
Mit einem Buch Expertenstatus - Im Gespräch mit Alexander Reinhardt
Hast du auch schon lange den Gedanken, dein eigenes Buch zu schreiben, um deinen Expertenstatus auf ein neues Level zu heben? Um sichtbar zu werden und dich noch erfolgreicher werden zu lassen? Wenn dich das reizt, dann ist diese Folge genau die richtige für dich!
In dieser Folge ist Alexander Reinhardt, der Gründer und Leiter von Booxpert, bei mir zu Gast. Er erklärt dir alles, was es braucht, um dein eigenes Buch zu schreiben und es im Anschluss perfekt in den Vertrieb zu bringen. Er hat nicht nur selbst Bücher geschrieben, sondern auch schon viele Buchprojekte unterstützt und heute gibt er uns 10 wichtige Tipps/Schritte.
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Das Transkript zum Nachlesen
Trägst du dich auch schon lange mit dem Gedanken, mal dein eigenes Buch zu schreiben, deinen Expertenstatus auf ein neues Level zu heben, sichtbar werden im Markt mit deiner eigenen Großartigkeit, dich dadurch ein Stück weit zu legitimieren, um dich dadurch noch erfolgreicher werden zu lassen, in den Bereichen, in denen du erfolgreicher werden möchtest? Wenn dich diese Frage umtreibt und dich vielleicht dazu auch noch umtreibt, wie alle anderen das machen, die nämlich ihre Bücher schon publiziert haben, wie die auf den Everest gestiegen sind, auf ihren ganz persönlichen, nämlich das eigene Buch erst mal zu identifizieren, zu kreieren, zu schreiben und dann auch zu publizieren, habe ich jemand ganz besonderen heute hier als Interviewgast dabei, der alles demaskieren wird in einer relativ kurzen Zeit und ich bin sicher, du wirst den einen oder anderen Impuls mitnehmen. Willkommen zu dieser neuen Folge hier im Rahmen unseres Podcastes und ich habe heute einen ganz besonderen Gast hier, der im Rahmen einer unserer Expertencalls in unserer Seilschaft der erfolgreich Selbstständigen zwei Stunden uns alle mitgenommen hat, auf was es braucht, um dein eigenes Buch zu schreiben, was es braucht, um dieses Buch zu schreiben, was es braucht, um dein eigenes Buch zu schreiben, was es braucht, um dieses Buch zum Leben zu erwecken, welche Probleme solch ein Buch löst, welches Bedürfnis es befriedigt und zwar nicht nur bei dir, sondern auch bei deiner Zielgruppe, wie du es sehr erfolgreich in dein Marketing integrieren kannst, um damit die Interessenten anzuziehen und die Kunden zu gewinnen, die du dir wünschst. Und er zeigt zehn Schritte auf, unter anderem in einem Schnelldurchlauf, wie du von dem ersten Schritt, diese Idee zu kreieren und dein Thema nicht nur zu finden, sondern zu definieren, dahin kommst, dass du dieses Buch dann auch letztendlich publizierst und das in aller relativ kurzen Zeit. Er ist derjenige, der nicht nur selbst Bücher geschrieben hat, sondern ganz viele Menschen dabei schon begleitet hat. Allein in den letzten zwei Jahren über 200.000 Bücher wurden verkauft, von derer, die er selbst für seine Kunden, mit seinen Kunden und die seine Kunden durch ihn geschrieben haben. Und gemeinsam mit seiner Partnerin hat er dort ein sehr erfolgreiches Business aufgebaut. Und wir wollen natürlich die Essenz demaskieren, die so jemand hat aus diesen vielen Buchprojekten, um mal diesen Ansatz, wie schreibe ich ein Buch, neu zu denken. Und jetzt viel Spaß mit dem kurzen, knackigen, auf den Punkt gebrachten Buch und nicht nur Buch, sondern auch Interview. Nämlich hier ist der Alexander Reinhard. Alex, schön, dass du da bist. Wie schon in der Anmoderation gesagt, ich freue mich riesig, dass wir hier heute eine kurze Podcast-Folge machen und mal dein ganzes Wissen im Kontext von Buchprojekten. Warum sind Bücher notwendig und auch ein Erfolgsgarant oder zumindest ein Katalysator für Selbstständige und Unternehmer? Und da mal so die Kernessenz aus deinem Wirken und auch aus deinen Erfahrungen aus dir rauszuziehen. Bevor wir das machen, vielleicht noch mal ein, zwei Worte zu dir selbst, beziehungsweise wie bist du überhaupt zu dem Thema gekommen? Wie ist es passiert, dass du und Frederike jetzt angefangen habt, anderen Menschen dabei zu helfen und zu unterstützen, ihre eigenen Bücher zu schreiben und auch zu publizieren? Ja, Thorsten, erstmal vielen Dank für die netten Worte. Wie ist das Ganze passiert? Tatsächlich, zufällig. Ich habe niemals damit gerechnet. Ich habe nach der Schule Abi gemacht, bin dann zur Bundeswehr gegangen und dachte mir, vielleicht werde ich Offizier oder Polizist. Habe mich dann auch parallel beworben. War nicht meine Welt. Gehirn ausschneiden, Befehle befolgen. Und dann war ich wieder in der zivilen Welt und dachte mir, was mache ich jetzt? Meine Eltern, beide sind Ingenieure, haben irgendwo erwartet, dass ich auch studiere, was Richtiges, Handfestes mache. Dann habe ich angefangen zu studieren an der Technischen Universität, auch im Ingenieurstudiengang. Es war okay, aber es hat mich eigentlich gelangweilt. Und dementsprechend war ich ab dem zweiten Semester nie in der Uni, außer als Angewesenheitslehrer, fast nie. Und da fing das Ganze so ein bisschen an, dass ich wissen musste, was sagen die Professoren, was sind deren Themen, worauf legen sie Fokus. Ich habe meine Mitschüler, meine Freunde wirklich ausgequetscht, ausgefragt, sie quasi interviewt. Was hat der Professor gesagt, was ist ihm wichtig, worauf legt der Fokus in den Klausuren und, und, und. Habe mir dann die Vorlesung genommen, habe das einfach alles zusammengefasst, mit dem Wissen, was die Studenten und meine Freunde gesagt haben. Und habe ich so meine ersten, ja quasi, Lern- und Zusammenfassungen, Lernbücher. Ich schrieb auch so einfach alles Handschriftlich, 20, 30, 40, 50 Seiten, alles voll geschrieben zu jedem Fach und damit dann halt einfach gelernt und die Klausur bestanden. Das waren so wirklich so kleine Bücher. Die habe ich auch den Freunden gegeben. Damit haben sie auch gelernt, bestanden. Und so fing das Ganze an, dass ich einfach gesehen habe, okay, es macht mir echt Spaß, so das Ganze aufzusagen wie so ein Schwamm. Also einfach für mich so niederzuschreiben mit Eselsbüchern, mit Metaphern, mit Beispielen, dass man das einfach wirklich versteht. Und so fing das Ganze an. Und dann durch diese Art des Studierens hatte ich halt viel Freizeit. So junger Bursche, hat viel Freizeit, möchte ein bisschen Geld verdienen. Was macht er? Er sucht einfach Wege, um halt Geld zu verdienen. Und das war jetzt nicht im klassischen Weg, weil ich habe einfach damals schon gesehen, das ist jetzt nicht das Richtige für mich, so ganz mal irgendwo arbeiten zu gehen oder sowas. Ich habe auch zwei Monate, zwei Zwerge geschrieben, bearbeite überhaupt nicht, war nicht so meins. Und da wollte ich auch irgendwas Selbstständiges machen und habe halt irgendwie zufällig, keine Ahnung, wie das Thema Self-Publishing entdeckt. Also dass man einfach selbst in einem Regime, in einem Verlag Bücherratgeber für die Firma veröffentlichen kann. Und da habe ich einfach mal angefangen, so einen ersten kleinen Ratgeber, die schrieben. Das war damals noch Thema Bitcoin, Blockchain, der hat mich richtig interessiert, dachte mir so, okay, ich komme mich da jetzt mal richtig, lese mich ein, fasse alles zusammen. Und ja, so ist das Ganze entstanden, dass ich einfach gesehen habe, das liegt genau in meiner Genie-Zone. Habe das dann Schritt für Schritt quasi das Handwerk des Bucherstellens erlernt, mit allen Höhen und Tiefen, allen, was dazugehört, den Inhalt, die Formatierung, Cover, Marketing und, und, und, den Titel bauen, der auch die Leute anspricht. Und dann irgendwann habe ich mich mit Friederike zusammengetan. Da haben wir einfach, ja, zahlreiche Ratgeber veröffentlicht zu unterschiedlichen Themas, das Absolut veröffentlicht. Und wir haben da jetzt in den letzten drei Jahren ungefähr 200.000 Exemplare verkauft. Und dann, keine Ahnung wie, irgendwie ist das zufällig auch entstanden, hey, wir können auch für andere Coaches, Berater, Dienstleistungen und sowas deren Expertenbücher schreiben, weil wir sind halt beide so, ja, so ein bisschen Buchfanatiker, würde ich jetzt sagen. Wir lieben Bücher, wir lieben es einfach, Wissen aufzusaugen, Neues kennenzulernen. Und wir haben es ja sowieso die ganze Zeit gemacht. Und dann führte das eine zum anderen. Und jetzt schreiben wir halt für interessante Persönlichkeiten einfach deren Expertenbücher oder machen das mit denen zusammen. Also wirklich alles zufällig, aber rückwirkend betrachtet, hat halt alles aufeinander aufgebaut. Ja, ich finde das großartig. Ihr gehört ja zur jungen Generation, wie du schon gerade gesagt hast, wie das Ganze entstanden ist. Und ich glaube, ihr denkt den Prozess einfach anders, als man das früher gemacht hat. Früher gab es einen Verlag, dann gab es irgendwie einen Lektorat, vorher gab es noch jemand oder ein Gremium, was irgendwie entschieden hat, das Ganze in den Verlagskatalog mit aufzunehmen. Das Ganze hat irgendwie anderthalb, zwei Jahre gedauert, von der Idee bis dann das fertige Buch da ist. Und das Thema Self-Publishing, so wie du es beschrieben hast, da gucken wir gleich noch rein, dreht das Ganze ja um und denkt diesen Prozess ganz anders und ist in der Lage ja diesen Mittelkern, auch den Verlag ein Stück weit zu eliminieren und aus der ganzen Gleichung rauszunehmen. Warum glaubst du, Alex, sind Bücher speziell für Selbstständige und Unternehmer, gerade in Zeiten wie diesen, wo Self-Publishing einen großen Bereich abdeckt mittlerweile, Amazon hat damit ja auch größtenteils schon fast angefangen damals, Book on Demand in Deutschland ist auch sehr groß. Warum ist ein Buch wichtig und warum sollten sich Selbstständige und Unternehmer so einem Ansatz nähern? Da gibt es zahlreiche gute Argumente dafür. Aber wenn man sich einfach mal anschaut, sowas gab es in den letzten 100 Jahren oder doch schon in den letzten 100 Jahren so als Marketingmöglichkeiten, um einfach Wissen weiterzugeben, einfach die Leute auf dich als Experte aufmerksam zu machen. Ja, es gab halt Bücher. Das gibt es schon seit einigen hundert Jahren. Wenn du damals ein Buch geschrieben hast, dann warst du einfach direkt Experte auf dem Gebiet, weil du kannst nicht einfach so ein Buch schreiben. Also Phil konnte noch weniger lesen, schreiben und so weiter und so fort. Aber an sich ist es halt schon eigentlich seit hunderten Jahren so das Marketing zu, das Vehikel und Wissen zu transportieren. Und Bücher sind immer noch sehr, sehr angesehen bei uns in der Gesellschaft, trotz Internet, trotz Digitalisierung und so weiter und so fort. Also es ist so das Normalste der Welt, einfach ein gutes Buch zu kaufen, Leute zu empfehlen, wie auch immer. Und der Wert eines Buches ist einfach, wenn du dich Auto nennen darfst, da wirst du ja direkt als Experte wahrgenommen. Da bist du ja direkt jemand, der etwas zu sagen hat auf diesem Gebiet, der einfach Ahnung haben muss, sonst könntest du ja kein Buch schreiben. Wenn man das clever einsetzt als Marketing-Tool, als Vehikel, um da halt Vertrauen aufzubauen, zu dir, zu deinem Angebot, um einfach einen sanften Einstieg in das Thema zu bieten und einfach ja quasi Einwände zu lösen von der Zielgruppe, Probleme zu lösen, einfach zu zeigen, hier ist das Problem, das könnte die Lösung sein, so kannst du das machen, dann kann man das Ganze wirklich, also einfach das ganze Marketing super simpel gestalten. Braucht es kein Komplizierter, haben wir kein Webinar mit tausend E-Mails im Nachhinein, mit tausend waschen, was auch immer. Das ist halt super simpel und es hat gefühlt eine halbe Ewigkeit funktioniert und ich bin ziemlich sicher, dass wir auch die nächsten 10, 20 Jahre funktionieren, weil, ja, bis die Bücher aussterben, das wird noch dauern, aber vielleicht auch niemals passieren. Entsprechend ist so einfach quasi das Fundament für dich als Selbstständiger, als Unternehmer, weil auch bei dem, wie soll ich sagen, bei dem Erstellungsprozess, da musst du wirklich eben nicht hineingehen, wofür stehst du, was machst du, was ist dein Angebot, da musst du einfach schon sicher sein, wo soll deine Reise hingehen, weil das schreibst du halt nicht mal eben so, da gehört ja noch viel, viel mehr dazu. Und entsprechend ist das somit das Marketing-Tool, das Fundament für alles eigentlich. Und damit Legitimation und ein gewisses Maß an Autorität, was man dadurch schafft. Jetzt ist ja für Selbstständige und Unternehmer, die auch natürlich beschäftigt sein sollten, hoffentlich sind sie das und damit gut unterwegs, ist so ein Buch ja wie so ein Everest. Das ist so ein Projekt, das steht auf der Bucketlist, das steht irgendwie vielleicht nochmal auf dem Vision Board, dass man mal das eigene Buch publizieren möchte. Und für viele ist dieser Berg unerreichbar, unerklimmbar, beziehungsweise ich kenne einige, die ihr Buch zu 80 Prozent fertiggestellt haben, dann landet es auf der Festplatte oder in der Schublade und bei den letzten 20 Prozent scheitert es. Was glaubst du, was sind Impulse von dir, um diesen Menschen mit diesen Glaubenssätzen, mit den Herausforderungen, was würdest du ihnen mitgeben, wie sie sich solch einem Projekt nähern sollten, um es dann auch zum Ziel zu bringen? Also wenn wir ehrlich sind, ein Buch ist halt auch nur ein Marketing-Tool. Das kannst du auch im Webinar machen. Das siehst du auch nicht als so den krönenden Abschluss deiner Karriere oder Sonstiges, sondern als Möglichkeit, um zum Beispiel Kunden zu gewinnen. Und genauso kann man auch ein Buch sehen, weil es ist jetzt nicht das große Ding, was einfach quasi wirklich, dass der Abschluss deiner Karriere darstellt, sondern es ist halt eine Möglichkeit, ein Baustein, um halt alles vielleicht noch schneller in Gang zu bringen oder erstmal überhaupt in die Gänge zu bekommen und zu bringen. Dementsprechend sollte man einfach so ein bisschen Respekt davor verlieren, weil es ist halt einfach ein Buch. Und du kannst ein Buch schreiben und selbst, wenn es jetzt nicht super gut ist, dann schreibst du halt noch ein Buch oder nimmst das und überarbeitest es ganz einfach. Also man sollte das Ganze wirklich nicht auf so ein Podest heben, sondern es ist halt einfach eine gute Möglichkeit, Wissen zu transportieren, eine gute Möglichkeit, um Autorität zu bekommen, um einen Experten-Chance zu bekommen und und und, dementsprechend, long story short, mach es einfach. Also bloß wirklich nichts zu verlieren. Und selbst, wenn es dann nicht so gut ist, wie gedacht, ist es okay, zieh deine Learnings draus, mach ein neues oder verbessere das Buch und fertig. Also man hat nichts zu verlieren. Jetzt haben natürlich die Buch-Experten wie Fredericke und du, Alex, natürlich auch ihr Buch geschrieben, nämlich die Book-Expert-Methode. Positioniere dich mit einem Buch als Experte. Und was mich an diesem Buch beeindruckt, es gibt ja ganz viele Bücher da draußen, wie schreibst du ein Buch, dass ihr wirklich in die Tiefe gegangen seid und ihr Schritt für Schritt erklärt habt, wie sowas funktionieren kann. Und es gibt einen Ansatz, den ihr im Buch habt und da würde ich dich bitten, dass du uns mal ganz kurz mitnimmst, in acht Schritten zum fertigen Buch. So, und jetzt kommen ja Autoren, die sagen in sechs Schritten zum Buch und in fünf Schritten und in neun Schritten. Die haben ein Buch geschrieben oder zwei. Wie du schon gesagt hast, ihr habt mehrere hunderttausend Bücher bisher schon verkauft von denen, die ihr auch selbst geschrieben habt beziehungsweise eure Kunden durch den Prozess geleitet habt. Führ uns mal rein in diese acht Schritte. Wenn das ein begehbarer Everest ist, wie komme ich in acht Schritten, in acht Camps dort zum Gipfel? Ja, das können wir machen. Es sind sogar zehn Schritte. Also ich habe es mir vorhin mal angeschaut. Es sind tatsächlich zehn Schritte. Und die Grundlage für die zehn Schritte ist erstmal, klär das Ziel. Also wofür willst du es verwenden? Willst du es wirklich dazu benutzen, das Angebot hinter deinem Buch zu vermarkten? Sei es jetzt ein Coaching, Dienstleistung, ein Seminar, was du halt wirklich als Angebot dahinter hast. Oder willst du einfach nur damit Geld verdienen? Also je nachdem, was halt wirklich das Ziel ist, gibt es insgesamt einen ganz anderen Ansatz. Aber nehm einfach mal, du willst das Angebot hinter dem Buch vermarkten, dann finde erstmal dein Thema, entscheide dich, worüber möchtest du schreiben. Und meistens ist es dann auch, du hast jetzt das Thema, beispielsweise bist du Abnehmcoach, hilfst Leuten beim Abnehmen, schreib einfach darüber. Das ist genau das perfekte Thema für dein Buch. Und das ist der erste Punkt. Und wenn das Ganze geklärt ist, wenn du dein Ziel weißt, dann können wir weitermachen mit dem zweiten Punkt. Bring einfach mal alles zu Papier, ohne Struktur, ohne irgendwas. Einfach nimm dir ein paar Blätter Papier, nimm dir ein, zwei Stunden Zeit und schreib dir alles auf, was dir irgendwie einfällt, wo du denkst, hier, das könnte rein. Das ist vielleicht interessant, dass wenn man einfach da sitzt und wirklich einen komplett leeren Kopf hat, einfach denkst du, heftig, jetzt ist einfach alles irgendwie ungeordnet auf einem Blatt Papier. Dann der nächste Schritt, nimm dir mal ein paar farbige Stifte und schau dir mal deine, das, was du aufgeschrieben hast, an und sortier das so ein bisschen. So, was geht zum Beispiel Richtung Mindset, was geht Richtung Ernährung, was geht Richtung Fitnessmethode, Training, wie auch immer. Dass man einfach erstmal eine Struktur reinbringt, so ein bisschen, dass das Ganze einfach ordnet. Und dann kann man diese einzelnen Bausteine, die man dann quasi rausdestilliert, auch in eine Reihenfolge bringen. So, wie möchte ich denn das Buch wirklich strukturieren, wirklich gliedern? Und was wir immer machen, wir gehen wirklich eine Ebene höher und fangen mit dem Inhaltsverzeichnis an. Wenn wir wissen, das sind die einzelnen Bausteine, das sind die einzelnen Themenblöcke, wie könnte denn der rote Faden von A bis Z sein, dass wir den Leser einfach abholen bei Punkt 0, ihm einfach alles mitgeben, was er braucht, sodass er am Ende die Lösung zum Problem bekommt. Dann wäre das Inhaltsverzeichnis geschrieben, ohne Inhalt. Einfach so, als hättest du ja wirklich das Inhaltsverzeichnis vom Buch und das nimmst du dann für den nächsten Schritt und dieses Inhaltsverzeichnis füllst du dann mit deinem Wissen. So, dann kannst du das beispielsweise einfach einsprechen, so machen wir das mit unseren Kunden, dass wir dann einfach diese Struktur, dieses Konzept nehmen und dann in Interviews durchgehen. Einfach erzählen wir doch mal zu dem Punkt, zu dem Punkt. Dann erzählen die Leute das alles. Das ist eigentlich besonders gut für Menschen, die wenig Zeit haben, die vielleicht nicht schreiben können, möchten, wie auch immer, sodass sie einfach ihr Buch sprechen können, weil jeder kann über sein Thema sprechen, sonst wäre es schon irgendwie komisch. Und dann der nächste Schritt, der fünfte Schritt, transkribieren wir das einfach. Also verschriftliche das, was du gesprochen hast, bringen einfach das Ganze mal zu Papier und dann hast du theoretisch auch schon die erste Rohfassung. Die Frage ist, wie gut ist die Rohfassung? Das ist dann der nächste Schritt. Bring einfach den ersten Feinschliff in diese Rohfassung. Schau, ob du Sachen vielleicht kürzen musst, weglassen musst, dazunehmen musst, vielleicht die Reihenfolge ändern, sodass man dann diese ganzen Bausteine hat und dann nochmal schaut, ob das wirklich zusammenpasst, ob man wirklich am Ende das Haus daraus bauen kann sozusagen. Und dann kann man diese ganzen Bausteine sinnvoll miteinander verbinden, sodass man wirklich einen schönen roten Faden hat von A bis Z. Und dann der nächste Schritt, wenn einfach dieses Grundgerüst steht, das schon optimiert wurde, bring dann einfach mal Leben in das Buch. Schau, okay, was kann ich erklären mit irgendwelchen Grafiken, irgendwelchen Skizzen, wo können Fotos rein, wo können irgendwelche Tabellen rein, Kalkulationen, Metaphern, Geschichten, irgendwelche Anekdoten aus dem Alltag, aus der Persönlichkeit, wie auch immer, dass man einfach wirklich Leben in das Ganze reinbringt. Und wenn dann, soweit der Inhalt komplett fertig ist, geht es an das Thema Layout und Formatierung, dann sollte man sich überlegen, wie viele Seiten soll es am Ende werden oder überhaupt erst mal, welches Format möchte ich haben, DIN A5, DIN A4, eine andere Größe, wie auch immer, möchte ich das Ganze schwarz-weiß drucken, in Farbdruck und, und, und, also die ganzen Punkte, sodass du dann quasi ja einfach alles inhaltlich fertig hast, sodass du dann im neunten Schritt dich um den Titel und um das Cover kümmern kannst, weil ohne den Inhalt kannst du halt nicht die Verpackung kreieren sozusagen und das ist eigentlich der wichtigste Punkt, wenn es dann in den Verkauf geht, dass die Verpackung stimmt, dass einfach der Titel direkt die Zielgruppe anspricht, dass das Cover professionell ausschaut, dass der Interessenten einfach direkt angesprochen fühlt, weil das beste Buch der Welt, wenn es nicht verkauft wird, ist es wertlos. Das ist halt leider einfach so. Deshalb muss die Verpackung einfach sitzen und wenn das dann alles fertig ist, kommt dann der letzte, der zehnte Schritt, veröffentliche ich das Ganze, je nachdem, welches Ziel du hast, gibt es da verschiedene Möglichkeiten, was sinnvoller ist und ja, dann beginnt auch die Vermarktung. Auch da gibt es zu Hause Möglichkeiten mit Seite, Werbeanzeigen, eine eigene E-Mail-Liste, Blog, YouTube-Kanal, wo man einfach Traffic-Quellen schön aufgebaut hat oder anzapfen kann durch zum Beispiel bezahlte Werbeanzeigen. Also das sind wirklich diese zehn Schritte einmal runtergebrochen, einmal diszipliniert. Großartig. Mega. Also diese zehn Schritte, die machen das so klar und ich darf sagen, ich habe ja auch schon, weiß nicht, über zehn Bücher geschrieben. Das ist wirklich der Prozess. Genau so geht das, mal alles auszuspeichern, was da in einem ist. Die eine Frage habe ich noch, bevor wir zu einer Abschlussfrage kommen. Jetzt gibt es ja viele Selbstständige, die haben ein unfassbares Wissen. Die haben Erfahrung, die haben Talente, die haben viel Substanz, die kennen sich in vielen Bereichen aus. Nimm uns mal ganz kurz mit, wie findet ihr mit denen gemeinsam das zentrale Thema, auf das sich das Buch dann, wie groß und dick es dann auch immer sein mag, fokussieren und konzentrieren darf? Wir schauen uns wirklich konkret an, was willst du mit dem Buch erreichen? Weil ja, du kannst das dickste und beste Buch der Welt schreiben, wo alles drinsteht, was du jemals erlebt hast. Aber wenn es halt nicht zu deinem Ziel passt, bringt das Ganze auch nichts. Also dementsprechend, schauen wir uns erst an, was hinter dem Buch kommen soll. Und wenn es einfach sein soll, beispielsweise Vermarktung von deinem Angebot, von deinem Coaching, was auch immer du hast, dann nimm wirklich das als Basis für das Buch. Dann dient auch das Buch als Marketing-Tool, als Vertriebsmaschine für das Angebot hinter dem Buch. Also ihr nähert euch nicht durch das Thema und durch irgendwie Zielgruppe und was liegt da irgendwie megamäßig oben auf, sondern ihr schaut hinein, was ist das Ziel, was das Buch unterstützen darf, was derjenige erreichen möchte und richtet es danach aus. Genau, also in dem Fall hast du ja schon ein Business, das funktioniert. Du kennst ja deine Zielgruppe, du weißt, was du vermarktest, verkaufst, wie auch immer. Und genau, das ist dann der Katalysator für dein eigentliches Angebot. In dem Sprich, kommst du da eigentlich super einfach auf das Buch-Thema an sich. Wie du weißt, wir denken in Game Changer, in diese kleinen Kniffe, diese kleinen Nuancen, die kleinen Veränderungen in einer Herangehensweise, in einem Ansatz, in einem Prozess, in einem Modell, die vielleicht den großen Unterschied machen. Wenn du mal so aus deiner Perspektive, sagen wir mal, mit deinem eigenen Buch zu mehr Wachstum, zu mehr Erfolg, wie auch immer du Erfolg definierst, was wären so zwei, drei Game Changer, wo du sagst, die machen schon den Unterschied? Der erste Punkt, mach es einfach. Du hast wirklich nichts zu verlieren, außer wenn du es halt nicht machst, dann hast du es schon verloren. Und der nächste Punkt, das Thema Perfektionismus ist wie so eine Bremse oder wie eine Handbremse, wenn du auf der Autobahn fährst, einfach die Handbremse die ganze Zeit angezogen, du wirst nicht vorankommen und es muss halt nicht perfekt sein. Man sollte einfach diesen Gedanken ablegen, es muss das perfekte Buch sein, es muss einfach perfekt sein. Wird nicht funktionieren, ist gar nicht notwendig, braucht man nicht. Und der nächste Punkt, man sollte es wirklich nicht auf so ein Podest stellen. Also ja, gesunder Respekt zum Thema Buch, ist immer gut, weil es ist halt sehr viel Arbeit, aber es ist jetzt nicht so, dass du dann, weiß nicht, direkt über Nacht super erfolgreich wirst oder direkt alle Menschen kennen dich oder Sonstiges, sondern es ist halt eine Möglichkeit, um dein Business voranzubringen. Dementsprechend sollte man es wirklich nicht als Krönelabschluss der Karriere sehen, sondern als Einschritt auf der Karriereleiter, als Einschritt auf dem Weg zum Ziel. Großartig. Also einfach machen, Perfektionismusmodus ausschalten, das Buch nicht aufs Podest stellen, es ist nicht die Buch, sondern es ist ein Buch, es ist ein Buch, was du schreibst, was als Teil deines Gesamtprozesses zu sehen ist. Großartig. Alex, danke für diese Einblicke. Wo kann man euch finden, wenn man mit euch in Kontakt treten möchte? Wo kontaktieren wir euch? Wir sind bei LinkedIn, da finden wir uns direkt. Alexander Reinhardt oder Friedrich Knecht oder www.books.net, einfach unsere Website. Und ja, das sind so die beiden primären Anlaufstellen. Großartig. Danke dir für deine Zeit und ich darf nur allen zurufen, kommt in die Umsetzung und schreibt eure eigenen Bücher. Bis dahin. Ich hoffe, dir hat dieses Interview gefallen. Ich hoffe, du konntest ein bisschen was mitnehmen. Ich hoffe, dass diese zehn Schritte, die wir dort auch demastiert haben, als auch die einzelnen Game Changer und Tipps, dass die vielleicht auf den Nährboden fallen bei dir, dass du dich nun berufen fühlst, entweder dein Buchprojekt endlich mal zu Ende zu führen und zu Ende zu bringen beziehungsweise ein neues Buchprojekt oder vielleicht auch dein erstes Buchprojekt zu starten und entweder nach den zehn Schritten vorzugehen, die Alexander hier demaskiert hat oder dir vielleicht auch Hilfe zu holen von Alexander und Fredericke oder auch von jemand anderem dort draußen im Markt. Wir werden seine Webseite www.bookspad.net slash Buch werden wir hier in den Shownotes verlinken, sodass du dann auch in der Lage bist, dir das Buch zugänglich zu machen, von dem er gesprochen hat, wo diese Schritte nochmal demaskiert werden und die dir vielleicht nochmal ein Stück weit mehr Tiefgang geben über das, was notwendig ist. Und wenn du sagst, du möchtest das schneller voranbringen, du möchtest vielleicht in den Austausch kommen um deine Strategie, wie kriegst du Wachstum in deine Selbstständigkeit, wie bist du in der Lage, den Auftrag deines Lebens zu machen und dadurch immer weiter in deiner Selbstständigkeit zu wachsen, sodass der nächste Auftrag des Lebens, der nächste Auftrag des Lebens und der nächste Auftrag des Lebens immer wieder kommt, dann buch dir gerne einen Termin bei uns unter www.d-körtings.com slash Termin und dort sprechen wir gerne über deine aktuelle Situation, wo vielleicht ein Buch bei dir auch eine Rolle spielen kann und welche möglichen notwendigen nächsten Schritte, nicht nur zum nächsten Buch, sondern auch für dein eigenes Wachstum relevant sind für dich als Selbstständiger oder Unternehmer oder für deine Firma. Und da freuen wir uns riesig drauf, dich auf der anderen Seite kennenzulernen in diesem Sinne. Viel Spaß und komm in die Umsetzung mit den Impulsen, die du hier bekommen hast. Der Thorsten von den Körtings. Bis dahin. Ciao, ciao.