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Folge 242: KI-Magie im Spannungsfeld von Mensch und Maschine - Im Gespräch mit Philipp Sterzinger
#242 24.11.2023 · 50:29 min

KI-Magie im Spannungsfeld von Mensch und Maschine - Im Gespräch mit Philipp Sterzinger

In dieser Episode tauchen wir mit Philipp Sterzinger, einem Experten für Künstliche Intelligenz und Digitalisierung, in die Welt der Technologie ein. Philipp bietet faszinierende Einblicke in sein umfassendes Fachwissen

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In dieser Episode tauchen wir mit Philipp Sterzinger, einem Experten für Künstliche Intelligenz und Digitalisierung, in die Welt der Technologie ein. Philipp bietet faszinierende Einblicke in sein umfassendes Fachwissen und seine Erfahrungen bei der Implementierung von KI in Steuerkanzleien.

Er präsentiert konkrete Beispiele, wie KI-Arbeitsprozesse in diesen spezialisierten Umgebungen revolutioniert und dabei hilft, wertvolle Freiräume zu schaffen. Darüber hinaus beantwortet Philipp essenzielle Fragen zur praktischen Anwendung von KI im Berufsalltag, was dir ermöglicht, ein tiefgreifendes Verständnis für das Potenzial dieser Technologie zu entwickeln. Die Episode schließt mit einem wertvollen Gedanken darüber, wie KI nicht nur die Effizienz am Arbeitsplatz verbessert, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Erzielung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Berufs- und Privatleben leistet.

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Das Transkript zum Nachlesen

Und jetzt würde ich sagen, 85 Prozent laufen automatisiert ab und werden ergänzt durch Informationen, die wichtig sind. Und derjenige, der diese Tendenz auch schon in den letzten Monaten maßgeblich erkannt hat und mit einer Zielgruppe zusammenarbeitet, wo man sagt, naja, ob die Zeit schon reif ist für die künstliche Intelligenz für diese Zielgruppe, dem rennt man aktuell die Bude ein. Und zusätzlich ist er jemand, einer der ganz wenigen in Deutschland, die Co-Pilot, das ist nämlich die Chat-GPT, eine Anführungszeichen Funktionalität, integriert in die Microsoft Office Suite, also Word, Excel, PowerPoint und alles andere hintendran, Microsoft Teams, Microsoft OneNote, schon das Bootcamp durchlaufen ist, exklusiv bei Microsoft und damit Einblicke hat, die wir erst nächstes Jahr hier nachhaltig durchdringt erleben werden. Und ich glaube, er hat fast, darf man sagen, in den letzten Tagen möglicherweise nicht geschlafen, weil er auf X, also früher Twitter und in anderen Medien irgendwie unterwegs gewesen ist, um zu sehen, was passiert da jetzt gerade? Schwimmen mir jetzt hier gerade die Fälle davon? Hat die künstliche Intelligenz auf Basis von Open AI noch eine Chance? Denn Sam Altman wurde rausgeschmissen vor wenigen Wochen. Und bevor ich dich auf die Bühne hole, Philipp, was heute Morgen nämlich an News herausgekommen ist, ist, dass die Eilmeldung gekommen ist, geschaffter Chef Sam Altman kehrt zu Open AI zurück und die chaotischen Tage gehen vielleicht damit zu Ende oder fangen erst richtig an. Man hat den Verwaltungsrat neu besetzt. Das war einer seiner Forderungen. Und man hat auch den Vorstand neu besetzt. Und wir werden jetzt mit ihm darüber sprechen, was das bedeutet, wie er das einordnet und noch viel maßgeblicher, wie er sein Geschäftsmodell belebt mit einer ganz besonderen Zielgruppe, auf die wir jetzt gleich eingehen. Herzlich willkommen und schön, dass du dabei bist, Philipp Sterzinger. Ja, wunderschönen guten Morgen und danke wieder für diese einmalige Anmoderation, lieber Thorsten. Das ist immer genial. Ja, zu den Inhalten von CoPilot kann ich natürlich nicht viel verraten. Also ich weiß noch, wir sind einer von 600 Unternehmen in Europa, die es schon im Live-Einsatz haben. Wir haben auch die neue Umgebung Teams Premium schon im Einsatz, die auch erst kommen wird oder jetzt für einige ausgewählte Tenants schon buchbar ist. Auch da sieht man den Einsatz von KI, von CoPilot genial. Also solche Zusammenfassungen, ähnlich wie bei Zoom, macht Teams jetzt gemeinsam. Überall, wo man spricht, kann man Zusammenfassungen vom eigenen Gesagten machen lassen. Man kann aus einer 45-Minuten-Besprechung die Top-3-Minuten sich rausziehen lassen, dann auch diejenigen informieren, die nicht in der Besprechung waren. Auch die erhalten im Zugriffsrollen- und Rechte-Konzept dann plötzlich Zugriff auf Besprechungen, wenn man möchte, wo es sonst sehr komplex war, denen irgendwie die Daten im SharePoint, dazu im Microsoft-Universum, ermöglichen zu können. Und da passiert gerade wirklich ganz viel. Auch PowerPoint-Präsentationen. Man spricht mit dem Sprachassistenten CoPilot, integriert einfach Dinge ein und er baut 10, 12 Folien, kann dann sagen, okay, die Grafiken gefallen mir nicht, bitte nimm statt einem Säulendiagramm ein Kreisdiagramm. Man braucht eben nicht 10, 12 andere Chat-GPT- und andere GPT-Tools oder AI-Tools im Internet, wo man sich dann eben mit Hey Jan irgendwie die Sprache holt, irgendwas gescriptet, sondern Microsoft vereint halt das im CoPilot in ganz vielen Bereichen. Aber auch sehr sensitiv, was ich finde, mit dem Datenschutz. Also man kann Funktionen auch abschalten, man kann moralisch seine Einstellungen treffen, kann im SharePoint gewisse Administrationsregeln auch setzen. Was jetzt neuen Teams zum Beispiel ist, finde ich total genial. Wenn man merkt, dass jemand aufzeichnet, wird automatisch ein Wasserzeichen eingeblendet und solche Sachen, dass man sogar Werbung machen kann in den Aufzeichnungen, wenn andere versuchen, Content zu klauen. Also da, die spielen da, ich durfte es live sehen, kann nur sagen, das macht mega Freude zu sehen, was Microsoft da macht und wie sie sich aber auch eben an Zoom orientieren, wie sie sich am Mitbewerb generell konzentrieren, auch auf gewisse Key Facts, wo der Nutzen darin liegt, die ganzen Daten zu vernetzen, die schon da sind. Also das es für uns als Anwender halt auch leicht macht, gewisse Dinge zu kombinieren. Und gerne, wenn ihr Fragen habt, haut noch was in den Chat. Also wir warten noch mal mit den Fragen, weil wir dürfen den Bogen noch mal ein bisschen spannen. Also ihr merkt, der Philipp ist kaum zu stoppen, du hast ihm noch nicht mal eine Frage gestellt, da sprudelt alles aus ihm raus. Philipp, erst noch mal die eine Frage, damit sich der ein oder andere hier ein Stück weit einordnen kann. Wer bist du? Welches Problem löst du? Für wen? Ja, ich bin Philipp Sterzinger. Ich bin mit meiner Firma aktiv unterwegs in der Zielgruppe der Steuerberater und deren Mandanten. Am Anfang nur in Deutschland, mittlerweile auch in Europa, weil wir eben auch Buchungen haben aus London, aus Nordösterreich, aus Norditalien und sind da unterwegs. Eigentlich führen wir da Office 365 ein und haben im letzten Jahr, ich glaube im September schon, ich glaube schon im August, die ersten Einblicke im KI bekommen, weil wir da ja sehr disruptiv am Markt auch unterwegs sind. Wir versuchen Effektivität in Kanzleien zu bringen, weil da die Mitarbeiter da fortlaufen in die Industrie oder während Corona halt auch oder Covid in andere Bereiche abgewandert sind. Wir hatten über 60.000 Mitarbeitende, die da die Branche verlassen haben, obwohl sie remote hätten arbeiten können. Und ja, jetzt haben wir da halt einen Fachkräftemangel und das versuchen wir mit effektiven Tools, mit tollen Prozessen abzufedern und haben in den letzten zwei Jahren uns da eine Kompanie aufgebaut. Auch dank dir Thorsten, du hast uns eineinhalb Jahre begleitet oder mich auch begleitet, dass da halt auch was entsteht, was den Nutzen und den Wert für den Kunden erhöht. Und vorher waren wir sehr, sehr techniklastig und jetzt können wir es kombinieren. Also wir können immer Wert und Nutzen generieren durch unsere Tools, durch unsere Prozesse. Und für Steuerberater in Deutschland ist das halt super genial, weil mit weniger Personal das Gleiche schaffen, in noch weniger Zeit Übersicht haben und endlich Zeit zu finden, Menschen zu beraten. Weil das ist so unser Branchenknackpunkt bei den Steuerberatern. Die haben ganz viele Mandanten, die Beratungshilfe wollen. Aber der Steuerberater sitzt da und klickt am PC Steuererklärungen durch und hat gar nicht die Zeit, mal eine Stunde sich zu nehmen für Beratung. Und das wird dann moniert. Ich möchte doch eine proaktive Beratung. Ich will meinen Berater doch mehr als einmal zwei Stunden im Jahr sehen. Und das fehlt einfach so. Und da versuchen wir mit unseren Tools in unserer Company, das zu erschaffen, dass die Zeit haben, für das, was sie angetreten sind, Menschen zu beraten, dass die im Unternehmen weiterkommen. Und jetzt seid ihr angetreten. Danke dafür, Philipp, Microsoft 365 einzuführen. Also mehr oder weniger die cloudbasierte Office-Variante. Wir kennen ja noch die, dass man sich dicke, fette Anwendungen installiert auf seinem Endgerät. Ihr macht das alles cloudbasiert und damit natürlich auch speziell mit OneNote. Also eigentlich dem Notizbuch. Das war so damals die erste App, die so auf dem Apple gelandet ist, bevor sie dann wieder die neue Office-Version portiert haben, wo alle gesagt haben, cooles Ding, dass da noch keiner vorher drauf gekommen ist. Und das ist eigentlich euer Einstieg. Jetzt habt ihr dieses Geschäftsmodell ja schon seit einiger Zeit und zwar schon vor KI. Wie hat jetzt KI euer Geschäftsmodell verändert? Also sowohl wie ihr darauf reagiert, wie ihr es bei euch in eurer Firma integriert habt, beziehungsweise auch in der Zusammenarbeit mit den Steuerberatern. Und wie hat es das verändert aufseitens der Steuerberater? Also was ist da noch an Dynamik, an Elementen dazugekommen? Immer mit dem Hintergedanken. Ich habe jetzt also bei allem Respekt. Wir haben auch Steuerberater bei uns als Kunden. Das sind jetzt also rein aus Regulatorik und den Rahmenbedingungen, die sie unterworfen haben, nicht unbedingt die dynamischsten, die also die Innovation so richtig in ihr Feld tragen. Ich glaube, es gibt in Deutschland drei oder maximal fünf Prozent aller Steuerberater sind zertifiziert in Richtung der Digitalisierung. Alle anderen haben möglicherweise noch einen Fax da stehen, ohne denen jetzt zu nahe treten zu wollen. Wie kriegen die den Zugang? Was hat es mit eurem Geschäftsmodell gemacht? Was hat es aufseiten der Steuerberater gemacht? Ich weiß, eine Riesenfrage. Guck mal, dass du es irgendwie beantwortest. Das mache ich total gerne. Da muss ich euch natürlich sagen, dank Coaching bei DJ, gibt es so ein schönes Modell, das One in a Million Modell, wo DJ mir gezeigt hat, was ist denn der Anteil an der Zielgruppe, der für mich wirklich relevant und interessant ist? Und das sind nicht die 100 Prozent Steuerberater in Deutschland, sondern ich sage mal die Top sechs, sieben Prozent. Wir haben damals ermittelt, ich glaube, es gibt 40.000 Kanzleien. Dann hast du gesagt 4.000 Kanzleien, dann hast du fünf Jahre zu tun. 300 haben wir davon schon jetzt geschafft im letzten zwei Jahren. Konzentrieren uns auf die, die digitale Veränderung haben wollen, die Digitalität lieben, die Vorreiter sind, die überall auch diesen Fachmessen für Steuerberater sind. Ja, klingt witzig, aber es gibt mittlerweile über 30 Veranstaltungen im Jahr in dieser Branche, wo es nur um Digitalisierung und Automatisierung geht. Und auf die haben wir uns spezialisiert. Auch dank dir haben da einige Kampagnen gefahren, angeschrieben, warm gemacht, kennengelernt und einen netten Austausch gepflegt. Und was am Anfang so war, war OneNote ein Notizbuch. Das heißt, jeder Mitarbeiter hat ein Notizbuch. In einer Einzelfirma, da ist nicht viel Dynamik drin. Wo die Dynamik entsteht, ist, wenn das ganze Team, jeder auf gewisse Notizen zugreifen kann. Und zwar von jedem Endgerät aus, überall auf der Welt, da, wo er gerade ist und was er gerade braucht. Also wir klassifizieren die Informationen, wir strukturieren die Informationen und bringen den Mitarbeitern bei, das leicht zu nutzen. Und ich mache mal ein ganz einfaches Beispiel. Jemand füllt das Kontaktformular auf der Webseite aus. Dann landet es klassisch bei jemandem in einem E-Mail-Postfach. Dieses E-Mail-Postfach schaut in der Steuerkanzlei in Deutschland als erstes der Chef und die Sekretärin an. Beide, weil sie beide im Verteiler sind. Und dann legen die beiden diesen Mail ab und danach wird es weitergeleitet per E-Mail an den Kollegen oder Sachbearbeiter, der das macht. Vielleicht auch noch an einen weiteren, dann machen zwei Leute die gleiche Aufgabe. Und die KI hat es dahingehend verändert. Mit Microsoft Teams zum Beispiel können wir sagen, das Kontaktformular landet gleich im Team der Sachbearbeiter. Das war jetzt noch nicht viel KI, war nur ein Filter, sage ich mal, und eine neue E-Mail-Adresse. Mittlerweile ist es soweit, dass wir dafür einen Prozess haben. Die E-Mail geht ein, wenn von der KI her, also sprich mit Power Automate wird der Text analysiert, wird weitergegeben an den Co-Pilot, dann entscheidet Co-Pilot oder gibt Tipps, fehlt da jetzt noch, könnte man für die Termin noch irgendwas brauchen? Da haben wir uns ein paar Gedanken gemacht im Prozess. Dann schreibt Co-Pilot automatisch den Interessenten an und sagt, hey, cool, dass du dich für uns interessierst. Danke, dass du das ausgefüllt hast. Für die Vorbereitung haben wir noch folgende drei Fragen. Bitte beantworte uns das, damit wir den korrekten Sachbearbeiter für dich auswählen können. Dann kann der Kunde das ausfüllen. Dann geht es zurück und landet gleich zum Beispiel im OneNote-Notizbuch für Interessenten, wird automatisiert eine neue Seite angelegt. Dann wird die erste E-Mail mit dem Formularinhalt abgedruckt. Dann wird automatisiert gesucht aufgrund der Domain, wo er das Kontaktformular ausgefüllt hat von seiner E-Mail-Adresse. Wer ist das? Wer einen Screenshot erstellt von dieser Webseite auf einer Extra-Seite. Dann kommt die Mail rein mit den Rückfragen, dann kommt die Mail rein mit den Antworten und zum Schluss generiert uns Power Automate einen Link zu diesen Seiten im Notizbuch und schickt es an den Sachbearbeiter. Das heißt, der Sachbearbeiter kriegt eine Mail, sagt der Herr Körting, interessiert sich für eine PV-Anlage an, bei den Screenshots von die Körtings.com oder Körtings.com eure Seite oder Webseite. Wer ist das? Was für Fragen haben wir zurückgestellt zu PV-Anlagen? Und welcher Sachbearbeiter, zum Beispiel die Frau Müller, bekommt das jetzt? Das sind Dinge, die sonst in der Kanzlei manuell gemacht wurden. Im Prozess 15, 16 klare Schritte aufgrund der Prozessdokumentation, die wir vorher in den letzten Jahren schon aufgebaut haben, war klar, wie der Prozess läuft. Und jetzt würde ich sagen, 85 Prozent laufen automatisiert ab und werden ergänzt durch Informationen, die wichtig sind. Großartig. Mega. Also gerade in den gesamten Abläufen und in den Prozessen und möglicherweise auch in den Prozessen, wo man erstmal vielleicht nicht dran glaubt, entsteht da ein maßgeblicher Mehrwert. Wenn wir jetzt mal an den Zeitalter der Digitalisierung schauen, gab es so einen Leitspruch, wenn du einen scheiß Prozess hast, den du digitalisierst, hast du einen digitalen Scheißprozess. Wie ist das bei deinen Kunden und den Hausaufgaben, die sie eigentlich zu machen haben oder möglicherweise machen müssen, damit die künstliche Intelligenz überhaupt auf einen Nährboden fällt? Weil viele ja jetzt vielleicht jetzt noch nicht in der Zielgruppe, in der du unterwegs bist, aber vielleicht in anderen, die KI als das Allheilmittel betrachten und dann doch eher nochmal die Hausaufgaben zu machen sind. Im World Summit AI hat man klar gesagt, die Daten, wenn die nicht sauber sind, dann kannst du da KI draufjagen, wie du willst. Dann kriegst du halt Reports, die überhaupt nichts aussagen oder deutlich fälschlich sind, weil sie auf einer Datenbasis bestehen, die eben nicht sauber und aufgeräumt ist. Wie ist das bei deiner Zielgruppe? Da muss man sagen, da ist meine Zielgruppe dank der Dativ sehr, sehr aufgeräumt. Und die Dativ braucht, ich glaube, also geplant war, dass die Dativ ihre ganze Software auch in die Cloud schmeißt, von On-Premise und ASP, also sprich gehosteten Servern, die bei der Dativ im Rechenzentrum liegen, in die Cloud zu gehen, eine Cloud-Lösung zu bauen. Die war geplant 2024, 2025. Dann kam das KI-Thema dazu. Die Dativ hat ein Riesen-Experience-Center in Nürnberg gebaut, wo es Labore gibt, die KI testen, die Software testen, die Cloud-Anwendungen testen und haben daher dann den Cloud-Start, Achtung, festhalten, auf das Jahr 2029 verschoben, weil sie sagen, sie müssen den kompletten Ansatz neu denken, weil die Verknüpfung von den Informationen in Zukunft viel, viel wichtiger ist. Und ich habe im Chat gerade gelesen, dass die Heike da ist, die wirklich mit Dativ Zusammenarbeit und auch Workshops für KI, für Steuerberater anbietet. Ja, also die Dativ ist da auch dran. Morgen ist wieder eine Session im Experience-Center, wo die Dativ 30 Kanzleien eingeladen hat von einem Kanzleiverbund, wo das Dativ-KI-Team voraussichtlich mit dabei sein wird. Ich habe noch einen anderen Termin, ich bin vorher in Hamburg, deswegen weiß ich noch nicht, ob ich pünktlich in Nürnberg sein kann. Und da wirklich Live-Fälle von Unternehmen skizzieren. Und die Datenbasis ist so weit, dass Kanzlei Rechnungswesen, das Buchhaltungsprogramm der Dativ, eine eigene API hat zum Exportieren. Und ich kann mittlerweile aus Excel jedes Konto, jedes Datum, jede Zahl eingeben mit einer speziellen Formel. Da gibt es eine API für und habe in Excel zum Beispiel diese Daten. Und das kann ich dann mit Copilot automatisieren lassen. Dass ich sage, wie viele Konten hat dieses Unternehmen? Dann sagt Copilot, geht in Excel, holt mir diese 3.922 Konten und sagt 3.922. Dann sage ich, zeig mir mal die Erlöse aus den Monaten Januar bis März. Dann holt er sich diese Konten, weil die gut in dieser BWA geschlüsselt sind. Fasst die mir zusammen, sagt, möchtest du eine Gesamtsumme oder möchtest du diese nach, was sie sich wie in der BWA geschlüsselt angezeigt haben. Und dann werden spannende Dinge draus, weil ich kann während der Beratung mit dem Mandanten mit einem einfachen Tool wie Excel mir Daten abrufen aus der Buchhaltung und kann es zur Verfügung stellen, so online, dass auch der Mandant mitspielen kann oder es in seine Warenwirtschaft oder in sein ERP-System einspielen kann. Die aktuellen Werte, Opus-Abgleich, also was ist noch offen, wie lange ist das offen? Und da kann man gut Dienstleistungen mit skizzieren. Also machen wir gerade, wir haben so ein Modell, wo man die Forderungen zum Beispiel sieht. Forderungen, die schon älter als 30 Tage sind, älter als 60 Tage, älter als 90 Tage. Damit haben wir Power BI, ein weiteres Tool von Microsoft genutzt und haben damit Power Apps, ein Link gleich generiert mit einer Beratung für die Kanzlei, wo ich dem Mandanten quasi sage, hier sind deine Forderungen und bei denen über 90 Tage ist unten drunter in rot ein Punkt, Serviceangebot, sollen wir uns darum kümmern, deine offenen Posten zu reduzieren, indem wir ein Mahnwesen für dich durchführen, für diese 90 Posten zum Beispiel oder Posten älter als 90 Tage. Und dann kommt eine Anfrage, ein Auftrag, wo er sagen kann, hey, wir haben festgestellt und dann generiert mir die KI genau diese Posten. Diese Rechnungen sind bei dir seit länger als 90 Tagen offen. Möchtest du 90 einzelne E-Mails verschicken oder sollen wir das für dich machen? Und da ist Excel soweit, das macht mir einen Serienbrief draus, sucht sich die Adresse aus den Stammtaten raus, die wir aus Start-up Unternehmen online bekommen, wenn die gepflegt sind. Ja, und dann geht es einfach seinen Weg. Dann erstellt es mir 90 E-Mail mit einem Absender, den ich definieren kann und schickt denen alle eine Bestätigung. Ja, man kann auch eine Telefonliste erzeugen, kann sich die Rufnummern raussuchen lassen, sagt via Sekretariat, hier ist die Liste mit den offenen Rechnungen von Mandanten, erinnert die doch gerne mal freundlich. Aber das sind Dinge, die sonst manuell ewig gedauert haben und immer nur einzeln für einen Mandanten möglich waren. Und jetzt haben wir Dienstleistungen. Ich kann das für all meine Mandanten skizzieren und kann sagen, diesen Prozess bauen wir für euch auf. Und dann könnt ihr das Mahnwesen für eure Kunden mit übernehmen, habt eine neue Dienstleistung, die automatisiert abläuft oder könnt es halt abgeben. Und das sind so schöne Beispiele, da hilft der Steuerberater dem Unternehmer, Liquidität reinzubringen, die er dann wieder in Beratung, Fortbildung und Weiterentwicklung auch selber investieren kann. Und ich finde, das ist bei vielen Mandanten auch die Anforderung zu sagen, es wäre doch geil, wenn der, der die Buchhaltung macht, mir auch gleich das Mahnwesen abnehmen kann und mich das gar nicht betrifft, weil es auch eine blöde Situation ist. Wenn ich einem Kunden sagen muss, dass er nicht bezahlt hat. Ich weiß, ich habe bei Curtings auch manchmal Rechnungen nicht pünktlich bezahlt, weil ich nicht reingeguckt habe. Da kam immer erst eine nette Mail und dann kam ein super netter Anruf und dann war es auch erledigt, weil es einfach untergegangen ist, weil wir in einem Wachstumszyklus einfach waren. Mittlerweile ist auch da unsere Buchhaltung automatisiert. Du kennst euren Buchhalter, der das auch mit mir zusammen macht. Da holt KI automatisiert Belege ab und ihr kennt Amazon. Und wenn irgendein Händler bei Amazon diese Rechnung nicht reinschmeißt, schreibt die KI diesen Händler an und holt die Rechnung und legt die auch gleich in Unternehmen online ab. Und das sind so Dinge, das nervt doch. Du willst als Mandant oder als Unternehmer deine Buchhaltung machen und dann fehlen drei Belege und der Steuerberater nervt. Wie geil ist das, wenn auch das die KI übernimmt und das automatisiert. Und ja, ich muss zugeben, das nutzen vielleicht 4-5% unserer Kunden nur aktuell, weil die aber gerade auch so aufgrund von Fristen und vom Finanzamt mit Post und Faxen belagert werden. Und ich sage, okay, da braucht es noch ein bisschen Zeit. Aber die Ideen sind eigentlich fertig in der Schublade. Das ist das Schöne. Und dann Co-Pilot. Ab März nächstes Jahr dürfen wir es auch offiziell verkaufen. Momentan müssen wir immer Förderung, Freigabe beantragen, dass wir halt ein Projekt genehmigt bekommen, dass wir Zugriff bekommen für einen Tenant und dass die testen können. Und ab März wird es sicherlich einfacher. Viele von unseren Steuerberaterkunden sind auch sehr preisbewusst. Die sagen, okay, 30 Euro pro Mitarbeiter für die KI, das ist schon viel Geld. Und ich sage, dafür kriegst du einen Mitarbeiter, der 24-7 Dinge überwacht, Prozesse für dich erledigt. Was sind da 30 Dollar oder 30 Euro im Monat? Also das unterstützt. In unserer Testkanzlei, wo wir es gerade getestet haben im Sekretariat, sparen wir, Achtung, haltet euch fest, pro Tag etwa drei Stunden Arbeitszeit. Pro Tag pro Mitarbeiter. Und das ist genau die Stelle in der Kanzlei, wo alle Sterne und Kanäle zusammenlaufen im Sekretariat, die total überlastet sind. Und da haben wir jetzt in der Übungskanzlei ein Arbeitszeitmodell mit einer jungen Kollegin. Ich glaube, sie arbeitet jetzt noch 24 Stunden die Woche.

unterstützend, macht ihren Sport wieder, ist total happy und bildet mittlerweile nebenbei, im Nebenerwerb, andere Sekretärinnen, andere Kanzleien in diesen Abläufen aus und hat gar nichts mit unserem Business zu tun, die ist daraus entstanden. Und das finde ich halt ist mega, wenn jemand die Arbeitszeit so viel reduzieren kann in der Woche, weil die KI es zuverlässig macht. Und wenn es mal ausfällt, ist es auch kein Problem. Also das ist genau der Punkt. Viele haben ja Angst, wenn es mal nicht geht oder was ist mit den Daten und hin und her. Wir können viele dieser Prozesse mit Power Automate Desktop auch wirklich innerhalb der Umgebung lokal gestalten. Also es muss nicht in die Cloud, weil da gerade mit Datenschutz und so die Steuerberater sehr sensibel sind. Auch da lassen sich Teilprozesse offline machen und dann können wir mit weiteren Tools, die wir verwenden, zum Beispiel sagen, anonymisiere die Daten. Dann legt er eine Tabelle an und tauscht zum Beispiel Herrn Körting aus durch Herrn Müller. Und wenn die Daten zurückkommen, in die andere Richtung auch wieder. Das, was aus der KI kommt, wird von Müller wieder in Körting 1 zu 1 richtig übersetzt. Und solche Tools haben wir halt gerade in dem Bereich zum Anonymisieren gebraucht. Da hat vorher noch keiner gedacht. Ich glaube, da sind wir in der Lage sind, halt auch Dinge zu anonymisieren und dann wieder zurück zu regifrieren, dass wieder die richtigen Daten drinstehen. Und dann habe ich mit Zahlen und mit Daten und mit Namen überhaupt kein Problem, die auch an eine KI ins Netz zu schicken. Großartig. Rieseneinblicke. Philipp, der Chat explodiert gerade mit der Reflexion und Resonanz, wie das Anonymisierungstool heißt, was ihr da im Einsatz habt. Ihr habt ja auch Power Automate Desktop, was ja eine Microsoft-Anwendung ist, wo man Prozesse automatisieren kann und unterschiedliche Sub-Applikationen anstößt. Das Anonymisierungstool, kannst du das noch teilen? Genau, ich gucke mal. Vielleicht finde ich gleich noch einen Link dazu. Also das Tool selber heißt Phrase Express und ist eigentlich ein Autotext-Tool, was quasi Text ersetzen soll. Und wir nutzen es halt mit einer Datenbank hintendran und sagen, also es kann auch dann auf Datenbanken zugreifen. Die kann man dann eben allen Mitarbeitern zur Verfügung stellen, dass die die auch verwenden können. Und das Geile ist, das funktioniert in jeder Anwendung. Und die haben auch zum Beispiel eine OpenAI-Anbindung schon mit an Bord über die API. Geht sogar, ich glaube, mit der kostenlosen Version momentan, weil da die API ja jetzt freigegeben ist und kann dann wirklich auch Abfragen und Prompts bauen und kann ganze Formulare bauen. Also dazu könnten wir gerne selber nochmal ein Seminar anbieten. Das macht Tobi bei uns, wo ich sage, diese vier Angaben gebe ich ein und dann erstellt er mir die, kopiert die in den Prompt rein, schickt den ab, nimmt das Ergebnis zurück und haut mir das in Word gleich rein. Also das funktioniert auch außerhalb von Steuerkanzleien und funktioniert in jedem. Ich glaube mittlerweile, wir füllen fast jedes Online-Formular mit diesem Tool aus, weil da mein Name, meine Anschrift, Rechnungsadresse, alles schon drin ist. Und dann klicke ich es nur noch zusammen. Was muss in das Formular? Und das Ding ist ausgefüllt bei wiederkehrenden Tätigkeiten richtig super. Wenn du jetzt mal den Schwenk machst Richtung Solo-Selbstständige und Unternehmer als auch die Berater, die auch solche Prozesse zu analysieren haben. Ihr habt sicherlich einige Anwendungsfälle jetzt schon durchdrungen, die sich bei den unterschiedlichen Steuerberatern immer wieder finden und die ihr dann dort implementieren könnt. Du hast eingangs gesprochen von den 16 Prozessschritten und die mal aufzuhacken, wie ich sagen würde, um dann zu gucken, wo kann ich KI einsetzen und wo braucht es vielleicht noch den Menschen. Was würdest du für einen Tipp geben, wie sich die Zielgruppe, die sich jetzt hier befindet mit Solo-Selbstständigen und Unternehmern, wie die auf ihre Prozesse gucken können, um zu schauen, wo kann mich da KI mit Bordmitteln, die wir jetzt zur Verfügung haben. Das Co-Pilot haben wir halt noch die wenigsten, sondern wir dürfen ja noch mit Bordmitteln, Chatship-IT und anderen Tools hier arbeiten, ähnliche Effekte zu erzielen sind, beziehungsweise wie man so eine Prozessanalyse macht, um die Schwachstellen, die Unzulänglichkeiten zu identifizieren, wo eine KI maßgeblich helfen kann. Was würdest du ihnen raten? Ja, also ich glaube, da ist Chatship-IT schon die erste Maßnahme. Das zweite ist sucht euch einen Coach. Einer ist schon hier im Raum, der Thorsten zum Beispiel, der euch da mega unterstützen kann. Ist wirklich so. Du hast für mich da auch ganz viele Modelle aufgezeichnet, weil du eben, du kommst immer so von hinten rum und hast dann gleich vier Möglichkeiten im Kopf und dann muss man auswählen, welche von den vier passt für einen selber und auch da Eigenverantwortung, Training, Üben und Gewinnen erfordert Beginnen, ist gerade aktuell so einer meiner Lieblingszitate auch. Anfangen und auch Fehler machen, schnell Fehler machen. Erlaubt euch, schnell Fehler zu machen, Fehler zu finden. Prozesse entstehen beim Gehen bei uns immer. Also es ist auch so ein Credo, ich habe zwölf Jahre vorher etwa 120 Kanzleien auf die ISO-Zertifizierung vorbereitet, bin halt dadurch sehr, sehr gebrandet, was Prozesse und effektive Prozesse unterscheidet, weil nur aufzuschreiben, wie du vorhin gesagt hast, ist dann auch nur vielleicht ein ineffektiver Prozess und Effektivität auch so zu definieren. Effektivität heißt für euch, das Richtige zu tun. Also das ist wurscht, ob das 100 Prozent ist. Also wenn da 50 Prozent Zeitersparnis rauskommt oder 5 Prozent Zeitersparnis, alles ist ein Gewinn. Und dann langsam dem nähern, also gar nicht zu viel wollen, Schritt für Schritt analysieren, sich Hilfe holen, weil wir selber sind oft blind. Also das stelle ich auch fest. Wollte kurz noch von einem anderen Projekt erzählen. Wir haben mit einer Riesen-Immobilien-Fair-Projekt gerade, die haben gestern die Förderung bekommen durch den Wirtschaftsminister und Bundeskanzler durfte ich gestern Abend auch noch im Volkshaus lauschen, sind da ausgewählt worden, unterstützt mit Studenten von zwei Hochschulen. Und da geht es darum, die Exposés, also die haben über 300 Filialen, diese Immobilienfirma und die Exposés, wenn ich sage, okay, ich möchte jetzt die und die Immobilie und die hat jetzt irgendeiner von diesen Menschen fotografiert, sage ich mal, die da arbeiten, können wir mit KI aus fünf Fotos ein Video erstellen. Also da gibt es eine Anleitung, es gibt eine spezielle Kamera, die die dafür haben, die stellen die einmal auf, die da fünf Fotos macht oder fünf, sechs Fotos macht und mit einem KI-Tool markieren die nur gewisse Stellen. Wenn zum Beispiel da ein Kaminofen ist, markieren die eine Stelle und in dem Exposé brennt dann da der Ofen schön wie ein Video und haben gesagt, wie kriegt man da einfach mehr Emotionalität in diesen Immobilienhandel, rein in diese Anzeigen und mit einem simplen Tool, was jeder nutzen kann, Webflow, mit dem man auch Webseiten bauen kann, machen die einfach einen Skript, was man sich ganz einfach in HTML und KI umwandeln lassen kann und dann hat man lauter Animationen in statischen Seiten drin und wenn ich so ein Haus kaufen möchte und habe da so eine Emotion drin, ist die Kaufentscheidung halt so viel schneller und die Fotos machen die ja sowieso. Also der Zusatzaufwand ist nur, dieses KI-Tool über einen Prompt so zu installieren, dass es alle von diesen Mitarbeitern von dieser Immobilienfirma verwenden können und so in deren System, also die haben ein gehostetes System zu etablieren, dass es leicht geht einfach. Also dass sie sagen, nur hier fünf Fotos hochladen, speichern, fertig und dann macht der Rest, der Prozess, die KI und dann guckt nur ein Grafiker mal über die Fotos drüber, markiert einen Bereich, klickt auf senden und dann ist das voll integriert und ja, das ist genial. Wie das Tool heißt, das ging, wenn Philipp redet, das ist ein Feuerwerk an Inspiration, ein Chacato oder Chacato, wie heißt das in der Musik, hab vergessen, ist schon zu lange her. Nochmal Philipp, erst mal danke bezüglich, wie kommt man drauf auf die auf die möglichen Unzulänglichkeiten, die eigenen, wie bin ich in der Lage, mal einfach auch den, das Erlebnis beim Kunden durch KI zu steigern, da auch ein bisschen kreativ zu sein? Philipp, wie hast du die letzten 72 Stunden für dich eingeordnet? Sam Altman fliegt raus, Microsoft verkündet, der ist jetzt bei uns und leitet das Forschungsteam und nimmt andere Mitarbeiter mit. Dann haben 500 Leute irgendwie einen Brief geschrieben und gesagt, wenn ihr nicht euch auflöst im Verwaltungsrat bei OpenAI, dann kündigen wir auch und gehen auch rüber zu Microsoft. Also es war ja ein Riesenchaos. Heute Morgen kommt Sam Altman ist wieder zurück als CEO. Natürlich hat Microsoft wahrscheinlich ein maßgebliches Interesse, da auch eine gewisse, wie sagt man, so eine Losgelöstheit von dem eigenen Business zu initiieren mit OpenAI. Wie hast du das, wie hast du das eingeordnet? Das war ja für alle, die sich mit KI beschäftigen, eine Achterbahnfahrt in den letzten Tagen. Absolut. Und ich fand es auch schön, dass wir uns da so gut austauschen konnten. Ja, das muss fake sein, haben wir geschrieben. Das ist fake. Das ist ein Fake-Account. Microsoft kündigt an, der ist jetzt bei denen. Wieso soll das denn sein, haben wir gesagt. Also gut, ich glaube, dass der Schlagzug so gelaufen ist, dass die den gepackt haben, dann bei OpenAI aufgeräumt haben und ihn dann wieder zurückgesetzt haben. Ist so mein Wunschszenario, aber nur Spekulation natürlich, weil ja, also er ist halt schon derjenige, der, glaube ich, da polarisiert, der ähnlich wie Steve Jobs einen ganz eigenen Führungsstil hat, wobei viele Mitarbeiter damit halt aktuell noch nicht klarkommen. Also er fühlt sich sehr, sehr agil, sehr, sehr, ja, ich sage mal mit viel Eigenverantwortung und er gibt dann wenig Rückinfo, weil er sagt, wenn er sich zu sehr einmischt, dann wird es zu sehr sein Ding. Ja, also ich finde von seinem Führungsstil, ich habe viel mit Menschen zu tun gehabt, die mit ihm schon gesprochen haben und die gesagt haben, der ist da sehr, sehr eigen und er möchte auch, dass das entsteht aufgrund der Mitarbeiter und deren Werte. Und die haben sich vorher bei der Auswahl der Mitarbeiter sehr auch um die Werte gekümmert. Also die haben auch einen guten Coach noch mit hinten dran, der die Führung aufbaut, der die Skalierung schon gestartet hat, bevor eigentlich der Erfolg schon da war. Also da haben die schon Recruiting-Kampagnen gefahren mit Persönlichkeitsmodellen, wo die gezielt nach Werten und Fähigkeiten ausgewählt haben, was es bisher, glaube ich, auch so nicht gab. Natürlich haben sie da ihre eigene KI für verwendet. Und weil du sagst, vorhin, das Heide-GPT, das hat mir so gefallen. Wir verwenden zum Beispiel verlinkt in das Tool Crystal als Browser-Plugin, was uns die Menschen aufgrund von dem, wie sie schreiben und was sie schreiben, so kategorisiert, was die für ein Persönlichkeitstyp nach dem Diskmodell sind. Also auch da weiß ich schon, wenn ich das Profil aufrufe, ist es ein roter, ist es ein gelber, ist es ein grüner, ist es ein blauer? Das hat uns super geholfen bei der Auswahl von unseren Steuerberatern, die zu mir passen. Und jetzt kommt aber der Hahnenfuß. Jetzt erkennen wir im Erstgespräch, wer hat verlinkt in KI benutzt und wer hat es selber ausgefüllt? Wenn das der Persönlichkeitstyp nicht mit dem dann übereinstimmt, also der ausgerechnete Persönlichkeitstyp nicht mit dem übereinstimmt, den du dann wirklich vor dir hast. Und vielleicht ist ja der, den du vor dir hast, dann zukünftig auch mal bald ein KI-Avatar. Wir wissen es nicht. Genau, das wollte ich heute mal auch mal machen, so wie du das mit dem Video eingespielt hast. Aber ich habe hier in der Umgebung, wo ich gerade bin, eine restriktive Firewall, weil wir mittlerweile auch schon innerhalb von Zoom, ich meine, ihr kennt diese klassischen Tools mit den Augen, wo man sagt, ich gucke in Zoom nach unten, das Ding füllt es aus. Aber ich habe ein cooles Tool, wo ich immer Spaß mitmache, wo ich mich als Kind oder als Opa reinsetzen kann und das live. Und wenn dann einer erzählt, dann wachsen mir dann so die Haare, werden grau. Das hätte ich gerne mal kurz gezeigt oder als Kind so und sag so, ich schicke mal meinen Sohn rein, das ist jetzt nicht relevant für mich und solche Dinge einfach. Und das einfach Spaß wieder auch reinzubringen, weil Steuerberater haben, Rechtsanwälte auch, ja, die haben so ein Stresslevel und wie du weißt, ich mache ja auch dieses wunderschöne Steuerberater-Retreat, das ist nämlich meine andere Seite. Ich spare durch KI so viel Zeit, dass ich selber erkannt habe, ich habe so wenig Entspannung und helfe jetzt anderen in die Entspannung und habe da ein eigenes Event, immer mal drei, vier Mal im Jahr, zweieinhalb Tage, wo wir auch lernen abzuschalten, also wo wir auch per KI zum Beispiel unser Arbeitszeitmodell tracken lassen und dann sagen, okay, da bin ich immer sehr müde oder sehr träge und dann bucht er mir in der nächsten Woche, verschiebt er mir die Termine oder baut mir da Blocker ein, dass ich in dieser Zeit, wo ich müde bin, jetzt auch mal Mittagsschlaf machen kann. Und ich bin in der Branche vor zwei Wochen auf LinkedIn ausgelacht worden, weil einer einen Kommentar gemacht hat, dass es so stressig ist und ich geschrieben habe, ich mache seit einem halben Jahr etwa immer mal Mittagsschlaf an den Phasen, wo ich, wo ich total erschöpft bin. Und das macht die KI. Dann haben die gesagt, du und Mittagsschlaf. Du bist doch unser Duracell-Häschen, das 20 Stunden am Tag arbeitet. Sag ich ja, aber das kann ich mit der halben Stunde Mittagspause, kann ich auch 20 Stunden arbeiten. Wenn ich die nicht habe, kommt nach zehn Stunden nur noch Matsch hinten raus. Wie ist dein Ausblick? Was ist das? Ich habe in der im World Summit AI und auch in der Projektmanagement-Konferenz war natürlich überall auch KI das dominierende Thema. Und wenn du gefragt hast, was kommt und selbst die Gurus der Welt, da war der CTO von Nvidia da auf der Bühne, ja, beim World Summit AI und auch der CCO von von Amazon, die waren dort. Und dann hat man gefragt Mensch, wo geht das denn hin? Ja, und die, die, das Muster der Antwort war das. I wish I would have a crystal ball. Matthias Horx, Trendforscher, Zukunftsinstitut, Trendinstitut Deutschland. Der publiziert keine Studien mehr für die Zukunft, weil er sagt, ich kann es, also ich kann es nicht mehr vorhersehen. Das, was ich vor drei Jahren gesagt habe, was kommt, vergisst es alles, schmeißt die Studien weg und ich habe keine Ahnung, was kommt. Nimm mal jemanden, der an der Basis ist, der mit Menschen arbeitet zu diesem Thema, der einer derjenigen ist, der Co-Pilot schon durchdrungen hat, wie ihr gerade merkt, was wir erst irgendwann im März, April nächstes Jahr bekommen werden. Was siehst du für die Zukunft? Welchen Ausblick siehst du? Was passiert da alles das nächste Jahr oder vielleicht sogar weiter? Wie schätzt du das ein? Also ich schätze ein, dass es nicht greifbar ist. Also es löst mich da den Experten, sage ich mal an. Was ich als Positives erkenne, ist, dass wir endlich aufhören können, dieses schneller weiter höher zu fahren in den Unternehmen und dass wir sagen können, die Zeit, die der Mitarbeiter sich durch die Optimierung seines Prozesses einspart, gehört auch ihm. Da wird es aber im Arbeitszeitrecht und Arbeitszeiterfassung und anderen Dingen einfach viel mehr Möglichkeiten geben müssen. Kernthema bei uns in der Branche ist gerade auch Arbeitszeitreduzierung, Stressabbau, weil diesen Stress, den du dir machst, um so ein komplexes System, die KI einzusetzen, ist so hoch, dass du eigentlich, also merke ich ja selber nach vier Stunden, wenn ich on Power arbeite mit dem Team, ich war gestern mit dem Entwicklerteam auch unterwegs gestern Vormittag in Zwickau, da haben wir zu acht komplett neue Software skizziert in einem halben Tag. Und die KI hat im Hintergrund das Datenbankmodell aus der Sprachaufzeichnung schon mal vorbelegt und vorbereitet, Abhängigkeiten gebaut und im Prinzip die virtuelle Maschine so vorkonfiguriert nach unseren Bedürfnissen. Da hätten wir vorher drei Tage für gebraucht. Aber wir waren nach vier Stunden so platt. Bin ich froh, dass ich aktuell einen Fahrer habe und nicht selber fahren muss, weil ich noch zwei andere Termine hatte. Auch das ist ein Tipp von dir, TJ, setz dich hinten rein und arbeite doch und nutze die Zeit, weil dafür ist deine Zeit viel zu teuer, dass du da selber fährst. Also auch das hätte ich vorher vor TJ nie, wäre ich auf die Idee gekommen, dass ich mich fahren lasse. Mittlerweile total gerne. Wir haben eine Kanzlei Camper auch, was jeder Mitarbeiter auch nutzen kann, wenn er auf Seminar geht, dass auch da in der Mittagspause schlafen kann. Und ich glaube, diese Themen sind wichtig, dass wir sagen, wir brauchen Zeiten, höhere Zeiten, längere Zeiten zum Entspannen. Und die KI wird sich rasant weiterentwickeln. Das kann, glaube ich, noch keiner greifen, wie schnell das gehen wird. Aber ich glaube, wir sollen gerade diesen Vorteil, den wir haben, Mensch zu sein, nutzen. Das ist mir total wichtig, dass ich sage, ich bin Mensch. Ich brauche die Zeit. Wir brauchen die Natur. Wir sind auf diesen Planeten, um zu atmen, um zu genießen, um zu fühlen. Und das kann die KI noch nicht und nutzt diese Zeit. Das ist ein großartiger Impuls. Das ist das, was die Menschen in der KI Masterclass bei uns, unser Drei-Monats-Programm, um die Leute da in Richtung der KI ranzuführen, ihre Prozesse zu automatisieren, krasse Ergebnisse zu erreichen und eben auch diesen Zeitgewinn zu ermöglichen, was sie uns reflektieren. Ich habe zwar jetzt ganz viel mehr Zeit durch die KI, die füllt sich aber mit der ganzen Kreativität, den Ideen und das, was ich dadurch umsetzen kann. Sprich, ich nehme mir nicht mehr Freiraum, den ich eigentlich mir nehmen könnte, weil ich mit so vielen Ideen jetzt in der Lage bin, Neues umzusetzen und mich weiterzuentwickeln. Und ich glaube, den Impuls, den du hier reingibst, Philipp, mal innezuhalten, zu sagen, jetzt habe ich die KI, um mir Freiraum zu nutzen, dann nutze ihn doch endlich mal. Ich war am Freitag auf einem Handwerker-Workshop, da waren zwölf Handwerker, die Sanitär- und Heizungsbetriebe haben, und wir sind durch den Wald gelaufen, zwei Stunden. Vorher habe ich sie gefragt, was ist eure größte Herausforderung? Ja, ich bin im Hamsterrad, ich suche Freiraum, ich brauche mal Zeit zu denken, bla, bla, bla. Dann gehen wir durch den Wald. Die Aufgabe war, halt 15 Minuten mal die Klappe, beziehungsweise andere Fragestellungen. Denk mal über folgende Frage nach. Was glaubst du, was passiert ist, Philipp? Die sind in die alten Muster zurückgefallen, haben sich über Gott und die Welt beziehungsweise über ihren Betrieb unterhalten, anstatt die Zeit, die man ihnen schenkt, nämlich die zwei Stunden Waldwanderung, für sich wirksam zu nutzen. Und das ist, glaube ich, die wichtigste Botschaft, wenn ihr KI einsetzt, ihr werdet einen Zeitgewinn haben. Es ist nicht etwas, was on top kommt, wenn ihr euch damit auseinandersetzt, sondern ihr werdet sehr schnell merken, dass entsprechende Effekte bei euch sich einstellen. Und diese Effekte sind unter anderem, ihr kriegt die Dinger schneller hin, wenn ihr vorher einen LinkedIn-Beitrag zwei Stunden gebraucht habt, weil ihr euch einen abgebrochen habt beim Schreiben, ist das jetzt in fünf bis zehn Minuten gemacht und ihr bekommt deutlich mehr Reaktionen und deutlich mehr Kommentare. Und jetzt sind da eine Stunde, 115 Minuten auf einmal mehr Zeit frei. Schreibt nicht noch zehn weitere LinkedIn-Beiträge oder fangt an, ein Buch zu schreiben oder sonst irgendwas, sondern vielleicht denkt ihr mal über euch und über das Leben nach. Das heißt, nutzt den Freiraum wirklich. Also das ist bei uns halt auch in den Schulungen wichtig, dass wir, wir fangen immer an mit dem Digi-Team und mit der Kanzlei Leitung, dass dieses Bewusstsein geschaffen wird für die Leitung, dass es eben nicht höher, schneller, weiter das Ziel ist bei uns. Und wenn wir merken im Prozess, dass eine Führungskraft da mehr Druck aufbaut, dann nehmen wir uns die auch einzeln zur Brust. Daher habe ich auch eine Coaching-Ausbildung, wo ich sage, das macht mehr kaputt, als das es dann bringt. Und das sehe ich halt auch von den Firmen, die KI entwickeln, so als Prämisse, ja, auch anderen zu helfen, dass dieser Ansatz auch gelebt wird. Und ja, deswegen arbeite ich selber persönlich trotzdem in manchen Wochen auch mal 80 Stunden, 90 Stunden, 100 Stunden. Aber dann bin ich auch mal wirklich drei Wochen lang mit dem Kanzleikämpfer unterwegs. Und da habe ich zum Beispiel auch so eine, ja, du weißt, du kennst meine Bindungsfähigkeit und meine Netzwerkfähigkeit. Wahnsinn. Besucht dann einfach auch mal mit dem Wohnmobil-Kunden, steht drei Tage einfach nur dort, nutzt die Infrastruktur dort, um mit meinen Kindern einfach Deutschland kennenzulernen oder auch mal nach Barcelona zu fahren. Ich war im Tibet-Haus in Barcelona, da war ich drei Tage zum Arbeiten gestanden. Da waren Mitarbeiter da, die mit dem Dalai Lama zusammenarbeiten, habe da einen tollen Austausch auf einer geistig anderen Ebene auch gehabt, was mich halt selber erfüllt, wo ich sage, ich habe auf der einen Seite die Technik, auf der anderen Seite aber auch diese Mischung aus Spiritualität und ja, einfach diesem Netzwerk, Menschen begegnen. Und das darf einfach nicht zu kurz kommen. Und ich glaube, das muss man wirklich schulen. Also ich glaube, auch da ist Bedarf, auch an alle möglichen Coaches zu sagen, nutz hier die KI, aber achte auch auf dich, also dass da auch die Achtsamkeit da bleibt, weil die Gefahr der Sucht bei KI, ich weiß nicht, wie es dir geht, Tietsche, ich glaube, ich war von September bis November wie in einem Dauerrausch. Was noch ging und jede Woche, jeden Sonntag Nacht um drei Uhr habe ich gewartet aufs nächste Update. Was kam da? Was kam da? Und dann irgendwann zu erkennen, nein, das ist zu extrem. Das braucht es nicht. Was mich als Solo-Selbstständig interessiert, hast du einen guten Tipp für eine KI, die mir hilft, genau das, was du erzählt hast aus meinen E-Mails, die Rechnung aus Amazon, aus meinen Shoppings, die Rechnung in ein. Also ich arbeite jetzt mit LexOffice, das geht doch sicher besser. Was heißt das? Ist das gut oder ist das schlecht? Das ist super. LexOffice hat eine total geile

mit einem Tool, das GetMyInvoices heißt. Das kannst du dir einfach anschauen und dann schreib mich gerne mal an. Also der Buchhalter, den auch TJ kennt mit mir zusammen, der kann dich das sechs Monate lang auch kostenlos testen lassen. Der kann dich darauf schulen, implementiert es mit dir. Ich sage mal zwei Stunden Aufwand und der sucht dir die Sachen raus. Gerne. Ich habe dich schon angeschrieben, überlegt. Super. Relativ früh. Vielen Dank für die tollen Inspirationen und auch danke für die Frage, Heide. Das schließe ich mich an. Da hätte ich auch Bock drauf. Ja, alles das, was vereinfacht. Ich fände es nochmal spannend, Philipp, aus deiner Sicht und ich habe dich auch auf LinkedIn angeschrieben. Ich glaube, dein Postfach explodiert. Was ist denn so, vielleicht weil so viele Berater, Coaches, Selbstständige, Solopreneure, was ist denn so die Kernkompetenz beziehungsweise die Idee für Geschäftsfelder? Die Coaches sollen auf die Wellness achten. Was glaubst du, dieser disruptive Aspekt, was brauchen die Unternehmen, die auf KI umstellen, von uns als Angebot oder was brauchen wir dafür als Kernkompetenz? Also ich glaube, die größte Kernkompetenz, die du brauchst, ist einfach Empathie. Rauszufinden durch eine Coaching-Ausbildung, sage ich mal. Wie ist denn das Belastungsszenario? Was hält denn der Mitarbeiter aus? Also es gibt ja Mitarbeitende, die haben ein hohes Stresslevel permanent und es gibt welche, die halten den hohen Stress gar nicht aus. Und da Führungskräfte zu schulen. Da gibt es zum Beispiel, kann ich dir als Coaching-Ausbildung empfehlen, den Thomas Pütter mit der Denk neu, der wirklich so ein Zwölf-Wochen-Programm auch hat, wie du als Führungskraft auf solche Dinge eingehst. Gar nicht nur speziell auf KI und ansonsten mit Thorsten und Birgit wirklich mal ein Mentee-Programm machen und da kommst du genauso rein, weil die sagen dir genau, was ist denn das Bedürfnis des Kunden? Was ist denn das Bedürfnis der Mitarbeitenden? Und wie lerne ich das zu erkennen? Mit Fragetechnik wirklich zu gucken. Ja und auch mit wem sprichst du? Also sprichst du immer nur mit dem Chef dieser Firma oder erlaubst du dir wirklich mal den Besuch und spürst mal rein? Also ich kann dir ein Beispiel von der Anwaltskanzlei geben. Da bin ich reingekommen und haben gesagt, wir haben ein super Team. Ich wusste nach zwei Minuten, dass die kein super Team sind. Die haben zwar fachlich ganz viel Ahnung, aber die haben als Menschen nicht, also die Führungskraft hat es nicht geschafft, diese Menschen zu verzahnen, dass da Synergien sich bilden, sondern die haben gegeneinander um die Wette Umsatz gemacht. Waren alle total kurz vorm Ausbrennen. Hatten zwei Krebsfälle schon, Mitarbeiter mit 35 und mit 39, die an Krebs gestorben sind leider. Was aufgrund auch von diesem Stress, dieser Energie und diesem Gegeneinander sicherlich viel Ursache mit drin hat. Und hinschauen. Also die Kompetenz. Meine Gedenknummer in die andere Richtung, dieses Organisationsentwicklung. Also Change Management hieß das früher mal. Also dieses Thema auch. Meiner Ansicht nach ist das ein großer Bedarf, der sich abzeichnet, der aber noch nicht bewusst ist bei den Unternehmen. Dieses disruptive Unternehmen begleiten bei dem großen Wandel, der da ansteht. Ja, wir lernen ja oft durch Schmerz und ich glaube, viele sind noch nicht an dem Schmerz. Proaktiv habe ich es oft versucht. Also gerade im Dativ-Umfeld gibt es ganz tolle Events. Es gibt ein Dativ-Digi-Camp, was kostenlos ist. Auch für Unternehmer kann man teilnehmen, ist dreimal im Jahr. Es gibt von Dativ das Co-Creation-Camp, wo man sich bewerben kann, wo genau über diese Themen auch gesprochen wird, wo ganz viele Coaches zusammenkommen und wo man diese Kompetenzen gemeinsam entwickelt. Wir selber machen Bar-Circles, also Bar-Camps für Unternehmer, wo wir von verschiedenen unserer Kunden sagen, such dir mal Kunden raus, wo es irgendwie nicht läuft. Ich selber habe das Steuerberater-Retreat, wo ich auch Coaches mit dabei habe, mittlerweile auch als Unternehmer-Retreat, wo man in zweieinhalb Tagen wirklich auch miteinander spricht und übt und trainiert. Und der Rest, das begegnet dir. Also ich habe auch manchmal Kanzleien, die betrete ich, da weiß ich am Anfang noch gar nicht, welches Produkt die eigentlich wollen. Aber aufgrund der Erfahrung und dem, wie die erzählen, wenn einer so da ist, sagt, ja wir machen super KI, sind voll fit, macht voll Spaß, das nimmst du ihm halt nicht ab. Also da ist glaube ich wirklich Empathie, Beobachten, Körpersprache, Emotions-Coaching, M-Trace ist da zum Beispiel auch so ein Weg, wo man das lernt, Gesichtsresonanzen auch zu spüren, zu deuten, aber auch zu lernen, wo blendet mich jemand. Also wenn der zu sehr übertrieben ist, das habe ich oft. Menschen brauchen drei, vier Tage, wenn die mit mir arbeiten, dass die sich an mein Sprechtempo gewöhnen, an meine dauernd positive Art, aufs Leben zu gucken, damit die damit klarkommen. Weil das am Anfang so fakey und übertrieben wirkt. Aber ich bin halt so. Und ich war schon in der Grundschule. Also in meinem Jahresbericht von der 10. Klasse Realschule steht drin, morgens um 7 Uhr begeistert wie ein japanischer Geschäftsmann stürmt er die Klasse und weckt alle auf. Das hat mir zu meinem 40. Geburtstag mein ehemaliger Banknachbar geschickt und war mir gar nicht so bewusst. Und dann, das ist für mich auch so dieses, das hatte ich mit 15 schon. Ja, so bin ich. Und ich liebe das auch so zu leben. Und TJ kann es euch sicherlich bestätigen. Ich war auch im Basecamp schon ein paar Mal. Das geht bei mir von morgens bis abends so. Und ja, ich habe auch Kunden, die strengt das an. Ja, die buchen mich und sagen, arbeiten Sie mit meinem Team, aber bitte nicht mit mir. Das ist auch okay. Habe ich auch lange daran arbeiten dürfen, dass das so ist. Aber es bleiben immer noch 4.000, 5.000 Menschen übrig, mit denen ich total gerne arbeite und die das schätzen und genießen. Und da findet euren Weg. Großartige Antwort und das auch in einer Ruhe und in einer Besonnenheit. Philipp, in einer doch reflektiert nachdenklichen Energie jetzt durch deine Frage. Ja, herzlichen Dank erstmal. Also das war halt wieder mind-blowing hier schon mal vorweg. Wie geht es dir allen anderen? Und ich hoffe, auf den Podcast kommt. Ich habe die Frage schon reingestellt. Ich bin selber ja Wirtschaftsrechtsprofessor, also Jura-Professor. Nebenbei arbeite ich noch an der Kanzlei, bin auch noch Ernährungsberater und Fitnesstrainer. Also ich habe auch dieses Gehen, wo ich einfach nicht rauskomme. Und was mich aber am meisten umtreibt, ist eigentlich die Unglücklichen Juristen und die Rechtsanwälte, die wirklich leiden. Ich habe Freunde, sehr viele, und das ist wirklich katastrophal, die zu sehen. Und ich sehe über KI jetzt die Möglichkeit, das abzustellen oder besser zu machen. Meine Frage an dich, was ist der erste Schritt? Wie kann ich den Anwaltskanzleien helfen, die KI zu nutzen? Ich komme da mal hin und sie sagen, Datenschutz geht nicht und wir haben unsere Prozesse. Und ach, das geht gar nicht. Es geht nicht. Was ist dein Empfinden? Was soll ich machen? Der erste Schritt ist, mach eine 100% geile Zielgruppenanalyse bei TJ und wertet mal. Also es gibt ja Tools, wie zum Beispiel bei der RATF Smart Experts, wo es für Steuerberater gibt. Vielleicht gibt es sowas für Anwälte, so eine Suchmaschine. Und dann findet Kriterien heraus, was diese veränderungswilligen Anwälte ausmacht. Und dann schreibt nur noch die an und ruft die an. Da hast du einfach ganz viele Falsche erwischt. Und es gibt so so viele, wo der Hook einfach am Anfang ein anderer ist. Und wenn du, sage ich mal, mit zehn tollen Anwälten gearbeitet hast und die Erfahrung hast, weißt du auch genau, wo die Trigger sind. Und dann kannst du die anderen ansprechen, die dich momentan noch ablehnen. Okay, die häufigste Frage von heute ist ja, wie heißt das Tool nochmal? Tun heißt das Tool, T-U-N. Oder TJ heißt das andere Tool. Also kann ich nur empfehlen, war für mich mindblowing. Ich habe vorher 20 Jahre in der Branche gearbeitet und habe halt auch da, ich habe gesagt, ja gut, der will nicht, der kann nicht oder der kann mit mir nicht. Und was du als Berater halt auch ganz schnell lernen musst, ist, in der Dokumentation die Aufgaben halt dann auch auf den Kunden zu bringen zum Beispiel. Das hat es bei mir zum Beispiel verändert, weil sonst hat der immer gedacht, ich buche den und der macht das für mich. Aber in der Beratung bin ich der, der sucht ihm die Lösung und er macht selber oder seine Mitarbeiter entwickeln das. Und auch da, dass du nicht zu sehr dich in den Vordergrund stellst beim Ansprechen, sondern ihn und sein Team. Ich mache das, um ihr Team zu entlasten. Dafür bin ich da. Und dann hat er schnell Zeit, weil er weiß, er selber ist ein Teil dessen, der Stress ist, aber er ist der Unternehmer. Aber wenn du ihm beibringen kannst und sagen kannst, die KI entlastet deine Mitarbeitenden, ist der Trigger und dieser Multiplikator-Effekt viel, viel höher. Und da hört er eher zu. Also ist bei Kanzleien so mein Ding. Ich habe am Anfang auch mit großen Kanzleien Schwierigkeiten gehabt. Mittlerweile empfehlen uns kleine und mittelständische Kanzleien, die haben auch Kontakt zu Studienkollegen, die in größeren Kanzleien arbeiten. Und jetzt fragen auch die Großen an. Aber am Anfang von der Entwicklung her hätte ich die gar nicht betreuen können, weil ich gar nicht gewusst habe, was die für Probleme haben. Die haben ein bisschen andere Probleme als die Kleineren. Und wo finde ich die Anwälte? Wie kriege ich die? Google. Ich kenne die Kriterien leider nicht. Aber wie gesagt, versuchst mit Torsten zu arbeiten. Ich glaube, da hat Torsten mehr Erfahrung als ich in dem Bereich. Auswahl von Zielgruppen, Positionierung, wie du dich laut machen kannst. Wie auf deiner Webseite du das so kommunizierst, dass die auch auf dich zukommen. Wie du eine Werbekampagne vielleicht gestalten kannst, dass du die Richtigen erreichst, die nach diesen Themen suchen. Wo halten die sich auf? Was für Sportarten machen die? Gerade wenn du Ernährungsberatung sagst, dann such welche, die gerne kochen. Und rauszufinden, da gibt es Filter im Internet oder auch im Meta-Univers rauszufinden, Menschen, die sich für Ernährung begeistern, an einer Uni Jura studiert haben. Kriegst du über den Titel sicherlich raus. Und dann hab mal 100 Treffer und dann geh mit der 101 Strategie, die Torsten hat, oder der 111 Strategie da ran. Sammle Erfahrungen und dann werte die Ergebnisse aus. Und dann wirst du ganz fein das hinbekommen und die Richtigen finden und wissen, worauf du in LinkedIn achtest, was du suchst in LinkedIn und so weiter. Also das ist, glaube ich, eher wirklich gar nicht das Tool entscheidend, sondern wie denkst du, wie veränderst du dein Denken und dass du die Richtigen anziehst. Philipp, erstmal riesen Applaus an dich. Philipp, lieben Dank, komm gut durch die Woche und danke für deine Inspiration und wir sehen uns sicherlich nächste Woche wieder. Philipp, bis dahin. Danke.