
Was ist ein Projekt?: Die fünf Merkmale und klassischen Phasen im Überblick
Was ist ein Projekt?: Die fünf Merkmale und klassischen Phasen im Überblick
Bevor wir uns über Tools, Methoden oder Frameworks im Projektmanagement unterhalten, lohnt sich eine einfache, aber zentrale Frage: Was ist eigentlich ein Projekt? Gerade im Kontext von KI, digitalen Geschäftsmodellen oder Transformationsprozessen wird der Begriff oft verwendet... doch selten wirklich durchdrungen. Diese Folge bringt Klarheit, zeigt die fünf Kernelemente eines Projekts auf und nimmt dich mit durch die klassischen Phasen... praxisnah, verständlich und mit einem Augenzwinkern.
Torsten Koerting auf LinkedIn: ** LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/torstenkoerting/
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Ein Projekt ist kein LinkedIn-Post Auch wenn es verlockend ist, jede Aufgabe, die einen Anfang und ein Ende hat, als Projekt zu bezeichnen... es braucht mehr. Ein echtes Projekt ist einmalig, hat ein klares Ziel, eine zeitliche Begrenzung, limitiert verfügbare Ressourcen und eine gewisse Komplexität, die meist ein Team erfordert. Der morgendliche LinkedIn-Beitrag erfüllt vielleicht einige Kriterien – aber ohne Team, Budget oder relevante Komplexität ist es dann doch eher eine Aufgabe als ein Projekt.Diese klare Abgrenzung hilft, Fokus und Relevanz im Projektmanagement zu schaffen, gerade wenn du größere Veränderungen angehst. Die fünf Phasen klassischer Projekte Klassisches Projektmanagement folgt meist einem etablierten Ablauf: 1. Initiierung – Hier wird die Projektidee angestoßen, grobe Ziele definiert und eine erste Machbarkeit geprüft. 2. Planung – In dieser Phase geht's ans Eingemachte: Aufgaben, Zeitpläne, Ressourcen, Risiken – alles wird durchdacht und vorbereitet. 3. Ausführung – Jetzt wird umgesetzt, was geplant wurde. Hier beginnt das wahre Leben eines Projekts – inklusive Planabweichungen, spontanen Herausforderungen und echten Lerneffekten. 4. Monitoring & Steuerung – Parallel zur Umsetzung wird beobachtet, gesteuert, nachjustiert. 5. Abschluss – Das Projekt wird finalisiert, Ergebnisse werden übergeben und Lessons Learned dokumentiert. Warum Projektverständnis heute wichtiger ist denn je In einer Zeit, in der Unternehmen gefühlt von einem „Projekt" ins nächste stolpern, ist es entscheidend zu wissen, was ein echtes Projekt ausmacht – und was nicht. Gerade im Kontext von KI, Digitalisierung oder strategischen Transformationen braucht es mehr als Aktionismus. Es braucht Struktur, Klarheit und saubere Abgrenzungen. Das Verständnis dieser Grundlagen sorgt dafür, dass Teams effizienter arbeiten, Projekte sauber aufgesetzt werden – und echte Mehrwerte entstehen. Fazit: Struktur schlägt Aktionismus Wer Projekte einfach nur „macht", verliert schnell den Überblick. Wer Projekte hingegen versteht, sauber definiert und strukturiert durchführt, schafft echten Impact. Diese Folge liefert dir nicht nur das Fundament, sondern auch das nötige Mindset für professionelles Projektmanagement und das auf Augenhöhe, verständlich und mit einem Schmunzeln.
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Das Transkript zum Nachlesen
dann macht es erst richtig Spaß während der Ausführung. Das ist das, wo du weggehst von der Theorie, wo dir kein Buch mehr hilft, wo du mit deinem Team durchgehen darfst, dass das Ganze auch Realität wird. Und da wird uns die KI sicherlich an der einen oder anderen Stelle helfen. Also die Frage ist ja erst mal, was ist überhaupt ein Projekt? Und für die, die jetzt sagen, Alter, ich mache Projekte seit zehn Jahren oder 20 Jahren. Ja, ist cool, aber es gibt ja auch Menschen im Raum, die haben noch nie was mit einem Projekt zu tun gehabt. Was ist ein Projekt? Wir gucken mal. Es ist einmalig abgeschlossen und über das Tagesgeschäft hinaus. Siegfried, Grüße nach Tunesien. Schön, dass du dabei bist. Danke dir. Sehr cool. Hat einen Anfang und ein Ergebnisziel und einen bestimmten Zeitraum. Großartig, Gabriele. Etwas mit Ziel, Zeitschiene, Schritt zum Ziel. Herausragend, Entwicklung und Implementierung einer unternehmensweiten KI-Transformatron-Strategie. Auch das, Uli. Ulrich Winter ist ein Projekt oder wird ein Projekt. Ich suche jetzt hier noch weiter nach einer Definition. Alles, was man planen muss im Prinzip. Großartig. Wir gucken mal weiter, was wir noch hier im Chat damit dabei haben. Alles, was man planen muss. Und natürlich eine zeitliche Begrenzung. Klar, definiertes Ziel, Bernadette. Und auch Ressourcenplanung spielt damit eine Rolle. Besteht aus fünf Phasen. Großartig, Jens. Ich gehe hier mal so ein bisschen zur Zielstrategie, Maßnahmen. Dann kannst du den Titel noch mal hier reinschreiben. Weiß nicht. Einbindung eines Teams und in der Backcasting-Methode formulieren, muss nicht einmalig sein. Es kann wiederkehren, aber immer wieder ein Ergebnis zur Folge. Richtig. Und dann auch mit geänderten Rahmenbedingungen. Braucht vielleicht ein Team, Einladung eines Teams, eine Strategie, die wertvolle Ziele voranbringt. Aufgaben definieren. Besteht aus mehreren Aufgaben, die zu einem Ergebnis führen. So, und rein aus der Lehre haben wir ein Projekt, welches einmalig stattfindet. Es ist etwas, was ein bestimmtes Ergebnis einmalig zum Ergebnis hat. Jetzt kann man über einmalig streiten. Ein Buch ist ein einmaliges Projekt. Die zweite Auflage ist auch wieder ein Projekt. Das nächste Buch ist auch ein Projekt. Also das Ziel mag verwandt sein. Und wir können aus den vorhergehenden Prozessen lernen. Aber im Kern ist es ein einmaliges, ein einmaliges Unterfangen. Ein einmaliges Unterfangen, was wir durchführen dürfen. So, ich mache hier noch mal. Thorsten, bitte darauf achten, dass alle auf Mute sind. Danke dir. So, dann ist das Zweite. Es hat eine Zielorientierung, also ein Ergebnis, welches wir erreichen wollen. Bleiben wir mal bei dem Buch. Eine Zielorientierung, es verfolgt nämlich ein konkretes Ergebnis oder eine Veränderung, eine Veränderung. Also ein Change-Projekt, also eine Veränderung, eine Umstrukturierung eines Unternehmens ist auch ein Projekt. Dann ist das Ergebnis die Veränderung, die dadurch entsteht und kein greifbares, haptisches oder wie auch immer geartetes Ergebnis, was dadurch hervorgerufen wird. So, Nummer drei. Das haben auch einige von euch hier genannt. Es hat eine zeitliche Begrenzung. Und jetzt mal unabhängig davon, ob das zwei Jahre ist, ob das fünf Jahre ist oder sich die, wie beim Berlin-Brandenburg-Flughafen, dann noch mal um zehn Jahre verlängert und man das zwei Wochen vorher merkt. Ja, eine zeitliche Begrenzung. Und es hat damit einen klaren Anfang und ein klares Ende. So, dann hat es, und das ist so ein bisschen, viele von euch haben das Thema Ressourcen mit reingebracht, es hat eine gewisse Ressourcenbegrenzung. Also es besteht, und zwar jetzt nicht nur in den Menschen, sondern es hat ein bestimmtes Maß an Geld, Personal und auch Zeit, haben wir oben schon genannt, zur Verfügung. Ja, also wenn wir Zeit und Geld und auch Personal als begrenzte Ressourcen betrachten oder als Ressourcen betrachten, dann ist das in einer gewissen Form limitiert. Und wir dann in diesem Spannungsdreieck häufig hängen, wo wir Zeit, Geld und den entsprechenden Scope beziehungsweise Qualität, ja, das malt man unterschiedlich an gewissen Stellen, das in so einem Spannungsfeld ist. So, und dann gibt es noch ein Fünftes, was einige von euch auch mit hineingebracht haben, denn ein gewisses Maß an Komplexität, ein gewisses Maß an Komplexität und Teamarbeit ist notwendig. Also manche könnten sagen, okay, also für mich ist so ein LinkedIn-Beitrag morgens um 7.30 Uhr ein Projekt. Okay, es hat einen Start und ein Ende, ja, also ich fange an, um 7.00 Uhr den zu schreiben, also ich spreche mal so grundsätzlich, um 7.00 Uhr fangen wir an, den zu schreiben und um 8.00 Uhr geht der live, ja. So, jetzt ist dieser LinkedIn-Beitrag einmalig. Ja, er hat eine Zielorientierung, nämlich das Ergebnis. Es ist eine zeitliche Begrenzung. Wir haben nämlich einen Start und ein Ende. Wir haben begrenzte Ressourcen, nämlich Zeit. Okay, Geld spielt da ein bisschen mit rein und wir haben den Scope, nämlich dieses und eine gewisse Qualität, was diesen Beitrag angeht. Aber ist das wirklich ein Projekt? Also ich mache es jetzt wirklich ganz banal, weil da kein Team involviert ist und vielleicht auch das Ding oder das Ergebnis nicht in der Komplexität herrscht, wie das als Projekt gerechtfertigt ist. So, also das erst mal in Grundzügen dessen, wie definiert man ein Projekt? Also es ist einmalig, es hat ein Ergebnis zum Ziel beziehungsweise eine Veränderung. Es hat eine zeitliche Begrenzung. Es hat einen klaren Anfang und ein definiertes Ende. Wir haben eine gewisse Ressourcenbegrenzung, nämlich Geld, Personal und Zeit, welches wir uns, welches zur Verfügung gestellt wird, um das Ergebnis zu erreichen. Und es darf eine gewisse Komplexität beinhalten und ein Team mit inkludieren. Denn oft arbeiten ja unterschiedliche Rollendisziplinen oder auch Fachbereiche zusammen. So, ganz kurze Unterbrechung. Wenn dir dieser Podcast gefällt und du mehr erleben möchtest, tiefere Einblicke in die künstliche Intelligenz erlangen möchtest und lernen möchtest, wie sie dich als auch deine Kunden noch erfolgreicher macht im Marketing, im Vertrieb und in der Produktion, dann komm doch einfach mal in das KI-Café jede Woche Mittwoch, 8.30 Uhr bis um 10 Uhr, gerne auch 15 Minuten vorher. Du kannst dich anmelden unter www.d-kirtings.com slash KI minus Kaffee und dann noch der Abschluss-Slash. Und da kannst du dich anmelden und dann wöchentlich beim KI-Café mit über 100 anderen Teilnehmern dabei sein, mitschwingen, ein Käffchen trinken und Neues über die künstliche Intelligenz lernen und wie sie dir und deinen Kunden hilft. Bis dahin. Und jetzt geht es weiter mit der Folge. So und jetzt ist die Frage, wenn wir so ein Projekt haben, auch in der klassischen Form, das dürfen wir mal aufbrechen für die, die das auch noch nicht so lange gemacht haben, da gibt es also noch nicht so lange machen oder noch keine Berührungspunkte hatten. Und da gibt es auch unterschiedliche Lehren. Ich nehme jetzt mal so diese Standardlehre, nämlich welche Phasen hat solch ein Projekt? Und wir haben die Phase der Initiierung. Initiiierung. So, in dieser Phase der Initiierung, da sammeln wir Ideen beziehungsweise wird das Projekt angestoßen. Wir definieren die groben Ziele. Wir schauen, ob es machbar ist und wir bekommen vielleicht auch eine erste Freigabe von dem, der vielleicht der Sponsor ist, von demjenigen, der das Geld bereitstellt. Oder wir geben uns selbst die Freigabe, da jetzt weiter voranzuschreiten. Wir haben die nächste Phase. Das ist dann die Planungsphase. Also wirklich im klassischen Projektgeschäft. Ich rede jetzt nicht von irgendwelchen agilen Projekten. Das sind alles dann andere Themen. Aber wir gehen jetzt mal aufs klassische Projekt. Nämlich dann geht es weiter in der Planungsphase mit der Planung, weil hier wird alles mehr oder weniger detailliert festgelegt. Wir haben Zeitpläne, wir haben Ressourcen. Ihr seht das gar nicht, wenn ich das mache. So jetzt. Zeitpläne, Ressourcen. Wir haben eine gewisse Form der Aufgabenverteilung. Wir dürfen Risiken einschätzen. Und da merkt ihr schon, wenn ein Projekt nicht komplex genug ist, also auch so ein LinkedIn-Beitrag als Projekt zu betrachten, natürlich hat es Risiken. Nämlich wenn dann irgendwie von sieben bis acht Uhr der Wasserrohrbruch stattfindet oder jemand anruft und ihr dringend irgendwo hinmüsst, ist das auch ein Risiko, was eintreten kann. Aber mache ich dafür jetzt eine Risikobetrachtung? Lohnt sich das? Nee, ich ziehe einfach durch. Deswegen diese Komplexität und auch die Teamarbeit. Also wir haben Planung. Wir verteilen Aufgaben. Risiken werden eingeschätzt. Zeitpläne werden definiert. Die Ressourcen werden identifiziert. Zeit, Geld und auch Personal, was wir brauchen, um das Ganze umzusetzen. So, dann kommt die große Phase der Ausführung. Wenn wir das jetzt betrachten, dann spielen wir die Ausführungen immer mit rein. Die Phasen, also das, was wir geplant haben, wird jetzt umgesetzt. Von Monitoring, von der Überwachung und der Steuerung. Dein Plan hält so lange, bis du den ersten Schlag in die Fresse kriegst. Dann fängt das wahre Projektmanagement an. Dann macht es erst richtig Spaß während der Ausführung. Das ist das, wo du weggehst von der Theorie, wo dir kein Buch mehr hilft, wo du mit deinem Team durchgehen darfst, dass das Ganze auch Realität wird. Und da wird uns die KI sicherlich an der einen oder anderen Stelle helfen. Und in dieser Ausführung arbeitet das Team an den Aufgaben. Als Projektleiter arbeiten wir an die Aufgaben und setzen eben diese geplanten Schritte an dieser Stelle um. Denn parallel, und das darf man durchaus als eine parallele Phase betrachten, parallel zur Ausführung, muss natürlich überwacht werden. Nämlich läuft alles nach Plan? Oder in welcher Art und Weise muss ich den Plan anpassen, dass wir wieder im Plan sind und unser Ziel an der Stelle erreichen? Das hat man bei Berlin-Brandenburg auch viele Jahre gemacht, immer wieder den Plan so weit angepasst, bis man gemerkt hat, okay, die zwei Wochen reichen jetzt auch nicht mehr. Wir brauchen jetzt noch mal zehn Jahre extra. Das kann auch passieren, ist halt ein bisschen blöd. Oder bei der Elbphilharmonie, was hat das früher gekostet? Ich glaube, 77 Millionen. Daraus sind dann 770 Millionen geworden. Über Stuttgart 21 an dieser Stelle jetzt mal gar nicht zu sprechen. Das ist, da hat selbst Heiner Geißler es in der Mediation damals nur hinbekommen, dass das Ding überhaupt gebaut werden darf. Aber Einfluss auf die Dauer und auf dieses aufgerissene Herzen im Zentrum von Stuttgart hat er dann auch keinen Einfluss. Aber wenn du einmal angefangen hast, dann gibt es dann irgendwann den Point of No Return. Wenn der alte Bahnhof abgerissen war, dann musst du halt irgendwie das Loch gebuddelt durchziehen. Und da fängst du im Monitoring an, Anpassungen vorzunehmen, wenn nötig, und hältst das Projekt halt entsprechend auf Kurs. Und dann gibt es noch die Abschlussphase. Und in der Abschlussphase, und wie gesagt, für alle, die jetzt unterfordert sind, trinkt gerne einen Kaffee. Und wenn ihr noch was anderes erwartet habt, aber wir müssen ein paar Grundlagen legen, damit wir hier alle mitkommen. In der Abschlussphase gibt es dann den Abschluss. Das heißt, das Projekt wird offiziell beendet. Ergebnisse werden möglicherweise übergeben. Und man schaut, was man daraus gelernt hat und stellt es dann hoffentlich auch in irgendeiner Form dieser Nachwelt zur Verfügung.