
Eventpsychologie - Im Gespräch mit Ben Panther
Als Gründer der WIRKUNG.group kennt sich kaum ein zweiter so gut mit Events aus, wie es Ben Panther tut. Zusammen mit seinem Team hat er auf alle Fragen im Eventbereich eine Antwort, sei es die Kommunikation mit den Kunden, das Event als Livestream zu übertragen oder das gesamte Event zu organisieren.
In dieser Folge sprechen wir gemeinsam über Events und was sie so besonders macht. Du erfährst wie du mit einfachen und kleinen Tricks deine Events auf ein neuen Level heben kannst, um so deine Kunden zu beeindrucken!
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Das Transkript zum Nachlesen
Warst du auch schon mal auf Veranstaltungen, Kongresse, Konferenzen, Speaker-Events oder auch Workshops oder Trainings oder Seminare, wo du dir gedacht hast, ey, krass, Alter, was ist das denn für ein krasser Rahmen? Und wenn du mit dem Begriff Rahmen nichts anfangen kannst, Rahmen ist das, was du wahrnimmst mit deinen Sinnen, was du hörst, wenn du in das Seminar oder in den Workshop reingehst, was du siehst, mit Licht, mit Bühne, mit all dem, was dieser Rahmen ausmacht, was du vielleicht auch riechst und was du anfassen kannst, also die unterschiedlichsten Sinne bis auf vielleicht den Geschmackssinn, aber den erlebst du dann vielleicht am Buffet oder dann, wenn es die Nibbles gibt, das macht alles den Rahmen aus. Und in der Speaker-Szene sagt man so, der Rahmen ist wichtiger als der Inhalt, speziell dann, wenn es auch um Workshops oder Seminare geht. Und im Rahmen dieser Podcast-Folge wollen wir dir einen Einblick geben, was es heißt, einen grandiosen Rahmen zu ermöglichen. Denn wir haben heute in dieser Podcast-Folge einen ganz besonderen Gast. Das ist ein Ausschnitt aus einem Experten-Call, den wir alle zwei Wochen für unsere Kunden veranstalten. Da laden wir Experten ein aus unterschiedlichen Bereichen, die für Selbstständige und Unternehmer relevant sind. Und in diesem Fall ging es darum, wie du Events, Workshops, Seminare, Veranstaltungen emotional aufladen kannst. Und da spielen nicht nur die Inhalte oder die Facilitatoren oder die Speaker eine Rolle, sondern den entscheidenden Unterschied macht der Rahmen, macht das, wenn du in diesen Rahmen hineintrittst. Und der Rahmen manchmal dann doch auch wichtiger ist als der Inhalt, speziell dann, wenn vielleicht der ein oder andere auf der Bühne nicht ganz so abliefert, wie man sich das gerne gewünscht hätte. Und wir haben diese Ausschnitte zusammengestellt aus einem Experten-Call, wo du Einblicke erhalten wirst von jemandem, der vielleicht in Deutschland der Experte ist für grandiose Events und Event-Psychologie. Und er ist einer der ganz wenigen, der auch in der Zeit der Pandemie, wo gar keine realen Events stattgefunden haben, trotzdem durchgestartet ist und seine gesamte Organisation nochmal neu ausgerichtet hat. Er ist derjenige, der mit seinem Team, und das sind fast eine dreistellige Anzahl Mitarbeiter, dafür verantwortlich ist, Events zu gestalten. Und zu gestalten, da gehört die Technik dazu, da gehört, wie gesagt, das Licht dazu, da gehört die Musik dazu, da gehört die Choreografie dazu, da gehört ein Stück weit auch das Drehbuch dazu, da gehört dazu, mit welcher energetischen Schwingung durch dieses Event geleitet wird und natürlich alles, was so Backstage passiert, wenn es um das Thema der Technik geht, was jetzt gerade im Rahmen von Online- und Hybriden-Events eine unfassbare Rolle spielt. Er ist derjenige, der ein Buch geschrieben hat, es nennt sich Event-Psychologie, in dem er schon ganz viele Techniken und Herangehensweisen demaskiert. Und in diesem Podcast wird er uns Einblicke geben darauf und darin, was es ausmacht, dass ein Event psychologisch genau die richtigen Triggerpunkte noch unterstützt, die durch das Event auch mitgedrückt werden sollen und das Ergebnis den Nutzen des Events maßgeblich unterstützt. Und ich darf euch sagen, da sind ein paar Golden Nuggets dabei, die dich, egal ob du Trainer, Speaker, Berater, Unternehmer, Dienstleister bist und mal einen Rahmen für deine Kunden schaffen darfst, woraus du dich inspirieren lassen kannst für das, was dann auch für dich relevant ist. Und jetzt sage ich einfach Bühne frei und Einblicke in einen unserer Experten-Calls für den Kunden und ja, für unsere Kunden und Bühne frei für den großartigen Ben Panther. Das Schöne bei den ganzen Events ist und das ist ja auch hier gerade so, man ist auf einmal irgendwo so in einem Flow drin und es fühlt sich einfach leicht an, oder? Man ist einfach dann mit dabei und vielleicht lernt man neue Leute kennen und man nimmt vielleicht so ein paar Sachen mit und freut sich einfach darüber, eine gute Zeit zu haben. Und jetzt vielleicht gerade so auch nach Corona ist es schon wieder so dieses mit den Hufen scharren und sich anzugucken, hey, ich könnte ja eigentlich mal wieder irgendwie auf eine Veranstaltung gehen, weil es fehlt ja schon so ein bisschen, oder? Also mir fehlt es zumindest oder hat es zumindest während Corona gefehlt. Denen fehlt das nicht, die sind alle drei Monate hier. Das ist natürlich was anderes. Ah, genau. Und bei solchen Events geht es in erster Linie darum, dass sie sich möglichst leicht anfühlt. Weil dann geht die Zeit ganz schnell vorbei und dann ist es auf einmal irgendwie, man kommt freitags an und dann ist es auf einmal Sonntagabends und man geht wieder nach Hause. Und dann steht man dann teilweise da und denkt sich so, ja, was habe ich denn die letzten zwei Tage eigentlich gemacht? Und dann, ja, okay, ich habe ein bisschen was an Inhalten mitgenommen. Also wie viel Infos nimmst du so von so einem Wochenende mit? Ja, bei Dirk Kreuter waren es 110 Seiten, die ich mitgeschrieben habe. Bei dem Christian Bischof glaube ich, habe ich eine Seite ausgefüllt. Ja, siehst du, das sind so die Unterschiede. Aber am Ende von so einem Wochenende nimmt man ja irgendwas mit nach Hause und man nimmt eine ganze Menge Kontakte mit. Wer hat auf einem Event schon mal irgendjemanden kennengelernt? Ja, das Schöne ist, man lernt dann auch immer Leute kennen und man tauscht sich mit denen aus und manchmal kommen dann so blöde Ansagen, also in Anführungszeichen blöde Ansagen, aber wenn es Samstagmorgen ist, Samstagmorgen 9.05 Uhr und dann steht irgendjemand auf der Bühne und sagt, so und jetzt dreh dich mal zu deinem linken oder zu deinem rechten Nachbarn und erzähl mir mal, wie gut du geschlafen hast und wo du herkommst und wie geil du dich auf dieses Wochenende freust und du sitzt im ersten Moment da und denkst dir so, scheiße, wo bin ich denn hier gelandet? Da habe ich doch jetzt gar keinen Bock. Gestern Abend an der Bar haben wir vielleicht zwei Bier getrunken und jetzt ist es morgens neun Uhr und es ist sowieso viel zu früh Samstag, was mache ich hier überhaupt? Aber du bist ja nicht der Einzige sein und wenn du nach links guckst und wenn du nach rechts guckst, sind sowieso schon alle dabei, irgendwie sich zu unterhalten und dann denkst du dir, ja scheiße, da mache ich es halt auch, ich will ja Gruppengedanke an der Stelle, Gruppenfeeling, ich will ja jetzt hier nicht der Außenseiter sein an der Stelle. Und damit sind wir schon wirklich bei einem der Basics an der Stelle. Dieses Thema Gruppendynamik darf man wirklich forcieren und es ist egal, wie groß oder klein die Gruppe und grundsätzlich ist es ja eigentlich immer so, sobald ich merke, dass alle anderen irgendwas um mich herum tun und das ist dementsprechend hier schon der erste Tipp an der Stelle. Wenn ihr eure Crowd, eure Community dazu auffordert, irgendwas zu tun, in der Regel machen alle anderen auch mit. Aber ansonsten mache ich halt mit, entweder weil ich wirklich Bock habe, das sind meistens so, wenn man sich es auf Events anguckt, in Psychologie ist ja viel Analyse, das sind meistens so etwa 15 bis 20 Prozent, die wirklich Bock haben und je weiter man vorne sitzt, desto mehr Leute, die wirklich Bock haben, findest du und das sind auch die, die meistens dann irgendwo in der Kamera mit drin sind oder die hier bei so einem Zoom-Meeting dann vielleicht mal angepinnt werden. Aber dementsprechend hat man so immer so das Gefühl, dass alle mit dabei sind und wenn du das dementsprechend immer wieder forcierst, dass du deine Teilnehmer dazu anstiftest, irgendwas zu tun, dann hat das den Vorteil, dass du damit eigentlich alle erstmal motivierst, irgendwo mit dabei zu sein und alle mitzumachen, dass alle mitmachen und das wiederum psychologisch gibt den Teilnehmern ein richtig gutes Gefühl, weil die dann einfach merken, okay, ey hier, ich weiß zwar nicht genau, warum ich da jetzt mitgemacht habe, aber ich habe mitgemacht und das wiederum fühlt sich gut an und das ist eine ganz coole Geschichte. Ich werde euch heute Abend so ein paar, so ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und so ein paar Sachen erzählen, wie denn Events funktionieren, weil Events sind emotionale Blasen in Anführungszeichen, gerade wenn ich auf einem Event bin und es ist so eine richtig geile Veranstaltung, komme Freitag hin und dann bin ich bis Sonntag da und Sonntagabend gehe ich nach Hause und sitze in meinem Auto und denke mir so, ach scheiße, morgen muss ich wieder auf die Arbeit, da habe ich jetzt gar keinen Bock drauf, kann ich nicht nochmal da bleiben und deswegen sage ich immer, das ist so eine Eventsphäre, also so eine unsichtbare Glocke, die man so über so ein Event drüberstülpt und in dieser Glocke passiert Magie, man muss es schon wirklich so ein Stück weit Magie nennen, weil es eben teilweise gar nicht mal erklärbar ist, es ist teilweise nicht mal zu greifen, was denn ein Event wirklich erfolgreich macht, sondern es sind wirklich teilweise die Kleinigkeiten. Events sind genauso wie beim Friseur, wenn ihr zum Friseur geht und eine coole Frisur haben wollt und die Friseurin oder der Friseur verschnipselt euch die Haare kaputt, dann steht man am Ende da und sucht sich einen neuen Friseur, weil das macht dann einfach keinen Spaß. Das ist eine einmalige Leistung, die man anbietet und gerade bei Events ist es dementsprechend so, dass wir uns angucken müssen, wie kriegen wir diese einmalige Leistung möglichst perfekt umgesetzt und das ist was, was wirklich so ein Stück weit Königsdisziplin ist. Wie gesagt, es ist schwer messbar und dementsprechend müssen wir uns angucken, ob es denn überhaupt funktioniert und dementsprechend erst mal gerade ein Beispiel dazu. Ich saß nämlich vor, ich glaube inzwischen ist es fünf Jahre her, ich weiß es gar nicht mehr genau, müsste fünf Jahre etwa her sein, saß ich mit einem Pharmaunternehmer zusammen, der einen Kongress veranstaltet hat oder veranstalten wollte in dem Moment, wo er seinen ganzen Vertriebsmitarbeiter eingeladen hat und hat gesagt, was du erzählst klingt ja interessant mit Eventpsychologe, klingt super spannend. Ich glaub dir aber kein Wort, dass das funktioniert. Er sagt, okay, dann lass es uns ausprobieren und dann sind wir hingegangen und haben uns ein Setup überlegt, wie wir messen können, ob Eventpsychologie denn wirklich funktioniert. Ich meine, wir haben es davor schon gemacht und davor hat es schon funktioniert, aber da sind wir dann hingegangen und haben das dann wirklich mal aufgebaut. Wer von euch kommt aus Frankfurt oder hier aus der Gegend? Ja, okay, sind ein paar, ja so ein bisschen. Kennt jemand zufällig die Villa Kennedy, das Fünf-Sterne-Hotel? Ja, okay, da gehen ein paar Hände rum, schön. Dann kennt ihr auch den großen Veranstaltungssaal, vielleicht, genau, ja. Und in den Saal kann man ja, da hat man ja vorne diesen Gang oder vorne ist ein Gang und dann kann man links und rechts um den Saal rumlaufen und von hinten dann sozusagen links und rechts in den Saal reinlaufen. Und das ist eine wunderbare Basis für ein Setting, um was auszuprobieren. Wir hatten nämlich dann diesen Pharmaunternehmer, wir haben diesen Pharmakongress gehabt. Das waren etwa 300 Teilnehmer, die dann da vor Ort gewesen sind und die dann eingecheckt haben und dann sich morgens dann zum Check-in versammelt haben. Und wir haben diesen Check-in in dem Gang vor dem Saal gemacht und haben die willkürlich in zwei Gruppen eingeteilt, also 150 Leute etwa links rein, 150 Leute rechts rein. So, und auf jeder Seite von diesem Saal gibt es so einen Vorraum, also so einen Raum, wo man eben dementsprechend die, oder eigentlich nur durchlaufen muss, aber wo man auch schön Sachen aufbauen kann. In dieses Räumchen, da haben wir ein paar Optimierungen gemacht. Da haben wir nämlich einen hochflorigen roten Teppich reingelegt. Ein hochfloriger roter Teppich bedeutet, der ist etwa so 2, 3 Zentimeter hoch, so etwas, was man normalerweise aus dem Badezimmer kennt. Den haben wir da reingelegt in roter Farbe. Dann haben wir eine richtig schöne Fotoband aufgebaut, haben einen Fotograf da reingestellt, haben, was haben wir noch gemacht, haben eine Hostess gehabt, die den Gästen, also den Herren Sekt im, wie Orangensaft, im Sektglas überreicht hat und ein Host, also ein Kerl, der den Damen einen Sektglas überreicht hat, also einen Orangensaft im Sektglas. Dann gab es noch ein bisschen schöne Hintergrundmusik. Die haben ihre Unterlagen an so einem Check-in-Desk überreicht bekommen an der Stelle. Und es gab noch einen schönen Duft im Hintergrund, also so alles Mögliche, so Kleinigkeiten. Wenn man sich das so angeguckt hat, waren das wirklich so in Summe so Sachen, die man meinen könnte, sie hätten einfach zum Eventkonzept an der Stelle dann dazugehört. Auf der anderen Seite, also hier 150 Leute und hier 150 Leute und die Leute, die auf der Seite reingelaufen sind, die sind einfach in diesen Vorraum reingelaufen und konnten sich ihren Orangensaft vom Stehtisch wegnehmen, also da stand einfach ein Stehtisch mit Orangensaftgläsern drauf. Die konnten sich von einem Stapel ihre Unterlagen runternehmen und sind dann einfach auch in den Saal reingelaufen. Und dann ging das Event los und das Event ging dann die ersten drei Stunden, so bis zur Mittagspause, da kam dann der Vorstandsvorsitzende und der Vertriebsvorstand und so weiter und so fort. Die kamen alle und haben ihre Speeches gehalten und ihre Inhalte präsentiert und kurz vor der Mittagspause haben alle Teilnehmer dann nochmal so einen Umfragebogen bekommen, wo sie dann eine Runde beantworten sollten, wie fanden sie die Inhalte der ersten Referenten, wie fanden sie die Präsentation der Referenten, wie fanden sie das Event an der Stelle inhaltlich bis jetzt insgesamt, haben sie was mitgenommen? So und jetzt Frage an euch, gab es da einen Unterschied? Ja, leistiges Nicken. Wie groß war denn der Unterschied? Wie viel besser haben denn die Teilnehmer, die darum reingelaufen sind und wie viel besser haben die das Event bewertet? 50%. 50%? Andere Idee? Mehr. 80%. Also es war nicht so viel, weil wie gesagt, wir fragen nach den Inhalten, es waren Pharmaunternehmen, es war ein Pharmakongress an der Stelle, aber die Teilnehmer haben das Event um 15, also leider keine 50, aber 15% besser bewertet, bloß indem wir einen Raum, also ein winziges Teilchen von dem Gesamtevent optimiert haben. Und das ist einfach schon mal sowas, wo man sagen muss, hey, okay, wenn schon Pharmaunternehmer, die von einem Vertriebsvorstand angeschrien werden, dass die Zahlen letztes Jahr scheiße waren und dass sie dieses Jahr besser werden müssen, dass sogar die sagen, dass dieses Event um 15% inhaltlich besser ist, obwohl bloß dieser kleine Raum hier, dieser Vorraum optimiert wurde. Dann gucken wir uns mal an, was passiert, wenn wir uns insgesamt oder wenn wir Events insgesamt optimieren. Und das sind wirklich die Sachen, wir können es häufig nicht messen. Wir können Eventpsychologie sehr häufig nicht in Worte fassen, nicht greifen, aber es ist so wie das Öl im Getriebe, was einfach so da ist, was dann einfach alles viel smoother werden lässt und viel besser laufen lässt. Und das sind die Sachen, die spannend sind an der Stelle. Warum ein hochfloriger Teppich? Hochfloriger roter Teppich, ich meine so die Standardroten Teppiche, hier liegt ja auch so ein roter Teppich auf der Bühne hinter uns, aber warum hochflorig? Warum so drei Zentimeter hoch? Irgendwelche Ideen? Wir wollen, dass die Menschen sich anders verhalten, also müssen wir sie anders behandeln an der Stelle. Und gerade dieser hochfloriger Teppich haben wir auch in einem Versuch mit einer Uni zusammen, haben wir das ausprobiert und haben das gemessen in Anführungszeichen. Menschen laufen über einen hochflorigen Teppich langsamer als über einen normalen Teppich, weil man muss die Füße ein bisschen mehr heben. Aber keiner der Teilnehmer ist auf die Idee gekommen, zu sagen, ja, ich bin langsamer gelaufen, weil der Teppich hochflorig ist, sondern die haben alle gesagt, ohne das, so ein klassisches Experiment, so einmal Teppich so und einmal Teppich normal und dann haben wir die da drüber gejagt und haben sie dann gefragt, so, wie geht es euch jetzt? Und die, die gesagt haben, die, die über den hochflorigen Teppich gelaufen sind, haben dann gesagt, hey, ich fühle mich ein bisschen mehr wie so ein VIP und das ist genau der Punkt, worauf wir hinaus wollten, weil es ging uns genau darum zu sagen, wie kriegen wir es denn hin, dass Menschen sich wie ein VIP fühlen, ohne dass wir sagen, du bist jetzt ein VIP? Und das sind solche Kleinigkeiten, das heißt, die Menschen laufen ein bisschen langsamer, laufen weicher, dadurch sind sie sowieso schon viel positiver eingestimmt, oh, da gebe ich euch auch noch gleich ein wunderschönes Beispiel, und fühlen sich dementsprechend ein bisschen mehr wie ein VIP. Szenewechsel, wir gehen wo ganz anders hin, wir gehen nämlich jetzt mal in ein Hotel. Es gibt Hotels, da fühle ich mich immer grundsätzlich pudelwohl, die finde ich immer großartig. Ich komme schon in die Lobby rein und bevor ich überhaupt weiß, wo ich eigentlich, oder selbst wenn ich, oder andersrum, selbst wenn ich nicht weiß, in welcher Stadt ich bin, ich komme in dieses eine Hotel von dieser Kette und ich fühle mich direkt wohl, woran könnte das liegen? Und das nächste Mal dürft ihr selbst mal darauf achten. Naja, an der Atmosphäre, also am Licht, an vielleicht irgendwie der Musik, wenn ich reinkomme und natürlich auch, wenn ich schon öfter da war, ob ich weiß, dass ich da mit Respekt und so weiter behandelt werde. Für mich macht Design viel aus, Designfreundlichkeit, Sauberkeit, auch schon vor dem Hotel. Ja, cool. Es gibt noch. Wenn es eine Kette oder so ist, dass ähnliche Elemente da sind, dass ich irgendwo eine Ähnlichkeit habe, die ich kenne, die ich mag, wo ich mich schon wohlfühle. Es gibt noch einen Punkt, der Duft und das ist so subtil, dass man es, wenn es gut gemacht ist, gar nicht merkt. Hotels, und da müsst ihr wirklich mal darauf achten, super viele Hotels arbeiten inzwischen mit Beduftung. Also die gehen ganz bewusst hin und haben sich einen Duft kreiert, der in jedem Hotel immer wieder eingesprüht wird. Es gibt manche Hotels, die machen das so intensiv, wo du dann denkst, das ist so, wie wenn du die Autotür aufmachst und da hängt so ein Duftbaum drin und du denkst dir so, das ist zu viel. Das wollen wir nicht an der Stelle. Aber wenn du so einen ganz leichten Duft hast und das Ideale, um einen Duft zu versprühen, ist, wenn ich jetzt zu euch sage, riech mal, riechst du das? Und der andere dann, ja, jetzt, wo du sagst, es riecht nach Zitrone, dann ist es die ideale Beduftung, wenn du es bewusst nicht wahrnimmst, sondern unbewusst dann einfach so gerade so wahrnimmst. Und gerade bei Hotels wird das super häufig inzwischen gemacht, dass sie so einen ganz leichten Duft mit einsprühen und psychologisch ist das Schöne bei einem Duft oder was heißt das Schöne? Aber es ist einfach so. Duft wird oder Botenstoffe der Nase werden im Gehirn direkt verarbeitet, ohne dass wir kognitiven Einfluss darauf haben. Wenn wir was lesen, und das ist auch ein wunderschönes Beispiel, du kannst nicht nicht lesen, also egal, was ich am Bildschirm oder was ich an Buchstaben hinhalte, du liest automatisch erstmal alles. Du kannst nicht nicht lesen. Aber bei Düften ist es wirklich so, Düfte werden von unserem Gehirn automatisch interpretiert. Es sind gerade so an Weihnachten, wenn man so Zimt, so schöner Zimtduft oder sowas, so ein Tee, so Winterapfel oder Orange oder sowas, habt ihr da so eine Assoziation dazu im Kopf? Ja, schön. Kommen da auch direkt Bilder vielleicht hoch? Aha, da sind ja schon die ersten Tee-Tasse, ne? Da kommen dann direkt in der Regel Bilder hoch und gerade bei solchen Geschichten wie, Stichwort, Duft von Omas Apfelkuchen, da hat man immer oder sehr häufig dann so eine Szene im Kopf, wo man sich denkt, ah ja, damals oder letzte Woche oder wann auch immer ich bei Oma gewesen bin und da kommt wieder der Apfelkuchen aus der Röhre und da freue ich mich schon wieder drauf. Und wenn ich einen ähnlichen Duft irgendwo anders in einem Café oder sowas in der Nase habe, dann kommt direkt das Bild hoch und das heißt dann direkt wieder so, ach geil, jetzt bei Oma sein, das wäre doch jetzt schön. Und das können wir auch wieder inszenieren an der Stelle. Das ist jetzt wiederum über Zoom-Meetings ein bisschen schwierig, aber gerade bei Events, bei Workshops funktioniert das ziemlich gut. Ich hoffe, ich habe dir nicht zu viel versprochen. Es waren Einblicke dabei, wo ich sage, ich höre mir den Podcast noch zwei-, dreimal an, um wirklich jeden einzelnen Impuls nochmal mit rauszunehmen. Ich darf euch sagen, dass dieser Experten-Call einiges verändert hat, auch bei uns. Wir sind ja hier in unserem Base-Camp in der ganz alten Zehenscheune in der Nähe von Frankfurt und haben hier 180 Quadratmeter Workshop-Fläche zur Verfügung für unsere Kunden, für unsere Coachings und für unsere Events und ich darf dir sagen, diese Einblicke haben noch einiges verändert, was wir im Nachgang dieses Experten-Calls hier bei uns, bei den Coachings noch verändert haben und angereichert haben. Und ich frage jetzt dich, welche Impulse hast du mitgenommen? Was willst du vielleicht umsetzen an der einen oder anderen Stelle? Wie kannst du, ob jetzt in einem kleinen Eins-zu-eins-Coaching oder in einem Workshop mit acht bis zehn Teilnehmern, in einem Training, was du jetzt vielleicht für ein Unternehmen veranstaltest oder vielleicht auch für eine größere Veranstaltung, die du planst, wo du vielleicht auch auf Ben Hunter und seine Wirkung-Group zugehst, was kannst du umsetzen? Was hast du mitgenommen? Was waren deine kleinen Golden Nuggets, die vielleicht diese kleinen zwei, drei Millimeter Veränderung machen und emotional deine Teilnehmer mitnehmen und psychologisch? Das ist keine Manipulation, sondern eine Unterstützung der emotionalen Erfahrungsfaktoren, die deine Kunden machen dürfen. Und da wünsche ich dir einfach viel Spaß in der Reflexion und wenn du sagst, wir sollten mal sprechen und du möchtest eine Reflexion von uns, wie du vielleicht grundsätzlich nicht nur deine Events voll bekommst, sondern vielleicht auch grandios ablieferst, wie du als selbstständiger Unternehmer vielleicht den nächsten Schritt gehen kannst, um zum nächsten Auftrag deines Lebens zu kommen, neue Interessenten anzuziehen, Kunden zu gewinnen, deine Leistung grandios abzuliefern und dadurch begeisterte Kunden zu generieren, als auch dein Business danach skalieren und weiter skalieren zu lassen, dann lass uns einfach sprechen. Komm auf www.deminuskirchings.com slash Termin, buch dir ein eigenes Wachstumsgespräch, eine eigene Session mit uns und wir gucken mal eins zu eins, wo du stehst und was dich gerade umtreibt und wo wir dich zu deinen eigenen Gipfeln fühlen können. Bis dahin, der Thorsten von den Kirtings und wir freuen uns darauf, dich vielleicht mal in der realen Welt zu erleben und zu sehen. Bis dahin. Ciao, ciao. Ciao, ciao.