
Das passiert wenn Du einem Storyteller eine einfache Frage stellst - Im Gespräch mit Gregor Adamczyk
In dieser dreiteiligen Podcast Reihe ist Gregor Adamczyk bei uns zu Gast. Nach seinem Studium der Slawistik an der Danziger Universität und der Regieausbildung an der Theaterakademie Ulm arbeitete er später u.a als Drehbuchautor für Kino und Fernsehen. Heute ist er einer der bekanntesten Storyteller Deutschlands, sowie als Trainer, Autor und Dozent tätig.
In dieser Folge erfährst du, was passiert, wenn einem Storyteller eine einfache Frage gestellt wird.
Quick Links:
Sichere dir noch HEUTE eine Kopie unseres neuen Buches „Auftrag deines Lebens"! Du erfährst alles über spannende Themen die dir in deiner Selbstständigkeit helfen. Außerdem gibt es Interviews mit echten Koryphäen und ich bin mir sicher, dass Du von ihnen auf jeden Fall noch etwas lernen kannst.
Buch ... www.koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/
Wenn du bereits in der Umsetzung bist oder es kommen möchtest, dann trete noch heute unsere Facebook Gruppe „Seilschaft der Selbstständigen bei. Komm mit anderem Selbstständigen ins Gespräch und lerne von ihnen!
Facebook Gruppe ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/
Vereinbare jetzt einen persönlichen Umsetzungstermin mit uns ... in dem wir Deine Aktuelle Situation analysieren, betrachten wo Du oder Dein Team hinmöchtest, wir können aufzeigen, wie Du dahin kommst, was Dich aktuell davon abhält und was möglicherweise notwendig ist, um Dich einen Schritt weiterzubringen und damit Du Deine Ziele erreichst.
Wachstumssession ... www.koerting-institute.com/termin/
Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken.
Impulse im Netflix Flow ... www.koerting-institute.com/impulse/
Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen…
Weitere Podcastfolgen ... www.koerting-institute.com/podcast/
Impressum: /impressum/
Das Transkript zum Nachlesen
Das ist vielleicht etwas, was mich sehr stark beschäftigt, welche Geschichten wir uns erzählen, was erzählen uns die anderen. Diese Grundlagen vermittelt er wie kein anderer. Er gehört für mich in Deutschland und im deutschsprachigen Raum. Ich will fast sagen, auch noch ein Stück weit zu den Hidden Champions, auch wenn ihr sein Buch, seinen Namen bei Amazon eingebt, ihr erstmal ein Stück weit scrollen dürft bei all den Büchern, die dort erscheinen. Dennoch ein Hidden Champion im Kontext von Storytelling. Wir hatten die Ehre, vor fünf, sechs Jahren mit ihm schon gemeinsam zu arbeiten. Wir hatten ein Live-Event mit ihm in einem anderen Format mit einem Mastermind-Charakter, wo wir im Wohnzimmer, so nennt sich dieser Meetingraum, im Wohnzimmer des 25-Stunden-Hotels, 25-Hour-Hotels hier in Frankfurt, einen ganz magischen Tag hatten. Auch bis tief in den Abend hinein und das ein oder andere Tränchen geflossen ist. Nicht nur bei denen, die sehr magische Geschichten gehört haben, sondern auch bei denen, die diese erzählen durften. Er hat in Danzig studiert, hat dann das Theater und die Theaterakademie in Ulm besucht und ist dem Theater seitdem verbunden geblieben. Und natürlich sind auch im Theater die Geschichten magisch und ziehen den Menschen die Maske ab, die das Theater bewundern dürfen und zieht den Menschen die Maske ab, wenn sie die Geschichten richtig erzählen, die auf der Bühne stehen. Und genau das wird er uns heute vermitteln. Gregor Adamczyk. Gregor, schön, dass du dabei bist. Schön, dass wir zusammen diesen Podcast heute machen dürfen. Sehr schön, freut mich auch. Danke für die Einladung. Ja, ich hoffe, du wirst es nicht bereuen. Da bin ich ganz sicher, dass wir das nicht bereuen werden. Also weder du noch ich, weil wir kennen uns ja schon eine Zeit lang. Wir haben schon ein Stück weit miteinander gearbeitet. Und ich bin jetzt ganz froh, dass wir im Vorfeld unseres Experten-Calls hier mit unseren Kunden heute Abend noch einen kleinen Podcast aufnehmen können, um dich mal so ein bisschen zu demaskieren. Um mal zu gucken, wer ist der Gregor überhaupt? Was treibt der gerade so? Wie hat das, was er so treibt, sich in den letzten Jahren verändert? Wie ist der Gregor dazu gekommen, dass er das macht, was er heute macht? Und wie hat sich das entwickelt? Das schauen wir jetzt mal rein. Und Gregor, stell dir vor, wir treffen uns auf irgendeiner Berghütte, kennen uns nicht. Du bist auf der linken Seite hochgekommen, ich auf der rechten Seite. Wir haben irgendwie einen schönen Tag hinter uns. Wir haben ein bisschen reflektiert über das, was wir am Tag erlebt haben, welche Gipfel wir gestürmt haben. Und irgendwann kommt die Frage, was machst du sonst so, Gregor? Und die Frage vielleicht noch ein bisschen präziser, wer bist du eigentlich, welches Problem löst du und für wen? Sehr schön, dann mache ich jetzt meine Maske ab. Achtung, geht heute nicht weg. Nein, also das heißt, ich werde versuchen jetzt, entweder von meiner Fassade etwas zu erzählen oder während ich über meine Fassade erzähle oder meinen Schutz auch, wenn man so sagen darf, dass ich ja nicht vor jedem Fremden mein Herz öffne, ja auch auf einer Berghütte, versuche ich trotzdem, dich einzuladen in den Backstage-Bereich. Ich glaube auch, du hast etwas, glaube ich, sehr Wichtiges angesprochen, weil was bedeutet das, wenn zwei Menschen sich begegnen irgendwo an einem Ort? Mal angenommen, wir sind die Einzigen in dieser Hütte, ja, und wir wissen, möglicherweise bleiben wir dort eine ganze Woche. Das heißt, möglicherweise sind wir verdammt dazu, dort zu bleiben und miteinander auszukommen. Und ich glaube, was mir da durch den Kopf geht, ist eine Geschichte, die mich sehr stark beeinflusst hatte. Wie du weißt, ich bin in kommunistischen Polen geboren, im Reich des Bösen damals, Kommunismus, ja, und dann gab es damals einen Roman, und das ist ja auch eine Nobelpreis für Literatur, das hieß »Der Herr der Fliegen«. Da ging es ja um Internatsschüler, die während eines Ausflugs, also während eines Flugs, das Flugzeug stürzt ab, und die landen auf einer Insel, die überleben, das sind die einzigen Überlebenden. Später gab es eine Verfilmung, mehrere Verfilmungen, und das kennst du auch, »Lost« nimmt es ähnlich als eine Narration für eine Fernsehserie. Aber was mich damals sehr berührt hatte oder bewegt hatte, weil da jemand beschrieb, wie ist das, wenn junge Menschen auf einer Insel bleiben, und wie entstehen Dynamiken, die dazu führen, dass diese Jugendlichen Spiele der Erwachsenen nachspielen. Das heißt, Machtgerangel, das heißt, sie auf einmal, also demaskiert, also das waren ganz brave Jungs eigentlich, die kommen aus unserer Zivilisation, und auf dieser Insel werden sie zum Monster, die feiern merkwürdige Rituale. Und das hat mich damals sehr stark beeindruckt, und ich dachte mir, ist das wirklich so? Ist der Mensch wirklich so? Und mich hat damals sehr beeindruckt die Idee, dass es vielleicht nicht so ist. Also mein ganzes Beruf, wenn du so willst, meine ganze Beschäftigung ist so, ist das wirklich so, dass der Mensch in extremen Situationen, wie wir beide auf dieser Hütte, behalten wir unsere Masken, also zivilisierte Masken, oder legen wir sie ab und dahinter ist eine Fratze. Oder hinter dieser Fratze ist noch etwas anderes. Oder vielleicht legen wir unsere Masken, um unsere Verletzlichkeit zu schützen, und unsere Nacktheit, eine seelische Nacktheit, oder zuzugeben, dass wir eigentlich hier ganz alleine auf der Welt sind, dass wir nackt und schreiend auf die Welt kommen, und dann nackt einem überlanden, im Feuer, im Wasser oder in der Erde. Und das Buch hat mich fasziniert und diese Auseinandersetzung. Und jetzt, nach vielen, vielen Jahren, weiß ich, dass dieses Buch nur eine sichtbare Perspektive ist. Weil es gibt ja einen Autor, das ist ein Holländer, Bregman, glaube ich, heißt er, der ein Buch geschrieben hat vor einigen Jahren, im Grunde gut, also er beschreibt die andere Seite des Menschen. Und er wollte genau sehen, ob es so etwas gibt, ob es so einen Fall gab mal, dass die Jugendlichen auf einer Insel gelandet sind, ob sie wirklich so grausam waren, ob der Mensch im Grunde ein Monster ist. Und dann gab es ja ein paar Jugendliche anscheinend, irgendwo in der Nähe von Australien, wenn ich das richtig erinnere, und sie sind auf einer Insel gelandet und nichts davon. Als sie gemerkt hatten, dass es Spannungen gab, dass es Konflikte gab, dass sie sich nicht mehr ertragen könnten, gingen sie einfach auf die andere Seite der Insel. Sie gingen sich gut aus dem Weg, sie haben so eine schöne Distanz angenommen, für sich zu sein, zu klären, was will ich denn eigentlich, wer bin ich hier, wie gehe ich mit der Situation um, und dann zurückzukehren zu den anderen. Und das finde ich faszinierend. Das heißt, wenn ich jetzt begegnet wäre, und wenn wir jetzt auf einer Hütte saßen, und dann wären alle Leute um uns herum, dann wäre das ein ganz anderes Treffen. Wenn ich wusste, das ist jetzt eine Woche, dann würde ich mir überlegen, okay, was müsstest du von mir wissen, welche Gebrauchsanweisungen muss ich dir geben von mir, damit du weißt, mit wem du zu tun hast. Dann würden wir es überleben, diese billigen B-Movies, die über uns durch den Kopf laufen. Und ich würde es, glaube ich, mal angenommen, wir würden da sitzen, dann würde ich dir über meine Liebe zu Büchern erzählen, über meine Liebe zu meinen Kindern erzählen, ich würde dir über meine Liebe zu der Welt erzählen, meine Faszination. Also, anstaunen über die Welt, wie es ist. Und wenn jemand mich jetzt fragen würde, was mache ich? Hey, wir, die Curtings, machen diesen Podcast aus Leidenschaft, um Menschen wie dich zu inspirieren. Das würde uns und anderen wahnsinnig helfen, wenn du uns eine Podcast-Bewertung darlässt und diesen Podcast anderen Menschen empfiehlst, die möglicherweise ähnlich davon profitieren, wie du es tust. Danke dir dafür. Und jetzt weiter mit der aktuellen Folge. Also, ich bin sehr stark interessiert an glücklichen Wendungen. Da sind jetzt glückliche Wendungen. Wenn ich mit Menschen arbeite, mich mit eingeschlossen, dann versuche ich, an die Erzählungen heranzukommen, so wie du das jetzt versuchst, rauszubekommen, wer bin ich, was treibt mich, was denke ich über die Welt, was fühle ich. Und wir tragen mit uns sehr viel Ballast. Also, wenn wir so gucken, vor etwa 200 Jahren ist sozusagen das Ich erfunden worden, in Jena anscheinend. Alle sagen, in Jena, im Jenaer Kreis, also in der deutschen Romantik, verdanken wir sehr viel, sie haben das Ich erfunden. Früher gab es ja so etwas nicht wie Ich. So etwas wie, naja, die Frage, die du mir jetzt stellst, wer bist du? Ich bin ein Bäcker, da würde ich sagen, naja, Bäcker, klar, weiß ich. Oder ich würde sagen, ich bin ein Geheimrat, da würde ich sagen, naja, klar, geheim und passt. Ich würde mich sozusagen definieren über meinen Beruf, über meine Beschäftigung. Und jetzt versuche ich, mich zu definieren über meine Träume, über meine Vergangenheit, über meine Erfahrungen, und ich versuche, mich zu definieren über die Suche danach, wer ich bin, also reiner spiritueller Weg, würde ich sagen. Ich weiß es nicht, wer ich bin, sondern ich bin auf der Suche. Und die Romantiker, also Fichte, Schiller, Schelling, deutsche Romantiker, die haben sich dann gefragt, okay, wir dürfen, die französische Revolution ist gerade vorbei, noch nicht gescheitert, die Jakobiner waren noch nicht an der Macht, also der Terror ist noch nicht da, und die haben sich gefragt, ja okay, was ist das in mir, was sich nach etwas sehnt, nach der Berührung, nach der Interaktion mit den Anderen, mit der Natur, was ist das, in der Natur zu sein, was ist das, mit den Anderen zu sprechen, mit den Anderen zu interagieren, was ist das in mir, was sich nach einer Freiheit sehnt, und was ist das, dieser Freigeist, und das ist sehr spannend, ich weiß nicht, ob das stimmt, aber in den 19. Jahrhundert, also Ende des 18. Jahrhunderts, gab es in Jena, da kann man sich fragen, wie kam es dazu, weil sie sich so stark damit beschäftigt haben, mit der Freiheit, so viele uneheliche Kinder, also ein Viertel uneheliche Kinder gab es in Jena, im gesamtdeutschen Reich gab es vielleicht 2%. Ich weiß nicht, ob das nur einfach ausgedacht ist, aber wenn es stimmt, das heißt, sowohl Frauen als auch Männer damals haben diese Freiheit, also diese Selbstständigkeit, nach Gestalten von eigenem Leben, was macht mich aus, sie haben nicht nur miteinander gesprochen und diskutiert und sind spazieren gegangen, sie haben sozusagen in einem starken Kontakt auseinandergelebt. Man könnte aber sagen, das, was mich beschäftigt, Storytelling, da wurde Storytelling zu einer Tatsache, wie heißt das, Verknappung, Storytelling ist wie Sex, es ist überlebenswichtig und macht noch Spaß. Und das ist vielleicht etwas, was mich sehr stark beschäftigt, welche Geschichten wir uns erzählen, was erzählen uns die anderen, was ist diese Entdeckung vom Ich und was macht das Ich, wenn man sich definiert über Geschichten, wenn man sich die Welt definiert über Geschichten, wenn man sich die Welt, sich selbst und den anderen erzählt, um sie von eigenen Erfahrungen zu erzählen, aber auch die anderen, wenn ich etwas erzähle, um meine Erfahrungen zu schützen. Ich würde sagen, ich bin ein Trüffelschwein, was Storytelling betrifft. Du merkst selber, dass ich, das kommt auch von einem deutschen Dichter, den ich sehr schätze, von Kleist, der hat etwas sehr Schönes geschrieben über die Entstehung der Gedanken beim Sprechen. Und das finde ich ganz spannend, weil du hast mir eine Frage gestellt und ich habe versucht, diese Frage zu umgehen, also ich habe nach Ausreden gesucht. Und vielleicht ist der Grund für Storytelling, dass wir nach geschickten Ausreden suchen, um nicht zu dem Kern vorzudringen, weil im Kern ist die Stille und eine Umarmung, könnten wir sagen. Ich habe etwas erlebt vor Kurzem, das hat mich sehr berührt, weil du weißt, während der Corona, das wissen wir alle, dass Berührung eine Mangelware war und wir sind alle mehr oder weniger Haptiker, wir brauchen einander. Und ich hatte jetzt ein Unternehmen begleitet, das ist ein Unternehmen, das ja kurz vor der Insolvenz stand. Dann ist es ihnen gelungen, einen Investor zu finden und wir haben einen strategischen Workshop gemacht, verrückte Kerle, Techies. Und es gab auch Frauen, muss ich mal jetzt berichtigen, verrückte Leute. Und das ist uns gut gelungen und das war glaube ich der zweite oder dritte Tag in der Früh, kam der Geschäftsführer zu mir und der Geschäftsführer war lange Zeit abwesend, der war nicht da, lange Zeit war er nicht da in der Corona-Zeit und er war schwer krank. Und der kam auf mich zu und hat schon vorher gesagt, das läuft gut, ich bin zufrieden, Gregor, das läuft cool, wie die Leute jetzt hier arbeiten, toll, ich habe nichts gemacht, die Leute sind cool. Und dann kam er und hat mich ganz fest umarmt, ganz fest. Und dann ist mir klar geworden, er hat vorher sehr viele Sachen erzählt, er hat auch sehr viel gutes Feedback gesagt und ich habe gemerkt auch in seinen Augen und den Augen der anderen, wie sie aneinander zuhören, dass es ein guter Arbeiter ist gemeinsam. Aber diese Umarmung und die Qualität dieser Umarmung, die war viel mehr als alles, was er vorher gesagt hat. Und das hat mich sehr berührt und dann merke ich jetzt immer noch, dass das eine glückliche Wendung ist, wenn du mit Menschen arbeitest. Dass die Worte da, kann man den Dichtern vielleicht überlassen, weil sie solche Momente vielleicht dann besser verdichten, weil das so dichte Momente sind und sie in die Worte kleiden, aber das war so ein Moment, vor allem nach dieser langen Durststrecke, was Umarmungen betrifft oder was Berührung betrifft. Das fällt mir mehr auf. Das ist, glaube ich, was mich fasziniert. Menschen und vielleicht auch wie Menschen mit bestimmten Situationen umgehen. Wenn wir uns in falschen Verlieben oder in falschen Orten an die Falschen geraten, wie wir Krisen bewältigen. Wir sind, wie eigentlich nach der Corona würden wir sagen, wir sind alle Weltmeister in Krisen bewältigen oder Weltmeister in Change. Wir wissen, wie es geht. Hoffe ich doch. Als eine Behauptung mal. Ja. Ich schreibe gerne. Also nicht nur für die anderen, sondern für mich. Da gibt es etwas sehr Schönes, ich glaube, das ist von Susan Sonntag und das hat mich sehr beeindruckt. Das ist, glaube ich, Schwester von Kleist. Oder Reinkarnation, wenn man glaubt daran. Sie schreibt, ich schreibe, um herauszufinden, was ich denke. Und denke ist eine Form des Fühlens. Und da würde ich sagen, ja. Also wenn Denken eine Form des Fühlens ist, dann ja. Also nichts gegen Gefühle. Aber ich glaube, wir tun es oft, das sind Gefühle, das sind Gedanken. Wir wissen neurobiologisch, dass es nicht so ist, aber unabhängig von Neurobiologen, das finde ich ganz spannend. Ja, und ich bin immer noch beim Lernen, wie lange kann ich eine Pause aushalten. Oder Menschen zum Wort lassen. Jetzt hast du mir eine Frage gestellt, das ist Stand-up. Du brauchst nur ein Stichwort und ich bin am Labern. Ich bin ein sehr guter Gesprächspartner. Du kannst sagen, ich bin ein sehr guter Zuhörer. Vor allem, wenn ich mit Gregor rede. Das bedeutet uns wirklich viel. Danke dafür. Und nun hören wir uns in einer der nächsten Folgen. Bis dahin. Der Thorsten von den Curtings. Und jetzt komme ich in die Umsetzung. Ciao, ciao.