
Sprachbarrieren und Technik-Frust: Warum dein Online-Format trotz Top-Kompetenz scheitert (3min-Impuls)
Sprachbarrieren und Technik-Frust: Warum dein Online-Format trotz Top-Kompetenz scheitert
Es gibt Momente, da wird einem mit einem Schlag klar, was eigentlich im Hintergrund wirklich schiefläuft und warum viele großartige Online-Formate ihr Potenzial nie ganz entfalten. In einem unserer letzten Gespräche mit Melanie wurde genau so ein Moment ausgelöst. Eine Szene aus einem Workshop kam mir wieder in den Sinn: Hochkompetente Menschen, voller Wissen, voller Energie und dann kam das Stoppschild. Die Sprache. Oder besser gesagt: Die Sprachbarriere. Und plötzlich war da Stille, Unsicherheit und ein Verlust an Wirkung. Diese Analogie passt perfekt auf das, was viele Unternehmer heute in ihren digitalen Angeboten erleben: Zwischen dir und der erfolgreichen Vermittlung deiner Kompetenz steht oft die Technik. Und wenn du sie nicht beherrschst... genauso wie eine Sprache... verlierst du an Wirkung, Relevanz und am Ende vielleicht sogar Kunden.
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Sprachbarrieren im Kopf – und im System Ich habe es selbst erlebt: In internationalen Konzern-Workshops, in denen plötzlich Englisch gesprochen werden musste, verstummten selbst die klügsten Köpfe. Nicht, weil sie nichts zu sagen hatten, sondern weil sie nicht in der Lage waren, es flüssig zu formulieren. Und genauso erleben es heute Coaches, Berater und Dienstleister in der digitalen Welt. Sie haben exzellente Inhalte, fundiertes Wissen und wertvolle Erfahrungen – aber die Technik steht im Weg.Die Kameraeinstellung passt nicht, der Ton ist blechern, das Whiteboard hängt, die Tools machen nicht, was sie sollen. Und dann beginnt das Radebrechen – nicht mit Worten, sondern mit Systemen. Der Impact verpufft. Die Energie sinkt. Der Mehrwert bleibt unausgesprochen. Technikkompetenz ist heute Sprachkompetenz Wenn du online wirkungsvoll auftreten willst, reicht es nicht, „ein bisschen Zoom" zu können. Du musst fingerfertig sein. Schnell. Souverän. Ohne nachzudenken. Genau wie mit einer Sprache. Die Technik ist heute dein Vehikel – und wenn du es nicht flüssig beherrschst, wirst du nicht als Expert:in wahrgenommen, selbst wenn du es bist. Und ja, es gibt Ausnahmen... Persönlichkeiten wie Gunter Dueck, die ihre Unperfektheit zum Signature Move machen. Aber das ist ein Sonderfall. Für 99 % der Menschen gilt: Wenn Technik dich bremst, bremst du deine Wirkung. Fazit: Mach's dir leicht und mach's wirksam Wenn du wirklich erfolgreich transformieren willst – egal ob in Workshops, Trainings oder Coachings – dann muss der Technikfluss stimmen. Ohne Reibung, ohne Denkpause. Sobald du aufhörst, über Tools nachzudenken und beginnst, dich auf den Menschen zu konzentrieren, passiert Magie. Die Technik darf kein Hindernis sein... sie muss dein verlängerter Arm werden. Und genau das zeigen wir dir... im KI-Café, in unseren Masterclasses, im 1:1 Mentoring. Damit zwischen dir und deiner Wirkung nichts mehr steht.
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Das Transkript zum Nachlesen
Wenn zwischen euch und der Kompetenzvermittlung zu euren Teilnehmern die Limitierung der Technologie steht, ist es genauso wie damals oder heute, wenn zwischen euch und der Kompetenz und der Beweisung der Kompetenz die Limitierung eurer Sprache steht. Ganz genau, also die Kompetenz zu paaren mit einem Kompetenzbeweis, dass ihr das auch im Online gut vermitteln könnt. Vielleicht noch eine Geschichte dazu, Melanie, die das gerade so triggert. Ich bin ja auch in vielen großen deutschen Unternehmen groß geworden, habe dort viele Workshops als Teilnehmer, aber auch als Moderator ermöglicht. Und einer meiner Kernkompetenzen ist die Multilingualität. Also ich spreche fließend Englisch, teilweise in Zeiten, wo ich es auch sehr häufig gesprochen habe, verhandlungssicher. Ich habe drei Jahre in New York gelebt, ich habe drei Jahre in Australien gelebt. Wir sind dadurch australische Staatsbürger geworden in unserer Zeit dort. Und was ich immer wieder erleben durfte, und das ist auch diese Fingerfertigkeit, Melanie, was ich dort immer wieder erleben wollte, die kompetentesten Personen, die in einem Workshop auf einmal gezwungen waren. Es gab ja Zeiten, wo viele neue indische Kollegen hier mit an Bord gekommen sind, wo sich so die Kulturen ein bisschen gemischt haben. Und sobald ein Englischsprachiger im Raum gewesen ist, was dann passiert ist, dass auf einmal alle, es könnten zehn andere drin sein, alle Deutschsprachigen auf einmal gezwungen wurden, Englisch zu sprechen, um den einen mitzunehmen. Und die kompetentesten Persönlichkeiten, wenn sie des Englischen nicht in der Form mächtig waren, nicht in der Lage waren, ihre Kompetenz zu beweisen und auch ihren Mehrwert mit einzubringen. Das ist eine super Analogie, Melanie, die wird mir jetzt erst gerade bewusst. Danke durch deinen Gedanken hier, Wissen und Fingerfertigkeit ist das A und O für gute Formate. Wenn zwischen euch und der Kompetenz Vermittlung zu euren Teilnehmern die Limitierung der Technologie steht, ist das genauso wie damals oder heute, wenn zwischen euch und der Kompetenz und der Beweisen der Kompetenz die Limitierung eurer Sprache steht. Also zwischen euch und der Kompetenz Vermittlung, zwischen euch und der Kompetenz Vermittlung, die Technik steht als Limitierung oder die Sprache, die Sprachbarriere. Die haben nachher kein Wort rausgebracht. Die haben den Radebrech, haben die da versucht, was zusammenzustammeln. Und ich habe gemerkt, die sind überhaupt nicht in ihrer vollen Kraft. Warum nicht? Ja, weil sie der Sprache nicht mächtig waren, also der gesprochenen Sprache, mal ganz zu schweigen von dem, wie sie das, was andere auf Englisch gesagt haben, dann wahrgenommen haben. Und dadurch waren die nicht in der Lage, ihren Mehrwert in solchen Workshops, in solchen Terminen mit einzubringen. Und genauso ist es mit der Fingerfertigkeit. Zwischen euch und der Kompetenz Vermittlung, die Technologie steht, dann werdet ihr weder Menschen transformieren noch erfolgreich sein oder schwer erfolgreich sein. Es gibt ein paar, die auch erfolgreich sind. Der Professor Gunther Dük ist so einer. Den habe ich auf Keynotes erlebt. Und der war, ich weiß nicht, Anna Glück, ob du ihn kennst, aber der war bei TED hier in Frankfurt vor vielen Jahren auf der Bühne. Da dachte ich, Alter, das kannst du nicht auf der Menschheit loslassen. Ja, das ist ja jenseits von ... Aber das war wieder so schlecht. Also damit auch so geil. Da hat er gestottert. Dann hat er die Sätze nicht zu Ende gebracht. Dann hat er ständig Geschichten gewechselt. Dann hat er gesagt, ey, bring es doch mal zu Ende. Das war aber so drüber, dass es schon wieder geil war. Das war sein Signature-Move. Das war schon wieder so gut, also so schlecht, so herausfordernd für ihn, dass es schon wieder richtig gut war. Also wenn ihr richtig Herausforderungen habt mit der Technik, vielleicht verlangt ihr das Geld zurück. Es sind 26 übrigens, die sich angemeldet haben schon. Ihr seid völlig wahnsinnig. Verlangt ihr das Geld zurück, weil ihr sagt, ich bleibe so, wie ich bin und vielleicht mache ich es noch schlechter. Also noch mehr, weniger. Dann wird es vielleicht euer Signature-Move. Also das könnte man auch sagen. Aber sorgt dafür, dass das für euch leicht wird, dass ihr fingerfertig werdet. Dann wird es nämlich auch leichter, das zu vermitteln.