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Folge 292: Leitfaden für effizientes wissenschaftliches Schreiben
#292 10.05.2024 · 10:19 min

Leitfaden für effizientes wissenschaftliches Schreiben

Es wird diskutiert, wie spezifische KI-Tools genutzt werden können, um verschiedene Schritte im akademischen Schreibprozess zu unterstützen oder zu verbessern. Ein wesentlicher Aspekt der Folge war die Betonung darauf, K

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Es wird diskutiert, wie spezifische KI-Tools genutzt werden können, um verschiedene Schritte im akademischen Schreibprozess zu unterstützen oder zu verbessern. Ein wesentlicher Aspekt der Folge war die Betonung darauf, KI nicht einfach zur Inhaltserstellung zu nutzen, sondern als Hilfsmittel, um Strukturen und Umrisse zu entwickeln, die dann mit eigenständigem Denken ausgefüllt werden sollen. Torsten hebt hervor, dass die Hauptaufgabe der KI darin besteht, beim Aufbau einer soliden Grundstruktur zu assistieren, die Inhalte jedoch kritisch geprüft und eigenhändig verfasst werden sollten.

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Das Transkript zum Nachlesen

GPT4 nicht als eine Ausgabe anzusehen, sondern als ein Investment. Das Spannende ist an diesem Format oder von Mustache, der übrigens auch im Spiegel interviewt wurde, schon vor einigen Monaten, und zwar mit dem Hinweis, dass Promptdesigner und diejenigen, die sehr gut prompten können, ein mittleres oder zumindest mal ein deutlich sechsstelliges Einkommen bekommen können. Und was mich an dem Interview im Spiegel beeindruckt hat, ist, dass er selbst Professor ist, und zwar in Dänemark, teilweise in Kalifornien lebend und hin und her pendelt. Ich glaube, er hat auch einen asiatischen, indischen Hintergrund, zumindest auch von den Teilnehmern aus dem Call zu betrachtend, wie jemand offiziell nach außen hin erklären darf, wie man seine akademischen Arbeiten, die ja sehr restriktiv immer noch gehandelt werden, wie man die mit unterstützt, mit der künstlichen Intelligenz besser erstellen kann. Das war so etwas, wo ich gesagt habe, wie geht das? Wie darf das jemand offiziell machen, weil jetzt ein Herr Gutenberg und andere abgestraft werden, weil sie irgendwie falsch zitiert haben oder sich anderer Quellen bedient haben? Und jetzt soll man das Ganze mit KI machen dürfen. Also in welche Richtung geht das? Und das Spannende war, und vielleicht ich euch noch mal zeige, was war so auf der Landingpage. Also ich dokumentiere das immer alle. Und ich gucke jetzt mal hier, das war so die Buchung, das war so ein Event-Tim, nur damit ihr auch mal hinter die Kulissen guckt, beziehungsweise so ein Eventbrite, Supercharge, Academic Writing with AI. Und dann gibt es hier die Agenda. Es war ein viereinhalb-Stunden-Workshop am Samstagabend. Erstmal ging es um das Thema Mindset, dann ging es um das Thema Brompton und bis hin zu GPTs. Und dann war im zweiten großen Teil, an dem dann der Sebastian noch live dabei teilgenommen hat, ging es um verschiedene Tools, die dich dabei unterstützen, diesen akademischen Schreibprozess zu optimieren. Und das ist etwas, was wir aus dem KI-Summit ja schon kennen, vom Thomas Kessler, beziehungsweise das, was wir hier auch immer wieder skizzieren, dass man die Prozessschritte hin zu einem Ergebnis strukturieren darf, um dann nicht nur zu überprüfen, welcher Schritt kann durch die KI unterstützt werden oder ersetzt werden, sondern wir auch überprüfen können und sollen, wo gibt es spezifische KI-Tools oder spezifische Tools mit KI im Bauch, die einen ganz bestimmten Prozessschritt noch viel besser machen können als die nativen Tools, die wir so zur Verfügung haben. Und da wird gleich noch Spannendes zu berichten. Und ich habe mir ein paar Notizen gemacht. Zwei, drei sind vielleicht sehr spannend, weil er hat einen ganz besonderen Frame gesetzt. Er hat gesagt, dass AI hervorragend oder KI hervorragend zu nutzen sei, um Research zu machen, also speziell mit Sondertools wie Perplexity und anderen, weil dort die Citations vorhanden sind. Also das heißt, die Bezüge real sind. Er hat auch sehr deutlich darauf hingewiesen, auf die Erfindungen, hat auch ein paar also auf die Halluzination hingewiesen als auch auf den Alzheimer, also auf die Vergesslichkeit, die natürlich bei akademischen Arbeiten eine große Herausforderung ist, sprich auch die Fakten, die nicht, die nicht stimmig sind, hat dann auch gezeigt, was da für Unsinn teilweise bei rauskommt. Und er hat sehr deutlich gemacht, dass es als Sparrings Partner sehr gut dienen kann, beziehungsweise sich wegzubewegen von einer leeren Seite. Also wenn man akademisch schreibt, es deutlich einfacher ist, nicht mit einer leeren Seite zu beginnen, sondern mit einer entsprechenden Struktur und hat auch darauf hingewiesen, nutzt die KI, um die Struktur zu erarbeiten, also das Inhaltsverzeichnis und versteht das Ganze als ein Angebot, versteht das Ganze als ein, als ein Vorschlag. Aber hör auf, den Inhalt zu kopieren. So muss er machen. Er ist ja selbst PhD, lehrt selbst an Universitäten, muss er ganz deutlich sagen. Und er sagt, eine Struktur ist vorhersehbar. Content ist immer unvorhersehbar, weil die KI nach dem Wahrscheinlichkeitsprinzip arbeitet. Man soll es nicht nutzen für Beweisführung, für Bilder mit akademischem Hintergrund. Er hat dort ein Bild gezeigt. Ich habe es jetzt gerade nicht hier, ein Bild gezeigt von irgendwie einem Eichhörnchen mit Riesengenitalien. Und das muss wohl in irgendeinem Fachbuch, muss das abgebildet worden sein, ist dann wohl auch durch die Presse als solches, dass es jetzt solche Eichhörner gibt, bis Eichhörnchen gibt, bis dann jemand gesagt hat, das ist KI generiert und war ein Riesenfake. Also sind dann einige auch darauf aufgesessen. Er hat noch mal darauf hingewiesen, natürlich GPT-4, es waren ja auch viele Starter noch dabei, GPT-4 nicht als eine Ausgabe anzusehen, sondern als ein Investment. Und dass die hauptsächliche Nutzung von GPT dazu oder von ihm genutzt wird, um Inspiration für Struktur zu bekommen, aber niemals den Text zu kopieren. Sondern er hat gezeigt, wie er sich inhaltliche Strukturelemente hat erarbeiten lassen, so wie wir das hier auch alles kennen. Denkt an unseren LinkedIn-Beitrags-Bot. Er dann aber jeden einzelnen Absatz komplett neu geschrieben hat, aber in seinen eigenen Worten eigens interpretiert, ohne den Text maßgeblich zu kopieren. Es gab ein paar Handouts, die er gemacht hat, die möchte ich auch noch mal kurz zeigen. Er hat auch hingewiesen, also hier nutzt es bitte für euch, aber wenn ihr es irgendwie verteilen wollt, dann achtet bitte auf, wie hat er das genannt, Namen vergessen, also auf Copyright und so weiter. Und er hat einmal das Mindset hier ein bisschen demaskiert. Das habe ich jetzt schon erwähnt. Dann hat er ein Custom Instructions for JetGPT auch noch mal mit reingegeben, also wie er hier solch einen kompletten Prompt baut, indem er ihn halt so, wie wir das auch kennen, umformatiert beziehungsweise umformatiert, sondern umprogrammiert, wo er ihm eine Rolle zuweist, wo er ihm Hintergrund gibt und dann die verschiedenen Tasks hier noch mit reingibt. Und das hier auch als Beispiel, wie man diese Custom Instructions, also das, was wir in unserem Profil hinterlegen können, für die einzelnen Boxen, also was möchtest du, dass JetGPT über dich weiß, um bessere Ergebnisse zu erreichen, beziehungsweise in der zweiten Box, ihr kennt das unten links bei den Settings, wie möchtet ihr, dass JetGPT antwortet? Ja, und speziell hier hat er dort eine Anweisung drin. Das fand ich auch sehr spannend, eine Anweisung drin. You will never make up any sources of your own. Also du wirst niemals irgendwie etwas, also Quellen erfinden. Wenn du unsicher bist über eine Quelle, dann sag bitte, dass du es nicht weißt. Also das ist das, was wir ja auch schon kennen, dass wir sehr, sehr deutlich machen, verwende nicht folgende Wörter. Das hat er auch hier irgendwo noch mit rein. Ich weiß nicht, ob ich es jetzt hier, ob ich es finde, dass er nämlich dieses Delve into, also dieses Eintauchen, das hat er auch in seinen Ergebnissen eindeutig ausgeschlossen. Also er ist nochmal eingegangen auf diese, auf die Custom Instructions und auch auf den Hinweis, dass es, wenn man andere, wenn man JetGPT eine andere Rolle gibt oder in andere Aufgaben hinein versetzt oder aus Kundenperspektive, wie wir das machen, sprechen lassen möchte, dass dann diese Custom Instructions sich eben durchaus auch auswirken. Also so wie wir arbeiten oder wie wir es euch empfehlen, diese Custom Instructions erst mal nicht zu nutzen, sondern sie immer wieder in einen individuellen Chat mit reinzugeben. Er auch nochmal bestätigt hat, dass das der bessere Ansatz ist. So, was haben wir noch? Er hat nochmal verschiedene Prompting, Prompting-Mechanismen hier mit reingegeben, ohne das jetzt hier zu verfeinern oder zu verbreiten oder zu vertiefen. Also dieses Kontext mit reingeben, dann nochmal in das Thema nochmal enger fassen, den Ansatz nochmal zu erklären und auch diese konkrete Aufgabe mit reinzugeben. Also dieses Schritt für Schritt-Prinzip, was wir ja hier auch immer anwenden, ist auch eins, was er genutzt hat. Er hat dann nochmal den weiteren Vorschlag gemacht, dieses Megapromptings. Das kennt ihr vielleicht von LinkedIn und anderen Plattformen, wo ihr diese riesen Prompts vorgestellt bekommt. Er hat diesen Ansatz auch der Vollständigkeit halber skizziert. Ja, das ist dieser strukturierte Ansatz aus dem KI-Kickstart, den wir dort vermitteln. Ich glaube es ist Modus 4 des Prompt-Engineerings. Und er hat gesagt, I don't like Megaprompting. Also er mag es nicht. Es liegt allein auch an dem Grund, dass er sich hier eher über dieses Schritt für Schritt, also dieses Incremental, wir nennen das ja Schritt für Schritt. Er sagt, es ist dieses Aufbauende Prompten, auch für seine Arbeiten umsetzt. Ja, und dann gab es nochmal hier Custom GPTs. Da seid ihr mittlerweile auch Experten, dass das hier mit den Instruktionen, wie ihr das dort mit reingibt, das habt ihr alles schon drauf, solange ihr den Kickstart bis zum Ende durchgearbeitet habt. So, und das war so der erste Teil. Thema Prompten, Megaprompting. Wie geht man ran? Schritt für Schritt. Vieles, was ihr schon kennt, aber sehr spannend, wie gesagt, die Aussage, wie man mit den Texten umzugehen hat und dass man sie immer auf seine Bedürfnisse anzupassen hat und natürlich die Fakten zu überbrüllen.