KI-Mindset: Die 7 Räume der Veränderung - Im Gespräch mit Axel Klitscher
KI-Mindset: Die 7 Räume der Veränderung
Diese Podcastfolge mit Axel Klitscher zeigt, warum klassische Veränderungsmodelle im KI-Zeitalter nicht mehr greifen – und welche sieben Räume und Hürden heute über Führungserfolg entscheiden. Klartext, Systemdenken und der Mut, echte Verantwortung zu übernehmen: Genau darum geht's.
Axel Klitscher auf LinkedIn: ** LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/axel-klitscher-leadership/
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Warum klassische Modelle an ihre Grenzen stoßen Die Geschwindigkeit, mit der KI unsere Arbeitswelt verändert, macht alte Denkmodelle unbrauchbar. Das klassische Vier-Räume-Modell? Reicht längst nicht mehr. Axel Klitscher bringt ein neues Bild ins Spiel: Sieben Räume der Veränderung, durch die Führungskräfte ihre Teams führen müssen – und sieben Hürden, die dabei überwunden werden wollen. Ahnungslosigkeit, Schock, Verleugnung, Verwirrung – viele Organisationen stecken irgendwo in diesen Phasen. Wer hier nicht aktiv führt, verliert nicht nur Innovationskraft, sondern auch seine besten Leute. Führung heißt: Entscheiden unter Unsicherheit Viele Hürden auf dem Weg zur Integration und Transformation haben wenig mit fehlendem Wissen zu tun – es geht um Haltung. Angst, Ignoranz, Selbstzweifel und Perfektionismus sind Wachstumsbremsen, die nur durch mutige Entscheidungen aufgelöst werden. Führung ist heute kein Nebenjob mehr, sondern ein Systemjob. Axel bringt den Führungsprozess der Bundeswehr ins Spiel – ein Instrument, das auch im Business funktioniert: systematisch denken, Verantwortung übernehmen, mutig handeln. Denn 100 Prozent Planung schlagen 80 Prozent Umsetzung nicht. Echte Transformation braucht Umfeld, Fokus und Klarheit In den Räumen fünf und sechs geht es um Integration und Transformation – aber nicht jeder schafft es dorthin. Warum? Weil das Umfeld nicht mitzieht. Oder weil der Fokus fehlt. Oder beides. Wer versucht, alles gleichzeitig zu tun, erreicht am Ende nichts – besonders nicht in der Dynamik der KI-Entwicklung. Axel bringt es auf den Punkt: KI-Leistung verdoppelt sich alle sieben Monate. Was heute besonders wirkt, ist in einem Jahr Standard. Wer jetzt nicht handelt, wird abgehängt – nicht irgendwann, sondern sehr bald. Und: Führung heißt, diesen Wandel anzunehmen, systematisch zu begleiten und die Verantwortung nicht zu delegieren, sondern selbst zu tragen. Fazit: Die sieben Räume sind kein theoretisches Konstrukt – sie beschreiben, wo du heute stehst. Die Frage ist nicht, ob du da durch musst, sondern wie schnell und wie entschlossen du dein Team mitnimmst. Denn: Führung beginnt da, wo Ausreden enden.
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Das Transkript zum Nachlesen
44 Prozent in Unternehmen denken, KI hat kaum Einfluss in fünf Jahren und ich denke, wer das glaubt, der glaubt vermutlich auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Wir leben in Zeiten rasanter Veränderung durch KI und ihr kennt vermutlich dieses alte Modell mit den vier Räumen, die reichen aber jetzt nicht mehr aus und jetzt gehen wir mal durch die sieben Räume der Veränderung und jetzt kommen diese sieben Hürden ins Spiel, das sind nämlich die sieben Hürden des Wachstums. Jetzt bin ich kein Zocker, aber stell dir einfach mal vor, jeder dieser sieben Räume, das ist wie das nächste Level im Spiel der KI-Revolution und jede der sieben Hürden, ja das ist wie der letzte Endgegner und wer da unbewaffnet reingeht, der hat das Spiel nicht verstanden. So, bevor wir jetzt starten, Denkaufgabe und Reflexionsaufgabe für dich. Denk mal ehrlich, wenn wir jetzt von Raum zu Raum gehen, wo stehst du gerade und was ist deine ganz persönliche Hürde dazu? So, wir beginnen unsere Reise im Raum Null, dem Raum der Ahnungslosigkeit und ich dachte bis vor kurzem, da ist gar nicht mal mehr, weil wahrscheinlich schon der letzte Dinosaurier gemerkt hat, es gibt sowas wie KI. Bis sich diese Zahl hier entdeckt habe vom TÜV-Verband. 44 Prozent in Unternehmen denken, KI hat kaum Einfluss in fünf Jahren und ich denke, wer das glaubt, der glaubt vermutlich auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. So, was hindert uns jetzt am Weiterkommen in den Raum Nummer Eins? Das ist die erste Hürde und die heißt Bequemlichkeit. Läuft doch bei uns, ja klar, läuft rückwärts und bergab, ohne dass du es merkst. Und Bequemlichkeit ist es, was dich gefangen hält in diesem Raum Nummer Null. Veränderung ist anstrengend, ja, also überhaupt keine Frage. Also bleibst du dann lieber in dieser scheinbaren Komfortzone, anstatt dich überhaupt mal mit der Realität zu beschäftigen. Und die wachgerüttelten Ahnungslosen, die sind jetzt weitergezogen und finden sich in Raum Nummer Eins ein. Das ist der Schockraum. Und hier wartet die nächste Hürde, wir haben es heute schon mal gehört, das ist Angst. Du bist wach, aber du bist gelähmt. Das ist Angst vor Kontrollverlust, Angst vor Fehlern, Angst vor Bloßstellung. Aber hey, du brauchst nur ein ganz kleines bisschen Mut, so wie hier beim Exit aus dem Flieger und, okay, die Bereitschaft auch mal Fehler zuzulassen und dann schaffst du aber ganz easy den Sprung in Raum Nummer Zwei. Und dieser Raum, der Raum der Verneinung oder der Verleugnung, der hat es jetzt so richtig in sich, weil hier wartet die Hürde Nummer Drei und das ist die größte Hürde von allen, das ist das Thema Ignoranz. Ignoranz lässt dich in Raum Nummer Zwei fahren. Du blendest aus, was offensichtlich ist und du redest dir ein, dass alles bleibt, wie es ist. Und das ist der allergrößte Fehler in Zeiten von KI. Die nächste Erkenntnis aus der Porsche-Studie, Transformation scheitert an fehlender Ownership, also an fehlender Eigenverantwortung. In gereiterten Transformationen fühlen sich gerade mal 29 Prozent der Mitarbeiter für Ergebnisse verantwortlich. In erfolgreichen Transformationen sind es 76 Prozent. Und ihr kennt vielleicht noch Professor Kruse, leider zu früh verstorben, die acht goldenen Regeln bei Veränderung. Beliebte Taktik vieler Mitarbeiter in Veränderungsprozessen, wir lehnen uns mal ein Stück zurück, lassen das Ding mit der KI mal locker an uns vorüberziehen, weil betrifft uns hier alle nicht und dann lehnen wir uns wieder vor und machen weiter wie bisher. Aber Leute, ganz ehrlich, das hat früher geklappt. Die Zeiten, die sind vorbei. Für diejenigen, die es jetzt in den Raum Nummer drei, den Raum der Verwirrung geschafft haben, erwartet die nächste ziemlich perfide Hürde. Und das ist das Thema Selbstzweifel. Was ist, wenn ich etwas nicht kann? Was ist, wenn ich falsch entscheide? Was ist, wenn ich scheitere? Du hinterfragst dich selbst, aber statt Klarheit zu gewinnen, bleibst du orientierungslos und du bleibst entscheidungsschwach. Aber Führung heißt halt auch, mutige Entscheidungen zu treffen, auch unter Unsicherheit. Bei der Bundeswehr gibt es dafür ein ganz wunderbares Werkzeug, das nennt man Führungsprozess. Lernen wir sehr früh am Anfang und den gibt es übrigens auch für das richtige Leben. Die mutigen Entscheider, die treffen sich jetzt im Raum Nummer vier, im Raum der Akzeptanz und da wartet allerdings schon die nächste Hürde und das ist Perfektionismus. Du willst alles zu 100 Prozent perfekt machen und verlierst dabei Geschwindigkeit, Mut und Handlungskraft. Und der Tipp ist, löse dich einfach mal von diesen 100 Prozent. Die gibt es in der VUCA-Welt nicht mehr. Die Zeiten sind rum. Und dann geht es los, wenn du die Hürde geschifft hast, in den nächsten Raum, in Raum Nummer fünf und das ist der Raum der Integration. Und jetzt ist es entscheidend dabei zu achten, die sechste Hürde zu nehmen und die heißt falsches Umfeld. Ein falsches Umfeld zieht dich zurück in alte Muster. Und auch hier in diesem Raum werden Entscheidungen getroffen. Die einen, die gehen und suchen sich ein anderes Umfeld. Die anderen, die bleiben und die machen so weiter wie bisher. Ganz kurze Unterbrechung. Wenn du glaubst, wir sollten mal sprechen über deine aktuelle Situation, wie du dich weiterentwickeln möchtest mit der KI, wie du Herausforderungen, die dich daran hindern, aus dem Weg räumst beziehungsweise deine Bedürfnisse und Träume befriedigst und Realität werden lässt, dann lass uns gerne persönlich sprechen. Buch dir gerne einen persönlichen Termin unter www.kirtinginstitute.com slash Termin. Da landest du direkt in unserem Kalender und da sind wir in der Lage, in den Austausch zu gehen und zu überprüfen, welche unserer Formate die KI Masterclass, das KI Business Lab, die Ausbildung zum KI Strategieberater oder sogar der Inner Circle für dich relevant sind und den nächsten Schritt bedeuten. Lass uns persönlich darüber sprechen und vielleicht auch die ein oder andere strategische Frage stellen. Viel Spaß und wir sehen uns dann persönlich und jetzt erst mal weiter mit der Show. Und richtig cool wird es jetzt in Raum Nummer 6. Da passiert Transformation, da passiert Evolution und jetzt kann dich nur noch eine Hürde, die Hürde Nummer 7 stoppen und das ist fehlender Fokus und Klarheit über deine Ziele. Und das ist übrigens auch die dritte Quintessenz aus der Porsche-Studie. Fehlender Fokus macht echte Transformation in Raum Nummer 6 unmöglich. Du willst alles gleichzeitig, aber erreichst nichts wirklich, weil ohne Klarheit, ohne System und das System heißt übrigens Auftragstaktik 7.0 und ohne System, da gibt es keinen Durchbruch. System ist King. Und weil sich mittlerweile alles so schnell dreht, da wachen wir morgens auf und stellen fest, oh klar, wir sind wieder in Raum Nummer 0 gelandet, weil Veränderung der neue Normalzustand ist und die Reise durch die Räume, die geht wieder von vorne aus. Es gibt Experten, die sagen, in zwei Jahren gibt es nur noch zwei Sorten von Führungskräften, die die KI-Strategie nutzen und die, die durch solche Kollegen ersetzt werden. Warum? Weil sich alle sieben Monate die KI-Leistung verdoppelt. Was heute noch wow ist, das ist in 14 Monaten Standard und das ist in zwei Jahren Voraussetzung, um überhaupt mal noch mitspielen zu dürfen. Und Führung beginnt da, wo das eigene Ego endet und wo Menschen aufhören, innerlich zu blockieren. Und wer heute keine innere Akzeptanz für KI entwickelt, der verliert morgen. Nicht nur den Anschluss, sondern er hat auch niemanden mehr, den erführen oder als Berater begleiten. Mal zum Vergleich, arbeiten ohne oder mit KI, das ist ungefähr so, wie wenn du mit einem Biobike bergauf gegen den E-Bike mit Endlos-Akku antrittst, du hast einfach keine Chance mehr. Um 50 Prozent, wir haben es gehört, der Mitarbeiter, mei, die sind halt heute schon elektrisch unterwegs. So, ich bin falscher Mega-Offizier, ich habe gewohnt oder habe es gelernt Klartext zu reden, das mache ich auch gerne. Und wenn du derjenige bist, der als die menschliche Firewall den Eintritt in die Räume 4, 5 oder 6 verhindert, dann gefährdest du nicht nur deine persönliche Existenz, sondern auch dein gesamtes Unternehmen. Und du verlierst die besten Leute, weil die sind längst in Raum 5 unterwegs. Und wenn du deine Leute nicht mit viel Zuversicht durch diese KI-Disruption führst, dann gehen sie halt dahin, wo sie wirksam geführt werden. Und das geht schneller, als du denkst. Und Führung ist an der Stelle auch kein Nebenjob, es ist ein zweiter Beruf. Und zwar ein Beruf, den man mit System lernt, wie jeden anderen Job auch, mit einer klaren inneren Haltung. Und wenn wir jetzt mal kurz zusammenfassen, wir haben das Thema Schatten-KI, wir haben die Erkenntnisse der Porsche-Studie, wir haben die Bitkom-Studie, wir haben die Veränderungsresistenz bei Mitarbeitern, wir haben die Schulungspflicht für KI. Und diese Mischung, die ist brisanter als eine Sprengenladung Hexapenta. Und wenn du denkst, du hast noch Zeit, dann bist du falsch unterwegs. KI wartet nicht, bis du bereit bist. Und dein Team wartet im Übrigen auch nicht. Du kannst die Räume 0, 1 oder 2 tapfer verteidigen, das ist okay, das gibt dir mit Sicherheit ein 1 plus für Kampfgeist, aber damit gewinnst du kein Rennen. Alternativ sprichst du mal morgen oder am besten noch heute mit deinem Team über die sieben Räume und dann stellst du mal fest, wo es dir steht und dann mach dir mal einen Plan und dann führst du sie entschlossen durch alle Räume immer wieder. Und jetzt gibt es Menschen wie mich, die Systeme entwickelt haben, dass Menschen hilft, diesen Wandel wirksam zu gestalten. Heute geht es nicht um dieses System, heute geht es nur um eine Frage. Nämlich bist du bereit, Führung neu zu denken und jetzt zu handeln? Denn wenn du das nicht tust, dann macht der letzte bald das Licht aus.