Führungskräfte und KI: Warum Warten keine Strategie ist
Führungskräfte und KI: Warum Warten keine Strategie ist
Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsszenario mehr, sondern realer Wettbewerbsfaktor. Eine aktuelle ZEW-Studie zeigt, dass 93 % der Führungskräfte, die KI aktiv nutzen, von positiven Produktivitätseffekten überzeugt sind. Doch wie sieht die Realität aus? Tatsächlich ist es nur ein Drittel der Unternehmen, das bereits strategisch auf KI setzt, während zwei Drittel noch beobachten, delegieren oder zögern. Aber ist das eine nachhaltige Strategie? Ganz klar: Nein!
Michael Schmid auf LinkedIn: ** LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/michaelschmid-ki/
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KI als Gamechanger: Unternehmen profitieren messbar Laut einer Studie des Handelsblatt KI Briefings konnten drei Viertel der Unternehmen, die KI bereits aktiv einsetzen, eine Umsatz- oder Gewinnsteigerung von mindestens 10 % erzielen. Das zeigt: Der Einsatz von KI ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern bringt bereits heute konkrete finanzielle Vorteile. Und die Investitionen? Verglichen mit den Potenzialen sind sie gering: Sei es eine API-Anbindung, ein unternehmensspezifisches KI-Modell oder eine einfache Subscription – die Einstiegshürden sind niedriger als oft angenommen. Die Schattenseite: Mitarbeiter improvisieren ohne klare KI-Strategie Während die Unternehmensführung zögert, nehmen Mitarbeitende das Heft selbst in die Hand. Eine aktuelle Studie zeigt, dass 50 % der Mitarbeitenden KI privat für berufliche Zwecke nutzen – ohne offiziellen Rahmen ihres Unternehmens. Das bedeutet: Unternehmen verschenken nicht nur Potenzial, sondern setzen sich auch Sicherheitsrisiken aus. Das Problem ist nicht die Eigeninitiative der Mitarbeitenden, sondern das Fehlen einer klaren strategischen Einbindung der KI in Unternehmensprozesse. KI und menschliche Kompetenzen: Das perfekte Zusammenspiel Ein weiteres wichtiges Learning: KI ersetzt nicht einfach Jobs, sondern verändert Anforderungsprofile. Eine Analyse von 12 Millionen Stellenanzeigen in den USA zeigt, dass KI-bezogene Jobs deutlich häufiger nach Kompetenzen wie analytisches Denken, Kreativität und Anpassungsfähigkeit verlangen. Unternehmen, die jetzt KI gezielt einsetzen, schaffen nicht nur Effizienzgewinne, sondern steigern auch die Nachfrage nach hochqualifizierten, menschlichen Fähigkeiten. Fazit: KI ist keine Option, sondern ein Muss Die digitale Transformation wartet auf niemanden. Unternehmen, die heute nicht aktiv werden, riskieren, den Anschluss zu verlieren. Es ist an der Zeit, als Führungskraft Verantwortung zu übernehmen: Verstehen, testen, integrieren. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache – und der Wettbewerb wartet nicht.
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Das Transkript zum Nachlesen
Der Hinweis und die klare Konklusion werdet aktiv als Führungskraft. Wenn Du das noch nicht in Deinem Unternehmen machen kannst, dann mach es erstmal für Dich selbst. Auf Basis einer ZEW-Studie aus diesem Jahr, weil Du Dich vorhin über die Führungskräfte so schön ausgelassen hast, sagt uns 93% der Chefs, die KI selbst nutzen, die also selbst wirklich etwas vielleicht im Raum nicht nur der Akzeptanz, sondern zumindest mal im Raum der Integration sind, erwarten breit positive Produktivitätseffekte, sind also positiv, was die künstliche Intelligenz und ihre Wirkung auf ihr Business betrifft. Und die anderen, die warten, beobachten, überlegen, delegieren noch, aber das ist halt keine Strategie. Und im Endeffekt ist auch da wieder der Hinweis und die klare Konklusion, werdet aktiv als Führungskraft. Wenn Du das noch nicht in Deinem Unternehmen machen kannst, dann mach es erstmal für Dich selbst. Um die KI zu verstehen, dann kannst Du sie auch strategisch einsetzen. Und wenn Du im Vorstand bist und sagst, ich habe keine Zeit, dann schaff die Rahmenbedingungen, damit Deine Führungskräfte fit sind. Und wenn Du Berater bist, dann führ Deine Kunden dahin. Und das ist halt genau dieses Thema, die Auseinandersetzung, die Nutzung, die KI-Bildung ist in den Chefetagen ganz besonders wichtig und wird auch zunehmend zur Überlebensfrage für die Unternehmen, Du hast es vorhin schon gesagt. Und jetzt ist ja die spannende Frage, also die 93 blitzen ja erstmal auf, die denken, wow, wie weit sind wir denn? Das ist ja total geil, KI, die selbst nutzen, wollen Produktivitätseffekte. Wie viel, also diese 93 Prozent von den 100 Prozent der Chefs sind denn die 93 Prozent, die das aktiv selbst nutzen und die vielleicht auch in der Integration und Transformationsräume unterwegs sind? 93 Prozent sind das, also 93 Prozent von was? Ja genau, das sind immer noch viel zu wenig natürlich, das heißt, wir gehen ja immer noch vom Verhältnis ein Drittel zu zwei Drittel aus. Also ein Drittel, die tatsächlich aktiv in der Nutzung sind und zwei Drittel, die es planen oder noch nicht damit begonnen haben. Ja, von daher sind noch viel zu wenig natürlich, aber die, die es machen, ja, die sind positiv und investieren. Das sieht man auch dann vielleicht aus der Sekunde aus dem Handelsblatt KI-Briefing vielleicht auch nochmal eine Zahl, die darauf, wie gesagt, auch auf dieses Konto einzahlt, ja, die ist jetzt, ich glaube, aus dem Februar, Ende Februar, für die meisten Firmen lohnt sich der KI-Einsatz schon und da wurden auf höchster Führungsebene 700 dieser Führungskräfte mal befragt und ja, da kann man ungefähr ausreichend drei Viertel der Unternehmen, die die finanziellen Effekte auch schon messen können, ja, die haben eine Umsatz- oder Gewinnsteigerung von mindestens 10 Prozent und das ist natürlich, das ist natürlich relevant, wenn man die Investitionen sieht. Ja, jetzt haben wir ja klar ein 20.000-Dollar-Modell, steht aber noch gar nicht zur Debatte, ja. Also wir haben ja, wenn wir über unternehmensindividuelle KI-Modelle sprechen, beispielsweise, ja, wir haben den Onboarding, den Trainings-, den Schulungsaufwand. Wir haben vielleicht einen API-Aufwand, um sicherzustellen, dass die Daten sauber verarbeitet werden und dann haben wir entweder tokenbasierte unternehmensindividuelle Systeme, wie eine Nähleiherei zum Beispiel oder wir haben halt die Fitnessstudio-Flatrate mit 20 Euro pro Arbeitsplatz. Ja, das ist ja alles kleines Geld. Also von daher, es lohnt sich. Die, die es nutzen, sind positiv und es lohnt sich, ja. Und dem gegenüber, vielleicht auch nochmal was, was du, was du vorhin angesprochen hast, was die Mitarbeiter so machen, das ist von dieser Woche. 50 Prozent der Mitarbeitenden nutzen die KI privat fürs Geschäft, weil ihre Arbeitgeber sie im Risiko lassen. Ja, es ist natürlich ein großes Problem, ja und wahrscheinlich sind es sogar noch mehr mittlerweile und das ist nicht ein Mitarbeiterproblem, sondern es ist ein Strategieproblem, ja. Das sind Strategieprobleme der Unternehmen, die im Endeffekt die Motivation, die intrinsische Motivation, dass die Mitarbeitenden erkennen, ich komme schneller, produktiver, effizienter mit der KI voran, ihnen nicht den sicheren Rahmen geben, in dem das stattfinden kann. Also auch nochmal ein ganz klarer Appell dahingehend, sich strategisch mit dem Thema Künstliche Intelligenz im Unternehmenskontext auseinanderzusetzen, weil die Mitarbeitenden wollen es. So, ganz kurze Unterbrechung. Wie du vielleicht mitbekommen hast, gehen wir jetzt verstärkt auch auf den LinkedIn-Kanal. Wir haben vor einigen Wochen unseren Newsletter auf LinkedIn gestartet, wo wir wirklich tiefgehenden Inhalt und Content teilen, wie zum Beispiel die zwölf Schritte hin zu deiner KI-Strategie. Ich Einblicke gebe, wie Alex Hormozy ein Zweitages-Workshop in Las Vegas fasziniert, bei dem ich vor Ort dabei gewesen bin und welche Anteil KI in seiner gesamten Wertschöpfungskette hat und vieles weitere mehr. Und natürlich teile ich auch fast jeden Tag Impressionen und Impulse aus unseren Formaten. Deswegen vernetze dich gerne mit mir direkt auf LinkedIn unter Thorsten Körting. Findest du mich dort? Und jetzt machen wir weiter mit der Show. Dank dir für dein Vertrauen. Also ich glaube, wir haben letztens eine Zahl gesehen, 33 Prozent, bei denen die es einsetzen, Produktivitätsgewinn. Ich gehe sogar davon aus, es ist deutlich mehr. Wir haben teilweise bei uns 10 zu 1, beziehungsweise wir haben, jetzt kommt hier die Manuela mit dazu. Schau mal, hier ist die Manuela Ruppert. Und das ist die Probe-Siege-Extra-Queen, darf man sagen. Ja, und wir haben jetzt hier 230, die dich gerade gesehen haben. Ja, wie schön, sagt die Manuela. Sie sind heute hier bei uns im Basecamp. 33 Prozent Produktivitätsgewinn. Ich sage, wir haben Hebel von 5 zu 1, 10 zu 1, wenn nicht sogar 20 zu 1. Ich will jetzt nicht unseren ISO 9001-Case bemühen. Plus, dass wir in der Lage sind und das schwingt in diesen Zahlen mit, so Backstage, dass wir in der Lage sind, Projekte anzugehen, die uns seit Jahren vielleicht bewegen. Ob das für den Selbstständigen ist, endlich mal Social Media ein Stück weit zu durchdringen, das Buch zu schreiben, irgendwie eine Zertifizierung zu machen oder das Unternehmen zu zertifizieren. Und das sind banale Anwendungsfälle. Wir haben gestern einen aus unserem Inner Circle hier dabei gehabt, der jetzt in der Lage ist, in einer ganz anderen Form mit seinen Kunden zu kommunizieren, weil der ist Entwickler, hat ein geiles Produkt, wie man Audits managt für mittelständische und große Unternehmen. Und der sagt, ich bin weder der Vertriebler, noch bin ich derjenige, der First Level oder Second Level Support-Anfragen beantworten will, sondern ich will die Funktionalität und das Tool weiterentwickeln. Und da ist die KI herausragend, zum einen die Dokumentation seines Source Codes zu ermöglichen, Support-Anfragen zu bewältigen bzw. Beratungen zu unterstützen. Er gestern in der Lage war, innerhalb von wenigen Minuten ein paar Erklärvideos zu machen, die er auf seine Webseite jetzt drauf tut, die die Standard Cases machen. Wir haben das mit Loom aufgenommen, danach transkribiert, das Transkript überarbeitet. Das wäre zehn Minuten auf der Webseite gewesen. Was glaubst du, wie lange ihn das schon beschäftigt, Michael? Jahre, Jahre. Das heißt, wir sind in der Lage, Initiativen umzusetzen, Projekte umzusetzen, die für uns unmöglich schienen. Und jetzt mit der KI schaffen wir uns nicht nur Freiräume, ob das die 33 Prozent sind oder nicht, drauf geschissen. Ja, 33 Prozent. Aber diese Räume, die wir uns schaffen zu füllen, mit etwas, was uns vielleicht schon lange bewegt. Entweder ist es die Zeit mit der Familie oder sich mal um Sport oder um sich selbst zu kümmern oder es ist eben dabei, das Unternehmen nach vorne zu bringen. Und das ist das, was eigentlich hinter dieser Zahl steht. Ja, mega. Also da habe ich zum Abschluss, weil wir ja auch schon kurz nach zehn haben, vielleicht nochmal etwas, was so ein bisschen auf diesen Rahmen spannt. Und zwar sieht man hier mit der Botschaft, dass mit der KI, mit der KI-Präsentation beziehungsweise mit dem Einsatz von KI die Nachfrage nach Komplementärfähigkeiten in den unterschiedlichen Berufen natürlich steigt. So, das heißt, diese Komplementärfähigkeiten, die sind viel, viel stärker nachgefragt. Also das sind menschliche Fähigkeiten. Ja, der Arbeitsmarkt, wir sprechen immer wieder darüber und haben das gestern auch wieder gehabt in einem Workshop mit einem Kunden von den Ängsten vom Jobverlust. Ja, natürlich ersetzt die KI manche Tätigkeiten, aber sie schafft halt einfach eine stärkere Nachfrage nach komplementären menschlichen Fähigkeiten. Und das heißt im Endeffekt auch, das ist eine Studie, die hat zwölf Millionen Online-Stellenanzeigen aus den USA untersucht und das einen zweistufigen Ansatz verfolgt, nämlich einmal die internen Effekte bei Stellen, die explizit KI-Kenntnisse verlangen und zum Zweiten die externen Effekte auf Berufe oder Branchen und Regionen mit steigender KI-Nachfrage. Und dann, was kommt dabei raus? Klar, bei den KI-Jobs kommt es jetzt darauf an, natürlich geht es um die KI-Fähigkeiten, aber dass KI-bezogene Stellen fast doppelt so häufig Fähigkeiten wie Resilienz, Anpassungsfähigkeit oder analytisches Denken mitbeschreiben wie vergleichbare Stellen ohne KI-Bezug. Also wenn du KI kannst, dann geht es aber um Anpassungsfähigkeit, analytisches Denken oder auch Kreativität. Und im Endeffekt erhalten die Menschen, die auf der einen Seite mit der KI arbeiten und auf der anderen Seite sich mit ihren menschlichen Fähigkeiten noch stärker einbringen können, auch mehr Geld. Das zeigen dann auch die Stellenanzeigen und die Jobangebote. Ja, also finde ich, wenn sich das inhaltlich durchsetzt, wenn das mal irgendwo ankommt, dann haben wir einen schönen Effekt in Bezug einmal auf das Thema KI-Ausbildung, KI-Bildung und dann vielleicht sogar auch auf die Berufsbilder und die Leistungen, die dann dahinterstehen, die Leistungen sie erbringen. Also KI und HI ist Magie, hast du vorhin gesagt. Die aktuellen Studien bestätigen das. Definitiv. Ja, und was du ja hier zeigst, ist die Veränderung im Arbeitsmarkt. Ich wurde ja gestern auch wieder gefragt in einem Podcast-Interview, zu dem ich eingeladen war, ob die Jobs wegfallen. Sicherlich fallen Jobs weg, aber im Kern ist es so, dass sich der Arbeitsmarkt verändert. So wie eigentlich schon in den letzten, weiß ich nicht, 100, 200 Jahren an den unterschiedlichen Stellen. Für die, die das gerne mal live miterleben wollen, geht auf Netflix und holt euch die Serie, ich glaube, Telefonistinnen oder irgendwie sowas in der Art heißt die. Vielleicht kann das jemand in den Chat schreiben. Und dort ist die gesamte Transformation erkennbar bei Unternehmen, wie Telefonistinnen die Relaisstationen und so weiter bedienen, dann also diese Station mit dem Kabeln da bedienen, wegfallen, weil dort Relais jetzt mit reinkommen. Die hatten natürlich vielleicht ein bisschen mehr Zeit, sich auf das Neue einzustellen, aber alle sind danach auch wieder in neue Jobs hineingekommen und der Arbeitsmarkt verändert sich, die Anforderungsprofile ändern sich. Das Einzige, was wir in dieser Form so noch nie erlebt haben, Michael, zum einen ist es massiv disruptiv und zum anderen geht es in einer Geschwindigkeit voran, die so noch nie dagewesen ist. Und das fällt uns Menschen ein Stück weit schwer, sich darauf einzulassen und einzustellen. Da braucht es auch Menschen wie uns alle hier, die vielleicht mal eine Brandrede halten in Richtung der Geschäftsführer. Leute, jetzt macht doch da nicht so eine Wall da rein, schickt eine Mail hier bei uns, wird das nicht Einzug halten die nächsten Jahre. Schaut mal, was für ein Aderlass ihr da bekommt an Mitarbeitern. Sondern die Veränderung zu unterstützen, zu fördern und sich einzulassen auf das Ganze, die Menschen mitzunehmen, die Kulturveränderungen, für die du ja auch stehst, Human Centric Transformation nennst du das ja, also diese Veränderung in Unternehmen human einziehen zu lassen und dennoch würdigend dessen, was da draußen passiert und es sich darauf einzulassen, es sich zunutze zu machen, wie die Zahlen jetzt von dir auch eben gerade bewiesen haben. Ja, absolut. Dem ist nichts hinzuzufügen.