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Folge 49: Perspektivwechsel
#49 24.06.2022 · 10:41 min

Perspektivwechsel

Du wirst es kennen, dass du auf anderen Events bist und überlegst, was diese so besonders macht. In dieser Folge erklär ich dir, wie du es schaffst, dich in andere Events reinzudenken, um so andere Perspektiven einzunehm

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Du wirst es kennen, dass du auf anderen Events bist und überlegst, was diese so besonders macht. In dieser Folge erklär ich dir, wie du es schaffst, dich in andere Events reinzudenken, um so andere Perspektiven einzunehmen.

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Das Transkript zum Nachlesen

Ich möchte euch noch einen Impuls mitgeben oder zwei, drei, das machen wir ganz schnell. Ich hoffe, dass ihr noch dabei sein könnt. Eine Idee auch für dich bezüglich, Heiko, für die Messen oder auch Events. Ich bin vor einigen Jahren auf allen kostengünstigen Zwei-Tages-Events der großen Facilitatoren in Deutschland rumgetourt. Dirk Kreuter, Christian Bischof, Marc Galall, Jürgen Höller, Tobias Beck und noch zwei, drei andere. Und habe mir die alle angeschaut und zwar mit ganz unterschiedlichen Perspektiven. Und ich darf euch sagen, aus der Vertriebsoffensive beispielsweise ein Zwei-Tages-Event sind 116 Seiten Dokumentation entstanden. 116 Seiten, die ich während des Events mitgeschrieben habe und zwar angefangen. Und das ist das, was ich als Impuls euch gleich gesammelt mitgeben möchte. Angefangen, ihr könnt das pinnen oder ich nehme mich kurz hier in das Spotlight. Angefangen mit der Bühne. Ja, ich habe als erstes, was ich gemacht habe, ich habe die Bühne fotografiert und habe genau geschaut, wie seine Bühne entsprechend aufgebaut ist. Ich habe reflektiert, wie macht der eine Pausenankündigung? Der sagt nicht, in 30 Minuten geht es weiter, sondern weiter geht es um 16 Uhr. Habe ich bis dahin immer falsch gemacht. Habe mich gewundert, dass die Leute zu spät kommen, inklusive mir, inklusive des Logos dort unten. Ja, dann solche kleinen Spotlights an der Wand, sprich ich habe mir den Rahmen genau angeschaut. Ja, bin dann durch die Hausaufgaben, die ich mir selbst mitgenommen habe, ich habe selbst solche Videos, das waren Verkaufsvideos, die habe ich demaskiert, damals schon. Ja, ich habe die damals, das ist vier, fünf Jahre her, damals schon runtergebrochen auf die einzelnen Bestandteile, um sie dann auch auf Videos, die ich mache, entsprechend zu übertragen. Natürlich ist nicht meine Motivation die, die der Dirk Kreuter in seinem Video publiziert hat. Es ist nicht sein Hintergrund, der dort reflektiert wird, sondern meine. Also übernehme ich eine Struktur und mache sie mir zu eigen. Und so bin ich hier, das waren jetzt einzelne Hausaufgaben, habe viele auch umgesetzt an der Stelle. Und habe jetzt hier beispielsweise auch die komplette Agenda demaskiert. Ja, wie ist er aufgetreten? Ja, was waren seine Kernbotschaften, die da mit drin sind? Was für Sachen hat er gezeigt? Und die Botschaft, die ich euch mitgeben möchte an der Stelle, ja, selbst, naja gut, ich kann jetzt hier auf alles eingehen, aber das machen wir nicht. Die Botschaft, die ich euch mitgeben möchte, versucht verschiedene Perspektiven einzuleben, die euch in einen anderen Kontext wieder vertriebsoffen bringen. Und zwar, natürlich seid ihr dort, jetzt in diesem Fall der Vertriebsoffensive, seid ihr Teilnehmer. Sprich, ihr dürft überprüfen, was macht das mit mir, was der vorne erzählt? Durch welche Transformationen gehe ich durch? Was wird bei mir anders? Welche Glaubenssätze werden bei mir geankert? Also ihr mit einer so kleinen Helikopterperspektive auf euch selber drauf schaut und überprüft, was macht dieses Format, jetzt in dem Fall die Vertriebsoffensive, was macht das mit dir? Was macht das mit dir, ja, was wirkt auf dich, was wirkt nicht auf dich und was tust du damit? Also diese eigene Reflexion als Teilnehmer, als Besucher, jetzt in deinem Fall als einer solchen Messe. Das, was ich auch gemacht habe bei Kreuter, bei Bischof, bei den intensiven Formaten wie Tony Robbins, UPW, die vier Tage, wo ich auch gewesen bin, damals auch 200 Seiten mitgeschrieben, da gucke ich nicht nur auf mich und schaue, dass ich durch die Prozesse gehe, sondern ich gucke, was passiert bei meinem Nachbarn? Was passiert bei denen gerade? Womit beschäftigt der sich gerade? Folgt der irgendeinem Aufruf, bewerte jetzt meinen Vortrag oder schreib mal in dein Handy? Oder fängt der gerade an zu weinen, weil gerade was bei ihm passiert? Sprich, wenn Übungen, wenn Inhalte vermittelt werden in solchen Formaten, gucke ich auch auf die Teilnehmer. Was macht das mit denen? Aber noch eine viel wichtigere Perspektive ist, die des Helikopters auf das gesamte Event. Weil ich will von dem Event lernen. Ich bin Facilitator. Wir schaffen hier Rahmen. Wir machen Großgruppenmoderationen für Unternehmen. Wir machen Keynotes. Und natürlich gucke ich, wie macht der Kräuter das? Und deswegen fotografiere ich die Bühne. Ich demaskiere seine Videos. Ich gucke, mit welchem Skript geht er da vorne dran. Dann hat er hier eine Dame gecoacht, die auf der Bühne saß. Und dann hat er eine Live-Intervention gemacht. Und die Live-Intervention, die habe ich dokumentiert. Wie hier diese Live-Intervention stattgefunden ist. Und die Fragen, die er gestellt hat. Wie er durch den Prozess gegangen ist mit demjenigen. Sprich, ich nehme eine Helikopter-Perspektive ein. Und schaue, was passiert hier in dem gesamten Rahmen. Und zwar von der Registrierung und sogar noch davor bis zur Nachbereitung des gesamten Events. Schaue ich mit einer großen Helikopter-Perspektive drauf. Und natürlich schaue ich auch aus der Perspektive des Trainers in dem Fall. Oder des Fassilitators drauf. Und ich schaue, wie macht der eine Live-Intervention? Wie steht der auf der Bühne? Wie oft ist er auf der Bühne? Wann läuft er da rein? Welche Modelle nutzt er? Wie ist er in der Lage, die Teilnehmer zu inspirieren? Und was kann ich mir dafür anleihen machen? Beziehungsweise, wo sage ich, das mache ich anders. Beziehungsweise, ich erkenne eine Lücke für mich, wo ich reinstoßen kann, ohne jetzt andere zu verdrängen. Ganz im Gegenteil. Sondern das, was ich mir als Anleihen mitnehme, zu ergänzen mit dem, was mich ausmacht. Beziehungsweise, wo ich sage, da setze ich noch mal eine andere Note mit rein, weil das bin ich. Und diese unterschiedlichen Perspektiven könnt ihr einnehmen. Genauso bei dir, wenn du über die Messe gehst. Wenn du über die Messe gehst, versetzt dich mal in die Perspektive des Ausstellers. Versetzt dich in die Perspektive des Veranstalters. Versetzt dich hinein, was macht das mit den anderen Besuchern dieser Messe? Nehmen die Unterlagen mit? Wie gehen die an den Ständen vorbei? Sind die Teilnehmer, das war bei der Bankenmesse in Frankfurt immer der Fall, da waren 5% Besucher und 95% derer, die da rumgestreunt sind, waren die, die sich gelangweilt haben, weil bei ihnen keiner am Stand war. So, das erkennst du aber nicht, wenn du mit einer anderen Perspektive dort drauf schaust. Und natürlich, wo kann ich was übernehmen? Wo kann ich was übernehmen als Teilnehmer? Welche Unterlage hole ich mir? Mit welchem Gespräch? Oder mit welchem Anbieter oder Aussteller gehe ich ins Gespräch? Also, die Schlüsselbotschaft hier dahinter ist, nehmt unterschiedliche Perspektiven ein, wenn ihr euch inspirieren lasst. Und schreibt der Still-Like-the-Artist-Autor, das sagt der nicht. Diesen Impuls gibt er dir nicht, mit anderen Perspektiven drauf zu schauen, sondern der spricht das immer noch aus der eigenen Perspektive des Artists. Und die wahre Kunst ist das mit ganz anderen Perspektiven. Da sind wir wieder beim Bewusstseinslevel, weil das hat uns der Rolf Luther... Wir sind genau bei unseren Tabellen jetzt gerade. Genau bei den Tabellen, da sind wir nämlich bei Luther Beck, der uns gesagt hat, der Blaue ist nur in der Lage, das so, der Rote kann schon eine externe Perspektive draufnehmen und der Grüne schaut auf das gesamte System. Und ihr könnt das lernen, nämlich durch das bewusste Einnehmen von Perspektiven. Da braucht ihr nicht durch irgendwelche Bewusstseinslevel durch und sagen, ich kann das ja noch, ich bin ja noch tiefblau und noch nicht grün. Ja, wie soll ich da andere Perspektiven einnehmen? In dem Bewusstsein, dieses Bewusstsein der anderen Perspektiven kannst du einnehmen. Den wollte ich euch auf jeden Fall mitgeben. Schaut auf andere Perspektiven, weil dann entstehen nicht nur 116 Seiten, inhaltliche Mitschriften und was heißt das für mich bei Kräuter, sondern es bedeutet, dass ihr ganz viele Perspektiven einnehmt und die dokumentiert, nämlich all diejenigen, wo ihr sagt, das kann mir helfen und das nützt mir etwas. Bevor wir kurze Reflexionen machen zu dem Punkt, als auch noch zu den zwei weiteren. Lasst euch inspirieren und zieht weiter. Wenn hier die Vertriebsoffensive ist und hier ist die Kunst, dein Ding zu machen, wenn hier irgendwie UPW ist, also das sind die ganzen Formate, in denen ich in dem Jahr gewesen bin, zieht was raus, ergänzt es bzw. stoßt in eine Lücke und zieht dann weiter. Denn das ganze Leben ist eine Inspiration und damit das auf einen Nährboden fällt, die Impulse, die ihr bekommt, die ziehen nämlich so, wie das in der Facebook-Timeline ist, einfach an uns vorbei. Ihr müsst ja das eine greifen, diesen einen Impuls, dieses kleine Goldnugget eben gehört haben, vielleicht wissen es die einen oder anderen noch was, die kurzen Sätze, das ist das, was sie inspiriert hat. Nehmt euch diesen Impuls und dieser Impuls, der gehört dokumentiert. Das, was ihr immer bei euch haben solltet, da gebe ich euch jetzt auch nochmal einen kurzen Einblick in das, was bei mir immer so rumfliegt, dass ihr immer ein kleines Notizbüchelchen dabei habt, wo ihr euch ganz viele kleine Mitschriften machen könnt, mit dem, was hier in irgendeiner Form gerade inspirativ durchläuft. Oder hier ein Notizbuch, das ist mein Notizbuch, was ich letztens, als ich das Hörbuch gehört habe, wo ich mir meine Impulse mit aufgeschrieben habe. Deswegen muss ich alle 10 Minuten anhalten, um meinen Kopf zu leeren, wenn ich beim Joggen ein Hörbuch höre. Martin Frey, unser 7 Summits, 7 Seas Guinness Buch Eingetragener, ihr habt immer schon wieder von ihm gehört. Er hat immer so ein Büchelchen hier an der Seite in seiner Tasche und wenn ein Impuls kommt, holt er das Büchelchen raus, da ist dann so ein kleiner Stift noch mit dran und dann schreibt er sich den auf. Ihr nehmt bitte das, was euch inspiriert, das, was ihr eben gesagt habt, vom Hocker haut. Haltet es fest, weil das Risiko ist, dass es an euch vorbeizieht.