
KI-gestützte Zertifizierung - Mike Emenako (KI-Summit Germany Special)
„KI-gestützte Zertifizierung – Effizient und innovativ" mit Mike Emenako
Das KI-Summit Germany 2025 bietet am 31. Januar und 1. Februar die perfekte Gelegenheit, neue Impulse und wertvolle Kontakte zu gewinnen. Im inspirierenden Ambiente des Güterbahnhofs in Bad Homburg treffen Vordenker und Visionäre aufeinander, um die Zukunft der KI gemeinsam zu gestalten.
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Mike Emenako ist KI-Enthusiast, ausgebildeter und zertifizierter KI-Consultant sowie Geschäftsführer des Management-Instituts Bochum (MEB), das seit über 20 Jahren Unternehmen bei Zertifizierungs- und Qualitätsmanagementprozessen begleitet. Sein Institut hat über 650 erfolgreiche Projekte betreut und Unternehmen durch ISO-Zertifizierungen und ähnliche Standards geführt. Zudem ist Mike einer der führenden Köpfe hinter der Einführung von KI in Zertifizierungsprozesse, ein langjähriger Partner des Koerting-Instituts und aktiv in der KI-Masterclass.
Mike Emenako auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/mikeemenako/
KI-Summit Germany 2025: Hier anmelden - www.ki-summit-germany.de/
Was sind die Kerninhalte seines Impulsvortrags? Mike wird auf dem KI-Summit über die Transformation von Qualitätsmanagement-Prozessen durch den Einsatz von KI sprechen. Zentrale Themen:
- Wie KI den zeitlichen und finanziellen Aufwand für Zertifizierungsprozesse drastisch reduziert.
- Der Durchbruch: Reduktion der Bearbeitungszeit von 9-12 Monaten auf 10 Wochen, mit einer Zukunftsvision von 10 Tagen.
- Die Rolle von KI bei der Erstellung von hochqualitativen und standardkonformen Dokumentationen (z. B. für ISO 9001).
- Nutzung von Copiki, einem elektronischen Qualitätsmanagement-Handbuch, das durch KI gestützt effizientere Dokumentationen ermöglicht.
- Demokratisierung von Qualitätsstandards: Wie auch kleine und mittelständische Unternehmen von KI profitieren können. Was ist das Besondere an seinem Impulsvortrag? Mike zeigt, wie der Einsatz von KI nicht nur Prozesse revolutioniert, sondern auch zu einer Demokratisierung des Qualitätsmanagements führt. Durch KI wird der Zugang zu Zertifizierungen für kleine und mittelständische Unternehmen erheblich erleichtert – etwas, das zuvor oft großen Unternehmen vorbehalten war. Besonders beeindruckend ist, dass KI-unterstützte Zertifizierungen trotz der drastischen Zeitreduktion eine gleichbleibend hohe Qualität gewährleisten – häufig sogar in besserer Form als traditionelle Ansätze.
Mikes Vortrag verdeutlicht praxisnah, wie Technologie nicht nur ein Tool ist, sondern durch kluge Nutzung die Art und Weise verändert, wie Unternehmen Prozesse gestalten, dokumentieren und optimieren. Welche Kernbotschaft lässt sich aus dem Vortrag ableiten? "KI ist der Schlüssel, um komplexe Prozesse nicht nur effizienter zu machen, sondern auch qualitativ auf ein neues Level zu heben – und das für Unternehmen jeder Größe."
Mikes Arbeit zeigt, dass KI nicht nur für innovative Produkte, sondern auch für strukturelle Verbesserungen genutzt werden kann. Qualität und Effizienz sind keine Gegensätze, sondern Hand in Hand gehende Prinzipien. Das ermöglicht insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen, Zertifizierungen wie die ISO 9001 erschwinglich und effektiv zu erreichen – eine wichtige Basis für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum.
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Das Transkript zum Nachlesen
Am 31. Januar und 1. Februar 2025 findet mittlerweile das dritte KI-Summit Germany statt. Vor den Toren Frankfurts in Bad Homburg im Alten Güterbahnhof werden wir die Bühne beleben mit neuen Impulsen. Wir werden Workshops veranstalten. Der Promtaton wird natürlich wieder stattfinden. Und wir haben grandioses Speaker auf der Bühne, die die Teilnehmer inspirieren werden. Und dieses Interview gibt dir Einblick in einen der Speaker und seinen Vortrag. Viel Spaß und vielleicht bist du ja dabei am 31. Januar bis hin zum 1. Februar. Und jetzt viel Spaß mit unseren Vortragenden. Das ist Maik Emenako. Der eine oder andere kennt ihn schon. Er war natürlich nicht nur häufig hier im KI-Café, sondern er ist auch bei uns im Inner Circle. Er ist in der KI-Masterclass und er ist derjenige, der uns durch diesen Prozess begleitet hat. Ohne ihn wäre das nicht möglich gewesen. Denn zum einen haben wir beide, Maik und das Curtin-Institut, wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, wir machen das 100 Prozent mit KI. Maik ist ein KI-Enthusiast, ist ausgebildeter KI-Konsultant und auch zertifiziert als solcher. Der hat genauso Bock an solchen Themen wie wir auch. Und Maik, du verantwortest das Management-Institut Bochum in Bochum. Ihr seid seit über 20 Jahren Experten für Management-Systeme. Das heißt, ihr führt Unternehmen durch Zertifizierungsprozesse, durch Rezertifizierungsprozesse und Qualitätsmaßnahmen, die sich da komplett drumherum ranken. Wie viele Unternehmen habt ihr? Erst mal guten Morgen, Maik. Schön, dass du da bist. Ja, schönen guten Morgen, Thorsten. Schönen guten Morgen zusammen. Hallo in die Runde. Was gibt es noch zu ergänzen, was ich vergessen habe in der Einführung? Ich weiß nicht, was du vorher schon gesagt hast. Also vielen, vielen Dank, Thorsten. Ja, das ist in der Tat richtig. Wir haben MEB, Management-Institut Bochum, gibt es seit vielen Jahren, spezialisiert auf Zertifizierung. Also ein Thema, was zwar nicht so ganz sexy ist, aber alle Organisationen unterschiedliche Zertifikate, Nachweise und so weiter brauchen. Und wir haben ein Experiment zusammen gemacht, nicht wahr, Thorsten? Nach über 650 anderen Projekten, die wir so begleitet haben, haben wir gesagt, probieren wir es mal mit KI. Also nicht frag die KI, sondern probieren wir es mit KI. Und von dem, was früher mal so war, an Zeiten runtergekommen auf zehn Wochen, sehr beeindruckend, aber auch nur möglich, weil auf der anderen Seite mit dir, Thorsten, deswegen bin ich auch gerne hier, jemand saß, der auch Bock hatte. Genauso Bock hast, wie du. Du hast eben die 650 angesprochen. Wie viele von den 650 habt ihr erfolgreich durch die Zertifizierung geführt? Ich habe befürchtet, dass du die Frage stellst. Alle. Das heißt, alle 650 sind durch euch erfolgreich geworden. Ihr habt begleitet durch den Prozess. Ihr beschreibt genau sowas, wie sowas möglich ist, notwendig ist. Wir kommen gleich noch zu einem ganz wichtigen Schritt, der sich da hinten noch anschließt. Wie lang ist die durchschnittliche Dauer gewesen? Du machst das ja schon seit 20 Jahren. 650 Unternehmen dort durchgeführt. Was war so bisher, bevor wir das Experiment gestartet haben, erfolgreich abgeschlossen haben? Was war die durchschnittliche Dauer von wir machen das bis hin zu Empfehlungen ausgesprochen vom Auditor? Ich komme gleich zur Durchschnittlichen Dauer. Eines möchte ich gerne noch reinwerfen oder korrigieren. Ich darf sagen, wir machen die Unternehmen erfolgreich. Das würde ich wirklich nur bedingt sagen. Wir haben tatsächlich das Privileg, dass wir mit Organisationen zusammenarbeiten dürfen, die vorher schon erfolgreich sind. Wir stabilisieren dann nur gewisse Dinge. Und sowas hat dann für eine Zertifizierung früher, ganz früher, hat man von anderthalb bis zwei Jahren gesprochen. Also ich sage mal so, wir haben vor vielen Jahren den Durchbruch gemacht. Wir haben ja gleich noch jemand aus der Softwareriege und mit einer technischen Lösung haben wir die Zeiten runtergebracht auf neun Monate, neun bis zwölf Monate. Aber das, was wir gemacht haben in zehn Wochen, ist natürlich ein Durchbruch. Und der Durchbruch kommt natürlich dann, wenn wir verstehen dürfen, dass KI da nicht nur ein Tool ist, sondern dass es halt komplett alles verändern kann, auch in der Art und Weise, wie wir dann über Qualitätsmanagement denken. Und vielleicht hebe ich mir das für später auf. Zehn Wochen, schauen wir mal, was wir da noch machen können. Was wir da noch machen können, genau. Also zehn Wochen. Und wie gesagt, es ist ja kein Dödelzertifikat, es ist auch kein Zertifikat im Abo, sondern es ist ein echtes, ein verdientes. Es gibt ja verschiedene Unterschiede da draußen, dass es verdient. Und hat die entsprechende Qualität bewiesen, die dahinter liegt. Mike, ich habe eben den Prozess beschrieben, bevor wir dann, Michael hat auch nochmal ein paar größere Einordnungsfragen. Ich habe den Prozess beschrieben, da habe ich was reingequatscht, das haben wir transkribiert, der Chat geht gerade steil im Sinne von, welche Tools wurden dafür genutzt. Dann haben wir die KI und ich habe hinten die Prozessdokumentation rausgeworfen. Jetzt hört das da ja nicht auf, sondern es braucht noch einen gewissen Transfer. Mike, was ist dann noch hintendran passiert, dass dieses, was ich gerade hier eben auch gezeigt habe, wo du reingekommen bist in den Raum, dann nochmal auf die Norm mappt, also die Norm, die ISO 9001-Norm, verbindet mit solch einem Prozesssteckbrief, den wir in der Lage sind, durch die KI zu produzieren. Und ihr habt ja auch einen besonderen Aspekt, vielleicht kannst du daran auch noch eingehen, das Thema, ihr habt ja auch eine Software hintendran als elektronisches Qualitätsmanagement-Handbuch, weil das ist ja das Ergebnis, was dann auch auditiert wird, was ihr schon seit vielen, vielen Jahren für alle Unternehmen unter dem Begriff Kopiki, also die Kombination inklusive von Wikipedia oder von einem Wiki, das so kombiniert, dass daraus ein elektronisches Qualitätshandbuch entsteht. Was ist hinten auf der Seite, auf eurer Seite noch passiert? Also ich sage mal so, aus meiner Sicht, die richtige Innovation liegt ja dann letzten Endes nicht in der Technologie, deswegen Frage nach Tools spannend, aber es ist nicht die Technologie selber, sondern die Art und Weise, wie wir die Daten nutzen, die uns zur Verfügung stehen. Und ich denke, wir haben dort in der, also Handwerkszeug und dort einen Weg gefunden, aus diesen ganzen Informationen, auch das, was du reingesprochen hast, eigentlich eine ziemlich klare, wenn ich darf vielleicht sogar sagen, kristallklare Qualitätsdokumentation zu erstellen. Und das, was jetzt so früher in mehreren Schleifen dann dauerte, dauert mit Intelligenz Stunden und in einer deutlich höheren Qualität halt. Aber da ist dann halt im Hintergrund sicherlich einiges an Arbeit zu machen, wo du dann, also du hast, du sagst immer gerne, Thorsten, das, sag mal, wie dein Projekt startet, ich sag dir, wie es endet. Und wenn wir, wenn wir von vornherein systematisch, Olga Gelnhausen zeigt das ja auch, in großartiger Art und Weise, wie man Aufgaben zerlegt in handhabbare Teile. Und das zu durchdringen, war erstmal eine Herausforderung. Das zu verstehen, wie kriegen wir das vernünftig gebaut im Hintergrund. Es ist ja, du willst ja eine wirkliche, ja, wie sagt man so schön, es-ist-Dokumentation sein, sowas, was wirklich genau das abbildet. Und das zeigt ja dann hinter, also wir haben schon auch so großartige Dokumentationen im Vorfeld gehabt. Aber wenn ein Auditor, ein Prüfer dir bescheinigt, das ist eine der besten Dokumentationen, die er jemals gesehen hat. Und diese auch von einem Werksstudenten oder einer Werksstudentin oder jemand, der ein Praktikum macht, so in der Tiefe erläutern zu lassen, ist eine andere Qualität. Das, ja, das war, wenn du so willst, die Evolution. Und ich glaube, daran glauben wir halt, dass sowas nur funktioniert, wenn wir die Dinge integrieren. Also wenn das nochmal so eine Zusatzhürde ist. Deswegen Kopiki, ja, Kopiki ist großartig, wirklich ist großartig, aber es ist so einfach, weil es wie Wikipedia ist. Aber es ist halt, du brauchst halt etwas, was im Sinne einer Compliance immer, ja, jeder Prüfung halt dann standhält. Und dazu gibt es halt, also sie darf dann halt validiert sein, wie Kopiki, welches wir auch im Bereich Medizinprodukte Recht verwenden. Also du brauchst eine validierte Software dahinter, aber es darf möglichst einfach sein halt, die Daten dann zu zerfassen. Also ja, das ist, aber ich sage mal so, das ist erst der Anfang. Welche Optimierungspotenziale, dann gleich zu dir, Michael, zu den übergreifenden Fragen auch. Wo siehst du, wir haben jetzt hier zehn Wochen gebraucht, ich zeige gerade das Kopiki hier noch mit unserem alten Logo, zeigt das Kopiki, das ist genau der Prozess, den wir jetzt eben beschrieben haben, wo ich euch alle gezeigt habe, wie wir da vorgegangen sind, der hier lückenlos jetzt auch aufgezeigt ist und hier in unserem elektronischen Qualitätsmanagement Handbuch, was dann auch auditiert wurde, in aller Detailtiefe abgebildet. Wo siehst du noch Optimierungspotenziale und wo kann es hingehen? Also bei den zehn Wochen oder bei der Qualität des Ergebnisses oder bei dem Nutzen für das Unternehmen? Also erst mal Status. Ich glaube, wir haben bewiesen, dass wir mit der künstlichen Intelligenz einen solchen Prozess reduzieren können auf einen Aufwand von 40 Stunden, hast du ungefähr gerechnet. Und wir haben bewiesen, dass es funktioniert. Und es funktioniert auch bei einfachen Prozessen. Ja, aber ich glaube, je komplexer die Prozesse sind, desto größer ist halt der Vorteil, wenn man KI da mit einbringt. Und ich sage mal, die Magie liegt ja auch in der Einfachheit, so ein Stück weit. Und wenn ich sage, das ist erst der Anfang. Wir haben gerade ein Projekt an den Start. Wir haben gerade als MEB wieder unseren jährlichen Auftakt gemacht und wir werden Mitte des zweiten Quartals im Mai ein neues Programm starten. Und was wäre, wenn du dann als Organisation nicht mehr zehn Wochen brauchst, sondern zehn Tage? Ja, für alle diejenigen. Um eine hundertprozentig kompliante, eine hundertprozentig auf dich adaptierte und passende Dokumentation zu erstellen, sodass du damit einen Nachweisreifel hast. Zehn Tage. Wahnsinn, da gehen mir die Hände in den Arsch. Wir werden und wir werden. Das können wir nochmal mit dir besprechen, Thorsten. Ich biete aus deinem Kosmos einem, einer Organisation die Chance, diesen Prozess kostenlos dann durchzuführen. Also in einem Pilotprojekt ab März. Du darfst entscheiden, wie du das verteilst. Zehn Tage. Okay, wir lassen das so als Klickhänger stehen. Mega, Mike. Danke dir für das Angebot. Ich verteile jetzt hier keinen Link im Chat, sondern das dürfen wir nochmal anders aufbereiten. Das machen wir gemeinsam, Mike. Großartig, bei zehn Tagen, da geht der Jessica schon die Hähnchen hoch. Hier auf den Armen und die Begeisterung ist da. Großartig. Danke erstmal bis hierhin, Mike. Michael, weil du musst gleich auch wieder raus, Mike. Du hast deine Fertigstunde heute rausgeschnitten. Michael, noch ein, zwei Fragen von dir. Großartig, Mike. Danke dir sehr. Ja, super. Vielen Dank, Mike und Thorsten. Als Glücksfee oder Lostrommel finde ich auch witzig. Mike, um es ein bisschen einzuordnen. Gerade das Thema Qualitätsmanagement. Wir hatten das ja vorhin angesprochen. Das war so ein bisschen selektiv in der deutschen Wirtschaft. Das heißt, du hast ganz viele erfolgreiche Unternehmen zertifiziert und Qualität auch testiert und bestätigt. Wir befinden uns in einer massiven Transformation und wir brauchen insbesondere in Deutschland und Europa mehr Wettbewerbsfähigkeit auch über Qualität und Qualitätstestate und Zertifizierung, um diese Innovation voranzutreiben. Das ist auch eine große Chance für unsere Wirtschaft und es ist eine große Chance für die kleineren und mittelständischen Unternehmen zu partizipieren an Themen, die ihnen bisher verschlossen waren. Ich habe das vorhin so ein bisschen nochmal aufgezeigt. Ich sagte, als kleiner Dienstleister hattest du eigentlich nie die Chance, das zu machen. Der Aufwand dafür war viel zu groß, viel zu hoch. Wenn ihr jetzt beide bestätigt, der Einsatz von KI hat, was das Qualitätsmanagement betrifft, zu keinerlei Qualitätsverlust geführt. Also es ist keine Qualität verloren gegangen, sondern der Auditor hat gesagt, perfekte Dokumentation. Ihr habt das bisher in Zeit gemessen. Aus deiner Erfahrung heraus, was ist prozentual gesehen, ist die Zeit mit Geld, also mit Kosten gleichzusetzen? Was sagen die Unternehmen, was normalerweise so ein Prozess kostet? Sie selbst. Üblicherweise spricht man von externen Kosten. Wenn du jetzt von so einem kleinen bis mittleren Unternehmen ausgehst, da sind die Grenzen sicherlich fließend. Aber dann hast du irgendwie Beratungskosten in der Größenordnung von 20.000 bis 25.000 Euro. Dann hast du vielleicht, vielleicht kriegst du da was von gefördert, je nachdem, wo man dann halt ist. Dann hast du in der Größenordnung Zertifizierungskosten von 5.000 bis 10.000 Euro. Dann ist man immer davon ausgegangen, dass die externen Kosten ungefähr ein Zehntel der internen Kosten sind. Sprich, du redest dann halt von einem Kostenblock von 100, irgendwo zwischen 120.000 und 140.000 Euro, wenn du das dann wirklich rechnest. Also in krasser Sinne zur Taktung. Das ist der Wahnsinn. Das ist der Wahnsinn. Das ist ja nicht der einzige Ball, den Organisationen hochhalten müssen. Dann hast du jetzt eine Nachhaltigkeitsberichtserstattung, die du machen darfst. Du hast vielleicht irgendwelche Umweltnachweise, du hast Wänden, du hast GOBD, du hast Datenschutz. Und all diese Bälle darfst du halt hochhalten. Und das ist der Wahnsinn. Und finden wir keine intelligente Lösung. Was heißt finden wir keine, wir haben intelligente Lösungen. Wir dürfen sie halt nur nutzen. Und KI ist, ich sage, es geht nicht um die Technologie, sondern wie du sie nutzt. Also für mich, wenn ich das so höre und identifiziere ich auch dort wieder eine Demokratisierung von Zugängen über Qualitätsstandards. Und das ist eine riesige Chance für kleine Unternehmer, Selbstständige, die sagen, ich bin mit meiner Expertise qualitativ, ja, wirklich auch Benchmark oder State-of-the-art. Und ich brauche aber dann auch ein Qualitätsmanagement, das ich mir leisten kann. Ja, und das ist, finde ich, glaube, also weiß nicht, wie du das siehst, aber das ist der größte Nutzen, der aus dieser Transformation entsteht. Vielleicht noch mal eine Frage, auch hinsichtlich deiner Zeit. Viele Unternehmen, die sich jetzt auch mit KI beschäftigen, fragen sich, was muss ich denn beachten qualitativ, bevor ich KI in mein Unternehmen implementiere? Weil gerade dieses Thema KI, Qualität und Prozesse natürlich mittlerweile so eine Relevanz gewinnt, dass man sagen muss, auch das ist ja testabel. Hängt von der Organisation ab. Das hängt von der Organisation ab. Also wenn es, alle reden über KI, KI ist in der Öffentlichkeit und zwangsläufig darfst du Fragen beantworten als Organisation. Wie nutzt du KI? Welche Daten? Wo liegt was? Und, und, und. Und ich glaube, da darf man von vornherein Antworten haben. Ja, Punkt. Und es ist einfach, es ist kein Hexenwerk. Also ich weiß gar nicht, wie viele, jetzt mache ich irgendwie Werbung, aber ich weiß gar nicht, wie viele LangDoc-Applikationen. Ich habe so langsam keine, keine freien E-Mail-Adressen mehr, um mich als Admin auf den ganzen LangDoc-Plattformen anzumelden. Also die Datenschutz-Thematiken, wenn du willst, die kriegst du geregelt. Aber es hängt von der Organisation ab. Aber du darfst halt auch Antworten haben auf Fragen, auf diese Fragen. Wie gehst du mit Sachen um? Und ich bin ja ein Freund von Zertifikaten, Testdaten. Heute die Meldung Entropic ist ISO 42001 zertifiziert, nur mal um die Bedeutung einzuordnen. Es gibt weltweit gerade drei. Also ich weiß das, weil ich jetzt gerade im Training bin und wieder Menschen qualifiziere zur ISO 42001. Es gibt drei zertifizierte Organisationen und einer davon ist Entropic, weltweit. Und die Rolle wählt, die Rolle wählt. Also solche Zertifikate für KI-Management-Systeme, das darf man anstreben. Und darin ist halt dann enthalten, du brauchst eine Leitlinie, du musst irgendwie wissen, welche Tools du verwendest. Du darfst halt klären, wo hast du eine Datenstruktur? Was sind wichtige Daten? Was sind weniger wichtige Daten? Wo legst du die ab? Welche Regeln gelten? Gucken, welche Risiken könnten entstehen? Aber das sind Formalitäten, die auch wieder mit KI gut abwickelbar sind. Also ich sehe immer große Augen von den Auditoren, wenn ich sage, ja, das ist fertig. Also nur bestätigen. Also die ethischen Grundsätze, die man an die KI anlegt, das Risikomanagement und die kontinuierliche Weiterentwicklung sind sicher Themen, die im Qualitätsmanagement wie im Umgang mit der KI relevant sind. Da kommt auch wieder zusammen, was zusammengehört. Von daher ist natürlich sehr beispielhaft, dass gerade Anthropic, jetzt ISO 4201 war das, zertifiziert ist. Wir gucken noch mal ganz kurz in den Chat. Danke dir, Mike. Und dann lassen wir dich auch ziehen. Der Arno fragt noch, das geht ja auch in die Richtung, die du gerade adressiert hast. Welche Größe muss das Unternehmen haben, um davon, also von solchen Zertifizierungen, nehmen wir mal 9001 oder 4201, zu profitieren? Also auch ohne Zertifizierung, sondern allein nur durch den Prozess zu gehen. Ist das auch für kleine Unternehmen und Selbstständige interessant, die wachsen wollen? Mike, wie ist da deine Einschätzung? Dann gebe ich nochmal unsere Perspektive. Absolut. Also im Qualitätsmanagement geht es, also im Managementsystem, weil alle gleich sind, da geht es um Ordnungsstrukturen und abgestimmte Schnittstellen. Das ist das, worauf es dann hinausläuft. Und Ordnung und Struktur ist nie falsch. Auch Menschen, die anders gepolt sind, aber aus einer industriellen oder organisatorischen Sicht sind Ordnung, wenn du Ordnung hast, wenn du Strukturen hast, profitierst du immer. Vielleicht noch aus unserer Perspektive, Arno. Wir sind ja auch kein großes Unternehmen. Wir haben weniger als zehn Mitarbeiter. Es hat uns eine ganz andere Geisteshaltung gegeben. Ich komme ja aus dem Prozessbereich. Aber allein dadurch, dass wir mit Mike durch diesen Prozess gegangen sind, mit dem TÜV durch den Prozess gegangen sind, haben wir unseren Fokus auf Ordnung und Struktur gelegt. Plus, dass solch ein Siegel, wer ist denn schon das Curtin-Institut? Und mit einer ISO 9001 ist es nochmal ein Qualitätssiegel obendrauf. Wir sind wer. Und wir haben eine gewisse Qualität hintendran. Plus unsere Ausbildung zum KI-Strategieberater. Übrigens, man kriegt da vier Zertifikate, weil wir unterschiedliche Ausbildungselemente haben. Und der Abschluss ist eine TÜV Rheinland Personenzertifizierung. Das basiert auf den Grundlagen, Arno, die wir gelegt haben im Rahmen der 9001. Weil ohne die wäre das andere gar nicht möglich gewesen. Das heißt, die Ausbildung, die wir jetzt anbieten, auch über das Jahr hinweg, werden Stück für Stück dann auch einen zertifizierten Charakter bekommen. Also das dazu lohnt sich auf jeden Fall. Ich hoffe, das Interview hat dir Einblicke gegeben in die Kompetenz, die wir dort in der Lage sind, auf der Bühne zu versammeln. Praxisnah, fokussiert auf die Weiterentwicklung und natürlich das Thema KI deutlich in den Vordergrund stellend. Und vielleicht bist du ja auch dabei am 31. Januar und 1. Februar, wenn wir den KI-Summit Germany dort die Tore öffnen. Und du kannst dich natürlich noch anmelden unter www.ki-summit-germany.de und dort dein Ticket für den einen oder auch den anderen oder sogar beide Tage besorgen. Wir freuen uns, dich dort zu sehen und zu erleben und dich hineinfinden zu lassen in die KI-Familie und KI-Community des Körting Institut und dich dann persönlich vor Ort zu begrüßen. Bis dahin. Wir sehen uns. Bis dahin. Der Thorsten. Ciao, ciao.