
KI & Kommunikation: Speaker Interview (mit Tine Wagenmann)
KI & Kommunikation: Wie Change mit konservativen Zielgruppen gelingt
Wenn Schulen, Stadträte und Verwaltungen auf KI treffen und zwar nicht mit Angst, sondern mit Neugier und Struktur. In dieser Episode spricht Torsten mit Tine Wagenmann über ihre Erfahrungen als Brückenbauerin zwischen innovativer Technologie und traditionsreichen Strukturen. Ihr Ziel: Menschen mitnehmen, statt sie zu überholen.
Tine Wagenmann auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/tinewagenmann/
Stabilität vor Geschwindigkeit In einer Welt, in der alles schneller wird, plädiert Tine für das Gegenteil: Erst Stabilität, dann Tempo. Gerade in konservativen Strukturen – von Gemeinden bis hin zu öffentlichen Einrichtungen – ist Veränderung ein sensibles Thema. Bevor KI-Tools überhaupt zur Sprache kommen, schafft Tine Raum für Vertrauen, Sicherheit und echte Verbindung. Denn nur, wenn der Mensch im Mittelpunkt steht, kann Technik sinnvoll integriert werden. KI als Türöffner statt Angstmacher Tine versteht es, Ängste ernst zu nehmen, ohne sie zu dramatisieren. Ihre Herangehensweise: verständlich, nahbar, praxisorientiert. Sie zeigt, wie durch einfache, klare Anwendungen erste positive Erlebnisse mit KI entstehen, ganz ohne Überforderung. Statt Druck und Technik-Sprech setzt sie auf Dialog, Neugier und greifbare Mehrwerte im Alltag der Zielgruppe. Beziehungsgestaltung mit KI Was Tine besonders macht: Sie nutzt KI nicht zur Effizienzsteigerung allein, sondern zur Beziehungsgestaltung. Sie übersetzt zwischen Denkwelten, baut Brücken zwischen Menschen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen und macht durch KI vor allem eines sichtbar: gemeinsame Chancen. Das Ergebnis sind Projekte, die nicht nur technisch erfolgreich sind, sondern menschlich tragfähig. Fazit: Menschen mitnehmen, nicht überholen Tines Kernbotschaft trifft den Nerv der Zeit: „Ich setze KI ein, um Menschen mitzunehmen – nicht, um sie zu überholen." Ein starker Impuls für alle, die vor der Herausforderung stehen, Neues in alten Strukturen zu etablieren. Wer wirklich etwas bewegen will, sollte zuerst zuhören und dann mit der richtigen KI-Strategie den Unterschied machen.
Noch mehr von Birgit und Torsten Koerting ... **Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 16:30 bis 18:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst
**Jede Woche Mittwoch um 16:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen.
Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/
Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer
Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert.
Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten.
Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/
Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder)
Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs.
Tausche dich mit über 2800 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch.
Initiiert von Birgit und Torsten Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution.
Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/
Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit
Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären.
Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/
Weitere Impulse im Netflix Stil ...
Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken.
Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/
**Der KI-Unternehmer auf die Ohren ...
** Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ...
über 440 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/
Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
Das Transkript zum Nachlesen
Es ist wieder soweit. Das KI-Summit Germany steht vor der Tür. Im Güterbahnhof Bad Homburg werden wir mit 200 KI-Enthusiasten auf die Gegenwart und die Zukunft der künstlichen Intelligenz schauen und mit einigen Experten auf der Bühne inspiriert. Und diese haben wir interviewt. Und das nächste Interview, das erlebst du hier. Viel Spaß. Es ist herausragend, dich jetzt hier dabei zu haben. Nicht nur in diesem Interview, sondern auch am 30. und 31. Januar, wenn wir mit unserem KI-Summit Germany das Jahr 2026 und damit auch den nächsten Schritt in der KI einleiten werden. Und du bist auch dabei und zwar nicht nur dabei, sondern auf der Bühne. Bevor wir zu deinem Vortrag kommen. Erstmal großartig, dass du hier bist. Beschreib dich mal aus deiner Perspektive. Wer bist du? Welches Problem löst du und für wen? Gib uns mal kurze Einblicke, Tine. Wer bin ich? Ich bin Architektin, Ingenieurin, Projektmanagerin, komme ursprünglich aus der medizinischen Forschung. Das heißt, ich habe schon eine Menge Menschen gesehen, eine Menge unterschiedliche Fragestellungen und Projekte gesehen und bin eine Macherin, Problemlöserin und bezeichne mich sehr gerne als eine Changemakerin. Welche Probleme löse ich? Ich gehe sehr gerne in Projekte rein, die erstmal sehr verworren sind, wo es viele Herausforderungen gibt. Und ich liebe das gerade zu ziehen und ich liebe das, die Menschen mitzunehmen. Und idealerweise das so einfach wie möglich und so leicht wie möglich zu machen und alle einzubinden und mitzunehmen, sodass wir am Ende, egal wie lange es dauert, egal wie komplex es ist, zu einem gemeinsamen, erfolgreichen, guten Ergebnis oder auch zu einem gemeinsamen, erfolgreichen, guten Workflow kommen, der dann von den Teilnehmenden alleine weitergeführt werden kann. Großartig. Und das klingt jetzt alles, irgendwie alles außer KI. Und KI spielt natürlich auch bei dir eine wichtige Rolle. Du hast mit Zielgruppen zu tun, die entweder nicht wollen können oder nicht dürfen, nämlich das Thema KI anwenden, umsetzen und überhaupt in sich mit reinzubringen. Du hast es mit Gemeinden zu tun, du hast es mit Stadträten zu tun, du hast es mit Schulen, mit öffentlichen Einrichtungen zu tun. Das sind deine Kunden. Und dort ist KI ja nun noch nicht so ganz etabliert oder auch integriert. Und jetzt ist natürlich die Frage, was ist der Kern deines Vortrages? Um was geht es da? Um was geht es bei mir? Bei mir geht es erstmal darum, Stabilität zu erzeugen, bevor ich Geschwindigkeit erzeuge. Das heißt, für mich steht der Mensch erstmal an erster Stelle. Den gucke ich mir erstmal an und den versuche ich mitzunehmen. Weil wir gerade in den von dir beschriebenen Konstrukten das mit Menschen zu tun haben, die aus sehr konservativen Strukturen kommen, aus langen Routinen, die für uns schon seit langem überhaupt nicht mehr denkbar sind. Wo diese Menschen sich aber sehr sicher fühlen und sehr schwierig ist, da Veränderung und Offenheit für unsere jetzige Entwicklung, gerade was das Thema KI angeht, etc. zu wecken, aufzubrechen und zu generieren. Das heißt, erstmal da die Stabilität und dann zu gucken, wenn die Menschen aufgeschlossen sind oder die Teilnehmergruppen aufgeschlossen sind oder die Teilnehmenden, wie kann ich das mit KI unterstützen? Und dann anhand von Beispielen die Leute mitzunehmen und ihnen zu zeigen, was das eigentlich für uns bedeutet in der gemeinsamen Zusammenarbeit im Projekt. Also du ein Advokat bist auch die KI als einen integralen Bestandteil nicht nur des eigenen Wirkens, sondern auch in der gemeinsamen Zusammenarbeit zu etablieren. So ganz kurze Unterbrechung. Falls du noch dabei sein möchtest beim KI Summit Germany in Bad Homburg im Güterbahnhof am 30. und 31. Januar. Wir haben noch einige Rest-Tickets, wir sind fast ausverkauft. Dann geh auf www.ki-summit-germany.de und sichere dir dort ein Ticket. Wir freuen uns dich dort zu sehen. Und jetzt weiter mit dem Interview. Was glaubst du löst deinen Ansatz für ein Problem bzw. welche Inspiration wird durch deinen Vortrag entstehen? Ja, dass wir erstmal sehen, dass wir keine Angst und keinen Widerstand vor KI brauchen. Also das ist einfach nicht nötig. Es ist unnötig, dass wir da erstmal die Sicherheit haben und dass wir dann aber wirklich sehen, was kann ich alles damit tun? Also was kann ich im Vorfeld schon bei sehr konservativen Verwaltungen, Projekten, Unternehmen auch bewirken, wenn ich sozusagen das in einer bestimmten Reihenfolge mache und wenn ich mir aber vorher schon die Zeit nehme mittels KI und mittels verschiedener Tools, die ich jetzt dann im Vortrag vorstelle, zu zeigen, wie kann man sich darauf vorbereiten? Und wie kann man die Leute aber relativ einfach dann dafür öffnen und mitnehmen? Und welche Tools machen da vielleicht auch Sinn? Und wie sehr sind wir, die wir dann diese Projekte leiten, auch vorbereitet auf die Menschen, mit denen wir es zu tun haben? Weil wir ja immer mit sehr unterschiedlichen Charakteren zu tun haben und das vergessen wir oder geht unter, weil wir ja in einer sehr schnellen Welt unterwegs sind, die wir in unserer KI-Bubble sind. Aber wir haben ja noch mehr und die müssen wir auch alle mit rein. Die dürfen wir alle mitnehmen. Und du bist ja auch eine, die jetzt nicht zwingend langsam in der Welt unterwegs ist, sondern eher dynamisch und schnell. Du stehst auch für zielgruppengerechte Kommunikation, weil du bist natürlich diejenige, die auch in deinen Kontexten zwischen unterschiedlichsten Parteien, Stakeholdern und Beteiligten und Betroffenen nicht nur kommunizieren, sondern speziell auch vermitteln darfst, sie zusammenbringen darfst. Und dein Ansatz hilft ja auch dabei. Was macht deinen Ansatz so besonders? Was macht den einzigartig? Was macht den bemerkenswert, sodass er sich den Raum nehmen darf, auch auf der Bühne am 31. Januar, an dem zweiten Tag unseres KI-Summit? Also was macht meinen Ansatz so besonders? Es ist ja so, wenn wir KI nutzen, da wiederhole ich mich, dann geht es immer um Standardisierung, Effizienz oder Beschleunigung. Und ich nutze das in der Beziehungsgestaltung, so würde ich es mal formulieren. Und ich übersetze irgendwie dann die Denklogiken. Und wir nehmen aber auch die Angst. Wir fangen gar nicht an, das irgendwie kleinzureden. Wir fangen gar nicht erst an, Angst kleinzureden, sondern wir lernen das und wir machen das Lernen sichtbar und den Benefit, den wir daraus erzielen können in unserem Projekt. Es wird sehr spannend werden, weil du wirst uns natürlich Einblicke geben, auch hinter die Kulissen solch einer herausfordernden Kommunikation oder auch Begleitung von Projekten mit Zielgruppen und natürlich ohne Bewertung mit Zielgruppen, die noch nicht so viele Berührungspunkte hatten mit der KI, die vielleicht auch überfordert sind von dem Ganzen. Nicht Ablehnung, aber auch nicht Abwehr, aber Respekt und auch vielleicht auch Angst ein Stück weit haben durch Unkenntnis, das aufzubrechen. Was glaubst du, wird die Kernbotschaft sein, die du allen zurufen wirst von der Bühne, vielleicht an die gerichtet, die dann auch bei dir sein werden bei dem Vortrag, aber auch an diejenigen gerichtet, die vielleicht nicht die Möglichkeit haben, an dem Vortrag live mit dabei zu sein? Also die Kernbotschaft könnte sein, dass ich die KI einsetze, um die Menschen mitzunehmen und nicht, um sie zu überholen. Cool. Mega Abschlusssatz. Herausragend. Tine, ich freue mich. 30. 31. Januar. Wir nehmen das Interview hier am 16. Dezember auf, so kurz vor der Weihnachtswoche. Es sind noch ein paar Wochen hin. Ich glaube, auf unserer Website sind irgendwie 43, 44 Tage, wenn ich es richtig im Sinn habe. Es wird großartig, dich dabei zu sein und auch vielleicht den einen oder anderen, der jetzt hier gerade zuschaut. 30. 31. Januar im Güterbahnhof in Bad Homburg. Ziemlich alte, auch historische Location, die genau für dieses Format wie geschaffen ist, weil sie den Übergang gestaltet zwischen der Historie und einem Neuanfang, weil sie es auch komplett neu renoviert. Und wir freuen uns riesig, euch alle und dich da begrüßen zu dürfen, neben den über 200 Teilnehmern, die dabei sein werden. Das wird großartig. Und zwei tolle Tage warten dort auf uns. Tine, danke, dass du dir die Zeit genommen hast und danke, dass wir dort ein Stück weit reinblicken durften. Sehr gerne. Ich freue mich auf alles, was daraus entsteht.