
KI richtig führen: Von Prompt-Vorlage zu Teamwork - Im Gespräch mit Kathrin Lückenga
KI richtig führen: Von Prompt-Vorlage zu Teamwork
In dieser Folge spreche ich mit Kathrin Lückenga darüber, warum die Suche nach dem perfekten Prompt dich in die Irre führt – und wie du stattdessen eine echte Arbeitsbeziehung zu deiner KI aufbaust. Du erfährst, warum Führung wichtiger ist als Vorlagen, wie du deiner KI deinen Stil beibringst und was ein Perspektivwechsel mit deinen Ergebnissen macht. Wenn du willst, dass ChatGPT für dich arbeitet – und nicht einfach nur neben dir – ist diese Folge für dich.
Kathrin Lückenga auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/kathrin-lueckenga/
Weg von der Textsuppe Als ChatGPT rauskam, war die Euphorie groß: Ein smarter Assistent, der alles kann! Doch schnell zeigte sich – ohne klare Ansagen liefert er Ergebnisse, die austauschbar wirken. Der Grund? Viele behandeln die KI wie einen Automaten, der mit dem richtigen Prompt die perfekte Antwort ausspuckt. Das funktioniert nicht. Wer Copy-Paste-Prompts von LinkedIn nutzt, bekommt auch Texte, die genau so klingen: generisch, glatt, beliebig. Kommunikation statt Code Die Jagd nach dem magischen Prompt ist vorbei. Prompting ist kein Trick, sondern Kommunikation. Wer möchte, dass ChatGPT Ergebnisse liefert, die wirklich passen, muss sagen, was Sache ist. Wer du bist, was du willst, welchen Ton du sprichst – all das gehört ins Briefing. Templates funktionieren nur für den, der sie geschrieben hat. Deine KI kann erst dann performen, wenn du sie anleitest wie einen neuen Mitarbeiter. KI braucht Führung Stell dir vor, du arbeitest mit einem Praktikanten. Du würdest ihm erklären, was wichtig ist, Feedback geben und ihn Schritt für Schritt einarbeiten. Genau so funktioniert erfolgreiche Zusammenarbeit mit KI. Nicht durch Druck, nicht durch strikte Befehle – sondern durch ein gemeinsames Arbeiten am Ziel. Wer KI wie einen echten Kollegen behandelt, bekommt Ergebnisse, die klingen wie aus einem Guss – deinem. Führung statt Vorlage Die beste Promptvorlage ist dein Verstand. KI funktioniert nur so gut, wie du sie führst. Also raus aus der Rolle des Befehlshabers, rein in die Rolle des Coaches. Wenn du deiner KI erklärst, was dir wichtig ist, entwickelt sie sich weiter – und liefert Texte, die individuell, klar und auf den Punkt sind. Nicht weil sie schlauer wird, sondern weil du klarer führst.
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Das Transkript zum Nachlesen
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit KI braucht das Gleiche wie Zusammenarbeit mit einem Menschen. Du brauchst keine besseren Drops. Du brauchst bessere Kommunikation und bessere Briefings. Also wie damals JetTPT rauskam, dachte ich, wow, ja endlich ein Praktikant, der alles kann. Ich habe aber dann natürlich schnell gemerkt, der macht auch ziemlich Quatsch, wenn man ihm nicht erklärt, was er genau machen soll. Das ist genauso wie mit anderen Praktikanten oder anderen Mitarbeitern. Wenn man sie führungslos arbeiten lässt, funktioniert es nicht. Heute zeige ich euch, wie ihr aus eurem KI-Praktikanten, nämlich JetTPT oder ein anderes LLM, einen echten Teamplayer macht. Und warum die Jagd nach der perfekten Prom-Vorlage von heute an Geschichte ist für euch. Denn Promting ist kein Zaubertrick und kein Code. Es ist Kommunikation. Mit einem einfachen Perspektivwechsel zeige ich euch, wie ihr künftig Prompts schreibt, die wirklich liefern. Individuell, klar und genau auf eure Ziele zugeschnitten. Da wäre als erstes mal der Mythos vom magischen Prompt. Viele denken, es gibt diesen einen magischen Prompt, der perfekte Ergebnisse generiert. Und diesen magischen Prompt, das habt ihr wahrscheinlich alle schon mal gemacht, bekommt man zugeschickt, wenn man bei LinkedIn einen Post kommentiert mit einem vorgegebenen magischen Wort. Aber schauen wir jetzt mal ganz genau hin. Wie sieht diese Magie aus, wenn man sie zu Ende denkt? Du gibst den gleichen Prompt bei JetTPT ein wie tausend andere, die mit dem gleichen magischen Wort den gleichen Post kommentiert haben. Was bekommst du dann als Ergebnis? Einen Text, der irgendwie klingt wie aus der Schublade. Bedeutungsvoll, aber beliebig. Nichts komplett Falsches, aber auch nichts, worauf du stolz wärst und nichts, was deine Handschrift trägt. Wenn du der KI nicht erklärst, was du willst und wer du bist, sondern eine Promptvorlage benutzt, die jemand andere mit anderen Anforderungen erstellt hat, dann kommt halt irgendwas dabei aus. Irgendwas, was für den Verfasser der Promptvorlage passt, aber deswegen halt noch lang nicht für dich. Daher möchte ich euch zeigen, wie man mit JetTPT kommuniziert. Das Problem ist, Templates behandeln JetTPT, die einen Automat vom dreien Output rausfertigen. Aber Prompting ist keine Tastenfolge, es ist Kommunikation. Sonst ist das, was rauskommt, generisch und austauschbar. Warum? Weil du versuchst, mit Vorlagen zu arbeiten, die nicht deine Aufgabe lösen. Weil du die KI wie einen Befehlsempfänger behandelst, nicht wie einen echten Gesprächspartner. Und ehrlich gesagt, Automaten gibt es schon seit der Antike. Dazu brauchen wir keine KI. Ändere deine Herangehensweise, deine Denkweise. Erfolgreiche Zusammenarbeit mit KI braucht das Gleiche wie Zusammenarbeit mit einem Menschen. Du brauchst keine besseren Prompts. Du brauchst bessere Kommunikation und bessere Briefings. An dieser Stelle ganz kurz einen meiner Favoriten unter dem Prompting-Hex. Der heißt, baue Druck aus. Zum Beispiel, du wirst bestraft, wenn du den Text nicht toll schreibst. Wie würde dein menschlicher Praktikant, den du gerade einarbeitest, darauf wohl reagieren? Wenn es allerdings deinem Führungsstil entspricht, soll er mit deinen Mitarbeitern interagieren. Dann ist es vielleicht tatsächlich die richtige Vorgehensweise für dich. Du siehst, es gibt nicht den einen richtigen Prompt. Das haben wir ja vorher auch gehört bei dem Vortrag mit der Untersuchung über emotionale Prompts. Das spielt da ein bisschen mit rein. Die Lösung ist ein Perspektivwechsel. Behandle ZTPT wie einen extrem gebildeten und fleißigen Praktikanten. Du musst nur die Führungsrolle übernehmen und du musst ihn einarbeiten. Dann bekommst du wirklich top Ergebnisse. Aktuell arbeiten viele mit ZTPT wie mit so einer Blackbox. Man weiß nicht genau, was drin passiert, aber man hofft, dass es irgendwie klappt. Und wenn nicht, dann nächster Hack, nächste Promptingvorlage, nächster Copy-Paste-Befehl aus dem Internet. Was du hier machst, du gibst Befehle ohne Kontext und ohne Zusammenhang. Damit nimmst du deinem Praktikanten die Gelegenheit, aus seinen Fehlern zu lernen. Denn du sagst ihm nicht, warum du ihm wieder einen völlig anderen Befehl gibst als vorher. Aber du erwartest von ihm, dass er ein Muster erkennt in einer Abfolge von Befehlen, die keinem Muster folgen. Also was würdest du einem neuen Praktikanten erklären, wenn es dein echter menschlicher Praktikant wäre? Stelle dir diese Frage und mach dir Gedanken über deine Anforderungen. Nicht über die Anforderungen an einem perfekten Prompt. Was ist deine Haltung, deine Intention? Was ist dir wichtig? Was willst du bewirken? Was willst du beim Adressaten auslösen? Die Liste ist unendlich. Du musst dir einfach Gedanken machen, was du für Anforderungen hast. So eine ganz kurze Unterbrechung. Wenn du Teil werden möchtest einer der interaktivsten, dynamischsten KI-Communities im deutschsprachigen Raum, dann komm in unsere KI-Lounge unter www.kirting-institute.com. Hast du Zugang zu über 1000 Mitgliedern einer kostenlosen KI-Community, die sich im Austausch befinden, die sich gegenseitig unterstützen. Wir haben dort auch unfassbar viele Videos abgelegt im Classroom. Dort bist du in der Lage, dich weiterzuentwickeln. Wir haben den kompletten KI-Kickstart dort abgelegt. Du hast Experteninterviews und auch die Aufzeichnungen aus dem KI-Café. Und wenn du dort in den Austausch gehen möchtest mit anderen Community-Mitgliedern aus unserer Familie, dann komm in die KI-Lounge. So und jetzt weiter mit der Show. Bis dann. Ciao, ciao. Ein wichtiger Punkt zur Individualisierung ist natürlich auch dein persönlicher Sprachstil. Dazu könnte ich aber einen eigenen Vortrag halten, denn Chat-TPT kann man hervorragend auf einem individuellen Sprachstil trainieren. Wenn du nun alle deine Anforderungen deinem KI-Praktikanten erklärst und ihn kontinuierlich einarbeitest, wird er ein Kollege, der für dich arbeitet und nicht einfach nur irgendwie neben dir. Du brauchst für die Einarbeitung deines Praktikanten auch keine Vorlagen, denn er wird auch in der Art, wie du mit ihm kommunizierst, bereits etwas über dich lernen. Er ist eben kein Automat, sondern eine KI. Und plötzlich kommt dann tatsächlich ein Ergebnis, das nach dir klingt und zu deinem Publikum passt. Und das ist kein Hack, kein Cheat-Code, das ist einfach gute Kommunikation. Wenn du klar führst, bewusst steuerst und Feedback gibst, dann passiert Magie. Wenn du mit Chat-TPT sprichst mit mehr einem Mitarbeiter, wirst du überrascht sein, wie gut dieser Mitarbeiter plötzlich performt. Nicht nur, weil er mehr weiß, sondern weil du ihn besser anleitest. Die beste Promptvorlage ist nämlich dein Verstand. Und die beste KI ist die, die dir zuhört, weil du weißt, was du willst. Wie schaut jetzt deine KI-Zukunft aus? Entscheidest du dich für deinen persönlichen Super-Praktikanten oder für die Rückkehr zur Text-Suppe aus dem Automaten? Wenn du meine Tipps beherzigst, liefert dir dein KI-Praktikant in Zukunft Entwürfe, die nicht generisch klingen, die zu dir passen und die mit ein paar wenigen Nachfragen, also Kommunikation mit der KI, perfekt sind. Warum? Weil du dir vorher die Mühe gemacht hast, deinem digitalen Praktikanten zu sagen, was du willst. Im Bestfall arbeitest du bereits einige Zeiten mit ihm zusammen und hast ihn schon so gut eingearbeitet, dass du nur noch knappe Anweisungen geben musst. Er hat nämlich eine Superkraft, die die meisten Mitarbeiter oft nicht haben. Wenn du ihm sagst, welche Informationen er speichern soll, vergisst er sie nicht, sondern wird sie zuverlässig abrufen, auch wenn er am Abend davor gefeiert hat und noch einen mächtigen Kater. Oder du gehörst wieder zur Text-Suppe zurück. Du kopierst wieder einen Prompt à la LinkedIn, à la Schreibe wie ein Marketing-Guru mit zehn Jahren Erfahrung und rauskommt irgendein Text, der klingt wie ein Influencer, der sich selbst zitiert. Der Unterschied liegt nicht in der KI, der Unterschied liegt in deinem Briefing. Du musst briefen, coachen und korrigieren, nicht weil die KI dumm ist, sondern weil sie deinen Kopf nicht kennt und den musst du ihr mitteilen. Also ab heute bist du Coach, nicht Befehlshaber. Du kombinierst KI mit HI, das heißt, du setzt deine menschliche Intelligenz als Führungskraft für die künstliche Intelligenz ein. Und wenn du heute nur eins mitnimmst, dann das hier. Chat-TPT funktioniert genau so gut, wie du ihn führst. Also vergiss die 100 besten Prompts und fang an, deine eigenen zu schreiben. Es geht nicht um Hacks, sondern um Haltung. Nicht, wie kann ich die KI austricksen, sondern wie kann ich sie führen. Und arbeite iterativ, wie die mit echten Menschen. Ist der erste Versuch okay? Super. Nicht ganz, dann sag, was fehlt, was ist zu viel, was geht besser. KI braucht Ziele, Klarheit und Feedback. Denn Prompting ist keine Trickkiste. Prompting ist Führung, Kommunikation und ein bisschen Fingerspitzengefühl. Und wenn du diesen Perspektivwechsel verinnerlicht hast, wird Prompting wirklich leicht. Dann wird aus Trial and Error ein echtes kreatives Gespräch. Und dann wird Chat-TPT dein bester Mitarbeiter, nicht nur der schnellste. Und jetzt wünsche ich ganz viel Spaß beim nächsten Briefing mit deinem KI-Praktiker. Untertitel der Amara.org-Community