommen oder so, also ganz einfache, banale Dinge, die ja klasse sind. Er nennt es auch nicht ein 1-to-5, sondern 5-to-9, also ich komme aus der Arbeit raus, gehe auf den Berg, springe früh noch in den Fluss, setze mich in die U-Bahn und bin wieder im Büro. Wenn dann jemand fragt, hast du was erlebt letzten Abend? Ja, doch, durchaus, mal was anderes. Ich saß nicht in der Komfortzone auf dem Sofa, sondern ich bin rausgegangen und habe was erlebt. Tolle Beispiele, die du nennst, die sich glaube ich jeder auch hier in Deutschland oder woanders in der Welt zugänglich machen kann. Was ich mir hier gleich mitnotiert habe, ist mit dem Kanu auf dem Yukon. Ich habe ja immer noch, das glaube ich auch der Alistair beschrieben hat, oder sein deutscher Ableger hier in Frankfurt, in Aschaffenburg bis zu Frankfurt mit dem Kajak zu fahren. Auf dem Main ist so eine Dreitagestour, die dort in dem Mikroabenteuerbuch beschrieben wird. Und ich glaube, die Dinge sind so einfach, wie du sagst, einfach mal eine Endhaltestelle zu fahren mit der U-Bahn und zurück zu laufen. Und wenn man es nicht ganz schafft, sich einfach mal unter den Baum zu setzen, wie so eine Art Vision Quest, in dem man auch mal zum Nachdenken kommt und in der Lage ist, über sich selbst und die Welt und vieles andere zu reflektieren, um daraus auch neue Ideen oder neue Herangehensweisen zu schöpfen, um für sich auch mal den nächsten Schritt, der vielleicht dann auch dazu führt, wie bei dir, in neue Gefilde oder auch in neue Stoßrichtungen sich einfinden zu lassen, um daraus seine neue Bestimmung oder seine neue Berufung zu finden. Also Mikroabenteuer, der Aufruf hier an alle. Wir werden auch ein paar Bücher dazu entsprechend verlinken. Mikroabenteuer, glaube ich, etwas, was in Zeiten wie diesen uns richtig mal ein Stück weit und wenn es nur ein kleines Stück ist, aus der Komfortzone bringen kann. Manuel, was war dein letztes Mikroabenteuer in den letzten zwölf Monaten dieser ganz besonderen Zeit, die wir alle hier durchleben durften? Erschreckend, dass ich überlegen muss, aber es waren so viele. Welches nehme ich jetzt? Es waren so wenige. An welches erinnere ich mich noch? Puh. Also das letzte kleine war jetzt Joggen im Schneesturm, würde ich jetzt aber auch nicht so. Aber ich glaube, manchmal kann es einfach so einfach so banal sein. Es war ein tolles Erlebnis, wenn du bei dem Wind läufst und neben dir die Schneeflocken mit dem Wind hergeschoben werden. Das war echt schön. Ansonsten, glaube ich, war es tatsächlich nur eine Nacht im Garten letzten Sommer, nachdem ich mit Studenten nicht so viel unterwegs war und das mit der aktuellen Situation in der Familie nicht so gepasst hat. Ansonsten habe ich ja schon einiges an verrückten Dingen gemacht. Ich habe mich motiviert von Alistair Humphreys und von einem anderen Kollegen in Australien, der einmal mit zu Fuß in die Arbeit gegangen ist und dann mit dem Pano gefahren ist, versucht, mit dem FAB den Berg Dräuchtlängen zurückzulegen. Das ist uns eine Rette geschuldet, war aber auch etwas, was mich einfach schon immer gereißt hat. Er hat das in zwei Tagen dann gemacht und geschafft. Das war echt ein tolles Erlebnis. Gerade auf so einem Fluss taucht man in eine ganz andere Welt ein. Ich stelle fest, es wird Zeit für das nächste Microadventure, in nächster Zeit. Es ist schon zu lange her. Es wird Zeit, Manuel, dass wir uns persönlich treffen und dann steigen wir mal in irgendeine U-Bahn oder auf den Sand und legen einfach los. Versprochen? Klingt gut. Machen wir. Großartig. Manuel, die letzten zwölf Monate waren eine besondere. Für dich als Professor, verantwortlich für den Lehrstuhl, verantwortlich für den Studiengang, für viele Menschen da draußen. Wie hast du die letzten zwölf Monate erlebt und was waren so deine größten Aha-Momente oder Erkenntnisse daraus, Manuel? Gerade auch schon kurz angedeutet, das ist ja doch eine Situation, wo wir jetzt irgendwie alle mal aus der Komfortzone mehr oder weniger rausgeschmissen wurden. Zumindest Dinge irgendwie ändern mussten, um entweder zu überleben oder natürlich einfach nur den Alltag zu gestalten oder dem Job nachzugehen. Ich glaube, das macht dieses Komfortzone-Thema. Es gibt dieses Modell, wo man sagt, es gibt die Komfortzone. Das ist da, wo ich mich wohlfühle. Ich stelle mir das immer so vor, dass ich am Sofa sitze und Chips esse, wo mir nichts passieren kann. Ich bin in einem geschützten Rahmen. Dann gibt es die Angst- oder Panikzone, wo es dann einfach zu wild wird. Aber in dem Bereich dazwischen ist dann eben die sogenannte Lernzone. Da, wo ich mich ein Stück weit vielleicht auch anpassen muss oder neue Strategien entwickeln muss, um eine Aufgabe zu lösen. Das wird bei euch, wenn ihr in den Bergen seid, sicherlich so sein. Das ist vielleicht bei manchen schon im Hochzeigarten so, dass man lernen muss, wie ich jetzt mit dieser Angst umgehe, die ich da habe. Das Schöne, glaube ich, an der Situation ist, dass wir gezwungen sind, umzudenken und manche Dinge anders zu machen. Ich glaube, sich da vieles auch positiv entwickelt hat, gerade im Bereich Digitalisierung und auch Vermeidung von Zugreisen für kurze Arbeitstermine. Das Zweite, was ich sehr, sehr schön finde, ist, dass die Leute die Natur doch wieder ein bisschen mehr schätzen. Dadurch, dass man viel vielleicht auch zu Hause ist oder auch nicht so raus konnte, denkt man sich, es ist doch toll, da draußen mal durch den Wald zu spazieren. Das ist doch ein positives Erlebnis. Das ist nachweislich auch gesundheitlich sehr, sehr gut. Man weiß auch, dass selbst Viren es schlechter haben. Dadurch, dass Killerzellen gebildet werden, wenn ich im Wald unterwegs bin, durch die Stoffe, die die Bäume aussondern. Es gibt verschiedenste Modelle und Aspekte, die dafür sorgen, dass, wenn ich draußen bin, ich mich bewege, aktiv bin und mich besser fühle. Ich bin entspannter, kreativer. Aber auch gerade das Flow-Erlebnis ist sehr, sehr spannend und wichtig. Dieser Zustand, der beschrieben wurde von einem Forscher mit einem sehr unaussprechlichen Namen, Chik-Chen Mihaly. Ich weiß gar nicht, ob ich es richtig ausgesprochen habe. Es ist immer schön, wenn man eine Arbeit schreibt und nicht zitiert, weil man dann dreimal nachgucken muss, wie ich den Namen schreibe. Das ist der Zustand, wo man voll in dem aufgeht, was man tut, voll fokussiert ist, alles um sich herum vergisst und das Zeitgefühl vergisst. Auch die Gehirnregion, die für Sorgen, aber auch für Ängste zuständig ist, wird komplett runtergefahren. Man vergisst, alles sozusagen und geht jetzt voll in dem auf, was man tut, was bei Kindern enorm wichtig ist, für den Lernprozess, was bei Älteren aber nicht mehr so oft vorkommt. Das ist auch eine Sache, die eben beim draußen unterwegs sein, beim Sport machen brauchen, ganz oft kommt. Ich glaube, alle, die jetzt da auch selber Sportler sind und das hören, die können, glaube ich, sehr viel damit anfangen. Alle anderen sollten es schon nächstes Mal erleben, diesen Zustand. Man muss aufwachen und denken, Mensch, was war denn jetzt eigentlich und sich aber einfach gut fühlt und es ein schönes Gefühl ist. Da gibt einem die Natur, glaube ich, sehr viel. Gleichzeitig ist natürlich wichtig, die Natur auch zu schützen. Da bin ich auch mal bemüht, auch gerade Leute zusammenzubringen, weil auch der Mountainbiker und der Kanufahrer per se natürlich nicht der Umwelt schaden möchte. Oftmals sind sie einfach nicht aufgeklärt, wissen nicht, was sie tun. Andererseits haben sie vielleicht auch nicht die Möglichkeiten, den Sport auszuüben. Da bin ich auch sehr bemüht, Aufklärungsarbeit zu leisten. Wir sind gerade dabei, ein Forschungsprojekt zu entwickeln, wie man auch über Online-Plattformen und virtuelle Impulse den Leuten, die da draußen unterwegs sind, auch einfach Wissen mitgeben kann und Hinweise, dass sie sich einfach auch gut und richtig verhalten und wie viel das Ganze dann tatsächlich auch ausmacht. Ansonsten die Zeit, also ich hoffe schon, im Moment ist es ja so ein bisschen wieder anders, dass aber auch vielleicht dann doch manche sich Gedanken machen, wie kann ich denn manches anders gestalten, wie kann ich Zusammenarbeit anders gestalten, was ist denn in der Krise jetzt wichtig gewesen, um den Laden am Laufen zu halten und vielleicht auch das Thema Führung anders denken, aber auch vielleicht eher Richtung Gemeinwohlökonomie denken und nicht nur auf das eigene Interesse denken. Es sind ja auch sehr viele Eigeninteressen auch oft dabei bei vielen Themen, bei vielen Leuten. Ich bin mal gespannt, wie sich das Ganze auch auflöst dann am Ende und wie wir vielleicht diese Euphorie es geschafft zu haben, gemeinsam dann doch auch nutzen können, in der Hinsicht wieder positive Ideen mitzunehmen. Ich bin ja auch ein Fan von moderner Führung und flachen Hierarchien und wirklich Leute mitzunehmen und einzubinden, also aus der eigenen Erfahrung und auch auf dem Segelboot, dass du einfach mehr akzeptanz, wenn du alle mitnimmst. Gleichzeitig ist es auch, wenn wir bei dem Beispiel Segelboot bleiben, halt auch manchmal wichtig, dass es einen Kapitän gibt, der sagt, wo es lang geht und klare Anweisungen gibt und gerade, wenn es natürlich brenzlig wird, da habe ich jetzt die Woche erst auch vom Geschäftsführer gehört, dass es schwierig war, von der guten Miteinander jetzt in der Krise dann auch zu switchen und dann wieder dem Kapitän zu gehen, der sagt, jetzt wird das und das und das gemacht und dann können wir hinterher wieder darüber diskutieren, ob es gut war oder nicht. Aber wenn jetzt eben der Sturm kommt, dann müssen die Segel einfach runter und dann hilft es nichts noch, einen Stuhlkreis zu machen und einen Flipchart aufzustellen oder so, übertrieben gesagt, um das auch zu diskutieren. Kleiner Exkurs noch einmal. Was du hältst, Manuel, die Zeit nicht nur zu nutzen, sondern auch mal zu reflektieren, mit dem Impuls nach draußen zu gehen und sich das, was auch vor der Haustür sich abspielt, sich zu ermöglichen, beziehungsweise nochmal anders über sich und sein Leben nachzudenken, so wie du das jetzt hier eben auch so schön beschrieben hast. Und manchmal kommt eben Verlassen der Komfortzone, Mikroabenteuer von außen auf uns, ob jetzt die letzten Monate als Mikroabenteuer für uns und für uns Menschen zu betrachten ist, weiß ich nicht. Es war eher schon Makro, Mega oder so ein Megaabenteuer, durch das wir da durchgehen konnten. Aber wie du es so schön schreibst, ist natürlich dann die Natur und das, was wir im Außen uns erleben können, so wie wir es auch in unterschiedlichen Storys überall auch in unserem Umfeld erleben dürfen. Etwas, was sich auch Menschen zugänglich gemacht haben und das eine Zeit gewesen ist, die uns nicht nur irgendwo in die Ferne schwebt.
sondern die Abenteuer und das Erleben hier im Kontext und im eigenen Rahmen ermöglicht hat. Was glaubst du, wie geht es für dich weiter, Manuel? Wie sehen für dich die nächsten Wochen, wie schaust du auf das nächste Jahr, Manuel? Ich freue mich auf ein Sommersemester mit Studenten und generell auf den Sommer und Frühling jetzt, weil ich die Zeit sehr gerne mag, weil es die Zeit ist, wo man wieder mehr auch draußen machen kann und mehr Sportarten möglich sind, die im Winter manchmal nicht so möglich sind. Ich bin auch eher der Sommer- als der Winter-Sportler und Sommertyp und deswegen, finde ich, macht das Sommersemester auch noch mehr Spaß, weil das Wetter gut ist, weil man mit den Studenten auch mal die Vorlesung mal eine Stunde nach Hause verlangen kann, sich in die Sonne setzen kann und aber auch viel sportlich aktiv machen kann und hoffe sehr, dass das dann auch wieder möglich sein wird, dass wir uns da wieder sehen, weil der persönliche Kontakt mir sehr, sehr wichtig ist und dass die Zeit auch gut gezeigt hat, dass alles virtuell sich super abbilden lässt, dass man auch gut lernen kann, aber dass immer wieder der persönliche Kontakt dann doch einfach schön ist, wenn man sich gegenüber steht und noch mal austauschen kann und vielleicht noch, keine Ahnung, abends noch mal Grill zusammen oder so, sich dann noch mal ein bisschen informell auszutauschen, dass das einfach wichtig ist. Ansonsten habe ich gerade sehr, sehr viele spannende Forschungsprojekte, auf die ich mich freue und auch noch Artikel, die entstehen werden in nächster Zeit und was vorhin schon angekündigt wird, kommt auch noch ein bisschen die heiße Marketingphase für uns als Hochschule, wo wir natürlich auch dann mal gucken müssen, dass es genügend Studenten gibt und da hoffe ich sehr drauf und freue mich drauf, auch mit vielen Partnerunternehmen, die wir schon haben, wo wir zum Teil auch duale Studenten haben, die eben studieren und eben auch schon arbeiten, da jetzt wieder in die Akquise zu starten und auch junge Menschen kennenzulernen und versuchen, sie für den Outdoor-Bereich zu begeistern oder ihre Leidenschaft da noch mal zu wecken. Das sind so die Dinge, die glaube ich jetzt auch anstehen werden und freue mich, dass es nebenbei immer noch auch ein paar andere spannende Projekte gibt. Wir versuchen gerade noch mal, die regionalen Unternehmen so ein bisschen mitzunehmen und vielleicht auch zu gucken, wie kann man da Synergien schaffen, um durch die Learnings aus der Krise vielleicht wieder was Neues mitzunehmen und vielleicht ähnlich wie ihr das tut, da auch eben Outdoor-Elemente mitzunutzen oder Impulse zu setzen. Das sind so Dinge, die sich dann auch mal auftun, wo man manchmal gucken muss, dass es nicht so viel wird, aber die auch sehr viel Spaß machen. Ja, ich glaube, das war die Antwort auf deine Frage. Also wir haben ja ein paar Speaker-Kollegen aus meinem damaligen Umfeld, die haben nach sechs Wochen oder acht Wochen ihren Kofferraum fotografiert. Da lag da eine Flipchart-Rolle drin und ein Moderationskoffer und unten drunter, es geht wieder los. Ja, und dann haben wir gedacht, scheiße, wieso hat der einen Workshop? Ach, der war es im Offline. Wir sind doch gerade kurz hinter Lockdown. Wieso ist bei mir keine Anfrage da? Ja, jetzt sind wir 14 Monate, 13 Monate später und sind, glaube ich, alle schlauer, dass uns diese Situation noch deutlich länger begleiten wird. Wir haben es im Vorgespräch besprochen, dass ihr auch als Universität natürlich auf alle Gegebenheiten Rücksicht nehmen dürft, auch im neuen Silvester, Hybrid-Veranstaltungen mit berücksichtigen dürft, für diejenigen, die nicht kommen wollen, aus welchen Gründen auch immer, oder diejenigen, die dann mal in Quarantäne geschickt werden. Aber wir doch alle jetzt wie so ein Stück weit Licht am Ende des Tunnels sehen, dass, ob wir es jetzt nur in den letzten 13 Monaten in den Griff gekriegt haben oder nicht, aber zumindest zeichnet sich irgendetwas ab, dass wir nicht back to normal, aber dass wir das new normal doch noch mal anders beleben können. Ich glaube, da ist dein Lehrstuhl, das, was du belebst mit deinen Studenten und auch der Studiengang eine ganz fantastische Möglichkeit, ganz unterschiedliche Kontexte zusammen zu verbinden. Manuel, es war großartig. Wir kommen so ein bisschen zum Ende. Es war großartig, mit dir zu sprechen und das, was dich antreibt, als auch die Historie, wie das alles entstanden ist, mal ein bisschen zu dekodieren, weil ich glaube, bei dir so nicht nur der Zufall, sondern einfach das Vertrauen in dich selbst und in das, was da gerade passiert, eine wesentliche Komponente war, die dich dahin gebracht hat, wo du jetzt bist. Ich spüre, dass wir zum einen mit Ruth Merck oder auf jeden Fall mit dir noch mal das Klassenuntersegeln reflektieren dürfen, weil das auch in die Richtung geht, so ein Stück weit, wie wir versuchen, Menschen in der Natur den Gefühlen näher zu bringen, sich zu reflektieren, in Situationen zu bringen, die sich ein bisschen komisch anfühlen bzw. du hast es gesagt, Herausforderungen auszusetzen, die sie in ihren vier Wänden oder in ihrem Umfeld nicht so häufig erleben und ich bin sicher, dass dieses Jahr auch das eine oder andere vielleicht gemeinsam beleben werden. Dazu kommen wir dann nachher noch mal im privaten Nachgespräch. Danke, dass du da warst. Danke, dass du dich hier so offen, demütig und auch ehrfürchtig dir selbst gegenüber gezeigt hast, mit allem, was dich mit reingebracht hast. Vielen lieben Dank dafür und so wie es auch in diesem Podcast noch mal die Frage, bevor wir zur letzten kommen, wie kann man mit dir in Kontakt treten, Manuel? Wie, wenn jetzt jemand oder andere sich für den Studiengang interessiert, der mal sprechen möchte, weil er gesagt hat, er hat mich total inspiriert, Bücher usw. tun wir natürlich alle in die Shownotes und die Links. Wie kann man mit dir in Kontakt treten? Wie wünschst du dir das, Manuel? Man kann natürlich gerne über die Hochschulseite gehen, also Hochschule für Angewandtes Management. Das ist www.fhan.de, also Fachhochschule für Angewandtes Management, wie wir früher noch hießen. Das ist auch für meine E-Mail-Adresse die richtige Endung sozusagen, also manuel.sant.mea.at, Friedrich, Heinrich, Anton, Maria.de. Ich freue mich über jegliche Nachrichten. Ich komme mir gerade vor, wie so bei einer Schrifte-Nummer. Gerne, gerne Kontakte aufnehmen. Oft ist es ja so, das stelle ich immer wieder fest, Mensch, das wäre doch was für meinen Enkel oder das wäre vielleicht was für meinen Sohn oder Neffen oder so. Also gerne, wer Richtung Studium Interesse hat, gerne melden. Wer sonst irgendwie Austauschbedarf hat, freue ich mich auch gerne über jegliche Kontakte. Danke für die Möglichkeit, da auch nochmal Darum zu machen. Ja, so soll es sein, weil der Lehrstuhl natürlich etwas ist, wenn der ein oder andere sich inspiriert fühlt, sich damit mal auseinanderzusetzen. Das FAHM ist sicherlich eine gute Adresse, als auch mit dir mal in Kontakt zu treten, beziehungsweise deine Lehransätze vielleicht an der einen oder anderen Stelle mal tiefer zu durchdringen, weil ich glaube, dass was du dort mit reinbringst in den Studiengang, für alle Lehrer in Deutschland durchaus mal ein Ansatz wäre, gerade für die Kinder, die es nicht ermöglicht bekommen haben, Kindergarten im Wald oder wie die heißen, wo du gar kein Haus hast, weil du draußen bist, sondern den Menschen mal, auch den Schülern mal besondere Erfahrungen in der Natur zu ermöglichen. Ich glaube, deine Ansätze da eine große Inspiration sind. Von daher danke für deine Chiffrennummer. Es war großartig, dass du hier dabei gewesen bist. Ich habe das eben schon gesagt. Phänomenal, danke, dass du dir zum zweiten Mal Zeit genommen hast, um meinen kleinen Fehler auszugleichen, dass ich den Rekordbutton nicht gedrückt habe. Und du kennst das schon aus dem ersten Podcast, dass das letzte Wort, und das ist hier so, das letzte Wort dem Gast gehört und zwar natürlich nicht an mich gerichtet, sondern an die Hörerinnen und Zuhörer. Was möchtest du ihnen mitgeben? Was ist deine Botschaft an die Welt? Ja, vielen Dank erstmal auch für das zweite spannende Interview und die Möglichkeit auch selber nochmal über das eine oder andere nachzudenken. Ihr habt ja vorhin schon erzählt, das war das letzte Mal, wo ich mir gedacht habe, Mensch, da am Schluss, da hast du dann nicht mehr so irgendwie tolle Sachen gesagt. Zumindest Chaos müssen wir uns vorhaben. Da hättest du besser und besser noch sagen können. Ich versuche es trotzdem spontan zu machen. Du hast vorhin schon eine Steilvorlage gegeben, wo du nochmal zur jetzigen Situation gesagt hast. Ich finde gerade im Moment, wir denken immer zu oft in die Zukunft und denken, was ist denn wenn und was ist denn endlich, wenn wir das und das wieder können und vergessen dabei, im Moment zu leben und auch jetzt das Beste aus der jetzigen Situation zu machen mit all den Möglichkeiten, die wir doch nach wie vorher noch haben. Das finde ich sehr, sehr wichtig. Zum anderen eben auch das Thema rauszugehen, mal die Komfortzone zu verlassen, sich mal auf neue Dinge einzulassen, sich selber mal zu fordern oder auch zu hinterfragen vielleicht und zu gucken, Mensch, kann ich das denn und will ich das denn und was kann ich denn alles schaffen? Und dann in die Natur zu gehen, den einen oder anderen Sport da vielleicht zu machen und das wirklich sehr bewusst und achtsam zu erleben und versuchen, viel Kraft rauszuziehen. Da haben wir noch gar nicht so viel drüber geredet, aber das ist nachweislich wirklich sehr, sehr primitiv und bringt sehr, sehr viel mit sich. Ansonsten glaube ich, ist es immer wichtig, selber auch zu wissen, wo man hin möchte, aber sich dann auch vielleicht ein bisschen leiten zu lassen und mal den Weg einfach weiter zu laufen und gucken, wo er hingeht. Ich habe vorhin meine Studentin schon als Beispiel genommen, die sich jetzt eben gerade auch selbstständig gemacht hat, auch durch die Krise vielleicht oder die Pandemie den entscheidenden Impuls dazu bekommen hat. Das sind nicht meine eigenen Worte, mit denen ich ende, aber ich fand den Satz so schön, als sie gesagt hat, naja, sie ist jetzt noch nicht weit gekommen, aber sie hat jetzt angefangen, den Weg zu laufen und das ist ja schon mal das Wichtigste, weil der Weg wird sich ja dann von alleine irgendwo hin ergeben. Das glaube ich, möchte ich einfach mitgeben, dass man sich selber herausfordert, dass man nicht immer den bequemsten Weg vielleicht geht, dass man sich auch noch was traut und was macht und das mit viel Leidenschaft und Freude und mit viel Natur und Abenteuern kombiniert macht. Habe ich dir zu viel versprochen? Ein episches Interview mit einer grandiosen Persönlichkeit und ich frage dich natürlich, welche Wege warst du in der Lage jetzt zu demaskieren, zu dekodieren und anzunehmen? Welche kleinen Erfolgsmuster kannst du vielleicht auf dich übertragen, um deine Ziele zu erreichen, um deine Gipfel zu stürmen und mach dir ruhig ein paar Notizen. Demaskier die Wege, die der oder diejenige gegangen sind und übertrage sie auf dich. Wenn du sagst, du möchtest das gerne noch mal reflektieren, du möchtest gerne die einzelnen Schritte vielleicht noch mal präziser und strukturierter reflektieren, dann buch dir gerne einen Termin bei uns unter www.d-körtings.com und wir sind sicherlich in der Lage, dir den einen oder anderen Impuls noch mal zu geben, beziehungsweise die eine oder andere Frage zu klären. Oder wenn du sagst, meine Selbstständigkeit, die braucht mal wieder ein Stück weit Schub in meinem Unternehmertum, mit meinem Unternehmen darf es noch mal richtig vorangehen. Irgendwie habe ich das Gefühl, ein Plateau erreicht zu haben und ich möchte die richtigen Interessenten anziehen. Ich möchte mehr Kunden gewinnen. Ich möchte, dass ich in der Lage bin, großartig meine Leistung zu liefern, damit sie lange bei mir bleiben. Und wenn alles gut zusammenpasst, das Business skalieren, dann buch dir den Termin, weil ich bin sicher, wir werden aufgrund deiner aktuellen Situation dir die nächsten strategischen Schritte, die nächsten Projekte, die nächsten Maßnahmen ins Heft schreiben können, die dich auf jeden Fall einen Schritt weiter bringen. Und wenn du sagst, Mensch, cool, lass uns mal zusammenarbeiten, auch das kann möglicherweise aus solch einem Gespräch entstehen. Bis dahin, wir hören uns in einem der nächsten Podcasts, in einem der nächsten Videos. Bis dahin, der Thorsten. Tschau, tschau.