
Frag Maria: Speaker Interview (mit Daniel Gwerder)
Frag Maria: Wie ein digitaler Service-Agent echte Kundenprobleme löst
Im Vorfeld des KI Summit Germany in Bad Homburg spricht Daniel Gwerder über seine eindrucksvolle Reise von der Idee bis zur Umsetzung einer virtuellen Mitarbeiterin: Frag Maria. Was als ambitioniertes Projekt begann, ist heute ein funktionierendes Service-Tool mit echtem Impact und ein Paradebeispiel dafür, wie KI heute schon produktiv im Mittelstand eingesetzt wird.
Daniel Gwerder auf LinkedIn: ** LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/daniel-the-sales-expert/
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Vom Küchengerätehandel zur KI-Pionierarbeit Daniel Gwerder ist im Bereich Small Domestic Appliances (SDA) unterwegs und verantwortet dort die digitale Transformation. Mit "Frag Maria" hat er eine KI-gestützte, digitale Service-Mitarbeiterin geschaffen, die nicht nur FAQs beantwortet, sondern echte Kundendialoge führt auf mehreren Ebenen. Sein Credo: "Nicht in der Schublade lassen, sondern machen." Genau das hat er umgesetzt – von der ersten Konversation im Chat über Telefonanbindung bis hin zur Entwicklung eines Prototyps für echte, gesprochene Kommunikation. Mehr als ein Chatbot – eine Mitarbeiterin mit Charakter Maria ist kein typischer Chatbot. Sie hat ein Gesicht, eine Stimme und übernimmt echte Aufgaben im Kundenservice. Gwerder betont dabei, wie wichtig ihm ein menschennahes Design war… empathisch, freundlich, präsent. Kunden sprechen mit ihr, als wäre sie eine reale Person im Unternehmen. Die technischen Grundlagen wurden so gewählt, dass sie über Agenten-Systeme auf kompetente Fachmodule zugreifen kann und damit in Gesprächen gezielt Lösungen liefert. Umsetzung statt Theorie – ein Appell an alle Macher Im Interview wird deutlich: Gwerder will inspirieren, nicht theoretisieren. Sein Appell an die Teilnehmer des KI Summits ist klar: "Testet, geht live, habt keine Angst." Für ihn ist der größte Hebel nicht die Technologie selbst, sondern die Bereitschaft, KI im echten Business einzusetzen, mit echter Kundeninteraktion und messbarem Nutzen. Auch der Aufbau im Team, inklusive externer Partner, zeigt: KI ist keine Einzelleistung, sondern ein Zusammenspiel. Fazit: Emotion, Umsetzung, Vertrauen Die Teilnehmenden des KI Summit erwartet mit "Frag Maria" keine Theorie-Präsentation, sondern ein echtes Praxisbeispiel. Daniel Gwerder gibt nicht nur Einblicke in die Technik, sondern auch in die emotionale Seite der digitalen Kommunikation. Sein Ziel: Ein gutes Gefühl für die Chancen von KI im Business und der klare Aufruf, mutig in die Umsetzung zu gehen. Denn: „Wir dürfen. Wir können. Wir sollten."
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Das Transkript zum Nachlesen
Es ist wieder soweit. Das KI Summit Germany steht vor der Tür. Im Güterbahnhof Bad Homburg werden wir mit 200 KI-Enthusiasten auf die Gegenwart und die Zukunft der künstlichen Intelligenz schauen und mit einigen Experten auf der Bühne inspiriert. Und diese haben wir interviewt. Und das nächste Interview, das erlebst du hier. Viel Spaß. So, ja, hi. Hi Daniel Gwerda. Ich freue mich, dich zu sehen, Dani. Mein Lieber, wir duzen uns ja und kennen uns gut. Wir haben jetzt Dani Gwerda, jemanden aus der Schweiz, der jetzt gerade im Auto unterwegs ist und sich aber dennoch in Position gebracht hat für dieses Interview zum KI Summit Germany. Das gehört dem Institut am 30. und 31. Januar in Bad Homburg. Dani, großartig, dass du Zeit für uns gefunden hast. Sei doch so lieb und sag mir mal, wer du bist, welches Problem du löst und was dein Fokus ist beim Thema KI. Hallo Michael. Freut mich, dich hier wieder anzutreffen und danke für die Möglichkeit, hier kurz mich vorzustellen, vielleicht ein paar Fragen zu beantworten zu dem KI Summit. Ja, mein Name ist Daniel Gwerda. Stehe, glaube ich, so, wenn ich das Richtige sehe, auf dem Display. Ich komme aus der Schweiz, bin tätig im Handel, im SDA, also Small Domestic Appliances. Das ist mein Hauptgeschäft, wo wir die Elektrogeräte, hauptsächlich für die Küche, über B2B bis D2C in allen Vertriebskanälen vermarkten. In diesem Bezug, in der Digitalisierung, vor allem in der Transformation, hat das natürlich viel Potenzial, wenn man mit der AI effizienter arbeitet, sprich jede Customer Journey in der Form auch entsprechend bestücken kann und Lösungen in Bezug auf interne Pains, sei das in der Kommunikation, aber auch in der Bildung, aber auch die externen Möglichkeiten nutzt, wo man direkt mit den Kunden 24-7, sieben Tage in der Woche, in der Kommunikation sein kann. So, und die AI, was ist da so dein persönlicher Fokus, wie ist da so dein Hintergrund? Mein persönlicher Fokus hat sich ein bisschen entwickelt, über die vielen Möglichkeiten von der Ausbildung, die ich hatte, in die Welt der KI einzutauchen, hat sich bei mir herauskristallisiert, dass ich ein Typ bin, der nicht unbedingt alles in der Schublade halten möchte, sondern eher aus der Konserve herauslassen, testen, live gehen, schauen, was passiert, Erfahrungen sammeln und daraus entstanden ist eigentlich so die direkte Kommunikation mit dem Kunden über unseren Shop, darum auch FragMaria, seht ihr oben ein bisschen eingeblendet, über den Chatbot, über drei Module, die wir aufgebaut haben, drei Levels und so eigentlich in Direktkontakt, nicht nur Kundenbedürfnisse, Kundenverhalten, auch die Kundenproblematiken und alles, was dazwischen ist an Fragen, die du nicht über das Netz lösen kannst, eigentlich abzufangen und habe mich so ein bisschen in die Ecke getrieben, selber in der Kommunikation, also AI Conversational, so in diesem Bereich mich so zu positionieren. Ja cool, also das heisst, du bist im Endeffekt im Service Support deines eigenen Businesses mit der AI gestartet und hast die, soweit ich das weiß, natürlich auch direkt live getestet, also du hast, wie du sagst, nicht in der Schublade gelassen und theoretisch beschrieben, wie man es machen könnte, sondern FragMaria ist im Grunde von Beginn an live, ist das richtig? Nicht ganz von Beginn an, es braucht natürlich einiges an Setup, an Knowledge Base, die du einrichten musst, an Fragen, die du mal selber beantworten musst, die du selber kennst, mal schauen, wie das ganze Mädchen tickt, dann hat es ein Gesicht gebraucht, mein Ziel ist es, sie möglichst den Menschen nahe zu bringen, sie bleibt digital, ist klar, aber dass sie, ich sage jetzt mal, die Hürde bricht, wo Menschen mit der digitalisierten Version in einen Konflikt kommen, weil sie Angst haben oder sie vielleicht nicht zutrauen, mit ihr zu sprechen, das möchte ich nehmen mit einem visuellen Gesicht, mit Sympathie, mit Empathie und das haben wir so dann angerichtet und dann sind wir live gegangen und die Maria, die habe ich aufgesetzt bei Kitsch-More, das ist unser Hauptjob bei der Tavora Brands AG, wo ich die ganze Digitalisierung unter mir habe, ich bin dort auch Teilhaber, das macht es einfacher in den Entscheidungswegen, relativ schnell dann raus aus der Konserve raus, wo du es sonst bei Grossfirmen über verschiedenste Instanzen wahrscheinlich Schwierigkeiten hast, überhaupt live zu gehen und seitdem ist sie draussen und eigentlich für den Kunden da und tut einen recht guten Job. Cool, das heisst, du wirst in deinem Vortrag im Kern dann Maria, frag Maria, dann auch vorstellen, so wie du es gebaut hast, was sie leisten kann und dann auch live zeigen, wie das funktioniert. Genau, ich werde sie kurz rappen, das heisst, es wird eine Präsentation geben, damit ich Maria mal vorstellen kann, als eine digitale Persönlichkeit, für mich ist wichtig, dass sie einen Mitarbeiterstatus hat und nicht irgendein Chatbot, damit man auch merkt, dass sie kompetent ist, sie weiss nicht alles, aber sie weiss, wer es weiss, das ist so ein bisschen unser Slogan, das heisst, ich habe sie aufgebaut auf einer Plattform, wo sie dann auf verschiedenste Agenten zugreifen kann, die jeweils in den Themen kompetent sind und werde das gerappt mal ein bisschen vorstellen, damit man reinfloaten kann in die Welt von Maria, sie mal fassen kann und werde dann ganz sicher im Bereich live, da gehen wir von aussen mal rein, in die Maria rein, in Form von Fragen, Testen live aus dem Publikum, sie mal ein bisschen aus der Reserve locken und in einer zweiten Phase zeige ich dann auch hinten, wie die Maschine eigentlich funktioniert, wie sie die Agenten aktiviert, wie sie hin und her schaltet, je nach Thema, damit man das Feeling mal bekommt, was eigentlich hinter der Kulisse abgeht, das ist mal das Level 1 sage ich, wir haben dann eigentlich das Level 2, ist dann die Telefonie, das heisst in der Telefonie machen wir Live Call, also Maria nimmt die Telefone ab, mich erreichst du über die Firma so nicht mehr, da kommt zuerst Maria ans Telefon, wird dann das Thema mit ihr abhandeln und mir dann in der Agenda einen Terminvorschlag machen oder es weiterleiten oder grundsätzlich die ganze Problematik abhandeln mit dem Kunden, es gibt auch noch die dritte Version, das ist der PropTyp Level 3, wo sie dann wirklich live, wo du mit ihr live sprechen kannst, wo sie auch sich live bewegt, angehängt an Telefonie und auf der Plattform, ich sage jetzt dem Chat Plattform, dass das Miteinander in Kommunikation ist, so dass du, wie ich jetzt mit dir quasi in Kommunikation stehst, also die drei Levels, die ich zeigen möchte, anschliessend selbstverständlich für Fragen, Ideen, Inputs, was auch hinten da auf mich zugeworfen wird, auf der Bühne dann gerade stehe, sagst du mal so. Ja cool, du hast schon geframed im Endeffekt und eingerahmt, wie jetzt dieses Format von 20, 30 Minuten, das du da hast, wie du da vorgehst und was du real zeigst, super, also ein echter Umsetzungsgigant, den ich da versprechen kann, weil ich habe da ganz gute Einblicke. So ganz kurze Unterbrechung, falls du noch dabei sein möchtest beim KI-Summit Germany in Bad Homburg im Güterbahnhof am 30. und 31. Januar, wir haben noch einige Rest-Tickets, wir sind fast ausverkauft, dann geh auf www.ki-summit-germany.de und sichere dir dort ein Ticket. Wir freuen uns, dich dort zu sehen und jetzt weiter mit dem Interview. Was würdest du sagen, was können die Teilnehmer so an Inspirationen mitnehmen für sich und ihre eigenen Use Cases? Ich denke, das eine, was ich eigentlich vermitteln möchte, ist ein Appell an uns, die mit AI unterwegs sind und ich weiss, im Curtin-Institut sind alles wichtige, die haben alle Bock darauf, mal die Angst nehmen, einfach geht, tut, setzt um und nicht einfach Theorie und intern mal anwenden und mal schauen, wie es kommt, sondern einfach, wir müssen machen, wir müssen nach draussen, nach Vertrauen schaffen, es gibt so viel Fake, sage ich mal, die Medien schreiben nur über Negatives, es gibt aber auch unglaublich viel Positives und das möchte ich einfach mal transportieren. Das ist das eine. Das andere auch mal zu erleben, wie es heisst, wenn eine Lernkurve kommt von einem Bot, wie Maria ist, was sie bereits kann, welche Fähigkeiten sie entwickelt hat und das mal erleben, wie die in der Konversation mit ihr als Kunde eigentlich die Lösungen bringt. Dann vielleicht auch noch ein paar Daten, ich habe ein paar Daten aufbereitet, was sie bereits geleistet hat, in Bezug aber immer auch, und das möchte ich auch klar noch mal rüberbringen, in Bezug auf quantitativer Arbeit, weil qualitativ, Human in the loop, ist immer noch der Mensch, da haben wir wieder Angst davor, Jobverluste und so weiter. Diese Brücke möchte ich schlagen und dann einfach auch mal die Brücke schlagen in Form von den Partnerschaften, weil hinter Maria gibt es nicht nur Daniel Credes, es gibt auch den Michael Schmid, der sitzt da auch gleich im Code, es gibt noch andere Partner, es ist ein Teamwork, es ist auch ein Netzwerk, also ich sage, ich habe mit vielen austauschen können in der Community, wo wir sind, einfach da, da ist so viel Potenzial, wo wir miteinander ganz viel bewegen können und zwar viel Gutes bewegen können, das möchte ich ein bisschen rüberbringen. Die Maria ist jetzt noch nicht perfekt, die läuft wirklich noch in der Testphase, aber sie kann doch schon einiges bewegen, den Kunden oder den Usern oder zumindest den Zuhörer, Zuschauern, eine Welt zeigen, was möglich ist, mit einer ganz einfachen technologischen Lösung. Ja, grossartig, also gerade auch dein Appell, in die Umsetzung zu kommen und die Umsetzung dann auch zu nutzen und auch zu zeigen, aufzuzeigen, vielleicht auch an der einen oder anderen Kennzahl aus eurem Unternehmen, was da bewirkt wird und was da passiert in einem Service Support, der nicht mehr abgebildet wird über Menschen, sondern eben über einen, eine virtuelle Mitarbeiterin, großartig. Daniel, das ist schon, das ist schon, ja, sagen wir mal so, das ist schon in jedem Fall europäische Klasse, wir werden dieses Thema europäische Souveränität auch haben, das spielt natürlich beim Service-Thema auch eine Rolle, nicht so stark wie in anderen Branchen, wenn ich an die Gesundheitsbranche beispielsweise denke, aber natürlich wäre dieses Konzept von FragMaria, so wie du es auch aufgebaut hast, durchaus in viele andere Bereiche adaptierbar. Vielleicht zum Abschluss nochmal zusammenfassend, in einer Kernbotschaft von dir, in einem Satz, was werden die Einnehmer des Summits, was werden die von deinem Vortrag mitnehmen? Sie werden Emotionen mitnehmen, weil sie es erlebt haben, sie werden aber auch im Abspann mitnehmen, dass man das Ganze auch von der gewissen Datensicherheit auf den verschiedenen Plattformen gezeigt, wie ich es gelöst habe. Ich sage jetzt mal, eine gewisse Sicherheit mitnehmen, dass man darf, wir dürfen, es ist nicht alles verboten, Regulatoren oder Überregulationen hin und her. Ein gutes Gefühl, würde ich sagen, ich möchte mit dem Ganzen, kurz gesagt, ein gutes Gefühl geben, dass wir mit AI auf dem richtigen Weg sind, wenn wir es richtig tun, aber wir müssen es tun. Super, ganz großartig. Vielen, vielen Dank für diesen Abschlusssatz. Der passt so wie die Faust aufs Auge auf diesen Summit und natürlich auch zum Curtin-Institut. Danik Werder, wir freuen uns extrem auf dich nächste Woche, Ende nächster Woche auf dem KI-Summit Germany in Bad Homburg. Vielen, vielen Dank für deine Zeit, für dein kurzes Interview mit uns. Danke. Sehr gerne. Ich danke auch dir, Michael, und ich freue mich auf dich persönlich und alle anderen zu sehen. Bis dahin. Danke.