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Folge 308: Technologische Fortschritte und ihre Auswirkungen auf unser Leben - Im Gespräch mit Michael Schmid
#308 05.07.2024 · 29:29 min

Technologische Fortschritte und ihre Auswirkungen auf unser Leben - Im Gespräch mit Michael Schmid

In dieser Episode erfährst du spannende Einblicke in die neuesten Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Unser Gast, Michael Schmid, berichtet von seinen Erfahrungen und Erkenntnissen, die er auf verschied

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In dieser Episode erfährst du spannende Einblicke in die neuesten Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Unser Gast, Michael Schmid, berichtet von seinen Erfahrungen und Erkenntnissen, die er auf verschiedenen Veranstaltungen gesammelt hat. Diskutiere mit uns, welche Herausforderungen und Chancen die KI-Technologie bietet und wie sie unser tägliches Leben beeinflusst.

Michael Schmid
- Kommunikationsberater und zertifizierter KI-Trainer.
- Unterstützt Unternehmen bei der Integration von KI und hat bereits zahlreiche Projekte im Bereich der künstlichen Intelligenz geleitet.
- Bekannt für seine umfassenden Einblicke und fundierten Analysen zu aktuellen technologischen Trends. Zu Michael: https://www.linkedin.com/in/michael-schmid-399a2b131/

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Das Transkript zum Nachlesen

Also da ist inhaltlich, prozessual, technologisch unglaublich viel im Gange. Und die Dynamik nimmt eher zu. So, und jetzt nehme ich hier jemanden mit auf der Bühne, der ja beim hybriden KI-Café mit dem Fahrrad angereist ist. Nämlich er hat, wohnt direkt hier in Oberursel. Das sind so 10 Kilometer, 15 Kilometer, könnte man sagen, mit dabei. Und er ist immer einer, der großartig die neuen Entwicklungen einordnet. Auch jetzt nicht nur nach einer technischen Perspektive, sondern in einer übergreifenden. Er hat eine grandiose Keynote gehalten. Letzte Woche Freitag hier beim Summit, ist dann Freitagabend beim Promtaton. Kurz davor ist er abgereist, der übrigens grandios gewesen ist. Wir werden nächste Woche oder übernächste Woche ein, zwei Promtaton-Cases hier mal vorstellen, was da entstanden ist. Es ist unfassbar. Es war sicherlich nochmal ein Next Level, Michael, zum Summit im Januar, weil wir da fiktive Anwendungsfälle genommen haben. Hier hatten wir live Living Cases da und was da für eine Dynamik gewesen ist. Und dann hat die KI auch die ganzen Vorstellungen ausgewertet. Das habe ich noch schnell ein Bot geschrieben in zehn Minuten, der die ganze, das, was hier auf der Bühne vorgestellt wurde nach dem Promtaton, dann komplett ausgewertet hat nach fünf Kriterien mit Punktzahl. Wir haben alle gelacht und auf den Boden gelegen, was der da interpretiert hat. Das war großartig. Und dann bist du nach Frankfurt, nach Hamburg geflogen, hast dort das Meetup vom AI-Trainingsinstitut am Samstag moderiert, was, glaube ich, auch eine großartige Veranstaltung gewesen ist, was ich höre. Und ja, war halt zufällig überladen. So ist das manchmal in Berlin. Wenn ich wieder dabei sein werde, dann auch moderieren in Berlin. Und vielleicht begleitest du mich ja und wir halten uns gegenseitig ein Händchen, wenn wir dann wieder weinen und sagen, was da alles passiert für tolle Vorträge. Und Michael, du hast hier die neue Entwicklung in der KI und auch einen gewissen Rückblick, eine Standortbestimmung und auch einen Ausblick gemacht. Gestern bei Raphael haben wir ein bisschen gesehen, was dort alles auch an technischen neuen Feinheiten da ist. Knoten mit 3.5 und so nett. Wir haben gesehen mit Runway, was da jetzt an Bildgenerierung möglich ist und auch in anderen Bereichen der Real-Erstellung. Das ist mittlerweile spooky. Man braucht nur am Knopf drücken, dann kommt was bei raus. Nimm uns mal mit, wie du das wahrnimmst. Was sind für dich die Highlights der letzten Wochen und wo geht es hin, Michael? Ja, erst mal guten Morgen an alle und Thorsten, Kompliment, siehst schnittig aus, habe ich dir gestern schon gesagt. Was hast du gesagt? Schmidt ist kein Name, Schmidt ist eine Kategorie und ich war gestern unterwegs, war am Wandern und am Laufen dort und habe gesagt, Schmidt ist vielleicht eine Kategorie, Pirting ist ein Prinzip. Ja, ich bin auch sehr neidisch, dass ich den Promptertermin nicht miterlebt habe. Und ja, da müssen wir uns in jedem Fall nochmal austauschen, also definitiv. Aber wir haben ja Gelegenheit nächste Woche. Du hast ja einen Feedback-Termin. Ja, vielleicht sagst du nochmal, ich habe es eben vergessen in der Anmoderation, nochmal zwei Sätze zu dir, damit die, die dich noch nicht kennen, einordnen können. Ja, genau. Michael Schmidt aus Brüssel, hast du schon gesagt, Kommunikationsberater, bin auch zertifizierter KI-Trainer und bringe Unternehmen in Kontakt mit der KI, habe ein Start-KI-Programm mit einer Kollegin aufgelegt, das auch vom Land Hessen gefördert wird, bin mittlerweile sogar an KI-Produkten und Entitäten, kleinen Start-ups beteiligt, beschäftigt mich auch in der Kommunikationsberatung beteiligt, beschäftige mich also breit mit dem Thema und moderiere Veranstaltungen, halte Keynotes zu dem Thema und bin, wenn ich irgend kann, jeden Mittwoch am KI-Café. Danke. Danke für deinen Vertrauen und es heuchelt gern auch hier auf der Bühne, um genau das zu tun, was wir jetzt tun, nämlich das, was da gerade passiert, einzuordnen. Was hast du? Ich würde es mal so zusammenfassen, die Herausforderungen nehmen zu, Granularität nimmt zu, Komplexität nimmt zu, gefragt ist, ich habe mir notiert gestern Abend, Technologieunabhängigkeit, also sich nicht nur an einzelne Modelle zu hängen und sich nicht nur an einzelne Tools zu hängen, sondern die Prinzipien zu verstehen, um was es in der Anwendung, in der Nutzung, in den Use Cases mit der KI und durch die KI geht, die Prinzipien zu verstehen, um dann die richtigen Tools auszuwählen, weil es werden mehr Tools und wie gesagt, das wird einfach viel komplexer. Ich hatte das auf der Keynote auch gesagt, am Ende ist es so, die KI und die Angebote, die durch künstliche Intelligenz entstehen, nehmen zu, schaffen auch Probleme, die die KI aber auch lösen kann. Die kann uns von der Komplexität auch befreien an vielen Stellen und für uns ist es wichtig, dass wir unsere natürliche Intelligenz in den Mittelpunkt stellen und die KI wirklich dazuholen, wo wir sie brauchen, wo sie uns unterstützt und wo sie uns hilft. Die besten Beispiele dafür und das vielleicht nochmal technologisch, weil das so eingeordnet wurde gestern, ist das, was bei Apple passiert. Strategisch, consumerorientiert, on device, also auf den Geräten, auf dem iPhone, auf dem iPad, auf dem Mac, wird es künftig Assistenzfunktionen geben, die deutlich über das hinausgehen, was wir aktuell sehen. Das wird in Europa noch ein bisschen dauern, weil es da Abstimmungsbedarf gibt mit den Regulierungsbehörden in Brüssel, aber wir können davon ausgehen, dass Apple den europäischen Markt nicht auslässt und wir davon auch profitieren werden. Aus meiner Sicht wird das ein Benchmark sein, die Anwendung im B2B und ich finde Privacy, also dieses Thema Sicherheit on device, Daten belassen zu können, ist eine große Chance für Europa im KI-Geschäft wirklich auch mitzuspielen und Apple wird uns da einen Ansatz liefern. Dann kam das Thema Video. Wir sind in 2024, du kannst dich gut erinnern, im Januar haben wir das Jahr der KI-Videos ausgerufen und wir werden aktuell jeden Tag mehr und mehr bestätigt darin, dass künftig, wie ich immer sage, die Killer-Applikation in der Kommunikation Video noch schneller, noch einfacher, noch intuitiver bedienbar wird durch jede Frau, jeden Mann. Video wird komplett demokratisiert, um mal diesen geflügelten Begriff zu verwenden. Wir sehen das jetzt gerade bei den Tools wie Zora ist schon angekündigt worden, Dream Machine von Luma, Runway, jetzt Captions, auch dieses Tool, was auf dem Handy direkt auch die Untertitel mit dem Video generiert, generiert B-Roll-Material mit einem Prompt. Das ist schon, was wir da gesehen haben, das ist schon herausragend. Also Bewegtbild steht zur Verfügung in diesem Jahr, meiner Ansicht nach vollständig und ich bin sicher, im nächsten Jahr werden wir den ersten Hollywood-Kinofilm komplett aus AI produziert sehen. Die Kreativbranche in diesem Bereich wird komplett disruptiert, darf sich verändern, darf sich weiterentwickeln. Ich glaube, der Mensch wird nicht komplett ersetzt, nein, aber einfache Tätigkeiten und auch kreative Tätigkeiten werden herausgefordert. Ja, und das LLM, also Cloth hast du schon eingeordnet, das meinte ich halt mit Technologie unabhängig machen. Das ist schon eine Herausforderung, sich mit vielen Modellen zu beschäftigen und jetzt haben wir mit JGPT und OpenAI ein Bezahlmodell. Ich hatte gerade eine Diskussion mit Programmierern, mit Codern, die sehr auf Open Source, also Lama beispielsweise setzen, weil sie sagen, wir bauen uns unsere eigenen LLMs, mit den APIs, mit den Schnittstellen, die bereitgestellt sind, die verfügbar sind. Also da ist inhaltlich, prozessual, technologisch unglaublich viel im Gange und die Dynamik nimmt eher zu. Danke, das war ein super Spannungsbogen, der hier wieder so ein paar Post-its gefüllt hat. Wenn du hier in diese Runde schaust, wir haben über 140 Leute hier im Raum. Super, großartig. Damit eins der größten, wenn nicht das größte wiederkehrende Online-Format im Rahmen der KI, welches in einer Routine wöchentlich stattfindet in Deutschland und im deutschsprachigen Raum. Was siehst du, wenn du hier auf Angestellte schaust, Selbstständige und Unternehmer, weil das sind die, die hier im Raum sind. Was siehst du aktuell in diesem Kontext, den du gezeichnet hast, als die zwei, drei größten Herausforderungen, die sich gerade abzeichnen? Bewusstseinsbildung, Upskilling, Anwendung. Also du hast gesagt Bewusstsein. Wir gehen es gleich mal durch. Bewusstsein, Upskilling, Anwendung, Umsetzung, Nutzung. Großartig. Lass uns einmal eins nach dem anderen durchgehen. Bewusstsein. Was verstehst du darunter und was ist dahinter die Herausforderung? Wir hatten den Diskurs ja gemeinsam schon einige Male. Die technologische Entwicklung und unser Bewusstsein bilden eine, rund um die KI bilden eine riesige Lücke. Und wir Selbstständige, Solo-Selbstständige, aber auch Führungskräfte und Angestellte dürfen sich damit beschäftigen mit diesem Gap, das du da gerade aufzeichnest. Also die Möglichkeiten der KI, die exponentiell wachsen. Wir wachen dann doch häufig wieder im Raum der Ahnungslosen auf. Wenn wir jetzt das, was Claude angekündigt hat mit Projects und mit Sonnett und auch mit der Art und Weise, wie man links etwas entwickelt und rechts entsteht das Ergebnis. Früher ist man so in Jahres- oder Zweijahreszyklen durchgegangen, was Softwareentwicklung angeht. Ich weiß noch, ich war Teil eines Projektes 1988. Da haben wir drei Jahre lang daran gearbeitet, um den ersten Prototypen in die Filialen von der Großen Deutschen Bank zu bringen. Heute undenkbar, unmöglich. Wir reden hier über Entwicklungszyklen, die fast schon im Wochenbereich da sind und die sind dann nicht nur eine evolutionäre Weiterentwicklung, sondern teilweise revolutionär. Und dann haben wir hier unten, wie du gesagt hast, das ist ja die Kurve, die ich immer wieder hier aufmale, das Bewusstsein über die eigenen Anwendungsfälle und wir sind jetzt am Samstag, am Freitagnachmittag, da warst du noch dabei, beim Summit, sind wir durchgegangen, was es braucht, damit wir in der Lage sind, diese Lücke nicht zu schließen, sondern damit wir Schritt halten in einem Korridor. Und zum einen dürfen wir ein Bewusstsein dafür haben, oder dürfen wir uns klar darüber sein, wo ist unser Fokus? Also ist jetzt Apple Intelligence im Rahmen deines Geschäftsmodells, deiner Rolle, im Rahmen meines Unternehmens oder im Unternehmertum, ist es relevant für dich, ja oder nein? Musst du dich da jetzt drauf konzentrieren? Ich habe gestern klar die Aussage getroffen, in unserem Umfeld, das was hier passiert, ist es für mich nicht relevant. Ja, man kann gucken, Automatisierung, da kann man mit den Shortcuts gucken und so weiter, aber es ist nicht relevant. Von daher weiß ich schon mal, diese Möglichkeiten, die landen bei mir ohnehin irgendwann mal auf dem iPhone. Ja, Apple wird das so großartig machen, dass ich kein Handbuch lesen muss, sondern das wird nahtlos integriert. Das was ich verstehen darf ist, also jetzt wenn ich auf unsere Perspektive gucke, was macht das möglich? Also was sind die Prinzipien dahinter, die wir vielleicht auf Selbstständige und Unternehmer übertragen dürfen, die Apple uns schon seit 20, 30 Jahren vorlebt, die jetzt überhaupt das in der Form, die Börse hat es ja auch erst ein paar Stunden später verstanden, während der Keynote ist der Börsenkurs ein paar Prozent runter, 300 Milliarden Marktkapitalisierung weggeschmolzen, innerhalb von Minuten, muss man sich vorstellen, 10 Prozent weggeschmolzen, könnt ihr nachgucken in den Charts und danach, nachdem das so ein bisschen eingesunken ist, man verstanden hat, was sie da für ein Brett vorgestellt haben, wenn es Realität wird in den nächsten Monaten und dann waren sie wieder das teuerste Unternehmen der Welt oder das mit der größten Marktkapitalisierung. Aber durch diese Perspektive ist es relevant, fallen viele von den Möglichkeiten weg. Und das zweite ist, dass wir ein Bewusstsein für Anwendungsfälle schaffen dürfen. Wir dürfen lernen und erkennen, wo können wir für uns die KI einsetzen, also wo sind Anwendungsfälle, also fragt euch, wo sind Projekte, die bei euch anstehen, wo sind wiederkehrende Aktivitäten, die immer wieder vorkommen, also Routinen, die mit einer KI unterstützt werden können, wo liegen Chancen, die ihr vielleicht schon lange ergreifen wolltet und konntet, also wolltet, aber nicht konntet, wo sind Herausforderungen, denen ihr begegnen müsst, wo sind Zeitfresser in den täglichen oder wöchentlichen oder monatlichen Routinen, die euch immer wieder davon abhalten, wirklich mal nach vorne zu gucken. Und die sechste Frage ist das, was sind eure eigenen Schwächen und Unzulänglichkeiten, wo eine KI vielleicht helfen kann, diese zu überwinden. Und diese sechs Fragen nach Projekten, Aktivitäten, Chancen, Herausforderungen, Zeitfresser und Unzulänglichkeiten sind ganz sechs ganz einfache Fragen, die hier unten ein Bewusstsein schaffen für Anwendungsfälle. Und jetzt ein Gedanke. Glaubt nur nicht, dass die KI immer der Silver Bullet ist. Der KI ist mitnichten immer die Lösung, sondern KI ist ein Auslöser, dass wir uns darüber Gedanken machen, weil auf einmal in der Welt so krass viel passiert, zumindest jetzt in der Bubble derer, die sich mit der KI beschäftigen. Und dadurch entwickeln wir ein Bewusstsein. Hier oben fällt was weg, da unten robben wir ran. Und damit, wenn wir uns darüber klar sind, sind wir in der Lage, hier in so einem Korridor Schritt zu halten. Dann gibt es eine Generation, die nachrückt. Eine Generation, die jetzt schon 18, 19, 20 ist. Die gehen an die Themen ganz anders ran. Die haben Glaubenssätze, die wir nicht mehr bewältigen müssen. Mir ist das aufgefallen, Michael. Und Elena, ich weiß nicht, ob du da bist, sie ist Mitglied der KI Masterclass bei uns. Sie hat sich ein Post-it neben ihren Monitor geklebt. Der sieht so aus. Gut, könnt ihr nicht lesen vielleicht. Hast du es schon mit KI probiert? Weißt du, was ich bei den Promptatons machen wollte? Bei den Bewertungen des Promptatons. Das ist sowas wie ein Hackathon nur im Rahmen des Promptens. Wir haben hier Teams gehabt, zehn Stück, a fünf Leute. Die haben alle Anwendungsfälle gekriegt. Dann haben sie eine Stunde Zeit bekommen und sollten diesen Anwendungsfall lösen. Danach haben sie den hier auf der Bühne präsentiert. Und im Januar haben wir einen Applausometer gehabt. Kannst du dich noch erinnern? Dann habe ich vergessen, dass bei diesem Applausometer ein Limit von 100 eingebaut ist, weil das Mikrofon sonst irgendwie durchschnalzt. Und dann haben alle 100 gehabt. Dann mussten wir so den Sieger der Herzen ausquirlen im Januar. Hier hatte ich gedacht, wir lassen so Zettel rumgehen und jeder bewertet das. Und dann ist mir fünf Minuten vorher eingefallen, Mensch, hast du es schon mal mit KI probiert? Und ich wollte schon aus meinem Fundus hier auf der Dropbox so Bewertungsdinger. Weißt du, wie man nach einem Training oder sowas, wenn man so Bewertungsbögen austeilt. Liebe Teilnehmer, könnt ihr jetzt mal bitte das Training bewerten und bitte, wenn es geht, ganz weit oben, weil sonst bucht mich die Akademie nicht mehr. Also solche. Und wir hatten einen Speaker-Wettbewerb vor vielen Jahren mal in Hamburg mit Dirk Kröger. Stage Mastery hieß das Ganze. Da haben wir auch solche Dinger verteilt. Gut, heutzutage macht man das dann vielleicht mit Mentimeter oder sowas. Aber ich habe jetzt die KI, ich habe dann halt ein Bot programmiert und habe gesagt, wir sind hier auf einem KI-Summit. Wieso soll ich Zettel verteilen? Hast du es schon mal mit KI probiert? Und diese alten, diese alten Geflechte. Weißt du, du hast ja auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Siehst deutlich jünger aus, hast weniger Stress mit deinen Haaren. Also noch weniger, als ich jetzt in Zukunft haben werde. Wir haben so diese ganze Legacy. Wir haben dieses, wir müssen den ganzen Mist mitschleppen aus der Vergangenheit. Dieses Mensch, wir haben doch da mal Zettel probiert. Dann hat man das mal so ausgefüllt und dann hat man das so gemacht. Und die junge Generation, die steigt hier ein. Ohne diese ganze Legacy. Plus noch die Nachwachsen, also die jetzt 15 sind und irgendwann dann mit 20, 25 dann vielleicht auch noch mal stärker ins Berufsleben einsteigen. Diesen ganzen Rotz, mit dem wir uns gerade beschäftigen müssen. Wir fühlen uns ja teilweise, geht ja wahrscheinlich auch so wie zu damals, zu MS-DOS-Zeiten, wo wir noch Copy, Stern, Punkt, Stern, Slash, S eingeben mussten, um Verzeichnisbaum zu kopieren. Für die, die irgendwie jünger sind als 40, ihr habt das lieber gemacht. Wir diesen ganzen, so fühle ich mich gerade beim Prompten. Und die kommen irgendwann viel später an den Tisch und werden mit linker Spur vorbeifahren, sodass wir uns jetzt auf das fokussieren dürfen, was hier vorne passiert. Großartig, danke. Absolut, absolut. Also die Bewusstseinsbildung, insbesondere auf Basis auch dieses Canvas, das du aufgemacht hast, ist übrigens im Chat nachgefragt worden, ist, ja, das nimmt in jedem Fall auch eine Menge Überforderung weg. Ja, weil das ist ja auch so ein bisschen das vorherrschende Signal, dass man sich sehr überfordert fühlt. Aber über diese Bewusstseinsbildung reduziert sich die Komplexität. Man kann sich wirklich konzentrieren. Und dann hast du das Thema Upscaling genannt. Was verbirgt sich dahinter? Na ja, es ist ja überall erkennbar. Also wir hatten ja hier im Chat ist gerade auch das Thema Bildung angesprochen worden. Ich glaube, das ist eine extrem große Herausforderung. Aber natürlich auch die berufliche Bildung, die Weiterentwicklung für die Selbstständigen, aber auch für Angestellte. Ich glaube, es gibt in Deutschland, ich habe gerade eine Statistik gelesen, aktuell noch 0,2 Prozent Stellen anzeigen mit KI. Das wird sich in diesem Jahr dramatisch verändern.

in die Stellenausschreibung schreibt, dann bewirbt sich überhaupt keiner mehr. Ja, dann müsste die Unternehmen ja auch nachweisen, dass sie nachhaltig, nutzenorientiert, anwendungsorientiert mit KI arbeiten. Und ich glaube, dass das gesamte System Upskilling braucht. Dafür bist du eine Komponente. Du bringst ganz viele Menschen zusammen. Das aus den einzelnen Bereichen noch mehr entsteht. Ich habe übrigens gleich noch einen Puls für dich, den du verpasst hast am Montagabend, der grandios in dein Netzwerk passen wird. Ich werde es gleich erwähnen. Dann kannst du auf Suche gehen und dann bringen wir dich da zusammen. Das wird ein Game Changer für dein Netzwerk. Und dann haben wir das Thema Anwendung. Was verbirgt sich dahinter? Naja, das, was wirklich den Nutzen orientiert, das Herausfinden, Filtern des Potenzials. Ja, die Zeitfresser finden im täglichen Arbeiten oder auch im strategischen Arbeiten herausfinden, wo sind die Potenziale und wo fehlt es mir, keine Ahnung, in jedem einzelnen Arbeitsschritt an Unterstützung, wo habe ich Kapazitätsbedarf, wo mache ich Überstunden und und so weiter und so weiter. Und das sind die Ansatzpunkte, um in Anwendung mit KI zu kommen. Ganz einfach, ganz banal. Und da kann man wirklich starten. Da kann man Playground machen und da kann man das, was man vorher sich bewusst gemacht hat, gelernt hat, anwenden. Es gibt in meiner Welt, Michael, in Bezug auf die Anwendung, damit das hier funktioniert, ich habe das am Freitag angemalt im Rahmen des KI-Summits, deswegen auch hier nochmal ganz kurz. Das sieht jetzt aus wie Ikigai, ist es aber nicht. Es gibt vier plus eins Bereiche, wie wir in der Lage sind, uns der KI zu nähern. Das ist hier irgendwann im KI-Café mit entstanden, über Wochen hinweg. Zum einen dürfen wir ein Bewusstsein haben über uns selbst. Was ist die Rolle, aus der wir heraus und die Perspektive, auf die wir heraus auf die KI schauen? Schaue ich aus meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Brechesprecher für den Wasserballverein, hatten wir den Lars Fiek hier auf der Bühne, schaue ich mit der Perspektive auf die KI, schaue ich als Michael Schmitz, der auf strategisch und taktischer Ebene spielt, Menschen zusammenbringt und durch die Verbindung von einzelnen Lösungsansätzen was Großes Ganzes ermöglichen kann oder aus der Rolle der Curtings, die Selbstständige und Unternehmer dabei unterstützen, nicht nur die KI reinzuwachsen, sondern auch ihr Business dadurch deutlich wachsen zu lassen. Was ist die Rolle, die Perspektive? Das zweite ist, welche Anwendungsfälle ergeben sich daraus? Ich werde gleich die sechs Fragen, hat jemand im Chat gefragt, ich suche gleich das Workbook hier nochmal raus, dann könnt ihr euch die Screenshots machen von den Fragestellungen. Das sind sechs einfache Fragen, die überhaupt das mal nähern, sich nähern lassen. Also, welche Anwendungsfälle sind aus dieser Perspektive, aus dieser Rolle relevant? Und dann kommt die entscheidende Frage, was kann die KI? Und damit auch die Frage, ist die KI überhaupt das, was mich dabei unterstützt? Also, ist die KI überhaupt die Lösung? Ja, wir haben hier einen Prozess vorgestellt bekommen von Mike Brandt von 33A, auch im Rahmen des Summits. Das ist ein Fünf-Tages-AI-Design-Sprint-Prozess, nennen die das. Und der hat einen großen Fehler. Es ist ein grandioser Prozess. Ich bin auch auch darum ausgebildet. Ich bin Facilitator, zertifizierter Facilitator für diesen Prozess, bin da jetzt vor einigen Monaten durchgegangen. Und das ist mir erst am Samstag hier bewusst geworden, was für einen Fehler dieser Prozess hat. Weil dieser Prozess glaubt, dass KI immer die Lösung ist für eine Herausforderung und dafür eine Chance. Und der KI-Ansatz in dem Prozess muss einen Schritt später rein und vorher muss noch ein anderer dazu, nämlich zu überprüfen, mit welchen Bordmitteln sind wir in der Lage, dieses Problem zu lösen, über das wir jetzt hier überhaupt zum ersten Mal nachdenken. KI ist ein Auslöser als mehr die Lösung für alles. Und deswegen dürfen wir uns ein Bewusstsein dafür schaffen, neben dem Bewusstsein für Anwendungsfälle, was kann die KI überhaupt? Und ist die jetzt schon so weit? Wir haben ja unfassbar viele Workarounds, die wir machen müssen, damit wir überhaupt eine Lösung irgendwo hinbekommen. Wir versuchen immer Seitenwege zu finden, weil uns die Tokenanzahl nicht ausreicht, weil das Frontend nicht das ist, weil der Daumennahetrose kriegt von dem ganzen Copy-and-Paste, weil Make.com und Zapier.com, obwohl man da nicht programmieren können muss und man viele Helferlein drumherum hat, um solche Szenarien aufzubauen, immer noch scheißes sind für einen Normalsterblichen, das Ganze so zu durchdringen. Also wir sind ja ständig in der Workaround-Denke, aber KI ist ein Auslöser, dass wir endlich mal wieder nachdenken, was wir verändern können und dann zu überprüfen, was kann ich anders machen? Und dann ist der dritte entscheidende Aspekt nämlich das Tun. Das ist das, was du sagst, die Umsetzung, nämlich ins Tun zu kommen, ins Handeln zu kommen und anzuwenden. Wenn ich dir jetzt hier, ich weiß nicht, wer es gefragt hat, die sechs Fragen stelle, das ist großartig, sind sechs einfache Fragen, Projekte, Aktivitäten, Chancen, Herausforderungen, Zeitfresser, Unzulänglichkeiten. So, jetzt fängst du an, Spiegelstriche zu machen. Oh, ein Zeitfresser ist, ich mache es ganz banal, jede Woche mache ich LinkedIn-Beiträge, davon fünf Stück, geht mir eine Stunde verloren. So, ist ein ganz banaler Zeitfresser. So, jetzt hast du es als Zeitfresser identifiziert und jetzt, was machst du jetzt? Jetzt musst du in die Umsetzung kommen. Jetzt musst du gucken, was kann mir die KI dabei helfen. Dann fängst du einmal an mit Chatshipity, schreib mir einen schönen LinkedIn-Beitrag. Ich bin, was weiß ich, Hairstylist und möchte mal andere Haarschnitte ausprobieren. Schreib mir mal, wie ich das machen soll. Dann kommt ein Ergebnis zurück, du bist frustriert. Ja, dann sagst du, schreib mir daraus einen LinkedIn-Beitrag, der ist noch grottiger, dann packst du das Ganze nebenhin und schaust es nie wieder an. So, das kann passieren. Und aus diesem ganzen Setting braucht es etwas in dem Tun, dass du dranbleibst, dass du dich kontinuierlich optimierst und dass die Ergebnisse besser werden. Und was es dafür braucht, ist der große Kreis drumherum. Und ich mache es kurz, meine Sprache, du brauchst Bock, dich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Und wenn du das zusammenbringst, deine Perspektive mit den Anwendungsfällen, mit dem Bewusstsein darüber, was kann die KI in die Umsetzung zu kommen und das mit Leidenschaft. Ich glaube, was meinst du, Michael? Dann kommen wir hier vorne ein Stück weiter, oder? Ja, damit fängt alles an. Und immer wieder, jeden Tag neu. Du sagst es, jeden Tag neu. Weil was passiert? Wir wachen morgens auf, scrollen irgendwie durch eine Timeline und denken, was habe ich da wieder nachts verpasst? Michael, was würdest du allen zurufen hier in der Runde? Was würdest du ihnen, nachdem was wir jetzt hier die letzte Stunde reflektiert haben, was würdest du ihnen zurufen? Was wäre so eine zentrale Botschaft? Einsteigen, dranbleiben, Community suchen. Gefährten suchen, mit denen man das gemeinsam angeht und sich ausbildet, weiterbildet. Seilschaft, wie du das nennst. Danke. Also sucht euch Menschen, ob das jetzt hier im Rahmen des KI-Cafés ist oder in Formaten außerhalb unseres Wirkungskreises oder auch gerne bei uns, wo ihr mit Menschen zusammenkommt, die Zug zum Ziel haben, also die Bock haben, die nicht irgendwie so ein Gummiband darstellen. Und ich fand, das waren jetzt gefrorene Bärne, das ist nicht so gut. Die nicht an so einem Gummiband hängen und dich zurückhalten wollen, sondern die Bock haben, mit dir nach vorne zu gehen, die Bresche durch den Wald zu schlagen, das mit einer guten scharfen Machete, dass dann hintendran vielleicht ein paar andere folgen können. Absolut. Dann macht man das auch mit einem Lächeln. Da geht es leichter. Großartig. Danke, Michael. Wenn dir dieser Podcast gefällt und du mehr erleben möchtest, tiefere Einblicke in die künstliche Intelligenz erlangen möchtest und lernen möchtest, wie sie dich als auch deine Kunden noch erfolgreicher macht im Marketing, im Vertrieb und in der Produktion, dann komm doch einfach mal in das KI-Café jede Woche Mittwoch, 8.30 Uhr bis um 10 Uhr, gerne auch 15 Minuten vorher. Du kannst dich anmelden unter www.d-kirtings.com slash KI-Café und dann noch der Abschluss-Slash. Und da kannst du dich anmelden und dann wöchentlich beim KI-Café mit über 100 anderen Teilnehmern dabei sein, mitschwingen, ein Käffchen trinken und Neues über die künstliche Intelligenz lernen und wie sie dir und deinen Kunden hilft. Bis dahin. Copyright Untertitel der ZDF, 2020