
Rolle vor Tool: Warum KI erst mit Perspektive wirkt (3min-Impuls)
Rolle vor Tool: Warum KI erst mit Perspektive wirkt
Viele stürzen sich auf Tools, testen Anwendungen, buchen Prompts oder optimieren Prozesse – ohne vorher zu klären, aus welcher Position heraus sie das eigentlich tun. Genau das war der Ausgangspunkt im aktuellen KI-Café: Wenn du mit KI wirklich Wirkung erzielen willst, brauchst du zuerst eines – eine klare Perspektive auf deine eigene Rolle. Denn nur wenn du weißt, wer du beruflich bist, kannst du erkennen, was du mit KI sinnvoll anfangen kannst – und was nicht.
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Perspektive schafft Fokus Ob du als Coach, Beraterin, Führungskraft oder Teammitglied unterwegs bist – deine berufliche Rolle ist der Filter, durch den alle KI-Anwendungen sinnvoll werden. Wer diese Perspektive ignoriert, riskiert Beliebigkeit: Dann wird KI zur Spielerei, statt zu einem echten Hebel. Wenn du dir hingegen bewusst machst, in welcher Funktion du KI einsetzt, wird klar, welche Tools, Workflows und Strategien für dich wirklich passen – und welche dich nur aufhalten. Echte Use Cases kommen aus dir selbst Oft begegnen uns Aussagen wie „Ich will mein Social Media automatisieren" oder „Ich will mein Workbook mit KI erstellen". Das sind legitime Wünsche – aber erst der Blick auf deine Rolle macht daraus echte Anwendungsfälle. Wenn du z. B. als Facilitator unterwegs bist, ergibt sich aus deiner täglichen Arbeit ein völlig anderer Use Case als für eine Marketingleiterin oder einen Sportvereinskommunikator. Es geht darum, den Wunsch mit deinem eigenen Kontext zu verknüpfen – dann wird er relevant und umsetzbar. Umsetzung schlägt Planung Sobald du deinen Kontext kennst und konkrete Anwendungsfälle definiert hast, kommt der nächste Schritt: Machen. Und genau hier trennt sich der KI-Tourist vom KI-Unternehmer. Denn KI bringt dir keine Ergebnisse, wenn du sie nur beobachtest. Du musst sie testen, anwenden, anpassen. Nicht alles wird sofort funktionieren – aber aus der Aktion heraus lernst du schneller, baust Kompetenzen auf und entwickelst deinen eigenen Stil im Umgang mit KI. Fazit: Klarheit bringt Wirkung Wenn du mit KI arbeiten willst, dann fang nicht bei ChatGPT an – fang bei dir an. Frag dich: Wer bin ich beruflich? Welche Herausforderungen habe ich? Was will ich wirklich erreichen? Diese innere Klarheit ist der Schlüssel zu jedem wirksamen KI-Einsatz. Tools kommen und gehen. Deine Rolle bleibt. Und sie entscheidet darüber, ob KI für dich nur ein Gimmick ist – oder ein echter Gamechanger.
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Das Transkript zum Nachlesen
Das ist ein Anwendungsfall. Ich will damit, ich will mein Workbook für die Ausbildung, für den Workshop Master Facilitator schreiben. Das ist ein Anwendungsfall. Wir haben ja immer damit angefangen, dass wir gesagt haben, es gibt diese 4 plus 1 Bereiche, für die, die schon häufiger im KWI Café dabei gewesen sind, die wissen das. Wir brauchen eine Perspektive. Wir dürfen eine Perspektive einnehmen und idealerweise dürfen wir uns über unsere Rolle bewusst sein. Also diese Kreise gehen nicht Ikigai, sondern die gehen in die Richtung, dass wir das hier mal zusammenbringen, was es braucht, um mit der KI wirklich wirksam zu arbeiten. Das Modell, was ich hier schon seit einem Jahr immer mal wieder vorstelle, dazu ist notwendig, dass wir uns eine ganz bestimmte Rolle hineinversetzen. Bin ich Führungskraft? Bin ich angestellt? Bin ich selbstständig in einem ganz bestimmten Bereich und vielleicht Finanzberater? Da kommen wir gleich noch zu. Oder bin ich vielleicht, jetzt kommt der Lars Fiek wieder in meinen Kopf rein, bin ich vielleicht verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit eines Wasserhandball-Bundesligist der Frauen? Das ist eine Rolle, ist eine Perspektive, die wir einnehmen. Wenn wir diese Perspektive einnehmen, dann sind wir in der Lage, ein Bewusstsein darüber zu schaffen, welche Anwendungsfälle, ich kürze das mal daraus ab, welche Anwendungsfälle daraus entstehen. Das heißt, für diejenigen, die so zum ersten Mal hier dabei sind, schaut mal auf eure Rolle. Was ist das? Aus welcher Perspektive ihr möglicherweise auch hier ins KI-Café gekommen seid, weil euch irgendwas inspiriert hat in der Werbung, die wir machen, weil ihr uns auf LinkedIn entdeckt habt, in der KI-Lounge entdeckt habt, wo auch immer. Mit welcher Rolle seid ihr hier? Aus welcher Perspektive schaut ihr gerade auf dieses KI-Café bzw. möglicherweise auf Anwendungsfälle von der KI? Und die kürzen wir schon seit jeher im einfachen Sinne davon ab. Ich will damit. Machen wir eins, wo ich immer meinen Spaß mache. Ich will mein Social Media auf Autopilot schalten, damit ich nicht mehr selbst posten muss und ganz viele Kunden anziehe, die dann bei mir kaufen. Das ist ein typischer Case da draußen, völliger Bullshit in meiner Welt. Also könnt ihr machen, wäre besser, wenn ihr es nicht tut. Aber das ist ein Anwendungsfall. Ich will damit. Ich will mein Workbook für die Ausbildung, für den Workshop Master Facilitator schreiben. Das ist ein Anwendungsfall. Da dürfen wir vom Anwendungsfall her denken. Haben wir hier die Perspektive. Ich als Moderator oder Facilitator, Dienstleister, der das Ganze anbietet, der Anwendungsfall. Ich will damit. Dann dürfen wir gucken, in welchem Bereich, was kann eigentlich die KI? Dann gehen wir so ein bisschen auf Suche oder holen unsere Kompetenz, die wir schon haben, um zu identifizieren, wie kann mich die KI im Reich dieser Anwendungsfälle unterstützen? Und dann bleibt nur noch eins, da müssen wir nämlich ins Tun kommen und in die Umsetzung. Und dann hoffentlich hat jeder hier nämlich Leidenschaft. Und ich kürze das hier oben mal ab in meinen Worten. Nämlich, du magst ein bisschen Bock haben, um hier das Ganze durchzugehen. Du darfst es mit einer gewissen Ernsthaftigkeit betrachten.