Über die Zeit bei Wetten, dass..? - Im Gespräch mit Joe Alexander
Blauer Hut, stahlblaue Augen, weltoffen – das sind die Markenzeichen von Joe Alexander. Er ist einer der erfolgreichsten Weltrekordhalter Europas mit unglaublichen 51 Weltrekorden, unter anderem das Fangen von Pfeilen mit der Hand. Außerdem ist er Mehrfacher Hamburger und Deutscher Meister im Taekwondo. Seit 25 Jahre ist Joe erfolgreicher Backstage Coach und Ideengeber bei großen Fernsehshows, beispielweise für „Wetten, dass?". Heute ist er darüber hinaus als Autor und Coach erfolgreich.
In dieser Folge sprechen wir über „Wetten, dass ..?", Samuel Koch und dessen tragischen Unfall.
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Das Transkript zum Nachlesen
Ein paar Jahre später stand er auf einmal vor meinem Büro, vor meiner Tür, hat geklingelt, er war im Rollstuhl und dann haben wir uns ein bisschen ausgesprochen. Das Interview des heutigen Tages und der heutigen Folge ist mehr oder weniger durch einen Zufall entstanden. Denjenigen, den ich heute hier in dem Postcast habe, ist jemand, neben dem ich rein zufällig in einem Seminar gesessen habe, um dann, nachdem er von der Bühne mehr oder weniger gar nicht anmoderiert, sondern erwähnt wurde, den Impuls verspürte, ihn direkt und seine Partnerin anzusprechen und da vielleicht noch mal in die Hintergründe reinzuschauen. Und er ist jemand, wo ich sagen darf, es ist einer der doch eher bunteren Lebensläufe aus der nahen und weiteren Vergangenheit, die ich lesen und auch erleben durfte. Und wir nehmen uns jetzt mal so ein Stück weit rein in die Geschichte, beziehungsweise was das, was diesen Menschen ausmacht. Er ist jemand, der in sehr jungen Jahren, nämlich als Kind aus dem Libanon nach Deutschland geflohen ist und dann in Hamburg ohne Eltern aufgewachsen ist. Und wir werden da sicherlich ein Stück weit reinschauen. Und ist jemand, der in sehr jungen Jahren schon sich dem Sport des Taekwando gewidmet hat, um daraus etwas werden zu lassen, was ihn hat zum deutschen Meister werden lassen. Und er dort im fünften Dan aktuell ausgestattet ist. Er ist jemand, der sich selbst Extremcoach nennt, beziehungsweise andere ihn als solchen betiteln. Er ist Stand, Stunt darf man sagen, Stuntkoordinator und nicht nur Koordinator, sondern macht auch selbst Stunts, auf die wir gleich noch zu sprechen kommen, wo ich denke, was macht das, was macht das möglich. Er war sehr nah dran an einem der Fernsehereignisse, die sicherlich der ein oder andere auch der Generation Golf und danach noch mit Bildern im Kopf haben, die sich fast so eingebrannt haben, wie der Fall der Türme 9-11, nämlich der vor Millionen von Zuschauern auf deutschen Sofas in einer der bekanntesten Abendshows, nämlich Wetten, dass? Wir alle live zu sehen bekommen haben, wie Samuel Koch beim fünften oder sechsten Auto, über das er mit seinen Sprungfedern gesprungen ist, nicht auf den Beinen landete, sondern danach querschnittsgelähmt war. Und wir Thomas Gottschalk als jemanden erleben durften, der in solch einem sicherlich schmerzhaftesten und auch besondersten Fernsehmomenten in der Lage war, eine ganze Nation in ganz besonderen Worten daran teilhaben zu lassen, was dort geschehen ist. Wir werden da vielleicht an der einen oder anderen Stelle drauf gucken, welche Rolle der heutige Gast dabei hatte. Und das, was sicherlich nach außen hin sehr sichtbar ist, nicht nur, dass er einen Wikipedia-Eintrag hat, der deutlich länger ist als von ganz anderen berühmten Persönlichkeiten, er jemand ist, der mit 51 Guinness-Buch-Rekorden ausgestattet ist. Steht sage und schreibe 51, möglicherweise sind es noch ein paar mehr geworden jetzt in der nahen Vergangenheit, Rekorden im Guinness-Buch. Er hat ein Buch geschrieben, Fang den Pfeil und bei diesen Guinness-Buch-Rekorden schwingt das so ein Stück weit durch, nämlich 2010 gelang ihm während des Guinness-Buch-Weltrekords 2010, innerhalb von zwei Minuten 43 Pfeile mit der Hand zu fangen und auch sechs fliegende Pfeile durch einen, wie nennt man das, Bogen geschossenen Pfeile, sechs Pfeile innerhalb von einer Minute oder zwei Minuten zu fangen. Und so zieht sich das durch, 51 Rekorde. Er sagt selbst über andere und gibt die Botschaft nach außen, fokussiere dein Leben. Und genau da, in diesen vielen Bereichen, dieses ganze bunte Potpourri, in dieses, was ihn energetisch auszeichnet, er sitzt jetzt gerade hier oder steht vor mir mit einem blauen Hut und mit einer blauen Weste. Wir sind ganz gespannt, was er uns hier heute mitgebracht hat, nicht nur an Antworten und Lebensweisheiten, sondern auch an Erfahrungen. Herzlich willkommen, Joe Alexander. Ja, du bist ja, und das ist eine großartige Überleitung, Joe. Vielleicht noch einen Satz dazu. Lars Hinrichs hat auch immer gesagt, der Gründer von Xing oder damals OpenBC, mittlerweile sieht es so ein Stück weit dahin, glaube ich, darf man reflektieren, hat immer gesagt, ich habe keinen Plan B, weil das sorgt dafür, dass ich mich voll auf den Plan A fokussiere und konzentriere. Und sein Leben gibt ihm da auch entsprechend recht als Serien-Entrepreneur. Das erinnere ich so ein bisschen daran. Und das, was du gerade so skizzierst oder wo wir so gerade mit dem Fuß sehr rein tippen, diese Phase des Stunt-Koordinators. Vielleicht können wir das im Kontext auch von Samuel Koch und wetten, das, was du ja auch sowohl als Teil des Teams als auch von außen ein Stück weit beobachtet hast, mal reflektieren. Denn das, was ich da auch sehe, ist, dass dein Leben nicht immer für sich in abgeschlossenen Zyklen ist, sondern auch diese Zyklen oder diese Phasen, wie du sagst, aufeinander aufbauen. Und du die Erkenntnisse, Ergebnisse, Erfolge, Erfahrungen, die du aus der einen oder anderen Phase mitnimmst in deine nächste, natürlich die Grundlage sind auch für dann, was du dann tust. Und sicherlich der Stunt-Koordinator auch aus Erfahrungen der früheren Phasen entstanden ist. Was war das Besondere in dieser Phase und wie hast du das mit Samuel Koch in wetten, das erlebt? Was war da deine Rolle? Also ich habe die Phase von wetten, das ja circa 25 Jahre betreut. Wetten, das als Ideengeber, Kandidaten, Coaching, Fokussierung. Das ist dadurch, dass wetten das nicht mehr so oft, nur noch einmal mit Gottschalk dieses Jahr im November. Danach wird man sehen, ob das wieder weitergemacht wird. Also ich bin eigentlich der Einzige, der wetten, das so lange betreut habe mit Ideen, die skurril sind, spektakulär sind und übel sind. Eine davon war Samuel Koch. Er kam irgendwann mal zu mir und sagte, Joe, Joe, du hast klasse Sachen, die du machst und kannst du mich auch betreuen, wetten, das und so weiter. Und wir haben praktisch sechs Monate zusammen hier und dort Ideen gemacht und so weiter. Er hat sich geübt und letzten Endes waren dann die Ideen entstanden mit den Sprungstelzen, vorher, dass er Seitos damit macht, weil er war ja Turner, er wollte unbedingt Stuntman werden und er wollte ja eigentlich auch Bühnen werden. So sage ich das einfach mal. Ich kann nicht ins Detail gehen in allen Sachen, weil das ist immer noch sensibel das Thema. Letzten Endes war das so, wir haben den Test gemacht über ein stehendes Auto und das war alles super. Und dann auch über ein fahrendes Auto, war auch super, bei einer wetten, das Sendung einen Monat vorher. Ja, und es hat wunderbar geklappt und wir haben uns gefreut und das war in München und dann kam die Nachricht, ja ihr seid in der nächsten Sendung drin. So, die Nachricht wollte ich an Simon Koch geben und das war nicht mehr möglich. Er hat dann nach diesem Moment, nach diesem Klarstand, war dann eine, konnte ich ihn nicht erreichen, nicht mehr, bis zur Sendung nicht mehr. Konnte ich ihn nicht mehr erreichen. Alle Anrufe, E-Mails, WhatsApp-Nachrichten, nicht geantwortet, ich wusste nicht, was los war. Dann habe ich die Redaktion angerufen und habe gefragt, ich kann Simon nicht erreichen und da war die Nachricht, wieso? Der hat ein neues Team, komplett neues Team und ja, das war es. Ich war raus, ich wusste es doch gar nicht. Und das war für mich sehr, sehr schmerzhaft und wusste nicht, warum. Das nennt man heute vielleicht Ghosting, aber nachdem man so viele Monate zusammengearbeitet hat, Tag und, nicht Tag und Nacht, aber Freundschaft und toll, auf einmal war unterbunden nach dem Feststand, er ist in der Sendung drin. Und ich habe versucht, noch am Tage der Sendung, weil ich in der Nähe einen anderen Job gehabt hatte, ihn zu erleichtern, vorbeizukommen. Nichts, da bin ich dann nach Hamburg gefahren und habe die Sendung live im Fernsehen geschaut. Und da wusste ich sofort nach den ersten Bildern, das sieht nicht so optimal aus. Ich sehe das in seinen Augen, seine Körpersprache und das, was er vorher gemacht hat, das wird schwierig. Und tatsächlich hat sich die Wettkonstellation komplett geändert. Er sprang nicht mehr über das, was wir abgesprochen haben, sondern über dicke Autos, heftige Autos. Und dann die Fahrer selbst waren andere. Da habe ich auch gedacht, wow, okay. Und dann ist der Unfall passiert. Und das war natürlich ein schwarzer Tag in der Geschichte des Fernsehens, des Live-Fernsehens. Und danach ging das los. Wochen später kam raus, dass ich damit zu tun hatte, also indirekt, weil die mussten die Karten offenlegen, die Redaktion, und dann wurde ich von allen Medien bombardiert mit Anrufen. Also you name it, alles war da, die mich angerufen haben. Exklusiv, exklusiv, hier und dort. Das war sehr schmerzhaft, weil ich bin dann irgendwann nicht mehr reingegangen und habe dann einen Freund von mir, der ist Journalist und der hat ein großes Online-Portal, und da habe ich ihm ein Exklusiv-Interview gegeben, wo alles dann drin stand. Auch immer noch nicht alles, aber schon detaillierter. Am Ende war das so, am Freitag von einer Sendung, ein Jahr später oder so, oder wie auch immer, wurde das Interview freigeschaltet online am Freitag vor der Sendung, vor der nächsten Sendung, und das war gleich tausend Portalen drin, tausend. Und da ging es wieder los. Mein Telefon von allen Medien und überall abgenommen, bitte auf das Interview zurückgewiesen, das ist das Interview, mehr sage ich nicht. Tag, Tag, Tag, immer, allen fünf Minuten Rhythmus, immer beantwortet auf den Exklusiv-Interview beziehen. Was lerne ich daraus? Dass es blöde ist, so weit zu kommen, weil man nichts zu tun hat damit, eigentlich nichts direkt. Und das war sehr schmerzhaft, und ich habe dann tatsächlich versucht, Samuel Koch zu besuchen, um nochmal zu sehen, was passiert. Und das ist eine andere Geschichte, das steht auch in meinem Buch, Fang im Fallbuch, da steht explizit, also das meiste drin, deswegen kann ich das nicht so weiter ausführen. Und das Ganze hat schon ein Happy End mit Samuel Koch, weil er ist dann ein paar Jahre später, stand auf einmal vor meinem Büro, vor meiner Tür, hat geklingelt, er war im Rollstuhl, und dann haben wir uns ein bisschen ausgesprochen. Hey, wir, die Curtings, machen diesen Podcast aus Leidenschaft, um Menschen wie dich zu inspirieren. Und es würde uns und anderen wahnsinnig helfen, wenn du uns eine Podcast-Bewertung darlässt und diesen Podcast anderen Menschen empfiehlst, die möglicherweise ähnlich davon profitieren, wie du es tust. Danke dir dafür. Und jetzt weiter mit der aktuellen Folge. Der Cliffhanger ist der, das Ganze gibt es dann im Buch, aufzulösen, was daraus dann entstanden ist mit dir und Samuel. Das Tragische war ja, glaube ich, dass an dem Abend das Fahrzeug, über das er da gesprungen ist, von seinem eigenen Vater gefahren wurde. Ja. Und was hat diese Situation, also dieses, du sitzt da in Hamburg, schaust dir die Sendung an, du kannst jetzt gerne natürlich auch auf die Interviews verweisen, wir verlinken die gerne rein. Was hat das mit dir gemacht, als jemand, der bis zu dem Zeitpunkt, ich will mal sagen, dem fast alles gelungen ist und auch wenn du jetzt hier nicht direkt in irgendeiner Form beteiligt warst, weil du warst ja nicht mehr Teil des Teams, man hat dich geghostet. Was hat das mit dir gemacht im Sinne von eigenen Vorwürfen? Hätte ich da noch stärker in Kontakt gehen können, hätte ich was tun können, als ich ihn mit seiner Körpersprache und mit den Augen und das, was du an dem Abend wahrgenommen hast? Ging dir da sowas durch den Kopf und wie hat das dich und dein Leben im Nachgang verändert? Es war sehr, sehr belastend, weil erstens, ich wusste immer noch nicht warum, zweitens, die ganzen Medien dachten, Joe Alexander, Joe Alexander, Joe Alexander, Samuel Cursor, in einem Topf, dass ich letztendlich der Schuldige sein könnte oder müsste, weil es gab ja niemanden anderen. Und das war die ganze Zeit, die Monate im Raum. Dann wurde eine Special Taskforce von Wetten, dass? etabliert mit Gutachtern und, und, und. Und ich habe dann die Reaktion angerufen, sag mal, was gibt ihr alle Informationen raus, die ich damals geschickt habe? Ja, die mussten ja alles offenlegen, eines ging es nicht. Und die verschiedenen Wettideen, also es hat mich schon sehr belastet. Deswegen wollte ich unbedingt ihn besuchen, um da für mich einen Tisch zu machen. Und ja, das war schon nicht einfach. Irgendwann, ja, habe ich dann losgelassen, von meiner Seite aus her, komplett losgelassen, habe gesagt, ich habe alles richtig gemacht. Ich kenne meine Werte, ich kenne meine moralischen Werte, ich kenne meine Leistungsprinzipien. Ich weiß, wie es hätte sein müssen und können. Ich habe nichts falsch gemacht. Ich habe mich wieder zu mir selbst zurückgefunden und habe dann das Thema Samuel Koch für mich losgelassen und abgeschlossen. Ich war mit mir im Reinen, ohne mit ihm Kontakt gehabt zu haben. Und daraufhin ist irgendwann mal, ist er dann vor meiner Haustür aufgetaucht. Und dann letztes Jahr nochmal. Das ist also sehr, weil wenn du irgendwas, in einen Strudel reinkommst, wo du nichts dafür kannst, das ist schon heftig. Wenn das im internen Kreis ist, ist das dann noch anders. Aber wenn die ganze Welt deinen Namen schreibt und Joe Alexander hier und dort, das ist dann, deswegen kann man auch einige Stars verstehen, wenn über den schlecht gesprochen wird, kritisiert wird, niedergemacht wird, gemobbt wird und dann, dass sie sich nicht gut fühlen. Deswegen hat in Los Angeles fast jeder große Star, das weiß ich von früher, haben die einen Guru, einen Mental Coach, einen Balance Coach, die die Stars immer wieder gerade richten im Kopf. Und da kann man sehr viel Gutes tun und auch gut verdienen in Los Angeles und auch in Deutschland. In Deutschland geht das noch einigermaßen. Aber drüben ist es, die Stars, die haben sehr viel zu verlieren. Speziell, wenn die angezeigt werden wegen dies und das. Jetzt kann sich, glaube ich, keiner der Zuhörerinnen und Zuhörer hier in irgendeiner Form da reinfühlen, was es für jemanden bedeutet, der vielleicht im Vorfeld mal natürlich mit der Presse in irgendeiner Form zu tun hat. Wenn du da deutscher Meister wirst im Taekwondo und wenn es nur die Lokalzeitung ist, die darüber berichtet, gibt es ja eine gewisse Erfahrung, was es bedeutet, mal einen Artikel gewürdigt zu bekommen, ohne dass man ihn bezahlt hat, beziehungsweise, dass dann ein paar Headlines zu sehen sind. Ich durfte das mal in Australien erleben. Ich habe ein Spiel kreiert im Rahmen eines Projektes. Das wurde dann an die Presse geleakt. Die Presse hat da eine ganz besondere Story draus gemacht und dadurch natürlich die Deutungshoheit auch übernommen, weil sie es selbst gedeutet hat. Ich bin dann morgens um 8 Uhr aufgewacht und rein zufällig habe ich gesehen, dass ich auf allen Titelseiten der Online-Presse der Renommierten dort gewesen bin. Das Ding hat was mit mir gemacht. Natürlich war da auch der ein oder andere Telefonanruf. Man hat gesehen, dass die Zugriffszahlen auf meiner Webseite verzehn- oder verzwanzigfacht waren und nach zwei Wochen ist das Ganze dann so verhallt. Aber jemand, der dann auf, wie du gesagt hast, auf tausenden Webseiten irgendwo erwähnt wird, auch in Beziehung gesetzt wird zu solch einem Vorfall und der sich vielleicht in der Form gar nicht mit den Medien als solches auskennt. Wie bist du damit umgegangen und hast du dir Beratung reingeholt von Medienprofis, die dir gesagt haben, mach ein Exklusivinterview und verweis alles darauf? Oder war das auch Intuition und dein eigenes Gefühl, was dich da geleitet hat? Also es war tatsächlich mein eigenes Gefühl. Ich bin mein bester, vertrauenswürdigster Ratgeber. Die Idee mit dem Exklusivinterview war, weil wenn alle Welt gegen dich ist, in diesem Zusammenhang, du hast keine Chance, dann gehst du immer, die Wahrheit ist immer in dir selbst und dir musst du vertrauen, 100 Prozent, sonst funktioniert das nicht. Dann war die Idee Exklusivinterview und zack, war da natürlich ein Kumpel von mir, der eine große Onlineagentur gehabt und dann war super, ja klar, machen wir und den habe ich natürlich auch nochmal gefragt, ob das okay ist, das Thema, er sagte ja, auf jeden Fall und dann haben wir es gemacht. Die Zeit danach war ich erleichtert, weil das war die Wahrheit, ob sie es drücken oder nicht, die haben es natürlich sehr viele Leute, also ein, zwei, drei Leute übernommen und dann ein bisschen verändert, aber ich habe mich danach viel wohler gefühlt, nachdem ich meine Wahrheit, meine Version dargelegt habe. Es waren tatsächlich auch hochdekorierte Spiegelreporter bei mir, preisgekrönte, die wollten mit mir über das Thema sprechen und dann habe ich denen gesagt, ja, lasst uns treffen, waren bei mir, das waren zwei und dann habe ich denen Material gezeigt von Samuel Koch und wie wir es so gemacht haben und das war alles happy und cool. Da haben die gesagt, boah, das kennt die Menschheit noch gar nicht, wie teuer. Ja, so, und dann haben wir über Zahlen gesprochen, über Möglichkeiten, aber das war dann auch da für die ein heißes Eisen, wegen der Wahrheit, aber für mich war es egal oder nicht, kein Problem, das Material habe ich immer noch, hat noch kein Mensch gesehen und was macht das mit mir? Also, wenn du irgendwann das loslässt, rausgibst und dann ist das vorbei. Das ist bei mir in der Regel immer so, wenn ich was angefangen habe zu bearbeiten, innerlich, außerlich, irgendwann kommst du an den Punkt, es gibt keine, du musst an dich selber, was fühlst du selber innerlich, deine Intention und wenn du das verstanden hast, wenn du dann loslässt, dann bist du durch, in meinen Augen, also für mich jedenfalls. Deswegen, wenn ich Leute coache, die haben immer noch Altlasten hier, Altlasten dort und solange die nicht entsorgt sind, die Altlasten, dann tragen sie immer noch ein Gepäck mit sich und ich will kein Gepäck, nicht einen Tag, nicht eine Minute und nicht eine Sekunde. Das Gepäck, Altlasten, soll weg und das mache ich in der Regel für mich selbst. Und das, glaube ich, auch ein Ansatz, eine Lebensweisheit, eine Erkenntnis, eine Herangehensweise, die dich in deinem ganzen Leben immer wieder begleitet. Wir haben davon gesprochen, burn the chips, das Alte loslassen und sich aufmachen auf das Neue. Wie du schon weißt, machen wir, die Curtings, diesen Podcast aus Leidenschaft, um Menschen wie dich zu inspirieren. Und es wäre wirklich großartig, wenn du uns eine Rezension darlässt, eine Bewertung und diesen Podcast anderen Menschen empfiehlst, die möglicherweise ähnlich davon profitieren, wie du es tust. Das bedeutet uns wirklich viel. Danke dafür. Und nun hören wir uns in einer der nächsten Folgen. Bis dahin, der Thorsten von den Curtings. Und jetzt komm in die Umsetzung. Ciao, ciao.