
KI-Blockbuster: Wie generative Video-KI die Medienbranche aufmischt - Im Gespräch mit Leila Emami (3min-Impuls)
KI-Blockbuster: Wie generative Video-KI die Medienbranche aufmischt
Was wäre, wenn du deine Abendunterhaltung nicht mehr aus einem Streaming-Katalog auswählst, sondern einfach in wenigen Worten beschreibst, worauf du Lust hast – und dein ganz persönlicher Film entsteht in Minuten? Genau dort steuern wir hin. Generative Video-KI wie Veo 3 ist mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum angekommen und sorgt für Bewegung – nicht nur in der Tech-Szene, sondern zunehmend auch bei Filmschaffenden, Produktionsfirmen und Kreativen.
Leila Emami auf LinkedIn: ** LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/leila-emami/
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Kameras aus, Prompts an: Wie KI die Filmproduktion verändert Szenen erstellen ohne Drehort, Schauspieler einsetzen ohne Set – KI macht's möglich. Erste Produktionen entstehen heute schon mit generierten Hintergründen, digitalen Doppelgängern und cleveren VFX-Technologien. Besonders spannend: Dokus mit historischen Elementen lassen sich jetzt auf ganz neue Weise erzählen. Das spart Zeit, Budget – und öffnet neue kreative Möglichkeiten. Netflix neu gedacht: Dein eigener Film auf Zuruf? Was wäre, wenn du nicht mehr zwischen 38 Kacheln suchst, sondern deine Abendunterhaltung einfach in den Chat schreibst? Genau dahin könnte es gehen. Noch sind wir nicht bei der „on-demand"-Serienproduktion auf Knopfdruck, aber der Weg dorthin ist erkennbar. Perspektivwechsel innerhalb eines Films, alternative Sichtweisen auf bekannte Geschichten – KI macht das möglich. Aus passivem Konsum wird aktives Erleben. Zwischen Akzeptanz und Ablehnung: Die Realität der Branche Während einzelne Produktionsfirmen bereits anklopfen, bleiben viele Sender zögerlich. Der typische Vorwurf: „Sieht nach KI aus." Doch genau darum geht's – Authentizität durch Klarheit. Niemand soll getäuscht werden. Die Zukunft der Medienproduktion ist nicht fake, sondern transparent. Wer das erkennt, kann neue Formate schaffen, die echte Relevanz haben. Fazit: Wer jetzt nicht ausprobiert, wird später überholt Die Tools sind da. Die Nachfrage steigt. Und die kreative Freiheit war nie größer. Diese Episode ist ein Weckruf an alle, die in der Medienwelt unterwegs sind – und an die, die es noch werden wollen. Wer heute mutig mit KI experimentiert, bestimmt morgen mit, wie Geschichten erzählt werden.
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Das Transkript zum Nachlesen
Das sieht aber nach KI aus. Das sieht nicht aus wie echt. Und dann muss man halt immer sagen, das soll ja auch nach KI aussehen. Wir wollen ja die Menschen nicht an der Nase herumführen. Wer so die Entwicklung auch bei dir gesehen hat, sieht, was immer mehr möglich ist. Und wer jetzt WO3 beispielsweise mittlerweile auch im deutschen Sprachraum verfügbar ist. Wir sind ja immer so ein bisschen ein paar Wochen später hinter den Amerikanern, beziehungsweise sogar auch Jahre später, weil unser EU-EI-Act und die Datenschutzverordnungen es nicht ermöglichen für Firmen außerhalb des EU-Raums, ihre Technologien, die vielleicht nicht ganz so reguliert sind in ihrem Heimatland, hier bei uns zur Verfügung zu stellen, dass wir diese Technologien entweder später oder gar nicht bekommen. Aber bei WO3 ist das jetzt schon der Fall. Das ist die Videogenerierung mittlerweile mit acht Sekunden, mit acht Sekunden Snippets zumindest bei uns in der Gesellschaft verfügbar, also für den Endkunden. Frage an dich, wo geht das hin? Werden wir uns in ein paar Jahren, ich sage das ja immer ganz gerne, abends nicht mehr durch die Netflix-Kacheln zoomen, um dann nach einer halben Stunde festzustellen, wir haben eigentlich nur Trailer angeschaut, anstatt einen Film zu gucken, werden wir unseren Abendfilm, unseren abendfüllenden Film oder die eigene Serie kurz daher prompten. Und dann nach ein, zwei Minuten ist sie dann da und wir können sie schon schauen. In welche Richtung wird das gehen, Leila? Was passiert in den nächsten zwei, drei Jahren? Vielleicht kannst du da mal so deine Einschätzung geben. Ja, sehr gerne. Also, dass man mit einem Prompt ein eigenes Video bekommt, denke ich immer, wird dann der Fall sein, wenn wir diese allgemeine Intelligenz haben werden, künstliche Intelligenz haben werden, die halt all diese verschiedenen Ebenen halt berücksichtigen kann. Also, das weiß ich jetzt nicht. Aber was vielleicht gehen wird, ist, dass man innerhalb des Filmes, wenn man den Film guckt, andere Perspektiven einnehmen kann. Dass man, keine Ahnung, die Perspektive von Sam Ganji nehmen kann, statt von Frodo oder von Saruman oder so was, ja, dass man da switchen kann. Also, da geht die Entwicklung schon hin. Und die Entwicklung geht halt auch dahin, dass man einfach auch für große Spielfilme, für große Produktionen, auch für Dokumentarfilme und so weiter, halt so einzelne Sequenzen machen kann. Dass man zum Beispiel die Schauspieler auftreten lässt und mit VFX-Technologien halt sie einfach in eine Szene setzt, die mit KI generiert worden ist, ja. Sodass man einfach historische Begebenheiten herstellen kann, ohne dass man diesen riesigen Aufwand hat, das in echt machen zu müssen. Ich denke mal, das wird in diese Richtung gehen. Und dass der Zuschauer halt, wie gesagt, verschiedene Perspektiven von Figuren einnehmen kann, wie das beim Gaming auch ist. Ich denke mal, da wird es erst mal in diese Richtung gehen, dass man halt gerade auch für die Werbeproduktion vieles macht, mit KI, weil die halt auch immer besser werden, die nicht mehr so verschwimmen und mehr anderen die Bilder. Und dass man halt in Spielfilmen, Kinofilmen und so weiter das benutzt und dass der Zuschauer eine eigene, persönliche Perspektive einnehmen kann. Ich denke mal, da in diese Richtung wird es erst mal gehen. Und wenn wir die allgemeine künstliche Intelligenz haben, da haben wir sowieso ein Problem. Genau, da werden wir mal gucken, was das für uns bedeutet und wie wir sie uns zu eigen machen und sie auch entsprechend nutzen können. Und du hast ja jetzt hier zwei oder zumindest jetzt heute eine Vertreterin der beiden Unternehmer, die sich dem Ganzen jetzt geöffnet haben vor zwei, drei Wochen und mit uns gemeinsam und dem Experten-Team, was sich da drum herum geschaht hat, das Chatbot entwickelt hat. Du bist in der Fernseh- und Film- und auch Rundfunkbranche zu Hause. Ich weiß, dass du vor zwei Jahren da natürlich noch vor verschlossenen Türen standest, wenn das Thema KI angesprochen wurde. Was hat sich dort entwickelt und was nimmst du dort wahr in dieser Branche? Also, was sich da entwickelt hat, ist, dass die Türen jetzt langsam aufgehen, dass auch Produktionsfirmen an uns herantreten für Trailer, die sie haben möchten für ihre Produktionen, sodass sie die besser pitchen können bei den Streamern, bei den Sendern. Also, die kommen, dann kommen Produktionsfirmen, die halt einzelne Sequenzen für ihre Filme brauchen, für Dokumentationen zum Beispiel, was historische Sachen anbelangt. Und also, das kommt jetzt langsam. Also, das war vor einem halben Jahr nicht so. Seit einem halben Jahr kommen Anfragen, jetzt langsam. Nicht von Sendern, die sind noch sehr zurückhaltend, aber für freie Produktionsfirmen, die halt eigene Kinoproduktionen machen wollen oder mit Streamern und so arbeiten. Das kommt jetzt langsam, ja. Das freut mich für dich. Aber, das Aber ist, wenn man sich dann miteinander die Sachen anguckt, heißt es, das sieht aber nach KI aus. Das sieht nicht aus wie echt. Und dann muss man halt immer sagen, das soll ja auch nach KI aussehen. Wir wollen ja die Menschen nicht an der Nase herumführen. Ja, und man muss das ja auch kennzeichnen, gerade den Dokumentarfilmen muss man das ja auch kennzeichnen, dass das KI ist, damit da keine Verwirrung entsteht. Und ich denke mal, dass maximale Transparenz da ganz, ganz, ganz, ganz essenziell und wichtig ist.