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Folge 470: KI am Telefon: Wie ein Sprach-Bot das Projektmanagement revolutioniert – mit Peter Raehse
#470 14.11.2025 · 11:27 min

KI am Telefon: Wie ein Sprach-Bot das Projektmanagement revolutioniert – mit Peter Raehse

**KI am Telefon: Wie ein Sprach-Bot das Projektmanagement revolutioniert**

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KI am Telefon: Wie ein Sprach-Bot das Projektmanagement revolutioniert

In dieser Folge zeigen wir dir einen Anwendungsfall, der viele Projektmanager und Dienstleister aufhorchen lässt: Ein KI-gesteuerter Telefonbot, der echte Resonanz einsammelt... direkt, anonym und automatisiert. Statt klassischer Feedbackbögen oder überfrachteter Workshops ruft die KI bei deinen Projektbeteiligten an, stellt fünf gezielte Fragen und dokumentiert die Antworten in Echtzeit.Warum das nicht nur effizient, sondern auch ehrlicher ist, wie du es richtig „framest" und welche Branchen davon sofort profitieren können... all das hörst du in dieser Episode. Und auch, warum dieses Tool nicht nur ein Gimmick ist, sondern ein Gamechanger für die Qualität deiner Projektarbeit sein kann.

Peter Raehse auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/peter-raehse/

  KI spricht mit – nicht über die Menschen Der Bot ruft aktiv an – und das in bis zu 30 Sprachen. Dabei funktioniert das System nicht wie ein stumpfer Fragenautomat, sondern kann durch smarte Konfiguration echtes Gesprächsverhalten nachbilden. Ein Beispiel: Wird der Anruf zu einem ungünstigen Zeitpunkt entgegengenommen, kann der Bot fragen, wann ein besserer Moment wäre... und dann automatisch erneut anrufen. Im Projektmanagement bedeutet das: Du bekommst wöchentlich ehrliches Feedback aus deinem Team – ohne Bias, ohne Gruppenverzerrung, ohne Hierarchiedruck. Die Gespräche lassen sich anonym führen, was zusätzlich die Qualität der Rückmeldungen erhöht.   Resonanz statt Standard-Feedback Ob nach einem Workshop, einem Sprint oder einem Kundentermin – dieser Telefonbot kann als Resonanzverstärker genutzt werden. Nicht nur zur Optimierung deiner Prozesse, sondern auch zur Stärkung des Kunden- oder Teilnehmererlebnisses. Statt einer generischen Umfrage bekommen deine Stakeholder einen kurzen, menschlich klingenden Anruf – und haben die Möglichkeit, direkt ihre Erkenntnisse, Aha-Momente oder Verbesserungsvorschläge zu teilen.Das funktioniert auch im Restaurant, beim Chiropraktiker oder in der Autowerkstatt... sofern du es richtig kommunizierst. Das Zauberwort heißt: Framing. Positioniere die Technologie als innovativen Service, der zeigt, wie wichtig dir Qualität und Kundenmeinung sind.   Fazit: Ein Bot, der Projektkultur verändert Der vorgestellte Anwendungsfall zeigt, wie KI-basierte Sprachbots weit mehr können als nur einfache Dialoge führen. Sie schaffen Raum für echte Resonanz, fördern eine offene Feedbackkultur und entlasten dabei auch noch dein Projektteam. Mit der richtigen Einführung und Kommunikation kann daraus ein echter Wettbewerbsvorteil entstehen.Wenn du also auf der Suche nach einem skalierbaren, ehrlichen und automatisierten Feedbackkanal bist – dieser Bot könnte dein neuer Projektbegleiter werden.

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Das Transkript zum Nachlesen

Der ruft an, der Telefon-Bot. Die Leute können sitzen, wo sie möchten. Jetzt werden natürlich die gesamten Projektmanagement-Experten unter euch. Die werden ja sagen, ja, also das ist ja ziemlich flach. Der ist ja einfach durch seinen Fragenkanon durchgegangen. So macht man ja keine Lessons learned. Das ist hier ein Showcase. Und wir haben ganz bewusst nur fünf Fragen dort mit reingenommen. Das Geniale an dieser Herangehensweise ist die, wenn ihr solch einen Bot konfiguriert, wenn ihr das ermöglicht in euren Projekten und nicht nur jetzt, ich bleibe jetzt mal beim Projektmanagement, das ermöglicht in euren Projekten, dann macht es natürlich Sinn, dort auch nochmal ein bisschen Variabilität reinzubringen, zu sagen, frag nochmal zurück, was ist da wirklich passiert? Lass dich auf ein echtes Gespräch ein. Das kann man dort alles machen. Und zwar heute wichtig, das mal zu zeigen. Das Herausragende ist, der ruft an, der Telefon-Bot. Die Leute können sitzen, wo sie möchten. Natürlich könnt ihr Workshops machen, noch ergänzen. Natürlich könnt ihr Lessons learned Workshops machen. Natürlich könnt ihr sagen, ja, aber wer hat denn so viele Mitarbeiter, dass man das irgendwie über einen Bot machen kann? Es ist ein Anwendungsfall. Das Herausragende ist, der spricht 30 Sprachen. Das Herausragende ist, dass er von sich aus die Menschen anruft und dafür sorgt, dass sie zu jedem Zeitpunkt des Projektes Resonanz und Feedback geben können. Das heißt, in einem Projekt kannst du das framen. Jede Woche wird dich unser Lessons learned Workshop anrufen und wird anonymisiert, das kann man auch alles konfigurieren, anonymisiert deine Resonanz auf das Projekt im sprachlichen Kontext aufnehmen. Natürlich kannst du auch jede Woche irgendwie ein Google Forms oder ein Survey Monkey oder was weiß ich schicken. Nur in einem Dialog mal fünf Minuten kurz was ausspeichern und auf die aktuelle Projektsituation eingehen, ist eine herausragende Möglichkeit für dich als Projektmanager, immer vorausgesetzt, du framst das gut in deinem Projekt und der Sponsor und das Umfeld, in dem du aktiv bist, erlauben das. Nur wir wollen ja mal zeigen, in welche Richtung das gehen kann und was Telefonbot-Anwendungsfälle im Rahmen eines Projektmanagements ermöglichen. Und wenn es vielleicht bei euch heute noch nicht einführbar ist, aus welchen Gründen auch immer, ich kann mir und werde mir vorstellen, dass in drei bis fünf Jahren solche Technologien weder aus Projekten noch aus vielen anderen Herangehensweisen wegzudenken ist. So und jetzt erst mal an euch zwei, gibt es noch was ergänzend zu sagen dazu? Ja, der Carsten hat gerade noch einen interessanten Punkt reingeworfen. Der Carsten Wittmann, dass natürlich solche Telefonate dann nicht in der großen Runde stattfinden, sondern im 1 zu 1 und da kann man vielleicht auch anonymisiert Informationen, Hinweise geben. Finde ich auch ganz spannend, weil manchmal ist man ja in der großen Grunde, möchte man jetzt nicht irgendwie kritisieren oder irgendwelche Bedenken aufgeben. Ja, super. Auch das Thema Bias ist ein Thema. Also wenn wir glauben, die KI hat Bias, guckt mal auf uns Menschen. Also eine SWOT-Analyse oder eine Lessons-Learned-Analyse, mehr Bias geht gar nicht und auch mehr systemische Verstrickungen geht gar nicht. Lass den Sponsor mal im Raum sitzen und den Entwickler. Ja, und jetzt sollen die da offen über ihre Erfahrungen im Projekt sprechen. Das geht schief. Ja, das darfst du moderieren, dass da was dabei rauskommt. Natürlich gibt es hier Menschen im Raum, die auch das können. Gar keine Frage, nur es macht es deutlich leichter. Genau, und Thorsten, du wurdest nochmal gefragt, welche Sprachen kann das? Es sind insgesamt 30 Stück. Peter, kannst du dazu noch kurz was sagen? Also grundsätzlich ist es so, dass die Implementierung in Deutsch wirklich qualitativ die allerbeste ist. Also auch die Stimmen, die nur Deutsch sprechen, die sind wirklich qualitativ nochmal ein ganzes Stück natürlicher. Aber wie viele es genau sind, kann ich dir nicht sagen. Aber ja, das Text-to-Speech der Dienstleister oder Service ist 11 Labs. Das ist eine Vereinbarung, sodass diese auch halbwegs datenschutzkonform genutzt werden, sodass da auch keine Gefahren entstehen. Genau, also von den Sprachen her. Ich habe jetzt ein Modell ausgewählt, das kann Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch, Portugiesisch, Italienisch und Niederländisch. Ich habe es gestern mal in Niederländisch probiert. Das ist ein Traum. Also wer ein bisschen Niederländisch spricht, darf es da gerne mal anrufen. Großartig. Wir gucken nochmal in den Chat. Man könnte den Bot auch nutzen, um nachzufassen nach einem Trainingsmodul. Großartig, Josephine. Wir machen das immer am Samstag nach unseren Workshops. Dann ruft der Bot alle Teilnehmenden an und fragt nach ihrer Resonanz, fragt weniger nach Feedback, sondern wir sind eher daran interessiert, zwar natürlich auch, wie wir unsere Workshop-Serie besser machen können, aber vielmehr, was hat es mit den Teilnehmern gemacht? Was waren für Erkenntnisse? Welche Game Changer waren dabei? Was war so ein Aha-Moment, der entstanden ist, um genau sowas dann in zukünftigen Workshops zu optimieren? Das heißt, wenn ihr an so einem Samstag-Workshop teilnehmt, dann bekommt ihr von der KI von uns natürlich dann solch einen Anruf. So kann der Telefonbot, wenn Anruf zu schlechter Zeit kommt, fragen, wann es gut wäre, zu telefonieren und dann automatisch zu gegebener Zeit erneut anrufen. Ich glaube, das kann man alles mit reinbringen, Peter, über Melkstrecken und Szenarien. Genau, über Automation kann man sowas alles steuern. Und was mir vielleicht auch noch jetzt eingefallen ist zum Thema, war ja ein bisschen flach oder so, ja, wenn die Person am Telefon natürlich auch flach ist, wie in meinem Fall, also Wartsicht im Ding drin ist, die immer drin ist, dann muss das Gespräch ja entsprechend schlecht sein. Und das ist dann auch völlig klar, wenn jemand aber mit Fachwissen dahinter sitzt und der Bot auch das entsprechende Projektwissen hat, dann kommt da auch eine Interaktion zustande, die ein ganzes Stück tiefer gehen kann. Ja, also großartige Frage. Auch Qualitätsanfrage nach einem Kundentermin. Großartig, Dirk. Das darfst du bei deinem Kundentermin, Dirk. Also bei uns macht es Sinn. Also wir sind Skirting-Institut, wir leben und atmen KI. Wir haben in der Woche Hunderte, wenn nicht Tausende. Gestern hatte ich, ich weiß nicht, fünf, sechs Calls. Es waren eigentlich deutlich mehr, aber es waren weit über 100 Menschen, mit denen ich gestern gearbeitet habe. Über die Woche sind es, jetzt auch hier mit dem KI-Café, sind es dann immer so um die Tausend, mit denen wir arbeiten. Und natürlich ist KI notwendig. Also manche fragen uns, warum habt ihr nicht noch schon so einen geilen Bot auf der Webseite? Ja, weil die halt noch nicht geil genug sind. Also da dürfen wir auch noch hin, habe ich gestern auch hier mit dem Herrn da hinten, Herrn Schmidt, gesprochen, dass wir das unbedingt integrieren dürfen und zwar in besserer Form als jeder andere da draußen. Ganz kurze Unterbrechung. Wir versuchen gerade unseren LinkedIn-Kanal und uns dort ein bisschen zu pushen, um die Botschaft noch stärker nach außen zu bringen, wie wirksam die künstliche Intelligenz sein kann für Selbstständige als auch für Unternehmen und zwar speziell im Bereich Marketingvertrieb und wie sie ihre Leistung liefern, damit das integraler Bestandteil wird der entsprechenden Prozesse. Und es wäre großartig, wenn wir uns auf LinkedIn vernetzen könnten, entweder unter Thorsten Körting oder Birgit Körting. Leute, einfach dort die Glocke, vernetz dich mit uns, folge uns und schreib uns auch gerne, was du in diesem Podcast noch hören möchtest. Wir freuen uns auf den Kontakt auf LinkedIn und jetzt geht es weiter mit der Folge. Bei euch Dirk und bei jedem Einzelnen, ihr dürft das gut framen. Also ein Frame wäre, wenn ihr wenig mit KI zu tun habt. Ihr seid eine Autowerkstatt, ihr seid irgendwie ein Chiropraktiker, ihr seid irgendwie ein Restaurant. Dann dürft ihr das framen im Sinne von, wir sind innovativ, wir testen da gerade was, wir wollen mit der Zeit gehen. Sie sind uns als Kunde wichtig und dennoch sind wir nicht in der Lage, solche Services in der Form anzubieten ohne KI. Deswegen testen wir gerade die KI. Lassen Sie sich darauf ein und die KI wird Sie nach einem Kundentermin nochmal anrufen bezüglich einer Resonanz und teilen Sie da ganz offen Ihr Feedback. Sonst könnten wir das gar nicht machen, weil dafür haben wir nicht die Kapazitäten, aber nutzen das dafür, um Feedback zu bekommen, um unsere Produkte, Dienstleistungen zu optimieren. Und das in diesen Frame zu bringen, also Innovation, Qualität, Kundenerlebnis, Dirk, dann werden solche Qualitätsanfragen dann auch entsprechend von den Kunden genutzt, weil die natürlich, das kann man nochmal weiter framen, ist ja auch spannend für Sie, mal sowas zu erleben. KI verändert da gerade draußen die Welt und hier wäre es nochmal wichtig, wenn Sie da angerufen werden, was das mit Ihnen macht, also überhaupt das mit der KI, wie war das für Sie? Also dass man darüber dann auch nochmal einen schönen Anknüpfungspunkt hat, mit den Kunden ins Gespräch zu gehen. So, Jens sagt, ich bin überzeugt, dass die Antworten ehrlicher und objektiver sein werden als in einer Runde. Also gerade, Jens, absolut, ja gerade dann, wenn du unterschiedliche Ränke dort drin hast, Sponsor und Entwickler. Jetzt ist irgendwas Scheiße gelaufen bei dem Entwickler. Irgendwie war da ein Defekt und irgendwie hat das das Projekt um ein paar Wochen verzögert. Ich habe schon Sachen erlebt, wo da Leute an die Wand genagelt werden in einem Lessons Learned Workshop, wo du moderativ, entweder sitzt du da drin und denkst dir, was passiert denn hier gerade? Wieso hat das keiner im Griff, der das Lessons Learned moderiert? Oder du musst das halt sehr gut abmoderieren können und da braucht es auch Fingerfertigkeit, als Moderator eines solchen Lessons Learned Workshops. Ich habe ein paar spannende auch erleben dürfen. Und da ist natürlich so etwas nochmal eine ganz andere Form, gerade dann, wenn du in der Lage bist, das anonymisiert auch umzusetzen. Und ihr seht das hier, der hat nach dem Namen gefragt. Ihr müsst nicht nach dem Namen fragen. Ihr müsst doch nicht nach der Rolle fragen, sondern ihr fragt einfach nach der Resonanz und nach den Themen, die euch relevant sind. Und was wir auch außen vor gelassen haben, der Carsten Wittmann, dem wird das aufgefallen sein. Ich habe das bewusst somit reingeframed. Wenn ihr unseren Bot anruft, also den hier, ja, ich gucke, ob ich das hier richtig reinbringe, den Bot da, ja, wenn ihr da mal am Telefon anruft, die Nummer steht überall im Internet, wenn ihr da anruft, geht immer die KI dran. Die erste Frage, die erste Frage ist die, ob es okay ist, dass also zum einen, dass man eine KI ist und zum zweiten, ob es okay ist, dass das Gespräch aufgezeichnet wird. Und ansonsten beendet der Bot das Gespräch, wenn du nicht dein eigenes Verständnis erklärst. Das haben wir ja komplett rausgelassen, weil das als eine, ich will fast sagen, schon Grundvoraussetzung in dem Rahmen, in dem ihr da unterwegs seid, als eine Grundvoraussetzung mitgegeben sein muss. Und dann kannst du sowas dann rauslassen.