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Folge 85: Von Future Branding, Leidenschaft und Unternehmertum - Im Gespräch mit Nico Gundlach
#85 12.09.2022 · 01:03:11 min

Von Future Branding, Leidenschaft und Unternehmertum - Im Gespräch mit Nico Gundlach

Diese Podcastreihe von insgesamt 15 Folgen umfasst die epischsten Interviews, welche ich zur Zeit der Umsetzungsgiganten geführt habe. Du bekommst spannende Einblicke in das Wirken von echten Koryphäen!

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Diese Podcastreihe von insgesamt 15 Folgen umfasst die epischsten Interviews, welche ich zur Zeit der Umsetzungsgiganten geführt habe. Du bekommst spannende Einblicke in das Wirken von echten Koryphäen!

Unternehmer, kreativer Kopf, Marken-Entwickler - Nico Gundlach in all seinen spannenden und grandiosen Facetten in 3 Worten zu beschreiben, fällt nicht einfach.

19 Jahre Spezialisierung auf Marken-Entwicklung, viele Höhen und Tiefen und Begeisterung haben ihn zu einem erfolgreichen Unternehmer gemacht.

Er ist bestes Pferd für Personal Branding und Corporate Training, voller Leidenschaft und Demut für Menschen und gegenüber dem Leben.

Nico ist 3-facher Vater, 2-facher Mr. Polonaise und liebt es, Markenbotschaften einfach zu machen.

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Das Transkript zum Nachlesen

Wenn du in der Lage bist, Erfolgswege, die andere zu ihren Zielen, zu ihren Gipfeln, die sie erfolgreich gestürmt haben, zu dekodieren, zu demaskieren und anzunehmen, dann bist du möglicherweise in der Lage, sie auf dich zu übertragen und zu reproduzieren. Und unter diesem Glaubenssatz, unter diesem Rahmen habe ich in den letzten Monaten viele, ich würde sagen epische Interviews geführt mit grandiosen Persönlichkeiten wie Jörg Wüst, Stacy Taniguchi, Martin Frey, Rainer Pitek, Karma Scherper und Hans Kammerlander und vielen mehr, die mir Einblicke gegeben haben, wie andere Menschen Erfolg möglich machen, wie sie Erfolgswege gehen, wie sie in der Lage sind, ihre ganz persönlichen Gipfel zu stürmen. Und das sind alles Menschen, die Abenteuerblut in sich tragen, die weg von der Norm gehen, die außergewöhnliche Wege gehen, die ihre Komfortzone verlassen. Und nicht nur Abenteurer, sondern auch Menschen wie Nico Gundlach, wie Ralf Schmitt, wie John Stepper, wie Manuel Sand, Yvonne Date, Stephan Hagen und andere, Michael Rossier, die in ihren Welten, ihres Businesses, ihrer Selbstständigkeit erfolgreich gewesen sind und immer noch erfolgreich sind, die habe ich nach ihren Erfolgswegen, nach ihren Erfolgsmustern, nach ihren Herangehensweisen, nach ihren intrinsischen Motivationen gefragt. Und daraus ist diese Reihe entstanden, der epischen Interviews. Denn es wäre schade, wenn Sie nur im Thorsten Körting Umsetzungsgiganten-Podcast ein Dasein fristen, sondern natürlich gehören Sie hier auch hinein in den Erfolgreich Selbstständig Podcast von Birgit und Thorsten Körting, von uns, den Körtings. Und damit du dich jetzt hier voll drauf einlassen kannst, viel Spaß mit diesen epischen Interviews der Thorsten und bis dann. Hallo zusammen, willkommen zurück zu diesem Podcast und zu diesem Interview. Den Interviewpartner, den ich heute hier bei mir haben darf, ist jemand, der nun wirklich alles ist, inklusive eines Umsetzungsgiganten. Er ist jemand, der mit seinen 42 Jahren in Deutschland bekannt ist, geile Reden zu kreieren, geile Storys zu tellen, geile Pitches zu gewinnen und so viel Kreativität im Rahmen seiner Agentur wirksam an seine Zielgruppen zu liefern und zu ermöglichen und mit beizusteuern wie kaum ein anderer. Er ist jemand, der dadurch in seiner Demut immer noch geblieben ist, der mit Achtsamkeit auf seine Zielgruppe schaut, auf den Markt schaut und nicht nur das, sondern auch auf seine Mitarbeiter. Er ist jemand, der vor 19 Jahren sich in dieses Wagnis gewagt hat, mit einer hohen Naivität gepaart mit seinem Cousin Sascha ist er in dieses Wagnis gestartet, um sich auszuprobieren. Keine Idee davon, ob das funktioniert, ob das klappt und was daraus entsteht. Und er ist jemand, der mit dieser Empathie immer noch zugänglich ist für alle anderen da draußen. Jemand, der auf den großen Bühnen in Deutschland und in Europa spricht und andere Menschen darüber inspiriert, was es heißt, kreativ zu sein, was es heißt, großartige Angebote nicht nur zu schaffen, sondern es dem Kunden zu zeigen, dass man es mehr will als jeder andere. Und er ist jemand, der mit seinen 42 Jahren in seiner unfassbaren Kraft steht und in der Lage ist, andere Menschen durch seine Aura, durch seinen Witz und deine Geschichten zu inspirieren und allein dadurch einen großen Schritt weiterzugehen. Und wir sind in diesem Podcast Interview werden wir auf Elemente eingehen, wie dieser Weg der 19 Jahre gelaufen ist, welche Gipfel zu besteigen waren, welche Täler zu durchschreiten, was ihn hat durchdrücken lassen, was ihn hat reflektieren lassen. Und wir werden auch demaskieren, welche Wendepunkte es gab in dieser Zeit, die auf den ersten Blick der größte Misserfolg gewesen ist, der sich dann zum wichtigsten Wendepunkt in der Unternehmensgeschichte gestaltet hat und das nicht nur einmal, sondern mehrmals. Und er daraus Muster ableitet, die er mit uns teilt, wie wir erfolgreich werden können, wie du erfolgreich werden kannst und wie du jemand bist, dem man folgt, wie du jemand bist, der seine Mitarbeiter um Rat fragen darf und wie du jemand wirst, der eine Vision sich zu eigen machen kann, um sie dann auch Realität werden zu lassen. Und ich freue mich, dass wir heute ihn hier in diesem Podcast haben, um genau diesen Elementen auf den Grund zu gehen und nicht nur mit Methoden, Tools, Tipps und Tricks zu agieren, sondern wahrlich in die Geschichte einzutauchen. Und ich freue mich riesig, dass er heute da ist und begrüßt bitte mit mir Nico Gundlach. Umsetzungsgiganten. Und in diesem Widerstand habe ich neue Stärken gefunden. Und dann habe ich angefangen, das zu machen. Fähigkeit weitergeben zu dürfen. Aber es hat was mit geduldig sein zu tun. Also zu erfahren, was denn die jungen Menschen bewegt. Sie machen mich wirklich über diese Fragen nachdenken, das ist wunderbar. Willkommen zum Interview. Welcome to the show, lieber Nico. Ich freue mich, dass ich bei dir sein darf, lieber TJ. Ich kann mich noch gut erinnern, Nico, es ist ein paar Wochen her, dass wir bei dir im Keller gestanden haben und einen Podcast für deinen neuen Podcast Pitchgiganten aufgenommen haben. Und welcher Name hier auch immer zuerst gewesen ist, wir haben eins gemeinsam, nämlich Giganten. Bei dir sind es die Pitchgiganten im Podcast, bei mir sind es die Umsetzungsgiganten. Und wie ich in der Anmoderation schon gesagt habe, lieber Nico, du gehörst für mich zu einer derjenigen, die in der Umsetzung so krass nicht nur stark sind, nicht nur die Versprechen einhalten, sondern auch in der Lage sind, nicht nur die Versprechen zu halten, sondern deutlich zu übertreffen. Und da freue ich mich schon auf die ein oder andere Inspiration aus dem heutigen Interview. Wir kennen uns schon viele Jahre und die Zeit hat uns natürlich auch geprägt und viel begleitet. Aber dich gibt es schon viel länger und zwar auch schon viel länger in diesem Kontext dessen, was du heute machst. Und vielleicht einfach mal für die wenigen da draußen, die dich noch nicht kennen, vielleicht einfach mal auch in deiner Sprache, du nennst das ja immer die vier Ws. Wer bist denn du so und was treibst du so? Okay, also erst mal mich persönlich. Hier wird es jetzt seit 42 Jahren und das, worauf du hinaus willst, ist wahrscheinlich so mein beruflicher Kontext als Unternehmer. Da bin ich mittlerweile seit 19 Jahren aktiv. Wir sind damals gestartet, da werden wir wahrscheinlich noch drauf zu sprechen kommen, als Full-Service-Agentur und haben im Prinzip alles gemacht, was es so zu tun gab, um irgendwie die ersten Monate, Wochen, Jahre der Selbstständigkeit irgendwie erfolgreich, halbwegs erfolgreich zu gestalten und haben uns natürlich im Lauf der 19 Jahre immer mal wieder angeschaut. Wie entwickelt sich der Markt? Wie entwickeln wir uns und was müssen wir tun immer zu dem jeweiligen Zeitpunkt, um möglichst wertvoll für den Markt da draußen zu bleiben? Und heute nach 19 Jahren, ist gar nicht so lange her, dass du uns ja auch begleitet von außen bei unserer jüngsten Neujustierung, die wahrscheinlich, dürfen wir sagen, ich glaube, neben der Existenzgründung einer unserer größten Schritte gewesen ist, die wir gegangen sind, haben wir uns neu positioniert als Markenagentur Bestes Pferd im Stall. Und das Thema, um das wir uns kümmern, ist, wir nennen das Ganze Future Branding. Da geht es darum, Marken wertvoller zu machen und tatsächlich echte Wettbewerbsvorsprünge zu kreieren. Und da haben wir so drei Stellschrauben. Das ist das wie Klarheit zu schaffen, Klarheit über deine Wertversprechen, über deine Zielgruppen, über den Weg, den du gehen willst, dich kaufbar zu machen, dass Kunden also deine Problemlösung auch wirklich leicht und einfach in Anspruch nehmen können. Und das Dritte ist Kompetenzsteigerung, gerade im organisationalen Kontext, dass das, was du nach draußen versprichst, dass du das auch halten kannst. Und unser Wow ist, dadurch, dass wir das ko-kreativ machen hier bei uns im Hub, können wir das schneller als jeder andere da draußen am Markt. Und da war er wieder, der Dreiklang, den wir von dir immer wieder doktrinenartig vermittelt bekommen, dass es den braucht, dass es Akronyme braucht. Und wir schauen heute weniger darauf, was so diese einzelnen Leistungselemente sind, was sind deine Impulse, um vielleicht klarer zu werden, sichtbarer zu werden, eine gute Marke zu werden, sondern es geht mehr auch um den Mensch Nico und derjenige, der sich mit 23 Jahren aufgemacht hat, nämlich das zu schaffen, was jetzt in die nächste große Phase einsteigt. Was hat dich damals mit 23 und vielleicht liegt der Ursprung noch deutlich früher zurück, was hat dich damals inspiriert, das zu schaffen, was wir heute von außen und was du so wunderbar eben reflektiert hast, von außen wahrnehmen zu dürfen und für die, die auch mal eintreten dürfen, nicht nur in Hub, sondern auch in deine Wirksamkeit erleben dürfen, was hat dich damals inspiriert, was war deine Vision, was war das, was dich angetrieben hat, mit 23 in so eine krasse Selbstständigkeit zu gehen, mit dem Ergebnis, was wir heute sehen dürfen? Ja, das ist wahrscheinlich, wie es jedem jungen Menschen geht, der so Richtung Ende der Schulzeit, ob das Realschul- oder Abitur ist, du machst dir irgendwann Gedanken, was willst du mal beruflich machen. Ich hatte im Laufe meines Lebens so verschiedene Ideen, habe aber damals bei mir noch keine besondere Stärke ausmachen können. Ich wusste nur zu dem Zeitpunkt damals, ich will noch nicht studieren. Ich habe auch eine Berufsberatung gemacht, weil da hatte eine Berufsberaterin zu mir gesagt, im Studium hast du ganz, ganz viele Freiheiten, du kannst dich aber auch in dieser Freiheit verlieren. Dann habe ich gesagt, okay, dann bewirbst du dich erst mal so kaufmännische Berufe, um es abzukürzen. Ich habe dann auch einen Job bei der Bank bekommen, bei einer deutschen Großbank und habe mir dann gesagt, komm her, ein bisschen mit Geld umgehen kann nicht schaden, gibt dir nochmal zwei Jahre Zeit, du wirst ein bisschen erwachsener, lernst ein bisschen was. Und ich habe auch was gelernt, nämlich kennengelernt meine Frau. Also von daher hat sich das für mich auch gelohnt und ich habe auch festgestellt, dass dieser Job tatsächlich auch spannender ist, als ich ursprünglich mal gedacht habe. Und bin dann auch noch ein Momentchen da geblieben. Und dann kam eigentlich dieser Moment, ich war dann in Frankfurt in meinem Großraumbüro gesessen und habe mir überlegt, was ich mal so von meinem Berufsleben erwarte. Da musste ich so an meine Schulzeit zurückdenken, an diese Diskussion, wo fahren wir auf Klassenfahrt hin? Nach München oder Berlin, nach London oder Rom? Und ich habe mich da nie daran beteiligt, weil ich immer der Meinung war, wenn du mit den richtigen Menschen unterwegs bist, ist es überall cool. Und dann habe ich gesagt, mein ganz, ganz großer beruflicher Traum ist es, irgendwann nur noch mit und für Menschen zu arbeiten, die ich wirklich gerne mag. Und da habe ich mir überlegt, wie kannst du das schaffen, wenn du sie dir selber aussuchen kannst? Und einer dieser Menschen ist und war schon immer mein Cousin und heutiger Geschäftspartner, auch damaliger Geschäftspartner, der Sascha. Und der kam aus dem Agenturbereich und so sind wir dann nach einem gemeinsamen Urlaub im Jahr 2001, im Jahr 2002 mit der Agentur gestartet und haben gesagt, wir probieren das mal. Da habe ich sehr zu Freude meine Eltern, mich in einem Bereich selbstständig gemacht, von dem ich überhaupt keine Ahnung hatte. Und so ist das gekommen. Und das Wunderbare ist, da kommen wir nachher noch drauf zu sprechen, ist, dass du mit deinem Cousin auch heute noch, 19 Jahre später und ihr seid nicht nur durch dick gegangen, sondern auch durch dünn, immer noch wunderbar miteinander verbunden seid, ihr die Themenfelder und auch die inhaltlichen Elemente wunderbar aufgeteilt habt, ein Code of Action, der euch eint, ein Code of Honor, der die Grundlage ist für all das, was ihr tut. Jetzt sprechen ja viele heute gerade im Kontext der Persönlichkeitsentwicklung von, du musst einfach rumfinden, wo ist deine intrinsische Motivation, Leidenschaft und der darfst du folgen, if you do what you love, the money will follow. Das sind ja so diese ganzen Glaubenssätze, die wir von außen immer wieder eingehämmert bekommen. Wie war das bei dir damals? War der einzige Antrieb, ich möchte mit Menschen zusammenarbeiten, die ich mir aussuche? Oder gab es damals schon eine Vision in meiner Sprache, die größer war als du selbst? Also tatsächlich, damals gab es das nicht. Der eigentliche Treiber war a, wirklich mit Menschen zusammenzuarbeiten, die ich gerne mag und aber auch meine Entscheidung selber zu treffen. Das habe ich erst später in einem Seminar dekodiert. Das ein Gefühl, das ist, glaube ich, einer meiner inneren Antreiber, die ich nicht erleben möchte, ist Machtlosigkeit. Das kam erst viele Jahre später. Das war damals nicht mein oben aufliegendes Motiv, dass ich die Dinge selber in der Hand habe, dass ich, wenn ich eine Entscheidung treffe, auch die Konsequenzen trage. Und das waren eigentlich so die wesentlichen Dinge. Und so sind wir erst mal losmarschiert tatsächlich und haben ganz, ganz viel gelernt. Und am Anfang tatsächlich war der Treiber, irgendwie wirtschaftlich zu überleben. Also habe ich mir, ehrlich gesagt, noch nicht so viel Gedanken gemacht über, was ist mein Warum? Welchen Unterschied will ich da draußen in der Welt machen? Sondern es war eher ein Wie will ich arbeiten? Und ich hätte mit den Menschen damals und auch mit der Truppe, die ich heute hier um mich habe, ich würde mit denen auch Versicherungen verkaufen. Oder im Fitnessstudio betreiben. Ja, dass es jetzt sozusagen diese Branche geworden ist, war damals unser Startpunkt. Heute liebe ich sie. Und ich glaube auch, dass da eins meiner großen Talente und Stärken liegt. Und vielleicht sollte es auch so sein. Aber in erster Linie waren es und sind es tatsächlich immer noch heute die Menschen, weil ich wollte schon immer einen Arbeitsplatz schaffen, an dem Menschen keine Angst verspüren, wo sie glücklich sind, wo sie gerne hinkommen, wo man gemeinsam seine Ideen realisieren kann. Und das ist heute noch etwas, was ich, was mich antreibt. Wie hat sich das denn über die Zeit hinweg verändert? Also wenn du darüber sprichst, wir haben damals einfach losgelegt, wir haben mal geguckt, wie was entsteht. Sicherlich damals auch aus noch aus einer gewissen, ich will mal in meiner gewissen Naivität, Unbefangenheit, auch Sicherheit noch. Du hast jetzt Kinder, du hast eine Familie, du hast natürlich all das so eine Legacy, die sowas mitbringt. Damals war das Netz und der doppelte Boden vielleicht gar nicht so notwendig, weil es vielleicht das Elternhaus wieder gewesen wäre. Wie hat sich das über die letzten 19 Jahre verändert? Also sowohl der Antrieb auf der einen Seite hin zu etwas, was vielleicht größer ist als du selbst, als auch die Motivation, die dahintersteht. Ja, also zum einen genau das, was du sagst. Viele sagen immer, es war mutig so jung, so einen Schritt zu gehen. Aber genau das war damals unser Ansatzpunkt, dass wir gesagt haben, weißt du, wir sind damals gestartet mit einem Dispo von 20.000 Euro bei der Bank. Das ist nichts, wenn das schief geht, was du dein Leben, in deinem Leben nicht wieder geregelt bekommst. Von daher, wir haben gesagt, wenn es schief geht, habe ich mit meiner Frau gesagt, dann ziehen wir eine kleinere Wohnung und wir sind uns beide für nichts zu schade. Wir werden immer irgendwas finden, um irgendwie über die Runden zu kommen. Das war auch immer so mein, was mir auch in den Nächten, wo ich Existenzangst hatte oder Sorgen hatte, immer geholfen hat, dass ich wusste, so richtig tief kannst du eigentlich nicht fallen. Heute wäre das was anderes. Und genau das, was du beschreibst, und das hat neulich mal, das ist neulich jetzt vor einiger Zeit, schon ein bisschen länger her, ein Kollege zu mir gesagt, der hat gesagt, Nico, ich habe dich selten so fertig, aber so glücklich gesehen. Und das ist sicherlich eine Sache, die sich verändert hat, dass wir irgendwann angefangen haben, nicht nur Dinge umzusetzen, sondern auch die Erfahrung, die wir gemacht haben, die Dinge, die wir lernen durften in den letzten 19 Jahren, auch wirklich anderen Menschen beizubringen, um ihnen zu helfen, auch Organisationen zu helfen, wirksamer zu werden. Fehler, die wir gemacht haben, nicht zu machen oder die Erfahrung, die wir gemacht haben, sozusagen in positive Energie umzusetzen, um noch wirksamer zu werden. Und das war so mein allererstes Training und Seminar, was ich gegeben habe. Und ich glaube, ich war selten, mal abgesehen von meiner Hochzeit und der Geburt meiner Kinder, es gab selten Momente, wo ich so eine tiefe Befriedigung und so ein Glück gespürt habe, wie in dem Moment, wo ich gemerkt habe, was du in anderen Menschen bewirken kannst, wenn du, das haben wir von einem gemeinsamen Mentor gelernt, wenn du dich wirklich für das Publikum interessierst, die Menschen, für die du tätig bist. Und das ist sicherlich eine Sache, die in den letzten Jahren viel, viel wichtiger geworden ist, unsere echte Wirksamkeit da draußen, dass die Dinge, die wir tun, wirklich funktionieren. Weil wenn wir ganz ehrlich sind, so in den ersten Jahren, wenn Kunde zu uns gekommen ist und hat eine Kampagne gemacht, ja, wir haben alles nach bestem Wissen und Gewissen gemacht, wir haben uns immer 150 Prozent reingelegt, immer. Aber ehrlich gesagt, wenn die Kampagne rausgegangen ist, wir wussten nicht, ob das funktioniert oder nicht. Und das ist heute halt anders, dass wir heute echt auch für Resultate stehen und wir gucken, was können wir wirklich versprechen und was können wir halten. Das ist aber natürlich auch mit der Erfahrung gekommen. Wie weit spürt ihr, du hast jetzt gerade über Resultate gesprochen, wie weit treibt dich an oder spürst du, dass du das Resultat mit den Menschen, mit denen du arbeitest, eine Wirkung hat auf noch ganz andere Beteiligte, die du im ersten Blick vielleicht gar nicht siehst oder spürst, nämlich die, mit denen deine Kunden in Interaktion gehen? Ist das etwas, was euch auch maßgeblich umtreibt und auch inspiriert? Oder geht es im Vordergründigen um den Beitrag und das Ergebnis für diejenigen, mit denen ihr arbeitet? Na, wir haben schon auch so einen Kodex bei uns, für welche Kunden arbeiten wir und für welche Kunden arbeiten wir nicht. Und es ist natürlich für uns eines der größten Geschenke, wenn wir, gerade wenn wir tolle Kunden haben, die auch großartige Dinge machen, weil wir, wir sind beispielsweise kein Gesundheitsunternehmen oder wir sind kein Unternehmen, das die Welt urbar macht. Sondern wir können aber unseren Kundinnen und Kunden helfen, erfolgreich zu sein. Und wenn du da siehst, dass unsere Kundinnen und Kunden

Kunden großartige Dinge machen und wir haben da vielleicht einen kleinen Teil beigetragen, weil wir geholfen haben, dass andere Menschen deren Kundinnen und Kunden von ihnen erfahren oder ihnen Vertrauen schenken, dann macht das natürlich auch was mit uns, ganz klar. Also zu schauen, welchen Impact haben unsere Kundinnen und Kunden gerade im B2B-Bereich, haben die auf die Welt und wenn wir sagen, ohne dass wir uns da zu groß machen wollen, weil wir sind ja nur ein kleiner Baustein, aber das ist durchaus auch etwas, auf das wir mit Stolz schauen. Hey, wenn du sagst, das war spannend bis hierher, dann lass uns gerne einen Kommentar da, lass uns gerne eine Bewertung da, entweder hier auf dieser Plattform oder auf den anderen, weil das ist das, was uns auch ein Stück weit wachsen lässt, was unsere Botschaft nach außen trägt, was uns ein Stück weit hilft, in die Sichtbarkeit zu bekommen und da sind wir natürlich auch ein Stück weit auf dich angewiesen und wenn du sagst, das war bis hierhin schon ein großer Mehrwert, dann hinterlass bitte einen Kommentar. Bis dahin und nun viel Spaß bei dem, was kommt. Ihr habt ja damals angefangen, wie du sagst, mit einer gewissen Naivität und Verblümtheit, 20.000 Euro Dispo und seid jetzt ein gestandenes Unternehmen. Ihr habt eine mittlere zweistellige Anzahl Mitarbeiter, ihr seid nahezu unbeschadet auch durch Corona gekommen, da kommen wir dann gleich nochmal drauf und habt jetzt ein Fundament geschaffen, was sicherlich von Stabilität, aber auch von viel Substanz mitbegründet ist. Würdest du sagen, es gab so einen magischen Moment, so einen Tipping-Point, würde Martin Gladwell sagen, so ein Tipping-Point, wo du gespürt hast, jetzt ist es anders, jetzt verlassen wir dieses Naivitäts-Level und dieses Rumspielen, jetzt ist es Zeit, sich zu professionalisieren bzw. ihr beide gespürt habt, wow, das kann klappen und da ist was am Markt, was wir bewirken können und wir werden nachgefragt. Also das Ding, wo du sagst, Augen auf Emoji, irgendwas passiert hier gerade, das wird jetzt größer. Also da gab es sicherlich verschiedene Tipping-Points, es gab einen ganz großen, den ersten kleineren hatten wir tatsächlich, das war noch so in den Anfangsjahren, das allererste Mal, wo wir nicht mehr jeden Auftrag annehmen mussten, wo wir nicht mehr um jeden Preis gesagt haben, komm, wir nehmen das und wir plötzlich lernen durften, auch wenn wir sagen, nein, für den Preis machen wir es nicht, Kunden und Kunden trotzdem zu uns gekommen sind. Das war so der erste, aber so der wahrscheinlich der größte Tipping-Point, den wir in unserer Agenturgeschichte hatten, das ist auch noch so, das war so nach, ich weiß gar nicht, so vier, fünf Jahren unseres Unternehmertums. In unserer Branche werden ja große Aufträge und Etats durch Pitches vergeben. Da gibt es verschiedene Arten, unter anderem Wettbewerbspräsentationen und wir haben damals bei einem unserer größten und wichtigsten Kunden eine Wettbewerbspräsentation so vor die Wand gefahren, dass dieser Kunde, wie sich im Nachgang hinausstellen sollte, für zehn Jahre die Zusammenarbeit mit uns beendet hat. Allein mit dem, was wir da alles falsch gemacht haben, was schief gelaufen ist, könnten wir wahrscheinlich den ganzen Podcast füllen, aber es gibt ja auch diesen schönen Satz, manche Geschenke sind einfach scheiße verpackt und das war halt ein solches und ich glaube, das hat uns auch immer wieder ausgezeichnet in den letzten 19 Jahren. Wir haben uns hingesetzt, haben auch kurz Wunden geleckt und haben uns überlegt, was haben wir alles falsch gemacht und wie können wir es in Zukunft besser machen. Und das hat wirklich damals bei uns dafür gesorgt, dass wir die gesamte Art und Weise, wie wir pitchen, so verändert haben, dass wir über drei Jahre gar keinen Pitch mehr verloren haben, 100 Prozent gewonnen haben. Wo wir angetreten sind, haben wir den Zuschlag bekommen. Das war der große Wachstumsschub und wir haben über die letzten, glaube ich, 15 Jahre eine Quote von über 90, ich glaube in Richtung 92 Prozent aller Pitches, an denen wir teilnehmen, gewinnen wir. Und das ist auch das, was vielleicht, um ein oder zwei Fragen zurückzugehen, die du gestellt hast, auch eins der Dinge ist, was wir heute auch an andere Organisationen weitergeben, weil ich glaube, gerade in einer Zeit, du hast es angesprochen, wie Corona, wo Projekte nicht unbedingt auf der Straße liegen, wo ich natürlich auch andere Geschäftsmodelle brauche, aber genau in dieser Zeit ist es halt wichtig, dass sie auch verstanden haben, wie, wenn ich was Gutes kann, auch andere Menschen für mich gewinne. Und das bringen wir halt Einzelpersonen und Organisationen bei, wie sowas funktioniert. Weil, ich sage mal so, 90 Prozent sind es immer wieder die gleichen Erfolgsparameter. Wir haben mittlerweile über 170 Punkte, die wir da abarbeiten. Und im Prinzip ist es ein Handwerkszeug und ein Training, wie viele andere Dinge auch. Also kann man fast schon sagen, dass eins der vermeintlich größten Gescheiterten oder Misserfolge in den letzten 19 Jahren mit unter diesen großen Wendepunkt eingeleitet hat, wie so der Schuss von Bug. Ja, man sinkt noch nicht, aber hat noch mal Zeit zu reflektieren und sich neu auszurichten. Es war ja die Phasen der 19 Jahre sicherlich keine Straight Line, also nicht einfach direkte Linie zum Kosmos, sondern sicherlich, wir nennen das immer Lebenstrail, also ein Auf und Ab. Ihr seid Gipfel, habt Gipfel erklommen, habt auch gefeiert und habt Täler durchschritten. Was würdest du sagen, waren so die Muster, die du erkennst, die euch und dich haben auf diese Gipfel steigen lassen und die euch die Fähigkeit und auch die Möglichkeiten gegeben haben, aus den Tälern wieder rauszugrabbeln und eben nicht komplett abzustürzen. Im privaten Umfeld würde man sagen in den Burnout, in die Depression, in den Selbstmord, im unternehmerischen würde man sagen in Chapter 11, beziehungsweise in die Insolvenz. Was sind da eure Erfolgsmuster, die du rückblickend reflektieren würdest? Also ich glaube eigentlich, gerade dieses Feld, was du zuletzt angesprochen hast, das private Umfeld ist sowohl für Sascha als auch für mich so die absolute Kraftquelle und wir wussten immer, unser gesamtes Umfeld freut sich mit uns, wenn wir erfolgreich sind, aber selbst wenn es schief geht und trotzdem haben wir unruhige Nächte gehabt, haben die auch heute noch und werden die auch in Zukunft haben und Momente auch des Zweifels. Wir wussten, diese Menschen, die wichtig sind für uns und das, was zählt, unsere Kinder, unsere Eltern, unsere Freunde, unsere Frauen, werden immer für uns da sein. Das ist immer so diese Worst-Case-Betrachtung, was kann mir wirklich passieren, gerade auch in einem Land wie Deutschland. Wenn du mal auf die Welt guckst, dass ich sage, die Probleme, die ich manchmal habe, würden sich andere wünschen und das hilft mir A, sag ich mal immer wieder, mich mental auch wieder auszutarieren und ich glaube, wir haben beide ein großes Talent dafür oder vielleicht auch antrennen, auf die positiven Dinge zu schauen. Klar wissen wir auch, was gerade nicht läuft und wo Probleme sind, aber das Letzte, was uns passieren darf, ist, dass wir unsere Energie und unsere Positivität und unseren Optimismus verlieren. Das heißt, es gibt so eine Klassik, du kannst eine ganze Woche haben, von Montag bis Freitagnachmittag läuft alles mies und dann kommt eine kleine kurze Nachricht, du musst mal kurz aufblinken, das hilft dir, dass du mit einem guten Gefühl ins Wochenende gehst und daraus sich sozusagen immer wieder die Energie zu ziehen, weiterzumachen und daran zu glauben, dieser unerschütterliche Glaube, dass es gut wird und du baust ja natürlich über 19 Jahre auch ein Urvertrauen auf. Ich weiß nicht genau, wie die Kölner sagen, es hat ja immer schon gut, also Gott, oh Gott, du weißt, was ich meine, es ist schon immer irgendwie gut gegangen. Das ist schon auch in irgendeiner Form da, ohne dass man dazu naiv ist, das ist das eine und zum anderen einfach haben wir auch mittlerweile natürlich ein großartiges Team und wir können scheitern, ohne dass wir uns unsere Krone nicht wieder richten können und lernen aus Dingen. Also wir sind immer noch lernbereit, wir sind immer noch fleißig, wir sind immer noch ehrgeizig und ich glaube, das ist halt wichtig, wir haben unser Feuer bis heute nicht verloren, weil wir auch wissen, wofür wir es machen, auch für die Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, die uns ihr Vertrauen schenken, die uns ihre Energie, ihr Herzblut zur Verfügung stellen, um für unsere Kunden Großartiges zu leisten und das wäre für mich schon ganz, ganz schlimm, wenn ich da irgendwie sagen müsste, ich kann mein Versprechen, was ich euch gegeben habe, nämlich, dass wir gemeinsam dieses Unternehmen nach vorne bringen, nicht halten und das sind schon Dinge, die einen auch immer wieder antreiben. Und das, was du sagst, das klingt so leicht und es gibt ja viele Motivationskärtchen und Zitatekärtchen da draußen, die dann so sagen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen. Was würdest du denjenigen zurufen, die zwar versuchen aufzustehen, denen es aber nicht gelingt? Also, wenn es dir nicht gelingt, wenn du es von alleine nicht schaffst, hol dir Hilfe, hol dir Menschen, zu denen du Vertrauen hast, hol dir einen Coach, hol dir einen Mentor, die schauen, was ist gerade mit dir los und die dir helfen, dich wieder aufzurichten, weil auch für uns, ich bin, du kennst mich, ich bin ein unheimlich positiver Mensch, aber ich habe auch meine Bauchschmerzen bei manchen Themen oder auch, wenn ich vor großen Herausforderungen stehe und es aufstehen ist, dann manchmal auch schwierig. Und ich habe für mich, jetzt habe ich zwar keine Motivationskärtchen, aber es gibt ja dieses schöne Zitat, das steht bei mir groß zu Hause auf dem Flur, das ist das, was meine Frau und ich immer versuchen, unseren Kindern beizubringen. Wir haben das tatsächlich auch beide als Tattoo auf dem Arm, das heißt, trust your wings, also vertraue deinen Flügeln. Und für uns ist das die Kurzform von diesem bekannten Zitat, ein Vogel hat niemals Angst, dass der Ast unter ihm brechen könnte, nicht, weil er dem Ast vertraut, sondern weil er seinen Flügeln vertraut. Und wir können die Welt da draußen nicht beeinflussen, manche Dinge haben wir auch nicht in der Hand, auch nicht hier mit Corona, das hat keiner kommen sehen und auch wir sind noch nicht in einer Phase, dass ich sage, wir werden das garantiert überstehen. Ich gehe fest davon aus, aber ich weiß es natürlich nicht. Ich kann aber dafür sorgen, dass ich persönlich, wir als Organisation so starke Flügel haben, dass wir, egal was da draußen passiert, handlungsfähig sind und reagieren können. Und eine Sache habe ich niemals aufgehört, ich habe immer mal Pausen gemacht, aber ich habe niemals aufgehört, neue Dinge zu lernen, mich immer weiter zu entwickeln. Und auch mal eine Pause, mich mal neu orientiert, was brauche ich gerade, wo habe ich auch Lust drauf, aber ich wollte immer auch schauen, also in den Anfangsjahren, dass wenn es schief geht, dass ich auch noch attraktiv bin für andere Unternehmen, falls wir vor die Wand fahren, dass ich irgendwo wieder einen Job bekomme. Und heute einfach, um auch meinen eigenen Marktwert und den Marktwert für die Organisation zu erhöhen, immer wieder neue Dinge zu lernen, nicht stehen zu bleiben. Und das, was ich jetzt gerade lerne, ist tatsächlich auch Dinge abzugeben und wir haben ja einen ganz großen Teil an Menschen, die in vielen Dingen viel besser sind als ich. Zum Glück, sonst wäre ich ja ein schlechter Unternehmer, wenn ich nur Leute hole, die nicht so gut sind wie ich oder nicht sogar deutlich besser. Und da haben wir einen ganz großen Teil. Und da auch mehr Verantwortung zu platzieren und ihnen auch mehr die Möglichkeit zu geben zu wachsen, weil ich bin eine Klucke. Was macht denn die Klucke aus? Es hat mir mal vor ein paar Jahren so ein Coach gemacht. Ich will immer Leute beschützen. Ich will nicht, dass sie quasi in einem, keine Ahnung, die gehen in einen Workshop und werden dann plötzlich vom Kunden salopp gesagt auseinandergenommen. Da sage ich, komm her, ich mache das. Aber auf der anderen Seite, ich bin ja genauso dadurch gewachsen. Ich weiß, in den Momenten, in der Nacht vorher, in der Vorbereitung, auch in den Momenten ist die Nervosität hoch und du hast Fluchtgedanken. Und ich habe mal irgendwann Bekannten erzählt, dass ich das so großartig finde, wie meine Frau und wir erziehen ja unsere Kinder gemeinsam, aber aufgrund unserer Konstellation hat meine Frau natürlich einen größeren Anteil sozusagen in den jüngeren Jahren gehabt, dass ich das so großartig fand, dass wir uns immer ausgetauscht haben darüber, welchen Kampf müssen unsere Kinder selber auskämpfen und welchen müssen wir als Eltern übernehmen. Was dürfen wir ihnen zutrauen und was ist unser Job? Und dass ich finde, dass unsere Kinder ganz tolle selbstständige Menschen geworden sind. Die regeln ihre Themen selbst, fragen uns um Rat und ich habe gesagt, ich hätte dazu geneigt wahrscheinlich, so ein bisschen ihn immer mehr abzunehmen. Komm her, ich regle das, komm, wir regeln das. Ich mache das schon für dich. Und dadurch nimmst du ihnen aber die Möglichkeit, das, was ich mir eigentlich als Zitat auf dem Arm habe, nämlich zu wachsen. Und dann hat sie mich gefragt, warum machst du es in deiner Firma denn dann anders, obwohl du das so schätzt? Und in Teilbereichen ist das so und das ist mir bis heute nicht aus dem Kopf gegangen. Das ist etwas, was ich jetzt auch gerade versuche, was ich auch lernen muss, auch anderen Menschen hier in der Organisation noch mehr eine Möglichkeit zu geben, auch zu wachsen, ihre eigenen Stärken auszuleben und neue Dinge auszuprobieren. Jetzt bist du ja jemand, der sich, wie du es auch reflektierst, immer wieder aus der Komfortzone bringt, der reinspringt ins Feuer, um andere zu schützen bzw. nicht blindlings ins Feuer laufen zu lassen. Du bist jemand, der auch über diese 19 Jahre so viel an Substanz aufgebaut hat und wir dürfen es in unterschiedlichen Formaten ja auch in Blitzlichten immer wieder erleben, was da ganz Grandioses entstanden ist. Wenn wir mal auf den Mensch-Niko schauen, du damals als jemand gestartet bist, vielleicht ohne Flügel und die Flügel jetzt gewachsen sind, um dich im unternehmerischen Kontext zu tragen und du gerade die nächste Entwicklungsstufe machst, Dinge abzugeben und auch da in der Ruhe zu sein und in der Kraft zu sein, dass das andere genauso gut, wenn nicht sogar besser machen können, als du einiges getan hast in der Vergangenheit. Was hat das denn mit dem Menschen-Niko Gundlach gemacht, der damals 23 war, jetzt 42 und diese gesamte Entwicklung gemeinsam mit Sascha, deinem Cousin, den Aufbau der Firma, die Gipfel und die Täler, die dort auf eurem Weg gelegen sind und eine sicherlich sehr spannende, abwechslungsreiche Reise gewesen sind. Wie hat das den Menschen-Niko verändert? Also ich glaube, was es nicht verändert hat, ist, ich glaube, ich bin jung geblieben, auch durch die Menschen, mit denen ich mich umgebe in der Branche, in der ich unterwegs bin. Ich bin immer noch interessiert, ich lache gern viel, ich habe ganz viel Spaß. Spaß ist für mich ein ganz, ganz wichtiger Punkt bei all dem, was wir miteinander tun. Ansonsten glaube ich, es sind so zwei Dinge passiert. Ich habe natürlich ein ganz anderes Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein aufgebaut in vielen Teilbereichen. Ich traue mir mehr Dinge zu, als ich das vielleicht früher getan habe. Und ich habe natürlich im Privaten, meine Frau wird das wahrscheinlich mit einem Jein beantworten, aber so in meiner Wahrnehmung bin ich schon ruhiger und ausgeglichener geworden und ich schaffe es immer besser, auch im Privaten mal abzuschalten und auch wirklich präsent zu sein. Früher war ich gedanklich immer nur in der Firma, weil es gibt ja dieses schöne Zitat, es wird nicht leichter, du wirst besser. Und wenn ich früher vor einer wichtigen Präsentation stand, da war ich dreieinhalb Tage vorher nicht zu gebrauchen, da war ich ein psychisches Frack. Von Sonntagmittag bis Mittwoch, wo die Präse war, brauchte sie mich nicht ansprechen. Und das ist natürlich heute anders. Kann ich das Wochenende trotzdem genießen oder kann auch mal unter der Woche meinen privaten Termin wahrnehmen, ohne dass ich immer gedanklich so in den Projekten oder in der Agentur bin. Ich kann das mittlerweile besser trennen, ich habe ein anderes Urvertrauen. Und ich glaube, ich komme natürlich auch aus einer Generation, wo ich damals meinen Ausbildungsvertrag bei der Deutschen Bank unterschrieben habe, da war das noch wie ein Sechser im Lotto. Einen Ausbildungsplatz bei der Bank. Und ich hatte ja auch nur fünf Punkte in Mathe, das war schon ein Riesenthema. Und da bin natürlich auch so ein bisschen, weil meine Eltern wollen und wollten ja immer nur das Beste für mich, natürlich auch mit dem Mindset groß geworden, einen möglichst sicheren Job zu haben, wo mir nicht viel passieren kann, wo ich vielleicht auch ein ruhiges, nicht zu stressiges Leben habe. Und das sehe ich heute tatsächlich auch ein bisschen anders. Und ich sage auch meinen Kindern, egal was ihr im Leben machen wollt, wenn du, ohne es abzuwenden, wenn du Zirkusclown werden willst, wenn das dein Traum ist, kannst du das werden. Wenn es Musiker ist, wenn es Schauspieler ist, wenn es Ärztin ist, was auch immer. Du kannst alles werden, was du dir vornimmst. Und auch wenn du deinen Plan irgendwann mal veränderst, dann wechselst du halt. Das Leben ist nicht nur eine Spur, sondern du kannst immer wieder die Richtung wechseln. Und das ist auch so ein bisschen das, was ich auch als großes Geschenk am Unternehmertum betrachte, dass wir auch immer wieder die Möglichkeit hatten, uns neu zu erfinden. Dass wir gesagt haben, dass wir nicht immer, wir fahren nur die Spur, nämlich immer wieder zu gucken, was braucht der Markt da draußen? Auf der einen Seite, aber auch immer zu schauen, worauf haben wir denn Lust? Was denn auch das, was wir machen wollen? So eigene Ideen umzusetzen. Und das sind so die Dinge, die ich in den letzten Jahren auch für mich persönlich mitnehmen durfte. Also auch ein gehöriges Maß an Leichtigkeit, Gelassenheit. Nicht nur in Richtung der Organisation, sondern auch speziell im privaten Kontext. Auch wenn du hart arbeitest, wie wahrscheinlich schon immer, nur halt an anderen Themen. Jetzt sind wir ja alle und ihr ganz besonders auch, weil in eurer Unternehmensgröße man das nicht einfach mal so wegdrückt, durch eine sehr intensive Phase gegangen. Ich kann mich erinnern, wenn wir das hier sagen dürfen, dass Ende 2019 drei große Kunden bei dir ein großes Fragezeichen wurden, Etats neu ausgeschrieben wurden und ihr da auch beweisen durftet, dass Pitchen nicht nur einfach mal so weggeschnupft wird, sondern zu einer Kernkompetenz weiter von euch gehört. Und dann ein paar Monate später, Februar, März, dann das, was in unserer Generation noch nie da gewesen ist. Nämlich ein kompletter Lockdown und eine Pandemie, die mit den Auswirkungen, wie wir sie heute kennen, damals gar nicht noch antizipierbar gewesen ist. Wie bist du damals durch die Phase gegangen? Was ist das, was in den letzten 18 Jahren davor an Substanz und auch an Klarheit bei dir gewachsen ist? Wie hat das darauf eingezahlt und welche Fragen hast du dir gestellt zu der Zeit? Also das eine, vielleicht erst mal den ersten Teil zu nehmen. Ende 2019 drei große Kunden von uns auf der Kippe. Einer war weg durch eine Fusion. Alles Dinge, die wir nicht selber in unserer Hand hatten. Also sprich Machtlosigkeit. Wir waren aber in der glücklichen Situation, dass wir bei drei großen Pitches eingeladen waren zu der Zeit. Und wir haben gesagt, wir proklamieren für uns immer, dass das keiner besser kann.

als wir. Und jetzt müssen wir es beweisen. Jetzt ist es überlebenswichtig. Und das Großartige ist, wie das ganze Team dann mitlos marschiert ist. Das war ein ganz besonderer Moment, dann auch zu zeigen, jetzt müssen wir es zeigen. Und ich bin ja mein Leben lang immer Leistungssportler auch gewesen. Es gibt zwei Möglichkeiten, wenn eine Herausforderung kommt, du duckst dich weg oder du nimmst sie halt an. Und das zum Glück, Sascha und ich sind da gleich, wir ducken uns nicht weg. Das liegt nicht in unserer Natur. Und da haben wir gesagt, okay, wir wehren uns, so gut es halt geht. Wenn es am Ende nicht reicht, reicht es nicht, aber wir wollen uns zumindest gewährt haben. Na ja, und dann haben wir natürlich glücklicherweise zeigen können, dass wir es können, haben alles gewonnen. Dann waren wir wieder im Laufen und dann kam halt Corona. Und dann hatten wir wahrscheinlich ähnlich wie viele andere auch, du musst das erst mal realisieren. Passiert das jetzt wirklich? Wie lange wird das gehen? Und da waren schon so in den ersten anderthalb Monaten waren da auch große Sorgen da. Und dann haben wir halt überlegt, okay, was müssen wir jetzt tun, um da irgendwie durchzukommen? Dann haben wir natürlich versucht, wir haben ein bisschen Substanz natürlich auch. Das heißt, wir mussten nicht in die totale Panik verfallen. Aber wir wussten auch, wir hatten glaube ich in der allerersten Woche, wo Corona kam, hatten wir Stornos von über 150.000 Euro in einer Woche, weil wir sehr stark auf Live-Formate gesetzt hatten. In den letzten Jahren haben wir uns ja hier eine große Infrastruktur gebaut. Und das mussten wir erst mal verarbeiten. Und dann haben wir gesagt, okay, wie können wir das substituieren? Und da sind wir natürlich auch in die digitale Welt gegangen, haben bestimmte Formate verlagert, haben tolle Kundenbeziehungen in den letzten Jahren aufgebaut. Und tatsächlich haben wir es auch gemacht. Wir haben auch den Hörer in die Hand genommen und haben unsere Kunden angerufen. Gerade auch die, von denen wir wussten, die sind jetzt nicht so stark betroffen, dass wir gesagt haben, hier, wenn ihr Projekte habt, wir haben gerade mehr Kapazitäten, als wir wollen. Wir freuen uns über Aufträge. Also auch da nicht zu stolz zu sein, sondern dann auch zu sagen, hey, wir wollen ja auch dafür arbeiten. Ich will es ja nicht geschenkt haben, aber jetzt bräuchten wir es. Und wenn ihr was habt, großartig. Und da haben sich dann auch die letzten 18, 19 Jahre Beziehungspflege ausgezahlt, dass dann Kunden, dann kam das Telefon geklingelt, die haben gesagt, hast du einen Zettel und einen Stift? Und dann habe ich Projekte bekommen, die wir abarbeiten durften. Wir haben neue digitale Formate ausprobiert. Ich bin live gegangen auf Facebook und Insta, habe Pitch-Workshops gegeben, habe das ausprobiert, wie es immer ist. Bei meinem ersten Live musste ich mir noch von meiner Tochter erklären lassen, von meiner Mitleidung, wie ich da reinkomme. Und am Anfang war es auch so, die ersten Formate, die wir gemacht haben, da hatte ich, glaube ich, anderthalb zahlende Teilnehmer. Und den Rest habe ich gratis mit dazu genommen, um es überhaupt zu lernen. Aber dann haben wir es monatlich wiederholt und ist das gewachsen. Und dann haben wir halt gelernt, geschaut, was funktioniert, was funktioniert nicht. Und dann ist halt eben auch dann irgendwann der Zeitpunkt gewesen, wo wir gesagt haben, wir glauben nicht, dass nach Corona, wie auch immer das dann sein wird und wann das sein wird, alles eins zu eins so werden wird wie vorher. Es wird eine neue Normalität geben. Und auch da wieder draufzuschauen, was können wir denn von dieser Zeit lernen? Was dafür hilft, dass wir zukünftig, wenn so etwas oder etwas Ähnliches passiert, nicht mehr so anfällig sind? Und vielleicht sogar, was können wir jetzt tun, dass wir sogar als Gewinner irgendwann da rausgehen, dass sogar unsere gesamte Organisation einen neuen Reifegrad erreicht? Und dann haben wir unseren Future Flight gemacht, wo du uns ja netterweise ganz tollen Input und Inspiration gegeben hat. Da haben wir ja nicht umsonst, da haben wir einen ausgewählten, handverlesenen Zirkel an Menschen dazugeholt, wo wir glauben, dass die uns helfen können, die Zukunft der neuen Agentur zu gestalten. Also wie soll unser Unternehmen in fünf Jahren sein? Und dann haben wir unser Zukunftsbild visualisiert. Wie soll unsere Organisation in fünf Jahren sein? Welchen Unterschied wollen wir da draußen ausmachen? Wo wollen wir anderen da draußen helfen? Und haben das auch visualisiert und haben dann ganz, ganz viele Stellschrauben identifiziert. Unter anderem eine von ganz vielen kleinen Stellschrauben war dann auch eben die Frage, trägt unser Name, den wir 19 Jahre als Unternehmen getragen, groß gemacht haben, mit dem wir uns identifizieren, trägt der das noch? Und ich glaube, das ist auch eine weitere Sache, die uns auszeichnet. Wir hängen natürlich stark an Menschen und an Werten und an Verbindungen, aber ansonsten haben wir immer wieder die Fähigkeit, im Prinzip alles in Frage zu stellen. Wir haben da keine große Veränderungsresistenz, das ist das Wort. Manchmal sehr zum Leidwesen auch unseres Umfeldes, aber genau. Ja, was du uns gerade demaskierst, ist ein wunderbares Muster. Sicherlich ist dir auch bewusst, dass in den Momenten des größten Scheiterns bei euch der Wendepunkt ist, hin zu was Neuem und zu Wachstum. War damals so, als der eine Kunde euch gesagt hat, sorry, war kacke, ihr seid jetzt erst mal zehn Jahre lang nicht auf eurer Liste oder bis auf weiteres, was dann zehn Jahre geworden sind und ihr euch komplett in Frage gestellt habt, neu erfunden habt und jetzt, wie du es reflektierst, durch Corona beziehungsweise die drei Kunden, die in der Neujustierung gewesen sind und, obwohl ihr sie sicher glaubtet, komplett in eine Neuausschreibung gegangen sind, wo ihr auch bewiesen habt, dass ihr es noch könnt und auch dort durch emotionale Momente gegangen seid, dass immer in den Momenten des größten Scheiterns das größte Potenzial für die Zukunft liegt. Und ihr gerade beweist, du stehst hier vor mir mit einem neuen T-Shirt, bestes Pferd im Stall. Ihr beweist, dass auch dort nach 19 Jahren eine Kraft in einem Unternehmen liegen kann, welches sich neu erfindet und auf der Substanz, die schon da ist, etwas ganz Neues schaffen kann. Schauen wir nochmal rückblickend auch auf dieses letzte Jahr. Wir versuchen ja so ein bisschen auch diese Muster zu erkennen, die Umsetzungsgiganten ausmacht oder Leader der neuen Zeit, wie du einer bist, der durch viele geprägende Momente schon durchgegangen ist. Was macht aus deiner Sicht die Essenz von jemandem, der für ein Unternehmen steht und der ein Unternehmen wahrlich als Leader führen kann? Ich sage jetzt bewusst nicht anführen, sondern führen kann und somit nicht nur Galleonsfigur, Halt, Fels in der Brandung, sondern eben auch bestes Pferd im Stall für seine Mitarbeiter, als auch den Mitarbeitern das Gefühl zu geben, bestes Pferd im Stall zu sein. Was braucht es da an Eigenschaften? Was braucht es als ein Leader der neuen Zeit? Also ich glaube gerade in der aktuellen Zeit immer ein gewisses Maß an Positivität und Optimismus, weil du bist am Ende des Tages bist und bleibst du der Ripple-Effekt in deiner Organisation, also der Tropfen, der ins Wasser fällt und wenn der den Kopf hängen lässt mit hängenden Schultern, dann wirkt sich das auf die gesamte Organisation aus. Was nicht heißt, und jetzt kommt der zweite Punkt, dass du niemals Schwäche zeigen darfst, weil ich glaube auch das ist wichtig. Ich glaube die Menschen in deiner Organisation müssen dich auch spüren und fühlen können und die müssen auch merken, dass du authentisch bist, dass du auch ehrlich an das glaubst und dazu gehört auch dazu, mal zu zweifeln und ich frage zum Beispiel auch sehr viel mein Team um Rat oder hol mir da Feedback. Ich maße mir nicht an, alles besser zu wissen und ich habe auch nicht für alles eine Lösung. Ich merke manchmal, okay, das läuft hier nicht so rund. Hast du eine Idee, woran das liegt? Und ich versuche, was ich halt tatsächlich versuche, möglichst so gut es geht, Angst aus dem Team rauszuhalten und dass wir möglichst auch harmonisch miteinander umgehen. Das heißt, man darf sich auch mal reiben, dass es alles gut ist, müssen nicht alle immer Hand in Hand gehen, aber ich glaube, wir leben ganz ganz viel von positiver Energie und das heißt auch, achtsam durch das Unternehmen zu gehen und auch mal drauf zu schauen. Das ist natürlich in der digitalen Zeit jetzt gerade ein bisschen herausfordernder. Wie fühlen sich die Leute, wem geht es gut, wem geht es nicht gut und was brauchen die gerade, um in ihre Energie zu kommen? Da muss ich immer an Eckart von Hirschhausen denken. Das Pinguin-Prinzip, bist du in deinem Element und das ist was, was wir so gut es geht immer versuchen, dass wir alle Menschen in unserer Organisation idealerweise auch in ein Element bringen, in dem sie, wo sie zumindest sagen, so 80 Prozent dessen, was ich mache, mache ich auch wirklich gerne und 20 Prozent hast du immer mit dabei, was so Tätigkeiten, die dazu gehören. Ihr seid ja einer derjenigen im gesamten Verbund, die eben nicht nur im Rahmen eines Pitches, wie du immer so schön sagst, es zeigen, dass ihr es mehr wollt als alle anderen, sondern nicht nur beim gewonnenen Pitch dann auf einmal aufhören, dann geht keiner mehr ans Telefon dran, dann wartet man drauf, wann geht es denn endlich los, wie ist das jetzt, die haben sich toll präsentiert, ist es doch nur irgendwie so eine Fassade von der Lindenstraße, sondern ihr über den gesamten Weg hinweg das immer wieder zeigt und auch im Rahmen eurer Strategieprozesse, wenn ihr auf Zielgruppen drauf schaut, ja nicht nur sagt, was haben die für Probleme, was haben die für Herausforderungen, was haben die für Bedürfnisse und was erwarten die vielleicht von uns, sondern ihr auch die Frage gestellt, womit können wir sie kontinuierlich überraschen, weil das, mit dem du sie überrascht hast, ja irgendwann zur Normalität wird und du wieder ein kleines Schüppchen drauflegen darfst. Also das ist sicherlich was, was zum einen über die letzten 18, 19 Jahre passiert ist, dass wir, also dass du es mehr willst als alle anderen, dass wir immer ganz, ganz viel mit ganz, ganz viel Leidenschaft die Dinge gemacht haben, weil ich glaube am Ende des Tages ist das, kaufen Menschen immer Menschen und dass du auch, ja, dass du auch dafür gerade stehst, was du nach draußen versprichst, dass du das auch möglichst hältst und das natürlich auch nach innen zum Team geht das natürlich mindestens genauso, eigentlich fast noch mehr und das Zweite eben, auch das ist etwas, was wir gerade in den letzten Jahren machen, auch natürlich immer zu gucken, was sind auch neue Modelle, die auf den Markt kommen, auch junge Unternehmen, es gibt manchmal Unternehmen, die sind, keine Ahnung, die sind nur drei, vier, fünf, sechs Jahre am Markt und sind jetzt schon größer und vielleicht wirtschaftlich erfolgreicher, als wir es gerade sind. Natürlich denkt man sich ja mancher Alter, ich bin 19 Jahre am Starten, da kommen jetzt hier eine Truppe, drei, vier, fünf, sechs Jahre am Markt, hungrig, so wie wir das damals auch schon waren, heute noch sind und ziehen wirtschaftlich an uns vorbei, aber dann ziehe ich unternehmerisch meinen Hut und gucke halt drauf, was können wir vielleicht von denen noch lernen, also auch immer von Jüngeren lernen, die nachkommen, von denen, die schon weiter sind, die älter sind, die schon viel erreicht haben, was haben die gemacht, aber auch zu gucken von denen, die gerade neu auf den Markt kommen, was kann ich mir von denen vielleicht auch abgucken und was für Businessmodelle oder auch neue Welten erklären lassen von denen. Entweder habe ich die bei mir selber im Unternehmen, aber auch eben auf andere zu gucken, die jünger sind und da darf man sich auch, glaube ich, nicht zu schade sein. Ich glaube, das macht es uns aus, wir waren uns, glaube ich, niemals und sind das bis heute, uns nie für irgendwas zu schade, im Sinne, dass wir uns für eine Arbeit zu schade sind. Das heißt nicht, dass wir jedes Projekt machen, aber dass wir quasi jetzt irgendwie sagen, aufgrund eines gewissen Standes, den wir haben, einer gewissen Erfahrung, machen wir bestimmte Dinge nicht. Wenn wir Dinge nicht machen, hat das andere Gründe, aber nicht, dass wir uns darüber erheben oder sagen, dafür sind wir zu gut oder zu erfahren, das ist nicht unsere Art zu denken. Ich hoffe, du konntest mit den bisherigen Impulsen was anfangen, konntest vielleicht auch das eine oder andere auf dich übertragen. Wenn du das ein Stück weit weiter treiben möchtest, wenn du das reflektieren möchtest, wenn du vielleicht auch mal auf deine Situation schauen möchtest, dann buch dir gerne einen Termin bei uns unter www.d-körtings.com. Und wir schauen mal auf deine aktuelle Situation und ich bin sicher, auch wir werden dir die ein oder andere Maßnahme weiterbringen. Und nun viel Spaß bei dem, was noch kommt. Ich glaube, das ist etwas, was dich auch auszeichnet, diese kontinuierliche, ständige, spürbare Demut vor dir selbst, vor deinem Team und damit diese unfassbare Nahbarkeit, weil Verletzlichkeit und wie du es ja auch in den letzten Jahren immer wieder gespürt hast, mit Nichts ist alles für die Ewigkeit gebaut, sondern ist auch verletzlich und labil und da immer wieder neu zu reflektieren. Und du hast eben gesagt, neue Welten. Wenn wir mal so auf deine letzten 19 Jahre schauen, seid ihr möglicherweise jetzt in der dritten oder in der vierten Phase, die jetzt kommt. Reinhold Messner teilt sein Leben ja rückblickend auch in unterschiedliche Phasen. Da war die Phase, wo er die höchsten Berge der Welt bestiegen hat. Dann war die Phase, wo er durch die Eiswüsten gegangen ist und durch die Sandwüsten. Und jetzt die Phase, wo er die sieben Museen gebaut hat in den Alpen, was auch keiner für möglich gehalten hat. Und jede Phase hatte so eine große Vision. Ich sage immer so, die Vision, die größer war als er selbst. Und er lebt gerade die Vision der Nachhaltigkeit in seinem Schloss in Südtirol, wo er den einen Hang komplett nachhaltig gestaltet hat, sodass da viele Familien von leben können, ohne irgendetwas von außen. Wenn du jetzt mal angenommen, da ist jetzt eine Phase zu Ende, vielleicht auch durch Corona und durch auch die Situation mit den bestehenden Kunden. Und ihr seid gerade dabei, in eine neue Phase einzutreten. Phase des Etablierens, hast du sie genannt. Welche Vision schwebt dir für diese nächste Lebensphase vor? Sowohl für dich selbst, du bist jetzt 42. Manche würden sagen, da kommt jetzt bald die Midlife-Crisis. Ich glaube, du bist noch weit von entfernt, aber die 42 im Privaten als auch was im Beruflichen jetzt in der nächsten Phase kommen darf. Also ich habe irgendwie so das Gefühl, ich kann es gar nicht so schön beschreiben, wie du es gerade eben gemacht hast. Ich glaube, dass unsere Organisation sich wahrscheinlich gerade so massiv verändert, wie wahrscheinlich in den letzten 19 Jahren zuvor nicht. Und ich habe irgendwie das Gefühl, dass wir jetzt in eine Phase kommen, wo wir endlich mal das gesamte Potenzial, was in dem ganzen Laden steckt, richtig aktivieren können. Weil wir jetzt bestimmte Dinge verstanden haben, weil bestimmte Rahmenbedingungen jetzt passen, wir ein großartiges aufeinander eingespieltes Team haben, das hungrig ist, das eine Kompetenz hat und wir jetzt auch bestimmte Dinge einfach auch verstanden haben. Und natürlich auch die Digitalisierung, die jetzt natürlich durch Corona so eine Art Katalysator-Funktion bekommen hat, uns natürlich ganz, ganz viele neue Möglichkeiten gibt. Und irgendwie ist das wie so ein – wir waren ja nicht in der Asche, aber Phoenix aus der Asche – oder wie so der gesamte Ballast ist jetzt weg. Wir haben eine absolute Klarheit, wir wissen, was wir wollen und das ist ein total großartiges Gefühl. Das heißt, wir schalten jetzt sozusagen in den nächsten Gang. Wenn wir die ganze Zeit im fünften waren, geht es jetzt in den sechsten. Und das nicht mit 10, 15 kmh, wo der Motor anfängt zu stottern, sondern ihr seid schon Vollgas auf der mittleren Spur und möglicherweise geht es dann jetzt auf die Linke. Wir kommen so langsam zum Schluss. Wir haben heute etwas relativ wenig Zeit für diesen Podcast, aber du bist ein vielgefragter Mann und hast gleich den nächsten Termin. So we're driving the stuff home. Diese Vision, die da vor dir ist, gibt es eine Vision für diese nächste Phase Bestes Pferd im Stall? Also wir haben in unserem Zukunftsbild, steht in der Mitte sozusagen dieses Future Gate. Das ist so das zentrale Element und das ist das, wofür wir antreten, nicht nur uns, sondern vor allem auch unsere Kundinnen und Kunden auf die Zukunft vorzubereiten. Wir machen die Flügel unserer Kundinnen und Kunden stark, dass sie quasi das, was sie in Zukunft erreichen wollen, auch erreichen können. Und das ist das, was wir ja Future Branding nennen, wo wir ihnen helfen, Klarheit darüber zu bekommen, wo will ich in fünf Jahren sein, was muss ich tun, welcher Purpose treibt mich an, was ist mein Wertesystem, dann das Ganze tatsächlich auch in Lösungen für den Markt zu entwickeln und kontinuierlich mit unseren Kunden daran zu arbeiten, dass sie besser werden, damit sie die Dinge, die sie erreichen, die Dinge auch den Unterschied, den sie machen können in der Welt, auch wirklich in die Umsetzung bringen können. Und da brauchen sie bestimmte Skills und Fähigkeiten und da wollen wir einen Teil dazu beitragen. Und dieses Future Gate wirklich auch in die Umsetzung zu bringen und da auch jetzt mal wirtschaftlich Deutschland, Österreich, Schweiz im Bereich Future Branding diejenigen zu sein, deren Name fällt. Bestes Pferd im Stall, Markenagentur. Das ist unser Ziel. Das war eines der Ziele, die wir bis 2025, 2026 erreicht haben. Ich glaube, das passt wunderbar in so einen Kontext, den eine gemeinsame Kollegin und auch Freundin, die du in unser Netzwerk gespült hast, die liebe Monika, in ihren drei Schritten so schön verkörpert. Und ich glaube, das lässt sich wunderbar auch auf deine letzten 19 Jahre übertragen. Vom Ich, zum Du und jetzt zum Wir. Also schön zu erleben, wie du die Zeit am Anfang sehr stark auch aus der intrinsischen Motivation, was können wir für uns tun, was entsteht da für uns, also ich, mit Sascha, zum Du. Also, dass es um den Kunden geht und dieses Gemeinsame jetzt nach vorne zu stellen, wie du das eben so schön machst, ist eine grandiose Entwicklungsstufe. Du bist ja so ein Multitalent. Deine Organisation ist neu erlebbar, wenn andere mit dir in Kontakt treten möchten. Andere sagen, Mensch, der Nico, zum einen kenne ich den schon oder ich kannte ihn noch nicht, aber jetzt habe ich den Impuls, da muss ich mal connecten, da muss ich irgendwie mal, den lade ich mal für eine Keynote ein oder für einen Kundenworkshop oder ich versuche mal, an den dran zu kommen. Wie kommt man da nicht ran? Wie kann man mit dir in Kontakt treten? Also das Einfachste ist, auf unserer Website oder über unsere Website www.bestes-pferd.de, also die Kurzform von bestes Pferd im Stall, also bestes-pferd.de oder eben über meinen Podcast Pitchlegenden. Ich bin auf LinkedIn, Insta, Facebook, aber über die Website kommst du zu allen Kanälen und ich glaube, das wäre der schnellste und einfachste Weg. Ich darf jedem sagen, den Mut zu haben, auf ihn zuzugehen. Er ist derjenige, der mit Demut auch an jeden Kontakt rangeht und jeden persönlich beantwortet, auch noch.

Gerade in Zeiten dieses Umbruchs und des Wachstums. Nico, es war großartig, Dich hier in diesem Podcast zu haben und da auch nochmal einen anderen Blickwinkel weg vom fachlichen Inhalt, von Impulsen, von Methoden, von Herangehensweisen, den Impuls oder den Fokus mal ein bisschen auf Deine Entwicklung zu legen und wie Du Dich verändert hast damit, wie sich Dein Unternehmen verändert hat, gemeinsam mit den Menschen, die da mitstreiten dürfen, als auch die Entwicklung dadurch so ein bisschen zu spüren. Danke, dass Du da warst. Und wie das in unserem, in diesem Podcast schon immer der Fall war, gehört das letzte Wort dem Gast. Was rufst Du den Zuhörerinnen und Zuhörern zu, lieber Nico? Trust your wings. Trust your wings. Und ganz, ganz lieben Dank, lieber TJ. Für mich war es mal tatsächlich auch ein ganz anderer Podcast und es hat mir ganz, ganz viel Spaß und Freude gemacht, auch mal andere Facetten unserer Unternehmensgeschichte und das, was dahinter steckt, davon berichten zu dürfen. Danke und auf bald. Ich danke Dir. Habe ich Dir zu viel versprochen? Ein episches Interview mit einer grandiosen Persönlichkeit und ich frage Dich natürlich, welche Wege warst Du in der Lage jetzt zu demaskieren, zu dekodieren und anzunehmen? Welche kleinen Erfolgsmuster kannst Du vielleicht auf Dich übertragen, um Deine Ziele zu erreichen, um Deine Gipfel zu stürmen? Und mach Dir ruhig ein paar Notizen. Demaskier die Wege, die der oder diejenige gegangen sind und übertrage sie auf Dich. Und wenn Du sagst, Du möchtest das gerne nochmal reflektieren, Du möchtest gerne die einzelnen Schritte vielleicht nochmal präziser und strukturierter reflektieren, dann buch Dir gerne einen Termin bei uns unter www.die-körtings.com. Und wir sind sicherlich in der Lage, Dir den ein oder anderen Impuls nochmal zu geben beziehungsweise die ein oder andere Frage zu klären. Oder wenn Du sagst, Mensch, meine Selbstständigkeit, die braucht mal wieder ein Stück weit Schub in meinem Unternehmertum, mit meinem Unternehmen, darf es nochmal richtig vorangehen. Irgendwie habe ich das Gefühl, ein Plateau erreicht zu haben und ich möchte die richtigen Interessenten anziehen. Ich möchte mehr Kunden gewinnen. Ich möchte, dass ich in der Lage bin, großartig meine Leistung zu liefern, damit sie lange bei mir bleiben. Und wenn alles gut zusammenpasst, das Business skalieren, dann buch Dir den Termin, weil ich bin sicher, wir werden aufgrund Deiner aktuellen Situation Dir die nächsten strategischen Schritte, die nächsten Projekte, die nächsten Maßnahmen ins Heft schreiben können, die Dich auf jeden Fall einen Schritt weiter bringen. Und wenn Du sagst, Mensch, cool, lass uns mal zusammenarbeiten, auch das kann möglicherweise aus solch einem Gespräch entstehen. Bis dahin, wir hören uns in einem der nächsten Podcasts, in einem der nächsten Videos. Bis dahin, der Thorsten. Ciao, ciao.