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Folge 154: Unternehmer sein heißt dürfen und nicht müssen - Im Gespräch mit Matthias Aumann
#154 24.02.2023 · 41:27 min

Unternehmer sein heißt dürfen und nicht müssen - Im Gespräch mit Matthias Aumann

In dieser Folge zu Gast ist der großartige Matthias Aumann. Er entstammt einer Unternehmerfamilie und ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der aumann:grün AG sowie Gründer und Geschäftsführer der Mission Mittelstand Gmb

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In dieser Folge zu Gast ist der großartige Matthias Aumann. Er entstammt einer Unternehmerfamilie und ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der aumann:grün AG sowie Gründer und Geschäftsführer der Mission Mittelstand GmbH. Mit seiner Mission Mittelstand hat er bereits mehr als 2500 Partnerbetriebe weiterentwickelt und gehört selbst zu den schnell wachsenden Unternehmen in Deutschland. Matthias ist mit besonderen Werten ausgestattet und gilt als toller Arbeitgeber, sowie als jemand der immer wieder neue Themenbereiche eröffnet.

In diesem zweiten Teil des Interviews geht es darum, wie die Mission Mittelstand entstanden ist und wie sie so stark wachsen konnte. Du erfährst mehr über seine Wirkungsweise und erhältst wichtige Tipps für dein Wachstum. Außerdem erzählt Matthias was seine weiteren Visionen sind.

Mehr von Matthias:

www.matthias-aumann.de

www.mission-mittelstand.de

www.instagram.com/matthiasaumann/

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Das Transkript zum Nachlesen

Die Umsetzung. Man bleibt alleine in der Umsetzung. Einige haben ein Warum und sie wissen, wofür sie es machen und sie setzen dann um. Und sie legen auch ihr Ego ab. Herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge, heute mit einem ganz besonderen Gast, auf den ich mich fast schon, ich darf sagen, zweieinhalb Jahre freue, weil das ist das erste Mal, dass ich ihn um ein Interview gebeten habe und ihr werdet gleich hören, nicht nur, um wen es sich handelt, sondern was ihn auch in dieser Zeit umgetrieben hat, dass das so ein bisschen immer mal wieder dann aus dem Blick geraten ist und wir jetzt den neuen Anknüpfungspunkt gefunden haben. Er ist jemand, der aus einer Unternehmerfamilie heraus entstanden ist, der mehrere Firmen schon nicht nur gegründet, sondern erfolgreich belebt hat. Die Rede ist von Aumann Grün, der Aumann Grün AG und jetzt auch seit einigen Jahren die Mission Mittelstand, mit der er in der Lage ist, wie er immer sagt, über 2.500 Partnerbetriebe, die er in der Vergangenheit hier schon aus der Selbstständigkeit ins Unternehmertum, aus dem Unternehmertum zu Unternehmen und auch zu grandios wachsenden Unternehmern und Unternehmen hat werden lassen. Mit beiden Unternehmen gehört er immer wieder zu den nicht nur schnell wachsenden Unternehmen im deutschsprachigen Raum, sondern auch denjenigen, die als großartige Arbeitgeber nach außen hin immer gewürdigt werden. Er ist jemand, der, wie darf ich das sagen, auch in neue Themenbereiche reingeht, jetzt auch in das Restaurantbusiness einsteigt. Wir konnten das vor vielen Monaten auf den sozialen Kanälen in Skizzen und in 3D-Zeichnungen sehen, wo er dann immer sagt, Projekte nach vorne treiben. Der Begriff ist aus einem sehr berühmten Song von Udo Lindenberg geprägt, Hinterm Horizont. Da geht es nämlich weiter, so auch der Titel des neuen Restaurants, was im März seine Toren öffnen wird. Aber er ist auch jemand, der mit sehr, wie ich sagen darf, besonderen Werten ausgestattet ist, die möglicherweise manchmal an der einen oder anderen Front, wo man ihn erleben darf, in den öffentlichen Formaten nicht so durchklingt, weil er da auch die Sprache seiner Partnerbetriebe spricht. Er nämlich sehr empathisch, emotional und immer klar in Bezug auf seine Ausrichtung fokussiert ist. Und er verändert gerade die Welt. Er verändert gerade die Welt hier in Deutschland. Er verändert die Welt der Unternehmer und das mit sehr großer Leidenschaft, mit sehr viel Energie. Die acht Stundentage sind, glaube ich, bei ihm schon lange ad acta gelegt. Und wir werden heute in dem Podcast mal ein bisschen darüber sprechen, wie so alles anfing, also was er so in die Wiege gelegt bekommen hat und welche Schritte er dann gegangen ist, Aumann Grün nach vorne zu bringen und Mission Mittelstand zu gründen. Wir werden auch Wendepunkte in seinem Leben eingehen. Wir werden schauen, was waren so Phasen des Lebens, wo es richtig geil funktioniert hat, aber auch Phasen des Zweifels. Wir werden sehen, wie er mit Hate umgegangen ist, also mit wirklich auch boshaften und auch unter der Gürtellinie gehenden Nachrichten, die ihn ereilt haben, immer wieder in unterschiedlichen Phasen seiner Gründungen. Und wir werden auch natürlich da schauen, wo es weitergeht und wo es hingehen darf mit allen Unternehmen und vielleicht auch den einen oder anderen privaten Einblick erlangen, denn er hat sich gerade vor kurzem verlobt und damit natürlich auch nochmal den Fokus in das eine oder andere geschärft. Und ich hoffe, dass ich ihm so zwei, drei Erfolgsfaktoren entlocken kann im Sinne, wie man sichtbar wird, wie man Erfolg macht oder ermöglichen kann und was vielleicht den erfolgreichen Unternehmer, der durchhält, der nachhaltig für seine Werte einsteht und denjenigen unterscheidet, die vielleicht nicht diesen Erfolg, wie auch immer Erfolg definiert wird, unterscheidet. Und jetzt genug der Vorrede und Anmoderation. Großartig, dass du heute hier bist und dir die Zeit nimmst bei deinem Terminkalender. Ich bin sehr, sehr dankbar dafür und auch die Zuhörerinnen und Zuhörer. Und jetzt heißt bitte herzlich willkommen Matthias Aumann. Ja, vielen lieben Dank. Das ist eine Anmoderation. Hammer. Ich kann mich erinnern, Matthias, Social Media, ich weiß nicht, Facebook, Instagram, irgendwo gab es ein Bild, was du auch vor kurzem, also vor kurzem heißt es vor einem halben Jahr, dreiviertel Jahr gefühlt, auch nochmal genutzt hast und möglicherweise immer wieder nutzt, wo du auf einer Empore stehst in einem von innen betrachteten Riesenlagerhalle, jetzt für einen von außen, mit einem schrägen Dach und gelben Wärmeschutzfolien oder wie das da heißt. Dieser Schaumstoff, da bin ich nur weiß Gott nicht der Experte. Du könntest mir jetzt gleich sagen, welcher Typ das wahrscheinlich gewesen ist und in welchen Chargen und in wie vielen Kubikmetern du das Ding damals gekauft hast. Und ich mich damals gefragt habe, was ist das jetzt? Ja, wo führt das hin? Und mir erst Jahre später, fast schon Jahre später bewusst geworden ist, was du damals schon gesehen hast. Und meine Frage geht jetzt dahin, es war sicherlich ein emotionaler Moment, ob jetzt nachgestellt oder bewusst oder wie auch immer, aber dieser Moment, wo du dort in diese Halle schaust und mit dieser Vision schon geprägt warst. Wir verändern Deutschland, was ja auch der Claim ist aktuell für das Unternehmen, auf das wir gleich zu sprechen kommen. Ich habe es ja eingangs schon gesagt. Aber sicherlich auch es Momente davor gab, um überhaupt so weit zu kommen, dann da schon auf einer Empore zu stehen und in diese Halle reinzuschauen. Und für was ich dich da immer bewundere, ist sicherlich die inneren Bilder, die du hattest, wie diese Halle mal aussehen wird, wie man sie heute von innen erleben darf. Nimm uns da mal mit. Das war das Jahr 2019. 2017 habe ich ja das neue Unternehmen gegründet, ursprünglich als Company Best Verlag. Bin zu vielen öffentlichen Verlegen gestiefelt, angerufen, E-Mails geschrieben, keiner wollte mehr Buch drucken, nicht Schulklub, sondern Straßenstau. Dann habe ich gesagt, okay, Ziel bleibt gleich, die Strategie ändere ich, habe einen eigenen Verlag gegründet. So ist der Company Best Verlag entstanden. Damals noch gar nicht mit der großen Absicht Beratung und Coaching zu machen, sondern ich wollte eigentlich ein Seminargeschäft aufbauen. Die Seminare habe ich auch gemacht, aber die Leute haben gefragt, können wir mit dir länger zusammenarbeiten? Und so ist Coaching entstanden. Im Jahr 2019 hatten wir zwei Büroumzüge. Ich war erst bei der Aumann Grün AG, da sind wir aufs Alle-Neben-geplatzt und es hat auch nicht so gepasst, weil am Ende wir waren laut, haben Videos angesehen, haben Inspiration gesucht, mussten Live-Calls machen, wie wir jetzt hier gerade auch sprechen. Also via Zoom haben wir gecoacht, also ich, und es hat dann nicht mehr gepasst. Wir waren dann drei, vier Leute, also wir haben ein eigenes Büro gesucht, 180 Quadratmeter, das war meine allererste Wohnung. Die habe ich dann umgebaut, eine Eigenregie und wir sind dann in meine allererste Wohnung eingezogen als Büro und das hat ein halbes Jahr gereicht, da waren wir auf acht Mitarbeiter und das war komplett wieder voll. Und dann habe ich mich wieder auf die Suche gemacht, nach einem Bürogebäude und ich habe gesagt, ich möchte eins haben, wo ich erstmal nicht wieder ausziehen muss. Und bei dem Besitzer der Halle, wo wir heute unser Büro drin haben, habe ich früher die Hälfte geschnitten. Und ich wusste, dass er es gerade vermietet. So habe ich ihn angerufen und gesagt, pass mal auf, ich habe eine Idee. Ich bin da hingefahren und kann man sich nicht vorstellen, die Halle war, da haben sie ja Paintball drin gespielt, die war versifft, die war arschkalt. Also ich bin im November da hingefahren, habe mir die angesehen, das war wirklich ein Grad gefühlt da drinnen. Überall hingen Netze, alles voller Farbe und ich habe mir vorgestellt, wenn das alles weg wäre und wie man so ein kleines Dorf darin aufbauen könnte, in Form eines Büros. Jeder hat mir natürlich abgeraten, jeder. Es gibt keinen einzigen Menschen, der gesagt hat, das ist clever. Man muss sich ja auch vorstellen, wir hatten dort in der Halle damals schon mehr Toiletten, als wir Mitarbeiter hatten. Das war einfach überdimensioniert. Man kann sich das nicht vorstellen. Das macht keinen Sinn. Wir haben gesagt, machen wir erstmal eine Wand da rein. Dann haben wir die Hälfte der Halle und die andere Seite, die können wir dann noch irgendwo vermieten, das passt doch. Dann habe ich eine Wand einziehen lassen, ein Jahr später habe ich sie mit Krawall wieder ausgerissen und wir sind weiter gewachsen und so ist das Stück für Stück entstanden. Es ist unfassbar, das jetzt von außen zu sehen. Das Bild ist nicht gestellt. Das war wirklich früher, wo wir da so standen und auch wo wir das übernommen haben. Da habe ich ja etliche Videos und Storys von und auch wenn ich mir das anschaue, da denke ich manchmal auch, hui, doch viel passiert. Es ist unfassbar, was daraus entstanden ist. Ich sage immer, wir haben uns ja 2016, 2017 glaube ich war es, auf einem der Seminare, die wir gemeinsam besucht haben, kennengelernt und ich immer so sage, das ist derjenige, der so in dieser Berater- und Coaching-Szene in Deutschland, die Berater-Szene hat es schon immer gegeben, die Coaching-Szene glaube ich hat eine andere Sichtbarkeit, eine andere Dynamik und auch eine andere, wie darf man das sagen, Präsenz bekommen in Deutschland aus unterschiedlichen Gründen und ich immer sage, du bist derjenige, der so mit Blinker links auf der Autobahn an allen vorbeifährt. Nochmal, bevor wir dazu zurückkommen, dieses Talent, etwas zu sehen, was anderen schwerfällt, also sich dort oben hinzustellen und dieses Dorf schon zu sehen, was man heute erleben kann übrigens mit Containern, großartig dort in Szene gesetzt. Eine Stadt. Eine kleine Stadt, die dort in dieser Halle entstanden ist. Wann hast du dieses Talent, dass du Dinge siehst, bevor sie jemand anderes überhaupt nur im Entferntesten wahrnehmen kann, sondern eher dazu inspiriert wird, dich davon abzuhalten. Du warst der einzige Mensch, wie du gesagt hast, der an diese Idee geglaubt hat. Wann hast du das Talent in dir entdeckt? Ich glaube als Kind. Ich bin aufgewachsen auf einem absoluten Bauernhof, Garten- und Landschaftsbau, also ohne Tiere, aber so Ackerflächen, Gewerkshäuser und wir hatten halt nicht so viele andere Dinge außer draußen spielen, mit dem Hund und Attacke. Ich hatte eine wirkliche Großfamilie, das bedeutet, mein Vater hat neun Geschwister und die haben auch alle wiederum drei, vier Kinder und alle sind im ähnlichen Alter. Wenn eine Familienfeier ist, wo alle kommen, sind 70, 80 Leute da. Die haben ja auch wieder drei, vier Kinder und die leben ja alle. Das ist keine Dynastie, das ist eine Generation. Auf jeden Fall, long story short, die ganzen Cousins und Cousins waren natürlich immer irgendwo da, weil unsere Oma mit uns im Haus gelebt hat und alle Tanten und Onkels kamen am Wochenende immer zum Kaffee und Kuchen und die haben ihre Kinder mitgebracht, das waren ja meine Cousins und Cousinen. Ich war gerne mal auf dem Hof der Anführer und wir haben Höhlen gebaut. Mein Vater hatte das Garten- und Landschaftsbauunternehmen und ich habe damals schon die Baumpfähle genommen und habe einen Radleiter genommen mit zehn Jahren und wir haben Höhlen gebaut, unendlich. Ich habe so viele Höhlen gebaut und ich glaube, ein Blick dafür, ich weiß nicht, ob es daherkommt, es ist ja sehr weit hergeholt, mir wurde diese Frage noch nie so gestellt, aber ich glaube, das war früher immer schon. Ich habe gesagt, da passt ein perfektes Baumhaus rein und da können wir das machen und hier machen wir das und ich glaube, das war halt die Kindheit. Beeindruckend und das immer wieder zu erleben, das mag jetzt leicht ein Stück weit groß für dich klingen, aber es gibt Menschen, die ein ähnliches Talent haben, dazu gehört Elon Musk, dazu gehört Richard Branson, dazu gehört Steve Jobs, die in der Lage sind, die Zukunft zu sehen und sie in die Realität, in die Gegenwart zu holen und andere davon zu inspirieren und mitzunehmen in dieser Vision. Und ich glaube, das ist eine Fähigkeit von dir, ein Talent in dir, was wir sowohl damals bei Aumann Grün jetzt schon demaskiert haben, du hast damals die Mitkommilitonen, die Mitstudenten inspiriert, sich dir anzuschließen, jemand, der eine Vision hat für etwas, was größer ist als er selbst und du das jetzt 2017 beziehungsweise dann 2019 dann auch mit dem neuen Gebäude dann genauso in das Leben nicht nur jetzt von uns hier in Deutschland geholt hast, du hast über zweieinhalb tausend Partnerunternehmen ja schon oder Partnerbetriebe begleitet und begleitest sie immer noch und das wächst kontinuierlich weiter und dann die anderen alle hinter zu versammeln, die 150, die aktuell Teil der Bewegung sind, um das so mal zu sagen. Wie gelingt dir dieses motivierende Element dort mit einzubringen, dieses, was du siehst, in die Gegenwart zu holen und alle Menschen, die dich umgeben und die so auch zu dir strömen im Sinne des Arbeitgebers Teil dieser Vision zu sein, wie gelingt dir diese Transformation? Das ist eine schwere Frage. Ich rede gerne begeistert. Wenn ich von etwas begeistert bin, dann muss man mich nicht erpressen, dass ich davon begeistert bin und noch rede. Ich mache es jeden Tag, wenn ich etwas liebe, dann rede ich davon begeistert. Wenn ich von etwas absolut überzeugt bin, wenn ich etwas sehe, dann möchte ich die Leute nicht missionieren und sagen, ihr müsst da mitmachen. Aber natürlich, wenn jemand so sehr von einer Sache begeistert ist, steckt das vielleicht an. Ich glaube, das trifft es auf den Punkt. Und Jack Welch hat mal gesagt, man folgt immer der Stärke und Begeisterung bedeutet auch Entschlossenheit. Ich will es machen. Ich mache es eh. Folgt mir oder bleibt dabei. Ich gehe da hin. Das ist geil. Da geht es lang. Das wird gut. Ich glaube, diese Entschlossenheit zündet auch viele andere Menschen an, weil am Ende viele haben vielleicht nicht für ihr eigenes Leben eine Vision, eine Idee und sie schauen dann, was passt auch auf mich und worauf hätte ich auch Lust und gehen damit auf die Idee rüber und zahlen mit auf das gemeinsame Ziel ein. Ich glaube, wenn ich etwas richtig gut finde, wie das Restaurant, was wir jetzt machen, dann gebe ich da alles für und das artet dann natürlich auch aus. Das ist dann jetzt nicht unternehmerisches Kalkül, sondern dann ist das ein kreativer Schöpfungsprozess, wo es dann auch nicht kaufmännisch einige Sachen Sinn machen. Der kriegt wahrscheinlich Rhythmusstörungen. Aber es wird total geil. Und dieses total geil denken dann andere auch. Der hat Mut. Das ist geil. Der ist entschlossen. Dann mache ich mit. Wie im Restaurant. Wir verkaufen gerade den gesamten Mitarbeitern im Restaurant die Idee, die Vision auf der Baustelle. Und alle sagen, mach kein Restaurant. Du bist so bescheuert. Du kannst dir nicht vorstellen, was das Nächste wird. Das wird nicht klappen. Da hast du keine Ahnung. Gastronomie ist was anderes. Mach ich. Fachkräftemangel ist was ganz anderes. Ich habe das Restaurant nicht offen. Ich habe drei wunderbare Köche. Ich habe eine Serviceleitung, ein Restaurant. Ich habe alles schon da. Ich weiß nicht. Die feiern das und wir haben Bock. Am Anfang war die Idee von Null auf Michelon. Wir dokumentieren das, den Umbau, den Abriss, die Wiedergeburt, die Wiederbelebung und dann hin zum ersten Stern. Das ist eine Doku und ihr seid ein Teil davon. Sehr geil. Du sprichst gerade das Manifesto, hast gerade eingangs gesagt. Das ist eine schwierige Frage. Für all diejenigen, die das jetzt nicht als Video sehen, sondern als Podcast. Der Mann spricht aus dem Herzen desjenigen, der gerade hinter ihm hängt. Das ist nämlich John F. Kennedy, der vor einem Hubschrauber sitzt. Und John F. Kennedy, wir erinnern uns alle an die Rede, vielleicht nicht persönlich, aber zumindest in Aufzeichnungen und in Videos. We will go to the moon in this decade and do the other things. Not because they are easy, but because they are hard. In der Hochphase der NASA genau das möglich gemacht haben und wo jetzt schon seit vielen Jahren wieder viele andere kluge Köpfe daran arbeiten, das umzusetzen. Nur dieser Funke, der in meiner Welt damals viel stärker gewesen ist als der, der jetzt so eine Artemis-Mission oder sowas begleitet, sondern eher dann durch Menschen wie Elon Musk, die auch eine große Vision haben, nämlich Occupy Mars auf seinem T-Shirt haben. Zu jedem Interview kann man das dort sehen. Bei John F. Kennedy war es We will go to the moon und NASA hat damals die Vision ausgesprochen to conquer space. Welchen Spruch, welchen Satz würdest du heute auf dein T-Shirt drucken? Das ist eine schwere Frage. Es gibt so viele Mantras in meinem Leben, aber ich glaube für das Unternehmertum ist es nur ein einziger Satz. You don't build a business, you build people and people build a business. Ich bin da der, der viel vorgibt, der freundliche Kapitän, die Richtung, aber die gesamte Schaffungskraft unterm Deck, wo wirklich viel passiert, das bin ich echt. Das ist mein Team. Ich glaube, das ist das zentrale Mindset im Unternehmertum. Du musst in der Lage sein, den Menschen mit aufzubauen, die mit auf deine Ziele einzahlen, das zu ihren Zielen machen, die die Fähigkeiten haben, die du nicht hast, also die Stärken stärken und die Schwächen delegieren und das bündeln. Und wenn man das hinbekommt, dann geht es ab. Und das habe ich eigentlich mein Leben lang gemacht. Ich habe mir damals einen kleinen Gedanken in der Fachhochschule mit dem Hörsel. Ich habe mir den schlauesten Kommilitonen genommen, weil ich wusste, viele haben mir nichts getraut. Und ich habe gesagt, wir beide machen das. Und die fanden den auch alle gut. Da war der Thomas und er meinte, wir machen den Greenway gut. Ich habe aber die Aufträge besorgt, um da ein bisschen schneller voranzukommen. Und das hat viel, viel besser geklappt. Also auch fast schon so ein Duo wie damals Jobs und Wozniak, die ja auch ihre Talente so zusammengebracht haben, dass auch Energie oder dass dadurch eine Magie entsteht. Gibt es heute auch so einen Menschen, wie damals Thomas, glaube ich, hieß er, wie Thomas, der mit dir gemeinsam dort vielleicht ein ausgleichendes Element oder noch ein

was hinzugibt? Ich glaube, das ist nicht nur ein Mensch, sondern das ist eine Führungskonferenz meiner wichtigen Mitarbeiter. Das ist nicht nur einer, sondern es sind vier, fünf auf verschiedenen Rollen und wir ergänzen uns wahnsinnig gut und wir sind auch hart zueinander. Ich glaube, das ist wichtig. Die sind nur hart zu mir. Ich nehme das auch nicht böse, weil jeder muss irgendwo jemanden haben, der mit ihnen ins Sparren geht, weil sonst rennt es so mit Volldampf gegen die Wand vielleicht. Hey, möchtest du vielleicht mit uns den Curtains deiner aktuellen Situation, deiner Ziele und deiner Herausforderungen reflektieren und die Impulse aus dieser Folge etwas einordnen und durch weitere, die dich dann wahrlich in die Umsetzung bringen, anreichern? Dann buch dir gerne für die nächsten Tage unter www.die-curtains.com-termin einen persönlichen Termin mit uns und gib uns die Chance, dir einen kleinen Einblick in unsere Wirksamkeit zu ermöglichen. In diesem Sinne, jetzt geht es weiter mit der aktuellen Folge. Und dass ihr gerade nicht gegen die Wand rennt, sondern, ich sage mal, durch die Wände durch, das kann man überall außen erleben. Gestern Abend hast du wieder einen vollen Workshop gehabt, ich glaube, mit über 600 Teilnehmern. Du hast gestern auch gesagt, wir sind eine 100% digitale Unternehmensberatung, also dort auch durchaus vorgedacht und Vorbild für viele andere, nicht nur Unternehmensberatungen, sondern natürlich auch speziell die Handwerksbetriebe, die immer noch zu deiner Kernzielgruppe gehören, auch wenn sie sich mittlerweile ein Stück weit ausfranst, die Zielgruppe, weil sich auch andere Geschäftsführer und Unternehmen zu dir hingezogen fühlen, weil die Mechanismen, die natürlich für Handwerksbetriebe gelten, auch und vielleicht sogar noch viel mehr für, ich sage mal, die klassischen Dienstleistungsunternehmen oder die im produzierenden Gewerbe unterwegs sind, über zweieinhalbtausend Partnerbetriebe. Allein wie du über deine Kunden sprichst, es sind nicht Mentees, es sind nicht Klienten, es sind nicht Kunden, sondern es sind Partnerbetriebe und die du auch immer wieder persönlich besuchst, wo du dort auf Baustellen bist und mit den Gründern und auch mit den Unternehmern interagierst. Nimm uns noch mal ganz kurz mit in die Erfolgsstory von Mission Mittelstand. Die Gründung 2017, hatten wir 2019, der Blick in die leere Halle, die jetzt ein kleines Dorf geworden ist. Wir haben den Vertrieb, den hast du ausgelagert in Kloppenburg ein paar hundert oder ein, zwei Kilometer weiter. In Bremen entwickelst du gerade einen neuen Standort und ich glaube, das wird mit Sicherheit nicht die letzten Standorte sein, die du dort gründest und initiierst. Da sind schon einige sicherlich in Planung. Nimm uns noch mal mit in das, was da die letzten drei, vier Jahre passiert ist und wie du selbst da jetzt drauf schaust, reflektiert und zurückblickend. Wenn wir persönlich im Jahr 2019 zurück betrachten, da war so 2020 der Tipping-Point, war es auch nicht, weil es war alles ein Prozess, aber 2019 war ich erst mein eigener Coach, also ich hatte keine anderen Co-Coaches, ich habe den gesamten Vertrieb alleine gemacht. Das heißt, mein erster Setter, das war auch meine Assistentin damals, im ganzen Ursprung. Da habe ich ein Skript an die Wand geklebt und gesagt, qualifiziere die Leute mal vor. Ich hatte unheimlich viele Anfragen, das kannst du dir vorstellen. Ich habe von 2017 bis 2018 und 2019 den Bogen gespannt, aber nie den Fall losgelassen. Ich habe innerhalb von wenigen Tagen am Telefon für 300.000 Euro kurze, kleine Coachings verkauft, bis ich dann gesagt habe, ich muss mal aufhören hier, weil ich muss das ja abarbeiten. Ich habe gar keine Mitarbeiter dafür. Die ersten Coachings, ich habe das über eineinhalb Jahre nonstop alleine gemacht, immer wie hier gerade, ein Zoom-Meeting machen wir gerade. Ich habe einen Papier-Flipchart und habe gefragt, wo drückt der Schuh? Wo willst du gerade hin? Was drückt dir heute? Ich habe das wirklich eineinhalb Jahre, jeden Tag fast ähnliche Dinge erzählt, immer wieder. Irgendwann kriegst du den Röntgenblick dafür. Irgendwann merkst du, stopp mal, das Problem ist woanders. Daraus ist ein Coaching-Programm entstanden, also erstmal so auf der Meta-Ebene. Da habe ich meinen ersten Mitarbeitern Vertrieb gehabt. Er hat sich fast zwei Monate konstant neben mir in meinen Verkaufsgesprächen gesetzt und hat alles immer mitgeschrieben. So ist dann ein Vertrieb entstanden. Damals, als wir gestartet sind, ich hatte 200.000 bis 300.000 Euro Monatsumsatz, was gut war, ich war ja alleine, das war schon tüchtig. Heute, mit dem Vertrieb im Beispiel, hatten wir letztes Jahr fast 5 Millionen in einem Monat, in 30 Tagen. Da sieht man diese Entwicklung von 300 auf fast 5 Millionen. Auch jetzt die ganze Zeit, wo ich hier sitze, mein Handy bingelt und da kommen gerade hier 1, 2, 3, 4 Nachrichten rein, vor einer Stunde, vor 17 Minuten, vor 11 Minuten und jetzt Verkäufe. Also der Vertrieb, da sind gerade 40 Leute, wo ich alleine war, habe ich heute 40 Leute. Deswegen mussten wir auch einen eigenen Standort haben, weil die waren bei uns im Büro und wir haben ein Ritual eingeführt, ich habe einen großen Gong geholt, wirklich so 1,20 Meter durch Wasser, mit so einem Ding, Schäkel und bei jedem Verkauf hauen wir da drauf. Irgendwann haben die gesagt, weil das ja ein Stundentakt war, das halten wir nicht aus im Büro. Und der Vertrieb feiert das, also die feiern das ohne Ende und so haben wir einen eigenen Vertriebsstandort aufgebaut mit einem Vertriebsspirit, wo wirklich riesengroße Monitoren hängen, mit den Dashboards, wo wirklich so ein Feuer drin ist, eine Energie, eine absolute Energie. Und mittlerweile sind wir 145 Mitarbeiter, in Bremen haben wir seit letztem Jahr schon den Standort und jetzt kriegen wir noch eine zweite Etage, also da haben wir fast 2000 Quadratmeter in Bremen. Einen eigenen Vertriebsstandort haben wir, da haben wir unsere große Halle mit 2200 Quadratmetern und da haben wir nochmal 400 Quadratmeter. Ich würde sagen, ein klassisches Büro, aber total modern, wo aber halt wirklich einzelne Büroräume sind, weil da sitzt die Buchhaltung, da sitzt das HR, da sitzt teilweise eine kleine PR-Abteilung, die wir gerade aufbauen, und das Backoffice, die Infrastruktur, die brauchen halt auch wieder ein bisschen mehr Ruhe, weil da können wir jetzt nicht die Kreativität gebrauchen in der Buchhaltung. Ja, und wir sind gestartet. Das kann man nicht vielleicht in Worte fassen, weil wenn man zwei Jahre non-stop wirklich alles gibt, und das habe ich gemacht und mache ich auch immer noch weiter, weil mir das wirklich Spaß macht. Wir haben einen Rekord, fast 5 Millionen abgeschlossen. Am nächsten Tag haben wir wieder gedacht, so, Attacke. Das heißt, dieses wirkliche Genießen haben wir immer dauerhaft, aber dieses Reflektieren, das kommt immer später, glaube ich. Ein bisschen wie bei der Grüne AG. Wir sind das Schnellwachstum-Unternehmen in der Berater-Branche, Trainer-Coaching-Consulting-Branche gewesen, Platz eins bei weitem Abstand, mit 287 Prozent durchschnittlicher Jahresumsatzwachstum auf drei Jahre gesehen und wo andere große Töne spucken, aber die sind dann auf anderen Plätzen unter mir. Das macht mich stolz. Das ist schon was Schönes. Wir sind auf Platz sechs in allen deutschen Unternehmen. Wenn ich mir die ersten fünf Plätze anschaue, dann haben wir gute Arbeit gemacht, weil da ist Biontech und Co. Und hätte der Kanzler oder die Kanzlerin gesagt, jeder muss ein Coaching kaufen, Baumann, dann wäre ich auch auf eins. Du weißt, was ich meine. Ich glaube, wir geben einfach alles. Wir haben unheimlich viel Spaß. Wir setzen uns hohe Ziele, große Ziele und der wahre Wert davon ist, dass wir alle da wachsen. Wenn ich mir die ersten Mitarbeiter anschaue, die teilweise immer noch da sind, wie die sich entwickelt haben, wie ich mich entwickelt habe, wie wir uns generell entwickelt haben, also diese Beschleunigung, das ist geil. Das ist Hammer. Ich sehe das immer, ein Mitarbeiter fängt an, in drei Monaten ist ein anderer Mensch. Ein komplett anderer Mensch. Ich kriege da Gänsehaut, wie du davon berichtest und auch mit, was ich eingangs schon sagte, mit welcher Ruhe, mit welcher Empathie. Der Ego, der vielleicht damals noch da war, der brennt sicherlich in dir, aber der zeigt sich in einer anderen Form, in einer sehr reflektierten, wenn ich das sagen darf, reflektierten und allen Menschen auf Augenhöhen begegnenden Form. Also dieses Überkandidelte, auch wenn du einen Ferrari fährst oder eine G-Klasse und das natürlich dann auch den Menschen zeigst, diejenigen, die da in dieses Wachstum wollen, weil sie das anzündet und weil da ein Bedürfnis bei ihnen dahinter liegt. Du diese Bodenständigkeit, die dich auch von der Anfangszeit, die wir eingangs besprochen und reflektiert haben, dir in die Wiege gelegt worden, nie abgegeben hast, sondern dich noch eher viel stärker in der aktuellen Zeit daran erinnerst, als es vielleicht mal in Zwischenphasen gewesen ist und das zu Zeitpunkten deines aktuell größten Erfolges oder auch Wachstumspotenzials. Wir können noch eine Stunde darüber sprechen, über Mission Mittelstand und wie der Erfolg möglich gewesen ist, was die Mechanismen gewesen sind, die hin zu fünf Millionen Umsatz geführt haben und zwar pro Monat. Ich möchte aber eher noch mal auf die Erfolgsmuster eingehen. Noch mal eine Frage auch zu den Partnerbetrieben, die du unterstützt. Es sind ganz viele Unternehmer in unterschiedlichen Phasen des Wachstums eines Unternehmens, viele Handwerksbetriebe, Bäckereien, Dienstleistungsunternehmen mittlerweile auch schon, die dort mit dabei sind. Wenn du mal auf diese zweieinhalbtausend schaust und auch die, die du natürlich eng selbst begleitet hast, was sagst du, sind so die Unterscheidungsmerkmale? Noch mal dazu, viele haben ja Erfolg bei dir. Das ist ja, du bist eine digitale Unternehmensberatung, ihr macht viel im Online mit einer Online-Akademie, ihr macht Gruppencalls, eine Vielzahl davon jede Woche. Ihr habt CEO-Tage, wo ihr alle zusammenholt, die in einem bestimmten Programm sind. Ihr fahrt mal nach Dubai mit einer speziellen Masterclass oder Mastermind und es sind natürlich auch ganz viele, die rein nur in diesen Gruppen und Online-Formaten drin sind. Was würdest du sagen, unterscheidet den erfolgreichen Unternehmer und zwar gar nicht zu sehr bezogen auf das Programm, was ihr anbietet, sondern von dem, was er mitbringt und was ihr in der Lage seid, in ihm zu entwickeln, von demjenigen, der diesen Durchbruch nicht schafft? Die Umsetzung. Man bleibt alleine in der Umsetzung. Einige haben ein Warum und sie wissen, wofür sie es machen und sie setzen dann um und sie legen auch ihr Ego ab. Das heißt, sie nehmen Rat an. Andere denken, ich kenne auch Partnerbetriebe, die sagen, da kommen zu viele Anfängerfragen in den Gruppencalls. Ich habe ja auch ein, zwei Oberschleuer gehabt, wo ich sage, der, der die Anfängerfrage stellt, der macht gerade zwei Millionen Euro mehr im Jahr als du und ist doppelt so groß und das ist ein wahnsinnig toller, guter Unternehmer. Ich weiß nicht, woher das kommt. Die lassen sich zu sehr schnell überflügeln von ihrem eigenen Erfolg. Denken sie, wir sind die großen Umsamperdos. Dabei sind sie im Kollektiv gesehen nicht besser als andere, vielleicht sogar kleiner. Aber sie denken, wer soll mir jetzt schon etwas erklären? Mit dieser Einstellung, was mache ich denn da? Wenn ich diesen Podcast mit dieser Einstellung hören würde, würde ich jetzt auch sagen, da ist ja nichts Neues bei. Habe ich aber die Einstellung, ich höre mal hin, weil irgendwas muss ich ja richtig machen, sehe ich Sachen, höre ich andere Dinge und sage, warum mache ich das denn nicht? Was muss ich eigentlich machen? Ich glaube, am Ende ist es das Warum und dahinter dann die Einstellung, Dinge auch umzusetzen, anzupacken. Das macht den größten Erfolg. Unternehmertum ist, ich will nicht sagen, wie ein Kuchenrezept, weil das wäre ja gelogen. Aber du musst schon einige Systematiken machen, damit ein Ergebnis rauskommt und die kannst du lernen. Du musst es aber dann auch wollen. Davon gehen wir mal aus, dass das einige angetrieben hat, die zu dir ins Programm gehen und die anderen brechen vielleicht nicht durch, platzen dann irgendwann ab und da sind dann die Mechaniken. Ich hole die dann auf den Boden. Ich hole die auf den Boden für Tatsachen. Ich gehe mit denen dann gerne ins Gespräch und sage, okay, lass mal kurz drüber sprechen. Was meinst du ganz genau? Also generell, alle, die das umsetzen, haben geile Erfolge und da gehen wir das Herz auf. Das ist das Schönste, weil wir bekommen wirklich jeden Tag irgendwelche Danksagungen, Erfolge gemeldet. Wir haben wirklich fünf Leute, die machen nichts anderes als Monitoring. Das bedeutet die Überwachung der Partnerbetriebe. Fünf Menschen machen nichts anderes. Uns geht da auch nichts flöten. Ich habe alles getrackt, wie aktiv meine Partnerbetriebe sind. Ich könnte jetzt ganz genau sagen, wir haben ein Dashboard gebaut und ich könnte jetzt sagen, wir haben eine aktive Quote von derzeit 80 Prozent. Das heißt, mit 80 Prozent sind wir in den letzten sieben Tagen in Austausch und arbeiten daran. Das ist gut. Und die anderen 20 Prozent, da werden die fünf Jungs schon gucken und Mädels, wie hole ich die wieder rein? Was ist da gerade? Die kriegen Anruf. Es kann auch sein, dass einer in Urlaub ist jetzt für zwei Wochen und dann rutscht er da schon wieder raus. Dann ist er gar nicht aktiv. Aber am Ende, ich bin nur erfolgreich, wenn meine Partnerbetriebe meinen Coaching nutzen. Ich bin nur erfolgreich, wenn ich meinen Mitarbeitern das so einfach wie möglich mache, die Produkte, die Dienstleistungen herzustellen. Wenn ich die beiden Säulen hochhalte, bin ich erfolgreich. Matthias, danke erstmal bis hierhin für all die großartigen Einblicke. Ich habe noch drei Fragen, dann sind wir am Ende. Die eine Frage ist die, ich nehme sie jetzt mal alle vorweg. Die eine Frage ist die, wo geht es hin? Was ist das, was du siehst? Die zweite Frage ist, wie kann man mit dir, mit Mission Mittelstand in Kontakt treten? Was ist da der beste Weg? Und für all diejenigen, die mal sagen, Mensch Matthias, ja, wie kommt man da dran? Und dann komme ich noch zu einer dritten Frage, nämlich zur Botschaft und zum letzten Wort des Gastes hier an unsere Zuhörerinnen und Zuhörer. Matthias, wo geht es hin mit Mission Mittelstand, mit Aumann Grün, mit dir, mit deiner Familie? Wo geht es hin? Also wir wollen unternehmerisch gesehen weiter wachsen. Das ist, glaube ich, so evolutionsbedingt wichtig für ein Unternehmen, dass Wachstum gesund ist. Ich denke, bis 2030 könnte ich mir auch vorstellen, dass wir eine Internationalisierung anstreben. Wenn wir in Deutschland sagen, okay, hier sind wir sehr, sehr, sehr gut aufgestellt, erst dann und es klappt alles so, wie wir uns das vorstellen und wir das messbar machen, dass wir dann auch irgendwo ins Ausland gehen. Ich könnte mir Amerika gut vorstellen. Warum? Ich bin erst 34 Jahre. Ich habe nicht vor, in Rente zu gehen. Mir macht das unheimlich viel Spaß und ich sehe da halt auch wahnsinnig viel Potenzial. Es ist ja schade, am Ende des Lebens zu sagen, das hätte ich mal gemacht. Ich möchte schon wissen, wie weit ich kommen kann. Ich denke, das ist auch sehr machbar und ich werde auch weit kommen. Mit der Familie. Ich bin frisch Papa geworden. Wir sind eine Patchwork-Familie. Meine, deine und unsere Kinder, insgesamt vier Kinder und jetzt noch eine Hundepelpe dazu. Einfach da gemeinsame Erlebnisse schaffen und eine tolle Kindheit für die Kinder ermöglichen und mit meiner Partnerin an einer Seite des Stranges im Leben ziehen. Ich glaube, das ist wichtig. Das machen wir auch. Eine gute Beziehung heißt, in eine gemeinsame Richtung zu schauen. Das machen wir. Sich nicht die ganze Zeit verliebt in die Augen zu sehen, sondern eher in die gleiche Richtung. Ja, da geht es hin. Danke, Matthias. Du bist ja auch jemand, der Einblicke ermöglicht, natürlich auch in einer kuratierten Form. Wie kann man mit Mission Mittelstand in Kontakt treten? Wie kann man dir folgen? Was ist da der beste Weg, um dich auf deinem weiteren Weg ein Stück weit zu begleiten oder auch durch die Inspiration und das mit Mission Mittelstand in Kontakt zu treten und zu sagen, ich werde einer der Partnerbetriebe? Wenn man viel von mir mitbekommen möchte, auch mal den Blick hinter den Kulissen, wie das abseits aussieht, dann ist Instagram der beste Kanal. Da habe ich viele Storys. Ich bin überall verfügbar. Mein Teil. Wenn man mit mir zusammenarbeiten möchte, wenn man ein Partnerbetrieb von Mission Mittelstand werden möchte, dann auf www.matthias-aubermann.de. Beide Seiten zeigen viel Potenzial, was man mit seinem eigenen Unternehmen machen kann, wo andere ihre Ziele gesteckt haben und wie sie diese dann auch verwirklicht haben in einer realen Existenz. Wenn man sagt, das will ich auch, kann man sich dort eintragen. Dann freuen wir uns. Ich freue mich natürlich, wenn man da zusammenarbeitet und Erfolgsgeschichte schreibt. Großartig. Das ist von außen zu erleben, was ihr mit den Partnerbetrieben ermöglichen könnt. Du hast es auch eben skizziert. Wenn du jetzt den Selbstständigen und Unternehmern, das sind auch unsere Zuhörerinnen hier im Podcast und später auch noch im YouTube-Kanal, noch als abschließende Botschaft, weil das letzte Wort hier in diesem Podcast gehört, immer dem Gast die abschließende Botschaft zurufen könntest. Kannst du jetzt noch mal eine Minute überlegen, welche das ist? Ich darf hier an dieser Stelle Matthias schon mal Danke sagen. Danke für die Einblicke. Danke auch für die Beantwortung von mindestens zwei, du hast es gesagt, schwierigen Fragen. Das ist für uns immer so ein Zeichen, dass wir da mal an eine Ecke gucken, wo vielleicht auch der Gast noch nicht so reflektiert oder auch bewusst oder durch eine Frage inspiriert hingeschaut hat. Deswegen danke dafür für die ganzen Einblicke und uns mitgenommen zu haben auf deinen Weg und den weiteren Weg, wenn wir von außen natürlich verfolgen. Danke dafür, Matthias. Und wie schon gesagt, das letzte Wort, der letzte Satz gehört dem Gast. Welche Botschaft möchtest du an die Zuhörerinnen und Zuhörer schicken? Ich würde sagen, wir werden immer überall, egal wo, tyrannisiert. Ich meine, von überall kommen irgendwelche Dinge auf uns zu. Sei es von Mitarbeitern, sei es vom Finanzamt, sei es von der Bank, sei es von der Lebensgefährtin, von der Lebensgefährtin, egal wo. Und bevor andere uns tyrannisieren, sollten wir uns selber lieber tyrannisieren. Ich bin lieber mein eigener Tyrann, bevor mich andere tyrannisieren. Ich würde vielen Geschäftsführern das ans Herz legen, nicht zu viel zu tun.

dulden, sondern wirklich die Ziele hart zu verfolgen. Und wenn sich die Ziele gut anfühlen, wenn man dann darum hat, dann das Wie zu finden. Und das Wie könnte dann sein, ein Coach, ein Mentor, egal wer, wo man sagt, damit kann ich eine Identifikation haben. Also, wem traue ich das zu? Und dann die Dinge wirklich kompromisslos umzusetzen. Weil das ist in meinen Augen die Vorbereitung für das Traumleben, wenn Unternehmertum heißt, dürfen und nicht müssen. Möglicherweise war die aktuelle Folge inspirierend oder auch interessant für dich. Und wenn du nun mit uns, den Curtings, deine aktuelle Situation, deine Ziele und deine Herausforderungen reflektieren und vielleicht die Impulse aus dieser Folge etwas einordnen und durch weitere, die dich dann wahrlich in die Umsetzung bringen, anreichern, dann buch dir gerne für die nächsten Tage unter www.die-curtings.com-termin einen persönlichen Termin mit uns und gib uns die Chance, dir einen kleinen Einblick in unsere Wirksamkeit zu ermöglichen. Und wir hören uns dann in einer der nächsten Folgen. Bis dahin, der Thorsten von den Curtings. Und jetzt komm in die Umsetzung. Untertitel der Amara.org-Community