
Über die Reise zum Buch und was Projektmanagement ausmacht - Im Gespräch mit Mathias und Michaela Flick
In dieser Folge diskutieren wir mit unseren Gästen den Weg zum Schreiben eines Buches und die Essenz des Projektmanagements. Wir erkunden die Reise des Buchschreibens: Unsere Gäste teilen ihre Erfahrungen und Herausforderungen beim Schreiben eines Buches, mit wertvollen Tipps für angehende Autoren. Außerdem tauchen wir tief in die Welt des Projektmanagements ein und diskutieren, was es wirklich ausmacht, ein effektives und effizientes Projektmanagement zu führen.
In dieser Folge haben wir zwei ganz besondere Gäste: Michaela und Mathias Flick. Michaela bringt über 20 Jahre internationale Projekterfahrung mit und ist eine Expertin im Bereich Automotive und Organisationsprojekte. Sie hat bereits zahlreiche Fach- und Führungskräfte in den Themen Führung und Projektmanagement geschult und für Zertifizierungsprüfungen nach den Standards der GPM/IPMA vorbereitet. Ihre Motivation? „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen."
Mathias, ein Informatiker und Betriebswirt mit über 25 Jahren fundierter Projektmanagement-Erfahrung, leitet den Fachbereich Projektmanagement bei der Lutz und Grub AG. Er hat bereits mehr als 1000 Teilnehmer:innen auf Basiszertifikatsprüfungen sowie Level D, C und Level B Prüfungen der GPM/IPMA vorbereitet und im Projektmanagement ausgebildet. Sein Motto: „Es gibt zwei Dinge, auf denen das Wohlgelingen in allen Verhältnissen beruht. Das eine ist, dass Zweck und Ziel der Tätigkeit richtig bestimmt sind. Das andere aber besteht darin, die zu diesem Endziel führenden Handlungen zu finden."
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Das Transkript zum Nachlesen
Jemand, der selbstständig ist und natürlich gesehen werden will, der sollte auf jeden Fall ein Buch schreiben, weil viele erstmals googeln. Gibt es da ein Buch? Was hat er schon gemacht? Und das ist schon der erste Riederschlag, den man zum Kunden kriegt. Das heutige Podcast-Interview ist schon lange geplant. Podcast-Interview, welches durch ein ganz besonderes Event getriggert wurde, nämlich der Publikation eines Buches. Und dieses Buch ist besonders aus ganz unterschiedlichen Aspekten. Da werden wir heute drauf eingehen und die beiden Autoren dieses Buches, die kenne ich schon sehr, sehr lange. Und zwar kommen die aus meinem ursprünglichen Leben, nämlich aus dem Leben des Projektmanagements, das Leben dessen, wo Projekte ein Ziel erreichen durften, wo Projekte mal wasserfallartig, dann agil, dann hybrid und wie die ganzen Derivate da alle heißen, durchgemanagt wurden. Und aus den Zeiten der gemeinsamen Zusammenarbeit bei der Gesellschaft für Projektmanagement, auch in anderen Kontexten, die wir uns immer wieder gesehen haben. Und sie sind diejenigen, die für mich sowohl aus dem Angestellten-Dasein als auch aus dem Selbstständigen-Dasein, aus beiden unterschiedlichen Betrachtungsweisen als Paar, aber auch als diejenigen, die gemeinsam für eine Sache stehen, nämlich Projektmanagement verständlich zu machen, Projektmanagement in Deutschland und darüber hinaus nach vorne zu bringen. Und das aus unterschiedlichen Rollen heraus. Zum einen als Angestellter und auch als Selbstständiger in diesen Bereichen ihren Arbeitgeber und dessen Kunden nach vorne bringen, als auch die Kunden, die sich auf sie einlassen. Und sie haben sich in den letzten Jahren immer wieder dem Thema Buchschreiben gewidmet und das Buchschreiben speziell auch im Kontext von Führung, im Kontext von Projektmanagement belebt und auch verstanden. Und sie haben eben schon im Vorgespräch gesagt, Buchschreiben macht süchtig. Und nachdem sie jetzt das Buch Projektmanagement verstehen, im Haufe Verlag publiziert haben und das dann auch gepostet haben, war es natürlich klar, das wieder als einen Anknüpfungspunkt zu nehmen, sie heute hier in diesen Podcast zu nehmen. Wir werden unter anderem auf die inhaltliche Ausgestaltung des Buches schauen. Wir werden schauen, was macht dieses Buch so besonders in einer Welt, wo schon alles seit 100 Jahren im Kontext von Projektmanagement geschrieben zu sein scheint. Wir überprüfen werden, was macht dieses Buch besonders, werden inhaltlich ein bisschen eintauchen und im zweiten Aspekt speziell auf unsere Zielgruppe der selbstständigen Unternehmer darauf noch mal eingehen, wie der Prozess ausgesehen hat und wie dieses Buch überhaupt entstanden ist und was wir möglicherweise von beiden hier lernen dürfen. Und jetzt darf ich Sie ganz herzlich begrüßen. Schön, dass ihr da seid. Michaela und Matthias Flick, schön, dass ihr hier seid. Lasst uns mal jetzt von dem inhaltlichen Teil ein Stück weit weggehen. Es kann sich jeder das Buch natürlich kaufen bei Amazon, bei Haufe, wo auch immer. Den Link packen wir natürlich dann auch in die Shownotes, sodass das da direkt für jeden zugänglich ist, der sich dafür interessiert. Ich glaube, es gibt auch schon einige Rezensionen, die durchaus ausgewogen sind und das Projekt, also euer Buchprojekt, noch mal aus den entsprechenden Augen reflektieren. Lasst uns noch mal auf den Prozess schauen. Denn wir ja mit den selbstständigen Unternehmern, die wir in ihrem Wachstum begleiten, dass Thema Buch und ein Buchprojekt oder eine kleinere Form von einem Booklet immer wieder Thema ist. Und natürlich auch die Lerngeschenke, die ihr jetzt gemacht habt, beziehungsweise du, Michaela, mit deinen früheren Buchprojekten, hier durchaus hilfreich sein können und auf gewisse Prozesse, Vorgehensweisen auch noch Einfluss haben werden. Wie habt ihr euch diesem Projekt genähert? Wie seid ihr an das Thema rangegangen, des Buchschreibens? Und wie habt ihr für euch diesen Mount Everest bestiegen? Ja, wir wollten auf jeden Fall wieder bei Haufe publizieren, weil für uns beide, glaube ich, einer der spannendsten, interessantesten Fachverlage. Wir haben selber in unseren diversen Bücherregalen zu Hause diverse Bücher von Haufe und haben immer schon so die Aufmachung, die Art und Weise, die Themen sehr gemocht. Und von daher war klar, okay, die werden wir auf jeden Fall anhauen. Und natürlich muss man jetzt nicht unbedingt zu einem großen Verlag gehen, wenn man publizieren möchte. Es ist auch tatsächlich nicht immer so ein Spaziergang. Also es ist nicht immer so, dass die Verlage jetzt gerade auf einen warten, um das 40.001. Buch zu schreiben über PM in dem Falle. Aber für uns war es einfach ein Riesenargument der Seriösität, der Professionalität. Weil das natürlich Projektmanagement einfach eines unserer Herzensthemen ist, beruflich wie privat. Und von daher der Fachverlag. Und deswegen auch Haufe. Und weil ich damit einfach schon bei meiner ersten Buchschreibereise super coole Erfahrungen gemacht habe. Wir hatten wieder tatsächlich unsere Produktmanagerin. Das war richtig, richtig klasse und hat großen Spaß gemacht. Was es aber auf jeden Fall braucht, ist, du musst dir vorher eindeutig darüber im Klaren sein, warum willst du das Buch schreiben? Wer ist die Zielgruppe? Du solltest auf jeden Fall im Kopf den roten Faden haben. Also du stolperst da bitte nicht einfach so rein, weil das geht sonst schief. Also die Vorarbeit ist enorm wichtig. Das Buchschreiben, wenn du mal weißt und es im Kopf hast und der Weg quasi schon irgendwie sich vor dem inneren Auge manifestiert. Ich möchte nicht sagen, das ist ein Klacks. Es ist kein Klacks, aber es geht auf jeden Fall um einiges leichter, wenn die Vorarbeit gemacht wurde. Und man sollte sich natürlich auch um die Gründe, warum man das Buchschreiben Gedanken machen, weil was wir häufig mitkriegen, wenn jemand Trainings bei uns bucht, dann kommt häufig die Frage, warum haben die sich dann dafür entschieden? Man will ja wissen, was dann den ausschlaggebenden Punkt gegeben hat. Und dann sagen manche, ja, wir haben bei Amazon mal geguckt, welche Bücher es gibt. Und wir wollten einen der Autoren natürlich als Trainer haben. Das haben wir auch bei uns in der Firma. Da gibt es eben Buchautore, die halt schon ein Buch geschrieben haben und andere, die genauso qualifiziert sind wie die Kollegen. Aber trotzdem wollen die dann für das Training genau diesen Autor haben, weil sie nämlich das Buch gelesen haben und sagen, genau das wollen wir haben. Das heißt, jemand, der selbstständig ist und natürlich gesehen werden will, der sollte auf jeden Fall ein Buch schreiben. Viele erstmals googeln, gibt es da ein Buch, was hat er schon gemacht? Und das ist schon der erste Riederschlag, den man dann vom Kunden kriegt. Das erste Vorab-Vertrauen, was man da genießen kann, wenn man da was gemacht hat. Aber ich sollte mich auch überlegen, wie ist meine Schreibe? Also schreibe ich gut? Schreibe ich flüssig? Schreibe ich gut verständlich? Habe ich überhaupt Spaß am Schreiben? Ansonsten, wenn ich das nicht habe und die Expertise zwar da ist, aber das mit dem Schreiben irgendwie so ein bisschen meh, dann sollte ich mir möglicherweise jemanden ins Boot holen, bei dem das mit dem Schreiben gut klappt. Ganz ehrlich, Bücher, die super trocken und schwergängig sind, die gibt es draußen auf dem Markt ganz, ganz viele. Und auch wenn ich eine Leseratte bin, ich habe das auch immer mal wieder, da habe ich ein Buch am Wickel, lese mir da eine Passage durch und denke, was, hä, da lese ich es nochmal, denke mir, ist das zäh und dann habe ich keinen Bock mehr. Und das ist natürlich schade, also wenn jemand sagt, Mensch, ich habe zu einem bestimmten Thema oder zu bestimmten Themen Expertise, ich möchte ein Buch schreiben, also ein bisschen Schreibtalent schadet nicht, ich möchte es mal so ausdrücken. Und deswegen hatten wir ja auch gesagt, wir wollten unser Buch wirklich so schreiben, dass es sich spannend liest, das muss sich fast wie ein Roman, man muss es einfach irgendwo aufschlagen, lesen können und das muss einem gefallen. Ich langweile mich, da sind zwar tolle Infos drin, aber letztendlich finde ich es langweilig, das war also nicht unser Sinn oder Ziel und deswegen sollte man sich auch Gedanken machen, was ist die Zielgruppe, wie brauchen die die Inhalte, wenn ich natürlich eine ganz wissenschaftliche Sache veröffentlichen will, dann müssen da natürlich ganz viele Zahlen, Daten, Fakten drin sein, wenn ich aber eben auch eine breite Leserschaft antriggern möchte und dann muss ich auch Spaß haben, das Buch zu lesen. Das heißt, es darf nicht trocken sein, es muss also auch wirklich so sein, dass man es freiwillig vielleicht auch neben der Arbeit auch mal liest. Und das muss ich mir halt vorher überlegen. Also die Vorarbeit, die ist echt eine Menge, was aber auch Spaß macht. Wir kommen gleich nochmal auf den eigentlichen Schreibprozess, der natürlich auch immer spannend ist, weil das bei einigen natürlich immer wieder zu Herausforderungen sorgt, Stichwort Schreibblockade, als auch wie schaffe ich eine Routine? Da können wir dann gleich nochmal drauf gucken, neben der Vorarbeit, die ihr jetzt schon so ausführlich beschrieben habt. Was war eure Intention, also speziell für euch beide jetzt? Na klar, Welt verändern, gute Impulse rausschicken, 40.001, als ein Buch, was das Ganze nochmal aus einer anderen Perspektive, aus einer verständlicheren Perspektive beschreibt, mit Haufe hinter nochmal als einen renommierten Verlag. Aber was war eure Intention? Bisschen ist schon rausgeklunken, Renommee, also im Sinne von, hey, wir wollten einen der Autoren jetzt hier bei uns haben als Trainer. Was waren die Beweggründe, dass ihr euch diesem Buchprojekt gewidmet habt? Was ist drin für euch? Also, ich wollte einfach das machen, was mir Spaß macht. Und das ist Schreiben, das ist über die Themen, die mir am Herzen liegen, etwas in die Welt raustragen und vor allem mit dem Menschen, der mir am meisten am Herzen liegt, das gemeinsam zu machen. Weil wenn da die positive Energie fließt, wird das Ganze auch einfach besser. Also wirklich, ich hatte einfach Bock, das zu machen. Und meine Intention war natürlich, ich wollte ein gutes Buch haben, was man auch im Unterricht voll einsetzen kann, damit ich nicht immer irgendwelche schwerwiegende Literatur nehmen muss, die eigentlich doch nicht so optimal passt. Also ich wollte einfach ein tolles Buch haben, was ich verwenden kann. Und wenn natürlich so ganz nebenbei noch viele zusätzliche tolle Trainings dabei rauskommen, sagen wir beiden natürlich nicht nein. Wenn Leute unser Buch lesen und sagen, wir wollen diese Trainer unbedingt haben, dann freuen wir uns natürlich und werden auch gerne entsprechende Trainings anbieten. Hey, wir, die Curtings, machen diesen Podcast aus Leidenschaft, um Menschen wie dich zu inspirieren. Und es würde uns und anderen wahnsinnig helfen, wenn du uns eine Podcast-Bewertung darlässt und diesen Podcast anderen Menschen empfiehlst, die möglicherweise ähnlich davon profitieren, wie du es tust. Danke dir dafür. Und jetzt weiter mit der aktuellen Folge. Gucken wir nochmal auf den Schreibprozess. Also erstmal viel intrinsische Motivation, das tun, was man liebt. Und wenn dann so ein Projekt dabei rauskommt, natürlich umso besser. Und mit dem positiven, wie ich immer sage, Kollateralschaden, dass dann man noch häufiger gebucht wird als Trainer, wie jetzt ihr beiden, dass man noch eine Grundlage hat für das entsprechende Training. Wenn das da dabei noch abfällt, dann ist das großartig. Michaela, du hast gesagt, du schreibst gerne und du liebst das Schreiben. Was kannst du denjenigen mitgeben, die damit eher eine Herausforderung verbinden, sich dem Schreibprozess, also die 200 Seiten, die zwischen Klappe und Deckel sich verorten dürfen, ohne dass man auf Schriftgröße 112 wechselt, dass diese Inhalte auch entstehen? Was würdest du denen mitgeben aus deiner Erfahrung? Also tatsächlich, was bei mir immer sehr, sehr gut hilft, ist noch ein wunderbar oldschool-haptisches Notizbuch. Also ich habe wirklich für jedes Schreibprojekt, was ich habe, ich habe da so eine Kladde. Gut, ich habe es auch in unserem Buch beschrieben, in dem Praxisbeispiel mein schwarzes Buch der Bücher. Es war halt zufällig so ein schwarzes Moleskine-Ding. Aber das brauche ich einfach und das hilft mir ungemein. Gut, ich bin auch ein sehr visueller Mensch. Also ich glaube, das hängt auch immer so ein bisschen davon ab, wie du selber tickst, was für dich funktioniert. Aber ich bin dann immer eine, ich mache mir vorher Notizen. Ich sammle dann Ideen, ich skizziere bestimmte Dinge schon, ich arbeite damit, ich ergänze. Also jetzt nicht das gesamte Buch, sondern immer so stückweise. Also immer dieses Stück, dieser Brocken, der dann als nächstes ansteht, den erarbeite ich mir schon, wirklich mit Notizen oder wo ich dann auch viel recherchiere, wo ich mir dann auch Referenzen und was weiß ich was notiere, hier nochmal nachgucken und da und dort. Und wirklich ganz, ganz viele Stichworte. Das ist dann auch ein buntes und zum Teil wildes Gekrakel. Aber in dem Moment sorgt dieses Gekrakel, dieses Mischmasch dafür, dass der Text, die Geschichte, das, was ich schreiben möchte, in meinem Kopf entsteht. Und ich brauche das in meinem Kopf, damit ich dann in die Tastatur klimpern kann. Also das ist so, wie es für mich funktioniert. Matthias ist da, glaube ich, ein bisschen anders. Ich habe da eine ganz andere Herangehensweise. Ich mache mir natürlich auch viele Gedanken. Ich tausche mich viel mit anderen Menschen aus. Wenn ich tolle Ideen habe, dann schreibe ich mir die nicht nieder. Ich merke mir die einfach. Also noch kann ich mir das merken. Das heißt, ich habe so ganz viele Buchtücher, was im Buch drin sein soll, wo ich weiß, da muss was rein, da was rein. Da habe ich mir eine Gedanken gemacht, das, was meine Frau im Buch hat. Aber mit dem Schreiben, da beginne ich immer dann, wenn ich jetzt gerade irgendwie Lust habe. Oder es überkommt mich einfach. Also ich kann mich nicht hinsetzen und sagen, ich schreibe jetzt einfach mal 20 Seiten. Geht nicht. Sondern manchmal liege ich im Bett. Ich bin auch schon nachts um drei aufgewacht, hatte eine Idee. Ich wusste, wie kann ich das toll ausformulieren. Ich gehe an den Rechner, setze mich zwei Stunden hin und schreibe das und lege mich wieder ins Bett. Und wenn ich jetzt ganz ehrlich bin, die ersten Vorarbeiten für das Buch haben ja schon begonnen, als Michael das erste Buch geschrieben hat. Weil da hatte ich dann zwischendurch auch so ein paar Ideen für dieses Buch und habe die ersten 16 Seiten, die jetzt auch im Buch fast nahezu identisch so drin sind, schon geschrieben. Und dann habe ich zwei Jahre nichts mehr gemacht. Weil dann hatte ich irgendwie so nicht so den richtigen Impuls, nicht so die richtige Eingebung. Und dann, als wir uns entschieden haben, das zu machen, dann hatte ich immer wieder Phasen, da habe ich nichts gemacht, ein, zwei Wochen. Und plötzlich hatte ich so die Phase, da kam es über mich, ich muss einfach schreiben. Und genau dann schreibe ich, wenn ich gerade die Lust habe, wenn es mich packt. Und wenn das nachts um drei ist oder wenn mir während der Autofahrt irgendetwas kommt, dann notiere ich mir das Ganze, spreche es mal kurz irgendwo auf, im Handy als Text, weil dann muss ich es einfach machen. Ich bin bei uns die Fahrerin, also kann er sich Notizen machen. Ich wollte nur nicht, dass jetzt die Leute daraus denken. Nee, klar. Ich bin natürlich Beifahrer. Aber diese Fahrt in Hamburg, das natürlich nicht. Klar. Aber das ist eine politische... Also bei mir kommt, auch wenn ich jetzt diszipliniert sage, ich habe mir vorgenommen, in dieser Woche dieses Thema zu bearbeiten. Dann gehe ich da dran, setze mich hin, ganz strukturiert und habe dann aber auch wirklich Bock. Beziehungsweise auch, wenn ich jetzt gerade sage, Mensch, ich weiß noch nicht so genau. Ich fange aber an und dann läuft es. Also das ist so ein bisschen, ich tipse so den ersten Dominostein an und dann klack, klack, klack, klack, klack, klack. Dann kommt die Kettenreaktion. Genau, bei mir, wie gesagt, ganz anders. Ich muss auf den richtigen Moment warten. Also wenn ich... Ich kann sowas wunderbar von mir her schieben. Ich weiß, ich muss das schreiben, ich muss das schreiben. Aber irgendwann muss der Moment kommen. Aber dann kann ich auch wirklich viele Stunden dranbleiben. Da kann ich Tag und Nacht durchschreiben. Also ich kann dann auch mal 36 Stunden am Stück irgendwas schreiben. Da habe ich kein Problem. Also Kaffee, viel Kaffee fließt dann dabei natürlich. Aber das funktioniert. Aber ich kann jetzt nicht sagen, da ist ein Thema, mach was dazu. Geht bei mir gar nicht. Bei mir muss es einfach so, es muss über mich kommen. Was aber auch hilft und was wir regelmäßig natürlich auch gemacht haben, ist wirklich, dass wir uns das gegenseitig vorgelesen haben, was wir geschrieben haben. Genau, da wird man dann so... Da befruchtet man sich gegenseitig. Man kriegt andere Gedanken und da kommen auch Ideen. Oder manchmal kommt auch dann die Lust. Man hat irgendwas Tolles gehört, was die Partnerin geschrieben hat. Und dann denkt man, ah ja, genau, dann fällt einem was ab. Oder ergänzt. Oder wir merken dann auch halt, stopp, das läuft da nicht rund. Das passt jetzt nicht so. Aber dann wird das auch abgeändert. Also das war für uns... Ja, so kleine Qualitätsprüfungen, kannst du wirklich so nennen. Weil unser Anspruch ist es natürlich, aber auch qualitativ, inhaltlich, was auch immer, optisch, was Tolles zu liefern. Und das geht nicht so hoppla hopp, einmal kurz über den Tisch gesprungen. Sondern das ist schon auch eine Geschichte, das braucht Herzblut, Blutschweiß und Tränen. Das gehört dazu, wenn es gut werden soll. Und wenn ich jetzt nicht so ein Wischi-Waschi-Husch-Fusch-Ding runter haue. Aber die Leute, die wirklich sagen, Mensch, ich möchte gerne über meine Themen etwas zu Papier bringen. Vorbereitung, dahinterstehen, Notizen. Sich aber auch eingestehen, dass nicht alles auf Knopfdruck funktioniert. Wir sind eben halt keine Maschine. Und immer wenn einem dann was einfällt, also wenn jetzt jemand so etwas schreibt und hat eine Idee, soll er es einfach niederschreiben, auch wenn es noch kein Buch ist. Dann hat er später vielleicht lauter Buchstücke. Und wenn er mal sehr viele Buchstücke hat, kann er sagen, daraus mache ich jetzt ein gesamtes Werk. Den Rest ergänze ich noch. Also ich würde jetzt nicht sagen, ich schreibe jetzt das Buch, sondern dann lieber hier mal einen Text, da einen Text, da einen Text und die später dann alle kombinieren. Dann ist es meistens einfacher. Also zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen. Ihr seid ja auch zwei unterschiedliche Charaktere, Persönlichkeiten.
Da könnte man sich sagen, ein Wunder, dass das Ding überhaupt fertig geworden ist, bei den Herangehensweisen, wo möglicherweise der Verlag mit seiner Terminplanung und der Taktung dazu beigetragen hat, dass dann am Schluss das Werk auch fertig sein durfte. Aber Fun Fact Thorsten, du musst dich mal ganz kurz unterbrechen. Bei der Profi Projektmanager, das hat funktioniert. Natürlich gibt es Meilensteine vom Verlag, natürlich gibt es da vorgegebene Termine, aber wir, dadurch, dass wir schon die Vorarbeit so gut geleistet hatten, wir waren immer vor den Terminen fertig. Und eigentlich war das Veröffentlichungsdatum Mitte August ursprünglich mal geplant. Und dadurch, dass wir so stringent dran gegangen sind, dass es wirklich uns aber auch gepackt hatte, dass wir aber auch wirklich mit Sinn und Verstand an die Sache drangegangen sind, angewandtes Projektmanagement betrieben haben, war es letzten Endes dann so, dass Mitte April die deutsche Hochversion auf den Markt kam und Mitte Mai die englische Version. Und unser Produktmanagement-Team hat schallend gelacht und gesagt, ja okay, das sind halt mal wieder Flicks. Aber sowas ist auch schön. In meinen Büchern geht es mir häufig so, dass die letzten 20 Prozent 80 Prozent des Aufwandes ausmachen. Zumindest gefühlt. Ja, man denkt so, man ist kurz vor der Ziellinie und auf einmal ist das wie in so einem Film, wo so, ich weiß nicht, Periskop oder keine Ahnung, wie man das nennt, auf einmal dieses Ziel sich so von einem weg bewegt, obwohl man auf es zuläuft. Wie war das bei euch und wie habt ihr das Buch dann über die Linie gekriegt? Also ein großer, großer Aufwand, den ich glaube auch manche Menschen unterschätzen, ist die Nummer mit diesem ganzen Korrektorat, Lektorat, einfach wirklich dieses wieder und wieder lesen und dann immer nochmal irgendwelche Fehler finden oder immer nochmal. Das ist wirklich eine Geschichte, die darf bitte, bitte, bitte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, weil du brauchst auch als Autor oder wir als Autoren brauchen nach Phasenweise einfach ein bisschen Abstand. Weil da musst du einfach mal ein bisschen sagen, so und jetzt mal zwei Wochen lang nix, damit das Hirn wieder funktioniert und wenn du dann nochmal dran gehst, entdeckst du quasi auch wieder neue Dinge. Dann ist aller natürlich auch noch wichtig, dass du dann jetzt nicht anfängst und ich schmeiße es über den Haufen und das jetzt nicht, aber damit das Ganze einfach passt, damit einfach die Typos draußen sind, damit du auch guckst jetzt hier mit Umbrüchen, mit keine Ahnung, Abbildungen, dass das alles rund ist. Das ist tatsächlich echt auch nochmal sehr arbeitsintensiv. Natürlich haben wir super Produktmanagement Team gehabt, Korrektorat bei Haufe, mega Lektorat, super, aber wir eben auch und dann eben auch noch Leute aus unserem Umfeld und jeder hat eigentlich immer noch was gefunden und das ist wirklich, wenn es gut werden soll, ist das tatsächlich echt nochmal so ein bisschen. So eine mühsame letzte Meile, aber danach cool. Aber diese drei bis vier Monate hatten wir natürlich eingeplant, weil natürlich von Ehlers erstem Buch wussten wir schon, dass das aber hinzukommt. Da haben wir schon gesagt, am Schluss gibt es nochmal drei Monate und da kriegen wir dann vom Lektorat irgendwelche Hinweise, das könnte man ändern und so weiter. Das haben wir also fest eingeplant, das war klar. Das heißt, unser Buch muss natürlich mindestens drei Monate vorher schon fertig sein, praktisch abgabebereit, damit wir wussten, jetzt kommt noch der Feinschliff. Wie lang war der Gesamtprozess? Aber das war wieder einfach Projektmanagement. Genau, das habt ihr ja drauf und es wäre ja schlimm, wenn das dann nicht angewandt würde oder ihr diesem Glaubenssatz folgt, ich schüßte, haben die schlechtesten Leisten. Wie lang war der Gesamtprozess? Gebt uns da nochmal eine Idee und wie hat es sich angefühlt, als ihr dann das finale Werk in den Händen gehalten habt? Also der Gesamtprozess war eigentlich so, ziemlich genau ein Jahr hat es angefangen. Wie gesagt, ich habe vor drei Jahren, als Michael Ehlers erstes Buch geschrieben hat, haben wir schon die ersten Vorarbeiten gemacht, immer mal wieder Kleinigkeiten geschrieben, aber so die richtige Entscheidung, die fiel ungefähr, ziemlich genau ein Jahr vor der Veröffentlichung. Da haben wir dann gesagt, jetzt machen wir es und jetzt gehen wir aktiv auf den Verlag zu. Wir werden überlegen, wie können wir dem Verlag das natürlich verkaufen. Also man muss ja argumentieren, warum eben das 40.000. und 1. Buch nochmal gemacht werden muss. Was hat der Verlag davon? Dann haben wir Ideen gesammelt und dann haben wir den Verlag kontaktiert und wie gesagt, ziemlich genau ein Jahr später war das fertige Werk dann erhältlich. Wir haben es dann auch zwei Vorabwerke dann schon gekriegt zum Erscheinungstag und natürlich ist es ein tolles Gefühl, wenn man es auspackt und einfach mal reinguckt. Also ich mache es jetzt, ich nehme es einfach gerne und gucke einfach mal rein und denke, toll. Ich wundere mich immer wieder, wie geil, wer das schreiben konnte. Da denke ich immer wieder, eigentlich, wenn ich es nochmal schreiben müsste, ich wüsste nicht, ob es nochmal so gut funktionieren würde. Aber was auch ein Thema ist, also ab dem Moment, wo wir dann mit Haufe wirklich im engen Gespräch waren und Vertrag mit Haufe machen und so weiter und so fort, da kann man sagen, das war so ein knappes Dreivierteljahr. Aber das Vierteljahr, also was jetzt noch fehlt zu dem Jahr, zu dieser Jahresreise, das ist wirklich diese Vorbereitung. Also das ist jetzt nicht so, zack, ich habe eine Idee und nächste Woche telefoniere ich mit dem Verlag, sondern das ist wirklich so, erstmal brauchst du ein Vierteljährchen an Vorbereitung, damit du auch in alle Richtungen denkst. Und die Ausführung dann und so, also das ist dann schon, wenn du gut strukturiert bist, das war dann bei uns so ein knappes Dreivierteljahr von der Zeitschiene und es ist ein tolles, tolles Gefühl, weil du fieberst dem entgegen. Du hast da so kleine Highlights, so kleine, die dann alle so auf den Höhepunkt zuarbeiten. Das ist wirklich schon, wenn du das Cover zum Beispiel dann mal anschaust, wenn du dann auch mal guckst, oh, das würde jetzt auf dem Buchrücken draufstehen oder auf der Rückseite oder wenn du das erste Mal dann schon in einer gesetzten Version das siehst, oh, so und so ist die Schrift. Das sind natürlich alles wunderbar aufregende Momente. Das ist dann schon so ein Jubelmoment. Und wenn du dann natürlich das Buch in den Händen hältst, das ist ganz toll. Und dann, der nächste Moment ist wirklich, wenn du dann auch irgendwie so bei LinkedIn irgendwie jemanden hast, der sagt, hey, post, ich habe hier ein tolles Buch oder wenn die ersten, ja genau, wenn du die ersten Rezensionen irgendwo liest bei Hugendubel, bei Thalia, bei Amazon, was auch immer, dann denkst du, yo, alles richtig gemacht. Jetzt habt ihr das eine Projekt über die Ziellinie gebracht. Danke fürs Teilen auch der unterschiedlichen Prozesse beziehungsweise Ansätze, wie ihr euch dem Thema genähert habt, als auch das, wie viel Zeit sowas braucht, um das auch mal wieder immer wieder bei dem einen oder anderen zu erden, dass es eben auch ein Marathon ist und kein Sprint immer noch. Das wird sich vielleicht irgendwann mal ändern, aber das ist eine andere Geschichte. Das auf jeden Fall ein Marathon ist, wenn man es wirklich ernst meint und auch dann mit einem Verlag publiziert und auch das Gefühl, was ihr geteilt habt dann, wenn es dann in euren Händen ist. Du hast anfangs gesagt, Michaela, dass das süchtig machen kann. Was plant ihr als nächstes? Gibt es schon das nächste Projekt, was ansteht? Tatsächlich, ja. Das Gute ist natürlich auch, Wiederholung bringt Verstärkung, Übung macht den Meister und auch beim Buchschreiben. Mit jedem weiteren Buch, man wird ja auch immer besser und das fluckt dann ja auch besser. Aber wir haben tatsächlich schon ein weiteres Werk am Start, was auch so während unseres Schreibens am Projektmanagement-Verstehen-Buch sich so ein bisschen rauskristallisiert hat, weil wir beide einfach der Meinung sind, Projektmanagement ist ein super cooles, super wichtiges Thema und im Grunde kann man gar nicht früh genug beginnen, sich mit Projektmanagement zu beschäftigen, weil da draußen sind ganz, ganz viele Projekte. Baumärkte sagen auch, der Bau einer Hundehütte ist ein Projekt, aber im Kleinen, naja gut, aber auf jeden Fall, Projekte bewegen die Welt. Und dann haben wir uns überlegt, Mensch, es ist sicherlich eine schöne Geschichte, auch bei jungen Menschen relativ früh anzufangen. Und wie kann man dieses Thema Projektmanagement bei jungen Menschen in die Köpfe kriegen? Die GPM hat ein cooles Projekt, Projektmanagement macht Schule, da sind sie tatsächlich schon, ich weiß gar nicht, welche Altersgruppe, aber da sind wir, glaube ich, bei Realschulen oder Gymnasiasten irgendwie so, haben coole Dinge auf die Beine gestellt. Und das fand ich auch immer schon spannend und wir haben gesagt, so und wir legen jetzt noch einen drauf, fangen ein bisschen früher an, bei Kindern von acht, neun Jahren bis, keine Ahnung, vielleicht so zwölf und verpacken Projektmanagement in eine Geschichte und schreiben darüber ein Buch. Das Buch wird heißen, Fauch will fliegen. Fauch ist ein kleiner grüner Drache. Er selber kann zwar fliegen, aber er möchte gerne mit seinen anderen tierischen Freunden gemeinsam fliegen. Ja, da sind Tapire dabei, da ist ein Schweinchen dabei und die können halt nun mal nicht fliegen, also brauchen die irgendein Hilfsmittel, ein Fluggerät. Und der entdeckt in einer Burg der lebenden Tiere ein altes Buch von einem Herrn Leonardo, von einer Schildkröte Leonardo Da Vinci und der hat so Fluggeräte gezeichnet, wie er sich das vorstellt und dann denkt dieser kleine Drache, das könnte man doch jetzt gemeinsam bauen, dann können wir alle gemeinsam wegfliegen. Und Abenteuer erleben. Und dann haben wir uns überlegt, cool, Untertitel Projektmanagement verstehen für Kinder und es wird in einer Geschichte sein. Es wird einfach kind- und jugendlich gerecht erklärt. Es gibt aber, und da ist so ein bisschen der Bezug zu unserem Erwachsenen-PM-Buch, auch eine kleine Struktur. Das heißt, es gibt also auch immer ein Unterkapitel. Was haben wir jetzt gelernt? Ja, so ein bisschen zum Reflektieren, aber auch so ein bisschen, welche wichtigen Fragen gestellt werden. Denn Projektmanagement lebt einfach auch davon. Ich muss mir ganz, ganz viele Fragen stellen, um ganz, ganz viele tolle Antworten zu bekommen, die mich dann alle weiterbringen. Und natürlich gibt es dann auch wieder viele, viele, viele, viele Bilder. Und das ist auf jeden Fall so der Plan. Da sind wir jetzt dran. Das werden wir dann allerdings selber publizieren. Also da gehen wir jetzt nicht über, keine Ahnung, irgendeinen großen Kinderbuch Verlag oder sonst was, sondern da wurden wir von dir als dem großen Publikator inspiriert, lieber DJ. Und ja, das wird dann ein ganz eigenes Flickwerk, möchte ich mal sagen. Da werden dann auch wirklich die Tiere, die lernen natürlich, wie man das Projekt dann macht. Zum Beispiel haben die irgendwann wollen sie wissen, in welcher Reihenfolge müssen welche Schritte durchgeführt werden. Und da entdecken die in der Burg so eine große Hafe, da sind so 47 Seiten dran. Und da haben sie festgestellt, wenn man da die kleinen Zettel reinsteckt in der richtigen Reihenfolge, was nacheinander kommt, hinterher, was gleichzeitig läuft, untereinander, dann kann man da ja wunderbar das machen. Und natürlich, die Kinder sollen ja auch dann irgendetwas lernen, Projektmanagement Begriffe. Dann sagen die, das wäre ja eigentlich ein toller Ablaufplan und die entwickeln eine Geheimsprache, wo sie sagen, eine Sprache, die nur sie verstehen. Und da sind natürlich dann genau diese Begriffe drin, wo wir dann die wirklichen Begriffe nennen. Die großen Projektmanager kennen diese Geheimsprache schon. Und die Kinder entwickeln eine Geheimsprache und finden dann, dass diese Hafe mit diesen Zetteln drin so sortiert ein toller Ablaufplan ist und nehmen das in ihre Geheimsprache auf. Und so werden dann die Kinder auch langsam an die realen Begriffe herangeführt. Die finden das dann ganz toll. Das ist natürlich eine Abenteuergeschichte, aber einfach trotzdem, es ist wirklich, es liest sich einfach so hoffentlich ganz gut. Aber diejenigen, die sagen, Mensch, wir wollen da auch so ein bisschen was lernen und möglicherweise der ein oder andere Erwachsene, der es seinem Kind vorliest, hat auch noch Spaß dran. So, da sind wir jetzt mal gespannt, was da raus wird. Wir werden dich auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, auch wenn deine Kids natürlich schon groß sind. Unser erster Plan sollte sein, dass dieses Buch Fauchwillfliegen so irgendwann vor Weihnachten erscheint. Vielleicht will ja der ein oder andere dann auch so ein Buch verschenken. Wir vermuten, wenn alles glatt läuft, dass wir dann irgendwann das spätestens vor Weihnachten publizieren. Ein paar unserer Interviewpartner aus dem Projektmanagement Verstehen Buch, die haben im Prinzip halt auch einfach so Kinder in der Altersklasse. Und da hatten wir auch schon mit denen drüber gesprochen, die sagen, Mensch, cool, so eine Idee finden wir cool. Ja, da sind auch einige, die sagen, Mensch, wenn wir euch unterstützen können, wenn wir mal Tests lesen sollen. Und so entsteht das. Und jetzt sind wir einfach mal völlig gespannt, wie das so läuft. Aber es macht auf jeden Fall Spaß. Es macht süchtig. Es macht schon ein bisschen süchtig, ja. Also, was ich wahrnehme, ist ein Herzensprojekt, was jetzt kommt. Und zwar, das nochmal auf eine andere Ebene zu bringen. Und es gibt ja viele, die sagen, Dinge einfacher zu beschreiben, auf den Punkt zu bringen, sodass es ein Kind versteht. Ihr habt gesagt, zwischen sieben und zwölf Jahren, dass das jemand versteht, ist nochmal eine ganz besondere Kunst. Und damit Projektmanagement auch nochmal, ja, jemand anderem zu vermitteln. Ich habe gerade letztens ein Buch gesehen und gelesen, welches die Besteigung des Mount Everest, die sich ja jedes Jahr immer wieder jährt. Und Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay ja da drauf gestürmt sind, ich glaube 1953, 1954. Und das mal Kindern verständlich zu machen, was das bedeutet, diesen Berg zu besteigen, ist eine ganz besondere Art und Weise, sich dem Ganzen zu nähern. Und dass ihr jetzt dem Thema Projektmanagement so eine Seele einhaucht, da bin ich ganz gespannt. Und wird euch natürlich dann auch nochmal im Markt der 40.000 Bücher, die über das Projektmanagement geschrieben wurden, nochmal eine ganz andere Aura zuteilwerden lassen. Erstmal danke bis hierhin, es war ein großartiges Interview, tolle Einblicke, die ihr uns gegeben habt. Hier beide auch gemeinsam, wie ihr euch die Bälle zuspielt, wie ihr hier gemeinsam über eure gemeinsame Sache sprecht, mit aber auch ganz unterschiedlichen Ansichten, Perspektiven und Herangehensweisen. Und wo kann man euch finden? Das ist natürlich immer so eine Frage, wir packen das alles auch in die Shownotes. Wenn man euch als Trainer buchen möchte, wenn man diese Energie mal selbst spüren möchte, vielleicht in einem Podcast-Interview, in einem persönlichen Gespräch oder auch in einer entsprechenden Beratung, was sollen die Menschen machen, um auf euch zuzugehen? Also am besten tatsächlich meine Spielwiese nutzen, das ist LinkedIn. Da bin ich mit einem Profil vertreten, da bin ich erreichbar, kontaktierbar. Das ist, glaube ich, so die Geschichte, die am einfachsten ist. Ich bin auch so ein bisschen die, Matthias sagt es ja schon, so ein bisschen die PR- und Kommunikationstante. Also von daher gerne Kontakt aufnehmen, sich mit mir vernetzen, über LinkedIn Nachricht schreiben. Das ist der direkteste, ich glaube auch der beste Weg. Matthias, wie ist es bei dir? Ja, also bei mir, wie gesagt, Kontakte am besten über meine Frau, weil die halt bei LinkedIn ist in den sozialen Medien. Ich habe dafür nicht so viel Zeit, ich bin also da eher nicht drin. Ich könnte ein E-Mail-Adress angeben, aber wie gesagt, ich denke, der Kontakt über LinkedIn wird wahrscheinlich sinnvoller sein. Dadurch, dass ich eben auch in der Selbstständigkeit bin. Er ist ja als Lead PM im Angestelltenverhältnis und da auch sehr ausgelastet. Aber deswegen gerne über mich. Sehr gut, ihr seid großartig. Also an der Stelle nochmal lieben Dank für die letzte Stunde und für das Eintauchen in die zwei Bereiche. Einmal inhaltlich mit eurem neuen Buch, natürlich auch sehr persönlich, was ihr dort vermittelt habt, aber dann auch den Prozess nochmal zu beschreiben hin zum fertigen Exemplar, was ihr dann in den Händen halten dürftet und damit verknüpft die vielen Tipps, die natürlich dann auch derjenige oder diejenige, die sich einem Buchprojekt widmen möchten, sehr gut annehmen können. Es ist bei uns in unserem Podcast so Usus. Es gehört dazu, dass das letzte Wort dem Gast oder den Gästen in dem Fall gehört. Was ist die Botschaft, die ihr zwei gerne an die Zuhörerinnen und Zuhörer richten möchtet? Was wäre so das letzte Wort, was ihr hier noch mit reinbringen könnt, Michaela und Matthias? Projektmanagement ist ein super tolles Thema. Super wichtig, macht Spaß. Projekte bewegen die Welt. Wir brauchen da noch viel mehr davon, gerade auch in den Punkt Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien. Ich glaube, neue Technologien, da geht noch ganz, ganz viel. Und Projektmanagement ist einfach dieses verbindende Element. Deshalb schreiben wir darüber. Deshalb machen wir da Trainings. Deswegen tragen wir es in die Welt. Deswegen haben wir Bücher geschrieben und schreiben noch weitere. Und gerne, wer mehr wissen möchte, Kontakt aufnehmen. Wir freuen uns über jeden Interessierten und in den Austausch zu gehen. Ich kann dazu nur noch ergänzen, das ganze Leben besteht aus Projekten, aus kleineren Projekten, aus größeren Projekten. Man muss im kompletten Leben immer den gesunden Menschenverstand ansetzen, um irgendetwas erfolgreich durchzusetzen. Und genau das ist ja auch die Grundlage.
von Projektmanagement. Das heißt, das ganze Leben ist Projektmanagement und jeder sollte darüber einiges wissen, damit er sein Leben einfach besser meistern kann. Wie du schon weißt, machen wir, die Curtings, diesen Podcast aus Leidenschaft, um Menschen wie dich zu inspirieren. Und es wäre wirklich großartig, wenn du uns eine Rezension darlässt, eine Bewertung und diesen Podcast anderen Menschen empfiehlst, die möglicherweise ähnlich davon profitieren, wie du es tust. Das bedeutet uns wirklich viel. Danke dafür. Und nun hören wir uns in einer der nächsten Folgen. Bis dahin. Der Thorsten von den Curtings. Und jetzt komm in die Umsetzung. Ciao, ciao. Copyright Untertitel im Auftrag des ZDF für funk, 2017