Sonja Schmid hatte schon Zertifikate, Berufserfahrung und laufende Mandate — und fragte sich trotzdem, ob der KI-Strategieberater noch etwas draufsetzen kann. Im Video erzählt sie, warum die Antwort sie selbst überrascht hat.
Die Ausgangssituation
Als Sonja Schmid sich für die Ausbildung zum KI-Strategieberater (KISB) entschied, war sie längst keine Unbekannte im Koerting-Universe mehr. Seit über zwei Jahren ist sie Teil unserer Community, aktiv in der KI-Masterclass und war auch schon im Inner Circle. Sonja blickt auf über zehn Jahre Interim-Management in verschiedenen Lead-Positionen zurück, ist zertifizierte KI-Trainerin und TÜV-zertifizierter AI-Consultant — mit Wurzeln im Change- und Transformationsmanagement und einer Leidenschaft für strategische Kommunikation. Der Strategieberater hatte sie schon lange gefuchst; eigentlich wollte sie ihn bereits im Vorjahr machen.
Ihre Herausforderung war keine fachliche Lücke, sondern eine unternehmerische Weichenstellung: Sonja wollte sich selbst und ihr Unternehmen transformieren — mehr Beratung, weniger Mandate. Eine erste Beratung hatte sie bereits, doch um dieses Standbein auszubauen, brauchte sie mehr. Dazu kamen ehrliche Zweifel: Als mehrfach Zertifizierte fragte sie sich, „wie viele Zertifikate braucht ein Mensch?“ — und zögerte lange. Am Ende gab nicht das Papier den Ausschlag, sondern die Inhalte und die Methodenkompetenz, die der Strategieberater vermittelt.
Ihr Ziel war klar umrissen: Strategisch denken und handeln konnte Sonja schon lange — aber sie wollte es auf den Punkt bringen und stärker mit KI verknüpfen. Sie kannte Thorsten aus anderen Formaten und schätzte seine strukturierte Herangehensweise auf Basis verschiedener Modelle und das Modellieren von Prozessen. Ihr Fazit vor dem Start: „Da kann ich nur gewinnen.“ Sie hatte sich lange auf die Ausbildung gefreut. Sie wollte das unbedingt machen.
Die Transformation
Die Ausbildung zum KI-Strategieberater war für Sonja intensiver, als sie erwartet hatte — und das lag nur sekundär am Zeitinvest, denn alles war gut geplant und vorbereitet. Herzstück war das Live-Projekt, das sie mit einer Gruppe umsetzen durfte, die sie selbst als fantastisch beschreibt: eine gute Handvoll Menschen, die sich noch nie gesehen hatten, alle mit einem gerüttelten Maß an Berufserfahrung und eigenen Vorgehensweisen. Wie gut dieses Team den Living Case zusammengebracht hat, hätte sie nicht erwartet. Kurz gesagt: Es kam viel mehr dabei herum, als sie erwartet hatte.
Inhaltlich hebt Sonja besonders den KI-Strategie-Sprint (KISS) hervor — ein neues Tool, das sie jetzt einsetzen kann und für unheimlich wertvoll hält, nicht zuletzt wegen der Art und Weise, wie es vermittelt und geübt wurde. Dazu kam der Part des Workshop Master Facilitator: Workshops halten und vor Menschen präsentieren war für sie nie ein Problem — aber wie lebendig man Workshops gestalten kann und wie sich KI zur Vorbereitung von Online-Workshops nutzen lässt, um sie spannender und strukturierter zu machen, war für sie ein echtes Lerngeschenk. Ihr Urteil: „Großes Tennis.“
Der größte Wandel geschah jedoch innerlich. Sonjas Game Changer: dem Prozess vertrauen. Auch wenn der Partner im Living Case ein anderes Tempo wollte und man geneigt ist, Kundenwünsche noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken — nicht zwischendrin abbiegen, keine drei Ecken überspringen, sondern strategisch den ganzen Weg gehen. Das Ergebnis, das dabei herauskommt, hat sie geflasht. Sie dachte, sie sei schon so sehr Profi, dass nicht mehr viel dazukommen könne. Stattdessen: „Ich dachte, ich kriege Snippets und ich kriege tatsächlich einen ganzen Kuchen.“
Das Ergebnis
Neu positionieren musste Sonja sich nicht — dorthin wollte sie ohnehin: Unternehmen strategisch bei der Einführung und Umsetzung von KI begleiten und Prozessen, die gestartet sind und noch nicht die gewünschten Erfolge bringen, auf den Weg helfen, damit Organisationen herausholen, was sie herausholen wollen und können. Was sich verändert hat, ist etwas anderes: mehr Klarheit — und das genaue Wissen, was sie nicht mehr möchte.
Wie konkret diese Klarheit ist, zeigt ein Beispiel aus der Zeit direkt nach der Ausbildung: Sonja erhielt wieder das Angebot eines Interim-Mandats — gut bezahlt, guter Kunde, gute Referenz, sogar eine große, globale Projektleitung. Sie lehnte ab. Denn sie will im Strategieberater-Flow weitermachen statt das nächste Mandat als Projektleiterin anzunehmen. Die Ausbildung hat ihr Klarheit und Sicherheit verschafft, dass sie da richtig ist, wo sie ist. Dazu kommt die Positionierungswirkung: Das Zertifikat vom Institut und das TÜV-Siegel sind für sie ein echtes Argument in der Schar der selbsternannten KI-Strategieberater.
Für die Zukunft hat Sonja ihr Werkzeug beisammen: den KI-Strategie-Sprint als Tool, von dem sie glaubt, dass es ihr echt viel bringt, die Facilitation-Kompetenz aus dem Workshop Master Facilitator und die Methodensicherheit, Beratungsprozesse konsequent strategisch durchzuziehen. Ihr Rat an alle, die ihr Business klarer aufstellen wollen für die Chancen und Risiken, die KI mit sich bringt — auch mit Berührungsängsten: ein Gespräch mit Thorsten oder Birgit führen, gut hinhören, prüfen, ob man dazu passt. Und dann die Chance nutzen.