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Folge 140: Das Spiel Intensity - Im Gespräch mit Marion Lutz
#140 11.01.2023 · 22:48 min

Das Spiel Intensity - Im Gespräch mit Marion Lutz

Dieser Podcast ist im Vorfeld eines Mentee Summits gemeinsam mit der Entwicklerin des Spiels Intensity, Marion Lutz, entstanden. Gemeinsam sprechen wir darüber, was dieses Spiel so besonders macht und du durch dieses dei

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Dieser Podcast ist im Vorfeld eines Mentee Summits gemeinsam mit der Entwicklerin des Spiels Intensity, Marion Lutz, entstanden. Gemeinsam sprechen wir darüber, was dieses Spiel so besonders macht und du durch dieses deine Mitspieler besser kennenlernen kannst. Darüber hinaus erfährst du, wie sich das Spiel innerhalb eines Business einsetzen lässt.

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Das Transkript zum Nachlesen

Wenn du ihn in ein Topf heißes Wasser schmeißt, was vielleicht noch sogar kocht, dann wird er sofort rausspringen mit der Kraft, die er da hat. Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge. In dieser Folge geht es um ein Interview. Ein Interview, nicht was wir geführt haben, sondern was mit uns geführt wurde. Und zwar mit der Urheberin eines ganz besonderen, in Anführungszeichen, Spiels. Ein Spiel, welches es dir ermöglicht, dich selbst als auch andere ein Stück weit besser kennenzulernen. Kennenzulernen ohne Maske. Kennenzulernen dein Inneres. Kennenzulernen, was dich bewegt, an was du glaubst und was dich möglicherweise verhindert, deine Ziele zu erreichen. Dieses Interview ist entstanden im Rahmen eines Menti-Summits, welches wir geplant haben für den Dezember 2021. Und im Rahmen dieses Menti-Summits haben wir eine Nachtübung vorbereitet, um dieses Spiel mit unseren Teilnehmern zu spielen. Und uns ist es gelungen, die Urheberin dieses Spiels dafür zu gewinnen, als Gast bei dem Menti-Summit dabei zu sein und dieses Spiel zu moderieren und zu fazilitieren. Das Spiel der schwierigen Fragen. Intensity ist dort Name und Programm. Und die Urheberin hat mich dann im Vorfeld gebeten, dass ich mal beschreibe und erläutere und reflektiere, wie dieses Spiel, was wirklich einen ganz besonderen Rahmen braucht und ganz besondere emotionale, nicht nur Fragestellungen stellt, sondern die Antworten hervorholt, wie sich dieses Spiel in einem Corporate, in einem Business-Kontext einbinden lässt. Und wir haben das vor vielen Jahren gestartet, dieses Spiel auch als Baustein dort einzuflechten, für Teams, für Organisationen. Und Marion hat mich dann gebeten, darüber ein bisschen zu reflektieren. Und das ist das Interview. Lass dich darauf ein, in welchem Rahmen wir dieses Spiel fazilitieren. Was ist so der Game Changer des Spiels? Und wie bist du in der Lage, die Erkenntnisse und Erfahrungen, die durch dieses Spiel im Team landen, dann auch in die Nachwelt sozusagen, außerhalb der Matrix eines Workshops zu übertragen? Und jetzt viel Spaß mit diesem Interview mit Marion Lutz, die Urheberin des Spiels Intensity. Bis gleich. Ich freue mich unglaublich, dass wir uns hier treffen und über mein Lieblingsthema, was ich im Moment habe, sprechen, nämlich Intensity. Du und deine Frau Birgit, ihr verhilft ja Selbstständigen dazu, ihr einzigartiges Angebot zu entwickeln und diesen ganzen Angebots- und Vertriebsprozess so zu optimieren, dass sie mehr Kunden bekommen, dass sie mehr Wirksamkeit bekommen, aber dass sie auch mehr Freiheit bekommen. Und ihr habt inzwischen langjährige Erfahrung und auch recht große Erfolge zu verzeichnen. Und jetzt hast du mir vor einiger Zeit berichtet, dass ihr das Spiel Intensity, was ich zusammen mit meinem Sohn entwickelt habe, für den privaten Bereich auch in den Firmenkontext mit einbindet. Und da bin ich natürlich hellhörig geworden. Und da würde ich gerne von dir wissen, wie du auf die Idee gekommen bist, so ein doch persönliches Spiel, weil es ja Fragen sind, die am Verstand vorbeigehen, ins Herz und einfach den Raum öffnen und man sich auch zeigt und verletzlich zeigt teilweise. Wie bist du auf die Idee gekommen, dieses Spiel in den Business-Kontext mit einzubinden? Marion, danke erstmal, dass ich in diesen Rahmen hier eintreten darf und das Gespräch mit dir führen kann. Ein großer Wunsch seit vielen Jahren, den wir uns noch nicht kannten persönlich und in dem ich das Spiel aber entdeckt habe. Das Spiel ist mir damals untergekommen in einem auch sehr persönlichen und intensiven Rahmen. Und als ich das Spiel dort bei Michaela und Michael Pörtner in Bielefeld im Möglichkeitenraum das erste Mal erlebt habe, ging mir sofort der Gedanke, wo können wir das im Rahmen unserer Formate einsetzen? Und das, was das Spiel ja ausmacht, ist, dass es tiefer geht, dass es ermutigt, Fragen zu stellen und zu beantworten, die wir uns selber möglicherweise nicht stellen und schon gar nicht anderen. Und speziell in Firmenkunden und in Firmenkreisen, wir doch, das kann sicherlich der eine oder andere bestätigen, sehr viel an der Oberfläche sind. So die amerikanische oder die angelsächsische Kultur, so auf den Gang zu fragen, hey, wie geht es dir? Und beim Weggehen die Antwort gar nicht mehr zu hören, geschweige denn wahrzunehmen oder zu reflektieren, ist, glaube ich, Sinnbild oder die maximale negative Ausprägung dieses Sinnbilds. Und das Spiel ermöglicht es, tiefer zu gehen, ermöglicht es, unter die Oberfläche zu gehen. Wunderschön. Und deine Klienten, die öffnen sich bereitwillig? Oder was hast du erlebt, als das gespielt wurde? Wie war die Stimmung, wie war die Atmosphäre und wie weit haben die Leute sich getraut, Persönliches preiszugeben? Also unsere Seele und unser Glaubenssatz ist, dass der Rahmen teilweise wichtiger ist als der Inhalt und der Rahmen etwas ermöglicht, was, wenn der Rahmen nicht in einer gewissen Form gestaltet ist, gar nicht ermöglicht werden kann. Und mit Rahmen meine ich, dass das Umfeld, dass, man würde sagen, das Setting, die Werte, die auf einen Rahmen ausstrahlen, ganz bewusst gewählt werden dürfen, damit überhaupt solch ein Austausch durch Intensity entsteht. Was meine ich damit? Im Corporate-Kontext sitzen wir häufig in Meetingräumen, wir sitzen irgendwie an Tischen, wir haben Barrieren zwischen uns und dem Gegenüber. Der Laptop ist vielleicht noch aufgeklappt, die Tischbänke sind einen Meter tief, da steht da irgendwie ein Wasser. Wir sitzen mittlerweile seit 1,5 Jahren, wenn wir überhaupt zusammen sitzen, mit 1,5 Meter Abstand. Und somit haben wir nicht nur die Maske auf, sondern die Maske und die Distanz ist spürbar und erlebbar in diesen Räumen. Und ein ganz wesentlicher Aspekt, dass Intensity funktioniert, ist, dass es einen Rahmen findet oder einen Rahmen geschaffen ist, der zum einen von einem Wertesystem getragen wird, was Offenheit, was Respekt, was Vertrauen ganz im Wesentlichen ermöglicht. Ein Rahmen, der vielleicht auch ein bisschen, ich will nicht sagen spirituell, aber emotional angereichert ist, wo die Farbgebung eine Rolle spielt, wo vielleicht im Hintergrund ganz besondere Musik mit eingespielt wird, um eben diese Gefühlsebene schon von Anfang an ein Stück weit zu knacken oder zu erreichen, welche dann durch die Fragen von Intensity aufgebrochen wird. Und das ist das, was gerade in den sehr kopflastigen Bereichen, jetzt Firmenumfeldern oder Firmenteams, eine Notwendigkeit ist, dass du darauf hinführst, diesen Rahmen mitgestaltest und für Intensity schaffst, damit überhaupt die Nähe und diese Zugänglichkeit ermöglicht wird und vielleicht nicht schon von Anfang an, aber im Laufe des Spiels ein Stück weit geknackt wird, um diese Schichten so ein bisschen bröselig werden zu lassen, die in all den Jahren oder Jahrzehnten, speziell im Corporate-Bereich, wir uns angelegt haben. Wow, also ein ganzheitliches Erlebnis im Innen und im Außen. Exakt. Und das natürlich auch ein Erlebnis, Marion, was die Mitarbeiter so vielleicht noch nicht kennen. Aber auch so gestaltet ist, dass, und ich vergleiche das immer wieder mit dem Frosch, der aus dem Topf heißem Wasser springt, dass uns eben der Frosch nicht aus dem Topf hüpft. Wenn du einen Frosch garen willst, ich meine, eine komische Metapher vielleicht, aber einen Frosch garen willst, dann legst du ihn in ein Topf Wasser, was eine ähnliche Temperatur hat wie die Körpertemperatur des Frosches und dann drehst du langsam den Regler höher und der Frosch, der fühlt sich immer wohler und immer wohler und der bleibt in dem Topf sitzen und irgendwann ist er gar, leider auch tot. Wenn du ihn in ein Topf heißes Wasser schmeißt, was vielleicht noch sogar kocht, dann wird er sofort rausspringen mit der Kraft, die er da hat und er springt ja aus dem Topf und geht weg. Und genauso ist es mit den Mitarbeitern. Wenn du die in einen Rahmen schaffst, wo du auf einmal hier spirituelle Musik und dann sitzt da jemand und trommelt und dann auf einmal kommt eine ganz schwierige Frage gleich zu Anfang. Vielleicht der eine oder andere aufsteht und sagt, hey Leute, da habt ihr die Rechnung ohne mich gemacht. Alter, ich bin raus und dann stehen noch zwei aus und andere sagen, also das auf keinen Fall. Was ist denn das hier für ein Zinnober? Und damit einer gewissen Achtsamkeit darauf hinzuwirken, dass ein Rahmen entsteht, sich entwickelt, in dem die Intensity zur vollen Entfaltung kommt. So, nur eine ganz kurze Unterbrechung. Du hast vielleicht schon vom Growcamp gehört. Ein vor einiger Zeit völlig neues Format, was wir ins Leben gerufen haben. Ein Format, in dem du uns online live erleben kannst. Ein Format, in dem wir das tun, von dem uns alle abraten. Aber es ist nun mal das, was wir am besten können und wofür wir brennen, nämlich Live-Coaching und Beratung. Maximal zehn Teilnehmer, neben daran Teil. Zwei bis drei landen auf dem Hotseat. Und dann geht es ans Eingemacht. Und wir werden deinen Herausforderungen begegnen, deine Wünsche versuchen zu erfüllen, damit du deine Ziele in der Selbstständigkeit schneller und sicherer erreichen kannst. Und unter www.die-curtings.com slash growcamp kannst du dich für das wöchentlich stattfindende Format kostenlos anmelden. Wir sehen uns und jetzt geht es weiter mit der Folge. Ihr macht ja diese Intensity-Runden meistens am Abend. Und am nächsten Morgen redet ihr darüber oder habt noch Rückblick. Was ist denn bei deinen Runden so gesagt worden? Also wie hast du die Teilnehmer empfunden? Was für Rückmeldungen gab es da? Hat es denen gefallen oder hat es was mit ihnen gemacht? Wir machen das am Abend, in der Nacht. Das ist bei uns die Nachtübung, die häufig nach dem Abendessen dann stattfindet. Während des Abendessens bauen wir den Raum um, dass er eine ganz andere Aura, eine ganz andere Emotionalität ausstrahlt, eine ganz andere Energie bekommt. Und das Spiel dann häufig so um acht, halb neun beginnt, indem alle Teilnehmer vor der Tür stehen. Und dann geht die Tür auf und der Raum ist ein Stück weit dunkel. Ein bisschen was mit Licht, ein bisschen was mit Musik, also ein bisschen mystisch. Dann aus einem offene Stimme, die das Ganze anmoderiert und sich die Teilnehmer dann auf dem Boden, nicht an Tischen, auf dem Boden in kleinen Gruppen zusammenfinden, die auch emotional aufgeladen sind. Da haben wir ganz besondere, ganz besondere Utensilien, die wir dafür auch nutzen, also einen ganz anderen Rahmen vorfinden. Und wir häufig dann zwei, drei Runden des originären, originalen Intentities, ihr habt ja jetzt noch eine, ich sage mal eine Light-Version gemacht, die du sicherlich auch nochmal kurz beschreiben wirst. Wir in diesem sehr, in dem Original-Setting uns befinden für zwei bis drei Stunden, manchmal auch länger. Wir teilweise auch das Spiel von Intensity noch mit kleinen anderen Übungen anreichern, die es dir ermöglichen, nicht nur in deinem kleinen Team, du spielst das Spiel ja mit zwei bis sechs Personen. Wir machen dann häufig Gruppen von drei, vier, maximal fünf, die dann noch von einem Coach oder von jemandem begleitet werden, um gerade bei den Spielregeln am Anfang ein Stück weit zu unterstützen oder auch nochmal zu pushen. Mensch, da geht vielleicht noch ein Stück weit mehr, dass wir mit diesen drei, vier, fünf Personen in einer Gruppe sind, davon mehrere Teams teilweise und dann noch mit anderen Übungen das Ganze nochmal ein Stück weit exponierter machen, auch allen gegenüber. Und an diesem Abend entsteht natürlich Unterschiedliches. Es entsteht Oberflächlichkeit oder es entsteht eine maximale Tiefe. Es entstehen Masken, die du dir noch zusätzlich umlegst, bis hin zu Gefühlsausbrüchen, die der eine oder der andere weder an sich noch an den anderen erlebt hat. Und das Entscheidende ist dann, das kommt aus einem Prinzip von Stacy Taniguchi, das Grow-Prinzip, dass nämlich der wesentliche Aspekt, dass wir Menschen wachsen, darin liegt, dass wir reflektieren, was wir erlebt haben und eben nicht nur durch das Risiko gegangen sind, nicht nur etwas erlebt haben, was sich vielleicht ein bisschen wunderlich anfühlt und das in einem Rahmen der Gefühle zulässt, sondern das Wesentliche ist, dass wir danach einen Rahmen vorfinden, um das Erlebte rauszulassen, um das Erlebte zu reflektieren, um offene Loops zu schließen, Fragen, die noch nicht beantwortet sind, zu beantworten. Und dafür ist dann am nächsten Tag, wir nennen das das Debriefing oder das Reflektieren, wo wir einfach nur offen die Frage stellen, was ist gestern Abend passiert? Möchte jemand etwas teilen? Ist noch irgendetwas, was noch nicht gesagt ist oder was noch offen ist? Und dann warten wir. Und der Rest passiert durch die Teilnehmer und häufig sind das dann ein, zwei, sogar manchmal drei Stunden Debriefing und Reflektion bis zur Mittagspause, um das in der Nacht Erlebte einzuordnen, zu sortieren und natürlich auch in den Kontext des einzelnen Teams zu bringen. Kannst du dich da an die ein oder andere Rückmeldung erinnern? Das geht von, je, was war denn das gestern Abend? Da ist ja nichts passiert. Also, Sie haben das gesagt, dass das hier so intensiv wird und ich habe da gar nichts gemerkt, ich habe da gar nichts gespürt. Da hast du Material, mit dem du arbeiten kannst, weil das liegt ja nicht am Spiel, das liegt auch nicht an uns, sondern es liegt ja immer an dem Menschen selber. Und das zu reflektieren, macht sehr viel Freude, nämlich die Menschen dahin zu führen, dass sie eben nicht mit dem Finger auf andere zeigen, sondern mal beobachten, dass drei Finger auf sich selbst zeigen. Bis hin zu, also, bevor das mit dem Spiel losging, wir sind ja hier 15 Menschen, bevor das mit dem Spiel losging, ich habe gesagt, gib mir alle, aber nicht den. Ich würde mit jedem hier an diesem Teppich sitzen, auf einem Meditationskistchen und da an der Kerze irgendwie Fragen beantworten, mit allen, aber nicht mit dem. Und wie das so mit der Energie so ist, du kriegst natürlich genau den, den du nicht in deiner Gruppe haben wolltest. Und natürlich passiert da was. Und Rückmeldungen sind da. Ich habe den Menschen, und das möchte ich hier teilen, gerade heute Morgen, ich habe jemanden, wo ich wirklich wusste, ich will mit allen, nur nicht mit dem, in einer ganz anderen Form kennengelernt. Ich habe ihn nahbar gespürt. Ich habe mich vor ihm oder ihr nackig gemacht. Und zwar nicht physisch nackig, sondern emotional nackig. Ich habe meine Maske runtergezogen. Und wir haben uns auf eine ganz andere Form kennengelernt, die die Grundlage dafür ist, was jetzt im Business-Kontext daraus entsteht. Da fließen dann Tränen. Da wird sich nochmal umarmt. Da wird in die Zukunft geschaut. Da wird eine Linie in den Sand gezogen, über die man drüber geht. Also, und dazwischen, Marion, ist alles. Von dem Punkt, es ist gar nichts passiert, bis hin zu, ich habe die tiefgehendsten Erfahrungen, Erlebnisse und Austausche gehabt wie niemals zuvor. Ja, wow. Ja, vielen Dank für deine sehr eindrückliche Beschreibung. Ich habe auch einen Bekannten, der sagt, wenn ich für ein Projekt ein Team brauche, dann spiele ich mit denen Intensity. Das ist mein einziger Maßstab, mein einziges Kriterium. Weil nach dem Spiel weiß ich sofort, wer passt zum Team und wer nicht. Und das hat mich wirklich beeindruckt, weil bei der Entwicklung des Spieles habe ich an sowas gar nicht gedacht. Und jetzt sagst du das auch. Hast du denn im Nachgang, so Wochen später vielleicht, nochmal etwas von dem einen oder anderen Teilnehmer gehört, wie das im Laufe der Zeit wirkt? Gibt es da auch so langfristige Rückmeldungen? Also die Frage ist ja immer, auf welchen Nährboden fällt Intensity, auf welche Offenheit oder gespielte Offenheit entsteht Intensity oder Fußt-Intensity? Und was passiert im Nachgang in der Organisation? Weil wir sind ja hier erst mal auch mit den Menschen in einer gewissen Matrix. Das ist ein Rahmen, der ist geschützt, der ist besonders. Da ist jemand, der moderiert und fasziniert das. Da gibt es keine äußeren Einflüsse. Handys, Laptops und so weiter sind zugelassen beziehungsweise verboten, in Anführungszeichen. Und die Fragestellung ist immer, wie weit geht die Organisation, wie weit geht das Team, sich in diesem Kontext nicht nur weiter begleiten zu lassen. Das braucht es in vielen Fällen gar nicht, sondern die Saat, die gesät wurde durch Intensity und natürlich durch andere Facetten eines solchen Settings, in dem Intensity dann ein Baustein ist. Wie geht diese Organisation, das Team mit der Saat um, die dadurch gesät wurde? Geht man am nächsten Tag zurück und findet 300 ungelesene E-Mails, dann ist noch mal ein, zwei Wochen, hey, das war ein tolles Wochenende und ein bisschen Chaka-Fäustchen in der Tasche und danach verpufft das wieder oder ist man in der Lage, das als ein Tipping Point, also als ein Wendepunkt und einen Startpunkt für etwas Neues nicht nur zu verstehen, sondern weiterzubeleben. Und da hängt häufig der, ich will nicht sagen der Make-or-Break, also ob das langfristigen Erfolg hat, aber damit hängt zusammen, ob das Team es als etwas entsteht, was der Ursprung ist für etwas ganz Neues oder der Wendepunkt für etwas ganz Neues oder eben, ja, war ein cooles Erlebnis, aber jetzt sind wir ja wieder im Tagesgeschäft angekommen. Vielen Dank, Thorsten. Wirklich, das ist sehr beeindruckend, auch dir zuzuhören, in welchen Kontext du das bringst und wie du das den Menschen zugänglich machst. Wirklich, ganz toll. Ich bin echt beeindruckt. Und ich danke dir sehr für dieses Interview. Und ich freue mich wahnsinnig auf in ein paar Wochen, wenn ich dann live dabei sein kann, bei so einem Abend. Ich freue mich wirklich, wirklich, wirklich richtig sehr. Und ja, ich würde sagen, bis bald. Danke, Marion. In ein paar Wochen geht ein großer Wunsch von uns in Erfüllung, nämlich die Urheberin des Original-Intensities, als auch diejenige, die sich darauf eingelassen hat, durch ihren 24-jährigen Sohn David, das Spiel weiterzuentwickeln, sodass es auch einer jungen Generation zugänglich wird. Ich glaube, dein Sohn hat es schon fünfmal in seinem Umfeld gespielt. Ja, inzwischen schon. Er spielt das alle paar Tage. Was sehr außergewöhnlich ist. Und euch beide hier zu erleben, wie ihr das in das Team mit reinbringt, wie ihr sowas moderiert und abbindet und erlebbar macht. Und wir sehen, was daraus entsteht. Eine große Freude, euch hier zu haben. Danke fürs Gespräch. Großartig. Danke dir auch, Thorsten. So, wir hoffen, wir konnten dich mit dieser Folge etwas inspirieren und dir ein paar neue Impulse mitgeben und einen Anstoß geben für deine eigene Reflexion. Und vielleicht hast du es schon gehört, vor einiger Zeit haben wir ein völlig neues Format ins Leben gerufen. Das Growcamp. Ein Format, in dem du uns online live erleben kannst, in dem wir das tun, von dem uns eigentlich alle abraten. Aber es ist nun mal das, was wir am besten können und wofür wir brennen. Nämlich Live-Coaching und Beratung. Maximal zehn Teilnehmer lassen wir dort rein. Zwei bis drei landen auf dem Hotseat. Und dann geht es ans Eingemachte. Und wir werden deine Herausforderungen begegnen. Wir werden deine Wünsche versuchen zu erfüllen, damit du deine Ziele in der Selbstständigkeit schneller und sicherer erreichen kannst. Und unter www.die-körtings.com slash growcamp kannst du dich für das wöchentlich stattfindende Format kostenlos anmelden. Und vielleicht sehen wir uns dann dort live und in Farbe. Und auch hören wir uns möglicherweise in einer der nächsten Folgen. In dem Sinne, der Thorsten von den Körtings. Und jetzt komme ich in die Umsetzung. Ciao, ciao. www.die-körtings.com