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Folge 179: Über ChatGPT, KI im Management und große Persönlichkeiten - Im Gespräch mit Karsten Röttger
#179 05.05.2023 · 20:06 min

Über ChatGPT, KI im Management und große Persönlichkeiten - Im Gespräch mit Karsten Röttger

Kürzlich wurde ich vom großartigen Karsten Röttger für ein Podcastinterview eingeladen ... und das Ganze im Tenor der heutigen, schnelllebigen Welt der Technologie, in der es wichtiger denn je ist, über die Zukunft von B

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Kürzlich wurde ich vom großartigen Karsten Röttger für ein Podcastinterview eingeladen ... und das Ganze im Tenor der heutigen, schnelllebigen Welt der Technologie, in der es wichtiger denn je ist, über die Zukunft von Berufen und die Rolle, die künstliche Intelligenz (KI) dabei spielt, nachzudenken.

In diesem ersten Teil des Best Of sprechen wir über chatGPT und wie KI im Projektmanagement heute und in Zukunft eingesetzt werden kann. Außerdem tauschen wir uns über große Persönlichkeiten aus und wie diese die Zukunft maßgeblich geprägt haben.

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Das Transkript zum Nachlesen

Und du der Vermittler bist zwischen allen Beteiligten und dann kommt noch einer dazu, du hast nämlich irgendwo noch eine KI, die auch eine Rolle spielt, die auch irgendwie mitmischt an unterschiedlichen Punkten. Dein neues Buch hat den Titel Die KI-Revolution, Auswirkungen auf das Projektmanagement und wie sie sich neu erfinden. Da interessiert mich natürlich als allererstes und die Hörerinnen und Hörer sicherlich auch, wie kam es zu dieser Idee, ein Buch über die Verbindung von Projektmanagement und KI zu schreiben und dann auch noch den Weg zu gehen, Chat-GPT zu nutzen und das Buch somit gemeinsam mit einer KI zu schreiben, das ist ja nochmal das Ultraspannende an der Sache. Wie kam es so dazu? Es sind eigentlich zwei Geschichtenstränge, die da eine Rolle gespielt haben. Der eine Geschichtenstrang hat sich im November 20 oder Dezember 2022 zugetragen, als ein Vertreter der Gesellschaft für Projektmanagement, die Veranstalter sind des PM-Forums, Deutschlands größtes Forum und Messe, Konferenz im Kontext von Projektmanagement. Er hat mich angesprochen und hat gesagt, Torsten, nächstes Jahr in Köln machen wir das PM-Forum, willst du nicht noch einen Beitrag einreichen? Und ich habe gesagt, was willst du denn? Willst du den Klassiker haben, wie Projektmanager gerade in der Selbstständigkeit mal rauskommen aus der Commodity, rauskommen aus der Vergleichbarkeit, weg von einer Abhängigkeit zu einem Kunden hin zu mehreren Kunden, weg von der Abhängigkeit Vermittler zur Selbstverantwortung oder können wir was Neues machen? Und dann hat er gesagt, mach doch mal beide Vorschläge. Dann habe ich meinen Standard eingereicht und damals, es war ja Dezember 2022, am 30. November, ChatGPT das Licht der Welt erblickt hat, zumindest für uns Endkunden, als auch die Dynamik in der Presse zumindest in meiner Welt zugenommen hat. Wir haben auch einige Kunden, die sich mit KI beschäftigen in anderen Kontexten, wie wir jetzt aus dem Projektmanagement, wo das Thema bei uns schon sehr präsent gewesen ist. Dann habe ich gesagt, gut, dann mache ich doch mal einen Beitrag, der Einfluss oder der Impact, die Auswirkung von künstlicher Intelligenz aufs Projektmanagement. Und ich darf dir jetzt schon mal vorwegnehmen, Carsten, du bist der Erste, der es erfährt, weil den habe ich mir eigentlich vorbehalten für Juni. Der gesamte Eintrag, der gesamte Call for Papers war für mich 20 Minuten Arbeit und hat ChatGPT geschrieben. Und ich habe gedacht, wenn das ein 30-köpfiges Gremium besetzt von Professoren, Doktoren und so weiter annehmen, dann hat das ganze Ding schon eine Veränderungsdynamik, die damals noch deutlich weniger Bewusstsein hatte in der äußeren Welt, als das jetzt hier, wir nehmen das Interview im April auf, als das jetzt im April der Fall ist. Das war Anstoß. Damit habe ich mich zum ersten Mal so richtig mit ChatGPT in einem professionellen, produktiven und auch für mich relevanten Umfeld beschäftigt. Also weg von der Spielerei, die ChatGPT damals und für viele heute auch noch ist, hin zu etwas, wo es mir geholfen hat. Weil ich hatte einfach nicht mehr Zeit, so einen Call for Paper da zu schreiben. Der zweite Anstoß, der ist dann der, dass ich mir überlege, was mache ich da in dem Workshop? Das ist ein Zwei-Stunden-Workshop, den ich jetzt im Juli halte. Und welche Evidenz habe ich überhaupt zum Thema KI und Projektmanagement zu sprechen? Also mache ich eine Evidenz. Und dann trug sich zu, dass ich einmal in sieben Jahren krank werde. Ich war vier Tage krank. Und durch den Gedanken, der so gereift ist über die Wochen nach dieser Einreichung und dann auch der positiven Bescheid. Mein Vorschlag wurde dann genommen, nämlich der Impact KI aufs Projektmanagement. Ich habe gesagt, ich nehme jetzt meine kranke Auszeit, vier Tage und schreibe ein Buch. Und zwar schreibe ich ein Buch über die KI mittels der KI. Und daraus ist die KI-Revolution entstanden. Also zwei Stoßrichtungen. Einmal der Workshop und der Vortrag jetzt im Juni und das entsprechende Call for Paper. Und dann zu sagen, ich gebe dem Ganzen mal ein bisschen Substanz und gebe mir selbst einen Anker, mich damit auseinanderzusetzen, welchen Einfluss wirklich passiert, wo stehen wir da gerade in der Welt. Und daraus ist das Buch entstanden. Ich glaube, dass der Stammt der KI, die wir als Endkunden zur Verfügung haben. Also Menschen wie du und ich. KI gibt es ja schon seit vielen Jahrzehnten und es sind viele Ergebnisse durch KI entstanden. Ob das der Autopilot bei Tesla ist, ob das Amazon Alexa ist, ob das AlphaGo ist als KI, maßgeblich unterstütztes KI-Tool, um das Spiel Go durch einen Computer spielen zu lassen. Go hat im Vergleich zu Schach deutlich mehr Varianten als Schach. Also mehr als Sterne im Universum. Und da kommst du mit einem normalen Rechenalgorithmus nicht mehr weiter, sondern brauchst einen anderen Ansatz. Und die Dokumentation auf YouTube aus 2018, also schon deutlich fünf Jahre früher, beweist das. OpenAI, die Chatship IT entwickelt haben, die haben ja nicht erst letztes Jahr im Oktober angefangen und zwar im November fertig, sondern es gibt viele, die daraus folgen. Es läuft schon etwas länger. Es läuft schon etwas länger. Und KI für uns als Endnutzer immer noch, und das war eine Erkenntnis aus dem Buch, immer noch sehr viel Brain braucht. Also ich kann noch nicht durch einen Prompt ein ganzes Buch schreiben. Das wird wahrscheinlich in einem halben Jahr oder einem dreiviertel Jahr schon so sein. Schreib mir mal ein Buch über die KI-Revolution, den Einfluss aufs Projektmanagement und was es für den einzelnen Projektmanager bedeutet. Und adressiere die folgenden Facetten, baue es vielleicht so ein bisschen im Ablauf auf und dann ist das Buch fertig und mit einem Prompt wahrscheinlich auch schon auf Amazon publiziert. Also das wird sicherlich so kommen. Jetzt brauchen wir noch den eigenen Brainschmalz. Jetzt versucht uns Microsoft, die Copilot vorgestellt haben, fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit, aber eines der revolutionärsten Integrationsansätze künstlicher Intelligenz, die wir aktuell erleben dürfen, was mit einem Knopfdruck auf 1,2 Milliarden Endgeräte in der Welt verfügbar wäre, wenn sie den Knopf dann irgendwann drücken. Können wir sehen, dass uns Microsoft immer noch verkauft, dass es uns braucht, um das, was eine KI ausspuckt, zu validieren? In dieser Präsentation von Microsoft Copilot, könnt ihr euch alle angucken auf YouTube, ist vor drei Wochen, vier Wochen circa veröffentlicht worden, fünf Wochen mittlerweile schon. Bist du selbst da schon nicht mehr in der Lage, die Fehler, die vermeintlich die KI macht, auch in dieser Präsentation als Normalsterblicher überhaupt noch zu erkennen? Beziehungsweise wir uns irgendwann so weit zurückziehen, das ist ja auch ein Ergebnis dieses Buches hier, nämlich wo ich sage, ich kann Passagen einfach mal reinkopieren, ich muss mir die gar nicht mehr durchlesen, und dann die Fehler, die eine KI heute noch macht, nicht mehr bewusst werden. Es wird aber so weit, dass meine Sicht auf die Dinge so weit verfeinert werden, dass dir die Fehler, dass die so granular sind, dir gar nicht mehr bewusst werden. Heute haben wir die Fakten-Themen bei der KI. Chet Chibiti macht ja mit Fakten große Probleme. Ja, wir haben eine kleine Geschichte am Rande. Wir haben einen Nachzahlungsauftrag von unserem Stadtwerk bekommen für unseren Gasverbrauch. Dann habe ich meine Frau gefragt, wie hoch war der denn? Dann hat die gesagt, 160.000 Quadratkilowattstunden im letzten Jahr. Da habe ich gesagt, was sind denn für Vergleichswerte? Dann habe ich Chet Chibiti gefragt. Der hat mir irgendwas verkaufen wollen von 50.000 Kilowatt für einen Vier-Personen-Haushalt mit Hund und Garten. Da habe ich gesagt, oh, da sind wir einfach so hoch. Haben wir da einen Leck im Gas oder so? Dann haben wir Google gefragt und dann waren es 148.000 Kilowattstunden als Vergleichswert. Also auf der Faktenbasis sind wir da noch um Längen weg. Nur die Lücke wird sich ja schließen. Das ist etwas, was jetzt gerade, wo alle sagen, ja, das kann ich Emotionen, das kann ich Fakten. Also Chet Chibiti oder KI ist im Fakten schwach. Das wird sich alles auflösen. Und dann wird das, was wir brauchen, um Fehler oder auch kleine Missalignments zu erkennen, brauchen wir deutlich mehr da oben drin, um das noch wahrnehmen zu können. Beziehungsweise wir irgendwann uns mal zurücklehnen und sagen, ich vertraue einfach der KI und uns dann die Fehler gar nicht mehr auffallen, weil wir es einfach als Fakt hinnehmen, was uns die KI ausspuckt. Du hast in deinem Buch, hast du ein schönes Zitat aufgeführt von Cathy O'Neill. Da schreibt sie und das hast du da reingeschrieben dann dieses Zitat. Da steht im Zeitalter der künstlichen Intelligenz müssen Projektmanager als Übersetzer zwischen Technologie und Wirtschaft fungieren. Sie müssen in der Lage sein, beide Welten zu verstehen und effektiv zwischen ihnen zu kommunizieren. Was wird eine Projektmanagerin, ein Projektmanager der Zukunft auszeichnen? Und was muss sie erkönnen? Was kann KI übernehmen und was kann KI nicht übernehmen aus heutiger Sicht? Ich glaube, dass da der Kasus knackt, was du gerade ansprichst und was dieses Zitat hervorbringt und warum Projektmanager in ihrer Profession, Programmmanager nennen sie wie du möchtest, dass die auf keiner Liste der Jobs auftauchen, die in den nächsten Jahren durch KI obsolet werden. Und warum ist das so? Auch wenn KI aktuell ein Urknall ist in der Welt und eine Adoption Rate hat, die um ein Vielfaches höher ist als alles Vergleichbare, was wir hatten. Jetzt könnte man Vergleiche heranziehen, wie lange hat es gebraucht, bis Spotify eine Million User hatte, Facebook, Instagram. Ja, wir hatten hier in drei Tagen eine Million User und haben 100 Millionen User in ein oder zwei Monaten gehabt. Und diese Dynamik, die wir da sehen, ist noch lange keine Ursache dafür oder kein Grund dafür, dass sich KI schnell in der Welt verbreitet. Denn was nämlich jetzt hier deutlich wird in Bezug auf die KI, wenn wir mal die vier Räume der Veränderung nehmen, der erste Raum ist der Schock, der zweite ist die Verneinung, die dritte ist die Verwirrung und der vierte ist die Akzeptanz, wird uns jetzt sichtbar, dass es drei Räume zusätzlich braucht, die in diesem Modell fehlen, die jetzt durch diesen Urknall der KI überhaupt ersichtbar werden. Das ist Raum Nummer Null, das ist nämlich der Raum der Ahnungslosen. Da sind immer noch Milliarden in der Welt drin, die auch gar keine Ahnung haben, die nichts davon mitbekommen haben, was im Kontext der KI gerade funktioniert. Dieser Raum ist prallend voll und die müssen alle noch ausgebildet werden. Die müssen alle noch auf den Weg gebracht werden, neben denen, die noch in der Verneinung, im Schock oder in der Verwirrung sind. Weil die brauchen massiv Ausbildung, dass sie überhaupt da rankommen, was wir jetzt schon haben, beziehungsweise sich mit dieser Entwicklung, die ja nicht aufgehalten wird. Es gibt ja diese Petition von irgendwie tausend wichtigen Menschen, die gesagt haben, haltet mal ein halbes Jahr inne. Komme ich gleich noch zu, na klar, na klar. Dass so viele Menschen mitgenommen werden müssen auf dem Weg und zwar kontinuierlich, weil sich so viel verändert. Und du zwei Räume hintendran noch hast, nämlich Akzeptanz im Sinne der KI reicht bei weitem nicht aus. Du brauchst eine Integration in dein Wirken und damit eine Transformation. Das wäre der siebte Raum, dass du es wirklich zu einer Wirkungsweise bringst. Und wenn wir jetzt mal diese sieben Räume betrachten. Ich habe jetzt gerade mal dieses eine Modell von vier Räumen ad absurdum geführt und sieben draus gemacht. Sieben ist übrigens eine coole Zahl, deswegen sind es sieben. Nein, weil sie einfach Sinn machen. Und das ist der entscheidende Punkt auf deine Frage. Wirst du in einem Projekt immer in den nächsten Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, immer alle Räume vertreten haben? Du wirst immer Menschen haben in Projekten, wenn wir noch davon ausgehen, dass sie noch notwendig sind und wir nicht nur irgendwie KI managen als Projektleiter. Aber dass wir immer Menschen haben in allen Räumen und du der Vermittler bist zwischen allen Beteiligten. Und dann kommt noch einer dazu. Du hast nämlich irgendwo noch eine KI, die auch eine Rolle spielt, die auch irgendwie mitmischt an unterschiedlichen Punkten. Du also Menschen hast in diesen verschiedenen Räumen und du bist der Mittler, so wie wir heute zwischen Business und IT Vermittler sind. Also das ist ja so der Business Analyst oder der Projektleiter, der in der Lage ist zwischen den Welten zu vermitteln. Hast du sieben Räume vor dir, von denen die KI schon embracen, die es schon transformativ nutzen und dann hast du welche dabei, die ahnungslos sind. Das ist das eine. Und du hast KI in ganz unterschiedlichen Kontexten innerhalb des Projektes, nämlich KI im Einsatz, wie wir Projekte managen. Dazu kommen wir wahrscheinlich noch. Und KI, die notwendig ist, um das Projektergebnis herzustellen. Also das heißt, die dann da ist, ein Ergebnis zu entwickeln. Und selbst wenn es nur Text ist, ist KI eingesetzt oder ein Testfall ist, der entwickelt wird, wo KI eine Rolle spielt. Und du hast KI als Teil des Ergebnisses, also Autopilot, Alexa. Also KI im Management eines Projektes zur Ergebnishervorbringung als auch im Ergebnis selbst eingebracht ist. Und wer, wenn nicht der Projektmanager, ist derjenige, der diesen ganzen Laden, ich glaube, so habe ich es auch ins Buch geschrieben. Es hat übrigens so Chet Chibiti nicht formuliert, sondern das durfte ich dann damit reinbringen, diesen ganzen Laden überhaupt zusammenhält. Und das ist der Kernpunkt. Das alles zusammenzubringen, was in solch einem Projekt, und wir werden das alles sehen, noch hat die KI nicht diesen Einfluss, aber das kommt alles, sind wir, die Projektmanager, die einzigen, die in der Lage sind, diesen Laden zusammenzuhalten. Weil wir die Spinne im Netz sind und das, was da zusammenzuhalten ist, noch deutlich diverser, und das nicht vom Geschlecht, sondern vom Wissensstand, von wo stehe ich in den Räumen, noch deutlich diverser ist, als wir es heute schon merken. Wenn du früher ein Projekt gemanagt hast, dann hast du mal auf einmal einen indischen Kollegen drin gehabt. Ich kann mich noch an 30 Jahre erinnern, da hat die Deutsche Bank in Mumbai ein Entwicklungscenter aufgebaut, die deutsche Software India. Dann hast du auf einmal vier Inder bei dir in deinem Projekt sitzen gehabt. Da hast du eine kulturelle Herausforderung, du hast eine sprachliche Herausforderung, du hast eine methodische Herausforderung. Und da war es schon eine Herausforderung, den Laden zusammenzuhalten über mehrere Zeitzonen. Und jetzt nutzt das mal, wenn wir da jetzt noch die nächste Dimension der künstlichen Intelligenz dazu zu bekommen. Das ist das, wo ein Projektmanager sich mit dem Thema der KI gar nicht genug auseinandersetzen kann, weil sie wird mit Brachialität kommen. Also was ich an Menschen wie Elon Musk, Steve Jobs, der leider verstorben ist, Jeff Bezos, Richard Branson, teilweise auch Tony Robbins, um jetzt nur mal fünf zu nennen, die, glaube ich, bei vielen auch resonieren, ob jetzt positiv, negativ oder wie auch immer, will ich da gar nicht sagen, sondern das sind alles Menschen, die in der Lage sind, die Zukunft zu sehen. Und zwar, wenn ich sage die Zukunft, spreche ich von der Zukunft in 30, 40, 50 Jahren. Und auch die Auswirkungen, die möglicherweise Veränderungen in der Welt auf diese Zukunft haben und zu was sie auch in der Lage sind, und das gibt es auch noch weniger, es gibt schon wenige, die diese Zukunft soweit überhaupt sehen können, die in der Lage sind, das in das Hier und Jetzt zu übertragen und auf Basis der uns zur Verfügung stehenden Bewusstseins- und Technologieebene weiterzuentwickeln oder sich in diese Zukunft hineinzuentwickeln. Elon Musk ist so einer, der hat vor 20 Jahren die E-Auto-Revolution gesehen und natürlich maßgeblich durch Tesla angestoßen. Und er war der Einzige oder der ganz Wenige, der überhaupt den heiligen Gral der E-Auto-Mobilität geknackt hat, nämlich in die Massenproduktion einzusteigen, bevor das Unternehmen pleite ist. Da ist er einer, der diese große Vision in die Zukunft gesehen hat, in uns hier und jetzt, 2004 oder 2002, als Tesla gegründet wurde, getragen hat. Das Gleiche jetzt mit SpaceX. Gestern war der erste Startversuch vom Spaceship, ist dann abgebrochen worden, neun Minuten vor dem eigentlichen Launch aufgrund von einem Vetil, was eingefroren war. In jetzt noch 36 Stunden ist dann der nächste Versuch. Und er sieht etwas, wo alle sagen, wieso müssen wir eine multiplanetare Spezies werden? Aber er sieht da was. Wenn wir uns das nicht hier in den Griff kriegen, und viele spricht ja aktuell nicht dafür, dann wäre es besser, wenn wir uns irgendwie ein bisschen nach außen treiben, weil sonst war es das mit der Menschheit, so wie es halt auch irgendwann mit den Dinosauriern geschehen war, der auch keiner überlebt hat. Und diese Menschen, und jetzt komme ich zur Beantwortung deiner Frage, die ich nämlich gar nicht beantworten kann, sind in der Lage, das zu sehen, was kommt. Und ich gehöre nicht zu den Menschen. Elon Musk hat schon 2014, könnt ihr alles nachlesen, kann man draußen alles googlen, als das Buch von Nick Bostrom publiziert wurde, 2014 mit dem Titel Superintelligenz, der Nick Bostrom schon das gesehen hat, wo wir jetzt anfangen, du Carsten und ich, die Normalsterbliche sind, hier mit irgendwie ein Stück weit Cleverness, die etwas gesehen haben, wo ich noch gar nicht weiß, welchen Einfluss hat das eigentlich alles. Hilft uns jetzt diese Petition? Nein. Denn da hilft eine andere Metapher, das zu verstehen, the genie is out of the bottle. Der Geist ist aus der Flasche, den kriegst du da nicht wieder rein. Das Ding ist ein Urknall, du kannst es nicht mehr aufhalten. Und selbst wenn tausende Petitionen unterschreiben, gibt es Länder in der Welt, das Chetchipiti-Language-Modell gibt es eins in China, es gibt eine Auswertung darüber, das ist hundertmal so groß wie das von Chetchipiti und damit auch hundertmal so kraftvoll. Das heißt, das, was wir hier zur Verfügung haben, ist ein Knitz zu dem, was andere Länder, und zu denen kann man jetzt auch stehen, wie man möchte, zur Verfügung haben. Von daher, selbst wenn wir diese Petitionen unterschreiben, wird diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten sein. Die Frage ist nur, genauso wie mit Klonen von Menschen, Genmaterial, die ganze Diskussion gab es ja auch schon, wie ist man in der Lage, das ein Stück weit in Bahnen zu halten, damit wir als Mensch, wenn wir jetzt über die KI sprechen, überhaupt noch eine Daseinsberechtigung haben. Wie du schon weißt, machen wir, die Curtings, diesen Podcast aus Leidenschaft, um Menschen wie dich zu inspirieren. Und es wäre wirklich großartig, wenn du uns eine Rezension darlässt, eine Bewertung, und diesen Podcast anderen Menschen empfiehlst, die möglicherweise ähnlich davon profitieren, wie du es tust. Das bedeutet uns wirklich viel. Danke dafür. Und nun hören wir uns in einer der nächsten Folgen. Bis dahin. Der Thorsten von den Curtings. Und jetzt komme ich in die Umsetzung. Ciao, ciao. Copyright WDR 2021