
Alles über Playability - Im Gespräch mit Manuel Grassler und Matthias Kogler-Gepp
Du willst wissen, was es mit Playability auf sich hat? Dann ist diese Folge genau die Richtige für dich! Wir sprechen darüber, wie Transformationsprojekte mithilfe von LEGO® Serious Play® ablaufen und inwiefern Wirkung und Schaffensweise dadurch beeinflusst werden. Des Weiteren reflektieren wir, was es auszeichnet und so besonders macht.
Heute zu Gast sind Manuel Grassler und Matthias Kogler-Gepp, den beiden Gründern von Playability. Sie schaffen mit LEGO® Serious Play®, Playmobil Pro®, Playful Facilitation und vielen weiteren Methoden Lernräume, um spielerisches Denken, Methoden und Tools in unseren Arbeitsalltag zu integrieren.
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Das Transkript zum Nachlesen
Hast du dir schon mal überlegt, wie man Lego in einem Online-Format dazu einsetzen kann, um Transformationsprozesse, Strategieprozesse und Workshops zu unterstützen und zu fazilitieren? Wenn nein oder wenn ja, egal wie deine Antwort jetzt lautet, solltest du dir diese Podcast-Folge anhören. Willkommen zurück zu dieser neuen Folge. In dieser neuen Folge haben wir im Rahmen eines Experten-Calls, den wir mit zwei grandiosen Koryphäen fazilitiert und mit unseren Kunden zusammen ermöglicht haben, im Vorfeld einen Podcast aufgenommen, der in die Wirkungs- und Schaffensweise von Lego Series Play einführt, und zwar auch im Rahmen von Online-Formaten. Und die zwei sind niemand Geringeres aus Österreich, die dort fast schon eine große Bewegung ausgelöst haben in Bezug auf Lego Series Play. Lego Series Play salonfähig gemacht haben und das in Zeiten der Pandemie. Und was wir hier mal reflektieren, ist, was diese Methode, dieser Ansatz, diese Variante, das auch im Online zu tun, was diese Methode auszeichnet, was du damit erreichen kannst. Es ist ja ein knackig geführtes Interview, 15 bis 20 Minuten haben wir dafür verwandt, um mal hinter die Kulissen zu schauen und das mal zu ermöglichen und rauszuholen. Und Matthias Kogler-Gebb und auch Manuel Grassler, die beiden Koryphäen hier von Playability, die werden uns da mal richtig mitnehmen. Und da Lego Series Play nicht mehr lizenziert ist oder auch geschützt ist im Sinne, du musst irgendwelche Trainings machen wie vor einigen Jahren noch, kannst du dir diesen Ansatz, diese Methodik auch zugänglich machen und probier das einfach mal aus. Und die zwei, die werden uns jetzt mal mitnehmen in diesen Rahmen, in Lego Series Play, in Playability und das, was sie mit ihren Kunden machen. Viel Spaß mit dieser neuen Folge der Thorsten von den Körtings und jetzt gehen wir auch gleich rein. Untertitel der Amara.org-Community Manuel, Matthias, wunderbar und großartig, dass ihr heute hier dabei seid und ein bisschen von eurem Wisdom an alle anderen teilt. Schön, dass ihr da seid. Danke, hallo Kevin. Thorsten, dass du uns eingeladen hast. Genau, schön da zu sein. Großartig, lass uns gleich direkt einsteigen. Die erste Frage, die wir in diesen kurzen Interview-Episoden immer stellen, auch wenn in der Anmoderation das eine oder andere Wort darüber schon gefallen ist. Wer seid ihr? Welches Problem löst ihr und für wen? Also wir sind Manuel Grasler und Matthias Koglerke und beide selbstständig und kooperieren zusammen unter dem Label Playability mit dem Untertitel Eine spielerische Zukunft der Arbeit. Dabei unterstützen wir Menschen, Teams und Organisationen dabei, mehr Spiel und ihre Spielkompetenz in ihr tägliches Tun reinzubringen und quasi ihre angeborene Fähigkeit zu spielen, die Welt zu erforschen, zu nutzen, um komplexe Probleme zu lösen. Genau, also die Prämisse ist eben, und das ist das Schöne, wenn man dann mit Leuten ins spielerische Tun kommt, ist, wir müssen nichts Neues erfinden, sondern wir müssen eigentlich nur noch reaktivieren und daran erinnern, dass wir alles spielen können und daraus eine unheimlich starke Stüßelkompetenz vor allem für komplexe Herausforderungen zunutze zu machen. Großartig, danke erstmal für diese ersten Einblicke. Das macht schon Lust auf mehr und da entstehen schon ganz viele Fragen. Was sind so Szenarien, Use Cases? Mit welchen Herausforderungen kommen eure Kunden auf euch zu? Wo Playability und das, was ihr versucht habt jetzt in Worten zu beschreiben, wahrlich wirksam wird und vielleicht ein Stück weit Magie entstehen lässt? Also wann kommen unsere Kunden auf uns zu? Meistens, wenn es darum geht, eine Vision zu entwickeln, Klarheit über die Zusammenarbeit zu bekommen, strategische Analysen zu fahren, neue Ideen, neue Innovationen zu finden. Immer dort, wo mehrere Menschen gut zusammenarbeiten sollen und gemeinsam eine Lösung entwickeln sollen, die mehr als die Summe ihrer Einzelteile ist. Also wo Menschen einfach wirklich zusammenarbeiten sollen und einen neuen Blick auf die Welt, auf ihre Arbeit, auf ihre Organisation bringen oder benötigen. Vielleicht dazu ergänzend noch, das war jetzt ganz stark so in die Richtung spielerische Workshops, die wir teilweise auch selbstständig, also unabhängig voneinander gestalten. Und die zweite Gruppe an Kunden sind dann eigentlich die, die das gleiche machen wollen wie wir. Das sind nämlich die, die unsere Trainings besuchen in unserer Academy und die wir quasi im spielerischen Arbeiten, teilweise auf Seiten der Methodik oder des Materials und andererseits auch auf Seiten der Haltung und der Einstellung zum Spiel ausbilden. Jetzt schauen wir mal, ihr habt das eingangs gesagt, dass so den Menschen, mit denen ihr zusammenarbeitet und ich zähle mich mal auch genauso zur Zielgruppe und alle die, die schon so ein bisschen aus dem Spielalter rausgewachsen sind, so das, was in uns steckt, ein Stück weit verkümmert ist. Also dass irgendwie das spielerische nicht mehr so ganz vorhanden ist. Wie entdeckt ihr das, wie macht ihr das nahbar und wie schafft ihr diesen Durchbruch, dass Menschen wieder anfangen, sich auch ein Stück weit spielerisch zu begreifen in einem sehr teilweise auch ernsten Kontext? Mir kommt vor, in den meisten Fällen, sofern man sich traut, ist es gar nicht so schwer, weil auch erwachsene Menschen grundsätzlich gerne spielen. Und ich würde mal sagen, eine unserer Herangehensweisen ist einfach mal loszulegen und loszuspielen und erst dann eigentlich darüber zu reden, zu reflektieren und zum Beispiel theoretische Aspekte oder Impulse reinzubringen. Und das funktioniert meistens schon mal sehr, sehr gut. Das ist das eine und ich glaube, das Zweite ist, dass wir es einfach auch leben. Das heißt, wir stellen uns raus und machen das Spiel das Normalste in der Arbeit oder in der Welt. Das heißt, wir, durch unsere Person, durch wie wir umgehen damit, wie wir mit den Leuten interagieren, zeigen wir schon, das ist ganz normal, das ist ein sicherer Rahmen, da kann ich mich ein Stück weit einlassen auf das Ganze. Ihr habt jetzt eingangs gesagt, Visionen oder eine Visionsentwicklung ist so ein typisches Szenario, mit dem eure Kunden auf euch zukommen. Wo und in welchen dieser Schritte hin zur Vision spielt das spielerisch, auf das ihr auch gerade so wunderbar referenziert habt, eine Schlüsselrolle? Ich würde einmal sagen, überall. Das Thema ist, wenn es um eine Vision geht und ich träumen möchte, wo ich hin möchte, dann brauche ich meine Fantasie, eine Vorstellungskraft. Weil wenn ich es mir nicht vorstellen kann, wo ich hin möchte oder wo ich hin könnte, dann kann ich dort den Weg auch nicht hingehen, dann komme ich irgendwo an. Das heißt, wir nutzen das Spielerische, speziell auch im Kontext mit Lego Series Play, dabei, dass wir sagen, wir machen eine Standortbestimmung. Wo stehen wir denn heute? Wie nehmen wir uns selber als Organisation wahr, als Person, was sind meine Stärken, was sind meine Schwächen und so weiter? So klassische SWOT-Analyse, wenn man möchte. Aber halt mit Lego, spielerisch. Das hat einmal zwei Faktoren. Das eine ist, erstens werden die Sichtweisen darauf viel breiter, weil die Menschen viel mehr von sich geben und mitteilen. Es werden diverse oder auch unterschiedliche Sichtpunkte aushaltbar, weil einfach jede Sichtweise und jede Perspektive gleich viel wert ist. Und es wird durch diese humorvolle, leichtspielerische Note auch ein Stück weit leichter über kritische Themen zu sprechen. Humor ist sehr bekanntlich, wenn man trotzdem lacht. Damit kann man den Finger halt viel leichter in die Wunde reinlegen. Und das nutzen wir dann, um so Zukunftsspieler zu entwickeln und in die Zukunft zu schauen. Also inhaltlich kann ich da jetzt gar nichts mehr wirklich ergänzen. Aber es ist so, wie Manuel schon gesagt hat, es ist die Art und Weise, wie man dann zusammenarbeitet, eine ganz andere. Und es ist, du sagst, sie können zum Beispiel mit dem spielerischen Zugang, mit Lego, viel mehr sagen. Das Spannende ist aber, dass dabei vielleicht sogar weniger gesprochen wird und trotzdem viel mehr Bedeutung und Meinung gemeinsam verstanden wird und angenommen wird. Und das ist das richtig, richtig Spannende an einem spielerischen Zugang. Und so wie Manuel gesagt hat, dass man gewisse kritische Punkte auch ansprechen kann. Die sind vielleicht sogar erst durch Spiel überhaupt ansprechbar. Die wären in einem Meeting, wenn man eine Agenda hat und sagt, so, jetzt listen wir mal auf, wo wir Probleme haben, gar nicht so ansprechbar oder kämen dann gar nicht so in den Vorschein. Und da ist Spielen unheimlich mächtig, um genau das zu ermöglichen. Das Interessante dabei ist noch vielleicht ergänzend, dadurch, dass wir mit Materialien arbeiten, sehr haptisch oder physisch und immer mit Gestaltung auch. Werden die Gedanken, diese abstrakten Konzepte, die wir im Kopf haben, auch direkt sichtbar und dadurch begreifbar und angreifbar, jetzt im physischen Sinne. Und dadurch kann ich sie auch verändern, wenn sie begreifbar sind und auch besser verstehen. Wenn wir etwas nicht in Worte fassen können, können wir sie sehr oft noch darstellen, in eine Metapher fassen, mit Legosteinen bauen, mit Playmobil bauen, mit Plastilin darstellen, malen, was auch immer. Da geht da noch ganz viel. Und einen Vorteil, weil ich es jetzt gerade zufällig angesprochen habe, gibt es auch noch. Es gibt viele Methoden, die auch grafisch sich bedienen, also ob jetzt was zu zeichnen. Viele Leute haben aber für sich so diesen Glaubenssatz, ich kann nicht zeichnen. Die wenigsten Leute sagen, ich kann nicht spielen, zumindest nicht. Ich kann nicht Lego bauen. Ich kann nicht Lego bauen, genau. Das ist auch ganz spannend, also man schafft es. Hey, möchtest du vielleicht mit uns den Curtings, deine aktuelle Situation, deine Ziele und deine Herausforderungen reflektieren und die Impulse aus dieser Folge etwas einordnen und durch weitere, die dich dann wahrlich in die Umsetzung bringen, anreichern? Dann buch dir gerne für die nächsten Tage unter www.die-curtings.com. Einen persönlichen Termin mit uns und gib uns die Chance, dir einen kleinen Einblick in unsere Wirksamkeit zu ermöglichen. In diesem Sinne, jetzt geht es weiter mit der aktuellen Folge. Was ich großartig finde, ihr sprecht nicht nur über das Ergebnis als solches, mit dem der Kunde da zu euch gekommen ist, Visionen zu kreieren oder vielleicht mal eine Standortbestimmung in einer anderen Form darzustellen, sondern ihr sprecht sehr viel darüber, was ich würde sagen als positiver Kollateralschaden oder als Nebeneffekt zusätzlich entsteht, nämlich die Kulturveränderung, die Art und Weise des Miteinanders, die Kommunikation über das, was vielleicht hinter den Kulissen sich zuträgt, was in den klassischen Herangehensweisen möglicherweise gar nicht so entsteht und erlebbar ist. Wie erlebt ihr das in den Workshops? Was neben der Vision, die man sich dann, ich habe es jetzt wunderbar beschrieben, auch in Lego sich manifestiert, was erlebt ihr, welche Nebeneffekte maßgeblich bei euren Kunden dadurch entstehen? Also wir reflektieren am Ende dann auch gerne mit dem Kunden darüber und sagen, so ist uns jetzt das Erarbeiten dieses Ergebnisses eigentlich gelungen und inwiefern unterscheidet sich das Ganze auch von dem, wie man normalerweise in Organisationen miteinander umgeht. Weil das Thema ist, es kommt halt ein aktives Zuhören raus, die Leute hören zu, nicht um zu antworten, sondern um zu verstehen, weil sie wissen wollen, was hat Thorsten da jetzt gebaut, irgendwas Abstraktes und erst mit einer Erklärung kriege ich ein Verständnis dafür. Und auch die Tatsache, dass sie die Sichtweisen am Tisch stehen lassen und wenn jetzt, Thorsten, deine Sichtweise auf die Organisation, auf das, was wir da zwischendrin haben, ganz anders wäre als meine, wären beide gleichberechtigt am Tisch und würden nicht weggewischt werden. Das heißt, wir würden damit arbeiten, wir nutzen die Ressourcen, die wir unterschiedlich einbringen und kommen so zu besseren Ergebnissen. Und da reflektieren wir dann darüber, was braucht man davon, brauchen wir Legosteine in der Arbeit, um genau diese Kollaboration zusammenzubringen, glaube ich, weniger. Es geht eher um die Dynamik und über das Miteinander und diese Haltung, die wir da mit reinbringen. Dass alle gleichwertig sind, dass alle am selben Arbeiten, sich gegenseitig zuhören. Neugierig sind darauf zuzuhören. Also das ist halt auch diesen Wechsel von, jeder hat jetzt fünf Minuten etwas zu erklären und ich muss jetzt zuhören zu, bitte erklär mir unbedingt dein Modell oder was du gebaut hast oder spiel das durch. Diese Neugierde, die ganz oft von selber kommt, ist das, was einen ganz großen Unterschied zu anderen Setups zum Beispiel macht. Und es gibt natürlich spielerische Methodiken, aber das Spiel, das dabei entsteht, ist das, was man dann auch wirklich erlebt. Wir reden zum Beispiel auch sehr viel über eine gewisse Leichtigkeit. Es kann jetzt trotzdem ein Workshop mit Manuel und mir unheimlich anstrengend sein, auf eine sehr positive Art und Weise. Und diese Leichtigkeit, die man verspürt, kommt durch das Spielerische, ist aber eine sehr profunde Leichtigkeit, sage ich mal. Und es ist auch nicht unbedingt immer gemeint als Abkürzung oder als Dings, aber die Ergebnisse sind dann einfach die besseren. Die Ergebnisse im Sinne von auch, ich gehe da raus und habe das Gefühl, wir haben alle zugehört oder wir haben gut zusammengearbeitet. Wir stehen dahinter und es macht Spaß. Und wir alle wissen, wenn uns etwas Spaß macht und Freude bereitet, dann kommen bessere Ergebnisse raus. Und wie oft hat das Strategie-Workshop oder Strategie-Klausur sich ewig gezogen, war ein paar Kärtchen gepickt, geklebt werden und so weiter. Und danach hat sich aber nichts verändert. Also es ist großartig, wie er das reflektiert, was natürlich die nächste Frage oben aufwirft. Wir sind jetzt hier im Vorfeld eines unserer Experten-Calls für unsere Kunden. Ihr beide werdet dort online einen grandiosen Abend fazilitieren, exklusiv für unsere Kunden. Wir haben im Vorfeld Lego-Steinchen verschickt und noch ein paar vorbereitende Unterlagen. Und wir haben im Vorgespräch Manuel auch darüber gesprochen, wie es dir gelungen ist in den letzten zweieinhalb Jahren, Pandemie. Diesen Sommer war sie vielleicht nicht mehr spürbar in der Form, wie die zwei Jahre davor. Wie ist es dir gelungen, eine Herangehensweise, die alle ganz bewusst nur aus dem Offline kennen. Wo es wahrscheinlich ganz viele gegeben hat, die gesagt haben, das geht doch gar nicht im Online. Wie willst du das machen? Gerade mit den tollen Nebeneffekten, die ihr gerade beschrieben habt, die ja nicht irgendwie drei Jahre alt sind, sondern ihr jetzt in der aktuellen Zeit auch immer wieder erlebt. Wie ist es euch möglich gewesen, das ins Online zu transferieren? Und was werden unsere Kunden jetzt in ein paar Minuten live durch euch erleben? Wie ist uns das gelungen? Ein Stück weit sind wir mit unseren Kunden gewachsen. Die Kunden sind alle vor Herausforderungen gestanden. Sie haben gesagt, wir haben die Prozesse weiterhin zu machen. Wir müssen uns jetzt neu orientieren. Wir müssen Strategie finden und irgendwie in einen Zusammenarbeitsraum kommen. Wir wissen nicht, wie. Das Thema Digital Facilitation mit MiroBoards und anderen Methoden und Tools hat es schon gegeben bis dorthin, aber viele kannten das nicht. Geschweige den Videokurs zu machen. Das war vor drei Jahren für viele Organisationen noch, oh bitte ja nicht. Da ist ein Need der Kunden natürlich entstanden. Da haben wir mit den Kunden das gemeinsam ein Stück weit entwickelt und auch experimentiert. Natürlich die eigene Kreativität und das Ausprobieren und die Neugierde zu sagen, das ist eine Challenge, die wollen wir jetzt bewusst knacken und schauen, wie das geht, ist, glaube ich, ein wichtiger Faktor. Und das Austauschen mit der Community. Es ist ja nicht so, dass wir die einzigen Lego Series Play Facilitatoren weltweit waren, die jetzt mit Online begonnen haben. Es gibt andere, es gibt viele. In der Community mit anderen potenziellen Mitbewerbern oder Marktbegleitern tauscht man sich aus, spricht darüber und sagt, was kann man damit machen? Was kann man voneinander lernen, miteinander lernen? Man inspiriert sich gegenseitig und hat das Netzwerk dafür genutzt, dass er im Prinzip eine Lösung zu entwickeln, die einem selber weiterhilft. Ich habe jetzt auch noch gerade einmal nachgedacht und ich finde aber, was durchaus spannend war, dass man und ich diskutieren oft, was machen wir eigentlich lieber? Machen wir lieber eine Remote Facilitation oder ein Remote Training oder machen wir es lieber vor Ort? Und das geht so weit, dass wir auch unternehmerisch uns Gedanken machen, ist es etwas mehr wert oder weniger? Und wir sind eigentlich ziemlich der Meinung, dass wir in beiden Bereichen extreme Vorteile sehen, die man nur so machen kann, wie wir sie eben machen. Also entweder Remote oder nicht Remote. Und das hat einfach eine andere Qualität, die aber auf dem gleichen Niveau ist. Und ich finde das durchaus spannend, weil wir durchaus zum Beispiel gerne mit Miro arbeiten. Wir arbeiten mit Miro, weil es zweidimensional ist, weil es aktiv ist und es funktioniert sowohl Remote, sogar sehr, sehr gut, funktioniert aber auch als Abwechslung in einer Live-Session. Und dadurch, dass wir ohnehin immer solche Spielereien gehabt haben und immer damit experimentiert haben, war es jetzt nicht mehr so viel was anderes. Physisch kriegt man die Materialien recht leicht zu den TeilnehmerInnen. Man hat sehr viel auch daheim, also spielerisch arbeiten heißt nicht, dass man jetzt sich dieses spezielle Lego-Kit kaufen muss oder so, sondern es gibt unterschiedlichste Herangehensweisen. Und somit ist es vielmehr eigentlich auch wieder die Haltung, die das ausmacht. Und du kannst genauso gut jemandem Remote zuhören, solange halt die Technik funktioniert. Das muss man halt sicherstellen. Auch ein bisschen mit der Energie muss man spielen. Wie ist das Energie-Level im Raum? Aber die großen Unterschiede von der spielerischen Haltung gibt es eigentlich gar nicht. Und das, was Remote funktioniert, funktioniert oft Live und umgekehrt auch. Und ich würde sogar sagen, dass die spielerische Haltung ein Enabler ist dafür. Also gerade Remote-Work, Remote-Collaboration, gemeinsam zusammenzuarbeiten, über die Welt verteilt. Wenn man nur so einen zweidimensionalen Screen vor sich hat, braucht man gerade so dieses etwas Übertriebene, Überzeichnete, Überspielte, um eine gute Energie auch über die Kamera, über den Weg hinweg zu transferieren. Das heißt, es braucht von allem ein bisschen mehr. Und wenn man da spielerisch unterwegs ist und sich einfach, dass man auf gut Österreichisch nichts scheißt, dann funktioniert das ganz wunderbar. Was großartig zur Abschlussfrage, um das Ganze jetzt rund zu machen und abzubinden, überleitet. Denn die Frage ist an all diejenigen oder an euch, welchen Tipp habt ihr für Selbstständige und Unternehmer, die jetzt diesen Podcast hier hören, wie sie sich diese Elemente, die ihr jetzt gerade beschrieben habt, die ihr in euren Workshops anwendet, die Energie, vielleicht haptisch nochmal ein paar Elemente mit reinzustreuen, das gesamte Erlebnis dort mit reinzubringen, dass Mitarbeiter ja nicht nur ein Ergebnis erarbeiten, sondern sich ein Stück weit auf einem Weg der Zustandsveränderung bewegen. Was würdet ihr denen mitgeben, wie sie sowas möglicherweise für sich selbst, als auch für die Kunden, mit denen sie arbeiten, als auch für ihr eigenes Unternehmen zu ermöglichen? Mir fallen jetzt zwei Dinge ein, die sehr einfach klingen. Aber ich würde mal sagen, wenn man sich etwas beim letzten Call zum Beispiel gewünscht hat und man geschaltet jetzt eine Session mit einem Call, dann sollte man sich daran erinnern und sagen, okay, wie kann ich das einbringen? Wenn ich gemerkt habe, nach zwei Stunden geht mir die Energie flöten, was hätte ich mir gewünscht? Vielleicht mehr Pausen oder das auch flexibler zu gestalten oder zwischendurch ein Spielchen zu spielen oder die Redner zu sehen anstatt nur die PowerPoint-Slide. Also das ist so, was wünsche ich mir, das versuche ich einzubauen. Zweite sehr einfache Antwort wäre vielleicht auch einfach mal zu sagen, schaut doch mal bei einem Training vorbei, wie wir das machen, das ist sehr eigennützig. Aber das Schöne ist, wir kriegen durchaus immer wieder die Rückmeldungen, wie wir mit Werkzeugen, wo man glaubt, okay, Zoom schaut so aus, plötzlich ganz anders damit arbeiten kann. Man glaubt, Miro oder jedes Online-Whiteboard schaut so aus und verwendet man so. Kann man bei uns dann vielleicht durchaus mal ein bisschen übertrieben anders erleben und dadurch auch merken, aha, okay, es muss nicht immer alles in einer Linie sein. Ja, macht man es zum Spiel, macht man es zum Spielbrett, bringt es schon ganz, ganz viel. Das sind zwei wunderbare Beispiele und danke auch für den kurzen Impuls, dass die Leute bei uns vorbeischauen sollen. Wir freuen uns natürlich immer wieder über Leute, die gerne in einen Austausch treten und dann verneugert sind hinsichtlich der Spielfähigkeit, die wir alle in uns tragen. Ich würde da ein paar Mathias noch einmal kurz anhören oder anknüpfen, nämlich der Tipp, im Zweifel mach das, was dir am meisten Spaß macht. Wenn du die Wahl hast, ob du etwas so oder so machst, dann mach es so, wie es dir Spaß macht. Wenn es dir Spaß macht und wenn es dir gut geht dabei und du Freude hast, dann strahlt das auf andere aus und das steckt an und dann funktioniert es. Das Gleiche, wenn man Dinge verkaufen möchte, hinter denen man nicht steht, dann wird das nichts. Aber wenn man überzeugt ist und dann selber Spaß macht, dann funktioniert es. Großartiges Abschlusswort, danke Manuel, danke Mathias. Vielleicht Manuel noch einmal ganz kurz die Frage, wo kann man mehr über euch erfahren? Wo kann man die Infos kriegen? Wo kann man mal in ein Training rein, was ihr fazilitiert, um hinter die Kulissen zu gucken, wie ihr es macht? Also ein Weg ist, sich mit uns über LinkedIn zu vernetzen. Wir sind beide digital affin gut unterwegs und vernetzt. Die zweite Variante ist, auf unserer Website zu schauen, www.playability.at. Dort findet man auch einige weiteren Informationen und sonst uns einfach direkt anschreiben und sagen, du Manuel, Mathias, wir hätten Interesse auf irgendwas, du hast uns ein Angebot. Großartig, danke bis hierhin ihr zwei. Dankeschön. Danke, ciao. Ja, was sagst du? Ich hoffe, dir hat diese Folge gefallen. Die Energie von den beiden, die Klarheit, das, was sie mit diesem Ansatz und mit ihren Ansätzen für ihre Kunden ermöglichen können, wie sich das Ganze entwickelt hat, was daraus entstanden ist. Und ich hoffe, du kannst da deinen ein oder anderen Impuls mitnehmen. Wenn du darüber hinaus vielleicht das ein oder andere noch suchst, wie du in deiner Selbstständigkeit oder auch als Unternehmer ein Stück weiter kommst, vielleicht mehr Umsatz suchst, mehr Kunden, die richtigen Kunden, die gut abzuschließen, neue, gute Leistungen zu erbringen, für die so in Zeiten wie diesen vielleicht auch ein Wachstum zu ermöglichen oder dir vielleicht ein Stück weit mehr Freiraum zu ermöglichen, dann buch dir gern einen Termin unter www.die-körtings.com. Und dann sprechen wir mal ganz konkret über deine Herausforderungen, da wo du hin willst und ich darf dir sagen, mit Sicherheit den ein oder anderen Impuls oder Strategie, die dich auf jeden Fall weiterbringt. Wir freuen uns, dich auf der anderen Seite kennenzulernen. In diesem Sinne, der Thorsten von den Körtings. Und ja, bis bald. Ciao, ciao. Untertitel der Amara.org-Community