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Folge 238: Eindrücke vom PMI Global Summit - Im Gespräch mit Andreas Berning
#238 10.11.2023 · 26:39 min

Eindrücke vom PMI Global Summit - Im Gespräch mit Andreas Berning

In dieser Folge spreche ich gemeinsam mit Andreas Berning, welcher unter anderem Präsident vom PMI Germany Chapter ist, über unsere Eindrücke vom diesjährigen PMI Global Summit in Atlanta. Du erfährst, welche Themen im V

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In dieser Folge spreche ich gemeinsam mit Andreas Berning, welcher unter anderem Präsident vom PMI Germany Chapter ist, über unsere Eindrücke vom diesjährigen PMI Global Summit in Atlanta. Du erfährst, welche Themen im Vordergrund standen und wie wir die Entwicklung wahrgenommen haben.

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Das Transkript zum Nachlesen

KI wird sich ja maßgeblich in solche Kontexte reindrehen. Du hast es auch schön beschrieben, wie es omnipräsent war auf dieser Vier-Tages-Veranstaltung. Wir waren beide zusammen in Atlanta vor zwei Wochen. Atlanta, Georgia, USA, Neun-Stunden-Flug. Und den nimmt man nicht einfach mal so auf sich, sondern wer gerufen hat, war das Projektmanagement-Institut, die größte Projektmanagement-Organisation der Welt. Und dort mit der größten Projektmanagement-Konferenz der Welt, nämlich der PMI Global Congress. Du warst dort als Vertreter des Deutschland-Chapters. Zum Deutschland-Zap-Chapter gehören 10.000 Mitglieder, die sich darunter versammeln. Nicht ganz. Nicht ganz? 5.000, 6.000? Nee, nee, 3.500. 3.500, sorry. Aber in Deutschland gibt es wie viele Projektmanager insgesamt über alle Disziplinen? PRINZ II, GPM, IPMA, PMI, was willst du sagen? 30.000, 40.000? 30.000, 40.000, die zertifiziert sind, die sich in diesen Organisationen einordnen. Oder auch in diesen Projektmanagement-Disziplinen. Und der größte Kongress weltweit findet zweimal im Jahr statt. Einmal im amerikanischen Raum und einmal im asiatischen, kann man sagen. Ja, es wird ein bisschen anders gemacht. Jedes Jahr findet dieser zentrale Kongress, der Global Summit, in den USA statt. Das zirkuliert jetzt. Das war letztes Jahr in Las Vegas, dieses Jahr in Atlanta, nächstes Jahr, kann man sich schon merken, in Los Angeles. Und was man gemacht hat, um der Globalisierung Rechnung zu tragen, dass man eine Series aufgesetzt hat. Das heißt, im kleineren Maßstab wird es eine Global Summit Series in jeder größeren PMI-Region geben. Das heißt, jetzt Anfang Dezember in vier Wochen findet das das erste Mal in Asien statt, in Singapur. Die nächsten, die dran sind, sind wir tatsächlich in Europa. Und zwar, kann man sich merken, am 10.11. April in Berlin. Das ist auch cool. Also 10.11. in Berlin. Wer sich mit diesen Themen Projektmanagement ein Stück weit näher auseinandersetzen möchte, und darauf will ich gar nicht raus, deswegen meinte ich es so. Nee, kann ich gleich. Sondern, auch das dürfen wir sagen, auch das darf hier passieren. Nur, es war die größte Veranstaltung. Wir hatten ein paar tausend Teilnehmer dort. Und da erwartet man natürlich im Bereich des Projektmanagement, dass KI dort auch eine Rolle spielt. Wie war dein Eindruck bezüglich KI? Wie hat sich das dort repräsentiert? Was war das Gefühl, was du so wahrgenommen hast? Wie präsent war die künstliche Intelligenz dort? Wie hat das die gesamte Konferenz, die übrigens, ich glaube, vier Tage ging, wie hat die das dominiert? Oder war es eher ein Randthema, Andreas? Also, es war absolut dominant. Ich hätte auch ehrlicherweise nichts anderes erwartet. Also für mich, du sagtest ja, es gab Eifer im Moment letztes Jahr. Ich bin fast geneigt zu sagen, und das ist jetzt vielleicht ein bisschen dem starken Kaffee geschuldet, den ich hier gerade gereicht bekommen habe. Wir sind in einer neuen Zeitrechnung. Wir schreiben das Jahr 1 nach Chat-GPT, nach generativer AI. Und ich habe es auch im Chat schon gesehen, einige noch entspannt interessiert. Ich würde sagen, wer zu entspannt ist, der muss sich wirklich damit auseinandersetzen, dass das eine ganz große Bedrohung sein könnte. Ich sehe es eher so, das Ding positiv zu sehen, dass auch genau der Spirit den PMI gebracht hat. Das ist eine Opportunity. Und der Verband sagt ganz klar, wir sind für euch da. Wir stellen was auf die Beine. Ich kann auch gleich mal einen Link da geben. Es gibt eine wachsende Unterseite bei PMI, die zugänglich ist für jeden, der sich in diesem Kontext informieren möchte. PMI wird Tools bereitstellen. Fort Leadership Papers sind draus, die sich natürlich nicht um einfach nur das Geschäft von AI, also was kann ich damit geschäftlich erzielen, befassen, sondern eben auch mit ethischen Aspekten. Das ist ganz wichtig. Und vor dem Hintergrund muss ich sagen, ich war nicht überrascht, dass das allseits bestimmende Thema war. Es gab sehr viele Talks dazu. Einer war ja von Thorsten. Ich glaube, das war am Tag drei. Eröffnungssession um neun Uhr. Und die Bude war mit 320 Leuten voll. Also picke, packe voll. Die haben die Türen zugemacht. Thorsten, du hast eine Session gemacht, circa eine Stunde. Und danach war eine lange Schlange von Leuten, die persönliche Fragen an Thorsten hatten. Ich glaube, da waren so 25, 30 Leute. Und wir haben ungefähr eine halbe, dreiviertel Stunde noch gestanden. Das war quasi die Nachsitzung. Die Hälfte wollten Selfies machen. Das muss so ein Ami-Ding sein. Das Thema ist extrem heiß. Und PMI macht nicht nur für Mitglieder, natürlich auch für Mitglieder, aber auch für die gesamte PM-Community ganz viel. Die sind dabei, ein eigenes Tool zu entwickeln. Das nennt sich Infinity. Wo man genau aus diesem Thema rauskommt. Ich will was über Projektmenschen wissen. Da frage ich ChatGPT und kriege dann diese lukewarm Answers. Klar kann ChatGPT eine Work-Background-Structure machen. Ja, die ist okay, die Work-Background-Structure. Hilft sie mir tatsächlich in meinem Projekt? Nein. Und da will PMI rein, dass sie ihren eigenen Wissenschatz quasi in diese neue AI-App einbringt, um dann natürlich auch Leuten aus dem Verband viel bessere Möglichkeiten zu geben. Wie gesagt, das Thema ist heiß. Was definitiv ein zweites großes Thema war, ist natürlich, was bedeutet das für Projektmanagement an sich? Also brauche ich den PM nachher gar nicht mehr? Und da ist die ganz klare Positionierung, das ist natürlich nicht richtig. Die Aufgabengebiete werden sich verschieben. Und da ist der zweite große Trend, der jetzt natürlich nicht viel mit AR zu tun hat, aber komplementär dazu ist. Das, was früher vielleicht als Soft-Skills bezeichnet wurden, Empathie, zwischenmenschliche Kommunikation, wird noch viel, viel bedeutsamer, weil das letztendlich das Gebiet ist, wo ein Mensch tatsächlich noch einen Mehrwert erzielen kann. Und das war auch ein zweiter großer Aspekt auf der Tagung, dass man ganz klar sieht, die AI überschattet, verdrängt nicht alles, sondern es gibt einen ganz klaren Bereich, wo der Mensch immer noch gefordert ist. Und das wird auf absehbare Zeit, glaube ich, auch so bleiben. Ja, ist schön, was du sagst, Andreas. Danke erstmal für das Teilen deiner Eindrücke. Einer meiner Kernbotschaften in meinem Talk dort, da ging es ja darum, der Einfluss der KI auf das Projektmanagement, war ja genau diese Frage, was passiert jetzt mit der Rolle des Projektmanagers? Was passiert, und das kann man weiterführen für alle, die hier dabei sind, was passiert mit Rollen von Coaches, von Beratern, von Begleitern? Und ich darf sagen, gerade im Projektmanagementfeld, wir, also die Projektmanager, müssen den Laden zusammenhalten. Das ist das, was wir vor 20, 25 Jahren schon hatten mit der Globalisierung. Da saßen zum einen erstmal dann irgendwelche indischen Kollegen, so in den Nachbarzimmern, kulturell völlig anders unterwegs, sprachlich anders unterwegs. Und dann hast du da die deutschen Kollegen, die schon seit der Schulzeit kein englisches Wort mehr gesprochen haben. Und du als Projektmanager bist auf einmal Vermittler zwischen den Welten. Du bist Übersetzer zwischen den Welten. Und das hat sich natürlich dann auch deutlich dramatisiert, weil wir jetzt, ich meine, wir sehen jetzt, wo die Menschen sich jetzt hier für das KI-Café überall einwählen, von Italien, Zypern bis nach Norddeutschland. Und dieser gesamte kulturelle Aspekt sich ja maßgeblich verschärft hatte in den letzten Jahrzehnten durch die Globalisierung. Das ist jetzt hier eine ganz andere Schraube, weil wir die Diversität des Wissens, welches in den Köpfen ist, zum Thema KI, durch die schnelle Entwicklung der KI, wie die Ahnungslosen in unseren Projektteams haben, die davon noch nichts gehört haben oder die es ablehnen, die im Schock sind und sagen, da will ich nicht, bis hin zu denen, die es schon voll integriert und transformativ nutzen, und alle so zusammenzubringen. Diese ganze Gemengelage. Dann wird KI genutzt, für Texte zu erstellen, bis hin dazu, dass es Teil des Ergebnisses ist, was ein Projekt hervorbringt. Und dazu genutzt wird, dieses Ergebnis zu kreieren. Das heißt, KI wird sich ja maßgeblich in solche Kontexte reindrehen. Du hast es auch schön beschrieben, wie es omnipräsent war auf dieser Viertagesveranstaltung. Und da braucht es Menschen, wie ihr hier sitzt, die braucht es, mit dem entsprechenden Verständnis das alles einordnen zu gönnen und den Menschen Orientierung zu geben, die vielleicht noch nicht so weit sind, wie ihr es alle seid. Ich habe mal, Andreas, du hast ja, glaube ich, auch was mal da geschrieben auf LinkedIn. Ich teile mal kurz meinen Bildschirm. Und ich habe hier so einen Artikel auf LinkedIn geschrieben. Ich kann das auch gleich mal teilen oder mein LinkedIn-Profil. Das mache ich gleich in den Chat. Dann könnt ihr das auch gerne nochmal lesen oder euch auch mit mir oder anderen, ihr könnt das gerne auch hier machen, vernetzen. Also, Andreas, wenn du mal dein LinkedIn-Profil teilen möchtest, hier im Chat, dann möchte ich in den Austausch gehen. Das wäre super. Ich habe hier so ein paar Learnings mit reingeschrieben. Ein prägnanter Satz, den einer der Speaker gesagt hat, also wenn wir sagen, wir sehen die Spitze des Eisbergs, der hat gesagt, wir sind an der Spitze der Spitze der Spitze des Eisbergs. Also das, was wir gerade wahrnehmen im Kontext der KI. Und ich hasse diese Sätze, weil die immer nur, die machen so einen Raum, auf den man nicht versteht. Aber in dem Fall muss dieser Satz sein, wir sind, hast du gesagt, am Tag 1 der KI. It's still day one. Und dieses, wir machen, also wir Normalsterbliche, dazu zähle ich mich wie viele andere hier im Raum, wir machen uns gar keine Vorstellungen, was da alles noch auf uns zukommt. Mittlerweile ist die Entwicklungsdynamik so stark, dass wir morgens aufwachen und die Nachrichten, also im KI-Kontext lesen und denken, das hat sich da wieder für die Welt verändert. Gerade jetzt am 6. November hat OpenAI, die Entwickler sind oder die Firma hinter ChatGPT, Microsoft hat in OpenAI 10 Milliarden Euro investiert. Da ist wirkend die 500 Millionen, die AlepAlpha bekommen hat, ein deutsches Startup in diesem Bereich, was gestern eine Finanzierungsrunde abgeschlossen hat, von der Schwarzgruppe unterstützt, Lidl ist dort investiert und andere von 500 Millionen Euro. Das wirkt wie ein Fliegenschiss. So habe ich das, glaube ich, auch in den Newsletter geschrieben. Das wirkt wie Fliegenschiss gegenüber die Investitionssummen, die in amerikanische Unternehmen reinfließen. Und die haben ein Announcement gemacht, wo man jetzt am Montag, wo man sich denkt, Alter, das wird alles verändern. Das wird wieder alles verändern. Das ist fast der November vom letzten Jahr, der gestern stattgefunden hat, ein Jahr später, was da angekündigt wurde. Und wir jetzt schon, also heute hier, wenn wir nachher mit Hydron vielleicht den Anwendungsfall durchgehen, sind diese Funktionen jetzt live, die gestern vorgestellt wurden, die sind jetzt beim Endnutzer, jetzt bei den 100 Millionen Menschen, die tagtäglich ChatGPT nutzen. Das muss man sich mal überlegen. Das ist vor einem Jahr vorgestellt worden. Die haben knapp eine Milliarde registrierte User und 100 Millionen, die jeden Tag dieses System bedienen. Also wir sind da ganz am Anfang. Ich denke immer noch, wir sind in einer Blase. Es gibt unfassbar viele Menschen, auch in diesem Raum, du hast gesagt, es waren 320 da, die Türen waren zu, keiner ist gegangen, auch in der Stunde, keinem war es irgendwie langweilig, war ungefähr ein Drittel, ich habe ja eine Abfrage gemacht, ein Drittel, die ChatGPT noch nicht einmal genutzt haben. Ja, und das ist für mich, also ChatGPT ist für mich das, wo wir mal mit KI in Berührung kommen können, als Normalsterbliche, ist für mich ein Signal, viele sind noch gar nicht da, wo ihr 40, wie viel sind wir jetzt hier gerade, knapp über 40 in dem Raum, wo ihr seid, weil wir wissen mindestens schon mal, ich zähle mich dazu, wie man KI schreibt oder wie man künstliche Intelligenz schreibt und wir haben es alle schon mal ausprobiert, ein Drittel des Raumes hat nach einem Jahr noch nicht ChatGPT benutzt. Und wir sind alle noch in irgendeiner kleinen Blase. Ich habe auch geschrieben, es ist angekommen, die KI, also jetzt im Bereich Projektmanagement, das gilt auch für andere Sparten, aber rund ein Viertel aller Talks in dieser Konferenz waren KI-lastig, die waren auch proppenvoll und ansonsten gerade auf der Ausstellungsfläche war es, wie will ich sagen, deutlich unterrepräsentiert. Also es ist alles noch der Markt, ich habe das hier geschrieben, ich habe es in Englisch geschrieben, es tut mir leid, ich glaube unten ist die deutsche Übersetzung, der Markt entwickelt sich noch in einer gewissen Form und was ich auch erlebe, ich hatte am Montag einen Workshop mit der Marketingabteilung eines mittelständischen Werbepumpenherstellers, wir waren dort bei Mainz05 in der Arena, dort in einer großen Loge und haben dort den Workshop gemacht, das ist einer der wenigen Firmen, die aktuell schon signifikant in diesen Bereich rein investieren. Ich bin mit vielen anderen Firmen im Gespräch, da ist der Schmerz noch nicht groß genug, es ist noch nicht so weit, dass wirklich man investiert. Ihr werdet das auch merken, wenn ich euch die KI-Masterclass anbieten würde, was ich hiermit jetzt schon tue. Die KI-Masterclass, ein Drei-Monats-Programm, wo wir Menschen in drei Monaten zum Prompt-Engineer- Experten ausbilden. Wir machen euch fit darin, dass ihr geil mit der KI umgehen könnt und zwar anhand eurer eigenen Projekte. Jede Woche gibt es einen langen Call, zwei, drei Stunden dauert der immer. Es sind einige hier auch, die schon das Programm durchlaufen haben oder noch mittendrin sind. Wir gehen durch Anwendungsfälle durch, es gibt eine prall gefüllte Online-Akademie, eine WhatsApp-Gruppe zum interaktiven Austausch, auch einen direkten Draht zu mir und das Programm kostet 1.500 Euro, also wenn ihr es hier über das KI-Café kauft, kostet 1.500 Euro. Da dürft ihr euch fragen, bin ich jetzt willens und bereit zu investieren? Ist der Schmerz schon groß genug oder das Bedürfnis mich mit dem auseinanderzusetzen, ist es groß genug, Geld in die Hand zu nehmen und darin zu investieren? Neben allem anderen, was wir so ausgeben. Da werdet ihr bei euch spüren, naja, ich spiele ein bisschen mit Robben, ist alles ganz cool, es funktioniert auch ganz cool, aber jetzt 1.500 Euro für drei Monate, ich weiß nicht. Und genauso ist das bei Firmen auch. Die sagen, ach, wir müssen erstmal einen Jahresabschluss, es gibt noch Projekte, die wir bis zum Jahresende machen müssen. Und was ich dort auch gespürt habe, ist, ja, ist alles ganz nett, aber solange wir jetzt hier als Selbstständige den nächsten Auftrag nicht gewinnen, weil jemand den bekommt, der der KI vielleicht stärker integriert hat oder wir aus irgendwelchen Situationen rausfliegen, also aus Projekten bestehenden rausschliegen, weil, sagen wir, wir nehmen uns lieber andere, die KI schon verinnerlicht haben, solange das nicht passiert, ist da immer in meinem Gefühl so der Schmerz nicht groß genug. Und das habe ich da auch schon wahrgenommen. Es braucht noch viel Orientierung, es ist noch viel Wirrwarr da draußen, dass man noch als Firma oder auch als Einzelständiger noch gar nicht weiß, okay, ist das jetzt ein Feld, in das ich investieren möchte? Dann mache ich lieber eine Speaker-Ausbildung, eine Coach-Ausbildung, eine NLP-Ausbildung und eine Human-Design-Ausbildung und was weiß ich alles. Aber mit der KI, da ist man noch ein bisschen zurückhaltend, also außerhalb der Blase. So, das Thema, ich weiß nicht, wie du das auch siehst, Andreas, das... Kann ich dazu was sagen? Ja, klar, unbedingt, Andreas, hau rein. Einfaches Beispiel, so als, ich meine, fragt man sich natürlich, was macht so ein chapter-Präsident außer seiner normalen Arbeit? Ich hatte gestern eine Einladung von einer Kollegin aus dem Chapter, wir machen ein sogenanntes Youth Empowerment-Programm, weil wir feststellen, wir können eigentlich gar nicht früh genug Projektmanagement auch in der Ausbildung von Studierenden letztendlich verzahnen. Deswegen haben wir für die ein Angebot gemacht und ich war gestern eingeladen für ein Inspirational Talk. Das soll also so ein seasoned oder ein aged, ein gut abgehangener Projektmanager so ein bisschen was erzählen. Und im Vorfeld hat mich die Kollegin gefragt, Andreas, erzählst du was zu AI? Ich sage, natürlich tue ich das. Weil ich bin so weit hingegangen, hab den Studenten gesagt, den Studierenden gesagt, wartet ab, wenn ihr mit eurem Studium fertig seid und euch auf eure erste Stelle bewerbt, wenn ihr euch auf eine Projektmanager-Stelle bewerbt, da wird die Frage kommen, welche AI-Tools nutzt du? Nicht die Frage, ob du AI-Tools nutzt, sondern welche du nutzt und was sind deine Erfahrungen? Und ich sage, wenn ihr da mit den Schultern zuckt, dann könnt ihr sofort rausgehen. Das ist meine feste Überzeugung. Es ist nicht die Frage, wann das passiert oder ob das passiert, sondern wann. Und ganz klar gesagt, das ist eine einmalige Chance, die wir jetzt haben und ich glaube, das reflektiert auch und spiegelt genau das wieder, was du sagst. Nicht warten, bis der Schmerz groß ist, sondern jetzt den Blinker setzen. Ja, du hast super gesagt. Es ist nicht die Frage, ob, sondern wann es bei dem Einzelnen ankommt. Und meine Tochter hat sich jetzt auch vor ein paar Monaten gegen eine Universität entschieden, die die Aussage getroffen hat. Sie hat zwei Aussagen getroffen. Die eine war, nein, drei. Ja, wir haben uns damit schon beschäftigt. Sie war bei so einer Vorstellung des Studienprogramms. Ja, wir haben uns damit schon mal beschäftigt. Okay, das ist die Aussage. Die zweite war, ja, KI nimmt jetzt auch Einzug in unsere Universität. Da gibt es eine Arbeitsgruppe, die durch die Studenten initiiert wurde. Ja, zweite Aussage. Und die dritte Aussage war die, na ja, für komplette Anwendungsfälle, und er hatte vorher einen gezeigt, ja, groß auf der Bühne, ja, waren 100 Leute im Raum. Bei komplexen Anwendungsfällen sind wir noch Jahre voraus. Also als Juristen. Da ist die KI noch Jahre zurück. Während er eine halbe Stunde vorher diesen Anwendungsfall gezeigt hat, habe ich ihn komplett mit JetGPT gelöst, innerhalb von zwei Minuten. Und das war im Mai. Im März war schon ein Artikel im Heute-Journal, dass in Minnesota JetGPT schon alle Prüfungen besteht. Mittlerweile sind wir ein halbes Jahr weiter. Es besteht nicht nur die Prüfungen, sondern es gehört in jeder juristischen Prüfung zu den Top 10 Prozent aller Abschlüsse. So, und dann habe ich mich zu ihr hingetreten, habe gesagt, also drei Aussagen, die dreimal in die falsche Richtung gingen. Ja, wir haben uns schon mal mit beschäftigt. Da gibt es eine Arbeitsgruppe, die wurde von Studenten initiiert und wir sind ja noch Jahre voraus. So solltest du überlegen, ob das der richtige Studiengang ist und auch die richtige Universität. Und sie hat sich für eine andere Universität entschieden und für einen anderen Studiengang. Und das ist genau das, was du sagst. Diese Bewegung, die wird es geben. Und ich kann nur jedem hier zurufen, wie es Andreas auch gesagt hat, beschäftigt euch im Vorfeld damit, damit nicht ihr beim Kunden steht und eine Frage kommt, wie arbeiten sie denn mit KI? Sind sie denn genauso schnell wie andere, die sich hier heute vorgestellt haben für das Projekt? Und ihr dann sagt, und dann sagt, okay, dann nehmen wir lieber den anderen. Wartet nicht auf den Moment, weil dann ist es häufig zu spät, sondern bereitet euch da an der Stelle drauf vor. Danke, Andreas, für die Ergänzung. Ich gehe jetzt noch mal schnell durch die Punkte durch. Also das Thema Security wurde auch diskutiert, aber es ist noch viel Orientierungslosigkeit. Es gibt auch in Europa noch nichts, was das irgendwie eingrenzt. Die Politik braucht da jetzt mittlerweile schon ein Jahr. Auch das Thema Ethik und Bias und Gender Diversity hat man alles diskutiert. Aber es ist die Frage, ja, wir brauchen Standards. Die Frage ist, wer setzt sie? Und war gestern auch gerade wieder zu dem Thema in der Zeitung. Also für alle, die auf der Bühne stehen, es gab coole Speaker und es gab weniger coole und es gab welche, die richtig den Saal mitgerissen haben. Und da ist Energie das, was eine Verbindung herstellt. Das habe ich da auch noch mit reingebracht. Also für all diejenigen, die irgendwo auf Bühnen stehen, zeigt euch mit der Energie, mit der ihr Bock habt, auf Bühnen zu stehen. Copyright ist ein Mythos. Wir haben es gestern auch gesehen. Chet Chibiti hat angekündigt, dass sie genauso wie auch einige Bildgenerierungshersteller oder Anbieter von Bildgenerierungs-KI, dass sie für ihre Kunden komplett die juristischen Kosten übernehmen, sollten sie der Copyright-Verletzung angeklagt sein. Das ist Punkt 1. Also Chet Chibiti hat jetzt einen Boden eingebaut, die Frage, ja, was ist denn, wenn ich damit ein Buch schreibe? Und da kommt irgendetwas vor, was irgendeiner mal schon woanders geschrieben hat und ihr werdet verklagt. Chet Chibiti übernimmt dort eure Gerichtskosten. Das haben sie gestern zugesichert. Sie nennen das Copyright-Shield, glaube ich, hieß das. Das zweite ist, was man gerade diskutiert, dass Copyright im Bereich der Texte ohnehin ein Mythos ist. Natürlich sollst du nicht Texte kopieren, aber wenn du dich durch Texte inspirieren lässt und nichts anderes ist ja Chet Chibiti, es wird eh alles neu zusammengesetzt bei Chet Chibiti, dann ist das keine Copyright-Vergehung oder wie sagt man, Infringement. Man hat das verglichen auf der Messe mit, wenn wir früher Mathebücher aus Mathebüchern gelernt haben in der Schule und jetzt in der Lage sind, Matheaufgaben zu lösen, wenn wir Geschichte gelernt haben in der Schule, Politikwissenschaft oder was auch immer, Chemie, Biografie, werden wir ja auch nicht angeklagt, weil wir jetzt Mathe können, weil wir die Geschichte kennen, also Geschichte aus der Fachgeschichte, sondern wir das ja in unseren Kontexten zu etwas Neuem zusammensetzen. Ihr werdet nicht verklagt, dass ihr Matheaufgaben lösen könnt oder ihr müsst referenzieren auf das Mathebuch, woher ihr das Wissen habt und genauso ist das mit der generativen KI, dem nämlich hier zur Verfügung steht, die hier genutzt wird in diesem Kontext, in dem wir hier sind mit der künstlichen Intelligenz, die setzt nämlich aus dem, mit dem sie trainiert wurde, etwas Neues zusammen und ihr trainiert euch auch. Heute Morgen werdet ihr ein Stück weit trainiert in dem Neues Wissen und wenn ihr morgen vielleicht einen Vortrag haltet, könnte es sein, dass ihr auf irgendetwas, was ihr hier heute gelernt habt, berichtet oder das mit einfließen lässt. Also es wird zunehmend zu einem Mythos. Es ist auch klar gewesen, wir müssen uns schnell adaptieren. Die Geschwindigkeit, die da draußen passiert, die ist unfassbar. Heitor, du hast es eingangs gesagt, wir dürfen schnell sein, wir müssen dieses Wissen aufsaugen und wir brauchen auch Orientierung im Sinne, was bedeutet das für uns? Das ist gleich ein schöner Übergang und hier noch ein Bonus-Hack. Ich habe danach mein LinkedIn-Profil gezeigt, mein LinkedIn-QR-Code, während die 23 Leute da standen und innerhalb von drei Minuten hatte ich knapp 300, also jetzt sind es mittlerweile 300 neue Follower auf LinkedIn. Ja, das hatte ich auch noch nie. Die Amerikaner sehen da, glaube ich, noch anders vor. Magst du noch was teilen, Andreas, abschließend zu einem Eindruck, wie KI vielleicht auch dich oder in deinem Umfeld aktuell Einfluss, Einhalt zieht? Ja, also was wir tatsächlich bei uns im Chapter vorhaben, wir sind ja letztendlich für unsere Mitglieder bzw. für die Projektmanagement-Community da. Wir wollen da relativ schnell jetzt eine Community of Practice aufziehen, wo wir tatsächlich uns anhand von Fragestellungen, also keine Konkurrenzveranstaltung zu Thorstens KI-Café, sondern wirklich mit starkem Bezug auf Projektmanagement unseren Mitgliedern und der Community helfen, da letztendlich Fragestellungen mal zu adressieren, Themen mal mitzunehmen. Das ist etwas, was wir jetzt tatsächlich kürz über Newsletter launchen werden und ab Januar dann tatsächlich loslegen. Wirklich für Praktitioner, das heißt also, wer Interesse hat, kann da letztendlich auch gerne mitarbeiten und sich einbringen. Natürlich lebt und fällt das Ganze immer mit einem guten Mix von Produzenten und Konsumenten. Das ist so ein bisschen unsere Herausforderung, aber wir sind da gewillt, letztendlich da im Sinne unserer Mitglieder was auf die Beine zu stellen. Ich bin da super interessiert und hoffe, dass wir da guten Zuspruch bekommen. Ich habe auch noch ein bisschen Werbung gemacht. Wir machen natürlich auch ganz viele Veranstaltungen. Das Allermeiste, ich würde mal sagen, 95% ist kostenlos. Da muss man kein Mitglied sein. Wer Interesse hat, einfach mal in den Kalender gucken, reinschnuppern und dann Benefit draus ziehen. Wenn es gefällt, weitersagen. Wenn es sich gefällt, mir sagen. Dann können wir natürlich in den Schrauben drehen. Ich mache das halt in meiner Freizeit. Ich habe jetzt wieder so ein bisschen Feiergarten, anderthalb Überstunden ab, bevor ich dann wieder ins Tagesgeschäft reingehe. Wir machen das einfach aus tiefer Überzeugung, dass wir hier was nicht nur für unsere Community machen können, sondern auch gesamtgesellschaftlich. Großartig, Andreas. Danke dafür. Ich glaube, man kann nicht Werbung genug machen für die Profession Projektmanagement, weil am Ende ist alles ein Projekt. Die Frage ist nur, wie man es managt. Da habt ihr die richtigen Ansätze, die richtige Community und wer da einsteigen möchte, wendet euch gerne an Andreas. Er hat sein LinkedIn-Profil auch geteilt. Vernetzt euch gerne mit ihm.