
Welcher Umsetzungstyp bist du?
In der Welt der Umsetzungstypen gibt es verschiedene Kategorien. Die Umsetzungsgiganten beherrschen die Kunst, Wissen anzuwenden. Die Zweifler hingegen stagnieren aufgrund von Selbstzweifeln. Die Druiden vertrauen auf ihre Erfahrungen und setzen sie kontinuierlich ein. Die Wissensriesen streben nach ständigem Lernen, kämpfen jedoch damit, das Wissen in ihrem Alltag zu nutzen. Reflektiere mithilfe dieser Folge, wo du stehst und welche Hindernisse du überwinden musst, um dein Ziel zu erreichen.
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Das Transkript zum Nachlesen
Weil es eben nicht ausreicht, Wissen nur zu akzeptieren. Wir erleben es immer wieder, dass Menschen zu uns kommen, die die Zertifikate und die Ausbildungen sammeln, die Webinar-Hopper sind, die wir immer wieder in diesen kostenlosen Webinaren bei uns als auch bei anderen wieder treffen. Die haben hier hinten die ganze Wand voll mit schönen gerahmten Ausbildungen und Zertifikaten. Nur das, wo sie wirklich eine große Herausforderung haben, ist das ganze Wissen, was sie versuchen aufzusaugen, auch in die Umsetzung zu bringen. Denn sie schaffen sich nicht die Gelegenheiten, das Wissen, was sie noch nicht mal integriert haben, sondern was sie aufnehmen, was hier reinfließt und da wieder rausfließt, überhaupt anzuwenden und transformativ zu nutzen. Wir haben mal gesagt, es gibt die vier Räume von Klaas Janssen wie vier Räume der Veränderung. Du hast das vielleicht schon mal bei mir oder bei uns gehört. Das sind vier Räume. Wenn eine Veränderung auf uns eintrifft, dann sind wir häufig im Schock. Wir denken, wow, was passiert denn da gerade? Dann kommt die Verneinung, wow, das hat nichts mit mir zu tun, das geht wieder weg. Das ist nur eine Phase. Wenn wir aus dem Raum des Schocks rauskommen, dann sind wir in der Verwirrung. Wir fragen uns, was hat das mit mir zu tun? Wo muss ich das einordnen? Wir suchen Orientierung, um dann aus dem Raum der Verwirrung in die Raum der Akzeptanz zu kommen und zu sagen, okay, ja, das akzeptiere ich. Und in den Räumen der Veränderung, jetzt auch gerade im Zeitalter der künstlichen Intelligenz, wird sichtbar, dass es ein paar Räume mehr braucht, nämlich der Raum der Ahnungslosen, der in Deutschland immer noch proppenvoll ist und nicht nur hier, sondern auch in anderen Ländern der Welt, wo viele noch gar nichts mitbekommen haben von der KI-Revolution. Aber es braucht eben nicht nur die Akzeptanz im Kontext der KI, sondern die Integration in die eigenen Prozesse, um sie dann, also die künstliche Intelligenz, transformativ zu nutzen. Warum erzähle ich dir das alles mit den vier plus drei Räumen der Veränderung und das im Kontext der künstlichen Intelligenz? Weil es eben nicht ausreicht, Wissen nur zu akzeptieren, Wissen nur zu hören oder zu sehen, sondern es kommt darauf an, das Wissen in die eigenen Prozesse so zu integrieren, dass es Teil deines Umsetzungs, Teil deiner Umsetzung und Teil deiner DNA wird und du dadurch das Wissen transformativ nutzt. So, und wir haben vor vielen Jahren mal vier Umsetzungstypen entwickelt und das hat jetzt nichts zu tun mit Persilog, mit DISC, mit INSIGHT, sondern es ist ein ganz eigenes Modell, was sich an verschiedenen Achsen misst und zwar haben wir hier auf der einen Achse den Wissenshunger von Menschen. Ist der hoch? Ist der niedrig? Und wir haben hier auf der anderen Achse das, wie du in die Umsetzung kommst. Jetzt haben wir in diesen vier Feldern vier Wissenstypen, du wirst das jetzt schon mitlesen können und wollen, vier Umsetzungstypen, nicht Wissenstypen, vier Umsetzungstypen, die im Kontext dessen stehen, wie viel Wissenshunger sie haben, also wie sie intrinsisch motiviert sind, sich weiterzuentwickeln und wie sie das Wissen, was sie bekommen, auch in die Umsetzung bringen. Jetzt haben wir erstmal die, die kein Wissen aufnehmen, die bleiben alle so hocken, sitzen auf dem Sofa und kommen auch nicht in die Umsetzung. Sind wir häufig bei den Angestellten, keine Ausbildungsbedürfnisse, warten bis der Chef ihnen irgendwas hinträgt und sie irgendwann zu Grabe getragen werden. Also, wenig Wissenshunger, wenig Umsetzungspower, sehr schade, weil das sind die Zweifler, die wissen vielleicht gar nicht, in welche Richtung es gehen kann, haben keinen Weg für sich gefunden. Als Bergwanderführer weiß ich, du wachst morgens auf, bist im kleinen Walsertal und zweifelst, ob das Wetter hält, du zweifelst, ob du fit genug bist, auf irgendeine Berghütte rauszugehen. Du sagst, ach, das Wetter ist ja nicht ganz so toll, ist ein bisschen frisch heute, ich bleib lieber im Apartment sitzen und gucke mir noch eine Netflix-Serie an. Ja, ein bisschen schade, weil das kleine Walsertal ist wirklich schön, aber wenn dir klar ist und bewusst ist, heute wird das Wetter cool, ich habe mich gestern informiert, heute tritt es genauso ein und ich will da auf den Hohen Ifen drauf ein sehr imposantes Massiv, was so rauskommt wie so ein Raumschiff aus der Erde und ein sehr schöner Wanderberg, der auch in luftige Höhen geht, da oben ist es ziemlich zugig, dann weiß ich, was ich mitnehmen muss, dann weiß ich, wie ich diesen Berg in Anführungszeichen bezwinge. Wenn ich halt im Tal hocke, nicht weiß, wie ich auf den Berg kommen soll, ich habe mir das Wissen nicht angeeignet mit der Seilbahn, mit dem Weg, das weiß ich alles nicht und ich zweifle irgendwie, dann überhaupt rauszugehen, komme nicht in die Umsetzung, dann bleibst du halt hocken. Also, ich nenne das mal, du bist ein Esel, also ein Zweifler. Ja, dann gibt es die, die Wissen aufsaugen, die diese Seminarhopper sind, die hier hinten alles voll haben an Zertifikaten, aber nicht in die Umsetzung kommen. Das sind die Wissensriesen und ich vergleiche die ganz gerne wie die aus Hobbit, das sind so diese Steinriesen, die sind so schwerfällig, weil mit jedem Stückchen Wissen werden wir schwerfälliger, wir werden irgendwie traniger, weil das alles, was wir da oben reingeschüttet haben, wir gar nicht in die Umsetzung bringen können, wir gar nicht das einordnen können, wie das jetzt in dem Kontext von anderen Wissensbausteinen sind, die wir uns schon zugänglich gemacht haben. Und dann werden wir mit jedem Wissensstand, mit jedem Zertifikat, was da oben hängt, werden wir Träger. Und das sind dann die Wissensriesen, die gehen in jedes Webinar, gucken sich alles kostenlos an, kommen hundertmal rein und wenn es nach zehn Jahren spricht, hocken die immer noch da, wo sie sonst gehockt haben und du siehst keine Weiterentwicklung oder wenn, dann nur sehr wenig. Dann gibt es die hier unten, die sind in der Umsetzung aktiv, die kommen immer wieder ins Handeln, bauen aber auf dem alten Wissen auf, das heißt, da kommt ja kein neues Wissen hinzu und das hat uns verleitet, das in den Kontext der Figur Miraculix als Druide zu packen. Der kocht seit Jahrzehnten den gleichen Zaubertrank, gibt das dem Asterix, der geht durch die Decke, der Obelix sagt, nee, nee, brauch ich nicht, ich bin ja früher in den Topf da gefallen, in den Eimer, in den Kessel, bin ich als kleines Kind reingefallen, brauch ich nicht, deswegen habe ich Superkräfte und der kocht jedes Mal den gleichen Zaubertrank und wir sehen es dann doch immer wieder in Asterix und Obelix, in den Heften, dass dann doch Herausforderungen kommen, wo der Zaubertrank teilweise nichts mehr wert ist, sondern wir uns auf andere Werte berufen dürfen. Und was ist passiert mit den Römern, was ist passiert mit den Druiden? Wir können sie höchstens noch im Fernsehen bewundern, aber sie sind nicht mehr so richtig unter uns. Die Medizin-Mämmer, sie sind noch in den Regenwäldern unterwegs und alles andere hat sich weiterentwickelt, ob jetzt zum Guten oder nicht zum Guten, das will ich gar nicht hier beurteilen, aber was machst du mit so einem Zaubertrank, wenn auf einmal die Panzer vor der Tür stehen? Ist jetzt ein blödes Beispiel, aber du weißt, was ich meine. Und dafür braucht es Weiterentwicklung, also die Druiden kommen zwar immer gut in die Umsetzung, die wissen genau, was sie zu tun haben, nämlich den Zaubertrank kochen, wenn die Römer mal wieder vor dem Gallischen Dorf stehen. Nur wenn die mal mit neuen Impulsen vor dem Dorf stehen, dann schließt du ganz schnell ganz alt aus mit deinem alten Zaubertrank. Und dann haben wir diejenigen, da haben wir uns mal reingeklebt, die Umsetzungsgiganten, weil wir zählen als die Umsetzungsgiganten, keine Frage. Wir setzen um, wir entwickeln uns kontinuierlich weiter, vielleicht manchmal auch zu schnell, weil wir da nicht die wahrliche Kontinuität mit drin haben. Aber wie sind diejenigen, die Bock haben, Neues zu integrieren? Deswegen ist die künstliche Intelligenz eigentlich ein fast gefundenes Fressen für uns, weil sich da so viel weiterentwickelt und wir in der Lage sind, neues Wissen aufzusaugen. Ja, eins meiner Hauptbedürfnisse ist die Weiterentwicklung und nicht nur das. Ich möchte Menschen auch helfen, ich möchte Menschen in die Umsetzung bringen, fast schon bis zur Selbstaufgabe. Das ist ein anderes Thema, aber ich dadurch und wir dadurch zu den Umsetzungsgiganten zählen. Wir sind diejenigen, die Wissen aufsaugen und es sofort in die Umsetzung bringen und manchmal zu schnell, manchmal vielleicht an der falschen Stelle, manchmal vielleicht auch ein bisschen unüberlegt, aber ich halte es da wie Andrej Kostolany, der mal gesagt hat, einer der Börsengurus der heutigen Zeit, würde ich nicht mehr sagen der früheren Zeit, er ist mittlerweile gestorben und ich hatte die Möglichkeit zu Anbeginn meiner Lehre als Bankkaufmann vor 35 Jahren ihn live zu erleben, hier in Bad Homburg in der Stadthalle. Die Stadthalle steht noch, Kostolany nicht mehr und er hat damals gesagt, ich investiere 100% und von 49% meiner Investments gehe ich in den Verlust, bei 51% gehe ich in den Gewinn und von den 2% lebe ich. Und auch wenn wir manchmal in die falsche Richtung laufen, auch wenn wir manchmal falsch umsetzen, ist doch die Umsetzung und eine gute Entscheidung oder überhaupt eine Entscheidung zu treffen, in die Umsetzung zu kommen, wichtiger als zu zweifeln, auszuharren, Wissen nur zu integrieren und satt zu fressen an Wissen und dadurch unbeweglicher zu werden oder immer das Gleiche zu tun, ist unser Impuls, werde zum Umsetzungsgegang. Jetzt darfst du für dich mal überprüfen, wo stehst du denn hier in diesen einzelnen Feldern und wenn du der Zweifler bist, was braucht es, um dich mal Wissen aufsaugen zu lassen oder das, was du schon weißt, in die Umsetzung zu bringen. Wenn du dann als Wissensriese gehst bzw. anfängst, dich weiterzuentwickeln, anfängst, dich zu bewegen in eine bestimmte Richtung, was braucht es, um das Ganze umzusetzen? Wenn du mal in die Umsetzung kommst oder du vielleicht sogar als Druide gilst, was heißt es denn und was braucht es denn, neues Wissen zu integrieren, dich dem Neuen zu stellen, was diese Welt bietet, um dadurch in das Feld der Umsetzungsgiganten hineinzuwachsen? Das, was eine große Herausforderung ist, deswegen male ich das auch immer hier so mit diesem Weg oder hier unten rum, was eine große Herausforderung ist, ist dieser Weg. Der ist häufig nicht möglich, sondern es ist eher eine Sequenz, Wissen aufnehmen, umsetzen, Wissen aufnehmen, umsetzen oder das, was wir alle schon wissen, in die Umsetzung zu bringen oder mal vom Sofa aufzustehen und nicht immer nur das Gleiche zu tun, denn wenn wir das Gleiche tun, bekommen wir natürlich auch das gleiche Ergebnis, sondern die Dinge vielleicht ein bisschen anders anzugehen und das nochmal mit reinzunehmen, was du alles schon gelernt hast. Und in dem Sinne lasse ich dir das mal als Impuls dar, überprüfe du mal, wo du stehst, überprüfe du mal, in welche Richtung es weitergehen darf und was es für dich braucht, zum Umsetzungsgiganten zu werden. In dem Sinne, wir sehen uns auf der anderen Seite und wenn du darüber sprechen möchtest, buche dir einfach einen Termin und wir werden dann gemeinsam mal durchgehen, wie du vielleicht aus dem einen Quadranten in den nächsten kommst. Bis dahin, der Thorsten von den Kürtiks. Ciao, ciao!