
Organische Kundengewinnung im erweiterten Netzwerk
Von den Grundlagen der organischen Kundengewinnung über die Anwendung im bestehenden Netzwerk bis hin zum erweiterten Netzwerk.
In dieser Folge durchdringen wir die Schritte, die es braucht, um kalte Kontakte in warme Kontakte umzuwandeln. Du lernst, wie du es schaffen kannst, fast jeden Kontakt in dein Netzwerk zu integrieren, den du haben möchtest.
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Das Transkript zum Nachlesen
Und diese harte Arbeit, zu den 20% zu gehören, lässt sich dadurch auch ein Stück weit umgehen, indem du nämlich die organische Kundengewinnung als einen Teil deiner Mechanismen machst. Und auf die werden wir hier heute ein Stück weit mehr eingehen. Auch heute wieder mit einem spannenden Thema. Und auf das freue ich mich schon seit den letzten Wochen, weil es eines der wesentlichen Themen ist, die unfassbar unterschätzt werden, wo viele das Gefühl haben, dass sie da nicht erfolgreich sein können, sondern eher an anderer Stelle wirken können. Und das ist der dritte Teil, ich will nicht sagen einer Serie, aber der dritte Teil etwas, was wir organische Kundengewinnung nennen. Und du wirst diesen Begriff sicherlich schon mal gehört haben, dass du nämlich aus deinen bestehenden Beziehungen, aus deinen bestehenden Netzwerken, aus den Anknüpfungspunkten, die du in den letzten Wochen, Monaten, Jahren, Jahrzehnten vielleicht generiert hast, Interesse wecken kannst und Kunden gewinnen willst. Und ich sagte schon, das Ganze ist eine Serie. Wir sind in den letzten Wochen darauf eingegangen, warum organische Kundengewinnung eins der unterschätztesten Potenziale ist da draußen. Viele sind drauf und dran immer zu sagen, ich brauche neue Kunden, ich brauche neue Interessenten. Ich bin ja so nicht sichtbar, ich bin im Marketing so schlecht, mich schreibt keiner an, ich kriege keine Anfragen und ich brauche neue Kunden, neue Interessenten. Hilft mir dabei. Entweder über eine Kampagne oder ich gehe zu einem Coach, der mir fünf bis sechs Leads am Tag beschafft oder mich innerhalb von nicht nur Jahren, wir waren dann mal bei Monaten, dann sind es Wochen, vielleicht sind es jetzt schon Tage, dich auf einen sechsstelligen Monatsumsatz zu bringen und die dir dann auch irgendwelche Funnels oder Freebies oder sonst irgendwas möglicherweise auch in guten Szenarien erklären wollen. Nur ich sage dir, nicht der heilige Kral, aber die Schatztruhe ist deine Vergangenheit. Die Schatztruhe ist das, was du mitbringst und erarbeitet hast im Rahmen deiner Selbstständigkeit. Ob das das Netzwerk ist, was du mitbringst, ob das die Menschen sind, in denen du in den letzten Wochen, Monaten, Jahren, Jahrzehnten in irgendeiner Form eine Beziehung oder einen Anknüpfungspunkt hast, das sind alles potenzielle Kunden für dich. Und natürlich sollst du nicht alles zu Kunden machen, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Natürlich darfst du mit einer kleinen Prüfschablone, die du bei uns auch im Training und in unserer Begleitung beigebracht bekommst bzw. wir eine individuelle für dich erarbeiten, die ein paar Kernparameter drin hat, aber auch ein paar weiterführende, die für dich wichtig sind, sodass dein Perfect Match Index, wie wir das nennen, also der perfekte Kunde, der Wunschkunde, der Trauenkunde, wie das manche anderen nennen, auf einer sehr hohen Rate ist oder du erkennst, wann einer dieser Interessenten oder Kunden in dem Bereich ist, wo du sagst, du bist meine Zielgruppe. Das machen wir, arbeiten wir alles mit unseren Kunden. In diesem Fall geht es darum, mal zu erkennen, wer ist denn dein Schatz und wie kannst du dir diesen Schatz zugänglich machen. Und in den letzten Wochen haben wir zwei Trainings gemacht, die du sowohl hier bei den Impulsen als auch im InfoGuides in unserer Facebook-Gruppe findest, wo wir einmal demaskiert haben, was ist eigentlich unser organisches Netzwerk, aus was besteht das, wie unterscheiden sich direkte mit indirekten Beziehungen, wie unterscheiden sich direkte Anknüpfungspunkte mit indirekten und wie ist das mit denen, mit denen ich weder eine Beziehung noch einen Anknüpfungspunkt habe. Und je nachdem wir demaskieren, wo wir hier gleich nochmal eine Wiederholung machen, wir auch reflektiert haben, wie ich in den kälteren Schichten, also da, wo noch keine enge Beziehung steht, sondern eine Begegnung, vielleicht ein gemeinsames Interesse, ein besonderes Hobby, was ihr teilt, wie wir da rangehen. Und wir haben dir ganz konkret sogar, und das ist das erste Mal, dass wir das hier sogar geteilt haben, das ganz konkret in Anführungszeichen Skript gezeigt haben. Wir haben es sogar demaskiert, dieses Skript, was du sofort, Minuten nachdem du dir das angeschaut hast, nutzen kannst, um deine Anknüpfungspunkte, die du hast, und das haben wir in den letzten Trainings demaskiert, wie du an diese drankommst. Und diese Herausforderung werden wir uns heute so ein Stück weit stellen. Vielleicht kurz zur Reflektion. Wir glauben, der heilige Gral, der Schatz liegt immer darin, neue Interessenten anzuziehen. Und da suchen wir Mittel und Wege, um das zu tun. Und versuchen, Marketing, Sichtbarkeit und auch das Reaktive auszuhalten, sprich, dass die Leute zu uns kommen, indem wir proaktiv vielleicht was tun und omnipräsent werden, und häufig gelingt das nicht. Oder es ist harte Arbeit. Wenn du auf LinkedIn anfängst, Interesse zu wecken, dann darfst du erst mal ein paar Monate lang guten Content teilen. Du darfst Beziehungen aufbauen. Du darfst Social Selling betreiben, auch wenn einige im Markt erklären, du brauchst einfach nur ein paar Nachrichten schreiben. Du selbst hast solche Nachrichten sicherlich auch schon mal in deiner Inbox gehabt, wo dich gleich einer mit einer Tür ins Haus fällt. Ich kriege auch solche alle drei Tage, die mir ein Abnehmen-Coach schickt. Und der sagt, hey, hast du schon mal darüber nachgedacht, fitter zu werden? Und ich denke so, Alter, ich laufe Marathons und darüber hinaus. Ich steige auf Berge und mache jede Woche 10 bis 15 Stunden Sport. Fitter? Informiere dich erst mal, bevor du hier mit der Tür ins Haus fällst mit deinem unmoralischen Angebot. Und solche Nachrichten hast du bestimmt auch bekommen. So funktioniert das leider nicht. Die gehen nämlich alle auf Masse, die gehen alle auf Quantität. Die machen das im Akkord, nutzen, reizen das Maximale aus, was LinkedIn zulässt mit den Anzahlen Nachrichten, die du pro Tag verschickst, bevor dein Account gesperrt wird. Und natürlich ist da vielleicht auch mal ein Treffer dabei. Wenn du in zwei Tagen 50 solcher Nachrichten schickst und du kriegst drei Resonanzen und die sind ein bisschen blauäugig, großartig, aber die anderen 47, die werden dich blockieren oder ein großer Teil davon. So, was hast du dadurch gewonnen? Und diese Mechanik findest du in allen möglichen Kanälen und ich darf dir sagen, es ist harte Arbeit, Interesse zu wecken. Und die organische Kundengewinnung ist neben dem Empfehlungsmarketing, dadurch, dass du großartige Ergebnisse lieferst, die beste Chance, die sich daraus ableitet und neue Interessen anzuziehen. Darfst du, sollst du auch machen, nur es gibt gerade, wenn du diese Möglichkeiten der organischen Kundengewinnung noch nicht in der Form genutzt hast, eine grandiose Möglichkeit, die Sahne abzuschöpfen beziehungsweise mal mit dem Netz durch dein Teich, durch dein Meer zu gehen und mal die Fische einzusammeln, die so groß schon gewachsen sind, dass sie in deinen Maschen entsprechend hängenbleiben. Also diese große Herausforderung, neue Interessen anzuziehen und die damit verbundene harte Arbeit und damit meine ich auch die entsprechende Kontinuität, die es dort braucht, ist das, was viele dann doch aufgeben lässt beziehungsweise wo viele unterschiedlichste Wege versuchen zu gehen und ganz viele Coaches glauben, sie hätten den heiligen Gral, den heiligen Weg gefunden und wollen ihn dir jetzt auch vermitteln. Und ich darf dir sagen, natürlich gibt es Mechanismen, natürlich gibt es ausgetretene Pfade, genauso wie in den Alpen, wenn du auf den Mont Blanc gibst, da gibt es eine Standardroute für Amateure wie mich, die ist halt vorgegangen und vorgegeben und da gehst du halt lang und hast eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, das zu nutzen, nur ich darf dir sagen, die Selbstständigkeit, speziell mit deiner Individualität und mit deiner Botschaft und mit deinem Kern und mit deinem Angebot und mit deiner Zielgruppe ist mitnichten der Mont Blanc, er ist vielleicht so hoch wie er, aber es ist vielleicht eine Nachbarspitze und die braucht vielleicht besondere Ausrüstung und eine besondere Struktur, ein besonderes Konzept und diese Individualität, auf die kommt es an. Und die zu finden, ist das Herausfordernde, wenn es nämlich so einfach wäre, dann wäre es nicht so, wie wir das wahrnehmen, dass nämlich die Coaching-Welt sowas ist wie ein Eisberg, nämlich du siehst nur hier oben die 20% oder vielleicht sind es auch nur 15 oder 10, die wirklich erfolgreich sind durch einen bestimmten Standardweg oder Mechanismus. Die, die du nicht wahrnimmst, sind die 80% da unten. Und das sind die, die entweder nie ein Testimonial oder eine Referenz aussprechen würden oder wenn sie sie aussprechen, was vielleicht ein Stück weit positiv war, erwähnen, aber eben bei weitem nicht die Ergebnisse erreichen, die nach außen proklamiert werden. Und diese harte Arbeit, zu den 20% zu gehören, lässt sich dadurch auch ein Stück weit umgehen, indem du nämlich die organische Kundengewinnung als einen Teil deiner Mechanismen machst und auf die werden wir hier heute ein Stück weit mehr eingehen. Und wir gucken uns jetzt mal die fünf Kreise an, die wir in den letzten beiden Sessions auch immer wieder demaskiert haben. Und das ist eine kleine Wiederholung, damit du den Kontext wieder findest, dass du hier in der Mitte stehst. Du bist der in der Mitte. Da kannst du deinen Namen da hinschreiben. In unserem Fall sind das vielleicht die Curtings, meine Frau und ich. Diejenigen, die Selbstständige und Unternehmer dabei unterstützen, noch deutlich erfolgreicher zu werden, als sie ohnehin schon sind. Und wir haben in unserem Fall im letzten Jahr eine fast 100% Erfolgsquote erreicht, dass sich nämlich das Investment für einige von unseren Kunden um ein Vielfaches refinanziert hat. Und das Investment in uns ist fünfstellig. Ein Vielfaches refinanziert hat. Und nicht nur das. Wir schaffen damit die Grundlage für zukünftiges Wachstum. Und dass sich all unsere Kunden, und wir haben über 50 aktuell, all unsere Kunden sich den Deal des Lebens ermöglicht haben. Und das nicht nur einmal, sondern den Deal des Lebens, den Deal des Lebens, den Deal des Lebens. Und das unter anderem durch die organische Kundengewinnung mit entstanden ist. Und zwar nicht bei uns, sondern natürlich bei unseren Kunden. Und jetzt stell dir fest, stell dir vor, das Ganze ist wie so eine Zwiebelschicht. Oben drin sind so die warmen, im Kern nahe befindlichen Zwiebelschichten. Und da haben wir zum einen die Zwiebelschicht der ganz Nahen. Das sind nämlich die, mit denen du eine direkte Beziehung hast. Stell dir vor, ich war vor vielen Jahren in New York 2006 und habe dort ein großes Projekt geleitet für einen amerikanischen Ableger einer deutschsprachigen Bank oder Bankenkonsortium. Und unser Auftrag war, innerhalb von fünf Monaten und eigentlich innerhalb von drei Monaten, eine komplette IT-Infrastruktur von the scratch aufzubauen, auf Basis der Rahmenbedingungen, die aus Deutschland vorgegeben waren. Und das in einem 2000 Quadratmeter großen Büro, was zu dem Zeitpunkt, als wir es besichtigt haben, nämlich drei Monate vorher live, komplett leer war. Nur Konkret, also nur leerer Beton. Geiler Blick, 40. Etage, geiler Blick, aber war komplett auszustatten. Und wir waren eins der Teilprojekte, die dafür verantwortlich waren, die komplette IT-Infrastruktur dort reinzulegen. Server, Clients, Verkabelung, aber auch die gesamte Software. Alles, was damit zu tun hat, mit User, mit allem drum und dran. Sodass am Tag 1, 2. Januar die Mitarbeiter, die dort gerade im Begriff waren, auf dem Markt rekrutiert zu werden, arbeiten konnten. Es war ein sehr spannendes Projekt. Und wir sind aus den höchsten Risiko-Quadranten auf der Programmliste, also der Programmmanager hat auf all seine Projekte geguckt. Wir waren eins von, ich glaube, 20, waren wir das mit dem höchsten Risikoprofil. Und wir waren die einzigen und ersten, die am 2. Januar wirklich fertig waren. Und du kannst dir vorstellen, das war ein Ursachenritt. Es war echt intensiv. Wir haben teilweise 14, 16 Stunden am Tag gearbeitet, um das Ding hinzustellen. Wir haben natürlich auch New York ein Stück weit genossen. Aber die 8-10 Menschen, mit denen ich dort zusammengearbeitet habe, mit denen bin ich so zusammengewachsen. Weil wir durch dick und dünn gegangen sind und viele, viele magische Momente erlebt haben. Mit all denen habe ich eine direkte Beziehung. Weil wir durch dick und dünn und weil wir viel Magisches erlebt und auch erarbeitet haben. Habe ich mit einigen immer noch Kontakt, natürlich. Habe ich mit einigen schon seit langer Zeit keinen Kontakt mehr? Ja, natürlich. Zähle ich sie trotzdem zu meinen direkten Beziehungen? Ja, natürlich. Warum? Weil wenn ich die morgen anrufe oder eine WhatsApp-Nachricht schicke, habe ich ein paar Stunden später auf jeden Fall eine Antwort und sogar eine Terminmöglichkeit, wenn ich danach frage, mit ihnen zu sprechen. Weil die sich genauso wie ich an diese Zeit erinnern. Obwohl sie schon 16 Jahre her ist. Das ist eine direkte Beziehung. Welche direkten Beziehungen gibt es bei dir in deinem Kontext? Mit wem hast du intensiv zusammengearbeitet? Frühere Mitarbeiter, die weitergezogen sind? Frühere Kollegen, die vielleicht immer noch da sind oder weitergezogen sind? Partner, mit denen du im Rahmen deiner Selbstständigkeit zusammengearbeitet hast? Unternehmer, mit denen du auch intensiver kommuniziert und interagiert hast? Wer ist da in deinem Netzwerk, wo du sagst, den kann ich morgen anrufen und sagen, hey Klaus, habe gerade an dich gedacht und deinen Weg zu beobachten in den letzten Monaten war großartig. Mensch, ich erinnere mich immer noch an die Zeit, wo wir damals XYZ gemacht haben. Wäre großartig, wenn wir mal kurzfristig wieder sprechen können. Ich habe da ein kleines Anliegen. Meld dich doch einfach mal, wenn es für dich passt. Oder lass uns in den nächsten zwei, drei Tagen mal sprechen. Ich komme noch mal auf dich zu. Ciao, ciao. Der Konto ärgert schon mal ein bisschen Waage. Den kann man noch mal deutlich besser machen. Das zeigen wir dir auch gleich, wie das geht. Und eine Stunde später hätte ich eine Antwort. Und solche Leute hast du auch im Netzwerk. Nur du darfst sie dir bewusst machen. Wenn du sagst, ja, aber ich weiß nicht mehr, wo jetzt die sind und welchen Job die haben und so weiter. Ja, dann informiere dich. Find's raus. Und vielleicht ist da ein potenzieller Kunde dabei. Vielleicht ist jemand da dabei, der dir dient. Entweder dich weiterempfiehlt, der möglicherweise auch Menschen hat in seinem Umfeld, denen du helfen könntest. Vielleicht ein früherer Kunde, mit dem du schon durch dick und dünn gegangen bist, wo du sagst, Mensch, mit dem könnte ich jetzt mal das Next Level gehen und dem wieder weiterhelfen. Direkte Beziehungen sind Goldwerden. Das sind genau die, die in deinem engeren Kreis stehen. Dann haben wir etwas, das ist nicht ganz so rot, aber schon sehr, also sehr warm. Warum zeichne ich die ein? Als rot wirst du gleich fragen, denn das sind die indirekten Beziehungen. Das sind die Menschen, mit denen du vielleicht noch nie Kontakt hattest. Jetzt wirst du dich fragen, warum sind die so lauwarm? Warum malte ich die gleich an die zweite Stelle? Das sind die indirekten Beziehungen, zu denen du noch nie Kontakt hattest, aber zwischen denen und dir eine direkte Beziehung steht, die du anfragen kannst, um den Kontakt herzustellen. Sprich, um an den hier heranzukommen, spielst du über Bande und sagst, Hey Klaus, ich habe gesehen, du bist mit Peter Müller befreundet und ihr seid irgendwie ein direkter Kontakt. Es wäre großartig, wenn du mich ihm empfehlen oder meine Kontaktdaten oder uns mal zusammenbringen könntest, denn ich habe da ein Thema, das könnte für ihn interessant sein, beziehungsweise ich habe eine Frage, die er mir sicherlich beantworten kann oder er hat mein Interesse gewegt, ich würde ihn gern für meinen Podcast einladen. Und wenn die direkte Beziehung, dem du diese Anfrage stellst, so stark ist und dir vertraut, dann wird er dir innerhalb von Stunden, maximal Tagen, genau diesen Kontakt herstellen, den du aufgreifen kannst. Deswegen ist das eine indirekte Beziehung, die du sofort in deinen Kontext holen kannst, die du sofort, die sofort aufgewärmt ist und mit der du sofort in Resonanz gehen kannst. Durch diese Empfehlung und durch dieses Über-Bande-Spielen. Hey, wir, die Curtings, machen diesen Podcast aus Leidenschaft, um Menschen wie dich zu inspirieren. Und es würde uns und anderen wahnsinnig helfen, wenn du uns eine Podcast-Bewertung darlässt und diesen Podcast anderen Menschen empfiehlst, die möglicherweise ähnlich davon profitieren, wie du es tust. Danke dir dafür. Und jetzt weiter mit der aktuellen Frage. So, darüber hinaus, und da sind wir letzte Woche sehr intensiv eingegangen, ist der direkte Anknüpfungspunkt und der indirekte Anknüpfungspunkt. Und beide werden immer kälter. Ich hoffe, das kann man hier dann so schön sehen. Nehmen wir den blauen mal ganz außen. Ja, es wird immer kälter. Und hier draußen sind die, mit denen du noch nie Kontakt hattest. Zu denen komme ich auch. Gehen wir erstmal auf die direkten Anknüpfungspunkte. Das sind diejenigen, mit denen du vielleicht so einen Moment geteilt hast, an den ihr beide euch noch erinnert. Stell dir vor, du warst vielleicht vor zwei, drei Jahren auf einer Messe, auf einer Veranstaltung und hast ein Gespräch geführt am Buffet, wo eine gewisse Terminologie oder ein Austausch stattgefunden hat, an den ihr euch beide noch erinnern könnt. Beispiel. Wir hatten jemand bei uns als Kunde, der war Experte und ist Experte für Palettenmanagement. Und Palettenmanagement ist eine sehr spezielle Spezies, die Dienstleistungen erbringt, speziell für Baustofffachhändler, weil die unfassbar viele Paletten irgendwie durch Deutschland oder durch die Welt karren. Und Palettenmanagement ist ein großes Thema oder eine besondere Herausforderung. Und derjenige hat auf einer Veranstaltung vor mehreren Jahren ein Gespräch geführt am Buffet mit einem Geschäftsführer eines Baustofffachhändlers. Rein zufällig. Die standen hintereinander in der Reihe. Man wartet so, bis man vorne drankommt. Die Schlange ist noch 30 Meter und man kommt so ins Gespräch. Oh, ist eine lange Schlange. Ja, Mensch, ich habe auch Hunger. Und naja, gut, dauert halt so lange, wie es dauert. Was machen Sie denn so? Und dann haben die sich unterhalten und es ist ein Begriff gefallen oder ein Satz gefallen, nämlich sie haben sich über das Leid im Palettenmanagement unterhalten. Und der Satz bleibt sicherlich hängen auf beiden Seiten. Und genau so war es, denn als er hier bei uns im Coaching gewesen ist, haben wir ihm empfohlen, diesen Kontakt zu nutzen, weil es ja ein direkter Anknüpfungspunkt ist, auf den man sich beziehen kann. Und dieser direkte Anknüpfungspunkt hat er genutzt. Er hat hier noch im Basecamp bei uns, hier in der Nähe von Frankfurt, hat eine Nachricht geschrieben. Sehr, sehr geehrter Herr Müller, ich erinnere mich noch gut an die Messe, auf der wir uns gemeinsam getroffen haben. Wir standen am Buffet zusammen und haben uns über das Leid im Palettenmanagement unterhalten. Und ich darf Ihnen sagen, das Leiden hat ein Ende. Und dann hat er noch ein paar weitere Sätze, die wir hier zusammen erarbeitet haben, reingeschrieben. Call to Action im Sinne von, lassen Sie es uns auch mal austauschen,
dieses Leid beenden können, auch für Ihre Organisation und zwei Tage später, darf ich dir sagen, saß er bei Ihnen im Geschäftsführerzimmer und hat mit ihm ein erstes Gespräch geführt. So kann ein direkter Anknüpfungspunkt aus einer organischen Perspektive, weil die kannten sich halt und waren irgendwie über Xing oder LinkedIn noch nicht mal verbunden, sondern er hat diese Verbindung hergestellt, weil er sich an denjenigen erinnert hat. So stark ist dein bewusstes oder unbewusstes organische Netzwerk. Also das ist der direkte Anknüpfungspunkt, dann haben wir noch den indirekten Anknüpfungspunkt. Das ist nämlich der, der noch nicht entstanden ist, sondern den du kreieren darfst. Das sind diejenigen, mit denen du vielleicht in einer gemeinsamen Stadt aufgewachsen bist. Vielleicht war es eine besondere Stadt, in der er gelebt hat, vielleicht nicht gleich New York oder Frankfurt, sondern vielleicht so ein kleines Örtchen irgendwo. Vielleicht teilt ihr beide ein Hobby, vielleicht auch ein spezielles bei uns. Ich bin ja Paraglider und das schon seit 25, knapp 30 Jahren und Paraglider, die sind so, also so, egal wo auf der Welt. Wir duzen uns weltweit. Das kann der Papst sein, der dann mit dem Paraglider den Berg runterfliegt. Den duzt du am Landeplatz und das ist nicht nur ein Landeplatzduzen, sondern das ist, du duzt den überall. Nicht so wie auf dem Golfplatz, wo es so dieses Tagesdu gibt, was ein Schwachsinn. Ein Tagesdu gibt, ist da der Fall, du duzt dich. So und Paragliding ist eine besondere Sportart, das ist eine Community, da tauschst du dich aus. Wo bist du gestartet? Wo bist du gelandet? Wo bist du schon geflogen? Welche, wo stehst du gerade in deiner Entwicklungsstufe? Und du bist sofort so. Und jetzt begibt sich das, dass wir vor vielen Jahren, 2004, das größte Paragliding-Portal der Welt programmiert und ins Netz gestellt haben mit über 6000 Start- und Landeplätzen, sprich paragliding365.com. Das ist der Name der Webseite, ist bei allen Paraglidern bekannt, weil die dort unter anderem ihre Flüge und ihre nächsten Ausflüge planen. Das ist ein Hobby, da kannst du sofort drauf aufsetzen. Da fällst du nämlich nicht mit der Tür ins Haus, ey, wäre es nicht mal gut abzunehmen, sondern du sagst, hey, ich habe gesehen, du bist auch Paraglider und du kommst aus dem Ort. Wo kann man denn bei dir in der Gegend fliegen? Zack, kommen sofort die Antworten, das ist der indirekte Anknüpfungspunkt. Letztens hatte ich John Stepper bei mir im Podcast. John Stepper ist der Urheber der Working-Out-Loud-Methodik, eine Kollaborationsmethodik, wo du mit fünf Menschen zusammenkommst für einen bestimmten Zeitraum, in dem zwölf Wochen, und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitest, was jeder individuell für sich verfolgt. Und John Stepper ist ein Korrifier, ja, und ich konnte über einen anderen Kontakt, das war eine direkte Beziehung, habe ich das hergestellt, weil er hat dann dadurch eine indirekte Beziehung. Und dieser Kontakt ist entstanden und dann habe ich mich vorbereitet auf das Podcast-Interview und guess what, wir waren zur gleichen Zeit in New York, wir haben für den gleichen Arbeitgeber gearbeitet, er war irgendwie Managing Director, ich war irgendwie kleines Licht, weil es auch schon 25 Jahre her, und wir haben in dem gleichen Gebäude gearbeitet, in der gleichen Straße, sogar im selben Stockwerk, sind uns aber nie persönlich begegnet. Was glaubst du, wie dieses Gespräch begonnen hat? Wir waren innerhalb von zwei Minuten, waren wir so, weil wir diese Gemeinsamkeit hatten, weil wir diesen indirekten Anknüpfungspunkt hatten, den wir sofort haben magisch werden lassen und der eine ganz andere Grundlage für dieses Podcast-Interview und viele weitere Gespräche im Nachgang ermöglicht hat. Das sind indirekte Anknüpfungspunkte. Und wenn du dir das jetzt mal vor Augen führst und reflektierst, wer ist denn da in meinem Netzwerk, der direkte Beziehung zu mir ist, der eine indirekte Beziehung ist, ein direkter Anknüpfungspunkt oder ein indirekter Anknüpfungspunkt, dann wirst du sehen, dass dein organisches Netzwerk Gold wert ist. Das ist wie eine Schatztruhe, die du aufmachen kannst, wo du reinguckst und das Ganze strahlt. Kennst du vielleicht von Indiana Jones, die Schatztruhe, die dann aufgemacht wird, der heilige Gral, der geöffnet wird und man strahlt das so ins Gesicht. Oder bei Pirates of the Caribbean gibt es auch so eine Szene. Und jetzt werden wir uns um die zwei inneren Kreise kümmern und du denkst, Mensch, wir sind schon 25 Minuten hier im Video. Ja, weil jetzt kriegst du Hands-on. Das war alles nur die Einführung und jetzt kriegst du Hands-on und dafür braucht es gar nicht so viel, weil das kannst du dir kopieren, das kannst du für dich nutzen. Das haben wir noch nie gemacht, dass wir so tief hier was geteilt haben, weil das kriegen normalerweise nur unsere Kunden im Training, weil daraus entsteht die Magie, durch das organische Kundengewinnungsschritt-Schritt-Modell-Prozess wird es dir möglich sein, neues Interesse zu wecken und Kunden zu identifizieren, die du möglicherweise so noch gar nicht wahrgenommen hast. Deswegen habe ich das hier so lange eingefügt und wir werden uns heute genau um diese zwei inneren Kreise nochmal kümmern, nämlich dir konkrete Texte an die Hand geben, wie du auf direkte Beziehungen zugehst und auf indirekte. Jetzt gucken wir uns das mal an. Und zwar ist das so eine aktivierende Nachricht, da geht natürlich noch ein paar Nachrichten hintendran und auch eine entsprechende Gesprächsvorbereitung lernst du alles bei uns. In dem Fall geht es erstmal darum, den Kontakt herzustellen. So, und jetzt nehmen wir mal hier das Beispiel für eine direkte Beziehung. Hallo, nennen wir ihn mal Klaus oder Herr Müller, es heißt nicht unbedingt, dass du mit jedem Perdue sein musst. Ich hoffe, dir geht es gut, ich habe deine Urlaubsbilder bewundert, finde es spannend und inspirierend, wie du in der Lage bist, das familiäre mit dem Business-Kontext zu verbinden. Ich erinnere mich noch gut an unsere gemeinsame Zeit, vor einiger Zeit, wie wir in der Lage waren, das Projekt zum Ziel zu führen, da kannst du natürlich deutlich konkreter sein als wir hier. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir mal wieder ins Gespräch kommen, hat sich so unfassbar viel getan in der Zeit und es wäre aus meiner Sicht unbedingt an der Wert an der alten Zeit anzuknüpfen. Dann würde es dir passen nächste Woche Donnerstag zwischen 12 und 1 oder Freitag zwischen 2 und 3. Viele Grüße, Thorsten. Jetzt demaskieren wir das mal, weil du kannst den Aufbau für dich nutzen. Du musst nicht den Text kopieren, sondern den Aufbau für dich nutzen. Wir haben natürlich hier oben die Anrede, wir haben ein Stück weit Rapport, wir haben natürlich noch eine Höflichkeitsfloskel, aber wir stellen noch mal die Verbindung her. Dann gibt es ein Stück weit Wertschätzung dessen, was wir von ihm in der aktuellen Zeit wahrnehmen. Wir haben hier dann den Punkt, dass wir diese direkte Beziehung, diesen in dem Fall Anknüpfungspunkt, also das, auf das wir uns beziehen, hier in den Vordergrund stellen, damit der oder diejenige weiß, stimmt, da war ja was. Im letzten Punkt kommt dann der Call-to-Action, der sehr konkret sein darf und mit dem Call-to-Action geht es dann fast schon zu Ende und das ist dann das Ende. Diese Struktur kannst du für dich nutzen. Hey Klaus, ich habe gerade gesehen, wie du deinen neuen Podcast veröffentlicht hast und ich bin begeisterter Hörer und finde es großartig, welche Interviewgäste du immer wieder mit einlädst. Werter Rapport und Wertschätzung in einem. Ich erinnere mich noch gut an unsere gemeinsame Zeit im Projekt XY und wie wir gemeinsam Ergebnis AB erreicht haben. Schon unfassbar, wie uns das damals gelungen ist. Es ist unheimlich viel passiert, das war die direkte Beziehung, es ist unheimlich viel passiert in den letzten Monaten und ich habe mich auch weiterentwickelt, so wie du auch. Lass uns doch mal sprechen, wo vielleicht gemeinsame Anknüpfungspunkte liegen oder dass wir das mal wieder aufgreifen von damals. So kannst du eine direkte Beziehung aufleben lassen. Probier es mal aus mit denjenigen, die dir sofort einfallen. Jetzt kommen wir zum nächsten. Das ist nämlich die indirekte Beziehung. Wir wollen ja erreichen, dass wir jetzt diese indirekte Beziehung, dass wir hier über Bande spielen. Da können wir das in dem Fall mal so konkret machen. Hallo Herr Müller, ich hoffe, es geht Ihnen gut. Ich habe Ihre Urlaubsbilder bewundert, das kannst du jetzt schon einschätzen. Ich erinnere mich noch gut an unsere gemeinsame Zeit. Ich habe da einen Anliegen. Ich habe gesehen, dass Sie Herrn Mayer persönlich kennen. Könnten Sie da einen Kontakt erstellen, da ich das Gefühl habe, dass ich ihm im ähnlichen Kontext weiterhelfen kann. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie das ermöglichen können. Vielleicht haben wir die Möglichkeit, uns bald auch mal wieder auszutauschen. Auch hier Anrede, Rapport, Wertschätzung, die direkte Beziehung, der Anknüpfungspunkt und noch mal der Call to Action in doppelerlei Hinsicht. Also Anrede, Rapport, ich glaube mit zwei P, dann die Anerkennung und die Wertschätzung. Dann die direkte Beziehung, weil das ist ja das, was du hier aufgreifst und dann kommt das Anliegen und wir haben hier dann auch noch mal einen kleinen Call to Action hinten dran für das Anliegen und natürlich auch etwas, um die Beziehung noch mal aufleben zu lassen oder auch zu festigen und dann das Ende. So, das ist mal ein Beispiel und du kannst dir das Workbook hier runterladen oder du schreibst einfach Workbook in die Kommentare, dann sind wir in der Lage, dir das entsprechend auch zugänglich zu machen. Jetzt überprüfe mal für dich, wir haben dir jetzt zwei ganz konkrete Textbeispiele genannt für all diejenigen, die sagen, ja, wie schreibe ich das und was soll ich da machen? Du nimmst natürlich da das entsprechende Medium desjenigen, den du ansprechen möchtest. Ist das der LinkedIn-Messenger, ist das Facebook-Messenger, ist das eine WhatsApp, ist das eine E-Mail? Ganz entsprechend, wie es für ihn passt. Ich nutze gern schnelldrehende Medien, also bei mir ist es gern Messenger oder WhatsApp. E-Mail liegt bei mir fast brach und den Postcord-Managen auch andere. Du darfst überprüfen jetzt, wer in deinem Netzwerk bietet sich hier an, um genau das zu ermöglichen, dass du nämlich mal deine direkten Beziehungen wieder so nah an dich ranholst, wie es mal war oder diejenigen, die du gerne in deinem Kontext hättest, über eine direkte Beziehung heranziehst und somit die indirekte Beziehung an dich ranholst. Und das ist genau das, zu dem ich dich jetzt hier ermutigen könnte, weil das Ganze hier nur anzuschauen, ist das eine, das viel wesentlichere ist, in die Umsetzung zu kommen. Schritt eins, geh durch dein Netzwerk, identifiziere die entsprechenden Kontakte. Schritt zwei, probiere dich einfach mal aus, schreib mal drei Nachrichten in Kult, was passiert. Und wenn du sagst, Mensch, ich weiß noch nicht so ganz, wie ich es machen soll, dann schreib hier gerne Termin in die Kommentare oder buch dir einen Termin unter www.die-körtings.com slash Termin, dann können wir gerne mal über deine aktuellen Fragen in diesem Kontext sprechen beziehungsweise die, die dich in deiner Selbstständigkeit und im Unternehmertum umtreiben. Wenn du sagst, ich probiere das mal aus und bin gespannt auf die Ergebnisse und die möchte ich mit euch reflektieren, dann tu auch das, www.die-körtings.com slash Termin, buch dir den Termin und wir sprechen mal über das, was entstanden ist und wo du jetzt hängst, weil da wurde eine neue Tür aufgestoßen, das haben wir hier gemacht. Kommst du in Räume, wo vielleicht wieder weitere Türen verschlossen sind, dann helfen wir dir, den Schlüssel zu finden. Und wenn du sagst, cool, geil, mega Impuls, probiere ich jetzt aus und ich kann das alleine, ich ziehe das durch, auch großartig, weil wir wollen natürlich auch, dass du wachst und wächst so rum und deinen Weg gehst und deine Gipfel stürmst. In diesem Sinne, viel Erfolg bei der Umsetzung, ich hoffe, der Impuls hat dich weitergebracht und bringt dich ein Stück weiter. Und wie gesagt, wenn du Unterstützung brauchst, nicht nur jetzt vielleicht für diesen Kontext, sondern für dein Gesamtwachstum als Selbstständiger oder Unternehmer, dann sprich uns gerne an und damit meine ich, buche dir einen Termin unter www.deminuskirchings.com und dann werden wir mal überprüfen, wie wir dir weiterhelfen können.