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Folge 543: Manuelle Schritte automatisieren: TJs Prinzip für KI-Applikationen
#543 15.07.2026 · 6:54 min

Manuelle Schritte automatisieren: TJs Prinzip für KI-Applikationen

Sobald ein manueller Schritt mehrfach vorkommt und kein Mensch zwingend nötig ist, gehört er in die Applikation — so lautet TJs Kernprinzip. In dieser Folge zeigt TJ live, wie eine semantische Matching-Plattform in 45 Mi

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Sobald ein manueller Schritt mehrfach vorkommt und kein Mensch zwingend nötig ist, gehört er in die Applikation — so lautet TJs Kernprinzip. In dieser Folge zeigt TJ live, wie eine semantische Matching-Plattform in 45 Minuten entsteht, und erklärt, warum dieser Ansatz erst seit wenigen Monaten wirklich funktioniert. Wenn du verstehen willst, wo KI aufhört und Mensch anfängt, ist das deine Folge.

Die Matching-Plattform der KI Masterclass — live in Aktion

TJ zeigt live, wie die Matching-Plattform der KI Masterclass funktioniert: 80 von 150 Mitgliedern haben ihr Kompetenzprofil hinterlegt. Gibt man eine Projektanfrage ein — im konkreten Beispiel „Change und Kultur" — liefert die Plattform in 10 bis 15 Sekunden passende Kandidaten, inklusive prozentualem Match-Wert. Das System zeigt nicht nur, wer passt, sondern auch warum — und bietet direkt Kontaktoptionen per LinkedIn oder WhatsApp an. Dokumente lassen sich ebenfalls hochladen, das Matching wird dann noch granularer. Gebaut wurde das Ganze an einem Mittwoch im KI Café — in rund einer Dreiviertelstunde.

Agent oder Applikation — warum der Unterschied entscheidend ist

Viele denken bei KI-Automatisierung zuerst an Agenten. TJ setzt hier eine klare Grenze: Für skalierbare, wiederholbare Prozesse ist die Applikation der richtige Ansatz, nicht der Agent. Was dahinter steckt, ist technisch präzise: eine vektorisierte Datenbank mit semantischer Suche. Nur so kann das System verstehen, dass „Führung im Wandel" und „Change und Kultur" zusammengehören — ohne dass ein Mensch jeden Begriff manuell verknüpft. Der Agent eignet sich für andere Aufgaben; wer Prozesse wirklich skalieren will, braucht eine durchdachte Datenbankarchitektur im Hintergrund.

Warum der Durchbruch erst seit wenigen Monaten möglich ist

TJ betont ausdrücklich: Dieser Entwicklungssprung ist erst seit drei bis fünf Monaten realistisch. Mit Modellen wie Claude Opus 4.5, 4.7 und zuletzt Claude 4 (Fable) liefern KI-Systeme nach einer Stunde Entwicklungsarbeit nahezu fehlerfreie Applikationen. Das ist kein Hype — es verändert, was ein einzelner Unternehmer oder ein kleines Team in kurzer Zeit bauen kann. Wer dieses Zeitfenster jetzt nutzt, hat einen strukturellen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern, die noch auf den nächsten Hype-Zyklus warten.

TJs Prinzip: Der zweite Monitor als Entwicklungsmethode

Das Kernprinzip klingt einfach, verändert aber die Art zu arbeiten fundamental: Sobald du einen manuellen Schritt außerhalb der App machst und weißt, dass er häufiger vorkommt, automatisiere ihn sofort. TJs Methode dafür ist der zweite Monitor. Während du einen Prozess durchführst, entwickelst du parallel die Applikation, die diesen Schritt beim nächsten Mal übernimmt. Kein separates Projektmeeting, kein Lastenheft — sondern kontinuierliche Weiterentwicklung während der echten Arbeit. So wird der manuelle Schritt beim zweiten Durchlauf bereits durch die KI gelöst.

Fazit: Wo der Mensch bleibt — und wo er loslassen sollte

TJ zieht eine klare Linie: Dort, wo es „menscheln" muss — im Erstgespräch, beim Beziehungsaufbau, überall wo Vertrauen entsteht — bleibt der Mensch unersetzlich. Telefonbots für Outbound-Calls oder Avatare im Erstkontakt sind für ihn keine Option. Aber alles, was davor oder dahinter liegt und sich wiederholt, gehört in die Applikation. Das ist kein Entweder-oder, sondern eine saubere Arbeitsteilung: Mensch dort, wo Urteilsvermögen und Beziehung zählen — KI überall sonst. Wer dieses Prinzip konsequent umsetzt, skaliert Prozesse, ohne Qualität zu opfern.

Das nimmst du mit

  • Kommt ein manueller Schritt mehr als einmal vor und ist kein Mensch aus Prinzip- oder Qualitätsgründen nötig, automatisiere ihn sofort — ohne Aufschub.
  • Für skalierbare Prozesse brauchst du eine vektorisierte Datenbank mit semantischer Suche, keinen Agenten — der Unterschied ist architektonisch, nicht kosmetisch.
  • Überall dort, wo Vertrauen und Beziehung entscheiden — etwa im Erstgespräch — bleibt der Mensch. KI ersetzt dort nichts und sollte es auch nicht versuchen.
  • Die Qualität von KI-generierten Applikationen hat sich in den letzten drei bis fünf Monaten so stark verbessert, dass fehlerfreie Ergebnisse nach einer Stunde Entwicklung realistisch sind.
  • Der zweite Monitor ist eine Arbeitsmethode: Während du einen Prozess durchführst, entwickelst du parallel die Applikation, die ihn beim nächsten Mal übernimmt.

Kapitel

  • 00:00 Intro: Die Matching-Plattform der KI Masterclass
  • 01:23 Live-Demo: Semantische Suche und Projekt-Matching in 15 Sekunden
  • 03:10 Warum Applikation statt Agent der richtige Ansatz ist
  • 03:57 TJs Prinzip: Jeden manuellen Schritt automatisieren
  • 05:17 Zweiter Monitor als Methode: Prozesse während der Arbeit weiterentwickeln

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Das Transkript zum Nachlesen

Das ist erst seit drei, vier, fünf Monaten so richtig möglich, weil wir seitdem mit Opus 4.5, dann 6, dann 4.7, 8 jetzt Fable eine KI am Start haben. Wir haben ja die KI Masterclass, einige von euch haben schon Termine mit uns geführt und diese KI Masterclass hat eine Akademie. In dieser Akademie sind alle Inhalte dieser Masterclass enthalten, über 2000 Stunden Videocontent und vieles mehr. Was dort auch drin ist, ist eine sogenannte Matching-Plattform. Diese Matching-Plattform beinhaltet alle Menschen, die ein Kompetenzprofil angelegt haben, die Teil der KI Masterclass sind, die hier in Deutschland bzw. weltweit verstreut sind und dieses Verzeichnis, die haben hier ihr Kompetenzprofil hinterlegt. Wenn man auf das Kompetenzprofil geht, dann bist du in der Lage, wo ich meins hier drin habe oder wo ich das anzeigen kann, ist auch wurscht, bist du in der Lage, dich mit deiner gesamten Kompetenz zu, ich gehe mal kurz hier rein, Mitglieder suchen, genau, ich muss ja eigentlich meine eigene hier gut kennen, da haben wir den Thorsten Körting und dann haben wir hier mein Kompetenzprofil und dort wird alles beschrieben, was ich dahinterlegt habe, was ich bin, wer ich bin, was ich irgendwie so tue. So und um jetzt ein Projekt Matching hervorzubringen, so wie du das hast, du kriegst eine Anfrage irgendwo her. Ich nehme mal ein letztes Beispiel, heute Mittag war es Change und Kultur, semantische Besuche über eine Rack-Datenbank vektorisiert im Hintergrund, dauert das jetzt 10, 15 Sekunden, ich könnte ja auch eine komplette Projektanforderung reinschreiben, dann werden mir diejenigen, die aktuell in der Masterclass sind, wir haben 150 Mitglieder in der Masterclass, 80 davon haben ihr Kompetenzprofil angelegt und bekomme ich ein perfektes Matching, wenn ich das jetzt hier noch weiter ausführen würde, würde es sogar noch granularer werden und dann kommt semantisch gemappt dazu die richtigen Partner, es wird dir sogar gesagt, warum diejenigen, die richtigen sind. Das jetzt hier 10, 15 Sekunden, es kommt gleich zurück, könnt ihr das Ergebnis noch sehen, das ist die Daniela, das ist die Tine, das ist die Katrin, die Katja und die Yvonne, die Katrin kennt ihr alle, die hat ihr Kommunikationstraining 10 und irgendwo ist hier sicherlich genau durch den Wandel begleitet werden müssen, das interpretiert die KI auch als Change. Wenn wir jetzt hier weiter runterscrollen, dann sehen wir auch einen prozentualen Anteil, also wie hoch der Match ist, jetzt für diese sehr einfache Change und Kultur Anfrage bei der Katrin ist es 90 Prozent und wir sehen hier sogar einen Einwert und das kannst du alles super leicht in die KI sprechen, das anzupassen und wenn ich jetzt bei der Katrin draufgehe und sage, das möchte ich doch mal gucken, wie die Katrin hier dann im Detail aussieht, ich kann sie per LinkedIn anschreiben, ich könnte ihr per WhatsApp eine Nachricht schicken, ich kann einen Zwillingscheck machen, also gucken, passen wir irgendwie zueinander, wir könnten hier gemeinsam kollaborieren, das sind alles Punkte, die wir in diese Applikation mit reingebaut haben für unsere KI Masterclass Kunden und das, was dahintersteht, ist von der Ideologie ähnliches, was du brauchst, eine Datenbank, vorne gibt es eine Projektanfrage und das Geilste ist, wenn du das mit so einer Applikation machst, der Agent ist da nicht der richtige Ansatz, sondern du brauchst im Hintergrund einfach eine Datenbank, es braucht eine semantische Suche, da ist der Andreas ein perfekter Experte dafür, das Ganze muss vektorisiert werden, es muss gut abgelegt werden, damit eben auch Kultur im Wandel oder Wandel, Führung im Wandel oder sowas zu Change und Kultur entsprechend auch zugehörig wird. So, ganz kurze Unterbrechung, denn du weißt vielleicht noch nicht, dass wir jede Woche Mittwoch von 8.30 Uhr bis 10 Uhr ein offenes Format moderieren, das KI Café, das ist das führende Format im deutschsprachigen Raum mit 400 Teilnehmern jede Woche, die wir inspirieren, motivieren und durch die Welt der KI führen. Und wenn du da dabei sein möchtest, dann komm gerne auf unsere Webseite www.kirtinginstitut.com slash ki-café und dort kannst du dich kostenlos anmelden. Wir sehen uns, bis dann. Dafür eignen sich am besten solche Anwendungen und dein Fall ist wirklich vom initialen Ansatz her super einfach, haben wir in der Dreiviertelstunde Stunde am Mittwoch nächste Woche im KI Café gebaut. Ich bin dabei. Cool, großartig. Und diesen Entwicklungssprung für dich von, ich denke in Agenten, hin zu einer Applikation, das ist erst seit drei, vier, fünf Monaten so richtig möglich, weil wir seitdem mit Opus 4.5, dann 6, dann 4.7, 8, jetzt Fable, eine KI am Start haben, die nahezu, mittlerweile mit Fable 5, nahezu fehlerfrei nach einer Stunde Programmierentwicklung fehlerfreie Applikationen liefert, auf die du dann wie der Holger aufsetzt und der Holger mit der Ideologie dran geht, jetzt rede ich mir in Rage mit der Ideologie dran geht, weil ich ihm das auch ein bisschen eingetrichtert habe. Sobald du einen manuellen Schritt machen musst außerhalb der App und du weißt, dass er häufiger vorkommt, abgesehen da, wo es bei dir menscheln muss, Falk, das wirst du niemals, bitte, irgendeine Applikation übergeben und irgendwelche Avatare wegschicken und irgendwelche Telefon-Outbound-Calls machen, das wirst du nie tun. Aber sobald ein manueller Schritt mehrfach vorkommt, der nicht von einem Menschen aus Werte, aus Prinzipien oder anderen Gründen übernommen werden sollte oder weil er eben kritisch ist im Sinne des Ergebnisses, bei dir muss es menscheln, damit nachher der Match stattfindet, du brauchst das Gefühl und so weiter, das kannst du nicht in eine AI übergeben. Also dort, wo der Mensch notwendig ist, alles bis dahin sofort in die KI reinsprechen und direkt reinentwickeln lassen. Und deswegen sage ich jedem bei uns im Unternehmen und jedem da draußen, wenn ihr eure Projekte, nicht eure Projekte, eure Prozesse anders denken und anders unterstützen und anders disruptieren wollt, müsst ihr das, wie ihr es tut, während ihr es tut, mit einem zweiten Monitor, so arbeite ich immer, jetzt hier draußen nicht mehr, habe ich den drin gelassen, also kontinuierlich diese Anwendung, diesen Kern weiterentwickeln, sodass beim zweiten Mal der manuelle Schritt schon durch die KI beziehungsweise durch die Anwendung gelöst wird.