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GenUI — zwei Lisas nebeneinander

Frisch aus der Werkstatt — kann sich noch ändern.

Links siehst du Lisa, wie sie heute auf jeder Seite dieser Website sitzt: Sie antwortet in Text. Rechts dieselbe Lisa — derselbe Suchindex, dasselbe Modell — mit einer einzigen zusätzlichen Erlaubnis: Sie darf eine Oberfläche beschreiben.

Nicht HTML, nicht Code. Nur JSON, das auf vier vorgegebene Bauteile verweist: Text, Karten, Schieber, Chips. Die Anwendung baut daraus echte Bedienelemente, in unseren Farben.

## Der Moment, auf den es ankommt

Stell rechts eine Frage, bei der man vergleichen muss — „welches Format passt zu mir?" ist die beste. Dann zieh den Schieber.

Die Karten ordnen sich neu, ohne dass das Modell nochmal antwortet. Genau das kann ein Textchat prinzipiell nicht: Dort kostet jede Verfeinerung eine neue Frage und neues Warten. Hier bleibt die Oberfläche bedienbar, nachdem die KI aufgehört hat zu reden.

## Warum das sicher ist

Der Katalog ist bewusst winzig und rein anzeigend. Und Link-Ziele kommen nie aus dem Modell: Jede Adresse wird gegen die Suchtreffer dieser Runde und gegen unsere Fakten-Datei geprüft, alles andere fliegt raus — und wird dir unten angezeigt. Eine Prompt-Injektion in einem indizierten Text kann hier keinen Knopf bauen, der irgendwohin zeigt.

## Woran es hängt

Manchmal baut Lisa eine Oberfläche, wo ein Satz gereicht hätte. Die schwierige Frage bei generativen Oberflächen ist nicht, ob sie sich ändern können — sondern zu wissen, wann sie es besser lassen.

Der Gedanke stammt aus Googles A2UI. Wir setzen ihn hier mit unseren eigenen Mitteln um, weil diese Website ohnehin nach demselben Prinzip gebaut ist: Form im Code, Inhalt aus der KI.

Zwei echte Anfragen an unser Modell — es dauert ein paar Sekunden, und es kostet uns etwas. Sei nicht zu wild.