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Folge 224: Chancen von KI im Projektmanagement im Vergleich zu anderen Branchen
#224 09.10.2023 · 07:31 min

Chancen von KI im Projektmanagement im Vergleich zu anderen Branchen

Willkommen zur Miniserie "KI im Projektmanagement". Hier dreht sich alles um den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf das Projektmanagement. Jeden Tag dieser Woche bieten wir Dir Einblicke, wie die KI den Bereic

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Willkommen zur Miniserie "KI im Projektmanagement". Hier dreht sich alles um den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf das Projektmanagement. Jeden Tag dieser Woche bieten wir Dir Einblicke, wie die KI den Bereich verändert und wie sie in andere Lebensbereiche eindringt. Lass Dich überraschen und inspirieren!

In dieser ersten Folge geht es um die Chancen von künstlicher Intelligenz im Projektmanagement im Vergleich zu anderen Branchen.

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Das Transkript zum Nachlesen

Herzlich willkommen zu dieser Miniserie in unserem Podcast. Ich wurde in den letzten Tagen zu einer Bachelorarbeit, wie künstliche Intelligenz das Projektmanagement verändert, befragt. Und genau darum geht es in dieser Miniserie. Du wirst in dieser Woche jeden Tag einen kleinen Einblick darüber bekommen, wie künstliche Intelligenz im Projektmanagement Einzug erhält und es verändert. Viel Spaß damit. Und ich glaube, es sind zwei völlig unterschiedliche Bereiche. KI hat in allen Bereichen des Lebens, außer wenn wir vielleicht mal den Bäcker oder den Koch betrachten, also die handwerklichen Berufe, ein enormes Potenzial. Und da wird es sicherlich auch, gerade was die Endgeräte angeht für Bäcker, für Handwerker und für andere handwerkliche Berufe, sicherlich Einzug halten. Aber das Potenzial der künstlichen Intelligenz in allen Bereichen lässt sich für viele von uns, dazu gehöre ich auch, noch gar nicht greifen. Das liegt einfach daran, dass wir zum einen erst in unserer Gesellschaft seit einem Jahr damit zu tun haben, ein wesentlicher Teil der Gesellschaft. Es gibt noch einen anderen Teil der Gesellschaft, die deutlich länger mit dem Thema schon involviert sind, nämlich die, die das alles hervorgebracht haben, was wir jetzt nutzen dürfen. Nehmen wir mal als Beispiel Sam Altman, der Gründer von OpenAI, der sich ja nicht erst seit dem 30. November mit KI beschäftigt. 2022 als KI das Licht der Welt erblickt hat, sondern eben schon Jahre, Jahrzehnte vorher. Und das mit vielen anderen Menschen. Auch KI ist ja nichts Neues. KI ist im Tesla verbaut, für alle, die einen Tesla fahren. KI ist Teil der Alexa, die jetzt gleich wahrscheinlich wieder losgeht bei mir, ist Teil der Funktionalität. KI hat 2016-2018 schon den besten Go-Spieler der Welt geschlagen. Go ist ein Spiel im Vergleich zu Schach, welches, fangen wir damit an, Schach lässt sich voraus berechnen. In Schach lassen sich alle Züge bis zum Ende durchberechnen. Das ist nur eine Frage der Rechenpower. Bei Go ist das nicht der Fall, weil Go mehr Kombinationen, also mehr Spielsituationen hat als Atome im Universum. Und wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt, dann reicht die Vorstellungskraft dafür schon nicht aus. Und im Jahr 2016 hat IBM gemeinsam mit Google eine künstliche Intelligenz entwickelt, die in der Lage war, den besten Go-Spieler damals aus Südkorea in diesem Spiel zu schlagen. Und zwar nicht mit normalen Algorithmen und Rechenpower, sondern durch den Einsatz einer ganz anderen Herangehensweise. Und ich glaube, das Potenzial, unabhängig davon, ob wir im Bereich von Marketingaktivitäten, ob wir Vertrieb besprechen, ob wir da schauen, wie Unternehmen oder auch Selbstständige in der Lage sind, also kleine mittelständische Unternehmen als auch große Unternehmen ihre Leistungen liefern. Ist das Projektmanagement ein Baustein des Ganzen, welches ein essenzieller Teil ist aus meiner Perspektive, aber ein Baustein, wo künstliche Intelligenz nachhaltig etwas verändern wird? Ja, Friedrich Dürrenmatt hat mal gesagt, einer unserer großen Vordenker, Dichter und Denker, hat gesagt, was einmal gedacht ist, kann nicht wieder zurückgenommen werden. Und ich sage in meinen Keynotes immer, der Geist ist aus der Flasche. Also Genie is out of the bottle und den kriege ich nicht wieder reingedrückt. Und das war nicht immer so. Künstliche Intelligenz, zumindest in ihren Ansätzen und Herangehensweisen, gibt es seit den 40er Jahren. Man hat damals zum ersten Mal ein neuronales Netz entwickelt. 1960 war es möglich, schon eine Interaktion, also ein rudimentäres Gespräch mit einem Computer zu führen. Das war 20 Jahre bevor ein Personal Computer in den 80ern bei uns auf den Tischen stand. Da waren die Anfänge der künstlichen Intelligenz schon sichtbar. Und in den letzten Jahrzehnten hat künstliche Intelligenz versucht, in Anführungszeichen immer den Durchbruch zu schaffen. Es ist ihnen aber nicht gelungen, aus zwei unterschiedlichen Gründen. Zum einen haben die Rechenkapazitäten und die Rechenleistung, die man für eine künstliche Intelligenz nach heutigen Standards braucht, nicht ausgereicht, um das Potenzial oder die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz überhaupt wahrlich nutzbar zu machen, so wie wir es heute erleben, als auch anderen der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Punkt eins, also keine Rechenkapazitäten. Durch das Mursche Gesetz, welches aktuell, wird das ein bisschen überholt, weil es geht rasend, es geht noch schneller, als damals Muhr vorhergesehen hat, besagt, dass die Rechenleistung von Prozessoren sich alle anderthalb Jahre verdoppelt. Und dadurch ist man in der Lage, ein exponentielles Wachstum in der Rechenleistung zu ermöglichen. Dieses Mursche Gesetz gibt es seit den 70er-Jahren und hat sich auch soweit bestätigt, dass dafür gesorgt hat, dass die Rechenleistung, die damals nicht zur Verfügung war, jetzt immer potenziert, also mal zwei alle zwei Jahre, wieder mal zwei, wieder alle zwei, jetzt in der Lage ist, in die Gesellschaft zu bringen, was wir am 30. November durch diesen Big Bang von JGPT wahrgenommen haben. Das ist der Grund Nummer eins, warum der Durchbruch nicht gelungen ist, war einfach Rechenkapazitätseitig nicht möglich. Und die dazu notwendige Finanzierung, also dass das Geld nicht verfügbar gewesen ist, beziehungsweise das verfügbare Geld nicht ausgereicht hat, so viel Rechenkapazität überhaupt hinzustellen, selbst wenn die verfügbar gewesen wäre, um künstliche Intelligenz zum Durchbruch zu verhelfen. Und das ist im letzten Jahr gelungen. Und damit, dass Microsoft, das ist jetzt alles nur ein Beispiel, sehr stark an JGPT ausgerichtet, Microsoft zehn Milliarden Euro in Open AI investiert hat, um sich auch den Zugang zur Technologie zu sichern, was wir jetzt sehen in Microsoft. Windows hat letzte Woche den Co-Pilot für Windows 11 vorgestellt. In Amerika, kommt natürlich auch dann nach Europa, wird auch Einzug natürlich in die Microsoft Office Suite und an vielen, vielen anderen Stellen. Ist das finanzierbar? Beziehungsweise es gibt die Geschäftsmodelle dahinter, die auch ein nachhaltiges Finanzieren dieser Technologie möglich machen. Und das war in den letzten, kann man sagen, 80 Jahren, seitdem KI so den ersten Punkten hatte, nämlich in den 40ern, war das nicht möglich. Und dadurch, dass genau diese drei Sachen zusammenkommen, wir haben es gedacht, damit ist es da. Also die, es ist ausgesprochen, der Geist ist aus der Flasche. Die Rechenkapazitäten sind verfügbar und auch skalierbar und die finanziellen Mittel sind da und bereit, in diese Bereiche zu investieren, mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell dahinter, führen dazu, der KI zum Durchbruch zu verhelfen.