
Schluss mit Zufall: So baust du Prompts, die liefern
Schluss mit Zufall: So baust du Prompts, die liefern
In dieser Episode geht es um das, was viele beim Arbeiten mit Künstlicher Intelligenz übersehen: die eigentliche Kunst des Promptens. Während draußen zahllose Vorlagen, Rollenbeschreibungen und vermeintlich „perfekte" Prompts kursieren, wird oft vergessen, worum es wirklich geht – nämlich das Ergebnis. Wer mit KI arbeitet, darf sich nicht darauf verlassen, dass zwei Zeilen Eingabe automatisch zu einem brauchbaren Output führen. Vielmehr geht es darum, mit Struktur, Klarheit und einem durchdachten Setup zu arbeiten – so, wie du es auch mit einem menschlichen Teammitglied tun würdest.
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Die Perspektive entscheidet über Relevanz Bevor du der KI überhaupt sagst, was sie tun soll, braucht sie Kontext – und zwar echten. Nicht die Rolle, sondern deine Perspektive ist entscheidend. Bist du Solopreneur im Bereich Mindset-Coaching oder leitest du ein mittelständisches Beratungsunternehmen? Die KI muss wissen, wie du denkst, welchen Standpunkt du vertrittst und mit welcher Haltung du kommunizierst. Wer diesen Teil überspringt, darf sich nicht wundern, wenn der Output generisch bleibt. Erst die klare Definition deiner Perspektive macht die KI zum echten Sparringspartner. Kontext schlägt Kürze Ein weitverbreiteter Irrglaube: Prompts müssen kurz und präzise sein. Das Gegenteil ist oft der Fall. Ein guter Prompt ist ein ausführliches Briefing – wie an einen Ghostwriter oder Copywriter, der deine Sprache, deine Zielgruppe und dein Ziel verstehen muss. Der Inhalt, den du mitgibst, macht den Unterschied. Wer mehr gibt, bekommt mehr. Und ja, manchmal ist der Prompt länger als das Ergebnis. Das ist kein Fehler, sondern ein Qualitätsmerkmal. Der Auftrag ist der Hebel Viele unterschätzen die Wirkung eines klaren Auftrags. Die KI hat alle Informationen – aber was genau soll sie jetzt damit tun? Ohne einen expliziten Arbeitsauftrag bleibt der Output vage. Der Auftrag sollte präzise, aber nicht kompliziert sein. Schreib ein Buchkapitel, fasse ein Gespräch zusammen, erstelle einen Blogartikel – alles klar und ohne Umschweife. Wer diesen Schritt klar formuliert, bekommt genau das, was gebraucht wird. Keine Überraschungen, keine Umwege. Was die KI lassen soll, ist genauso wichtig Genauso entscheidend wie der Inhalt ist das, was die KI vermeiden soll. Schreibstil, Tonalität, bestimmte Wörter oder Formate – all das gehört in dein Briefing. Denn KI lernt aus dem, was du vorgibst. Wenn du nicht möchtest, dass Begriffe wie „entdecken", „umarmen" oder „eintauchen" im Text auftauchen, dann sag es. Wenn du keine Genderzeichen oder Emojis willst – formuliere das explizit. Nur so bekommst du Texte, die sich nach dir anfühlen, nicht nach einer Datenbank aus generischen Online-Vorlagen. Fazit: Präzision im Briefing, Klarheit im Ergebniss Wer mit KI arbeiten will, wie mit einem echten Profi, muss sie auch wie einen Profi behandeln. Das heißt: Klare Perspektive, vollständiger Kontext, eindeutiger Auftrag und saubere Spielregeln. Dann entsteht nicht nur irgendein Ergebnis – sondern genau das, was du brauchst. Und das ist keine Magie, sondern strukturierte Kommunikation. Die wahre Stärke liegt nicht im Tool, sondern im Menschen, der es richtig nutzt.
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Das Transkript zum Nachlesen
In dieser Form, also wenn du Aufträge gut verteilen kannst in der realen Welt, mit Kontext, mit Inhalten, mit allem Drum und Dran, dann bist du auch in der Lage, das mit der KI auch entsprechend gut zu übertragen. Es herrscht unfassbar viel Komplexität da draußen, wenn Menschen die KI erklären und ich darf immer sagen, sie ist so verdammt einfach, aber es ist auch eine einfache Kunst. Und wir haben das in den letzten Wochen immer wieder reflektiert, dass wir die KI vom Anwendungsfall her denken dürfen, aber ganz wesentlich, dass wir sie vom Ergebnis her denken dürfen. Was heißt vom Ergebnis? Das Ergebnis ist das, wo wir uns vorstellen, also im inneren Auge vorstellen, was ist das, was wir erreichen wollen. Und dieses Ergebnis hat eine gewisse, bei der KI hat eine gewisse Anatomie, wie dieses Ergebnis entsteht. Viele sind immer wieder beeindruckt oder haben das mittlerweile auch übernommen, wie mit einem, zwei, vielleicht auch drei Prompts man genau zu dem, also zu den Anweisungen, die eine KI ausmachen, zu diesem Ergebnis kommt. Das ist zum einen, ich hoffe, ich kriege das hier alles zusammen, weil es ist nicht vorbereitet, wir brauchen zum einen eine Perspektive. Wir dürfen der KI ein Stück weit mitgeben, wer wir sind und aus welcher Perspektive wir auf diese KI schauen. Ist das, wir werden das gleich auch sehen, ist das der Hans Meyer, der selbstständig ist und Unternehmen dabei hilft, ihr Marketing zu optimieren, oder ist das der Kassenwart von einem Verein, der die Kassenbücher sauber aufsetzen möchte? Es ist eine ganz andere Perspektive und diese Perspektive dort mit reinzugeben, ist viel wichtiger, als der KI zu sagen, aus welcher Rolle heraus sie agieren möchte. Das sind immer noch so Sachen, die ihr im Internet, irgendwie auf LinkedIn oder was weiß ich, lest, in diesen ganzen Prompt-Repositories oder Prompt, ich gebe dir meine zehn besten Prompts, wenn ich da drauf gucke, dann denke ich mir, wo seid ihr denn stehen geblieben in den letzten Jahren oder in den letzten anderthalb Jahren, wo seid ihr da stehen geblieben? Das war mal notwendig, dass man der KI sagt, du bist jetzt irgendwie ein Dolmetscher, du bist irgendwie ein Personal Coach, du bist ein Business Coach, du bist ein Projektmanager, der 20 Jahre lang Projektmanagement-Erfahrung hat, das brauchst du alles gar nicht mehr. Viel wichtiger ist, deinen Kontext mit rüber zu geben. Deswegen ist Open AI so stark dran, dass ihr die KI durch die Einstellungen, die ihr vornehmen könnt, ihr zu sagen, wie sie sich zu verhalten hat, beziehungsweise ihr mitzugeben oder einzuschalten, dass Erinnerungen, sprich das, was ihr in der Vergangenheit mit der künstlichen Intelligenz im Austausch erarbeitet habt, diese entsprechend zu behalten oder darauf zuzugreifen. Ich bin da kein Fan von, weil ich arbeite viel mit Menschen wie euch zusammen und da möchte ich nicht, dass irgendeine Historie, irgendwas, was früher mal irgendwie mit reflektiert wurde mit der KI, dass das dort mit einfließt, sondern ich bin jemand, der nackig an jeden Chat rangeht. Das heißt, ich ziehe mich da nicht aus, sondern der Chat ist klar, der Chat ist clean und ich gebe die Information in den Austausch rein, die ich glaube notwendig ist, um das Ergebnis zu erreichen. Das Zweite, was wir brauchen, ist Kontext. Es ist Inhalt. Letztens gab es einen Post auf LinkedIn, da hat eine Dame erklärt, wie genau diese Prompts aufzubauen sind. Das war herausragend dokumentiert und dann gab es einen Kommentar darunter, der da so ein bisschen schämisch gesagt hat, wenn dein Prompt länger ist als das Ergebnis, hast du irgendwas falsch gemacht. Du musst den Prompt irgendwie sehr präzise machen, irgendwie sehr klein, sehr konkret und was weiß ich. Dann habe ich gedacht, ich habe es da nicht reingeschrieben, habe ich gesagt, bei mir ist der Prompt immer deutlich länger als das Ergebnis, was es zu erreichen gilt. Und das liegt daran, dass ich ganz viel mitgebe, ganz viel Information mitgebe, die notwendig ist, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Wir werden das gleich sehen. Dann braucht die KI und das ist die Anatomie, die entscheidend ist. Ich zeige euch das gleich nochmal für alle, die das mal demaskieren möchten, braucht die KI einen Auftrag. Ihr müsst ihr sagen, was sie zu tun hat. Stellt euch vor, ihr habt den besten, weltbesten Berater dort und dieser weltbeste Berater, der muss verstehen, wer du bist. Der braucht Informationen. Neben seinem Fachwissen braucht er Informationen darum, worum es geht. Und dann braucht er einen Auftrag, muss er sagen, jetzt mach bitte das und das damit. So eine ganz kleine Unterbrechung, wenn du uns mal persönlich kennenlernen willst und mit über 300 Teilnehmern die KI noch deutlicher, stärker durchdringen möchtest, du einzelne Impulse haben möchtest, praxisnahe Anwendungsfälle, die wir lösen, Experten zu den unterschiedlichsten KI-Teamen auf der Bühne erleben möchtest. Du Einblicke haben möchtest, was in der Welt der KI passieren wird und gerade aktuell passiert. Dann komm gerne in unser KI-Café. Es findet mittwochs statt, 8.30 Uhr bis um 10.00 Uhr unter www.curtin-institute.com slash ki-café kannst du dich anmelden, kostenlos dabei sein und nicht nur uns kennenlernen, sondern dich in der Welt der KI weiterentwickeln. Viel Spaß und jetzt gehen wir weiter in der Folge. Dieser Auftrag, der ist gar nicht so lang, sondern der, wenn wir gleich sehen, wie kurz und knapp der sein kann, dazu dann neben der Rolle, neben dem Kontext, neben dem Auftrag braucht es etwas ganz Wesentliches, nämlich die Do's und die Don'ts. Sagt der KI, Don'ts, keine Ahnung, wo das Apostrophen kommt, sagt der KI, was sie verstärkt tun soll oder auf worauf sie achten soll beziehungsweise was sie unterlassen soll. Worauf sie achten soll, ist beispielsweise die Tonalität, also die Schreibtonalität, die Adjektive, die dein Schreibstil beziehungsweise die Art und Weise, wie du schreiben möchtest. Bei mir ist es immer locker professionell und prägnant, wie ihr in der Lage seid, also diesen Text oder die Terminologie so zu steuern, dass das Ergebnis einer Sprache entspricht, die zu euch passt oder vielleicht auch zu euren Kunden. Und das ist ein Do. Also ich sage immer, schreibt bitte im Fließtext beziehungsweise in einer lockeren, professionellen, prägnanten Tonalität. Was die KI lassen soll, mittlerweile ist sie da schon besser geworden, aber früher musste man ihr immer austreiben, dass sie so ganz bestimmte Begrifflichkeiten eintauchen, entdecken, enthüllen, umarmen. Das sind so amerikanische oder englisch geprägte Worte. Also umarmen heißt im Englischen embrace und embrace ist im amerikanischen, viele Jahre im amerikanischen oder englischsprachigen Ausland gelebt, in Amerika ein paar Jahre und auch in Australien ein paar Jahre. Dieses embrace ist so ein ziemlich starkes Wort. We need to embrace AI. Und wenn du das im Deutschen sagst, wir müssen die KI umarmen, denken alle, dann ist alles klar bei dir. Und diese Wörter im Deutschen, weil ja das Ganze amerikanisch geprägt ist oder angelsächsisch geprägt ist in der Terminologie, müssen wir ihr austreiben, also indem wir ihr sagen, lass bitte diese Wörter entdecken, umarmen, enthüllen und was ich eintauchen und das in jedweder Konjugation oder auch in jedweder grammatikalischen Form, weil sonst fängt der an zu entdecken. Sonst fängt der an, irgendwie zu, ich bin eingetaucht. Das wird er noch schreiben, anstatt eben eintauchen. Wenn du ihm sagst, er soll eintauchen lassen, dann taucht er trotzdem ein. Also das musst du ihm dann über die Konjugation austreiben. Und neuerdings seit ein paar Wochen, ich weiß nicht, wie es bei euch ist und ich bin jetzt keiner, der das irgendwie macht, also in meinen Texten ist das nicht mehr drin, fängt er an zu gendern, also diese Doppelpunkt und dann LehrerInnen oder sowas. Und das ist nicht mein Schreibstil. Ich spreche auch nicht so. Von daher muss ich ihm das austreiben und sage und hör auf zu gendern. Und das haben viele auch noch nicht gesehen oder verstanden oder wahrgenommen, dass die KI viele Emojis neuerdings mit reinbringt. Also jede Überschrift fängt irgendwie mit so einem Raketen Emoji an oder mit irgendeinem Emoji, was zu dem Text passt. Und viele kopieren das dann einfach und hauen das dann in den Buchkapitel und was weiß ich rein, haben wir auch hier teilweise drin, ein paar Emojis drin. Und ich sage halt keine Emojis, will ich nicht. Also musst du ihm die Dons mit reingeben. So und neben dieser Anatomie, neben diesen vier Aspekten, wir werden das gleich sehen, wie die aufgebaut sind oder wie wir die nutzen, führt das häufig, zumindest mit dem, was wir heute besprechen, Buchkapitel, LinkedIn-Beiträge, Blog-Beiträge und vieles mehr, führt das häufig schon direkt zum Ergebnis. Geben unsere Rolle mit, unsere Perspektive, unsere Positionierung, euer LinkedIn-Profil, kann man gleich alles sehen. Ihr gebt Kontext mit, Inhalte mit, die wir entweder erarbeiten mit der KI oder die ihr der KI mitgibt, weil sie schon vorhanden sind. Ihr gebt den Ganzen in Auftrag und sagt dann noch, was sie zu tun und zu lassen hat. Ich stelle dir vor, du hast da so den besten Copywriter da draußen, der fragt und sagt so, was soll ich dir schreiben? Dann sagst du, du pass mal auf. Also wir sind die Curtings, wir sind das Curting-Institut. Wir helfen Menschen, die KI noch besser in ihre Kernprozesse zu integrieren, damit sie viel mehr Freiraum haben für die Dinge, die wirklich wichtig sind. Entweder sie selbst, ihre Kunden und hier hast du ganz viel Informationen von uns. Es geht jetzt darum, einen Workshop, den wir gehalten haben. Dort ist anderthalb Stunden Kontext, daraus ein Buchkapitel zu machen bzw. ein Workbook-Kapitel, sodass wir das Workbook, was wir ohnehin schon rausgegeben haben, noch besser anreichern können. Wenn du dieses Workbook-Kapitel schreibst, lieber Berater, dann, also lieber Copywriter, lieber Textunterstützer, dann schreib bitte viel im Fließtext, mach nicht so viel Ausrufezeichen. Ich wünsche mir, dass du folgende Wörter nicht verwendest, dass du in der lockeren, professionellen, prägnanten Tonalität schreibst, dass du nicht genderst und dass du keine Emojis verwendest. So, das würdest du genauso, wenn du einen Mitarbeiter hättest oder jemand, den du dir eingekauft hast, früher haben wir das mal eingekauft, sowas, sowas würdest du jemandem, der das schreibt, auch entsprechend mitgeben. Und in dieser Form, also wenn du Aufträge gut verteilen kannst in der realen Welt mit Kontext, mit Inhalten, mit allem Drum und Dran, dann bist du auch in der Lage, das mit der KI auch entsprechend gut zu übertragen.