
Mein größter Fuckup - Fuckup Night Bozen
Hattest du auch schonmal so einen richtigen Fuckup? In diesem Podcast nehme ich dich mit zu meinem Auftritt auf der diesjährigen Fuckup Night in Bozen. Du erfährst, wie ich es vor 14 Jahren geschafft habe über Nacht auf allen Titelseiten der australischen Presse zu landen.
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Das Transkript zum Nachlesen
14 Jahre ist es her, 14 Jahre nach meinem größten Fuck-Up und 14 Jahre ist es her, dass ich jetzt mich getraut habe, da mit auf die Bühne zu gehen und zwar im Rahmen, naja, was könnte sich Besseres anbieten als die Fuck-Up-Night. Ein Format, in dem wirklich gescheiterte Situationen oder Situationen, in denen du gescheitert bist, erzählt werden dürfen, auf entsprechender Bühne. Und ich wurde eingeladen auf eine Fuck-Up-Night oder in eine Fuck-Up-Night in Bozen, in Südtirol. Und jetzt komme ich aus den Bergen, liebe die Berge und würde mir manchmal wünschen, vielleicht doch ein bisschen mehr Bergbezug zu haben. Und was liegt es näher, den Weg nach Bozen zu nehmen und dort die Fuck-Up-Night zu beleben. Und natürlich habe ich das Mikrofon laufen lassen, um im Rahmen, ja, dieser Möglichkeit, energetisch von meinem größten Fuck-Up zu erzählen. Und vielleicht kannst du da den ein oder anderen Impuls mitnehmen, nämlich wie es dir gelingt, innerhalb über Nacht ja nicht nur bekannt oder berühmt zu werden, sondern auch auf allen Titelseiten der australischen Presse zu landen und, ja, auch mal zu lernen, wie Presse eine Geschichte verdreht. Also lass dich drauf ein. Viel Spaß im Rahmen, ja, der Fuck-Up-Night und meiner kleinen Geschichte. Bis dann! Als mich Miriam vor ein paar Wochen angerufen hat und gesagt hat, wir veranstalten da die Fuck-Up-Night und wir hätten dich gerne als Speaker, ging mir zwei Sachen durch den Kopf. Zum einen, welche der vielen Fuck-Ups möchtest du gerne hören? Und der zweite Gedanke war, wow, Südtirol, die in Bozen, entweder haben die viele Fuck-Ups oder verdammt viel Mut. Denn das letzte Mal, dass wir eine Fuck-Up in Frankfurt und die Stadt ist bedeutend größer als Bozen ausgerichtet haben, ist viele, viele Jahre her, insgesamt sieben. Und seitdem gab es die Fuck-Up-Night dort nicht mehr. Und diesen Mut, den durfte ich auch heute hier beweisen, denn es braucht ein Stück weit Mut, zumindest in meiner Welt, die Geschichte zu erzählen, die ich heute Abend erzähle. Denn es ist das erste Mal, dass ich sie erzähle. Es ist nicht nur Miriam, die sie zum ersten Mal hört, sondern es ist das erste Mal jetzt nach 14 Jahren, dass ich sie öffentlich und überhaupt öffentlich mache. Die Geschichte begann 2004. 2004, meine Frau und unsere einjährige Tochter, wir haben Auswanderpläne geschmiedet. Auswanderpläne, die schon ein bisschen belebt waren durch zwei, drei Jahre in New York, in dem ich gewohnt habe. Meine Frau war auch schon in unterschiedlichen Ländern, sie ist in der Reisebranche groß geworden und diese Freiheit hat uns immer umgetrieben. Und wir haben so oft an Landkarte geschaut und haben gesagt, Kanada, ich sag's mir zu kalt. Wie wäre es mit Dubai? Da ist es warm. Sie sagt, nein, das mit den Frauen in Dubai, das scheint nicht so gut zu sein. Wie wäre es mit Südafrika? Puh, politisch und so Sicherheitslage ist das auch nichts für uns. Und irgendwann ist der Finger auf der Landkarte nach Australien gefallen und Australien hat sie mich dann gefragt, warst du da schon mal? Und ich so, nö, aber hört sich cool an. Und es ist eine Insel und das macht bestimmt Spaß da unten. Und sie hat gesagt, du wirst dich wundern. Und genau so war es dann auch. Wir haben zwei Jahre auf das Visum hingearbeitet. Es war ein Prozess. Wir waren beide damals selbstständig und wir mussten Unterlagen, das könnt ihr euch nicht vorstellen, übersetzen, wenn ihr glaubt, dass Deutschland bürokratisch ist oder vielleicht auch Südtirol bürokratisch ist. Ihr habt mit den Australiern noch nicht gearbeitet. Es hat anderthalb Jahre gedauert und soll ich euch sagen, das war der erste kleine Minifargab. Das Visum und die Genehmigung fürs Visum lag vier Monate lang in meinem Stem-Ordner. Und wir hatten dann noch zwei Wochen, das sind vier Monate, wir hatten noch zwei Wochen dieses Visum, für das wir anderthalb Jahre lang gearbeitet haben. Zwei Wochen Zeit, um es zu aktivieren. Und du aktivierst das Visum, indem du einfach mal nach Australien fliegst. Also wir sind mal für drei Tage nach Australien gefahren, haben das Visum aktiviert und sind wieder zurück. Lange Rede, kurzer Sinn. 2006 sind wir dann ausgesiedelt und sind in Australien angekommen. Wir sind dann nach Melbourne, Sydney und irgendwann über Adelaide, dann in Brisbane aus dem Outback rausgepoppt und so sah unser Setting aus. Das ist unsere kleine Tochter dort und so sah unser Setting aus und so sind wir fünf Monate lang durch Australien gefahren, bis wir dann am Rainbow Beach auf Jobsuche gegangen sind. Und zwar nicht als Surf-Lehrer oder als Paragliding-Lehrer, sondern wir waren damals und sind es auch heute noch Paragliding-Enthusiasten und sind vormittags Paragliding gewesen, weil da das Bild so schön war und nachmittags haben wir uns beworben und irgendwann nach vielen, vielen Bewerbungsgesprächen und ihr müsst euch vorstellen, das ist wie wenn du in Bozen wohnst oder Spaß hast und dann nach München fährst zum Bewerbungsgespräch. So ungefähr ist das. Wir haben uns dort beworben, sind dann nach Brisbane gefahren fürs Bewerbungsgespräch. Nach vielem hin und her ist es einem von uns beiden und später beiden von uns gelungen, bei Virgin Australia, damals Virgin Blue, einen Job zu bekommen und Virgin ist eigentlich so von innen betrachtet eine Firma wie jede andere, außer dass die Bilder hier in den Cubicles andere sind, nämlich hier von irgendwelchen Stränden von Crasier Island oder Stratford. Aber am Ende war das genau so. Und ich hatte da auch schon meine ersten Fuck-ups mit der australischen Kultur und auch mit der Sprache, denn für mich hat sich vieles verändert. Ich war Projektleiter, ich war Programmleiter, ich war in Deutschland einer der sehr bekannten Projektleiter und Turnaround-Manager und in Australien war ich erstmal nichts. Und ich sprach nicht Englisch, also natürlich schon aus New York und so weiter, aber nicht das australische Englisch. Die Branche, die Reiseindustrie war mir unbekannt, die Airline-Industrie. Meine Frau hat es bei das Reisewissen so ein bisschen mit reingebracht, aber ich bin ja so der ITler und der Banker gewesen. Und somit bin ich mit dieser Kultur gegleicht, aber auch mit der Sprache. Ihr müsst euch vorstellen, hier saß so eine Gruppe von Leuten, vier Frauen, ein Mann und ich wollte einen Witz machen. Und vielleicht können sich der ein oder andere an das Lied erinnern, der Hahn ist tot, El Coq im Morgue. Und Coq war für mich so das Ding für Hahn. Und der saß da, der eine, mit den vier Frauen drumrum und ich hab gesagt, ihr seht aus wie der Hahn im Morgue. Und die sagten so, hey, you look like the Coq in the basket. Gut, für die, die jetzt nicht lachen, für alle eure Nachbarn, die gelacht haben, was es bedeutet, weil es sind Kinder im Raum und ich habe die Eltern ja, und daher werde ich das nicht demaskieren, was Coq auf Englisch heißt. Und so hat mein Chef, damals der IT-Leiter, mich reinzitiert und hat gesagt, Thorsten, we need to talk. Und wenn die dann sagen, it's very interesting what you did, dann darfst du darauf hören, was danach kommt, nämlich but oder however, dann habe ich gesagt, wir müssen dich irgendwie mal ein bisschen coachen, wir müssen dich mal ein bisschen so reinfühlen lassen, you need to speak Australian. Und das habe ich dann verstanden und habe mir einen Coach geholt und bin dann so langsam in die australische Kultur hineingewachsen und auch speziell in die Kultur von Virgin Australia mit dem sehr exhibitionistisch veranlagten Eigner, nämlich Richard Branson, der auch manchmal exhibitionistische Aktivitäten macht. Und so war Gesamt-Virgin, 6000 Mitarbeiter, die hatten immer Spaß am Freitag, das war wie so eine Alkoholinjektion. Wir sind teilweise, meine Frau und ich, dann Samstagmorgen nach Hause gekommen, zum Glück hatten wir ein deutsches Au-pair, so dass wir das dann so ein Stück weit nachvollziehen können und die hat sich dann immer gewundert, wo wir dann herkamen, so Samstagmorgen, weil da war immer Party. Und das habe ich so embraced. Ich habe mir überlegt, Mensch, das ist etwas, was ich mir zu eigen machen kann. Ich habe auch Spaß mit den Leuten. Und daraus ist ein Projekt entstanden. Man hat mir eine Projektverantwortung gegeben und dieses Projekt hatte zum Ziel, einen Vendor, einen Lieferanten auszusuchen, der das gesamte IT-Software-System einer Airline betreibt bzw. bedient und somit für das gesamte Wohn- und Leer einer solchen Airline verantwortlich ist. Meine Frau und ich haben damals einen sehr großen Ausschreibungsprozess gemacht, haben Leute einfliegen lassen und es war eine krass geile Erfahrung, weil wir innerhalb von drei Monaten in der Lage gewesen sind, eine Entscheidung herbeizuführen. Das wird in drei Monaten gleich nochmal im Kontext dessen reflektiert, was dann der eigentliche Faktor gewesen ist. Die drei Monate, wirklich mit 40 Leuten, mit denen wir eng zusammengearbeitet haben, haben Riesenspaß gehabt. Nach diesen drei Monaten war dann mein Contract an der Stelle auch beendet und ich bin auf Wandertour gegangen. Ich bin so ein bisschen extrem sportlich veranlagt, nicht nur das Paragliden, das Weitwandern, das Ultralaufen und also alles, was über die Distanzen von über 40 Kilometer geht, das habe ich mir alles zu eigen gemacht. Und war dann mit einem Freund unterwegs auf den John Muir Trail vom Yosemite Valley bis zum Mount Whitney, 340 Kilometer. Wir hatten uns zweieinhalb Wochen Zeit genommen und ich habe das mittlerweile verstanden, für die, die schon mal so Human Design, Gene Keys sich haben analysieren lassen aufgrund deines Geburtstags und Urzeit, habe ich dann herausgefunden, dass wenn ich in der Natur bin, in der Bewegung und in der Energie, dann knallt mein Kopf durch und zwar kreativ. Also nach drei, vier Tagen so Ankommen, die Projektdynamik hinter mir lassend, da muss ich alle zwei Stunden anhalten, den Kopf ausleeren und habe dann immer so ein Notizbuch dabei und das schreibe ich dann alles rein, damit die neuen Gedanken wieder entstehen können, um sie dann auch wieder zu Papier zu bringen. Was mit mir passiert, ist erstmal unerheblich, Hauptsache es kommt aus dem Kopf auf Papier. Und ein Gedanke war, Mensch, man könnte ein Spiel machen. Ein Spiel, was diese Projektsituation der letzten drei Wochen nochmal reflektiert, weil wir hatten ja alle so viel Spaß und Virgin steht ja auch für Spaß und Richard steht für Spaß und wenn der sich eine nackte Frau auf den Rücken stellt und dann irgendwie Pikesurfen geht, kann ich auch ein Spiel entwickeln. Ich habe mir dann so überlegt, welche Situationen hatten wir denn in den letzten drei Monaten. Situationen mit dem Management, Situationen mit dem Projektteam, Situationen mit Stakeholdern von außen, mit den ganzen Zulieferern, die irgendwie 14 Stunden geflogen sind, um ihre Präsentation abzuliefern. Situationen, die wir abends hatten, nachts, morgens, alles ist damit reingeflossen. Und dann habe ich überlegt, welches ist so das Spiel, was unsere Tochter immer gespielt hat auf dem Campingplatz und es war Snakes and Ladders. Das heißt, du hast unten so ein Feld, musst oben rechts hin und wenn du auf den Fuß einer Leiter kommst, darfst du hoch und wenn du auf ein Ende eines Seils kommst, dann musst du an dem Seil runterrutschen. Und wenn du dann immer so viel gewürfelt hast, dann bist du dann irgendwann oben und hast gewonnen. Und das habe ich ergänzt um Ereigniskarten und die Ereigniskarten waren dann so, also der CEO ist gerade im Urlaub, geht drei Schritte zurück. Und daraus ist dieses Spiel entstanden. Auf Basis der Virgin Blue Corporate Identity. Wenn ihr beiden mir jetzt nochmal helfen könnt, das wäre super. Weil es ist das erste Mal nach 14 Jahren, dass ich wieder mal 100 Stunden gedruckt habe. Das letzte Mal vor 14 Jahren. Wenn ihr das ausgeteilt bekommt, könnt ihr das mit meinem Index lesen. Das sind Situationen, die hat jedes Unternehmen, jedes Projekt. Das ist jetzt nicht unternehmensspezifisch. Da steht dann zum Beispiel drauf, Reference Checks have been done, go five steps back, regardless which vendor you are thinking of at this point in time. Das Entscheidungsgremium trifft sich, trifft sich, trifft sich, trifft sich, trifft sich nochmal, setze zwei Minuten aus. Fokussier dich auf die Entscheidung und bleib einfach da, wo du jetzt stehst und warte bis zum nächsten Moment. Ja, der CEO ist am Holiday, gibt keine Entscheidung, kein Schritt zurück. Eine Sightseeing-Trip, was heißt das auf Deutsch? Eine Sightseeing-Trip, no? A Sightseeing-Trip turns into a Rendezvous after a happy night. Nicht ungewöhnlich deutsch. Die Zulieferdaten haben ihr Paket abgegeben, fünf Schritte vorwärts. Wir haben nämlich nur lang gearbeitet, damit ihr ein bisschen was mitnehmen könnt. Es gibt eine Spielanleitung, es gibt Regeln, wie ihr das seht, ihr könnt das ausschneiden. Es gibt Spielkarten, also Spielhütchen, auf die Spielhütchen waren die Geschäftsführer, CEO, CFO, CEO und COO. Das heißt, du konntest das Spiel ausschneiden und hattest Spaß. Und ich dachte, this is the perfect legacy, weil mein Vertrag war ja ausgelaufen. Das ist die perfekte Hinterlassenschaft, zumindest für dieses Projekt, für das Team und vielleicht auch für die Organisation. Tja, eines Morgens. Also ich habe eine E-Mail geschickt an mein Projektteam und gesagt, please, the Fetch, please find the legacy of mine, a game that tells all the situations. Dann habe ich ein paar Projekte aus dem Projektteam reflektiert, ein paar Sachen beigesteuert, dann habe ich eine E-Mail geschickt mit dem Anhang an die 40 Leute und hab meiner damaligen Assistentin 100 Kopien ins Office schicken lassen, hab in die E-Mail reingeschrieben, wer das gerne als gedruckte Version haben möchte, geht bitte zu Ember, holt sich das ab und dann könnt ihr spielen und habt einfach Spaß und am besten noch mit einem kleinen Shot dazu. Eines Morgens. Wie viele von euch haben schon mal ihren Namen gegoogelt? Einfach so, zufällig, einfach so. Okay, die Hälfte, die haben ja keine Ahnung, sich noch nicht zu melden. Wenn ihr es noch nicht genannt habt, tut es mal, weil an dem einen Morgen um halb acht google ich meinen Namen. Es war einfach nur an dem Morgen, ich hatte keine Intention, ich habe nur mal meinen Namen gegoogelt. Es war 2001, vor 14 Jahren, 2008, also ich hatte nur mal seinen Namen gegoogelt. Da gab es auch schon Google, ich glaube im dritten Jahr oder so. Hätten wir da mal rein investiert, dann hätten wir so ein scheinwerfliches Land gehabt. Und die ersten fünf Einträge waren die fünf Top News Seiten von Australien. Sydney, Adelaide, Brisbane, Melbourne und Perth. Alle fünf Gazetten, und das sind richtig große Zeitungen, das sind alles unter den Städten mit weit über einer Million Einwohner. Auf der Titelseite, und das nicht nur elektronisch, sondern auch in der gedruckten Version. Ex-Staffer spielt Spiele mit Virgin. Ex-Virgin Blue-Staff, bla bla bla. Virgin Blue-Kartboard-Spiel. Das war in den Nachrichten über Australien in den letzten Monaten, und wurde von einem Ex-Virgin Blue-Freund, der sagt, das ist so wahr. So we thought it's still worth an article in our Friday Fun. A disgruntled staff of Virgin Blue, a statement-partying shop, has his former employee designing a board game that criticizes the company's decision-making process. Torsten Körting worked for the Deutschen Airline in the Brisbane headquarters until last month, when he was not back for a promotion and subsequently resigned. Das sind ne geile Geschichte, die die da draus gemacht haben. In a farewell e-mail to his colleagues, Mr. Körting attached a copy of the next-gen board game, his spiteful take on the classic Snails-of-Ladders format. Player begin, bla bla bla, with restart and finish. Action range from C or Molly A. You go one step back. We are perceived as a hyperactive child with a personality disorder. Decide if you go three steps forward or back. Tja, was ist passiert? Meine e-mail wurde an die Presse geleakt. Und somit ging das Ding viral. In boardgamegeek.com ist das Ganze als Spiel aufgenommen worden. 2-4 Player, 20 Minuten, ageswurst. Die Foren haben sich überschlagen und am Ende des genannten Tages war dieser Artikel der meistgelesene in der Brisbane Times. Eine 1,5-Millionen-Shop. Und Brisbane Times ist sowas wie die FAZ von Frankfurt. So sich Richard Branson gefühlt haben und ich wollte mich mal so geil fühlen wie Michael, weil das Bild ist mit der ARD, an der Artificial Intelligence generiert worden, weil die Bilder von damals, ich war damals auf den physisch gedruckten Zeitungen, haben die mein Bild mit dem von Richard Branson so zusammengemorpht. Das ist ein geiles Gefühl, wenn Richard Branson auf der Titelseite ist. Und unter die Headline. Und einer hat dann zu mir gesagt, nachdem das alles so rund ging, meine Webseite ist explodiert, das Telefon stand nicht still, die Presse wollte Kommentare, die Presseabteilung von Virgin hat gesagt, wenn du was sagst, dann sagen wir dir, was du die nächsten Jahre noch irgendwie zu sagen hast. Und einer hat mir den Satz geprägt. Ein paar Wochen später haben wir es abgelassen. Weil Brisbane ist ungefähr so klein wie Bozen, wenn es darum geht, wer den kennt. Wenn du im Internet schaust auf Xing oder LinkedIn, sagt dir jeder, du bist mit jedem anderen auf der Welt mit 5 Verbindungen verbunden. 5 die dazwischen sind. Hier in Bozen sind es wahrscheinlich 2 oder 3. Und genauso ist es in Brisbane. Du wirst über Nacht unvermittelbar, weil du kannst es nicht mehr erklären. Du kannst es nicht erklären, was da passiert ist. Ich war weder disgrundet, noch wurde ich gekündigt, noch war eine Promotion, die ich nicht bekommen habe. Das war alles in dem Artikel. Aber das war nicht die Story, nur du kriegst sie nicht mehr transportiert, die auf allen Zeitungen 19 Millionen Menschen gelesen haben. Das sind die Einwohnerzahl von Australien. Dann sind wir ein paar Monate später das Land verlassen. Und ich habe gedacht, ich zeige es euch. Das ist der Cliffhanger, den ich am Anfang des Vortrags nicht beibringen wollte, weil das größte Learning kam dann ganz am Schluss. Und was sind die Learnings? Das ist mir ein bisschen schwer gefallen. Deswegen habe ich so mit den Learnings angefangen, die ihr mit einer Prise verstehen könnt. Ein Learning habe ich mir aufgeschrieben. Vertraue immer deiner Kreativität und deiner Intuition. Lass es einfach mal raus. Mach es einfach mal. Nicht nur zögern, sondern was soll schon passieren? Kopf bleibt dran, Leben geht weit, es gibt noch andere Länder, wo wir haben. 14 Jahre später, darf ich sagen, genieße den Ruhm des Länders. Ohne die Fackab-Geschichte wäre ich jetzt nicht hier. Es gab noch eine andere Geschichte, die ich erzählen hätte können, aber da hat meine Frau gesagt, die nicht. Verschlossene Türen gehen wieder auf. Ein paar Monate später hat unser damaliger Chef gesagt, I'm seeding plans to get you both back. Dann haben wir gesagt, jetzt wollen wir nicht mehr. Wir sind ja wieder in Deutschland und hier ist es auch schön. Wir haben nicht Jahreszeiten und hier nicht. Am Ende bist du nur für dich selbst verantwortlich. Du triffst die Entscheidung. Dieser kleine Finger ist so ein Sinnbild von uns. In unserem Mentoring- und Coaching-Programm, der steht für Selbstverantwortung. Du darfst selbst Verantwortung für dich übernehmen. Jetzt gucken wir mal auf die andere Seite der Learnings. Das sind so das, was man aus einer Energie wie heute Abend herausgeziert hat. Ein Learning ist, mir hat ein paar Jahre später mein Coach zu mir gesagt, TJ, you're like a loose gun. Du hast so einen schnellen Finger. Du handelst aus dem Impuls heraus und denkst nicht nach. Das konnte ich in den Kontext bringen. Ich habe auch nicht nachgedacht. Ich habe einfach gemacht, weil es geil war. Oder ich fand es damals geil. Den Impuls, den ich euch geben kann, wenn ihr ins Limbische geht, wenn euch die Faszien kontrahieren, wenn da Blut nicht mehr im Kopf ist und ihr euch sagt, da hätte ich vielleicht nachdenken sollen, bevor ich demjenigen das gesagt habe. Denkt vorher nach. Schau, wir haben da eine Übung für, 15 Minuten, du musst ein paar Arm Circles machen, du musst atmen und dann atmest du die Faszien wieder frei. Für uns gibt es eine schnellere Variante, ein paar andere, die sich auch schon zugänglich gemacht haben. Das ist Drogen, also Alkohol oder Zucker. Das löst auch Faszien. Das heißt, bevor ihr euren Chef anschreibt, bevor ihr euren Partner aus dem Impuls heraus schnell zwei Drinks oder eine Tafel Schokolade, geht es euch danach viel besser. Also denkt nach, bevor ihr handelt. Vergesst den Ruhm, weil er ist vergänglich. Ich will nicht wissen, was heute in Zeiten von Social Media, das gab es alles damals, 2007 ist Facebook gegründet, 2008 hat in Australien das noch keiner gekannt, als ich von diesem Jailbird zurückgekommen bin, das erste, was ich mir gekauft habe, war ein iPhone, das gab es vorher nicht. Vergiss den Ruhm, weil er ist vergänglich. Sondern lebt im Moment. Das Internet vergisst nicht. Das war ein Learning, mit dem ich hierher gekommen bin. Ich habe zum Glück zwei Stunden nicht wegen der Bahn, sondern wegen einem Sattelschlepper, der in die Schrankenanlage bei uns im Ort reingefahren ist. Da ist keine S-Bahn nach Frankfurt gekommen. Ich habe drei Stunden gebraucht, wo ich normalerweise 20 brauche, von unserem Ort nach Frankfurt. Ich habe es dann trotzdem noch rechtzeitig hierher geschafft. Da hatte ich zum Glück ein bisschen mehr Zeit, diese Artikel noch mal rauszusuchen. Ich musste echt tief graben, weil die waren alle weg. Also nach 14 Jahren macht euch keine Sorgen, das meiste ist nicht mehr so. Das mit der Selbstverantwortung ist so ein Ding. Ich kann mich noch erinnern, als unsere Sachen gepackt wurden und der Möbelwagen vor der Tür stand, saß meine Frau heulend im Wohnzimmer. Weil das war ihr Land. Und das Bild werde ich nie vergessen. Auch das ist heute immer wieder in meinem Kopf und auch in meinem Herzen entstanden, was das für ein Schmerz für sie gewesen sein muss, für so einen Loose Gun wie ich das bin, wie ihr sagt, so ein Piefke, der nur eine winzige Idee hatte, auf allen Gazetten ist am ersten Ding, sagt, geil, jetzt können mich 19 Millionen, im zweiten Schritt scheiße, hier gibt es keine Zukunft mehr. Aber hier gibt es keine Zukunft mehr. Wir sind trotzdem ausgewandert, sind wieder zurück nach Deutschland und sie sitzt heulend im Zimmer. Aber, das ist das letzte Learning. Und diese Geschichte bestätigt das. Alles passiert für uns. Und es ist egal, wie schmerzhaft es ist, es passiert für uns. Dahinter steckt etwas Verborgen, was möglicherweise etwas hervorbringt, was du dir vorher nie hättest vorstellen können. Und so auch 2004. Ich bin Projektleiter und ich weiß, wie man Dinge umsetzt und ich weiß, wie man in einem bestimmten Zeitkorridor oder auf dem Punkt hin etwas erfüllt und etwas liefert. Wir haben in den letzten Wochen, bevor wir begangen sind, genau einen Zeitslot ausgenutzt, den es sind. Einen Zeitslot ausgenutzt, den es in unserem Leben nur einmal gab. Drei Wochen. Um zu sagen, euch Australien, euch zeigen wir es und den Deutschen gleich mit. Das ist unsere Zeremonie zur doppelten Staatsbürgerschaft. Nicht nur der europäische Reisepass, sondern in Zeiten wie diesen ist das Ding Gold wert. Die australische Staatsbürgerschaft. Und ich habe gesagt, Leute, wir kommen wieder. Der Spiel hat neue Verwendung gefunden, wer das haben möchte, als offene Powerpoint-Datei und sich mal mit seinem Projekt beschäftigen möchte. Wir nutzen das gerade hier für unser Netting-Programm. Wir nennen das der Auftrag deines Lebens. Es kommt von der Anfrage und wenn ihr damit mal spielen wollt, gebt mir euren Link in die Karte, schicke ich euch. Und ansonsten, habt einfach Spaß, vertraut eurer Intuition und Kreativität und nehmt sie aus. Dankeschön. Ich bin sicher, es gibt einige Fragen aus dem Publikum. Bevor ich jetzt anfange, ich habe eindeutig mitgenommen, es ist kein Ordnerlehrer, oder? Okay, damit fängt es an. Was wollt ihr wissen vom Kurs? Mir hat einiges erzählt, ich denke, ich habe es gar nicht. Noch keine? Ich bin ein bisschen frei, aber ich konzentriere mich. Was mir darf, geht zu Erholung. Ich bin in Australien mit dem Job gesichert, in Deutschland, wir sind dann noch mal 2-3 Wochen rumgefahren, zurückgeflogen und dann ging es los. Meine Frau ist noch 9 Monate mit unserer Tochter damals in Australien gelegen, weil während des Hin und Her, das ist auch alles für uns, wer weiß, ob das jemals gestanden ist, während des Hin und Her bin ich im halben Jahr, während ich noch in der Probezeit war bei der neuen Firma, immer wieder nach Australien geflogen. Ich war im halben Jahr 6 Mal in Australien oder auf Bali und dort ist unser Sohn entstanden und deswegen ist meine Frau weiter in Australien geblieben, um zu gucken, wie die Schwangerschaft läuft, sonst wäre ich sofort zurückgeflogen und auch unser Sohn hat die doppelte Staatsbürgerschaft und damit war es mit der Erholung relativ schnell, nicht nur vorbei, sondern wir sind natürlich in unserem neuen Leben angekommen. Hast du Richard Wendt persönlich getroffen? Richard war immer wieder da, ich habe leider kein Bild, wo wir, also nicht mehr gefunden, aber 2018 war er nicht mehr auf der Festplatte, damals gab es noch keine Drop-offs, zumindest ist er da nicht gelandet und wir haben Richard Branson mindestens 2 Mal im Jahr getroffen, er ist zu all seinen Unternehmen immer wieder geflogen, bei uns gab es die weltberühmte Hangar-Party, 6000 Leute in dem Flugzeughangar von Deutschland und Australien in Brisbane, eine Riesenparty, er hat sich dann, so wie er ist, eingesetzt für seine Stiftungen, hat Gelder eingesammelt, hat in der Aussitzung gesagt, ich verstehe, jemand hat 50.000 Dollar geboten und dann die ganzen Frauen, alle mit Selfies, das war damals auch schon, heute wäre es wahrscheinlich extrem, und hat sich dann teilweise unter so einer Aborigine-Gruppe gemischt, die dann so auf die Bühne gekommen ist, hat dann mit Digital Reboot gespielt und irgendwann hat er sich dann demaskiert und hat sich dann gezeigt und das war immer großartig für uns und hat uns gezeigt, dass wir immer in seiner Group und dass wir als Mitarbeiter ihm wichtig sind und er hat es dann auf eine Botschaft gesendet, hat gesagt, warum hat das so mit uns resoniert in der Form, weil der CEO, der war ein bisschen böse darüber, weil er war ja eine Spielfigur, hat gesagt, wir nehmen uns selbst auf die Schippe, aber nicht die anderen innerhalb der Organisation und seitdem nehme ich mich selbst auf die Schippe Die eine oder andere hat vielleicht auch vor, unser schönes Land mal für eine kurze oder längere Zeit zu verlassen, auswandern, was würdest du deinen jungen Menschen mit auf den Weg geben, wenn so ein Projekt irgendwie im Herzen schwingt? Ich habe damals zwei Menschen, ich kann natürlich nicht mehr sagen, wie die hießen, aber dass sie in Deutschland, ich glaube auch in Frankfurt mit Motorrädern losgefahren sind, also befreundetes Paar, ich weiß nicht, ob sie damals schon verheiratet waren und wollten in neun Monaten nach Tokio. Sie kamen 18 Jahre später zurück und sind dann in Deutschland auf Dia-Tour, wie wir das damals genannt haben, Dia-Vortragstour gegangen und ich habe einen der beiden gefragt, welchen Tipp kannst du geben, und er hat gesagt, setz dir ein Datum und mach es. Das habe ich zweimal gemacht, ich bin einmal nach Amerika ausgewandert, vor drei Jahren in New York, bin dann mit 9-Eleven wieder zurück, weil da war es mit der Stadt dann erstmal essig und das zweite Mal dann mit der Familie nicht dadurch so ein bisschen unter uns sein, das wird nicht das letzte Mal sein. Ich habe jetzt noch einen zwölfjährigen Sohn und wenn der allein überlebensfähig ist, ist mit Jungs ein bisschen anders als nicht. Ich hoffe, dass 19, du weißt, wo sie gerade ist, Australien. Cool, ich mache noch mal eine Runde. Gibt es Fragen an Torsten? Wollt ihr noch was wissen? Ja, war der Fehler eigentlich auch eine falsche Interpretation von der Firmenkultur, oder? Weil du dachtest, die finden das witzig. Also die, mit denen ich gesprochen hatte, die fanden das alle witzig, weil ich habe das mit unserem Team, mit einigen habe ich gesagt, hey, ich habe das vor, kriegt noch mal euren Impuls, habe ich irgendwas vergessen? Die waren mega hinter der Idee. Ich glaube, die ist nicht witzig, Funk waren die Chefs. Und speziell, weil es halt an die Presse gegangen ist und dann in der Presse so einen Wirbel gemacht haben und damit der Entscheidungsprozess, also ein Element aus diesem ganzen Spiel so gejazzed wurde, um das mal so zu sagen, das war auch ein Learning, ich habe das auch für mich eine Idee, eine zu machen, die mehr Klicks macht, auf Kosten derer, die es betrifft. Und das war damals eine kleine Schraube im Vergleich zu dem, was heute da ist. Aber diese Firmenkultur richtig zu interpretieren, ist das eine, und eben einfach nochmal nachdenken, in welchem Rahmen du das machst. Ich war damals sehr, wie sagt man, in der Anerkennungs- und Bedeutsamkeitsphase und alles, was Sichtbarkeit generiert hat, habe ich mir zu eigen gemacht. Als wir ausgewandert sind, die kleine Geschichte noch, als das irgendwie publik wurde, das hat irgendjemand mitbekommen, haben wir Anrufe gekriegt von RTL, Sat.1, die wollten hier diese Auswander-Stories machen. Ich so, geil Schatz, machen wir die. Auf keinen Fall, wenn du das machst, da sind getrennte Leute und wir gehen nicht hin. Das haben wir da noch nicht gemacht. Da brauchst du so einen Sparrings-Partner, also einen Sparrings-Partner, der dich auch mal zurückhält. Ähnlich wie das bei Michael und Patricia in anderer Form ist, der dich mal davon abhält, dass die Pferde nicht mehr durchgehen. Das hilft. Sonst würden wir dich schon von RTL kennen. Dann sind das ein paar Fragen. Niko Weimann, oder wie heißt der? Ja, oh, geil. Hier noch mal eine Frage, und zwar, du erzählst die Geschichte sehr lebhaft und mit Humorisch auch toll. Wie war das konkret in dem Moment? Gibt es da oder gibt das Lightning auf die konkreten negative Folgen, es gab sozusagen keine Zukunft mehr, aber so vom Publikum bedacht, war das im ersten Moment sehr witzig. Kannst du uns ein bisschen reinfühlen lassen in die negative Folgen von dieser Aktion? Also es ist mittlerweile 14 Jahre her und deswegen kann ich so darüber sprechen. Ich darf dir sagen, in den ersten sechs Wochen ging es mir nicht gut. Und bewusst denn dahin, dass es Zeit braucht, bis da Gras über die Seite kommt, und mir ging es die drei Jahre, das ist auch etwas sehr Persönliches, die drei Jahre, wo wir da waren, immer wieder nicht gut, weil die australische Kultur sehr angelsächsisch geprägt ist. Und wenn du in Deutschland, dir jemand sagt, das war super interessant, was du da in dem Meeting, den Punkt, den du gemacht hast, oder wie du das dort reflektiert hast, dann ist das ein bisschen In Australien kommt da immer noch was nach. Das kommt von den Angelsachsen, UK und auch der amerikanische Einschlag. Als Deutscher hörst du da nicht mehr hin, wenn die das But und den Satz danach aussprechen. Wenn die das However aussprechen und den Satz danach. Das kriegst du alles nicht mit, sondern erst im Nachgang. Und das hat es mir sehr schwer gemacht. Was es mir auch schwer gemacht hat, ist, ich bin ein sehr klarer, strukturierter, fokussierter Mensch und auch teilweise, perfektionistisch. Das funktioniert da nicht. Die gehen um 5 Uhr, und ich werde mich an die Barbecue oder trinken was in irgendeiner Kneipe. Ich habe ein Buch geschrieben, Mythos Auswandern, Go Hard or Go Home, könnt ihr auf Amazon, wer das lesen möchte, also alle, die auswandern, können das Buch lesen und das dann mal reflektieren. Da sitze ich, allein in einem Cubicle, mit Akten, und alle anderen sind weg. Du brauchst unfassbar lange, um dich zu der Kultur zu adaptieren. Und wenn du mich so fragst, hat das das fast zum Überlaufen gebracht. Ich glaube, vieles davon, deswegen habe ich gesagt, es wird gar nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird, ist die Reflektion darauf, die Geschichte, die ich mir selbst erzähle, wie hart es wirklich gewesen ist und wie viel Zukunft meine Frau weiß, dass ich das sage. Ich war froh, wieder zu Hause zu sein. Ich bin zurückgezogen in die Straße, wo ich in meiner Jugendzeit gewohnt habe. Ich bin sozusagen in diesen Mutterschoß wieder rein. Ich bin zur gleichen Firma, bei der ich eine Lehre gemacht habe, also ein paar Jahre davor. Ich bin das gleiche Drehtor gegangen. Also ich musste wieder in diese super Komfortzone rein, um mich überhaupt wieder zu rekalibrieren. Du hast gefragt, wie viel Erholungszeit hast du gebraucht? Ich habe Monate gedauert, um mich wieder zu adaptieren. Ich musste dahin, wo bekannte Gedichter waren, wo Menschen waren, mit denen ich gut gewesen bin. Ich brauchte dieses, wie als wenn du als Kind rausfliegst, Patricia, Laura, wenn die Laura, bei der Patricia geboren, dieses Jahr wieder rein will. Wo war das für mich? Ich habe jetzt einen wilden Kopf. Wann wurde das die Frage? Ich weiß es nicht. So, ich hoffe, die Geschichte hat dich ein bisschen zum Schmunzeln gebracht. Es war was für dich dabei. Vielleicht denkst du, Mensch, wie kann man nur, oder hey, wie cool, oder was auch immer du jetzt denkst. Mach dir einfach dein eigenes Bild. Schau, welche Learnings, was du aus dieser Geschichte gedachter, ein bisschen überlegter denken kannst. Oder sagst, krass, geil, ich gehe auch all in, wenn ich mal Geschichten in der Form erleben oder beleben darf. Das war ein kleiner Blick in mein Geschichtsbuch. Nach 14 Jahren gehört so eine Geschichte auch mal in die Öffentlichkeit, zumindest mal in einer anderen Form. Wenn du mal über deine Geschichten sprechen möchtest, oder vielleicht du gerade auch einen Termin unter www.deminuskirtings.com und da können wir dann mal über deine Fakabs sprechen, beziehungsweise die Learnings ein Stück weit besser demaskieren, als ich das in dieser Keynote gemacht habe, um vielleicht daraus das nächste Level für dich erreichen zu können. In dem Sinne, wir hören uns in einem der nächsten Podcasts der Thorsten von den Kirtings. Ciao, ciao. Copyright WDR 2021