
Er bringt jeden zum Reden - Im Gespräch mit Michael Rossié
Heute bei uns im Podcast Gast ist der grandiose Michael Rossié! Er ist ehemaliger Vizepräsident der GSA (German Speaker Association) und Autor unzähliger Bücher. Als einer der meist gebuchten Keynote Speaker Deutschlands sind seine Techniken legendär und hier bekommst du davon einen Eindruck.
In dieser Folge erfährst du, wie Michael mit tollen Tricks jeden zum Reden bringt.
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Das Transkript zum Nachlesen
Willst du wissen, was den außergewöhnlichen Speaker von der Masse unterscheidet? Oder vielleicht Strategien, wie du Erfolgsmuster anderer demaskieren kannst? Und vielleicht hast du Lust, ein Stück weit mehr über Rhetorik und Kommunikation zu erfahren? Dann bleib jetzt in diesem Podcast, denn wir haben einen grandiosen Experten zu Gast. Willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge und das ist wieder ein Experten-Talk. Wir hatten wieder grandiosen Menschen bei uns im Experten-Call mit unseren Kunden und mit unseren Mentees. Und im Vorfeld nehme ich immer zwei Podcast-Folgen auf. Einen, wo es um ihn persönlich geht und seinen Werdegang und seine Strategien und Mechanismen und den anderen, wo wir so ein bisschen auf den Markt der Selbstständigen und Unternehmer schauen. Und in diesem ersten Teil, wo es darum geht, um das Leben dieser Persönlichkeit und wie er zu dem geworden ist, was er heute ist, nämlich einer der Top-Speaker Deutschlands. Und das ist unverhohlen, darf ich das so sagen. Er ist Vizepräsident der GSA und wie es auch auf seiner Webseite steht, er bringt jeden zum Reden. Er ist ein Wunder an Rhetorik und Kommunikation. Er ist ein Wunder an Strategien, Methoden, Tools und Herangehensweisen und vor allem ist er ein grandioser Storyteller, der erfrischend und belebend und das Ganze auch noch nahbar seine Thesen, seine Geschichten und seine Herangehensweisen anderen zugänglich macht. Und ich durfte ihn interviewen und dieses Interview bekommst du nun hier mit allen Strategien, die ich in dieser Kürze der Zeit aus ihm rausholen konnte. Und nun begrüßt bitte mit mir gemeinsam Michael Rossier. Michael, schön, dass du heute hier im Podcast bist und danke dafür. Grüß dich Thorsten. Michael, Viertelstunde Podcast, kurze Folge. Wir sprechen über dich, über deine Machenschaften. Du bist jemand, der zig Bücher geschrieben hat, der Speaker ausbildet, einer der wenigen ist noch, der im 1 zu 1 unterwegs ist. Beschreibe doch mal ein bisschen, was so dein Tag ausmacht, was du tust und für wen? Das Schöne ist ja, dass jeder Tag anders ist. Ich habe drei Schwerpunkte. Ich halte Vorträge, ich gebe Seminare und ich coache Menschen. Und ich glaube, wenn man nur Vorträge hält oder nur coacht oder nur Seminare, das wird irgendwann ein bisschen eintönig, aber der Wechsel ist ganz schön. Wenn du drei Keynotes hintereinander hast, das ist ein ziemlicher Druck. Wenn du drei Tage Einzelcoaching hast, das ist sehr, sehr anstrengend und den Wechsel, das macht eben so Spaß. Die Themen sind immer die gleichen, Rhetorik, Kommunikation, aber es sind halt unterschiedlich Kanäle. Und das Schöne ist, dass das eine das andere bedingt. Also du hältst einen großen Vortrag und danach kommen zwei Leute und sagen, sie möchten ein Einzelcoaching haben und ein dritter sagt, Herr Rossier, können sie in meine Firma kommen. Die Dinge können sich gegenseitig befruchten und das finde ich sehr, sehr angenehm, weil eben das eine aus dem anderen sich ergibt. Ich bin eine Ein-Mann-Firma. Ich gebe kein Geld für Marketing aus. Mein Marketing ist, mache es so gut wie möglich und dann folgt der Auftrag. Das heißt, die Regel ist, dein Vortrag muss so gut sein, dass danach zwei Leute dich wiederhaben wollen. Und wenn du das regelmäßig machst, ist das eine Exponentialfunktion, mit der man am Ende noch viel Geld verdienen kann. Wer so deinen Lebensweg verfolgt über die letzten Jahre, Jahrzehnte, hat erlebt, dass da eine unfassbare Entwicklung bei dir stattgefunden hat, als auch der Fokus dich immer begleitet hat. Also das war nicht sprunghaft, sondern ich würde das als eine Entwicklung beschreiben. Wie hast du das für dich erlebt, dass du zu dem Menschen geworden bist, der du bist und den wir heute hier erleben dürfen? Ich bin in der besonderen Situation, dass das, was ich mache oder unterrichte oder coache, dass ich das auch auf mich selbst anwenden kann. Also wenn du den ganzen Tag davon redest, authentisch zu sein, dich selbst verwirklichst, Menschen sagst, sie sollen mit dem aufhören, was ihnen keinen Spaß mehr macht, dann geht das auch für dich selber. Das heißt, ich habe immer mehr nach dem gesucht, was will ich denn eigentlich? Was macht mir Spaß? Ich wollte ganz am Anfang mal Kabarettist werden. Das war mein Berufswunsch. Gott sei Dank hat meine Mutter mich davon abgehalten, im nächsten Kabarett die Karten abzureißen, weil eine Ausbildung für Kabarettisten gibt es nicht. Ich bin dann Schauspieler gewesen und bin jetzt auf vielen, vielen Umwegen da angekommen, wo ich hinkommen will. Ich bin Kabarettist, werde aber ein bisschen anders bezahlt und muss man sagen, es hat ein bisschen mehr Hintergrund. Es hat ein bisschen mehr Fleisch. Es ist nicht nur witzig oder lustig, sondern da ist ein ganz ernsthafter Hintergrund dabei und da bin ich tatsächlich, glaube ich, immer besser geworden, weil ich auch ein fleißiges Lästchen bin, weil ich immer arbeite, Bücher lese, versuche weiterzukommen und die Entwicklung des Wissens geht im Moment so schnell, dass jeder, der da immer vorne mit dran ist, den anderen immer noch was sagen kann, was die noch nicht wissen. Das ist etwas, wo man dann auch wieder Geld mit verdienen kann. Bist du auf dem neuesten Stand? Weißt du, was gerade läuft? Machst du noch ein Verkaufstraining von vor 20 Jahren oder machst du modernes Verkaufstraining? Und das ist ein Riesenunterschied. Deine Entwicklung findet ja vielermaßen auch auf der Bühne statt. Du probierst immer neue Themen aus. Du schreibst neue Bücher, um auch die unterschiedlichsten Herangehensweisen für dich, glaube ich, greifbar zu machen und natürlich auch für andere zugänglich. Wer dich begleitet oder dich von außen beobachtet, der sieht, du bist ständig irgendwo unterwegs, also gefühlt. Dann schreibst du noch irgendwie ein Buch. Und wenn man das mit anderen vergleicht, die sich irgendwie tagelang vorbereiten auf eine Keynote, auf ein Workshop, auf ein bestimmtes Format, eine Agenda brauchen, ein Konzept und was auch immer. Was ist dein Erfolgsrezept, wie du in der Lage bist, dich immer wieder auf neue Kundensituationen, Anforderungen und die Einzelheiten entsprechend vorzubereiten? Also es gibt den Satz von Eckhard von Hirschhausen, dass er mal gefragt wird, wie hat das denn überhaupt geklappt mit diesem Übernacht-Berühmtwerden. Er hat gesagt, Übernacht ist gut. Also für mich ist das ja eine ganz langsame Entwicklung. Du gibst Coachings an einem Radiosender, dann hast du irgendwann den nächsten Radiosender, dann kommt der nächste Fernsehsender, dann kommt eine Firma, die sagt, kannst du nicht Manager coachen? Dann coachst du die ersten Manager. Dann sagen die Manager, Herr Rossier, meine Leute haben keine Zeit für ein ganzes Seminar. Können sie das in zwei Stunden machen? Dann machst du es in zwei Stunden. Dann machst du es in einer Stunde, dann machst du es in einer halben Stunde. Also das ist ein Weg, den du gehst und am Ende bist du dann möglicherweise einen Schritt weiter. Also es ist nicht so, dass du das planst und dich hinsetzt, ich werde jetzt Keynote-Speaker oder ich werde jetzt Seminarleiter, sondern das ergibt sich, wenn du ein Wissen hast, was andere haben wollen, dann kannst du das auf verschiedenen Kanälen verteilen. Du kannst coachen, du kannst Seminare geben und du kannst darüber Vorträge halten. Mein Tipp ist, such dir etwas, was dir Spaß macht. Also für mich ist es, wenn du mich fragst, lieber ein Krimi oder lieber ein Buch von Guy Deutscher über die deutsche Sprache, dann reiße ich das Buch von Guy Deutscher auf, dann verschlinge ich das, bevor ich den Krimi lese. Wenn du mich fragst, lieber ein Tatort oder lieber ein TED-Vortrag, dann sehe ich den TED-Vortrag. Ich bleibe nicht hängen bei Videos über Kochen, ich bleibe hängen bei Videos über Kommunikation, die wichtigsten Fehler der Kommunikation, die drei Stufen des Storytellings, wie wir eine gute Unterhaltung führen, warum wir uns so oft streiten. Das interessiert mich, das finde ich spannender als jeden Krimi und wenn du etwas machst, was dir Spaß macht, dann ist das keine Last. Das Gleiche ist mit dem Reisen. Es gibt so viele Leute, die sagen, wir können uns jetzt lange darüber unterhalten, wie furchtbar die Reiserei ist. Wenn du diesen Beruf ausüben musst, dann willst du reisen und dann reist du gerne. Ich könnte dir jetzt eine Hymne auf das Reisen sagen. Wie gut das Wortprogramm an Bord eines ICE ist. Wie gut manche Supermärkte an den Flughäfen sind. Nehmen wir Hannover oder München. Wie interessant es sein kann, einen Podcast zu hören auf einer längeren Reise. Wie man wunderbar schreiben kann. Ich habe jetzt gerade ein neues Tablet mit Tastatur, mein Gott. Also man muss die Dinge, die man macht, gerne machen, mit Begeisterung machen, dann ist es keine Arbeit, dann macht es Spaß. Hey, wir, die Curtings, machen diesen Podcast aus Leidenschaft, um Menschen wie dich zu inspirieren und es würde uns und anderen wahnsinnig helfen, wenn du uns eine Podcastbewertung darlässt und diesen Podcast anderen Menschen empfiehlst, die möglicherweise ähnlich davon profitieren, wie du es tust. Danke dir dafür. Und jetzt weiter mit der aktuellen Folge. Haben wir gerade schon von Tipps gesprochen. Danke dafür, dass du Spaß an deiner Arbeit hast. Das kann man immer dann erleben, wenn man dich erlebt. Natürlich in allen unterschiedlichen Situationen. Von der GSA-Vorstandssitzung bis zu dem Zeitpunkt, wo du auf der Bühne bist. Da lebst du, da brennst du. Du hast gesagt, wenn du die Bücher, die du verschlingst, die Ted Talks, die du dir anschaust, gib uns mal mit, wenn wir über Tipps und Tricks sprechen, wie bist du in der Lage, die Muster oder auch die Erfolgsmuster in diesen einzelnen Büchern oder auch diese kleinen Nuggets, die du da rausziehst, auf dich, dein Wirken zu übertragen, beziehungsweise sogar in das, was du da auf der Bühne oder in den Workshops oder in den Coaching tust, zu integrieren? Wie gelingt dir das? Das sind verschiedene Schritte. Erstmal kommt es darauf an, dass man die richtigen Bücher liest oder gute Bücher liest. Das heißt, guck dir an, sind die Bewertungen bei Amazon gut. Die meisten Bücher kriege ich über Kollegen empfohlen, die sagen, das musst du unbedingt lesen. Das ist zum Beispiel viel besser, wenn ein Buch bei Amazon 500 Bewertungen hat und drei Kollegen sagen, musst du unbedingt lesen. Das ist ein Buch, was interessant ist. Das heißt nicht, dass ich nur solche Bücher lese, aber das ist mal der erste Schritt. So, jetzt lese ich nicht nur, alles was mir gefällt, streiche ich ab. Das Buch ist also voller Bleistiftstriche. Im nächsten Schritt schreibe ich das alles raus. Ich weiß, dass es einfacher geht. Man kann das diktieren, man kann das an der Software schreiben lassen, man kann das einscannen. Ich tippe das ab, damit ich den Inhalt noch mal verinnerliche. Im dritten Schritt werden dann diese schnell abgeschriebenen Texte formatiert, auf Rechtschreibfehler untersucht und schön in eine Form gebracht. Jetzt habe ich den gleichen Inhalt schon dreimal konsumiert. So, und jetzt probiere ich das in einem Vortrag aus. Das heißt, ich nehme mir mal drei, vier Minuten für diese neue Untersuchung, dieses neue Buch, diese neue Idee und dann merke ich, wie die Leute reagieren. Sprechen mich darauf an, lachen die, sagen die, das war aber interessant. Wenn das passiert, dann wandert das in den nächsten Vortrag oder es wandert sozusagen in eine Datei, wo man einen Satelliten Vortrag machen kann. Also was meine ich damit? Ich kann einen Vortrag über Rhetorik halten und zehn Minuten Storytelling machen. Beim nächsten Mal sind 20 Minuten Storytelling. Sobald es 30 Minuten Storytelling sind, kann ich aus dem Storytelling einen eigenen Vortrag machen, nämlich 30 Minuten Storytelling. Das gleiche gilt für Dramaturgie. Das gleiche gilt für Humor. Das gleiche gilt für viele, viele Dinge, für Körpersprache, für Stimme, für Sprache. Das heißt, es ergeben sich aus dem Kern, den du machst, aus dem Nukleus, ergeben sich viele andere Dinge, die dich plötzlich interessieren. Die werden dann irgendwann mal zu einem Buch oder zu einem eigenen Vortrag oder zu einem eigenen Seminar, weil du so viel Material gesammelt hast, dass das was Eigenes wird. Und die Elemente hast du in deinen Vorträgen schon ausprobiert. Das Spannende ist, dass man genau das, was du jetzt gesagt hast, nochmal anhören muss, nochmal anhören muss und nochmal anhören muss, um all diese Nuggets, die da drin gewesen sind und die vier, fünf Schritte, die du jetzt für uns demaskiert hast, wie du demaskierst, für sich mal wieder zu integrieren. Großartig. Ich habe ganz viele Dateien auf meinem Computer, wo ich Elemente, wo ich Wissen sammle. Und man kann einen modernen Computer untersuchen nach Stichworten. Also du könntest jetzt zum Beispiel sagen, Michael, kannst du einen Artikel zum Thema Kritik schreiben? Dann würde ich die ganzen Buchexzerte, die ich habe, nach dem Thema Kritik durchsuchen und dann würden 20 Buchexzerte auftoppen zum Thema Kritik. Jetzt gehe ich die durch, suche mir die Nuggets raus, ergänze sie zu dem, was ich finde oder denke. Und manchmal ist ein Nugget ja auch, dass jemand Blödsinn redet, dass ich sage, nee, also so ist es gar nicht. Das heißt, egal ob schlecht oder gut, es ist immer eine Anregung und aus dem kann ich dann ziemlich schnell einen Artikel schreiben oder einen Podcast machen oder einen Vortrag machen. Welche Relevanz, glaubst du, wird auf dich und deine Welt das haben, was gerade unter KI oder Artificial Intelligence da draußen gerade passiert? Ob das Mid-Journey ist, was möglicherweise nicht ganz so relevant ist, es sei denn, du suchst ein neues Buchcover, aber gerade Chat-GPT, also die KI, die aus vielem Wissen, was bis 2018 zumindest in dessen Suchraum ist, neu zusammensetzen mit, naja, du wirst bestimmt darüber was gehört haben, dir diesen Artikel oder diese Keynote oder diesen Impuls zum Thema, was war es, Kritik, ja, schreiben kann. Was für eine Auswirkung wird das auf dich haben, wie du Wissen einsammelst oder produzierst für deine Formate? Also diese KI labert ja nur. Sie labert gut, sie labert brillant. Wir haben das am Wochenende ausprobiert. Wir hatten eine Klausurtagung der German Speakers Association und haben reingegeben, gib mal ein Motto oder eine Zielsetzung für die German Speakers Association in Deutsch. Dann fängt die KI an zu schreiben und schreibt einen ganzen Abschnitt. Aber das ist alles Gelaber. Das heißt, dieses Gelaber, das kann der Computer abnehmen. Ja, die German Speakers ist ein Verband von, ja klar, aber witzig ist die nicht, qualitiert ist die nicht. Also so ein Titel wie Kommunikation im Büro und zu Hause, das kann die KI schreiben. Aber wenn der gleiche Titel heißt, alles Spinne außer mir, ja, oder eher ist, wenn zwei komisch sind und keiner lacht. Das schreibt eine KI nicht. Ja, das heißt, du musst dir für deine Texte mehr einfallen lassen. Du musst besser sein, du musst besser werden. Du bist mehr gefordert, andere Texte zu schreiben. In Zukunft wird man sehen, ob ein Text von einer KI geschrieben ist, Schrägstrich, ob der Auto keine Lust hatte oder ob er von einer Agentur angestellt war, für die Firma einen Text zu schreiben. Einen Text, den du selber schreibst, wenn du von deinem Thema begeistert bist, den musst du selber schreiben, weil nur du kannst pointiert schreiben, nur du kannst die Dinge auf den Punkt bringen, nur du kannst es witzig machen. Das kann die KI nicht. Von daher habe ich vor so einer KI gar keine Angst. Im Gegenteil, sie kann uns viele Dinge abnehmen in der Laberrichtung, wenn das überhaupt irgendjemand möchte. Also Herausforderung und Chance zugleich. Danke auch nochmal für das Beispiel, was ihr selbst bei der Klausurtagung der GSA ausprobiert habt. Danke dafür. Ich gucke nochmal zurück auf das Thema Bücher und so die Nuggets, die du rausgezogen hast. Weil jetzt so zum Abschluss dieser Viertelstunde, was war das Buch aus dem letzten Jahr, was du Zuhörern, die wir haben, Selbstständige und Unternehmer, die im Wachstum begriffen sind, empfehlen würdest? Also die Bücher von Harari, da sollte man mindestens eins gelesen haben, auch wegen des Small Talks. Weißt du, wenn du einer anderen Führungskraft begegnest, die meisten haben eins von diesen Büchern gelesen und man hat sofort ein wertiges Gesprächsthema. Auch das Buch Factfulness von Hans Rosling. Ich bin bei meinem Arzt, beim neuen Arzt, bei dem ich noch nie war, im Wartezimmer liegt Factfulness. Die ersten zehn Minuten haben wir über Factfulness gebrochen und er war ganz begeistert. Das macht ja Spaß sich mit ihnen zu unterhalten. Also das sind zwei Titel, da geht es darum, sozusagen auf dem gesellschaftlichen Dialog zu sein, um ein Thema zu haben. Dann, was ich ganz wichtig finde, ist diese Story Brand von Donald Miller. Weil ich sehe sofort, wer hat das gelesen und wer hat das nicht gelesen. Wer das gelesen hat, hat eine andere Website als der, der es nicht gelesen hat. Ganz einfach. Und da ist wieder die Frage, wie weit bin ich? Was interessiert mich? Bin ich jemand, der Marketing interessiert? Bin ich jemand, der was verkauft? Also die Psychologie des Überzeugens von Caldini finde ich immer noch großartig. Ich habe Herrn Caldini gesehen in Amerika. Ich habe ihn auf der Bühne gesehen. Also das war sehr, sehr, sehr beeindruckend. Also das sind so Bücher, die muss man gelesen haben. Aber wenn wir jetzt die deutsche Sprache reden, dann soll man die Bücher von Guy Deutscher alle gesehen haben. Oder von Wolf Schneider sollte man alles gelesen haben. Das kann man nicht so sagen. Was ist das Buch? Das hängt ein bisschen davon ab, was du für eine Fragestellung hast und wo du gerade in deinem Leben bist. Auch sagen wir mal die Bücher von Gottman über die sieben Gründe für eine glückliche Ehe oder wie auch immer. Das sollte man in der Beziehung mal gelesen haben. Oder auch die verschiedenen Sprachen der Liebe. Also das wäre wieder ein anderer Bereich, wo es dann wieder andere Bücher sind. Oder die Bücher über TED Talks. How to deliver a TED Talk. Eines der besten über Vorträge im Moment aktuell. Und gerade das vorletzte Buch, die fünf Sprachen der Liebe, gerade an die Unternehmerpaare gerichtet. Die sollen das lesen. Wir haben allein sieben oder acht Unternehmerpaare bei uns im Coaching, die durchaus auch mal die Sprachen der Liebe in einer anderen Form sprechen dürfen als nur über das Business. Letzte Frage, letzter Impuls. In Zeiten, wo so viel auf uns einprasselt an Informationen und jetzt gerade durch Chat-GPT und andere Mechanismen das Ganze wahrscheinlich noch mal explodieren wird. Was wirst du Speakern, Coaches, Trainern, Selbstständigen und Unternehmern raten, in Zeiten wie diesen aus sich heraus noch sichtbar zu werden? Was wäre dein Tipp von der Stelle? Also das Wichtigste ist, wenn ich in Amerika bin oder auch wenn ich in England bin, dann stelle ich immer fest, wie mutig die alles sind. Wie anders die alles sind. Ich habe heute Morgen noch mit der Speakerin gesprochen. Ich sage, Michael, die sagen mir alle, ich muss, ich muss. Ich sage, lass dir doch nicht sagen, was du musst. Wenn du bist wie die anderen, ist es schon schlecht. Brich die Regeln. Fang mal anders an. Mach eine Saison für Aufmerksamkeit. Wenn du schon loslegst, ich danke für die Einladung und freue mich, dann steige ich schon ab, weil ich denke, mein Gott, versuche anders zu sein. Versuche, was weiß ich, geile Folien zu haben. Versuche, mit Gegenständen zu arbeiten. Versuche, mit Requisiten zu arbeiten. Versuche, Szenen zu machen. Versuche, dich mit dem Publikum zu verbinden. Versuche, auf eine besondere Art interaktiv zu sein. Mach einfach was anderes als die anderen, sonst schluckt dich der Markt und sonst bist du nicht mehr zu sehen. Die müssen sagen, das war der Typ mit der geilen Übung, mit den tollen Sätzen, mit den super Folien, mit den schönen Ideen. Dann bleibst du im Gedächtnis und dann kann man in dem Beruf auch gutes Geld verdienen. Mega, danke. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Michael, danke für diese Botschaft. Auch nochmal an alle, die da draußen um Sichtbarkeit kämpfen. Wir hören uns gleich noch im zweiten Teil mit dem Blick auf den Markt. Erstmal bisher hier. Vielen Dank, lieber Michael. Tschüss. Ja, ich hoffe, dir haben diese Einblicke von Michael gefallen. Hör dir diese Podcast-Folge vielleicht noch zwei oder dreimal an, weil das Ganze so im Staccato durchgezogen wurde. Da waren Gold Nuggets dabei. Ich habe ja nicht mitschreiben können. Ich werde mir die Folge selber anhören. Und wenn du mal Einblick bekommen möchtest in unser Menti-Programm, in das, was wir beleben für unsere Kunden, zu dem Michael jetzt hier auch gehörte, im Rahmen eines Experten-Calls, dann buch dir gerne einen Termin unter www.d-curtings.com, denn wir machen Selbstständige und Unternehmer erfolgreich, speziell der der Generation X, und sorgen dafür, das können wir fast schon garantieren, dass du deine Umsätze in den nächsten ein bis zwei Jahren verdoppelst, beziehungsweise deine größten Aufträge deines bisherigen Lebens abschließen kannst, um somit das Wachstum zu ermöglichen, was du dir wünschst. Wenn du da mal hinter die Kulissen schauen möchtest, dann buch dir gerne einen Termin und wir sehen uns dann auf der anderen Seite. In diesem Sinne, der Thorsten von den Curtings. Bis dahin. Ciao, ciao. Copyright WDR 2021