
Mit KI die Welt verbessern: Positive Entwicklungen aus 2024
Mit KI die Welt verbessern: Positive Entwicklungen aus 2024
In der heutigen Podcast-Folge schauen wir uns an, wie die KI im vergangenen Jahr ganz konkret Positives bewirkt hat. Oft hört man von Risiken und Herausforderungen, die mit der Technologie einhergehen. Aber heute geht es um das Glas, das halb voll ist – und um die Entwicklungen, die tatsächlich einen Unterschied machen.
Michael Schmid auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/michaelschmid-ki/ Wie KI 2024 unser Leben sicherer, gesünder und kreativer gemacht hat Hallo und herzlich willkommen! In der heutigen Podcast-Folge schauen wir uns an, wie die KI im vergangenen Jahr ganz konkret Positives bewirkt hat. Oft hört man von Risiken und Herausforderungen, die mit der Technologie einhergehen. Aber heute geht es um das Glas, das halb voll ist – und um die Entwicklungen, die tatsächlich einen Unterschied machen. Sicherheit durch KI: Mehr Schutz im Alltag Sicherheit ist ein Thema, das uns alle bewegt. Und KI hat in den letzten Monaten einige spannende Lösungen geliefert. Ein Beispiel ist „Daisy", eine virtuelle KI-Seniorin von Vodafone in Großbritannien. Sie schützt Senioren vor Scam-Anrufen, indem sie Betrüger mit intelligenten Gesprächen beschäftigt und ihre Zeit verschwendet. Ein cleverer Ansatz, der zeigt, wie KI Alltagssorgen lindern kann.
Auch bei Naturkatastrophen ist KI ein echter Gamechanger: Google hat seine Hochwasserprognosen auf über 100 Länder ausgeweitet. 700 Millionen Menschen profitieren davon, schneller vor Gefahren gewarnt zu werden – ein entscheidender Schritt, um Leben zu retten. Gesundheit: KI als Diagnostiker und Assistent Im Gesundheitsbereich zeigt die KI, was sie kann. Sie unterstützt Ärztinnen und Ärzte bei Diagnosen und operativen Eingriffen – und das oft präziser als wir es uns hätten vorstellen können. Roboter, die aus Videos lernen, helfen schon jetzt bei Operationen und übernehmen Aufgaben wie Wundversorgung.
Ein weiteres Highlight ist die kontaktlose Gesundheitsdiagnose: Neue Tools messen Blutdruck und führen Diabetes-Screenings durch, ohne dass man Geräte berühren muss. Das spart Zeit, macht Diagnosen zugänglicher und erhöht die Effizienz in der Medizin. Kreativität: KI inspiriert Kunst und Musik Wer sagt, dass Kreativität nur menschlich ist? KI hat 2024 gezeigt, dass sie auch in Kunst und Musik ihren Platz hat. Ein KI-generierter Beatles-Song erhielt sogar eine Grammy-Nominierung, und ein Roboter schuf ein millionenschweres Porträt von Alan Turing – ohne menschliche Anleitung.
Sogar Kinder profitieren von der Kreativität der KI. In einem Projekt wurden ihre Traumberufe in Bilder verwandelt, die sie motivieren und begeistern. Solche Anwendungen zeigen, dass KI weit mehr kann, als nur Prozesse zu optimieren – sie berührt, inspiriert und schafft Verbindungen.
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Das Transkript zum Nachlesen
Michael, was hat die KI alles Gutes hervorgebracht im letzten Jahr? Das ist jetzt fast der positive, wirksame Rückblick aus den letzten zwölf Monaten. Michael. Ja, du hast das Bild des Zugs von euch beiden. Das funktioniert jetzt, glaube ich, auch ganz gut, weil die Frage in unserer Vorbesprechung, nicht nur weil es Weihnachten ist, sondern die war ja auch, dass wir für 2025 eine gewisse Orientierung brauchen und dass Orientierung und Inspiration für das, was wir mit der KI machen wollen, dass das auch Quellen braucht. Und ich finde immer, dass das Glas halb voll ist, davon gehe ich immer aus. Und Zuversicht ist mein Antrieb. Und deshalb will ich mir meine positive Zukunft nicht immer nur vorstellen müssen, sondern ich gucke natürlich auch ein bisschen danach, wo ist denn die Zukunft beziehungsweise wo ist denn die Gegenwart positiv, sodass ich mir, dass ich mit der Zukunft auch sehr resonieren kann. Und die KI hat in den zwei Jahren, die generative KI hat in den zwei Jahren, in denen sie jetzt uns bereitgestellt wurde, ja, das ein oder andere schon geschafft. Und ich muss tatsächlich sagen, in den letzten vier Wochen haben mich so ein paar Meldungen erreicht, die mich inspiriert haben zu sagen, schauen wir doch mal drauf, was die KI so Gutes tut. Da ist erst mal das ganze Thema Sicherheit. Es gibt so viele Themen, die uns nicht nur unsicher machen, sondern die uns nach Sicherheit streben lassen. Ja, ich denke, wir denken an solche Dinge wie unsere, unsere Eltern und unsere Großeltern und den guten alten Enkeltrick. Und vor knapp zwei Wochen kam die Meldung, dass Vodafone in Großbritannien eine virtuelle KI Seniorin implementiert hat und aufgebaut hat, die Scam-Anrufe bekämpft. Und zwar macht das Daisy, so heißt sie, dadurch, dass sie Cyberbetrüger nervt. Sie verwickelt Cyberbetrüger als, es ist eine KI-Avatar, sie verwickelt Cyberbetrüger in lange, längere Telefonate. Es gibt ein, es gibt auch Audio-Stücke davon und es gibt natürlich mittlerweile mehrere KI-Seniorinnen und Senioren, die das machen. Die geht ans Telefon, wenn unbekannte Telefonnummern anrufen. Und diese Stimme ist so eloquent und klingt so sehr nach einer älteren Dame und spricht live mit den Anrufern am Telefon und verwickelt sie in ein Gespräch. Und nach diesem Gespräch haben die Telefonbetrüger nicht nur weniger Zeit zu betrügen, sondern sie haben auch weniger Lust. Und das ist ein ganz wunderbares Beispiel dafür, wie ein Telefonanbieter Senioren unterstützen kann und gemeinsam mit der KI gefährliche Scam-Anrufe zu verhindern. Ein weiteres Beispiel, was uns Sicherheit geben darf in der Entwicklung ist, dass Google die Abdeckung seiner KI-basierten Hochwasser-Vorhersage-Modelle auf mittlerweile über 100 Länder erweitert. Das heißt, da werden mittlerweile etwa 700 Millionen Menschen weltweit erreicht. Und wenn wir uns vor Augen führen, was wir jetzt gerade auch in Europa, aber natürlich auch anderswo auf der Welt erleben, an Klimaentwicklungen und insbesondere in Bezug auf Hochwasser, kann uns die KI natürlich helfen, präziser vorherzusagen und uns auf diese Auswirkungen vorzubereiten. Und natürlich auch die schlimmen Auswirkungen zu minimieren. In Amerika gibt es ein Unternehmen, Exxon, das mit der amerikanischen Polizei zusammenarbeitet und ein Tool entwickelt hat, eine Bodycam, und das jetzt mit Audio-KI ausgestattet hat, um die Gespräche, die ein Polizist mit Menschen, mit Bürgern führt, die er beispielsweise im Verkehrsbereich, wenn er mit ihnen spricht oder anhält oder sie fragt, weshalb sie so schnell gefahren sind, aufzeichnet. Hintergrund ist, dass es unglaublich viele Klagen von amerikanischen Verkehrssündern gab gegenüber der Polizei, sie wären ungerecht behandelt worden, sie hätten Gewalt erlebt und sie hätten sich an der Willkür aussetzen müssen. Und so kann die amerikanische Polizei mittlerweile jedes einzelne Gespräch aufzeichnen, nachweisen. Es gibt im Gesundheitsbereich in Amerika Diagnostiker, Mediziner, die dieses System mit übernehmen, weil das KI-System in der Lage ist, sofort auch zu anonymisieren, d.h. Namen, Adressen, persönliche Daten herauszufiltern und sie zu neutralisieren, sodass man die Aufnahme, das Transkript, dann entsprechend auch neutral nutzen kann. Ich finde es ein wichtiges Thema, um viel Bürokratie, viel Nacharbeit und viel Aufwand reduzieren zu können und das macht natürlich auch dahingehend sicherer, dass sich die Polizei, dass sich die Polizisten oder auch die Ärzte gemeinsam mit ihrem KI-Assistenten einfach auf ihre Arbeit konzentrieren können. Fand ich einen ganz guten Heck und Hinweis. Sicher eine Entwicklung, die uns begleiten wird. Wenn wir bei den Gesundmachern, wie ich sie nenne, sind, auch etwas, ich glaube 11. November steht da unten genau, auch ganz spannend, wir haben ja, ich habe Anfang des Jahres schon mal über Roboter berichtet, die aus Videos lernen, wie man Kaffee kocht, die aus Videos lernen, wie man die Schwimmmaschine einräumt und die sicher bald auch lernen werden, wie man einen Handwerker unterstützt und zwar sehr produktiv. Hier tun sie das schon. Sie haben bei verschiedenen Operationen zugeschaut, die Roboter haben sich Videos angeschaut und helfen den Humanmedizinern jetzt dabei, zum Beispiel Wunden zu vernähen, Pflaster aufzubringen, Menschen zu versorgen. Auch aus diesem Monat, beziehungsweise aus dem letzten, aus dem November, es gibt ein Tool in Amerika, es ist gerade auf den Markt gekommen, das No-Touch in der Lage ist, ohne Kontakt den Blutdruck und auch ein Diabetes-Training zu machen. Das sind natürlich Entwicklungen, die sind insbesondere für die Medizin und für die Diagnostik super spannend. Ja und darüber hinaus dient die KI, gerade auch die generative KI, nicht nur als Assistenz, sondern wenn sie die Gesundmacher unterstützt, ja teilweise sogar ersetzt. In den New York Times gab es gerade einen Bericht von einer kleinen Studie, dass Chachapiti die Humanmediziner in der Diagnostik unterstützt und ein Test gemacht wurde, hinsichtlich wie unterscheidet sich die Performance eines Diagnostikers Human, eines Diagnostikers Human mit Assistenz KI oder der puren KI. Und alle Diagnostiker sind davon ausgegangen, dass sie mit der KI gemeinsam besser werden, aber der Gedankengang war falsch, denn die besten Ergebnisse erzielte der Chatbot allein. Der Chatbot war nach einer gewissen Zeit in der Arbeit mit den Medizinern diagnostisch präziser als der Diagnostiker mit dem Chatbot. So, das ist und hat sich ja natürlich auch für Aussehen gesorgt, dieses Ergebnis. Natürlich findet so etwas auch in einem begrenzten Umfeld und in einem begrenzten Bereich statt, aber die, die wir uns jetzt ein bisschen mit KI beschäftigen, können uns sicher vorstellen, wie da die Entwicklung weitergeht. Ja, und wenn wir mal über Gesundheit nachdenken, dann darf man gerne auch ein bisschen über mentale Erlebnisse nachdenken und auch alles aus den letzten vier Wochen. Also ich habe jetzt nicht in den letzten Monaten recherchiert, sondern einfach mal geschaut, was gibt es denn für positive Meldungen und Nachrichten rund um das Thema KI. Ja, und wir haben uns lange Zeit lustig darüber gemacht, in welchen Stilen und in welche Formulierungsfallen KI tappt. Natürlich ist das ein subjektives Ergebnis, aber KI generiert erstmals bessere Gedichte als Menschen. Über eine Studie ging es nicht nur darum, täuschend echt Lyrik zu erstellen und zu generieren, sondern sie wurde auch als schöner, harmonischer, besser ansprechender empfunden. In der Schweiz gab es in einer Schweizer Kirche einen Test mit einem KI generierten Jesus-Avatar. Das Interesse soll groß gewesen sein. Das Zitat, viele wollen ernsthaft mit ihm reden, hat jetzt dazu geführt, dass man tatsächlich auch in den kirchlichen Institutionen darüber nachdenkt, wie man sich das weiter zum Nutzen machen kann, um mehr Schäfchen einzusammeln und mehr Menschen auch zum Glauben zu führen. In der Kunst und in der Musik, die uns ja auch eher emotional abholt, auch wenn das links sicher vor allen Dingen die Meldung natürlich eine Rolle spielt, weil so viel Geld von einer Roboterkünstlerin AIDA erstellten Porträt von Alan Turing einen Rekordpreis von über einer Million Dollar erzielt hat, ist natürlich deshalb spannend, weil niemand diesen Roboter vorprogrammiert hat, sondern dieses AI-Tool, das dort integriert ist, von sich aus Werke geschaffen hat, 15 Porträts von Turing, die jeweils bis zu acht Stunden gedauert haben und mit einem Prompt gesteuert wurden. Der da lautete, schaffe ein Kunstwerk, schaffe ein Porträt von Alan Turing. Spannend auch zu sehen, wie die Kreativität aus den Modellen heraus sich weiterentwickelt, auch wenn wir glauben, dass wir das kreative Bewusstsein für uns gepachtet haben, dürfen wir sehr gespannt sein, was an Ideen, Konzepten und Kreativität über Gen AI stattfindet. Mir gibt es auch ein bisschen Hoffnung, dass wir uns, wie gesagt, wir sprachen über die Krönung der Schöpfung vorhin, dass wir uns da nicht in einem Wettbewerb, aber in einer wunderbaren Symbiose befinden. Genauso ist es auch in der Musik, vielleicht irgendwo mal aufgetaucht, in jedem Falle gab es eine Grammy Award Nominierung für einen KI generierten Beatles Song. Das ist natürlich auch ein Thema, bei dem man sagen kann, habe ich nicht gebraucht, zeigt aber auch, wenn viele das nicht von klassischen Beatles Songs unterscheiden können und sagen, wow, da hat jemand eine Kunst entwickelt, die mich anspricht, dann ist das in jedem Falle etwas, was berührt und vielleicht auch begeistert. Was mich begeistert hat und was ich auch so ein bisschen als zuversichtlichen Blick in die Zukunft betrachte, war ein ganz einfacher LinkedIn Post einer Kollegin von Leila Emami. Leila ist Filmautorin, vielleicht ist sie sogar hier, ich weiß es gar nicht, Drehbuchautorin und auch AI-Spezialist und sie macht etwas, was ich sehr liebe. Sie geht in Kindergärten, in Schulen und macht ganz freiwillig mit den Kindern, bringt sie ihnen die KI näher und hat einen Post versendet, um mal darauf aufmerksam zu machen, dass da alles für tolle Dinge entstehen, wenn man so etwas macht. Unter anderem seht ihr Kinder, die vorher aufgeschrieben haben, in welchen Traumjobs sie irgendwann mal stattfinden möchten. Dann hat der Lehrer basierend auf den Träumen der Kinder Bilder erstellt und sie ihnen gezeigt. Das ist ein geiler Anwendungsfall, richtig cool. Beschreib deinen Traum und lass daraus ein Bild generieren. Das war jetzt auch der emotionale Höhepunkt meiner kleinen zuversichtlichen Reise, verbunden mit dem Appell, den ich auch vor zwei Jahren schon mal in kleineren Runden deutlich gemacht habe. Auch mit der KI darf man darüber nachdenken, nicht nur nützlich und produktiv zu sein und effizient, sondern produktiv sein heißt auch, so etwas zu machen. Dinge zu machen, die andere motivieren, andere begeistern. Darüber nachzudenken, was kann ich mit der KI Gutes tun, wie kann ich die KI über solche Aktivitäten anderen Menschen auch nahe bringen. Und die, die sich mit Michael gerne vernetzen möchten, ich habe eben gerade auch sein LinkedIn-Profil geteilt, macht das gerne und er ist derjenige, der für uns wie gesagt der Trend- und Zukunftsenthusiast ist hier im Rahmen. So, ganz kurze Unterbrechung, wenn dir dieser Podcast gefällt und du mehr erleben möchtest, tiefere Einblicke in die künstliche Intelligenz erlangen möchtest und lernen möchtest, wie sie dich als auch deine Kunden noch erfolgreicher macht im Marketing, im Vertrieb und in der Produktion, dann komm doch einfach mal in das KI Café, jede Woche Mittwoch 8.30 Uhr bis um 10 Uhr, gerne auch 15 Minuten vorher. Du kannst dich anmelden unter www.d-kirtings.com slash ki-café und dann noch der Abschluss-Slash. Und da kannst du dich anmelden und dann wöchentlich beim KI Café mit über 100 anderen Teilnehmern dabei sein, mitschwingen, ein Käffchen trinken und Neues über die künstliche Intelligenz lernen und wie sie dir und deinen Kunden hilft. Bis dahin. Copyright WDR 2021