
Den KI-Blick schärfen: Trends, Tools und der nächste Schritt - Im Gespräch mit Michael Schmid
In dieser Episode sprechen wir gemeinsam mit Michael über den aktuellen Stand der künstlichen Intelligenz, ihre Entwicklungen und die Perspektiven für die kommenden Jahre. Von technologischen Highlights über Markttrends bis hin zu praxisnahen Anwendungen – diese Folge bietet dir wertvolle Impulse und Orientierung im Umgang mit KI.
1. Der Status quo der KI (ab 00:50)
- Überblick über die letzten zwei Jahre KI in der Gesellschaft.
- Unterschied zwischen disruptiven und evolutionären Entwicklungen. 2. Herausforderungen der großen Modelle (ab 04:30)
- Warum die Entwicklung großer Modelle so ressourcenintensiv ist.
- Wie kleine Hacks und Innovationen mehr Praxisnutzen entfalten. 3. Internationale Perspektiven (ab 12:10)
- Insights aus Dubai und den USA: Wie Unternehmen KI nutzen und wahrnehmen.
- Die unterschiedlichen Ansätze von Unternehmen und Märkten. 4. Einstieg und Nutzen von KI (ab 18:20)
- Michael empfiehlt, klein anzufangen, aber sofort loszulegen.
- Bedeutung von Communitys und Formaten wie KI-Updates für Orientierung und Weiterentwicklung. 5. Investitionstrends und Marktbewegungen (ab 23:10)
- Welche Investitionen treiben die KI-Welt?
- Wie unterscheiden sich die Strategien großer Anbieter wie Microsoft, Google und Amazon?
Zu Michael: LInkedIn
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Das Transkript zum Nachlesen
Oder wie siehst du das, kann man sich noch ein bisschen Zeit lassen, bis sich ein paar Sachen sortiert haben, auch jetzt im Jahr 2025 oder was wäre deine Empfehlung an alle diejenigen, die vielleicht noch nicht im Zug sitzen, sondern noch am Bahnsteig stehen? Und es ist immer so wunderbar, dich hier mit dabei zu haben. Schönen guten Morgen, Michael. Schön, dass du da bist. Guten Morgen. Danke, Torsten. Ich grüße euch alle und freue mich auf ein cooles Update heute. Und wir freuen uns, dich mit diesem neuen, coolen Headset zu sehen und mit dieser nahezu herausragenden Tonqualität. Und dass du jetzt mit einem Jabra 65 genauso am Start bist, wie wir hier auch. Großartig. Michael, was gucken wir uns heute an? Du hast ein paar Sachen mitgebracht, du hast auch ein paar Gedanken mit dabei und vielleicht auch schon mal einen Satz dazu, wie du aktuell auf die, ja doch, manche würden sagen, so eine abflachende, evolutionäre Entwicklung schaust, der KI. Jetzt so zwei Jahre, nachdem sie in der Gesellschaft angekommen sind. Aber fang gerne auch nochmal an, für diejenigen, die dich noch nicht so gut kennen, vielleicht doch mal ein paar Sätze zu dir zu sagen, Michael. Na ja, du hast ja schon ein bisschen was gesagt. Ich beschäftige mich unter anderem seit Anbeginn meiner beruflichen Tätigkeit auch mit Zukunft und mit Trends und komme eigentlich aus der Kommunikation, bin Berater. Habe mit dir gemeinsam die KI entdeckt, eine zertifizierte Trainerausbildung gemacht und schaue mit einem Blick auf die KI, der gerne auch mal in den Maschinenraum geht, aber vor allen Dingen eine Orientierungsposition einnimmt. Und das ist so ein bisschen mein Steckenpferd, auf die KI, auf die Entwicklung zu schauen, sozioökonomisch dann vielleicht dort auch nochmal tief reinzugehen und das ist auch so ein bisschen das, was ich mitgebracht habe heute. Wir hatten vor knapp drei Monaten eine Session im Update zum Thema Skepsis und Ängste und Überforderung und auf der anderen Seite Zuversicht. Und wir haben ja gesagt, du hast ja schon angekündigt, es ist bald Weihnachten. Da darf man durchaus auch mal die positiven Errungenschaften, die man mit KI erreicht hat, in den Vordergrund stellen. Und das machen wir heute ein bisschen. Du hast gefragt nach der Entwicklung, nach der Evolution. Ja, da kommen wir dann schon wieder zu den harten Fakten. Rein technologisch ist das sicher so. Das hat ganz viel mit Geld zu tun. Das hat ganz viel mit Marktanteilen zu tun. Das hat ganz viel damit zu tun, dass ich ein Large Language Model, dass es natürlich teuer ist, das zu entwickeln. Und was in den letzten beiden Jahren passiert ist, das war ja schon, also diese exponentielle Wirkung, die da entsteht, das war ja schon sehr disruptiv an vielen Stellen. Und jetzt sehen wir Dinge und sagen, okay, wir können jetzt mit einer Lupe bei ChatGPT in unseren GPTs suchen. Toll. Also, es ist eine Arbeitserleichterung. Ja, wir haben eine Websearch in ChatGPT bekommen. Die ist natürlich nicht so gut wie unsere Find, unsere neue Lieblings-Find-Maschine Perplexity. Das heißt, diese Entwicklungen sind nicht mehr so exponentiell. Das hat insbesondere damit zu tun, dass diese großen Modelle mit viel Aufwand, mit viel Energieaufwand, mit viel Chipaufwand, mit viel Rechnerkapazitätsaufwand, mit viel Geld weiterentwickelt werden müssen. Das wird gerade eingesammelt. Zudem kommen die Trainingsdaten. Die sind auch nicht unendlich. Von daher dürfen wir, was die großen Modelle betrifft, nicht den gleichen Anspruch haben, den wir in den letzten beiden Jahren hatten, was die Entwicklung angeht. Wir dürfen uns aber an den kleinen Hocks und Hacks und Dingen erfreuen, wenn wir sehen, wie viel schneller bestimmte Dinge geworden sind. Und vor allen Dingen dürfen wir auch darauf schauen, dass viele Unternehmen, viele Enthusiasten, viele Expertinnen, Experten generative KI jetzt wirklich auch produktiv nützlich einsetzen. Und das hilft uns an vielen Stellen fast mehr. Die kleinen Umsetzungen, die kleinen Produkte, die kleinen Dienstleistungen und Services, die entstehen mit KI als ein großes Modell. Was ich erleben durfte, letztes Wochenende, ich war in Dubai auf einem Seminar für drei Tage, 130 Unternehmer, selbstständig will ich nicht sagen, sondern mehr die Unternehmergarde. Und egal, wo du das Thema KI angesprochen hast, darf ich sagen, gab es noch nicht mal A, sondern A. Ach so, ja, machen wir schon lange. Und das zeigt mir, und auch in Amerika, ich war im Juli bei Alex Hormozy zwei Tage, da war KI zweimal ein Thema. Einmal, dass Alex Hormozy, der auch mehrere Stunden live dort in diesem Zwei-Tages-Workshop präsent war, Teil des Raumes gewesen ist, Teil der Bühne gewesen ist, nicht einmal in diesen zwei Tagen das Wort AI gesagt hat. Und das Zweite war, ja, just chatty-bitty this. Das war das zweite Mal, dass KI in dem Kontext gewesen ist. Warum? Zum einen hat es für viele noch keine Relevanz, weil es sehr stark, speziell dort, wo wir Mittelmaß finden, man versucht, eigene Unzulänglichkeiten zu überwinden. Also speziell diejenigen, die auch immer wieder hier so rauspoppen, nicht hier im KI-Café, aber die rauspoppen und sagen, ich möchte mein Social Media auf Autopilot schalten. Die eigentliche Unzulänglichkeit, die dahinter liegt, ist zweierlei. Zum einen, ich habe keinen Bock auf Social Media, aber ich muss es ja machen, um Kunden zu gewinnen. Also gebe ich das der KI, die macht das dann schon für mich. Und es gibt da draußen Leute, die sagen, nimm die KI, dann kannst du es auf Autopilot schalten und dann hast du so viel Follower wie ich. Du musst es nur richtig einsetzen und wenn du wissen willst, wie das geht, dann sprich mit mir. Und die zweite Garde ist die, dass sie versuchen, den Zeitinvest, den sie bisher über die letzten Monate, Jahre, vielleicht auch Jahrzehnte in Social Media gesteckt haben und merken, dass es ein gewisser Zeitinvest ist, diesen zu optimieren und dann der KI zu übergeben, stellen hoffentlich bald fest, dass die KI mitnichten in der Lage ist, die Emotionen, die Energie mit in so ein System reinzubringen, wie wir persönlich. Das heißt, da, wo kein Mittelmaß vorhanden ist, ist die KI noch kein Thema, weil sie noch nicht zeigt, dass sie dieses Unternehmen oder den oder diejenigen weiterbringt. Das Mittelmaß dort, wo es eingesetzt wird, da wird es vielerorts mit das Mittelmaß vom Markt geschwemmt. Und dann gibt es die anderen, die sagen, naja, du kommst ja mit, also nicht jetzt zu mir, aber da kommt man da mit KI. Alter, ich will nicht sagen, das ist für uns ein alter Hut, aber es ist ein Feature, was wir schon längst einsetzen. Es ist ein Tool wie jedes andere, was wir in unsere Prozesse schon längst integriert haben. Wie nimmst du das wahr, Michael? Ja, ich sehe das ähnlich. Und da würde ich mal den Erfinder des Begriffs künstliche Intelligenz, John McCarthy, nochmal zitieren im Sinne von, wenn es funktioniert, sagt keiner mehr KI. Dann ist es Teil unserer Arbeit, unseres Fortschritts, unserer Weiterentwicklung. Und ein nützliches Feature, das wir dann nicht nur nutzen können, um zu automatisieren, sondern um uns weiterzuentwickeln, um uns zu konzentrieren und voranzugehen. Denk an den Podcast, den wir gemacht haben am Montag. Ich habe dort eine Metapher bemüht. Denn für diejenigen, die jetzt sagen, ja gut, also bei mir ist es weder ein Feature, aber ich habe ein Gefühl, sonst wärt ihr wahrscheinlich nicht hier im KI-Café, ich habe ein Gefühl, dass es mich weiterbringt. Und zwar nicht nur, weil ich Mittelmaß bin, das will ich gar nicht damit gesagt haben, sondern weil wenn wir die KI in uns mit integrieren, dann werden wir besser. Also wir sollten nicht gegen eine KI kämpfen oder gegen das, was sie hervorbringt, sondern sie in das integrieren, was wir ohnehin schon tun und dadurch zum einen schneller werden, dadurch zum anderen mehr Qualität liefern, dadurch den Reibungsverlust, den Aufwand und Verzicht auf unserer Seite, also auch seitens der Kunden zu minimieren, um dadurch den gesamten Nutzen, den wir hervorbringen, noch deutlich zu steigern. Und ich habe diese Metapher bemüht des Zugfahrens. Wir sind auf dem Bahnsteig und ich sehe die roten Lichter. Und aktuell ist gerade ein Event, welches als eine der immer noch härtesten Herausforderungen der aktuellen Menschheitsgeschichte gilt. Und man darf das in Vergleich setzen zu denjenigen, die vielleicht auf dem Everest gewesen sind, die glauben, naja, der Everest ist das härteste. Auf dem Everest waren mittlerweile über 10.000 Menschen. Man kann das sich gar nicht vorstellen. Also da irgendwie in den 50er Jahren mit Teng Sing, Norway und Hillary, die dort als erste auf dem Everest gewesen sind in den 50er Jahren. Ich weiß gar nicht, ob es 53, 56 sowas in der Kante gewesen ist. Natürlich dann Reinhold Messner, der der Erste war, der ohne Sauerstoff zusätzlichen Sauerstoff oben war und dann auch alle Achttausender der Welt 14 Stück an der Zahl ohne Sauerstoff als erster Mensch bestiegen hat. Aber da waren schon 10.000. Es waren über 500 Menschen schon im Weltall. Aber es gibt bisher gerade mal circa 200, die allein die Welt umsegelt haben und zwar nonstop von einer französischen Atlantikküstenstadt. Einmal runter durchs Kap Horn durch da unten bei Kap der guten Hoffnung bei Südafrika und dann links abbiegen an Australien vorbei und dann zurück Kap Horn und dann wieder hoch zu segeln. Insgesamt 25.000 Seemeilen, also rund 40.000, 44.000 Kilometer. Also wie das halt so ist, wenn man einmal die Welt umrundet. Und die sind gerade dabei. Es sind 40 Boote, unter anderem mit Boris Herrmann, einer der, der sich auch Siegchancen ausgemalt hatte, der gerade mit segelt. Sie sind jetzt ungefähr in der dreieinhalbsten Woche. Vor dreieinhalb Wochen sind sie gestartet. Und der Boris lag vier Stunden in einer Flaute in der ersten Woche. Vier Stunden. Während die anderen ein paar Kilometer weiter, das scheint beim Segeln wohl so zu sein, ich bin jetzt kein Segler, aber ich verfolge das sehr gerne, ein paar Kilometer weiter im Wind gesegelt sind und sich dadurch einen gewissen Vorsprung erarbeitet haben. Ein paar Meilen Vorsprung, weil er lag da vier Stunden in der Flaute unter irgend so einer Wolke. Mittlerweile, weil er dort in der Flaute lag, hat er, er sagt das selbst von sich, den Zug verpasst. Und zwar den Zug hinein in ein Tiefdruckgebiet, was den anderen mittlerweile einen Vorsprung, dem führenden zu Boris Herrmann, einen Vorsprung von 1200 Meilen. Das sind fast 2000 Kilometer. 2000 Meilen, er ermöglicht hat. Und er war vier Stunden zu spät. Vier Stunden zu spät in diesem Zug und hat den Zug nicht mehr erreicht und liegt jetzt mittlerweile zwei Tage, also 48 Stunden zurück. Das heißt also ein Zehnfaches an Zeit hat er verloren, dadurch, dass er den Fehler gemacht hat beziehungsweise auf den Zug nicht mehr aufspringen konnte. Wie siehst du das, Michael? Verpassen wir noch einen Zug? Ist das irgendwie Verknappung, Scarcity-Mechanismen, wo man sagt, wenn du jetzt nicht aufspringst, dann wirst du zurückfallen? Oder wie siehst du das, kann man sich noch ein bisschen Zeit lassen, bis sich ein paar Sachen sortiert haben, auch jetzt im Jahr 2025? Oder was wäre deine Empfehlung an alle diejenigen, die vielleicht noch nicht im Zug sitzen, sondern noch am Bahnsteig stehen? Ja, das ist im Endeffekt der Punkt, den wir allen Unternehmen, auch den kleinen Unternehmen, die an Überforderung leiden, wenn es um KI geht oder die orientierungslos sind und weil sie Angst haben, dass sie sich komplett disruptieren, sagen. Denk mit KI gemeinsam groß. Fang klein an, aber fang jetzt an. Und warte nicht darauf, dass in 2025 nochmal eine Revolution passiert, weil die läuft. Das ist alles am Laufen und du kannst jederzeit auf diesen Zug aufspringen. Du wirst natürlich das ein oder andere dir erarbeiten dürfen. Aber wenn du, gerade wenn wir es auf die Arbeit beziehen wollen, kreativ und sinnstiftend arbeiten möchtest und wenn Arbeit weniger Mittel zum Zweck sein soll, was es für viele ja soll, auch gerade in den jungen Generationen, dann ist das vielleicht und ganz sicher hast du die Chance mit KI Arbeit vielmehr zum Ausdruck von deinem Talent, deinen Leidenschaften und deiner Einzigartigkeit. Also Dinge, nach denen wir streben und nicht nur die Arbeit als Mittel zum Zweck betrachten. Wenn das eine Zielsetzung ist, dann auf auf den Zug. Was würdest du sagen, ist ein guter Einstieg, um auf den Zug aufzuspringen? Für alle diejenigen, die vielleicht noch nicht im Waggon sitzen, ohne jetzt zu sagen, du musst in die KI Masterclass kommen, sondern was wäre für dich ein guter Einstieg? Was ist das, wo du sagst, da gelingt es Menschen, die sagen, ich möchte auf den Zug aufspringen, dann auch wirklich den Wind zu bekommen, den Boris Herrmann dann später bekommen hat? Ja, ich glaube, das sind solche Formate wie das hier. Das heißt, wirklich sich in Community zu orientieren, Menschen zuzuhören, die sich damit beschäftigen, zu schauen, was resoniert mit mir. Welche Art und Struktur und Weise der Vermittlung von Wissen passt zu mir? Hat etwas mit mir und meinem Leben zu tun? Und wir hatten das ja in diesem Podcast auch, genau dieses Thema. Wie kann ich mich ausbilden lassen? Wie kann ich die richtigen Ausbildungen finden? Das muss einfach zu dir passen. Du hast im Hintergrund so ein schönes Bild von The AI Navigator. Also wer das sich mal anschauen möchte. Es gibt dort eine Webseite, die diese Entwicklung einsortiert. Ich teile die mal ganz kurz hier in den Chat, inklusive der Timeline. Und was sehen wir dort im Hintergrund? Ja, ich kann die auch gerne mal teilen. Ich habe sie jetzt gerade hier offen. Aber was sehen wir, was so einen steilen Winkel, ich muss es in die andere Richtung malen, was dort so einen steilen Winkel nach oben nimmt? Und was hat das mit der Entwicklung der letzten zwei Jahre zu tun, Michael? Das ist im Endeffekt ein Explorationsmodell. Also man sieht sehr gut ab 1980, 1990, 2000er Jahre und insbesondere jetzt, wie sich diese Exploration entwickelt hat und welche Tools und Maßnahmen und Dinge sozioökonomisch. Also da ist auch zum Beispiel ein Essay zum EU-AI-Act hinterlegt. Da sind alle Releases von allen Modellen hinterlegt und das jeweils auch mit Informationsmaterialen. Also diese kleinen Punkte, die ihr seht, sind im Endeffekt Links zu Whitepapern, Studien, Releases rund um diese Ereignisse. Ein Tool, das ich für AI-Enthusiasten, die so ein bisschen die Entwicklung nachverfolgen möchten, nur empfehlen kann. Sie machen es so schaffen und hat Spaß. Und ich glaube, das zeigt, dass wir das, was wir ja auch immer wieder sagen, beziehungsweise was in diversesten Keynotes, ich habe das bei mir auch mit eingebettet, immer wieder skizzieren, dass das, was wir in den letzten zweieinhalb Jahren erlebt haben, wie so ein Urknall ist, den sieht man bei dir in dieser exponentiellen Entwicklung. Ich habe das Gefühl, und so habe ich es auch in den letzten Tagen immer wieder erwähnt, dass wir von diesen revolutionären großen Schritten in so evolutionären Entwicklungen reingehen. Also das heißt, dass diese Kurve dieser Entwicklung durchaus ein bisschen abflacht. Und Sam Altman hat in einem Interview, das ist der Gründer von OpenAI, in einem Interview in dem Podcast von Lex Friedman, das ist einer der größten Podcaster der Welt, hat über vier Millionen Follower, der in Amerika diese Long-Form, also diese langen Podcast-Formate macht. Dort hat er in einem Interview, was glaube ich zweieinhalb Stunden ging, gesagt, dass sie mehr von diesen, also dass sie wegrücken von diesen größeren Releases, also irgendwie alle drei oder sechs Monate ein großes Modell rauszubringen, sondern sie in kleinen Iterationen nach vorne schreiten. Und ich glaube jetzt mittlerweile im Oktober, November dürfen wir das alle spüren, dass das immer kleine Entwicklungen sind. Es kommt eine Weltkugel dazu in dem Frontend von Chatship IT. Wir können jetzt im Web suchen. Dann gibt es das O1 Preview. Dann gibt es den Canvas-Ansatz. Dann hat man so ein bisschen die Suche integriert, wie man auf alte Chats zurückgreifen kann, was eine herausragende Möglichkeit ist, gerade wenn man am Tag zehn, zwanzig Chats dort mindestens drin hat. Und einiges mehr, was dann immer so unter der Motorhaube passiert und gar nicht unter den, unter den, unter großen Pressreleases oder Veröffentlichungen, die dann mit großen Keynotes angekündigt werden, ist das jetzt nur, sagen wir mal, bei den größeren Modellen. Genau das Gleiche. Auch da haben wir diese kleinen inkrementellen Verbesserungen. Bei Perplexity sehen wir das auch. Immer kleine Schritte, die sie dort mit reinbringen und sich von den großen, großen Entwicklungsstufen verabschiedet haben und mehr in dieses agile, in diesen agilen Entwicklungsprozess erlebbar für uns zu sein.
nach Hause eingestiegen sind. Ist das jetzt nur bei den Großen so oder kann man das, wenn du auf die Trends schaust und auf die Entwicklung, das auch auf den großen Markt beziehen, Michael? Ja, das kann man sicherlich auch ein bisschen auf den großen Markt beziehen. Das hat aber, ich hatte es vorhin schon gesagt, so ein bisschen damit zu tun. Also Perplexity beispielsweise hat ja im letzten Monat auch dieses Shopping-Modul integriert. Also ein Modul, mit dem man im Endeffekt über die Suche auch einen Shopping-Coach, einen Shopping-Guide integriert bekommt. Natürlich ist klar, dass sich auch Perplexity finanzieren muss und das wird durch günstige Lizenzen nur schwer möglich sein. Von daher suchen Sie natürlich auch A, nach Ihrer Position im Markt und B, nach Quellen, um Ihr Business zu finanzieren. Und ich glaube, dass insbesondere bei den kleineren Modellen und das auch insbesondere in Europa, das sieht man auch, dass im Vordergrund steht. Die denken sich, okay, die Large-Language-Modelle, die brauchen neben alle Aufmerksamkeit, ziehen Aussicht. Aber wir fangen an zu arbeiten. Wir brauchen nicht die große Publicity, wir brauchen sie in der Branche, für die wir unser Modell entwickelt haben. Wir brauchen sie bei den Expertinnen und Experten, die mit uns arbeiten sollen und nicht so sehr die breite Öffentlichkeit. Also wir orientieren uns sehr oft eben an den großen Unternehmen und es gibt natürlich auch so große Entwicklungen jetzt im Cloud-Bereich beispielsweise. Dieses Thema Azure, Microsoft, OpenAI oder Alphabet, Google und Gemini haben ihre eigene stringente durchgängige Linie und jetzt gibt es AWS, Amazon, Anthropic, weil eben AWS in Anthropic investiert hat und sagt, das ist besser, das Modell ist besser als unser eigenes und wir brauchen im Endeffekt den Wettbewerb bei Azure und Microsoft mit OpenAI so groß geworden ist und so viel aufgeholt hat. Das heißt, im Big Business, in der großen Politik passiert ganz viel und für die kleinen Anbieter geht es aber darum, wirklich produktiv nützlich zu sein und umzusetzen. Und das ist sicher etwas, an was wir uns orientieren dürfen. Und das ist, ich will nicht sagen ein Übergang, aber etwas, wo du im letzten KI-Update vor vier Wochen darauf eingezahlt hast, in Anführungszeichen, nämlich du hast darauf hingewiesen, wo das Geld hinfließt. Und für all diejenigen, die diese Folge sich nochmal anschauen wollen, wenn ihr in die KI-Lounge kommt, ich teile den Link hier nochmal mit rein, könnt ihr kostenlos dazukommen. Es ist unsere größte Community mit knapp 800 Mitgliedern. Hast du einen Beitrag geleistet oder eingeordnet, wo fließt das Geld hin? Das ist eine Stunde, hast du darüber, 54 Minuten haben wir darüber, waren wir darüber im Austausch im letzten Monat. Und für all diejenigen, die wissen wollen, wo fließt das Geld aktuell hin, wo wird investiert? Du hast gerade von Amazon gesprochen, die ihre Investitionsentscheidung getroffen haben. Microsoft hat das vor zwei Jahren gemacht. Schaut euch das gerne hier an. Ihr könnt dort darauf zugreifen. In der KI-Lounge, dort im Classroom, findet ihr dieses Modul des KI-Updates mit Michael. Das, was du gerade gesagt hast, das Geld fließt jetzt auch in die großen Modelle. Was bedeutet das für die Kleinen? Es gibt viele, die sich zurückziehen. Es gibt viele, die sagen, das ist für uns nicht finanzierbar. Es gibt XAI von Elon Musk, wo man davon ausgeht, dass er auch aus einer, ja, ich glaube, aus einer Fede heraus, die er mit Open AI hat, ja, die, glaube ich, aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden kann, sagt, vielleicht so mit seinem Ego, euch zeige ich es. Und er wird sicherlich einer der größten Cluster, KI-Cluster bald vorstellen. Der ist schon im Verden in Memphis, Tennessee. Dort baut er das Rechenzentrum aus, ist das größte, der größte Cluster weltweit zum Thema KI. Und man geht davon aus, dass, wenn er sein Modell vorstellt, dass das besser sein wird als alle anderen, auch schneller sein wird als alle anderen und noch ein paar Mythen, die sich da drum herum ranken. Wo fließt das Geld hin, zusammengefasst, und wo wird es 2025 hinfließen und was bedeutet das für uns, Michael? Ja, das ist sehr herausfordernd. Also, wir haben im Grunde aktuell keine technologische Teilhabe. Das heißt, technologische Fortschritte werden zwar bereitgestellt, aber es gibt im Grunde nur eine privilegierte Minderheit, die den Top-Entwicklungen auch folgen darf. Das entspricht im Endeffekt nicht dem Ansatz, die KI demokratisiert diese Chancen in der Technologie. Wir werden uns auch in 2025 und in den nächsten Jahren, was dieses Big-Business betrifft, ja, nachrangig orientieren müssen. Das heißt aber auch, und das meinte ich mit produktiv und nützlich, und das finde ich so cool, dass das mittlerweile vielen, auch AI-Enthusiasten, egal ist. Es ist uns eigentlich völlig egal, was sie da machen, weil wir können es ja sowieso nicht ändern. Das heißt, wenn große Politik gemacht wird und großes Business gemacht wird, dann werden wir uns daran orientieren müssen und dürfen, was uns bereit und zur Verfügung gestellt wird, und damit wird gearbeitet. Und das ist genau der richtige Weg. Wir können zwar eine gerechtere Welt durch technologische Teilhabe einfordern, und das macht ja auch Sinn. Und deshalb gibt es ja auch so Dinge wie ein EU-Erekt, unter anderem nicht nur, um irgendjemanden zu gängeln, sondern um diese Teilhabe auch sicherzustellen und möglich zu machen. Und von daher, ja, wir schauen die Zuschauer auf diese Entwicklungen, Mr. Musk, Mr. Trump, Mr. Altman und wie sie alle heißen. Wir dürfen aber das Privileg nutzen, dass sie ihre aktuellen Modelle zur Verfügung stellen und damit dürfen wir arbeiten. Exakt. Man sagt so im Englischen, choose the war you want to win, oder be the change you want to see. Auf der anderen Seite sind uns in manchen Themen auch die Hände gebunden, also uns Normalsterbliche. Aber es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten, sich dort einzubringen. So, ganz kurze Unterbrechung. Wenn dir dieser Podcast gefällt und du mehr erleben möchtest, tiefere Einblicke in die künstliche Intelligenz erlangen möchtest und lernen möchtest, wie sie dich als auch deine Kunden noch erfolgreicher macht im Marketing, im Vertrieb und in der Produktion, dann komm doch einfach mal in das KI-Café jede Woche Mittwoch, 8.30 Uhr bis um 10 Uhr, gerne auch 15 Minuten vorher. Du kannst dich anmelden unter www.d-kirtings.com slash KI-Café und dann noch der Abschluss-Slash und da kannst du dich anmelden und dann wöchentlich beim KI-Café mit über 100 anderen Teilnehmern dabei sein, mitschwingen, ein Käffchen trinken und Neues über die künstliche Intelligenz lernen und wie sie dir und deinen Kunden hilft. Bis dahin.