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Folge 228: Wie können Mitarbeiter sensibilisiert werden?
#228 13.10.2023 · 07:41 min

Wie können Mitarbeiter sensibilisiert werden?

Willkommen zur Miniserie "KI im Projektmanagement". Hier dreht sich alles um den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf das Projektmanagement. Jeden Tag dieser Woche bieten wir Dir Einblicke, wie die KI den Bereic

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Willkommen zur Miniserie "KI im Projektmanagement". Hier dreht sich alles um den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf das Projektmanagement. Jeden Tag dieser Woche bieten wir Dir Einblicke, wie die KI den Bereich verändert und wie sie in andere Lebensbereiche eindringt. Lass Dich überraschen und inspirieren!

Wenn Unternehmen auf KI setzen ist es wichtig, dass auch die Mitarbeiter damit arbeiten. Wie das am besten gelingt und die Mitarbeiter sensibilisiert werden lernst du in dieser Folge.

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Das Transkript zum Nachlesen

Herzlich willkommen zu dieser Miniserie in unserem Podcast. Ich wurde in den letzten Tagen zu einer Bachelorarbeit, wie künstliche Intelligenz das Projektmanagement verändert, befragt. Und genau darum geht es in dieser Miniserie. Du wirst in dieser Woche jeden Tag einen kleinen Einblick darüber bekommen, wie künstliche Intelligenz im Projektmanagement Einzug erhält und es verändert. Viel Spaß damit. Also zum einen, indem ich es ihnen einfach vorsetze. Wenn KI Teil der Lösung wird oder Teil eines Produktes, Microsoft Office, unten rechts, Co-Pilot, in ein paar Monaten in Deutschland oder in ein paar Wochen vielleicht, dann ist es da. Und dann nehme ich ihnen die Angst, indem ich sie vorsetze. Ich nehme ihnen die Angst durch die drei Mechanismen, die ich vorhin schon gesagt habe, Ausbildung, Leuchtturmprojekte und die Hausaufgaben zu machen. Ich glaube, das Wesentliche, wo ein Unternehmen nachdenken darf, und das ist der Mythos, mit dem man aktuell noch aufräumen darf, weil es gibt ein Zitat oder einen Glaubenssatz, die Menschen oder die Arbeitnehmer werden nicht durch die KI ersetzt, sondern durch die, die KI bedienen können oder die, die mit KI arbeiten können. Das ist ein absoluter Druckschluss. Das ist Bullshit. Das erzählt man uns zum einen aus den Ausbildungsuniversitäten, also die, die Leute ausbilden wollen in Bezug auf KI, damit sie ihnen erzählen, wenn du dich jetzt vorbereitest auf die KI, ist dein Job sicherer. Sicherlich ist er ein Stück weit sicherer als für die anderen, wenn man sich damit früh genug beschäftigt. Aber ohne jetzt einen Namen zu nennen eines Unternehmens. Ich habe mit dem verantwortlichen Projektleiter schon drei Monate her eines Produzierenden, also eines Unternehmens in einem produzierenden Gewerbe gesprochen. Zehntausend Mitarbeiter und die führen eine Software ein. Eine Software für Customer Relationship Management, also für das Managen von Kundenbeziehungen. Also im Prinzip, um den Vertrieb und das Marketing zu unterstützen. Allein durch die Einführung dieser einen Software werden 35 Prozent aller Mitarbeiter, es geht hier um 10.000, 35 Prozent aller Mitarbeiter obsolet in ihren Rollen. Das heißt die Frage und die werden ersetzt durch die KI. Nicht, weil 35 Prozent reinkommen und sagen, ich kann KI, alles klar, du bist raus, sondern weil die KI die Aufgaben übernimmt und zwar deutlich besser und effizienter. Jetzt ist die Frage, was mache ich mit denen? Und viele sind jetzt noch dabei, den Fachkräftemangel dadurch zu bedienen. Wir haben Kunden, die haben ihre Stellenausschreibung, die sie seit einem Jahr ohnehin nicht besetzt kommen, vom Markt genommen, weil sie durch uns jetzt befähigt werden, KI zu nutzen und sagen, ich komme mit meinen bestehenden Mitarbeitern weit genug, ich brauche die zwei neuen nicht. Das ist aber erst die erste Welle. Die zweite Welle wird kommen, wenn die KI so stark integriert ist und nicht die ganzen Leute, die Folien malen, die irgendwelche Auswertungen machen, die irgendwas hier und da und dort. Die brauche ich irgendwann alle nicht mehr, weil das passiert mit einem Prompt. Und dann ist die Frage, habe ich die Mitarbeiter, die in der Lage sind, sich in neue Rollenprofile hineinzuentwickeln, um damit dem Unternehmen an den Stellen zu helfen, wo es aktuell notwendig ist? Oder was mache ich mit denen? Und da sind natürlich viele Unternehmen im Zwiespalt. Zum einen haben manche das noch gar nicht erkannt, was da ist, sondern die glauben dem, naja, wenn ich meine Mitarbeiter fit mache, ihnen die Angst nehme, dann ist alles chillig. Aber die Frage ist viel eher, was mache ich dann und wie nehme ich denen jetzt die Angst davor, wenn das mal durchdringt, wenn das mal erlebbar wird, dass ich auf einmal 100 Leute zu viel auf der Payroll habe. Ich habe ein Unternehmen, die sind im Bereich SEO und nicht nur Search Engine Optimization, sondern die schreiben viele Texte, damit Webseiten besser ranken. 100 Leute in der Fabrik, kann man fast schon sagen, auch hier nicht in Deutschland, aber 100 Leute in der Fabrik, die den ganzen Tag nichts anderes gemacht haben, als coole Texte zu schreiben, die funktionieren und die dafür sorgen, dass die Suchmaschinen die Webseiten besser ranken. Wird später auch mal obsolet sein im Sinne des Rankings und weil wir ganz anders suchen werden und ganz anders wissen, uns heranholen, wer mal gesagt hat, wie kann ich auf Amazon ein Buch publizieren und diese Frage in Google stellt bzw. die auf ChatGPT stellt, weiß, dass er diese Fragen zukünftig nur noch ChatGPT stellt, weil ich da deutlich geilere Antworten kriege, ohne mit Werbung zugepflastert zu werden und was weiß ich überall drücken zu müssen. Und wenn ich in der Lage bin, diese 100 Leute, die da saßen, sind von einem auf den anderen Tag ersetzt worden durch drei Leute, die nämlich was machen? Künstliche Intelligenz zu bedienen, damit die gleichen Ergebnisse oder sogar noch bessere Ergebnisse rausbekommen. Jetzt kann man sagen, wir sind ja ersetzt worden durch die drei, die das besser können. Aber es waren vorher 100, jetzt sind es noch drei. Die anderen 97 Prozent sind ersetzt worden durch das, was die KI deutlich besser kann als diese gesamte Werkbank. Was mache ich jetzt mit den 97 Leuten, wenn ich in Deutschland bin? Was mache ich mit den Leuten, die aktuell im Callcenter sitzen? Ich kann dir jetzt schon Beispiele nennen, wo der gesamte Callcenter-Betrieb, also Amazon oder Apple, die auf Twitter sprichst du nicht mehr. Die haben früher mit einem Mann, also mit einem Mann sage ich, mit einem Menschen gesprochen. Jetzt reden die nur noch mit KI. Wir werden zukünftig bei Callcentern anrufen und werden fragen, rede ich gerade mit einer KI oder rede ich mit einem Menschen? Also wenn man das nicht als Regulatorik sagt, hey, sie reden gerade mit einer KI, ist das in Ordnung für sie? Wir werden einfordern, dass wir mit der KI sprechen. Warum? Weil das Kundenerlebnis ein deutlich Besseres ist. Wann geht die KI ans Telefon? Wenn du anrufst und nicht anderthalb Stunden, nachdem du in der Warteschlange gehangen bist, um dann endlich den nächsten freien Mitarbeiter zu bekommen. Die geht sofort dran. Zweimal klingeln, hast du jemand am Telefon. Die sprechen so wie Menschen mit der gleichen Tonalität. Das gibt es alles schon. Gleiche Tonalität. Du kannst ja hier mit dem ganzen Chat-GPT schon als Mensch, also mit dem iPhone, wie ein Mensch sprechen. Geht alles schon. Jetzt. Jetzt hier. Jetzt. Und nicht nur das, dass sie sofort drangehen, sondern die haben die Lösung. Wo der Mensch erstmal gucken muss, oh, da muss ich mit dem Mitarbeiter sprechen. Oh, warten Sie mal, da schaue ich mal in der Datenbank. Du sprichst es rein, du redest mit dem und du kriegst die Lösung. Und du weißt, dass du nach einer Minute wieder aus dem Help-Center, aus der Call-Line raus bist und nicht irgendwie zehnmal weiter verbunden wurdest, bis dann das Besetz-Seichen kommt, weil du aus der Leitung geflogen bist und du nochmal anrufen musst. Wieder anderthalb Stunden in der Warteschlange. Du wirst fragen und du wirst es einfordern, mit einer KI zu sprechen. Können sich jetzt wenige noch vorstellen, nur was machen die ganzen Call-Center-Mitarbeiter? Was machst du mit denen? Und darauf darf sich jedes Unternehmen einstellen.