
Workshops gezielt anpassen (3min-Impuls)
Workshops sind eine hervorragende Möglichkeit, um intensiver mit Kunden zu arbeiten. Doch was tun, wenn bei verschiedenen Kunden unterschiedliche Anforderungen aufgrund Inhalt, Bezahlung und Zeit gibt? In dieser Folge erfährst du, wie du deine Workshops einfach anpassen kannst an die individuellen Bedürfnisse anpassen kannst.
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Das Transkript zum Nachlesen
und auch die Ausarbeitung deinerseits und die Vorstellung der Ergebnisse einfach mehr Tiefgang brauchen, kannst du den gleichen Ansatz, die gleichen Phasen in vier Stunden machen oder in vier bis sechs Wochen? Sei dir bewusst darüber, dass du in vier Stunden anders agieren darfst, was die Facilitierung oder die Moderation von so einem Halbtages-Workshop angeht, als wenn du das ein Stück weit entzerrst. Du kannst mit den Phasen, also das war mit dem Projekt HealthCheck so, es gab ein Projekt HealthCheck, da habe ich in vier Stunden mit zehn Leuten im Raum gesessen und habe den gesamten HealthCheck gemacht. Und es gab den gleichen Art von HealthCheck, 40 Fragen, gleiches volumiges Projekt, wo wir uns sechs Wochen Zeit genommen haben. Ja, weil einfach die Integration und auch die Gesprächsführung und die Tiefe der Stakeholder von seiner Seite aus bedarft hat, um es mal so zu sagen, weil er dem gesamten Ansatz mehr Tiefe geben wollte, weil sein Steering Board, weil seine Berichtslinie das eingefordert hat, weil das in den Unternehmen so üblich war, wir uns dafür sechs Wochen Zeit genommen haben. Und du das für dich auch entzerren kannst, wenn du sagst, es sind da irgendwie 30, 40 Leute einzubinden. Ja, ich habe eine deutlich tiefer gehende Standortbestimmung zu machen. Da braucht es Gespräche, da braucht es zwei, drei Workshops mit unterschiedlichen Gruppen, weil die vielleicht auch noch in unterschiedlichen Räumensphären, Ebenen sind. Und auch die Ausarbeitung deinerseits und die Vorstellung der Ergebnisse einfach mehr Tiefgang brauchen. Kannst du den gleichen Ansatz, die gleichen Phasen in vier Stunden machen? Oder in vier bis sechs Wochen? Und das kostet dann natürlich auch was anderes. Das eine kostet vielleicht, wenn du das an einem halben Tag machst, vielleicht 5, vielleicht 7.000 Euro mit Vorbereitung, Durchführung. Und du ja auch das Ergebnis nochmal ein bisschen anders aufbereiten möchtest, wo du in der Lage bist, bottom line, das von vier Stunden bis hin zu vier bis sechs Wochen auszudehnen und mit einem entsprechenden Preistag dann zu verbinden. Das heißt also, das Produkt gleich, die Auslangslage, Motivation und der Einsatzzweck ist eine andere. Ich würde eher sagen, das Produkt ist gleich, hat aber eine andere Intensität, die entweder aufgrund deiner Einschätzung der Situation beim Kunden daraus resultiert oder aufgrund des Bedürfnisses, des Tiefgangs, der Qualität der Ausarbeitung seitens des Kunden eingefordert wird. Und dann hast du denselben Fragenkatalog, du hast dieselben Anknüpfungspunkte, du nimmst die gleichen Bullet Points, aber du machst das mit mehr Tiefgang, du machst das mit einer tiefer gehenden Analyse, mit einem tiefer gehenden Ergebnisdokument, wo vielleicht die Maßnahmen nicht einfach auf dem Flipchart aufgeschrieben werden und jemand ein paar Post-its hingeklebt hat, sondern daraus ein Ergebnisdokument entsteht, der das erlebt. Da kommt dann halt ein Statement of Work bei raus. Und dieses Ergebnisdokument dann Grundlage ist für die nächste Projektphase. Und je nachdem, was vom Ergebnis beziehungsweise, du hast es hier geschrieben, Einsatzzweck, aber vom Ergebnistyp beziehungsweise von der Intensität notwendig oder eingefordert wird, dementsprechend brichst du das auf und gibst dir selbst die Flexibilität, so einen Prozess superknackig zu machen oder eben intensiv und in die Tiefe. Wenn du das 10, 15, 20, 30, 50 Mal später gemacht hast, dann könntest du das Ergebnisdokument schreiben, wenn du in den Raum reingehst. Aber das ist für den Kunden häufig nicht das Passende und du wirst vielleicht auf dem Weg zum Ergebnis auch noch ein paar Sachen feststellen, wo du sagst, okay, das ist nochmal ergänzend zu meinem ersten Gefühl. Der Kunde braucht dann manchmal Spinnendiagramme, der Kunde braucht irgendwie ein Excel-Sheet, der Kunde braucht ein 100-seitiges Ergebnisdokument, wo deine Interviews fast schon lückenlos dokumentiert sind. Hatten wir auch alles damals in der Projektphase. Und je nachdem, was der Kunde braucht und was er dann auch willens und in der Lage ist, zu investieren, adjustierst du deinen Ansatz beziehungsweise, wo du sagst, gut, dann lass uns mal in die Tiefe gehen, dann machen wir dann einen vier- bis sechswöchigen Prozess. Ich bin ein, zwei Tage damit pro Woche bei Ihnen beschäftigt. Es gibt ein paar Interviews hier, wir machen ein paar Workshops da. Es gibt eine Ausarbeitung und dann kostet das Ganze halt 30.000 und nicht 5.000. Aber im Kern haben wir damit eine Absprungbasis, wo wir dann die nächsten großen Schritte planen können. Und dieses Gefühl, das dürft ihr an der Stelle entsprechend generieren durch die Gespräche mit dem Kunden, mit zum Beispiel einer Frage, wie könnte für Sie denn die nächsten Schritte aussehen? Oder welche Herangehensweise würden Sie sich denn wünschen? Oder wenn wir solch eine Analyse jetzt bei dir, die Standortbestimmung, wenn das bisher bei Ihnen gemacht wurde, in welcher Tiefe, in welchem Reifegrad wurde das durchgeführt? Was erwarten Sie sich als Ergebnisdokument? Was ist das, was bei Ihrem Kunden, was bei Ihnen gebraucht wird, damit Sie bei Ihrem Management, damit Sie in Ihrer Berichtslinie den nächsten Schritt freigegeben bekommen? Ja, und entweder du kennst das Unternehmen und wenn du dir da unsicher bist, dann frag nach, ja, und verschaff dir die Sicherheit, was notwendig ist für deinen Kunden, aus dem Interesse deines Kunden, dann den nächsten Schritt zu ermöglichen.