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Folge 562: KI-Support-Automatisierung live bauen: So geht's für Handwerker
#562 14.09.2026 · 4:50 min

KI-Support-Automatisierung live bauen: So geht's für Handwerker

TJ baut in Echtzeit – ohne Vorbereitung, direkt im Call – eine KI-gestützte Support-Automatisierung für Handwerker Andi. Der eigentliche Engpass liegt nicht bei fehlenden Kunden, sondern bei der Zeit dahinter. Du siehst

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TJ baut in Echtzeit – ohne Vorbereitung, direkt im Call – eine KI-gestützte Support-Automatisierung für Handwerker Andi. Der eigentliche Engpass liegt nicht bei fehlenden Kunden, sondern bei der Zeit dahinter. Du siehst Schritt für Schritt, wie ein echter Anwendungsfall vom Gespräch zum laufenden System wird – und was das für dein eigenes Business bedeutet.

Live und ohne Vorbereitung: Warum das kein Zufall ist

TJ startet die Session ohne ausgearbeitetes Konzept. Keine Folien, kein Briefing-Dokument – stattdessen das rohe Gespräch mit Andi, direkt hochgeladen. Das ist Methode, kein Improvisationstheater. Der Punkt: Wer KI als Entwicklungspartner einsetzt, braucht keinen perfekten Input, sondern den echten Kontext. Ein schlanker Prompt plus das aufgezeichnete Kundengespräch reichen aus, um die KI zielgenau auf den Anwendungsfall einzustimmen. TJ formuliert es bewusst so: erst lesen lassen, noch nichts umsetzen, Fragen stellen, dann Anweisungen folgen. Dieses schrittweise Einführen verhindert Rauschen und hält den Output fokussiert.

Andis echter Engpass: Nicht Leads – sondern Zeit

Andi ist Handwerker und hat sein Marketing im Griff. Seine Google-Ads-Strategie bringt Kundenanfragen rein – das funktioniert. Das Problem sitzt woanders: Er muss zu viel im Business selbst erledigen. Mehr Zeit würde direkt mehr Aufträge bedeuten. Genau hier setzt die Automatisierung an. Diese Diagnose ist ein Muster, das TJ immer wieder beobachtet: Wer über Engpässe nachdenkt, landet oft zuerst beim Marketing. Der tatsächliche Flaschenhals liegt aber meistens in den manuellen Prozessen dahinter. Erst wenn der operative Druck sinkt, kann Kapazität für Wachstum entstehen.

Support-Anfragen nahezu vollautomatisch beantworten

Der konkrete Anwendungsfall: Support-Anfragen sollen nahezu automatisch beantwortet werden. TJ zeigt live, wie er die KI darauf einschwenkt – mit dem Gesprächsprotokoll als Wissensbasis, ohne aufwendiges Datenmodell. Der Prompt ist bewusst schlank gehalten. Die KI liest die Dokumente, orientiert sich am realen Gespräch und wartet auf weitere Anweisungen, bevor sie handelt. Das Ergebnis ist ein System, das Routineanfragen übernimmt und dem Handwerker den Kopf freihält – für die Aufgaben, die tatsächlich seine Persönlichkeit und sein Urteil erfordern.

TJs Automatisierungsphilosophie: Alles wegkaisieren bis zur Ununterbrechbarkeit

TJ beschreibt das Prinzip des Koerting Institute mit einem klaren Satz: alles wegkaisieren und disruptieren – bis zu dem Punkt, wo es nicht mehr disruptierbar ist. Dieser Punkt ist erreicht, wenn nur noch der Mensch zählt. Er erzählt, wie er Thorsten gegenüber sagte, dass inzwischen so gut automatisiert sei, dass er nichts mehr administriert. Stattdessen bereitet er den KI-Connect vor, plant den Menti-Summit für den Inner Circle, entwickelt Workshop-Inhalte. Hunderte Kunden betreuen, ohne in Admin-Arbeit zu versinken – das ist kein Versprechen, sondern der beschriebene Ist-Zustand. Sobald manuelle Prozesse und damit verbundene Fehler auftauchen, wird disruptiert.

Fazit: Erst den Engpass finden, dann automatisieren

Diese Episode ist ein seltenes Format: echte Entwicklungsarbeit, live dokumentiert, ohne Netz. Der größte Lerneffekt liegt nicht im technischen Detail, sondern in der Denkreihenfolge: Engpass lokalisieren, dann gezielt automatisieren – nicht umgekehrt. Andi hatte kein Lead-Problem. Er hatte ein Zeitproblem. Die KI-Lösung greift genau dort. Wer dieses Muster versteht, hört auf, KI-Tools auf funktionierende Unternehmensbereiche anzuwenden, und richtet den Blick stattdessen auf den echten Flaschenhals. Das ist der Unterschied zwischen einem weiteren Experiment und einem System, das tatsächlich etwas verändert.

Das nimmst du mit

  • Suche den Engpass zuerst im operativen Alltag, nicht im Marketing – Andi hatte genug Kundenanfragen, sein Problem war die Zeit dahinter.
  • Ein schlanker Prompt plus das echte Kundengespräch als Kontext reichen aus, um KI zielgenau auf einen Anwendungsfall einzustimmen – kein aufwendiges Briefing nötig.
  • Support-Anfragen lassen sich nahezu vollautomatisch beantworten, wenn die KI den realen Gesprächskontext als Wissensbasis bekommt.
  • Automatisierung greift am stärksten, wenn du sie bis zur Grenze treibst – bis nur noch das übrig bleibt, was echte menschliche Präsenz erfordert.
  • Manuelle Prozesse erzeugen nicht nur Zeitverlust, sondern auch Fehleranfälligkeit – beides ist ein Signal, sofort zu automatisieren.
  • Wer administrative Last abbaut, gewinnt Kapazität für das, was kein System ersetzt: das direkte Kundenerlebnis und strategische Vorbereitung.

Kapitel

  • 00:00 Hook: Ohne Netz und doppelten Boden – TJ startet live
  • 00:21 Der Prompt: KI auf den Anwendungsfall einschwingen
  • 01:15 Andis Engpass: Nicht Leads, sondern Zeit im Business
  • 02:30 Warum schlanke Prompts + echte Gespräche reichen
  • 03:30 TJs eigene Automatisierungsphilosophie: alles wegkaisieren

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Das Transkript zum Nachlesen

immer ohne Netz und doppelten Boden. Wir haben nämlich hier das Team und da die Anwendungsfall Pipeline und dann haben wir hier den Andi und dort die Gespräche. So und diese Gespräche, die lade ich jetzt hoch und dann gibt es einen schlanken Prompt. Immer ohne Netz und doppelten Boden. Wir haben nämlich hier das Team und da die Anwendungsfall Pipeline. Und dann haben wir hier den Andi und dort die Gespräche. So und diese Gespräche, die lade ich jetzt hoch und dann gibt es einen schlanken Prompt. So wir werden jetzt in den nächsten Minuten hier ein Anwendungsfall umsetzen und entwickeln. Und dazu bitte ich dich zuerst mal diese Dokumente zu lesen und dich allumfänglich auf diesen Anwendungsfall, nämlich Support Anfragen nahezu automatisch zu beantworten, dich darauf einzuschwingen. Zu schwingen. Sehr gut. Es geht hier um die Support Anfragen eines Unternehmens, die nahezu vollautomatisch zu beantworten sind. Alles andere kannst du hier in diesem Gespräch erst mal ignorieren. Weitere Details kommen dazu. Bitte noch nichts umsetzen. Falls du jetzt schon Fragen hast, dann kannst du sie gerne stellen. Anweisungen kommen danach. So ganz kurze Unterbrechung. Du kennst vielleicht noch nicht das KI Café des Curtin Instituts, eines der führenden Formate im deutschsprachigen Raum. Mit über 400 Teilnehmern kommen wir jede Woche Mittwoch von 8.30 Uhr bis um 10 Uhr zusammen und lassen uns inspirieren. Wir geben neue Impulse mit dazu. Wir haben spannende Anwendungsfälle, die wir live auf der Bühne lösen. Wir haben Experten mit am Start, die wir interviewen, die uns Einblicke hinter die Kulissen geben und vieles, vieles mehr. Und das in einer spannenden Community. Und du kannst kostenlos dabei sein. Melde dich gerne an unter curtin-institut.com slash KI minus Café. Und wir sehen uns nächste Woche Mittwoch um 8.30 Uhr. Bis dann. Ich mache das bewusst so, dass ich hier kein dickes, schweres Gerät auffahre, sondern dass er sprich das Gespräch, was ich mit das Gespräch, was ich mit Andi geführt habe, hier hochladet. Und das Gespräch mit Andi, da ging es die erste Viertelstunde um seinen ursprünglichen Anwendungsfall, auf den wir gleich zu sprechen kommen, wenn wir hier mittendrin sind. Aber das Weiterführende, was wir hier besprochen haben, war eben genau dieser Anwendungsfall. Ja, wir haben nämlich auf den Engpass geschaut von Andi. Der Engpass im Business. Und er sagt, na ja, also ich kriege ja vorne schon Kunden rein. Das klappt doch alles sehr gut. Andi hat eine Google AdSense Strategie oder AdWords Strategie. Sprich, er schaltet Google Werbung und das können wir nachher mal durchgehen. Ist super spannend, wie er da konvertiert und welche Ergebnisse er dort erreicht. Und auch die Quintessenz, die man daraus ziehen kann. Aber er sagt, muss so viel im Business selber machen. Das Business, da geht es um Persönlichkeit. Und wenn ich mehr Zeit hätte, dann wäre ich in der Lage, auch entsprechend mehr Aufträge abzuwickeln. Und wir haben ja immer gesagt, auch bei uns im Business, dass, genau, ich wollte hier noch Return drücken, weil dort werden wir jetzt mal Opus Maximal. Das reicht uns für diese Stelle, werden wir schon mal ausführen. Könnt ihr so ein bisschen mitlesen. Und ihr wisst, dass wir hier im Institut alles weg KI-sieren und disruptieren, bis zu einem Punkt, wo es nicht mehr disruptierbar ist, nämlich bis dahin, wo es nur noch um den Menschen geht. Ja, das wäre, ich habe es heute Morgen zu Thorsten gesagt, habe gesagt, ist schon alles so geil automatisiert, ich habe nichts mehr zu tun. Und ich kann mich voll um das Kundenerlebnis, voll um das kümmern, was unsere Kunden, wir haben hunderte von Kunden, die wir aktuell betreuen, kann ich mich voll darauf fokussieren, voll darauf vorbereiten, das KI-Connect vorbereiten. In zwei Wochen haben wir Menti-Summit für unseren Inner Circle, E-Workshops vorbereiten, dass wir da richtig geilen Content abliefern, dass sie richtig was lernt. Das wäre mir nicht möglich, wenn ich mit Admin-Arbeit irgendwie voll bin. Natürlich haben wir auch ein geiles Team, was mir da viel abnimmt. Aber immer dann, wenn ich merke, dass wir dort in manuelle Prozesse und damit vielleicht auch fehlerverbunden rein stolpern, dann disruptiere ich alles. Untertitel der Amara.org-Community