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Folge 560: KI-Qualität im Tiefgang: Praktikant vs. Experte – der echte Test
#560 07.09.2026 · 3:34 min

KI-Qualität im Tiefgang: Praktikant vs. Experte – der echte Test

Woran erkennst du, ob ein KI-Tool wirklich taugt? Nicht an Einzelfragen – sondern daran, wie es sich schlägt, wenn ein echter Arbeitskontext entsteht. TJ schildert zwei gescheiterte Setups mit Perplexity und wie Claude d

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Woran erkennst du, ob ein KI-Tool wirklich taugt? Nicht an Einzelfragen – sondern daran, wie es sich schlägt, wenn ein echter Arbeitskontext entsteht. TJ schildert zwei gescheiterte Setups mit Perplexity und wie Claude dasselbe Problem in fünf Minuten gelöst hat. Warum der Unterschied zwischen KI-Modellen erst im Tiefgang sichtbar wird – und was du daraus für deinen Workflow mitnehmen kannst.

Die Oberfläche lügt – warum KI-Qualität sich versteckt

Viele KI-Tools wirken auf den ersten Blick ähnlich leistungsfähig. Einzelne Fragen beantworten sie sauber, die Antworten klingen kompetent, das Interface ist flüssig. Der echte Unterschied zeigt sich erst, wenn du tiefer gehst: wenn aus einer Frage ein Dialog wird, wenn Zwischenergebnisse zurückgeliefert, bewertet und weiterverarbeitet werden müssen. Genau das ist der Moment, in dem manche Tools schlicht aufhören zu funktionieren – und du es ohne direkten Vergleich oft gar nicht merkst. TJ beschreibt diesen Punkt treffend: „Qualitätsunterschiede, die kannst du an der Oberfläche nicht erkennen."

Slack-Einführung abgebrochen: wenn das Kontextfenster nicht reicht

TJ wollte die Slack-Einführung in seinem Unternehmen mit Perplexity aufsetzen – und musste mittendrin abbrechen. Das Modell halluzinierte, lieferte mit „geschwellter Brust" Anweisungen, die inhaltlich weit vom Ziel entfernt waren. Der Grund: Das Kontextfenster reichte schlicht nicht aus. Je länger das Gespräch wurde, desto mehr verlor Perplexity den Faden. Was zu Beginn funktionierte, kippte in dem Moment, in dem der Arbeitskontext komplexer wurde. Ein klassisches Beispiel dafür, dass Einzelfragen kein verlässlicher Maßstab für die Leistungsfähigkeit eines Modells sind.

VPS-Installation: Trial and Error statt strukturierter Lösung

Der zweite Test war technisch anspruchsvoller: TJ versuchte, Mirofish auf einem VPS mit angebundenem Ollama zu installieren – eine mehrstufige Aufgabe mit Abhängigkeiten, Rückmeldeschleifen und echten Systemzugängen. Perplexity lieferte Trial and Error. Probier das, schau mal, probier das nochmal. Kein strukturiertes Vorgehen, kein klarer Plan. Das kostete Zeit – und Nerven. Der Wechsel kam nicht aus Ungeduld, sondern aus Vernunft: Wenn ein Tool nach mehreren Schleifen nicht weiterkommt, ist der sauberste Zug, den Kontext geordnet zu übergeben und neu anzusetzen.

Fünf Minuten mit Claude: strukturiert, ergebnisorientiert, gelöst

TJ übergab Claude den Kontext mit einem klaren Briefing: „Ich bin hier mit Perplexity dran, der kriegt's nicht auf die Reihe – guck mal drauf, verschaff dir ein Bild, dann lösen wir das." Claude bekam die nötigen Zugänge, analysierte die Situation und arbeitete sich in klar definierten Schritten vor: „Mach das, liefer mir das Ergebnis zurück. Mach das, liefer das Ergebnis zurück." Dieser Rhythmus aus Anweisung, Rückmeldung und nächstem Schritt ist der entscheidende Unterschied. Nach fünf Minuten war das gesamte Thema gelöst. Der Vergleich, den TJ zieht, trifft es gut: Perplexity war der Praktikant, Claude der Experte, den man dazuholt, wenn es drauf ankommt.

Fazit: Teste KI-Tools dort, wo es wirklich schwierig wird

Der wichtigste Punkt dieser Episode ist kein Produktvergleich – es ist eine Methode. Teste KI nicht mit Einstiegsfragen, sondern mit echtem Arbeitskontext. Geh tief, lass das Tool in Schleifen arbeiten, fordere Zwischenergebnisse zurück. Erst dort wird sichtbar, ob ein Modell wirklich strukturiert denkt oder nur gut klingt. Und wenn ein Tool nicht weiterkommt: kein stundenloses Trial and Error, sondern Kontext sauber zusammenfassen und ein anderes Modell neu ansetzen lassen. Das ist keine Schwäche – das ist effizienter Umgang mit den Werkzeugen, die dir zur Verfügung stehen.

Das nimmst du mit

  • Perplexity verliert bei längeren, mehrstufigen Aufgaben den Kontext und halluziniert – selbst mit Max-Account und Opus 4.
  • KI-Qualität ist an der Oberfläche kaum erkennbar: Der echte Unterschied zeigt sich erst, wenn du wirklich tief in ein Problem gehst.
  • Wenn ein Tool nicht weiterkommt, lohnt es sich, den Kontext sauber zu übergeben und mit einem anderen Modell neu anzusetzen – statt stundenlang Trial and Error zu betreiben.
  • Die Fähigkeit, strukturiert Teilaufgaben abzuarbeiten und Ergebnisse zurückzufordern, trennt brauchbare KI-Assistenten von teuren Zeitfressern.
  • Teste KI-Tools nicht mit Einstiegsfragen, sondern mit echtem Arbeitskontext – erst dort wird sichtbar, ob ein Modell wirklich taugt.

Kapitel

  • 00:00 Hook: Praktikant vs. Top-Experte
  • 00:12 Perplexity verliert den Kontext bei der Slack-Einführung
  • 00:28 VPS-Installation: Trial and Error mit Perplexity
  • 00:48 Wechsel zu Claude: strukturiertes Vorgehen, Problem gelöst
  • 01:30 Fazit: Qualitätsunterschiede zeigen sich erst im Tiefgang

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Das Transkript zum Nachlesen

Kompetent, das ist wie wenn du beim Praktikanten arbeitest und dann einen Experten hinzunehmst. Der Praktikant, Trial and Error, probier mal das, probier mal das, jetzt gucken wir uns das mal an, probier mal das und dann, das heißt mit dir komme ich nicht weiter, ja ich park dich jetzt, dann wollte der mir immer noch helfen, also der hat sich nicht abwimmeln lassen, aber ich hab ihn ignoriert, ja und dann habe ich mir den Top-Experten dazu geholt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht, nach fünf Minuten war das ganze Thema gelöst. Ja, sehr gut, perplexity aus eigener Erfahrung, nach einigen hin und her verhiert es völlig den Kontext. Ja, es ist fassbar, gestern und am Wochenende, ja also die Slack-Einflugen bei uns im Internet, die musste ich abbrechen mit Slack, weil der nur noch halluziniert hat und hat mit stolz geschwellter Brust gesagt, was ich da einrichten soll, aber es war völlig ab vom Konzept, weil das Kontextfenster irgendwie nicht ausreicht. Gestern habe ich versucht, die Mirofisch-Installation, die ich durchgeführt habe auf dem CorePS mit angebundenem Ullama, das ich einordnen kann, alles cool, don't worry, das war ein Trial and Error, was er gemacht hat und dann habe ich das Cloth gegeben, habe gesagt, ich bin hier mit perplexity dran, der kriegt es einfach nicht auf die Reihe, guck jetzt hier mal drauf, verschafft dir ein Bild und dann lass uns das lösen. Dann ist er dran, hat sich das angeschaut, ich habe ihm den richtigen Zugang gegeben, hat sich das angeschaut, gesagt, alles klar, jetzt mach das, liefer mir das Ergebnis zurück, jetzt mach das, liefer das Ergebnis zurück, jetzt mach das, liefer das Ergebnis zurück, jetzt haben wir noch einen Punkt, jetzt mach das, jetzt sollte es funktionieren. So, ganz kurze Unterbrechung, du kennst vielleicht noch nicht das KI-Café des Körting-Instituts, eines der führenden Formate im deutschsprachigen Raum, mit über 400 Teilnehmern kommen wir jede Woche Mittwoch von 8.30 Uhr bis um 10 Uhr zusammen und lassen uns inspirieren, wir geben neue Impulse mit dazu, wir haben spannende Anwendungsfälle, die wir live auf der Bühne lösen, wir haben Experten mit am Start, die wir interviewen, die uns Einblicke hinter die Kulissen geben und vieles, vieles mehr und das in einer spannenden Community und du kannst kostenlos dabei sein, melde dich gerne an unter www.körting-institut.com und wir sehen uns nächste Woche Mittwoch um 8.30 Uhr, bis dann. Unfassbar und da werden Qualitätsunterschiede deutlich, die kannst du an der Oberfläche nicht erkennen. Kommst du überhaupt noch perplex, ich habe die ganz normal, Chatbox in die Opus-Face, Wachse kauen, was weiß ich, es war ein Desaster, einzelne Fragen kriegt er gut hin, aber sobald du tiefer mit ihm gehst, also jetzt die Frage beantwortest, der mit einer Rückfrage kommt, du dann noch was machst, dann ist der in der Halluzination. Kannst du knicken, das war gestern da, das ist echt bezeichnend, wie lösungskompetent, das ist wie wenn du mit einem Praktikanten arbeitest und dann einen Experten hinzunimmst, der Praktikant, Trial and Error, probier mal das, probier mal das, jetzt gucken wir uns das mal an, probier mal das und dann sagst du, mit dir komme ich nicht weiter, ich parke dich jetzt, dann wollte er mir immer noch helfen, also er hat sich nicht abwimmeln lassen, aber ich habe ihn ignoriert und dann habe ich mir den Top-Experten dazu geholt, ein Unterschied wie Tag und Nacht, nach fünf Minuten war das ganze Thema gelöst.