
Google war gestern: Wie agentische Browser unser Nutzerverhalten auf den Kopf stellen
Google war gestern: Wie agentische Browser unser Nutzerverhalten auf den Kopf stellen
Das Internet, wie wir es kennen, steht vor einem grundlegenden Wandel. Über Jahrzehnte hinweg war der Zugriff auf Informationen durch klassische Suchmaschinen wie Yahoo und später Google geprägt. SEO wurde zur Königsklasse des Online-Marketings, Sichtbarkeit zur härtesten Währung. Doch diese Zeit läuft gerade ab. Der Zugriff auf Wissen, Inhalte und Lösungen verlagert sich – weg von Websites, hin zu direkt generierten Antworten durch Künstliche Intelligenz. Was das für dein Business bedeutet und warum agentische Browser dabei der nächste Gamechanger sind, erfährst du in dieser Folge.
Torsten Koerting auf LinkedIn: ** LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/torstenkoerting/
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Die goldene Ära von Google geht zu Ende Mit dem Aufstieg von Google begann eine völlig neue Ära der Informationssuche. Algorithmen bestimmten, was relevant war, und wer oben rankte, gewann Kunden. Daraus entstanden ganze Branchen rund um Suchmaschinenoptimierung und Online-Werbung. Doch heute – knapp 25 Jahre später – verlieren klassische Suchergebnisse an Bedeutung. Denn immer mehr Nutzer erwarten direkte Antworten, keine Links. Ob in Google oder direkt in Tools wie ChatGPT: KI liefert die Information, ohne dass der Nutzer eine Website besucht. Das verändert nicht nur das Verhalten der Nutzer – es verändert das gesamte Geschäftsmodell hinter Webseiten-Traffic. Agentische Browser übernehmen Aufgaben – automatisch und autonom Was jetzt kommt, geht noch einen Schritt weiter. Agentische Browser sind in der Lage, komplexe Aufgaben völlig selbstständig auszuführen. Du gibst einen Auftrag – zum Beispiel eine Produktsuche, eine Buchung oder eine Recherche – und der Browser erledigt das für dich. Ganz ohne dein Zutun. Das bedeutet: Der Nutzer klickt nicht mehr, recherchiert nicht mehr und landet auch nicht mehr auf deiner Website, um sich zu informieren. Stattdessen übernimmt die KI diesen gesamten Prozess im Hintergrund. Für viele Unternehmer und Selbstständige ist das eine radikale Verschiebung – weg vom aktiven Marketing, hin zur passiven Auffindbarkeit durch Maschinen. Noch schwer zugänglich – aber nicht mehr lange Der technologische Sprung ist beeindruckend, aber noch nicht ganz in der Breite angekommen. Viele Systeme sind aktuell noch komplex, schwer zu bedienen oder erfordern ein tiefes IT-Verständnis. In Workshops, wie der KI-Masterclass, wird deutlich: Selbst erfahrene Teilnehmer erleben den Einstieg in agentische Systeme oft als mühsam. Doch das ist nur eine Übergangsphase. Die Entwicklung geht rasant voran, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Technologien massentauglich und für jeden Unternehmer nutzbar sind. Wer sich jetzt vorbereitet, spart später wertvolle Zeit – und verschafft sich einen entscheidenden Vorteil. Fazit: Die Spielregeln ändern sich – und du solltest mitspielen Die Art und Weise, wie wir Informationen suchen, verarbeiten und nutzen, verändert sich schneller denn je. Künstliche Intelligenz – insbesondere in Form von agentischen Browsern – übernimmt Aufgaben, für die früher menschliche Interaktion nötig war. Webseiten verlieren an Relevanz, klassische SEO-Strategien greifen ins Leere. Wer das erkennt, kann sein Business frühzeitig anpassen. Wer wartet, läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Jetzt ist der Moment, um sich mit dieser Entwicklung auseinanderzusetzen – bevor es alle anderen tun.
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Das Transkript zum Nachlesen
Der Browser kauft für dich ein. Der Browser analysiert komplexe Herangehensweisen für dich. Der Browser recherchiert. Der Browser erfüllt komplexe Aufgaben völlig automatisch und autonom für euch. Seit diesen 30 Jahren und in diesen unterschiedlichen Medienformen hat sich nahezu nichts geändert, was den Zugang zu den Informationen im Internet herstellt. Das Einzige, was sich maßgeblich verändert hat, war, dass uns Yahoo, Altavista und andere Unternehmen uns einen Zugang zum Internet ermöglicht haben, indem sie Webseiten, die sie als relevant erachtet haben, in sogenannte Register eingeordnet haben. Das heißt, man ist irgendwie auf Shopping gegangen, dann hat man Schuhe geklickt und dann kam man irgendwann weiter auf eine Seite, die Schuhe verkauft hat. So haben wir uns damals bewegt. Dann kam ich glaube 1999, 2000 circa kam Google und Google hat diesen Zugang komplett verändert, weil wir in der Lage waren, nach Informationen zu suchen und durch den Google Algorithmus und durch das Ranking, was innerhalb von Google stattfand, sind bestimmte Seiten, die Google als relevant erachtet hat, oben im Suchbereich erschienen. So, daraus ist eine gesamte Industrie entstanden, nämlich nicht nur der Suchmaschinenoptimierung, sondern auch der gesamten Werbewirtschaft im Internet, weil dadurch Google massiv Geld eingenommen hat in einer der, wie sagt man, ein einziger Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung. Ich glaube, drei Milliarden, drei, wie ist das denn, drei Billionen Euro oder zwischen drei und vier Billionen Euro. Gehört zu den top fünf bewerteten Unternehmen weltweit und das maßgeblich durch die Werbeeinnahmen, die unter anderem durch Werbeplatzierungen in den Suchergebnislisten generiert wurde und natürlich dadurch ein riesen Geschäftsfeld eröffnet hat. Das wird jetzt gerade alles durch die KI disruptiert. Ich weiß nicht, ob er da ist. Fedor Brotkorb war hier heute schon, war hier schon auf der KI-Café-Bühne und nicht nur hier, sondern in vielen anderen Formaten und berichtet darüber, wie sich Suchmaschinenoptimierung für Webseiten komplett verändert. Warum verändert sich das gerade? Weil wir mittlerweile nicht mehr, also zumindest in der Blase, also ihr 300 knapp, die ihr jetzt hier seid, in der Blase, wir gar nicht mehr auf die Webseite gehen, die uns angezeigt wird, um die Inhalte zu lesen, die möglicherweise die Antwort auf unsere Frage geben, sondern wir entweder in Chats GPT oder mittlerweile auch in Google, habt ihr sicherlich schon gesehen, eine durch die KI generierte Antwort bekommen. Also wenn man in Google eingibt, was kann man in Paris machen oder wie alt ist oder mit welchem Alter ist Robert Redford gestern gestorben? Übrigens war 89, ich glaube, gestern oder vorgestern. Dann wird, mittlerweile werden uns nicht mehr die Webseiten ausgespielt, wie früher, die diese Antwort geben, sondern wir bekommen die Antwort direkt vorgeneriert durch die KI. Was bedeutet das für die Webseitenbenutzer? Es kommt keiner mehr auf die Webseite bei euch, weil die Antwort, die ihr möglicherweise mit euren Inhalten auf der Webseite geben wollt, die dafür sorgen, dass Menschen zu euch kommen, also auf eurer Webseite, gar nicht mehr relevant sind, weil Google oder Chats GPT oder andere KIs diese Antwort schon ausspielen. Das passiert gerade. Das ist das, was gerade unser Nutzerverhalten als Endkunden im Internet verändert. Und dieses Nutzerverhalten hat Auswirkungen auf unsere, wenn wir selbstständig sind oder Unternehmer oder irgendwas anderes im Internet machen, hat Auswirkungen darauf haben, wie viele Nutzer bei uns überhaupt auf unsere Webseite kommen. Letzteres ist heute nicht das Thema, sondern das Erste ist das Thema, nämlich wie die KI unser Nutzerverhalten verändert, wie wir durch das Internet gehen. Das ist aber jetzt noch nicht der letzte Schritt, sondern der nächste Schritt ist der und der bahnt sich gerade an. Einige von euch haben diese Erfahrungen schon gemacht. Wir haben das auch hier im KI Café schon mal gezeigt. Das sind agentische Browser. Noch eine ganz kurze Unterbrechung mit einem wichtigen Hinweis. Künstliche Intelligenz ist ein Werkzeug. Es ist ein Tool und dieses Tool setzen wir häufig ein für die Symptombehandlung. Das heißt, du hast vielleicht ein konkretes Problem im Marketing, im Vertrieb oder wie du deine Leistung lieferst und glaubst, dass die künstliche Intelligenz damit dein Problem löst. Nur häufig sitzt das Problem deutlich tiefer und das sind die Ursachen. Und da kann dir möglicherweise eine KI nicht helfen, sondern möglicherweise wir und auch unser Inner Circle. Der Inner Circle ist ein intensives Menti-Programm über ein Jahr hinweg, wo wir den gestandenen selbstständigen Unternehmern Licht ans Fahrrad machen, wie sie ihr Marketing, Vertrieb und auch die Leistungserbringung deutlich optimieren und das mit ganz klassischen Ansätzen, die dazu führen, dass du wachsen kannst, dass du deinen Freiraum erweiterst und möglicherweise und das ganz sicher deine Umsätze deutlich erhöhst als auch die Gewinne, die damit verbunden sind. Und wenn du darüber etwas erfahren möchtest, Interesse hast, da einzusteigen, dann buch dir gerne einen Termin unter www.d-kirtings.com. Unverbindliches Gespräch. Wir schauen mal, ob das Ganze für dich stimmig und passend ist und ob wir die Richtigen sind für dich. Und wenn du dafür Mut hast und Lust hast, mit Birgit oder mir zu sprechen, dann buch dir einen Termin www.d-kirtings.com slash Termin und jetzt weiter mit der Folge. Danke dir. Also was sind agentische Browser? Das Maßgebliche bei den agentischen Browsern ist, dass agentische Browser emulieren oder simulieren unser Nutzerverhalten und sind in der Lage, automatisch und autonom, das andere ist Heteronorm, genau, automatisch und autonom, das heißt, von sich aus durch einen Prozess zu gehen und autonom heißt, ohne äußere Einflüsse. Ihr könnt Aufträge vergeben und der Browser sorgt dafür selbstständig, dass dieser Auftrag erfüllt wird. Was könnten solche Aufträge sein? Rechercheaufträge. Such mal alle Bestatter hier im Umkreis von zehn Kilometern und sag mir, wer möglicherweise ein ähnliches Produkt anbietet wie ich. Okay, ist jetzt bei Bestattungsunternehmen vielleicht jetzt nicht ganz so spannend, aber nichts anderes ist mir eingefallen, weil ich war gerade ja bei Fedor Brotkorb auf dem Vortrag und der hat von Bestattungsunternehmen gesprochen. Daher kommt das wahrscheinlich. Das sind Aufträge, die ihr vergeben könnt. Oder ihr könnt sagen, hey, ich habe hier zehn, zehn Utensilien und wir haben bald wieder den Workshop Master Facilitator Workshop. Die muss ich jetzt einkaufen und weil das der vollste Workshop Master Facilitator ist, den wir jemals hatten, musst du jedes 30 Mal bestellen, damit wir jedem Teilnehmer das geben können. Kathrin, du wirst dabei sein. Ich freue mich schon auf dich. 22. Oktober geht's los. Kathrin Friedl, yes. So, da könnt ihr sagen, kauf mir das ein. Die Helena ist hier an Bord, Mitarbeiterin von uns. Die hat früher einen halben Tag gesessen, um diese Anforderungen umzusetzen. Weil du musst auf Amazon gehen, dann musst du sie das da in den Warenkorb, dann musst du nochmal gucken. Dann war das nicht verfügbar. Und dann das nächste. Dann hat sie gesagt, Teacher, ich finde die Steadys nicht mehr. Was ist denn mit dem Miko Manilla los? Hat der sein Business verkauft? Dann habe ich zugerufen. Ja, das heißt jetzt anders. Musst du auf eine andere Webseite gehen? Und dann hat die da einen halben Tag, Helena, du weißt das, hat sie einen halben Tag darum geklickt. Das passiert heute automatisch und autonom im Hintergrund. Das heißt, der Browser kauft für dich ein. Der Browser analysiert komplexe Herangehensweisen für dich. Der Browser recherchiert. Der Browser erfüllt komplexe Aufgaben völlig automatisch und autonom für euch. Das ist ein agentischer Browser und damit eine sehr nutzerfreundliche für uns in der Gesellschaft und diejenigen, die so ein bisschen schon mal was mit dem Internet gemacht haben, sehr zugängliche Form. Warum sage ich das jetzt? Wird ja einige treffen, aber ich sage es so, wie es ist. Wir kriegen da draußen ja, also wenn man so in der KI-Blase sich so ein bisschen bewegt, sind ja Agenten the next big shit. Das ist ja das, wo alle jetzt irgendwie meinen, da geht der Zug ab. Tut er sicherlich. Nur das sind alles noch Zangengeburten, ja, um irgendeine Automationsstrecke mit N8n oder Make zu bauen. Manche werden jetzt die Begrifflichkeit nicht verstehen. Alles cool. Ja, also es ist Software, mit dem du verschiedene Systeme so miteinander verbinden kannst, dass am Ende ein Ergebnis entsteht, was du dir vorne gewünscht hast und dann verschiedene Prozessschritte durchlaufen haben. Das gibt schon seit 40 Jahren Automation. Und da kommt jetzt die KI mit rein. Und was da auch mit reinkommt, sind Agentensysteme, die für sich so automatisch und autonom dann innerhalb dieser Automation Aufgaben erledigen. Wir machen das in den letzten Monaten immer mal wieder bei uns in der KI-Masterclass. Ich glaube, alle, die aus der KI-Masterclass heute hier sind, schreibt mal eine Zahl in den Chat, noch nicht. Eins bis zehn. Zehn, gefühlt eine maximale Zangengeburt. Und eins, ich mache das nachts im Schlaf, weil mir fällt das total leicht. Schreibt das mal in den Chat. Gibt hier ein paar agentische, wie sagt man, Geburtshelfer. Ja, und es gibt viele, die irgendwie so oberhalb der fünf sind. Übrigens alle, die jetzt hier reingeschrieben haben, die meisten sind bei uns in der KI-Masterclass. Danke für euer Vertrauen. Und es gibt einige, die sind schon gut dabei, aber die Majority, die Mehrzahl, na ja, also Beckensteiß, Endlage, Zangengeburt, irgendwie so dazwischen. Der agentische Browser ist etwas, also damit will ich sagen, das ist noch nicht gesellschaftskonform. Das ist noch nicht zugänglich für die Masse. Und ich meine, das sind alles Leute, die sind schon seit einem Jahr oder zwei oder vielleicht sogar so Nachlänger oder deutlich darüber hinaus in der KI-Blase unterwegs, haben vielleicht ein tiefes IT-Verständnis, wissen, wie man die KI dazu nutzen kann, zu programmieren, Fehlerfindung zu ermöglichen und vieles mehr. Für den Normalsterblichen ist das alles noch zu weit weg. Da brauchen wir noch drei Iterationen, bis das endlich mal so ist. Deswegen haben wir in unserer Mastery-Serie beispielsweise auch noch keinen Workshop-Tag angeboten, wo wir das Thema Agenten mal tiefer durchdringen, weil es checkt keiner. Da fliegen alle aus der Kurve und verabschieden sich nach der Hälfte vom Tag. Es sei denn, du bleibst irgendwie bei einer Basistechnologie stehen. Und da sind wir noch nicht so weit, dass wir aus der Gesellschaft, wir, die hier vor dem Rechner hocken, das verstehen. Aber die agentischen Browser, die verstehen wir. Weil wenn ihr einen Auftrag formulieren könnt, wenn ihr in der Lage seid, einem Mitarbeiter, den ihr vielleicht habt oder nicht, oder einem Kollegen zu sagen, es wäre großartig, wenn du mich bei folgender Aufgabe unterstützen könntest. Ich brauche jetzt von dir, das. Und dann bist du in der Lage, einen Auftrag zu formulieren, wenn du das kannst. Gut, auch da gibt es ein paar, die das nicht so ganz auf die Kette kriegen, aber ist völlig okay. Die können halt andere Dinge gut. Wenn du Aufträge formulieren kannst, dann bist du in der Lage, einen agentischen Browser zu betienen.