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#384 10.02.2025 · 05:01 min

Der KI-Assistent Emma: Revolution oder Auslaufmodell? (3min-Impuls)

**Der KI-Assistent Emma: Revolution oder Auslaufmodell?**  

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Der KI-Assistent Emma: Revolution oder Auslaufmodell?  

Künstliche Intelligenz wird zunehmend zum festen Bestandteil unserer Arbeitswelt. Mit Emma gibt es nun einen lokalen KI-Assistenten, der vordefinierte Prozesse automatisiert und eigenständig ausführt. Doch ist dieses Modell die Zukunft oder bereits von modernen Prompt-basierten Automatisierungen überholt?

Michael Schmid auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/michaelschmid-ki/

  Was macht Emma besonders? Emma ist ein On-Premise-KI-Assistent, der auf deinem Rechner läuft und Arbeitsprozesse selbstständig ausführt. Der große Vorteil: Alle Daten bleiben lokal und die Automatisierungen sind exakt auf die Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten. Besonders in der Buchhaltung oder anderen repetitiven Prozessen kann Emma Aufgaben übernehmen, die sonst eine Assistenzkraft erledigen würde.

Das Konzept klingt vielversprechend, hat aber auch seine Herausforderungen. Die Einrichtung erfordert ein initiales Onboarding, bei dem jeder einzelne Prozess genau definiert wird. Emma folgt diesen Vorgaben strikt, was bedeutet, dass spontane oder flexible Anfragen nicht einfach umgesetzt werden können. Im Gegensatz zu modernen KI-Tools, die auf Prompts reagieren, braucht Emma eine festgelegte Automatisierungsstrecke.   Preis vs. Nutzen Ein weiterer Aspekt ist der Preis. Mit Kosten von 700 bis 900 Euro pro Monat ist Emma für viele Solopreneure eine große Investition. Zwar ersetzt sie eine menschliche Assistenzkraft, doch alternative Lösungen wie Open-Source-Modelle oder DSGVO-konforme KI-Systeme könnten langfristig effizientere und kostengünstigere Optionen bieten.   Zukunft der Automatisierung Die KI-Landschaft entwickelt sich rasant weiter. Systeme wie Athena von Artex Solutions zeigen, dass es möglich ist, flexible und dennoch datenschutzkonforme KI-Lösungen für Unternehmen bereitzustellen – und das zu einem Bruchteil der Kosten. Die Frage ist also: Wie lange bleibt ein statischer Automatisierungsansatz wie Emma konkurrenzfähig, wenn neue Modelle bereits auf dynamische Interaktionen und einfache Prompts setzen?   Fazit Emma bietet einen innovativen Ansatz für Unternehmen, die feste Automatisierungsprozesse benötigen und Wert auf Datensicherheit legen. Doch in einer Welt, in der sich KI immer mehr an flexible und adaptive Systeme anpasst, stellt sich die Frage, ob dieser Ansatz zukunftsfähig bleibt. Wer langfristig plant, sollte sich genau überlegen, ob eine starre Automatisierung oder ein agiles, promptbasiertes System die bessere Wahl ist.

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Das Transkript zum Nachlesen

Das hat eine hohe Begehrlichkeit auch bei mir gehabt, weil ich gedacht habe, das ist ja wirklich ein perfekter Assistent, eine perfekte Assistenz. Emma ist ja ein lokaler KI-Assistent, den du einkaufst in deinen Arbeitsbereich. Der braucht einen Arbeitsplatz und kann dann vordefinierte Arbeitsprozesse eigenständig durchführen. Das heißt, du definierst Arbeitsprozess, wenn, dann und dann macht er ja auch sowas, wie das jetzt hier gerade vorgemacht ist, auch in der Buchhaltung zum Beispiel. Du definierst den Buchhaltungsprozess, Rechnung kommt rein, dann tust du das, dann tust du das und dieser Automat macht das. Das hat eine hohe Begehrlichkeit auch bei mir gehabt, weil ich gedacht habe, das ist ja wirklich ein perfekter Assistent, eine perfekte Assistenz. Es läuft lokal auf dem Becher, das ist natürlich auf jeden Fall ein großer Vorteil. Und das Geschäftsmodell ist nachvollziehbarerweise so, dass sie sagen, naja, du sparst dir ja eine mitarbeitende Person. Und entsprechend günstig im Vergleich zu einer mitarbeitenden Person ist es aber relativ hochpreisig für so einen Solopreneur wie mich. Also 700, 800, 900 Euro im Monat kostet das. Was ist, ich weiß nicht, Michael, ob du dich noch daran erinnerst, ob du es schon abgrenzen kannst mit der Information, die ich jetzt für alle nochmal so geteilt habe? Das finde ich jetzt mal spannend. Du hast genau gesagt, also das ist ja on premise, das ist ein großer Vorteil, weil man sehr individuell auf das Unternehmen bezogen Automatisierungen vornehmen kann. Das heißt, du baust eine Automatisierungsstrecke, praktisch ein immer gleiches Briefing für Emma. Das ist gleichzeitig ein Vorteil und aber auch ein Nachteil. Das heißt, du musst diese Automatisierung bauen und Emma vorgeben, was sie dann tut. Und das tut sie dann immer, genau nach dieser Vorgabe. Das heißt, du kannst jetzt nicht spontan, wie Thorsten beispielsweise, einfach einen Prompt eingeben und sagen, kauf mir ein Buch, finde es und kaufe es mir. Sondern du müsstest den Prozess, wo Emma sucht und welche Informationen sie dazu nutzt und so weiter und so weiter. Also diese komplette Automatisierungsstrecke musst du ihr vorgeben. Ansonsten kann sie das nicht tun. Das ist wie ein Onboarding, klar, wenn man immer wie eine Mitarbeitende betrachtet, dann ist es wie ein Onboarding, dass man sagt, hier ist der Automatisierungsprozess. Führ das immer aus und für wirklich sehr repetitive Aufgaben, deren Prozess sich niemals verändert, sind solche Automatisierungen spannend und interessant. Andererseits, hast du den Nachteil dann auch schon genannt, ich finde, wenn man schaut, wohin die Automatisierungen gehen und wie sich das weiterentwickelt und wie du auf Prompt, auf einfacher Prompt-Basis Automatisierung bekommst, glaube ich, ist die Halbwertszeit eines Emma-Ansatzes begrenzt. Ja, wobei der Vorteil ja bleibt, dass es wirklich lokal auf deinem Rechner ist. Das wird dir jeder Entwickler mit einem Open Source, mit einer Open Source auch bauen können. Ja, also wenn du jetzt beispielsweise ein, hast du ja möglicherweise im KI-Café damals auch Felix Meussel erlebt von Artex Solutions mit seinem DSGVO und datenschutzkonformen System Athena und die bauen dir natürlich auch mit einem Server der Deutschen Telekom, auf einem Server der Deutschen Telekom, unternehmensindividuell abgesichert, solche nutzen diese Open Source-Modelle, um dir das zugänglich zu machen als Unternehmen. Und das dann wirklich für kleine, ja, gibt dann natürlich auch ein Onboarding, eine Onboarding-Gebühr mit eben diesen Partner, aber tatsächlich dann für 20 Euro im Monat für einen Arbeitsplatz. Und das ist halt ein großer Unterschied. Du hast im Endeffekt Entwicklerpartner, die das bauen, was du brauchst und zahlst es wie einen User.