
Blick auf den Markt - Im Gespräch mit Michael Rossié
Heute bei uns im Podcast Gast ist der grandiose Michael Rossié! Er ist ehemaliger Vizepräsident der GSA (German Speaker Association) und Autor unzähliger Bücher. Als einer der meist gebuchten Keynote Speaker Deutschlands sind seine Techniken legendär und hier bekommst du davon einen Eindruck.
In dieser Folge erfährst du Michaels Blick auf den Markt.
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Das Transkript zum Nachlesen
Möchtest du wissen, wie einer der Top-Speaker, Trainer und Coaches der deutschen Speaker-Szene auf den Markt blickt und wie er in den letzten zwei bis drei Jahren durch diese Pandemie und durch alles das, was damit dazugehört, gekommen ist und welche Tipps und Erkenntnisse und Schlussfolgerungen er für dich bereithält und das noch jemand, der unverhohlen einer der meist gebuchtesten Speaker und Trainer in Deutschland ist und auch Vizepräsident der GSA, dann bleib jetzt bei dieser Folge. Ja, willkommen zurück zu diesem Jahr mittlerweile zweiten Teil des Interviews und der Podcast-Serie mit niemand geringerem als Michael Rossier, jemand, der als Speaker, Trainer und Coach in Deutschland bekannt ist, eigentlich ein Jahr vorher schon ausgebucht ist für das nächste Jahr, der, wie er selbst sagt, auf seiner Webseite jeden zum Reden bringt und er blickt in dieser Folge auf die letzten Jahre, leitet daraus so ein Stück weit Erkenntnisse und Schlussfolgerungen seiner eigenen Veränderung in dieser Zeit ab und er blickt auch auf die Speaker-Branche, die ja jedes Jahr wieder hunderte, wenn nicht sogar noch tausende Speaker und Coaches ausspuckt, wie du dich, wenn du dazugehörst oder wenn du Teil dieses ja mittlerweile schon roten Ozeans bist, wie du in die Sichtbarkeit kommst, wie du wirksam bist und wie du eine Strahlkraft entwickelst und da bekommen wir einige Tipps und Tricks und das erfrischend und mit schnellem Staccato, von daher versuch gar nicht mitzuschreiben, sondern hörst dir lieber noch ein zweites Mal an und jetzt begrüßt bitte mit mir Michael Rossier. Michael, willkommen zurück, schön, dass du beim zweiten Teil dabei bist. Wir blicken jetzt mal auf den Markt. Schön, dass du da bist, Michael. Hallo Thorsten. Michael, du bist Speaker, du bist Workshopper, du bist Coach, speziell für diejenigen im Sprechtraining, Rhetorik, Kommunikation, die auf der Bühne stehen und bei dir ist sicherlich auch ein Stück weit was zusammengebrochen vor circa drei Jahren, 13. und 14. März 2020, wenn sich einige daran erinnern können, der Lockdown. Nimm uns doch mal ganz kurz mit, wie waren so die letzten Jahre für dich, Michael und wie hat sich dein Business aus deiner Perspektive für dich, vielleicht auch für deine Kunden verändert? Also das größte Problem sind die inneren Widerstände. Man sitzt da und sagt, ich will nicht, ich will kein Online-Seminar, ich will nicht mich mit Mikrofon beschäftigen, ich will nicht. Also da ist ein großer innerer Widerstand da und das kostet also auch mich eine große Zeit der Überwindung, nicht da zu sitzen und zu sagen, jetzt warten wir wieder, bis wir aktiv werden. Nein, es geht einfach darum, dass wir uns umstellen. Ich habe gestern im Fernsehen eine Pianistin gesehen, die dann als Bäckerin gearbeitet hat und Kuchen gebacken für irgendein Altersheim oder Krankenhaus. Also diese Flexibilität, sich umzustellen und irgendwann zu sagen, bist du bescheuert, immer dieses Festhalten am Alten und ich kann nicht neu, das bin ich nicht. Die meisten Menschen stellen so viele Schilder auf, wie sie sind, was sie brauchen und was unbedingt sein muss und beim näheren Hinsehen ist das alles Käse. Wir kommen ohne Kaffee aus, wir können Schweinebraten auch ohne Soße essen und wir müssen nicht jedes Jahr ans Meer. Das bilden wir uns ein. So, wenn man das mal verstanden hat, dann guckt man sich das Neue an und für mich ist dieses ganze technische Zeug ist hart, weil eigentlich musst du dich richtig einarbeiten. Also wenn du mit einer Greenscreen arbeitest und willst einen vernünftigen Film machen, dann musst du was davon verstehen und wenn du dann vier Stunden seelos auf irgendwelchen Knöpfen rumgetippt hast, es hat nicht geklappt, das ist enorm frustrierend. Aber wenn das dann klappt, wenn man dann weiterkommt, ist das ein Riesenerfolgserlebnis. Also ich habe jetzt einen eigenen Blog, wo ich eben dann Videos mache. Die sind nicht so professionell, die sollen noch nicht, also die sollen schon professionell sein, die sollen so professionell sein, wie ich das kann. Und das ist dann nicht die Qualität von ProSieben, das ist dann meine Qualität. Und da habe ich verhältnismäßig viel gemacht. Ich habe Onlinekurse gemacht und so und habe dabei auch festgestellt, dass ich gerne mal ein Online-Seminar gebe, aber dass das nicht mein Leben ist. Ich reise lieber rum, ich bin lieber vor Ort. Und wenn ich die Wahl habe von einem Schlagfertigkeitstraining einen Tag online und einen Tag in Frankfurt, dann ist mir der Frankfurter Tag lieber. Und wenn du sagst, Michael, bei Online, da kannst du zu Hause mit deiner Familie essen, du bist abends schnell zu Hause, dann sage ich, ja Torsten, verstehe ich. Aber online mit lebenden Menschen ist mir lieber. Das habe ich gelernt. Das heißt nicht, dass ich das andere nicht mache. Wenn morgen wieder Lockdown ist, sitze ich wieder vor der Kamera. Und wenn einer das bucht, sitze ich auch vor der Kamera. Aber wenn ich es mir aussuchen kann, dann bin ich lieber bei den Leuten. Und das geht jetzt deutlich mehr wieder los. Und das ist eine schöne Entwicklung, auf die ich mich freue. Das heißt, ich habe was dazugelernt, ich habe mein Spektrum erweitert. Aber ich freue mich jetzt wieder auf lebende Leute in Runden, auf Stuhlkreisen, wo wir miteinander arbeiten können. Und einen Stuhlkreis werden wir Ende März hier gemeinsam dann beleben. Gab es denn in den drei Jahren für dich irgendwie mal, also gerade am Anfang, so einen Moment der Angst, des Zweifels oder vielleicht auch den Moment des Durchbruchs, wo du gesagt hast, jetzt ist da irgendwas anderes bei mir. Ich habe noch mal einen Schritt nach vorne gemacht, der mich auch in Zukunft deutlich weiterbringt, als vielleicht vor dieser Zeit. Also Spieker haben immer die Angst zu verhungern. Immer. Also immer, wenn da zwei Vorträge aufmachen, ich verhungere. Das zieht sich durch. Da kannst du mit jedem reden. Was ist, wenn das morgens ... Wir haben immer Angst, dass es nicht weitergeht. Und das war bei mir genauso. Natürlich. Und da lag man auch mal auf dem Sofa den ganzen Tag und hat sich selber nicht leiden können. Also das vergeht aber wieder. Und je älter man wird, desto mehr weiß man, wie man da wieder rauskommt. Man kann sich in so eine Abwärtsspirale reden, ganz furchtbar an schlimme Dinge denken, was einem alles schief gegangen ist, vermuten. Und plötzlich ist man nach zwei Stunden völlig erledigt. Man kann sich aber genauso in die Positivspirale reden. Und meine Frau hat dann immer gesagt, Michael, das steht doch gar nicht so schlecht aus. Und dann wird mir klar, wie viel ich eigentlich gearbeitet habe. Da habe ich ein Coaching gegeben. Da habe ich ein Online-Coaching gemacht. Da haben wir einen Kurs verkauft. Also es ist ja immer was gegangen. Und sagen wir mal so, am Anfang war ich ganz froh, dass es nicht so ganz viel ist. Ich muss nicht immer sechs Tage in die Woche arbeiten. Und irgendwann kommt dann aber der Punkt, wo es bedrohlich wird. Aber sagen wir mal so, wer sein ganzes Leben gearbeitet hat und hat dann so gar nichts auf der hohen Kante, der hat dann auch irgendwas falsch gemacht. Und sagen wir mal, ich habe in meinem Leben schon so viele Situationen gehabt, wo ich kein Geld hatte. Ich habe Dreck gefressen. Ich habe Laub gehakt. Ich habe alte Frauen zum Einkaufen gefahren. Ich habe wirklich je. Ich habe in der Schauspielschule angefangen, konnte mir das Schulgeld nicht leisten. Da habe ich das Büro in der Schauspielschule gemacht. Davon hatte ich keine Ahnung. Das kann man lernen. Also ich habe in meinem Leben gelernt, es geht immer irgendwie weiter. Und es gibt immer eine Möglichkeit, wie Michael Geld verdienen kann. Und mit diesem Wissen ist es etwas leichter, sich da wieder rauszuziehen. Und irgendwann ging es dann wieder los. Was sehr geholfen hat, ist zum Beispiel meine German Speakers Association, in der ich mich engagiere. Weil das Reden mit Gleichgesinnten, mal so eine Online-Party, wir haben immer einen Freitagscall. Da waren sie alle. Ich habe sie alle gesehen. Wir haben über unsere Probleme gesprochen, über die technischen Probleme. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und geholfen. Und das war wirklich in der Krise ein ganz, ganz wichtiger Punkt, um sich an den eigenen Haaren wieder aus dem Sumpf zu ziehen. Entschuldige die Störung und danke, dass du bis hierhin zugehört hast. Und wenn du einige dieser Impulse in die einzelnen Schritte heruntergebrochen und in ihre Strukturen dargestellt direkt vor deinen Augen sehen und gleichzeitig noch ein Workbook dazu erhalten möchtest, dann komm auf www.die-körtings.com-impulse oder auf unseren YouTube-Kanal. Ist beides kostenlos, aber nicht umsonst. Und dann sehen wir uns gerne auch dort. Und nun geht es weiter mit dieser Folge. Jetzt waren ja nicht alle so gut aufgestellt wie du. Wir haben ja schon gesagt, du hast viele Jahre, Jahrzehnte darauf hingearbeitet mit viel Fokus, wo du stehst und dann rüttelt das vielleicht mal kurz oder man wird mal kurz geschüttelt, aber man wird nicht gleich vom Podest gestoßen und liegt dann da drunten im Schlamm. Wie hast du das mit anderen, ich will sagen Speaker-Kollegen oder anderen, die vielleicht zwei, drei, vier Jahre aus diesen, man kann schon fast sagen, Factories rausgespuckt wurden und dann in den Speaker-Markt reingegangen sind? Hat das eine Bereinigung zufolge gehabt oder wie hast du das erlebt? Es ist für mich ganz schwer, über den ganzen Speaker-Markt zu sprechen. Also es hat sicher eine Konsolidierung gegeben, aber es gibt ganz viele Kollegen von mir, die auch ihren Beruf ein bisschen verschoben haben, die weg sind vom Vortragen, die mehr Online-Akademien haben, Coaching-Gruppen, Mastermind-Gruppen, alles Mögliche und jetzt mehr verdienen als vorher, wenn sie nicht mehr auf den Bühnen stehen. Es gibt einige, die paralysiert gewartet haben, was passiert. Es gibt einige, die sich in eine andere Richtung entwickelt haben. Viele haben Bücher geschrieben, viele haben was gemacht und sagen wir mal so, dieses Überschwemmen des Speaker-Markts mit Rednern, der Markt braucht Redner. Er braucht nur gute Redner und sagen wir mal so, was die anderen alle machen, ist ja oft keine Speaker-Ausbildung. Da steht Speaker-Ausbildung dran, aber es ist eine Persönlichkeitsausbildung. Da will jemand vor einer großen Gruppe stehen und das tut er dann auch und das befriedigt ihn auch und das war vielleicht das Ziel des Ganzen, dass man möglicherweise nicht in drei Tagen zum Top-Speaker wird oder auch nicht in zwei Wochen oder in einem Jahr. Das hat für mich damit zu tun, dass ein Top-Speaker auch einen Top-Inhalt haben muss und da gibt es viele, die sind anderer Meinung, die sagen nein, wo redest du, ist egal, du musst es nur gut machen. Da sage ich, ich kenne keinen Speaker, der gut ist, aber wo es wurscht ist, worüber er redet. Das ist kein Geschäftsmodell, ganz davon abgesehen, dass ich mich jeden Abend schämen würde, Geld für etwas zu verlangen, was Blödsinn ist, was inhaltsleer ist. Also da glaube ich einfach nicht dran und deswegen kann man gerne den Markt überschwemmen mit Menschen, die mal auf der Bühne stehen wollen und das super finden. Wirkliche Speaker, die damit Geld verdienen, kannst du nur, wenn du dich irgendwo auskennst, besser als jeder andere und das sind nicht so sehr viele. Jetzt hast du schon so ein bisschen Danke dafür demaskiert, was so den Top-Speaker oder den guten Speaker von der Masse unterscheidet. Du saßt ja letztes Jahr in dem großartigen Format von Katja Kaden gemeinsam mit der GSA, Germany's Next Speaker Star. Damals gab es glaube ich knapp unter 100 Bewerbungen, wenn man ehrlich ist und daraus dann 30, die dann in diese Finalen und Ausscheidungsrunden gekommen sind. Dieses Jahr Status Quo vor zwei Wochen schon deutlich über 500 und man rechnet damit, dass sich tausend zumindest eintragen oder wünscht sich das, aus denen dann die zweiminütigen Videos entstehen für die eigentliche Bewerbung und dann die Auswahl. Auf was hast du da geschaut? Was ist das, was für dich so den Unterschied gemacht hat, ob du in dieser ganzen Vorauswahl, wo du ja wirklich durch die Massen durchgehst, den Daumen senkst oder nach oben räckst? Also es gibt zwei Ansätze. Die erste ist, was ist das Thema und wie wird es dargebracht? Und wenn du jetzt jemanden hast, mit einem geilen Thema, aber der kann nichts an präsentieren, dann gib mir zwei Tage, dann macht er das großartig. Dann gib mir jemanden, der großartig präsentieren kann und hat nichts zu sagen, gib mir sechs Wochen, dann sind wir immer noch nicht weiter. Also ich gucke, hat das Thema Potenzial? Wenn du über Erfolg sprichst, dann solltest du eine Villa am Zürichsee haben. Wenn du die Villa am Zürichsee hast, kannst du gerne über Erfolg sprechen, da freue ich mich. Wenn du über Grenzen überwinden sprichst und bist Slackline-Europameister, dann darfst du darüber sprechen. Oder wie der Rainer Pettig, du steigst in Steilwände, dann ist das kein Problem. Wenn aber überwinden heißt, dass du gekündigt hast, dann sage ich, das reicht mir jetzt nicht, das ist mir zu wenig. Wenn du über Humor sprichst und kannst drei Witze erzählen, das ist mir zu wenig. Also die meisten scheitern daran, weil die Sätze, die sie sagen, Papier sind, die haben sie irgendwo gehört. Lebe dein Leben, sei mutig. Das sind alles Blaupausen von jemandem und dieses Papa sagt dir jetzt, Mama sagt dir jetzt, wie die Welt verlief, das ist einfach nervig. Also jemand braucht ein Thema, wo ich sage, das interessiert mich, das ist ja interessant. Was weiß ich über Schlafen, über Abnehmen, über zu seiner Berufung finden, es gibt ganz viele Themen, die mich interessieren. So und jetzt muss der irgendeinen Ansatz haben, der neue ist und seine Lebensgeschichte muss darauf einzahlen. Ich hatte neulich einen Obi-Verkäufer, der wollte über Erfolg sprechen. Da sage ich, wie erfolgreich sind Sie denn als Obi-Verkäufer? Da sagt er, sehr erfolgreich. Ich sage, wenn Sie der erfolgreichste Obi-Verkäufer Deutschlands sind, dann kann ich Sie sofort ausbilden. Wenn Sie nur der erfolgreichste Verkäufer in Osnabrück-Süd sind, klappt das nicht. Also da ist das Kriterium verhältnismäßig einfach und ob jemand jetzt mit den Händen wedelt oder mit den Augen zwinkert oder schief steht oder ein furchtbares Kleid oder einen Anzug anhat, das ist völlig egal. Das kommt von selber, aber er muss eine Idee haben für ein Thema, wo ich sage, das ist ja geil. Großartig auch hier wieder, Michael. Und noch eine Frage so in Richtung Abschluss des Ganzen. Michael, du bist selbstständig, du bist Unternehmer, auch schon seit wahrscheinlich unzähligen Jahren. Und was würdest du denjenigen mitgeben an Erfolgsrezept, die vielleicht noch nicht ganz so erfolgreich sind wie du, vielleicht noch nicht ganz so bekannt wie du, aber mit einer großartigen Substanz ausgestattet sind, sich weiterzuentwickeln und mit der Zeit zu gehen und möglicherweise sich vielleicht die ein oder andere Bühne zugänglich zu machen, ohne gleich hundertmal im Jahr vor großen Gruppen zu sprechen? Also das Erste ist, du musst für deine Grundversorgung sorgen. Also den Kredit von der Oma aufzubrauchen ist keine gute Idee. Jeden Tag zu überlegen, wo kommt das Geld her, ist keine gute Idee. Und sagen wir mal so, da gibt es so Berechnungen ab 60.000 Euro im Jahr, da kannst du sagen, okay, es sei denn, du bist sehr jung, du hast Eltern im Hintergrund, dann ist das was anderes. So und jetzt fängst du langsam an, deiner Berufung zu folgen, das zu machen, was dir Spaß macht, das wofür du brennst. Ob das Angeln ist, ob das Gesicht erkennen ist, ob das Lüge ist, ob das Smalltalk und da wirst du jetzt richtig gut. Aber sobald du Druck hast, sobald du jetzt in zwei Jahren 100.000 Euro verdienen musst, der Druck, das finde ich furchtbar. Ich schreibe auch nie Bücher, ich mache nie erst den Buchvertrag und schreibe dann das Buch. Ich schreibe immer erst das Buch und mache dann den Vertrag, damit ich keinen Druck habe. Manchmal habe ich ein Buch, was hier sechs Monate liegt und ich schreibe keinen einzigen Satz. Ich mache gerade einen Kurs über Teleprompter, der hatte jetzt fünf Monate Pause, weil ich zu nichts gekommen bin. Ich möchte mich von niemandem drängen lassen. Und wenn du keinen Druck hast und dann dem folgst, was dir Spaß macht, dann werden das irgendwann andere entdecken und die werden sich dafür begeistern und die werden sagen, das ist ja interessant, komm mal vorbei, erzähl mal davon. Auf dein Thema habe ich richtig Lust. Und zwischendurch natürlich alles lesen, alles kriegen sich die anderen ansehen. Ich grunsche viele Speaker, die haben noch nie einen anderen Speaker gesehen, wo ich sage, wie kannst du dich mit so einem Bewerbungsvideo zeigen? So macht das niemand außer dir. Kannst du dich mal ansehen, wie die anderen das machen und da was abgucken. Das wäre mal ein erster Schritt. Dankeschön. Großartig. Zum Abschluss. Michael, was würdest du den Selbstständigen, den Unternehmern als gestandener Selbstständiger und Unternehmer zum Abschluss zurufen, was ihnen möglicherweise nochmal so den Schub gibt, dieses Jahr zu dem Besten ihres Unternehmerdaseins werden zu lassen? Ja, wenn sich irgendetwas falsch anfühlt, dann mach es nicht. Weil ich habe in ganz vielen Coachings gesagt, Herr Rossier, ich mache da etwas, das hat mir der Trainer gesagt, dabei ist mir ganz unwohl. Da sage ich, wieso machen Sie das? Oder ich sage was, das ist Blödsinn, was Sie machen. Da sage ich, ja, das habe ich auch gesagt. Sie machen das. Also irgendwas zu tun, wobei man sich unwohl fühlt, nur weil Trainer, Coach, Buch, irgendjemand das gesagt hat, das führt nicht zum Ziel. Weil auch das, was Trainer und Coaches unterrichten, ändert sich. Das heißt, es kann sein, dass irgendeine Wahrheit, die man unumstößlich wahr war, dass das Quatsch ist. Und dann steht man vor einem Trümmerhaufen, weil man sich irgendwie, wenn man selber sich geirrt hat, ist kein Problem. Wenn man aber was gemacht hat, weil einem jemand anders was gesagt hat, das stellt sich als Blödsinn heraus, dann kommt man sich ziemlich blöd vor. Also ich prüfe alles, was man mir sagt. Und wenn es mir passt, wenn ich es möchte, dann nehme ich es. Wenn es sich komisch anfühlt, dann lasse ich es. Großartig. Top Impuls zum Schluss. Danke Michael, danke für deine Zeit. Wir hoffen, wir haben dir nicht zu viel versprochen mit dieser Folge. Es ist ein Staccato an Reflektionen, die so aus ihm rausgesprudelt sind auf die einzelnen Fragen. Und natürlich versuchen wir auch, diese Folgen ein Stück weit zu begrenzen. Und ich hoffe, dass wir die wichtigsten Punkte demaskiert haben. Wenn du mal überprüfen möchtest, wie es um dich so bestellt ist, speziell nach dieser Zeit und du sagst, ich möchte gerne mal reingucken mit den Curtains, wo ich aktuell stehe, wo vielleicht jetzt die Reise hingeht, welche Herausforderungen aktuell zu begegnen sind und was du brauchst und wünschst um dein Business, deine Selbstständigkeit und unter dein Unternehmen weiter nach vorne zu bringen, mehr Kunden zu gewinnen, die richtigen Interessenten anzuziehen. Deine Umsätze, und das können wir fast schon garantieren, in den nächsten ein bis zwei Jahren zu verdoppeln. Wenn du da Mut hast und Lust hast, da reinzugucken, dann buch dir gerne einen Termin unter www.d-curtains.com slash Termin. Dann sprechen wir einfach zusammen. Ich freue mich, von dir zu hören. Wir freuen uns, dich auf der anderen Seite kennenzulernen. Und dann bis zur nächsten Folge. Der Thorsten. Ciao, ciao. Copyright WDR 2021