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Folge 324: Von Moore´s Law zu KI-Revolution: Veränderte Perspektiven
#324 30.08.2024 · 14:37 min

Von Moore´s Law zu KI-Revolution: Veränderte Perspektiven

In dieser Episode erfährst du, wie sich die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) exponentiell entwickeln und warum es schwierig ist, mitzuhalten. Torsten stellt vier + eins zentrale Elemente vor, die dir helfen

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In dieser Episode erfährst du, wie sich die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) exponentiell entwickeln und warum es schwierig ist, mitzuhalten. Torsten stellt vier + eins zentrale Elemente vor, die dir helfen, KI effektiv zu nutzen.

Zunächst erklärt Torsten das Mooresche Gesetz und seine Relevanz für die KI-Entwicklung. Du lernst, warum die Kluft zwischen KI-Möglichkeiten und unserem Verständnis wächst.

Torsten stellt die vier + eins Bausteine vor: Klarheit über Rolle und Perspektive, Bewusstsein für relevante Anwendungsfälle, Verständnis der KI-Möglichkeiten, praktische Umsetzung und Anwendung sowie Spaß und Leidenschaft für die Thematik.

Er betont, wie wichtig es ist, die eigene Rolle zu klären, um relevante Anwendungsfälle zu identifizieren und wie KI dabei helfen kann. Du hörst Praxisbeispiele und Erfahrungen aus der KI Masterclass, die zeigen, wie wichtig der Austausch und die praktische Umsetzung sind. Leidenschaft und Begeisterung sind entscheidend, um von KI nachhaltig zu profitieren.

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Das Transkript zum Nachlesen

Und wir haben uns dann gefragt, ey, was Microsoft da vor zwei Tagen vorgestellt hat, der Wahnsinn, wie sollen wir da hinterherkommen? Müssen wir uns jetzt einen Windows-PC kaufen? Es ist angesprochen, nämlich die Entwicklung in der KI und dass wir nicht in der Lage sind, irgendwie nach über fünf Monate hinaus zu blicken. Und ein Bild, was sich hier auch im Rahmen des KI-Cafés entwickelt hat, beziehungsweise weiterentwickelt hat, ist diese exponentielle Entwicklung der Möglichkeiten der KI. Was heißt exponentielle Entwicklung? Viele von euch oder einige von euch kennen möglicherweise das Moorsche Gesetz. Das Moorsche Gesetz besagt, dass sich alle anderthalb Jahre die Rechenleistung von Prozessoren verdoppelt. Und in der realen Welt gesprochen heißt das, wenn ich mir heute einen Computer kaufe und in anderthalb Jahren wäre ich in der Lage, den gleichen Computer für den gleichen Preis mit einer doppelten Rechenleistung zu kaufen. Das heißt, gleicher Preis, aber doppelte Rechenleistung. Und das nach anderthalb Jahren. Das ist das Moorsche Gesetz. Das gilt irgendwie seit den 60er, 70er Jahren, als ich damals so in den 80er Jahren, so 82, 83 bei der VHS mehrere Jahre die Schulbank gedrückt habe, neben meinem Informatiklehrer damals, weil wir beide im gleichen Kurs gewesen sind, er halt nur 40 Jahre älter, hat man uns dieses Gesetz schon erklärt. Und dieses Gesetz lässt sich mittlerweile nicht nur diese exponentielle Entwicklung, nicht nur auf Corona und die Verbreitung von irgendwelchen Viren übertragen, da hat man ja dieses Wort auch benutzt, sondern auch, was die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz angeht. Der Michael Schmidt, ich weiß nicht, ob er heute dabei ist, der hat eine Keynote gehalten hier bei uns auf dem KI-Summit, der hat dieses Chart gemalt und dann waren hier ganz viele Tools, die sich entwickelt haben über die Zeit. Die einzige Herausforderung oder der einzige Punkt hier ist nur der, dass sich nicht Rechenleistung verdoppelt, sondern die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz und das nicht nur über einen Zeitraum von anderthalb Jahren, sondern in einem Zeitraum von drei bis sechs Monaten. Dass es herausfordernd ist, sich mit diesen Möglichkeiten, die sich hier entwickeln, überhaupt auseinanderzusetzen. Denn was passiert ist, dass die Möglichkeiten der KI exponentiell wechseln, dass das Bewusstsein über Anwendungsfälle, das Bewusstsein über das, was heißt das denn jetzt für mich, dieses Bewusstsein sich nur linear entwickelt. Und das bedeutet, dass mit drei bis sechs Monaten diese Lücke doppelt so groß wird. Und das führt dazu, dass wir gar nicht mehr in der Lage sind und auch gar nicht mehr in der Lage sein sollten, also diesen Anspruch zu haben, dass wir hier mit dieser Entwicklung mitkommen, sondern es braucht 4 plus 1 Elemente, Parameter will ich nicht sagen, nennen wir es Bausteine, 4 plus 1 Bausteine, um da überhaupt mitzukommen. Das Erste, was wir brauchen, ist Klarheit über unsere Rolle beziehungsweise die Perspektive, die wir einnehmen mit dem Blick auf die künstliche Intelligenz. Es ist ein Unterschied, ob wir der einen Seite selbstständiger, kreativer, großartig im Design Ideen Entwickler und auf der anderen Seite hat er die Rolle eingenommen eines für die Öffentlichkeitsarbeit Verantwortlichen, für einen Wasserballverein, der in der Bundesliga spielt. Das sind zwei völlig unterschiedliche Perspektiven, zwei völlig unterschiedliche Rollen dort einnimmt. Und je nachdem, aus welcher Rolle oder welcher Perspektive ich nicht nur auf die Welt, sondern auf die Welt der künstlichen Intelligenz schaue, sind andere Bereiche, andere Tools, andere Anwendungsfälle für mich relevant. Ein Beispiel, wir haben hier eine KI Masterclass für Berater initiiert, da sind die Berater, die Consultants, die Strategieberater gebündelt bei uns und wir haben einmal in der Woche einen Austausch über die Entwicklungen, wir diskutieren Angebotssituationen, Workshopsituationen, die der ein oder andere dort zu faszinieren hat und dann gab es den Moment, als Microsoft Copilot Plus vorgestellt hat, beziehungsweise Copilot Plus PC und 80, 90 Prozent der in diesen Calls verbundenen Beratern sind alles Mac-User, so wie ich auch. Und wir haben uns dann gefragt, was Microsoft da vor zwei Tagen vorgestellt hat, der Wahnsinn, wie sollen wir da hinterherkommen, müssen wir uns jetzt einen Windows-PC kaufen und brauchen wir eine erweiterte Copilot-Lizenz? Und für viele war da ein Riesen-Fragezeichen und nach einer Nacht schlafen, beziehungsweise ein paar Stunden, ist so der Groschen gefallen, dass einige gesagt haben, nee, auf keinen Fall, weil das ist nicht mein Turf, das ist nicht meine Perspektive und andere haben wiederum gesagt, na klar, da muss ich rein, weil ich habe mit Großkunden zu tun, die sind alle auf der Microsoft-Schiene und ich muss mich damit auseinandersetzen, also muss ich mich dieser Technologie öffnen. Also je nachdem, aus welcher Perspektive ihr auf diese KI schaut, werden andere Möglichkeiten für euch relevant. Der zweite Baustein, der hier mit dazukommt, und am Schluss wird das aussehen wie Ikigai, wenn ihr dieses Modell kennt, hat aber nichts mit Ikigai zu tun, das zweite ist, nachdem ihr die Rolle klar habt, also aus welcher Perspektive ihr auf die KI schaut, in der Selbstständigkeit könnte man sagen, es ist deine Positionierung, es ist dein Geschäftsmodell, das ist die Perspektive. Wenn wir diese Rolle und Perspektive klar haben, dann dürfen wir ein Bewusstsein darüber entwickeln, welche, ich kürze das hier ab, welche Anwendungsfälle sind für mich relevant. Anwendungsfälle können wir betrachten aus der Prozessperspektive, wir können sie betrachten aus der Produktdienstleistungsperspektive, wir können sie betrachten aus der Customer Journey Perspektive, wir können sie mit ganz einfachen Fragen herausarbeiten, welche Projekte stehen an, welche wiederkehrenden Aktivitäten hast du, welche Chancen solltest du ergreifen, welchen Herausforderungen solltest du begegnen, was hast du vielleicht für Zeitfresser und was sind eigene Schwächen, Schrägstrich Unzulänglichkeiten, um dann herauszufinden, liegt da Material, also Anwendungsfälle, wo KI entsprechend zum Einsatz kommen kann, denn KI ist mitnichten für alles die Lösung, aber KI ist der Auslöser, dass wir endlich mal wieder über etwas nachdenken, deswegen ist die Hütte voll mit 189 Enthusiasten, die sich mit der KI beschäftigen, so voll waren die Hütten nie, wenn wir irgendwie über Big Data, Digitalisierung oder in früheren Zeiten über Automatisierung gesprochen haben. Ich bin 35 Jahre im Business, ich habe das alles erlebt von der Pike auf, als ich bei der Bundeswehr war mit 18, da habe ich da schon automatisiert, habe dann die Fahrbefehle, die ich schreiben musste, einmal im Monat für den nächsten Monat, das hat zwei Tage gedauert an der Schreibmaschine, ich sagte, ihr könnt mich alle mal, habe mein PC von zu Hause mitgebracht, habe mit Textomat und einem kleinen Programm, war ich in der Lage, das als Serienbrief zu machen, da war ich eine halbe Stunde fertig mit 100 Fahrbefehlen, dann bin ich auf dieser, da in der Kaserne, habe ich dann rumgelungert, weil ich habe nichts zu tun, der Hauptmann hat mich entdeckt, hat gesagt, Gefreiter Körting, jawohl, was haben Sie denn hier zu rumzulungern, haben Sie nichts zu tun, habe ich gesagt, ich bin schon fertig, weil ich habe das automatisiert, hat er gesagt, so geht das nicht, kommen Sie mal mit, ich habe eine Sonderaufgabe für Sie, am nächsten Tag habe ich mein PC genommen, wieder nach Hause geschleppt, habe gesagt, dann schreibe ich es halt weiter mit der Schreibmaschine, ist zwar doof, aber ich muss mich nicht dumm anmachen lassen, irgendwie auf dem Kasernenhof und diese Automatisierung, diese ganzen Effekte, die hatten wir alle schon, nur halt nicht in der Dominanz und in der Präsenz, dass auf einmal Leute wie ihr alle anfangen darüber nachzudenken, was kann eine KI für mich lösen, also dass der Anwendungsfall da ist, heißt noch lang nicht, dass KI die Lösung für diesen Anwendungsfall ist, aber aus der Perspektive und aus der Rolle, aus der wir schauen, entstehen auf einmal Anwendungsfälle und das ist genau auch der Prozess, hier entwickelt schon wieder gerade, was das mit dem Prozess, habe ich nämlich niemals so gezeichnet, ist ein Prozess, aus der Rolle und Perspektive entstehen Anwendungsfälle, weil ihr auf einmal ganz bewusster drauf schaut, das mit seiner Rolle als Pressesprecher und Öffentlichkeit, nicht Pressesprecher, aber Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich, sind da ganz andere Anwendungsfälle als die, die aus der Rolle des selbstständigen Kreativen entstehen, also Rolle klarkriegen, dann kommen Anwendungsfälle und dann geht es darum, zu erfahren, was kann eigentlich die KI, wie kann mir die KI dabei helfen und dann sind wir nämlich bei den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz und auf einmal wird dieser Bereich, in dem wir schauen, wird enger, weil wir nämlich sehr spezifisch schauen, nämlich aus der Welt oder aus der Rolle der Anwendungsfälle hinein in das, wo und wie kann mir die künstliche Intelligenz dabei helfen, also Rolle klar, dann entstehen Anwendungsfälle, aus den Anwendungsfällen entsteht ein Bewusstsein, darauf zu gucken, wo und wie mir die KI helfen kann und dann haben wir den vierten Kreis und der vierte Kreis, auch wenn er jetzt ein bisschen größer ist, hat mit der Dominanz hier gar nichts zu tun, dann geht es darum, nicht nur zu sagen, oh cool, jetzt weiß ich, wie sie mir helfen kann, sondern in die Umsetzung und ins Tunen zu kommen, das heißt, wir müssen anwenden, wenn ihr einmal hier nur zuschaut oder dann irgendwo anders euch inspirieren lasst und hier noch ein Webinar und da noch was, ihr müsst ins Handeln kommen, deswegen haben wir die KI Masterclass ja ins Leben gerufen, ja, die, wenn ihr es einmalig bezahlt, 3000 Euro im Jahr kostet, das ist ein Schnapper, wir werden nach der Sommerpause auch da die Preise erhöhen, also nicht für die, die dabei sind, ihr habt den Preis bis lebenslang, aber alle, die neu dazu kommen, die werden deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen, weil das Ding so geil geworden ist, wie diese Umsetzung, ja, diese Begleitung hin zum Ergebnis an einem Abend, natürlich darf es ein bisschen Zeit mitbringen, weil wir sitzen ja immer bis um elf, halb zwölf, weil wir alle Bock haben, aber dann diese Anwendungsfälle, die hier entstehen, aus der eigenen Perspektive heraus, reflektieren, wie kann mir die KI dabei helfen, dann in die Umsetzung zu kommen. Das sind die vier Elemente und jetzt kommt noch ein fünftes dazu und ich schreibe das in meiner Sprache hin, auch wenn jetzt hier Führungskräfte, Unternehmensführer dabei sind und sagen, das ist nicht meine Sprache, ich gehe jetzt hier raus aus dem Call, kein Problem, ihr dürft nämlich Bock haben, es darf euch Spaß machen, sich mit diesem ganzen Zeug auseinander zu setzen, wenn ihr sagt, ich muss das tun, wenn ihr das als eine Budgetposition betrachtet, wenn ihr das als etwas betrachtet, was irgendwie on top kommt, wo ihr sagt, ja, ich muss dafür ja auch noch Zeit investieren, ich muss mich damit beschäftigen, nein, du darfst Bock haben, dich damit zu beschäftigen, weil hier dann im Zentrum Ergebnisse entstehen, wie wir es gerade sehen haben. Wenn ihr keine Leidenschaft verspürt, wenn ihr das nicht als eine Investition in euch selbst und dann auch sehr schnell spürbar in Freiraum, in vielleicht neue Umsatzwelten, vielleicht gibt es einen neuen Markt, wie sagt man, Marktbegleitungsvorteil, also da, wo ihr sagt, dann bin ich schneller oder weiter als mein Wettbewerb, wenn ihr das nicht, wenn ihr darauf keine Lust habt, wenn ihr sagt, ach KI, ich muss mich auch noch mit beschäftigen, na gut, dann wartet halt, bis sich die Welt weiterentwickelt. Bock führt dazu, dass da drin Magie entsteht. Ihr seht bei allen, die jetzt hier da auch dabei sind, ob das Sam Altman ist oder Bill Gates oder Tim Cook oder wie sie alle heißen, dahinter sitzen Menschen, die haben so unfassbar viel Leidenschaft und Spaß damit, dass die mit uns einmal in der Woche wirklich abends, ich will nicht sagen durch die Hölle gehen, aber durch den Schmerz durchgehen, um hier in der Umsetzung wirklich grandiose Anwendungsfälle mit der KI für sich selbst, nämlich aus ihrer Rolle und Perspektive ins Leben zu holen. Das sind Charts, diese zwei Stück, die wir da gerade gesehen haben, die hier im KI-Café entstanden sind und dieses Chart hier ist der Kern oder ist und das sind jetzt die letzten zehn Sätze wahrscheinlich dazu, ist das, was dieses Chart hier überhaupt verdaubar macht, was dieses Chart überhaupt möglich werden lässt, dass wir hier überhaupt mitkommen, denn dadurch, dass wir eine bestimmte Rolle einnehmen, dass wir mit einer bestimmten Perspektive auf das Ganze gucken, dass wir uns überlegen, welche Anwendungsfälle könnten das denn sein, entsteht hier auf einmal ein Korridor. Warum entsteht dieser Korridor? Zum einen haben wir hier oben, ich hoffe, ihr könnt das gut sehen, dass die Kamera da ein Stück weit mitgeht, sehr gut, haben wir viele Möglichkeiten der KI, ist natürlich jetzt hier vereinfacht dargestellt, aber viele Möglichkeiten der KI, die für uns gar nicht relevant sind. Machine Learning ist für einen Bruchteil von euch hier vielleicht relevant. Die generative KI und dort die ganzen Spezial-Tools, für einen Bruchteil sind dafür diese Spezial-Tools für euch relevant. Wir machen fast alles nur mit vier, fünf Tools. Ja, wenn ihr irgendwie diesen gesamten Überblick wollt und euer Instagram-Profil auf Autopilot mit einem Avatar, den die KI gebaut hat, dann seid ihr hier falsch, sondern es sind vier, fünf Tools, die die Magie, die 80, 90 Prozent aller Anwendungsfälle abdecken. Wenn ihr in der Lage seid, diese zu beherrschen, wenn ihr in der Lage seid, mit diesen zu arbeiten, wenn ihr in der Lage seid, mit denen eure Probleme zu lösen, dann werdet ihr sehen, dass sich eure Anwendungsfälle und die Effizienz und Produktivität, die daraus entsteht, Magie entstehen lässt. Also hier oben fällt vieles weg und was wir da unten ermöglichen, hier ist nämlich, dass wir euer Bewusstsein stärken. Dadurch, dass ihr mit einer bestimmten Perspektive, mit einer bestimmten Rolle auf eure Anwendungsfälle schaut, beschäftigt ihr euch mit euren eigenen Themen, mit dem, was da hochkommt und das ermöglicht, dass ihr euer Bewusstsein schneller wachsen lässt in Bezug auf die Anwendungsfälle als viele andere da draußen. Und was dann da passiert, ist, dass ihr hier nicht mehr hinterher hächeln müsst, sondern hier ein Korridor des Wachstums entsteht und ihr in der Lage seid, überhaupt mitzukommen.