Führe kein Feedbackgespräch
Du hast erfolgreich einen Workshop veranstaltet und weißt nicht, was du im Anschluss tun sollst? In dieser Folge sprechen wir darüber, wieso du kein Feedbackgespräch führen musst. Es ist sinnvoller, die Kunden sprechen zu lassen und auf deren Bedürfnisse einzugehen, um eine entsprechende Nachbereitung des Workshops zu gewährleisten. Wie du dies am besten tust, erfährst du in dieser Folge!
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Das Transkript zum Nachlesen
Was war jetzt nach dem Workshop anders? Es geht da nicht um dich. Du holst dir kein Feedback über deine Leistung. Du bist eh eine Koryphäe. Du machst eine rückwärtsgerichtete Qualifizierung. Du reflektierst. Du hast mit den Kunden eine Reise schon hinter dir. Und diese Reise war im Rahmen des Workshops. Vor dem Workshop gab es einen Status Quo und nach dem Workshop gab es ein Ergebnis, eine Weiterentwicklung. Irgendetwas, was gelöst wurde, was Wissen vermittelt wurde, war etwas anderes. Das kannst du reflektieren. Du gehst einfach rein. Mensch, lass uns nochmal gucken. Nicht Feedback zum Workshop, wie war es für euch, sondern lasst uns mal reflektieren eure Situation vor dem Workshop und danach. Welche Herausforderungen, Probleme, Schmerzen, Ängste haben wir behandelt? Welche Bedürfnisse oder Wünsche haben wir erfüllt? Was war jetzt nach dem Workshop anders? Es geht da nicht um dich. Du holst dir kein Feedback über deine Leistung. Du bist eh eine Koryphäe. Du willst kein Feedback über dich, wie du das moderiert hast und dein Ego streicheln. Das braucht es nicht, weil das Ergebnis spricht für sich. Das reflektierst du hier an der Stelle mit dem Kunden und zwar nur aus Ergebnis- und Nutzensicht. Gerade wenn dieses Gespräch ein, zwei, drei Wochen nach dem Workshop stattgefunden hat, dann kannst du, wenn wir über die rückwärtsgerichtete Qualifizierung sprechen, ist das der Zeitraum zwischen dem Workshop und dem Gespräch. Auch da, nach dem Workshop habt ihr etwas erreicht und jetzt ist ja nach dem Workshop was passiert. Du kannst also fragen, was hat sich denn seit dem Workshop, was hat sich da verändert? Was ist dann noch passiert nach dem Workshop? Wie hat sich das weiterentwickelt? Wenn die einen sagen, ja, Konflikte sind wieder hochgekommen oder jetzt nimmst du was wahr und du sagst, so, großartig. Wenn wir das jetzt mal betrachten, wo wir jetzt stehen, was könnte denn der nächste sinnvolle Schritt sein? Und das hier ist in dem Kontext der rückwärtsgerichteten Qualifizierung die Zukunft. Das heißt, du hast einen Workshop gemacht, der hat auf eine aktuelle Situation aufgesetzt, hat ein Ergebnis hervorgebracht. Das Ergebnis hat im nächsten Schritt was verändert, vielleicht einen Nutzen generiert oder irgendwas anderes. Und jetzt ist die Frage, was machen wir denn jetzt damit? Und der Zeitpunkt, wo du dieses Gespräch führst, ich hoffe, das ist für alle hier wertvoll, die Workshops machen. Der Zeitpunkt, wo du das Gespräch führst, das ist der, das ist heute oder wann auch immer du das Gespräch führst. Das heißt, du blickst zurück auf den Workshop oder auf die gemeinsame Zusammenarbeit im Kontext was auch immer, auf den Zeitraum dazwischen. Also, was ist denn seit den letzten x Wochen, x Tagen, was ist denn da schon passiert? Was hat sich denn verändert? Da guckst du auf diese Entwicklung. Ach, wir hatten eine Vorstandssitzung, die war ganz anders als vorher. Großartig. Welche Herausforderungen hattet ihr denn früher und wo sind die jetzt? Ja, wie seid ihr damit umgegangen? Ja, was hat das ausgelöst? Also, du auf diese Wirkung und auf den Nutzen nochmal hinleuchtest und den bewusst machst, um dann zu sagen, großartig, jetzt stehen wir ja hier. Das ist heute. Ja, jetzt stehen wir hier. So, was kann denn jetzt ein nächster sinnvoller Schritt sein? An was können wir denn jetzt arbeiten, um das Fundament, was wir geschaffen haben, ein weiteres Stück weiterzuentwickeln? Entschuldige die Störung und danke, dass du bis hierhin zugehört hast. Und wenn du einige dieser Impulse in die einzelnen Schritte heruntergebrochen und in ihre Strukturen dargestellt direkt vor deinen Augen sehen und gleichzeitig noch ein Workbook dazu erhalten möchtest, dann komm auf www.d-körtings.com. Oder auf unseren YouTube-Kanal. Ist beides kostenlos, aber nicht umsonst. Und dann sehen wir uns gerne auch dort. Und nun geht's weiter mit dieser Folge. Und du führst kein Feedback-Gespräch, sondern das Feedback-Gespräch ist auch immer eine Qualifikation. Es geht nicht um dich in dem Feedback-Gespräch. Es geht nicht darum, dass wir uns selbst beweihräuchern lassen, weil wir uns nochmal ... Und dann sagt der Kunde, ja, aber was uns nicht gefallen hat, das war, dass wir die Flipcharts nicht bekommen haben. Oder am Schluss ist das dann so zerfasert, weil Frau Meier gehen musste. Das wollen wir alles gar nicht hören. Ja, weil die wollen ja dann auch irgendwie sagen, was ihnen nicht gefallen hat. Sondern es geht rein um das Ergebnis und den Nutzen, den dein Workshop hervorgebracht hat. Was ist seitdem passiert, um dann den nächsten Angriffspunkt für den nächsten Schritt zu ermöglichen. Und was das auch immer für einer sein mag. Der Kunde wird etwas sagen, wird sagen, ich kann mir ... Lassen Sie uns das nochmal ein bisschen sacken und wir gucken mal weiter. Dann sagst du, ja, großartig. Wenn wir aber Ende des Jahres mal schauen. Sie wollen ja das und das erreichen. Das haben wir ja erarbeitet. Was ich mir für Sie wünschen würde, ist, dass wir dort ein Stück weit kontinuierlichen Prozess machen. Dass wir uns vielleicht alle vier Wochen mal in dem Kreis für zwei Stunden auch gerne online ... Dass wir da immer wieder die nächsten Schritte reflektieren. Ja, das stimmt, da haben Sie recht. Ich glaube, das sollten wir machen. Also du dann auch deine Sicht dort mit reinbringst. Aber nicht im Sinne von, was wäre denn, wenn wir mal eine Beratung machen. Sondern was ich mir für Sie wünschen würde, wenn ich an Ihrer Stelle würde. Und ob Sie das mit mir machen oder jemand anderem. Wissen Sie, mir geht es nur darum, dass ich Ihnen den Impuls gebe. Bleiben Sie da dran. Was ich mit meinen Kunden immer wieder sehe, dann haben wir hier so einen tollen Workshop gemacht. Und wenn wir da nicht weitermachen, dann fällt die Dynamik wieder zusammen. Wenn der jetzt seine Langfristkunden nicht gehabt hätte oder nicht begleiten würde. Die haben einen tollen Workshop gemacht. Die haben reingeguckt und gesagt, Prozesse kacke, das blöd, das blöd. Hier müssen wir was machen, da müssen wir was machen. Haben sich alle einen High-Five gegeben. Haben gesagt, Mensch, super, dass wir das heute mal rausgearbeitet haben. Wir müssen uns unbedingt mal wieder treffen. Ja, ja, wir telefonieren. Und wenn dann der dich dabei ist, passiert nichts. Das ist der größte Mehrwert auch der Seilschaft. Dass wir euch einen Rahmen bieten, in den wir euch zum Teil reinziehen und sagen, jetzt wird es mal wieder Zeit, dass du hier mal wieder erscheinst, dass wir mal wieder was machen. Beziehungsweise in den ihr eintretet, damit ihr in die Umsetzung kommt. Wir haben ja die Weisheit mit Löffeln gefressen und machen hier die Rocket Science, die wir da an euch vermitteln. Qualifizierungsgespräche gibt es schon, seitdem es Vertrieb gibt. Die heißen vielleicht manchmal ein bisschen anders. Aber die Konzepte, die 21 Game Changes, das ist ja kein Weltwunder. Aber das anzuwenden, das umzusetzen, zu reflektieren, das ist das, was euch weiterbringt. Ich wollte schon immer mal ein Booklet schreiben. Jetzt hat das hier im Rahmen der Seilschaft gemacht. Genau aus dieser Dynamik. Und das bist du für deine Kunden. Und wenn der Kunde nicht selbst draufkommt, schiebst du die Nase ein bisschen da in den Wind, indem du reflektierst, was haben wir alles hier schon erreicht? Was ist das, was entstanden ist? Wow, da ist ja richtig, auch in den letzten Wochen, schon richtig viel bei Ihnen passiert. Großartig. Dann dürfen wir jetzt darauf den nächsten Schritt gehen. Und welcher könnte das aus ihrer Sicht sein, wo wir gemeinsam an ihren Zielen arbeiten und da jetzt weiter den Berg besteigen? Kein Feedback-Gespräch, sondern das Feedback-Gespräch ist nur eine rückwärtsgerichtete Qualifizierung, so wie ein Workshop eine bezahlte Qualifizierung.